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Das Feuer in Chur war auch aus grosser Distanz zu sehen.  bild: leserreporter

Inferno in Postauto-Depot: Über 24 Fahrzeuge beschädigt – Schaden geht in die Millionen



In Chur ist am Mittwochabend gegen 21 Uhr die Postauto-Garage im Stadtzentrum in Vollbrand geraten. Es soll beim Brand kleinere Explosionen gegeben haben. Es entstand erheblicher Sachschaden.

Durch das Flammeninferno wurden die Einstellhalle, mehr als zwei Dutzend Fahrzeuge sowie weitere Gebäudeteile beschädigt, teilte die Polizei am Donnerstagmorgen mit. 20 Postautos wurden durch die Flammen beschädigt. Eine Person wurde laut den Angaben wegen Atembeschwerden in ein Spital eingeliefert. Zudem wurde ein Feuerwehrmann von der Sanität betreut.

Im Einsatz stand ein grosses Aufgebot an Feuerwehrleuten aus Chur und Umgebung, sagte René Schuhmacher, Sprecher der Kantonspolizei Graubünden, der Agentur Keystone-SDA auf Anfrage. 

«Das Feuer ist um rund 21 Uhr ausgebrochen», sagt ein Leserreporter am Mittwochabend zu watson. «Danach wurde es immer grösser.» Mittlerweile habe sich der Rauch aber etwas gesenkt. Bewohnerinnen und Bewohner eines Wohnblocks neben der Garage seien evakuiert worden.

Die Einstellhalle, in die auch eine Tankstelle integriert ist, sei durch den Brand komplett beschädigt worden, heisst es im Communique weiter. Die Tankstelle habe bei der Brandbekämpfung geschützt werden können und sei nach ersten Erkenntnissen nur oberirdisch beschädigt worden.

Millionenschaden durch Feuer

In der Einstellhalle befanden sich gemäss dem Communiqué über zwanzig einsatzfähige Postautos, zu reparierende Fahrzeuge sowie Privatfahrzeuge von Angestellten. Nach ersten Erkenntnisse brannten diese komplett ab. An weiteren Fahrzeugen sowie an angrenzenden Gebäudeteilen entstand ebenfalls Sachschaden. Dieser beträgt nach ersten Erkenntnissen insgesamt mehrere Millionen Franken.

Der Grossbrand hielt die Feuerwehr auf Trab.

Die Stadtpolizei Chur sperrte mit einem Aufgebot von über fünfzehn Personen die Umgebung. Gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft ermittele nunmehr die Kantonspolizei Graubünden die genauen Umstände, die zum Brand führten. (sda/cma/vom)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Peterurs 17.01.2019 11:57
    Highlight Highlight Nach den Millionen betrügereien muss eine neu. Einnahmequelle gefunden werden so bezahlen im Endeffekt wieder die Bürger den Schaden mit höheren Versicherungsbeiträgen
  • hofma99 17.01.2019 10:55
    Highlight Highlight Ist der Grund für das Feuer bereits bekannt?
  • Eldroid 17.01.2019 09:17
    Highlight Highlight Wintertourismus in GR am einbrechen :scream:
  • HansDampf_CH 17.01.2019 08:12
    Highlight Highlight Man was die alles machen um Subventionen zu bekommen... krass
  • Triple A 17.01.2019 08:11
    Highlight Highlight Keine schlimmeren Personenschäden. Ufff. Glück gehabt!
  • Don Quijote 17.01.2019 07:03
    Highlight Highlight Gratulation, wenn heute dennoch alle Kurse fahren. In deren Haut möchte ich nicht gesteckt haben, das zu organisieren...
  • stereo 17.01.2019 06:54
    Highlight Highlight scheisse!! in der region sind so viele vom postauto abhängig um zur schule, arbeit, arzt usw. zu gehen. nach laax, lenzerheide usw. verkehrt nur das postauto als OV.
  • pinguinpinguin 16.01.2019 23:34
    Highlight Highlight Das Drohnenbild ist sehr beeindruckend, aber darf man das? Ich habe das Gefühl, Nachtflüge sind mit Drohnen sowieso nicht vorgesehen (oder zählt das noch als Sichtkontakt?) und bei so einem Ereignis könnte auch mal die Rega oder ein Polizeihelikopter vorbeischauen, oder?

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