Schweiz
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So waren sie auf den Strassen unterwegs: watson-Userin Loredana Vetters Eltern wurden beim Alpabzug übel beschimpft.   Bild: zvg

Bauerntochter ärgert sich in offenem Brief über Autofahrer: «Man zeigt uns den Mittelfinger!»



Spätsommer und Herbst sind die Zeit der Alpabzüge – in den Köpfen der Städter eine romantische Angelegenheit voller Folklore, lustiger Sennen und Blumenkränze. In der Realität ist es für die meisten Bauern jedoch ein harter Arbeitstag. Und an diesem müssen sie sich übelste Beschimpfungen von Autofahrern gefallen lassen. watson-Userin und Bauerntochter Loredana Vetter aus dem Thurgau ist entsetzt – ein offener Brief.

Liebe watson-User

Ich hätte da ein Anliegen.

Meine Eltern bewirtschaften einen landwirtschaftlichen Betrieb im Thurgau. Sie betreiben Ackerbau und ziehen für andere Bauern Rinder auf, die später Milchkühe werden.

Im Sommer sind viele unserer Rinder auf der Alp. Der Transport auf die Alpen, die weit weg liegen, im Engadin beispielsweise, erfolgt durch ein Transportunternehmen mit dem Lastwagen. Die Rinder, welche in der Nähe auf einer Alp sind, transportieren wir selber mit dem Traktor und einem Anhänger.

So auch am Samstag, als wir unsere Tiere aus dem Glarnerland nach Hause geholt haben.

Ich verstehe, dass es für die Autofahrer mühsam sein muss, wenn sie ein solch grosses und langsames Fahrzeug vor sich haben. Es rechtfertigt jedoch nicht das Verhalten, welches sie meinen Eltern gegenüber an den Tag legten.

Uns ist es wichtig, dass wir den Autofahrern die Möglichkeit geben, uns zu überholen. Deshalb fahren wir so oft wir können zur Seite, um sie vorbeizulassen. Was dann passiert, ist erschreckend: Es wird geflucht, wild gestikuliert und durch das Autofenster streckt man uns den Mittelfinger entgegen. Damit nicht genug: Die Steigerung dieses Verhaltens ist, dass der Bauer angehalten wird, ihm die Traktorentüre aufgerissen wird und der Automobilist ihn beschimpft.

Wann ist es in der Schweiz dazu gekommen, dass wir unsere Bauern so behandeln? Wie würden wir reagieren, wenn das ein anderer Fahrer bei unserem Auto machen würde?

Die Bauern fahren nicht zum Spass auf den Strassen umher. Sie arbeiten! Und wie steht es so schön auf den Pöttinger Ladewagen: «Landwirtschaft braucht jeder.» Und das stimmt auch. Doch manchmal habe ich das Gefühl, dass wir vergessen haben, wer unser Essen produziert und unsere Landschaft pflegt.

Das macht mich wahnsinnig traurig und wütend. Für die Bauern ist es verletzend. Und nicht nur ich, sondern bestimmt auch alle betroffenen Bauern wären froh, wenn man in diesem Thema eine gewisse Sensibilität an den Tag legen könnte.

Vielen Dank und liebe Grüsse
Loredana Vetter, Thurgau 

Bearbeitung: Rafaela Roth 

Diese Fotos zeigen, dass die Schweizer Landwirtschaft ziemlich spektakulär ist

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    Alle Leser-Kommentare
  • Alnothur 06.10.2016 21:26
    Highlight Highlight Pfefferspray kaufen und einsetzen, wenn jemand die Türe aufreisst.
  • SuicidalSheep 06.10.2016 08:28
    Highlight Highlight Also wenn die Bauern regelmässig zur Seite gehen sollte das für kein Automobilist ein Problem sein. Ein Verhalten wie das beschriebeme ist unentschuldbar!

    Gibt genug Bauern, die nicht zur Seite fahren, auf einer Strecke wo man 4km nicht oder nur mit Risiko überholen kann. Da fluch ich jeweils auch, geb ich zu.
  • Bolly 05.10.2016 08:26
    Highlight Highlight Also die (73) Fotostrecke super Bilder. :-).
    • Laurent 05.10.2016 08:28
      Highlight Highlight @Bolly: (danke)
  • kliby 04.10.2016 20:09
    Highlight Highlight erst das übliche bauerngejammere, dann wieder svp wählen und den anderen leuten die löhne und staatlichen leistungen zusammenstreichen. passt!
    • Christian Gerber 05.10.2016 16:12
      Highlight Highlight Hauptsache, allgemeine Verallgemeinerung - gell
  • Alex_Steiner 04.10.2016 14:59
    Highlight Highlight Subventionen sind ja auch Müll. Entweder ist es wichtig genug das wir es verstaatlichen oder wir überlassen es dem Markt. Entweder gehören alle Felder usw. am Staat und er stellt Leute ein um sie zu betreiben. Oder wir lassen grosse Landwirtschaftskonzerne die Felder kaufen. Die sind dann nicht auf Subventionen angewiesen. Wenn dann der kleine Bauernhof sich nicht gegen den Konzern durchsetzen kann, ist das halt Pech - wie in jeder anderen Branche auch.
    • Boniek 04.10.2016 16:53
      Highlight Highlight Subventionen gibt es schon seit längerem nicht mehr. Die Bauern erhalten Direktzahlungen für erbrachte Leistungen.
    • Lami23 04.10.2016 17:59
      Highlight Highlight Wenn du gerne Massentierhaltung Gentechnik und Monokulturen willst, wäre dass sicher ein Weg. USA ahoi.
    • Alex_Steiner 05.10.2016 14:30
      Highlight Highlight @Lami23: Nein... dagegen kann man Gesetze machen. Und mein Vorschlag wäre übrigens, dass der Staat übernimmt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Töfflifahrer 04.10.2016 13:04
    Highlight Highlight A) Leben und Leben lassen
    B) Alpauftrieb und Alpabtrieb bedeutet normalerweise Vieh und Viehtransporte auf den Strassen.
    C) Viel Arbeit für Transporte, also erfolgt der Transport über mehere Tage.
    D) Viele Bauern arbeiten noch nebenher, ergo wird auch das Wochenende genutzt.
    E) Dies Strasse gehört Allen.
    Wo bitte ist das Problem.
  • HunterCH 04.10.2016 12:58
    Highlight Highlight Der mangelnde Respekt ist in unserer Gesellschaft leider immer öfter zu spüren. Ohne unsere Landwirte würde ein wichtiger Teil unseres Landes fehlen und auch die Natur braucht sie. Natürlich kann ich es nachvollziehen, dass man genervt ist, wenn der Verkehr staut, aber gleich so reagieren....

    Kann übrigens als freiwilliger Feuerwehrmann ebenfalls ein Lied davon singen. Wer schon mal an einer Strassensperre, welche wegen eines gut sichtbaren Einsatzes dort steht, Dienst hatte, weiss, was manche Automobilisten sich rausnehmen... Von "Du A....loch" über "Vollidiot" bis zu Ich b..se deine Mutter"
  • stinson300 04.10.2016 12:52
    Highlight Highlight Hallo Loredana
    Ich arbeite selbst auch viel auf dem Bauernhof und verstehe dich sehr gut. Solange sie mir nur den Stinkefinger zeigen stört es mich nicht, aber wenn Sie bei mir die Tür aufreissen, dann hört es bei mir mit dem Spass auf und erkläre Ihnen, dass Sie sofort verschwinden sollen. Die Bauern erledigen auch nur ihre Arbeit. Apropo wegen Gülle austragen am Samstag. Die meisten Bauern achten darauf die Güllle nicht an einem Wochenende auszutragen, weil Sie niemanden nerven wollen. Also werft nicht alle in einen Topf. Redet mit dem Bauern, wenn euch etwas stört. Aber freundlich bleiben!
  • Raphael Stein 04.10.2016 09:14
    Highlight Highlight Ich stelle fest:
    Wohl um die fünf Stunden stecken die Rinder im Anhänger, den der Traktor vom Glarnerland in den Thurgau zieht.
    Wie immer, ist es gerade Samstag.
    An meinem Wohnort wird nur Samstags die Gülle ausgebracht - Schaut her wir arbeiten.
    Und offenbar gibt es dermassen bärbeissige Autofahrer, die sogar an freien Samstagen ranzig werden.
    Immerhin kriegt die Landwirtschaft nun etwas mehr Geld als beabsichtigt. Damit auch an Samstagen bärbeissige Autofahrer sich über Rindertransporte aufregen können, die man effizienter mit Lastwagen machen würde.

    • Manuela Büchler 04.10.2016 10:52
      Highlight Highlight Betreffend dem Güllen am Samstag möchte ich gerne was sagen. Viele Bauern arbeiten auswärts teilweise mit sehr hohen Arbeitsprozenten, da der Bauernhof selber einfach nicht mehr rentiert aufgrund der fallenden Preise und steigenden Kosten.
      Da bleibt halt nur noch Samstag oder der Abend nach der "Arbeit"

      Ich möchte hier kein Mitleid erzielen, ich möchte blos auf einen Fakt hinweisen.
    • Restless Lex 04.10.2016 11:54
      Highlight Highlight Wer lesen kann, ist klar im Vorteil!
      Im offenen Brief wurde geschrieben, dass die Transporte vom Thurgau ins Glarnerland über ein Transportunternehmen geregelt wird und nicht mit dem Traktor. Und nur der Nahe Alpaufzug über Traktor geschieht. Aber eigentlich spielt es gar keine Rolle. Toleranz ist das Zauberwort. Ich rege mich manchmal auch auf, dass ein Traktor um 17.30 Uhr auf die Strasse muss, wenn ich nach Hause zum "Znacht" möchte und dann fällt mir wieder ein, dass er das vielleicht auch will. Also Schwamm drüber und in Ruhe die Landschaft geniessen, die dieser Bauer pflegt!
    • Raphael Stein 04.10.2016 12:04
      Highlight Highlight @Lex, ja das mit dem Lesen... vom Engadin her mit dem LKW vom Glarnerland mit dem Traktor:

      "So auch am Samstag, als wir unsere Tiere aus dem Glarnerland nach Hause geholt haben. "

      Und, Schwamm, ja das wäre für etliche Verkehrsteilnehmer ganz passend.
      Uebrigens, ein Kumpel von mir hat einen uralten Camper. So ein Wohnmobil aus den 1970er.
      Der fährt nie beim Hauptverkehr die Pässe hoch. Der hat auch ähliche Erfahrungen wie die Eltern von Loredana Vetter.


    Weitere Antworten anzeigen
  • Thomas_v_Meier 04.10.2016 08:41
    Highlight Highlight Ich dachte Autofahrer benehmen sich immer korrekt und nur aber NUR der/alle Velofahrer sei ein Arsch welcher sich an keine Regeln hält*



    *Diese Meinung wurde in den Kommentarspalten von Newsnetz gebildet.
    • Restless Lex 04.10.2016 16:55
      Highlight Highlight @Safran: Fact ist, dass sich die meisten Autofahrer genau so nicht an das StVG halten. Beispiel: Tagfahrlicht nur bei optimaler Sicht, ansonsten Abblendlicht. Blinken wird vergessen, im Kreisel mit 50 gerade aus, im Winter nicht alle Scheiben vom Schnee oder Eis befreit, permanent zu schnell, zu dichtes Auf- oder im Falle von Velofahrern Vorbeifahren. Damit heisse ich das Verhalten von gewissen Velofahrern nicht gut, aber es zeigt vielleicht auf, dass auch Autofahrer nicht fehlerfrei sind und ganz bestimmt nicht für jedes Vergehen gebüsst werden! ;o)
  • Malu 81 03.10.2016 23:30
    Highlight Highlight Bauern sind unsere Landschaftsgärtner. Viele
    von Ihnen schauen für eine Biodiversität. Dies ist ein 7 Tage Job. Zum Dank werfen ein paar respektlose Idioten Ihre Alu Büchsen und Fast
    Food Abfall auf die Kuhweiden. Wenn das Vieh
    Teile von diesem Mist frisst, kann es gut sein,
    dass das Tier Elend zu Grunde geht oder sonst
    erlöst werden muss. Zu den gleichen sinnlosen
    Autofahrern gehören diejenigen, die meinen
    Sie müssten von A nach B immer Bestzeit
    aufstellen Sie vergessen, dass sie nicht mehr
    auf der Spielkonsole sind. Solche Leute gehören nicht auf die Strasse.
    • Alex_Steiner 04.10.2016 15:17
      Highlight Highlight http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Bis-zu-85-Prozent-der-Bauern-verpesten-die-Natur/story/10704967
    • Malu 81 04.10.2016 18:32
      Highlight Highlight Alex Steiner/ Reichlich alter Artikel. Aber
      ich bin auch kein Fan der Gülle. Gibt
      sicher andere Möglichkeiten. Wer Gewässer verschmutzt gehört verurteilt.
    • Trump's verschwiegener Sohn 05.10.2016 09:31
      Highlight Highlight Diejenigen, welche meinen, immer Bestzeit aufstellen zu müssen, sind nicht selten die Söhne der Bauern. Gerade auf dem Land.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bruno Wüthrich 03.10.2016 22:36
    Highlight Highlight Ich frage mich gerade, ob die Beschimpfer der Landwirte oftmals identisch sind mit denjenigen, die ihre Lebensmittel im Ausland kaufen, weil es dort billiger ist, und die damit jegliche Solidarität vermissen lassen.

    Wenn dann bei so einem «Schweizer» noch dazu kommt, dass er von Mitgliedern der Nationalmannschaften verlangt, dass sie die Nationalhymne mitsingen, dann hat so ein «Schweizer» entweder nicht begriffen, um was es wirklich geht, oder man müsste sich überlegen, ob er denn charakterlich geeignet ist, Schweizer zu sein.

    Liebe Landwirte: Ich schätze euch sehr! Weiter so!
    • Andi Amo 03.10.2016 23:28
      Highlight Highlight Ich glaube, Sie bringen da gehörig was durcheinander und schiessen einfach mal wild um sich gegen ein imaginäres Feindbild.

      Oder was genau stützt Ihre Annahme, dass es sich bei diesen Asis, die die Bauern nicht schätzen, um die selben Leute handelt, die gerne hätten, dass die Mitglieder einer Nationalmannschaft auch die Hymne mitsingen sollten?
    • EvilBetty 03.10.2016 23:44
      Highlight Highlight Solche Leute bezeichnen sich in aller Regel dann als Eidgenosse 😂
    • Bruno Wüthrich 04.10.2016 02:14
      Highlight Highlight @ Andi Amo, - ich stelle nur die Frage. Und ich frage mich weiter, ob bei diesen Einfältigen, welche von Nationalspielern verlangen, dass sie die Nationalhymne singen (lieber singen als gut Fussball oder Eishockey spielen), überhaupt wissen, wie wichtig die Landwirte für die Schweiz sind, was Solidarität zu den Bürgern und Bewohnern dieses Landes bedeutet, und dass der Zwang zum Gesang zum eher dümmeren Patriotismus gehört.

      Die Vorstellung, die oben genannten Einfältigen könnten einfältig genug sein, die Bauern zu beschimpfen, ist zwar konstruiert, aber alles andere als unwahrscheinlich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • lilie 03.10.2016 21:52
    Highlight Highlight Liebe Loredana

    Das geht nicht nur euch so. Jeder, der auch nur einen Stundenkilometer unter der Höchstgeschwindigkeit fährt, wird doch - Entschuldigung - angef***t.

    Ich glaube, das Beste ist, sich nicht darüber aufzuregen. Diese Leute machen sich doch nur selber das Leben schwer, indem sie sich dermassen über etwas aufregen, was mit ein wenig mehr Gelassenheit gar kein Problem wäre.

    Deshalb: Nicht die Freude und den Tag verderben lassen, lächeln, zurückwinken und den Menschen mit samt seinen Problemen ziehen lassen! ☺
    • Der Kritiker 03.10.2016 22:17
      Highlight Highlight lilie. das ist nicht immer so gut möglich. wochenende zum beispiel. meine frau fährt in zürich, da meint doch so ein kleinschwänziger maler - ich könnte hier noch den firmennamen nennen, lass ich aber - dass er ihr bis auf den (auto-)arsch aufschliessen kann, und sie mit hupen und lichthupen dazu drängen kann, schneller als die erlaubten 50 km/h zu fahren, obwohl die strecke voller blitzer ist. meine frau ist schwanger, und da kenn ich keinen spass mehr. solche kleinschwänzigen penner erfahren von mir selbstjustiz, sollte meiner frau während ihrer schwangerschaft oder sonst etwas zustossen.
    • thymar 04.10.2016 01:13
      Highlight Highlight Cassio, was ich in solchen Situationen immer zu machen pflege, ist hinunterzubremsen auf etwa 10...20 unter der Maximalgeschwindigkeit (je nach Tempolimit) und schön konstant zu fahren, bis sich der Arschkriecher löst; und dabei lächeln in den Rückspiegel schauen nicht vergessen. Irgendwann kommt dann schon eine Überholstrecke, dann überholt der Idiot und man kann gemütlich wieder beschleunigen. Eine sehr erholsame Technik. Entschleunigen, tscheggsch? XD
    • lilie 04.10.2016 08:14
      Highlight Highlight @cassio: Ich würde es genau wie Benjamin machen.

      Und wenn Ihre Frau schwanger ist, sollte sie sich eh nicht aufregen. Und Sie auch nicht! Sie wollen sich doch gemeinsam auf das neue Glück in Ihrem Leben freuen - da kann man irgendwelche Kleingeister, die nicht wissen, worauf es im Leben ankommt, doch getrost ignorieren.

      Wünsche viel Freude am neuen Erdenbürger! ☺
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dogbone 03.10.2016 21:34
    Highlight Highlight Toll, dass Du Dich für Deine Eltern so ins Zeug legst! Natürlich ist es nicht korrekt, wie es auf der Strasse zugeht und was ihr euch anhören müsst. Nur, das geht nicht nur euch so. Lastwagenfahrer und Bauarbeiter können vermutlich ein Lied davon singen. Und etwas Wichtiges gibt es noch anzumerken: ihr seid offenbar eine wohltuende Ausnahme, denn die meisten Bauern, denen ich auf der Strasse begegne, sind rücksichtslose und gleichgültige Rüpel und betrachten den oftmals kilometerlangen Weg vom Feld zum Hof als ihr persönliches Eigentum! Den Preis dafür zahlen die anständigen Bauern wie ihr.
  • Aliyah 03.10.2016 20:49
    Highlight Highlight Liebe Loredana....

    Ich teile deine Meinung absolut. Ich wohne im Appenzell und hier wird der Alpabzug ja meist zu Fuss bestritten. Schon eine ganze (!) Woche vorher wurden aushänge gemacht für Autofahrer die besser den Umweg nutzen oder ÖV benutzer, dass es zu verspätungen kommt usw... Nun verstehe ich echt nicht warum im Bus gezetert wird weil er aufgrund der Kühe nicht weiterfahren kann. Autos die hupen und somit die Tiere erschrecken. Da kann ich nur sagen: "Nimm dini Füess id hand und lauf statt nur z'motze!". Weshalb wird die Tradition verscheucht?!
  • Citation Needed 03.10.2016 20:46
    Highlight Highlight Hässlich, aber man soll sich von solchen Idioten nicht beeindrucken lassen. Meine Omi sagte jeweils - da ist eine kleine Welt 'verruckt'. Und entschied jeweils, sich nicht von jedem Depp beirren zu lassen. Es ist klar, dass man solches Verhalten empfindet. Dennoch: dicke Haut zulegen und sich umso mehr über die freuen, die einem Respekt oder Wohlwollen entgegen bringen.
    Wer seine Wegzeiten so knapp plant, dass er/sie wegen eines Traktors aus der Ruhe gerät, ist selber schuld. So kann man das eigene Leben nicht geniessen und vergrault zudem andere. Schäbig!
  • Phrosch 03.10.2016 19:06
    Highlight Highlight Liebe Loredana,

    Es tut mir Leid, dass es deinen Briwf brauchte und dass er nun noch völlig verfehlte Diskussionen auslöst. Das Thema ist doch, dass es zu viele Menschen in diesem Land gibt, die nicht mehr wissen, dass man einander mit Wihlwollen und Anstand begegnet. Die zeigen nicht nur beim Alpabtrieb im Glarnerland keinen Anstand, sondern auch in der Stadt an der Kasse, auf der Rolltreppe etc. Kein Anstand hat nichts mit eurer Familie oder eurem Beruf zu tun, sondern mit mangelnderKinderstube der Fingerzeiger.
  • atomschlaf 03.10.2016 18:35
    Highlight Highlight In anderen Ländern gibt es auf vielbefahreren 2-spurigen Strassen oft im Abstand von einigen Kilometern mehrspurige Abschnitte, wo man gefahrlos überholen kann.
    Sollte in der Schweiz bei künftigen Neubauten und Sanierungsprojekten auch so gemacht werden.
    • thymar 04.10.2016 01:22
      Highlight Highlight Ist topografisch doch noch etwas schwieriger in alpinem Gebirge, wie in der Schweiz, Norditalien, Österreich und dan französischen Alpen, als zum Beispiel im Zentralmassiv, dem Mittelgebirge usw., wo es viel mehr Platz für solche Konzepte zur Verfügung hat.
  • Evan 03.10.2016 18:00
    Highlight Highlight "Du Bauer" ist heute ein sehr geläufiges Fluchwort.
    • Evan 03.10.2016 21:43
      Highlight Highlight In Kreisen von Leuten im Alter bis ca. 25 Jahren. Und auch wenn es die Blitzer nicht wahrhaben wollen ist meine Aussage leider doch wahr.
    • Andi Amo 03.10.2016 23:39
      Highlight Highlight @Zaafee
      Fragt sich eher, in welche Kreise Sie keine Einblicke haben! Auch zu meinen Schulzeiten wurden schweizer Kinder nicht selten mit 'du huere Puur' beschimpft und zwar meistens von den jungen Männern, deren Väter so BMW's und Audis fahren mit südosteuropäischen Fahnen drin. Würde mich nicht wundern, wenn diese auch die Drängler sind, sich über die Landwirte auf den Strassen aufregen.
    • thymar 04.10.2016 01:30
      Highlight Highlight Ja, aber, nee, so einfach ist das nicht. Das ist von Gemeinde zu Gemeinde, von Schule zu Schule anders, wer sich das "Schimpfwort" 'du huere Puur' aneignet. Bei mir waren das meist Kinder mit schweizer Wurzeln, die das den Eingewanderten und den Secondos an den Kopf warfen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Caturix 03.10.2016 17:48
    Highlight Highlight Das sind wohl die die am Wochenende nach Deutschland fahren um dort einzukaufen. Die kann man nicht ernst nehmen.
  • Dieter A. 03.10.2016 17:27
    Highlight Highlight Liebe Loredana,

    Es ist wirklich traurig, zu lesen, was Du da schreibst. Wenn mich ein Traktor vorbeilässt, dann winke ich dem Fahrer zum Dank. Aber unsere Gesellschaft wird immer egoistischer und im Strassenverkehr zeigt sich das sehr intensiv. Ich hoffe, dass Dein offener Brief zumindest einige Egoisten zum Nachdenken bringt.

    Herzliche Grüsse,

    Dieter
    • Pointer 03.10.2016 20:50
      Highlight Highlight Das Vorbeilassen ist jeweils eine nette Geste, die bestimmt auch viele hitzige Gemüter beruhigt, bevor sie überkochen. Leider nutzen aber viele Langsamfahrer (nicht nur Landwirte und Bauarbeiter) diese Möglichkeit oft nicht, auch wenn entsprechende Ausweichstellen vorhanden sind.
      Danke an alle, die sie nutzen, möge euer Verhalten Schule machen!
  • dave1771 03.10.2016 17:23
    Highlight Highlight Es beklagen sich mehrere User, dass die Familie mit dem Traktor vom Glarnerland ins Thurgau fahren resp. zuert vom Thurgau ins Glarnerland. Aber da steht doch im Artikel, dass dies ein Transportunternehmen macht mit einem Lastwagen.
    Hiernochmal als Erinnerung: Lastwagen nicht Traktor. Traktor langsam, Brumbrum Lastwagen schnell...
    • Michel@sith 03.10.2016 18:45
      Highlight Highlight Hy Dave ich habe Verstanden ins Engadin fährt ein Lastwagen und ins Glarnerland dahren sie selber mit dem Traktor.
  • mope 03.10.2016 17:17
    Highlight Highlight Es werden die gleichen flegelhaften Fahrer sein, wie jene, die vor dem Kreisverkehr beschleunigen um ja keinem anderen die Möglichkeit zu gewähren vor sein Auto einzuspuren, die sich zu derartigen Heldentaten hinreissen lassen...
  • Gustav.s 03.10.2016 17:05
    Highlight Highlight Würde mir ein Autofahrer die Türe aufreissen und mich beschimpfen oder mehr......ich würde ihn anzeigen.
    Heutzutage hätte so jemand Jahre bis er beweissen könnte ohne psychische Probleme und somit fahrtüchtig zu sein.
    Und ja, ich ärgere mich auch auf der Strasse aber ich flipp nicht aus.
  • Genital Motors 03.10.2016 16:47
    Highlight Highlight Liebe Loredana,

    Als Glarner bin ich froh, deinen Kühen sattes Grün bieten zu dürfen. Wer das Glarnerland kennt, der weiss, dass es nur eine Hauptstrasse durch das ganze Tal gibt. Bis am 30. September müssen alle Viehherden wieder im Tal sein, dies führt zwangsläufig zu Verkehrsengpässen. Dennoch sollte es ein Miteinander und nicht ein Gegeneinander sein. Alle Verkehrsteilnehmer habe ihre Berechtigung. Als Kind und auch noch mit 28 helfe ich die "Sännten" talwärts zu begleiten. Es bereitet mir grosse Freude.
    Es ist gelebtes Brauchtum und Kultur.
    • fenxi 03.10.2016 17:48
      Highlight Highlight Wie kommt ein Glarner auf Genital Motors und was ist das genau?
    • Genital Motors 03.10.2016 17:56
      Highlight Highlight War mal eine Idee für meine Band. General Motors war die Vorlage.
      Ps. Im Glarnerand gibts nicht nur Kühe sondern auch Musik.
    • philosophund 03.10.2016 21:09
      Highlight Highlight hahaha "genital motors" :)) ganz geil
  • DerElch 03.10.2016 16:44
    Highlight Highlight Ich finde es traurig, wie viele hier über die Bauern und diesen Brief abziehen. Was ist denn hier bloss los? Ehrlich: Mir ists egal, ob Bauern Subventionen beziehen oder nicht, solange ich noch durch die Schweiz fahren kann und Felder, Kühe, Natur sehe und meine Milch direkt beim Hoflädeli beziehen kann – oder auch in der Migros vom Bauer in der Nähe.
    Ich gebe den Bauern gerne Subventionen, ich finde, das Geld kann dümmer angelegt sein. Und die Briefverfasserin hat Recht: Man zeigt keinem arbeitenden Menschen den Mittelfinger. Man zeigt ihn sowieso niemandem. Traurig, wer sich hier aufregt.
  • Heinz Lehmann 03.10.2016 16:43
    Highlight Highlight Warum müssen die Kühe eine solche Distanz zurücklegen? Das ist ökologischer Blödsinn und Tierquälerei!
    Ich habe überhaupt kein Mitleid mit dieser Bauernfamilie.
    • Normi 03.10.2016 17:07
      Highlight Highlight Ich aber mit deiner Gehirnzelle die muss sehr sehr einsam sein...
    • ElendesPack 03.10.2016 19:01
      Highlight Highlight Normi: Schöner Kommentar. :D
    • Normi 03.10.2016 19:34
      Highlight Highlight @ElendesPack

      1. Merci :-)

      2. gibt es auch als bild:
      Benutzer Bild
    Weitere Antworten anzeigen
  • Herzlich! 03.10.2016 16:37
    Highlight Highlight Vom Glarnerland ins Thurgau bist du mit deinem Traktor für die ca. 80 km insgesamt etwa 5 Std. auf unseren Strassen unterwegs. Ein Traktor ist ein landwirtschaftliches Zugfahrzeug, für den Einsatz auf Wiesen und Äckern und für kurze Strecken zum Hof. Dafür kriegt ihr auch für euren Diesel den Zolltarif rückvergütet. Ihr dürft auch auf die Abgabe der Schwerverkehrsabgabe verzichten. Dieser Transport jedoch, müsste ganz klar durch einen LKW durchgeführt werden. Die den Landwirten zugesprochenen Extras sollten halt nicht ausgenützt werden.
    • Normi 03.10.2016 17:08
      Highlight Highlight Kannst du Lesen ?

      zitat:
      "Im Sommer sind viele unserer Rinder auf der Alp. Der Transport auf die Alpen, die weit weg liegen, im Engadin beispielsweise, erfolgt durch ein Transportunternehmen mit dem Lastwagen. Die Rinder, welche in der Nähe auf einer Alp sind, transportieren wir selber mit dem Traktor und einem Anhänger."
    • dave1771 03.10.2016 17:19
      Highlight Highlight Wird von Transportunternehmeb gemacht, denke nicht dass die mit Traktoren auffahren...
    • Herzlich! 03.10.2016 18:14
      Highlight Highlight Wahrlich, lesen hilft. Zitat: "Die Rinder, welche in der Nähe auf einer Alp sind, transportieren wir selber mit dem Traktor und einem Anhänger. So auch am Samstag, als wir unsere Tiere aus dem Glarnerland nach Hause geholt haben."
      Glarnerland- Thurgau sind ca. 80km über viel befahrene Hauptstrassen.
      Dies rechtfertigt jedoch die Angriffe der Autofahrer keineswegs. Es braucht eben Gegenseitige Rücksichtsnahme.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DrMabuse 03.10.2016 16:11
    Highlight Highlight Was hat sich verändert? Gute frage! Die bauern fahren heute in der Schweiz traktoren die man in kanada braucht. Junge lenker fahren diese mit maximal geschw. durchs dorf und sind sich nicht bewusst welche masse bewegt wird. Die Güllefässer heissen Jumbo und passen nicht mal mehr auf eine Spur. Die meisten bauern die über zu wenig einkommen klagen, übernehmen sich oft mit dem Fuhrpark. Das alles provoziert halt. Es gibt jedoch kein recht die bauern auf diese art zu beschimpfen.
    • Lami23 03.10.2016 16:35
      Highlight Highlight Gibt es irgendeinen Beweis für "die meisten Bauern die über zu wenig Einkommen klagen übernehmen sich mit dem Fuhrpark"? Weil "die meisten" wären schon ziemlich viele...
    • DrMabuse 03.10.2016 16:45
      Highlight Highlight Nein den beweis gibt es nicht. Es ist eine subjektive meinung die aus beobachtungen in meiner region erfolgt.
    • Lami23 03.10.2016 17:35
      Highlight Highlight Aha. Lustig, ich mache eine ganz andere Beobachtung. Nämlich das Bauern als Unternehmer und Selbständige gut mit ihren Finanzen umgehen können. Ausnahmen gibt es, keine Frage, und solche die jammern, auch. Aber m.M.n. nicht mehr als in anderen Berufsgruppen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hades 03.10.2016 15:54
    Highlight Highlight "Wann ist es in der Schweiz dazu gekommen, dass wir unsere Bauern so behandeln?"
    Vielleicht weil ihr so viel Subventionen fresst?
    Ich will das Verhalten der Autofahrer nicht entschuldigen, aber einen auf arme Bauern machen geht mE auch nicht.
    Im Strassenverkehr werden leider viele angefeindet, egal ob Bauern oder was auch immer.
    Zudem hab ich das Vorurteil, dass Bauern aus dem Thurgau anderen gegenüber auch nicht unbedingt aufgeschlossen sind. Vielleicht trifft das Loredana und Familie nicht, vielleicht doch? Dann erstmal selber über die Bücher..
    • Lami23 03.10.2016 16:37
      Highlight Highlight Vorurteil ist das richtige Wort. Natürlich gibt es die. Wahrscheinlich im Verhältnis zu den "eingebildeten zürchern"
    • Skip Bo 03.10.2016 16:53
      Highlight Highlight Dein erster Gedanke wenn du Landwirtschaft hörst ist "Subventionen".
      Komisch, wenn ich die Bahn benutze käme mir nie in den Sinn den ÖV auf Subventionen zu reduzieren. Meine Kinder nutzen staatl. finanzierte Schulen. Ich finde nicht, dass das Lehrpersonal Subv.Bezüger sind.
      Gemäss der Verfassung ist es eine Staatsaufgabe eine minimale Lebensmittelversorgung zu garantieren, genau gleich wie einen öffent. Verkehr oder ein Bildung anzubieten.
      Die DZ sind an Vorgaben gebunden.
      Könnten deine Vorurteile durch Ignoranz begründet sein?
    • Normi 03.10.2016 17:12
      Highlight Highlight @Skip Bo

      Wieso kann bei der Bildung (für alle) gespart werden ??

      Und bei den Bauern(nur wenige auserwählte) nicht ?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ikit24 03.10.2016 15:46
    Highlight Highlight Ich frage mich warum ein Thurgauer Bauer Alpen im Glarnerland & im Engadin hat? Gibt's im Thurgau kein Weideland mehr? Mit "aus der Region..." hat das nicht mehr wirklich was zu tun!

    Wenn der Bauer nun mit dem Traktor vom TG nach GL und retour fährt, kann ich irgendwie verstehen, dass bei dieser Distanz mal ein Autofahrer launisch wird. Der Mittelfinger sollte natürlich trotzdem am Lenkrad bleiben.
    • Skip Bo 03.10.2016 16:31
      Highlight Highlight Auf vielen Alpen bzw. Sömmerungsweiden werden im Sommer Rinder (in diesem Fall nicht Milchkühe gemeint) aus dem Talgebiet gesömmert. Der Talbauer bringt seine Tiere auf den Bergbetrieb. Der Bergbauer betreut diese Tiere gegen Bezahlung während der Sömmerung. Das Futterangebot im Berggebiet wird so optimal genutzt und der Talbetrieb kann seine Ackerflächen anders als zur Futterproduktion nutzen.
    • Vernon Roche 03.10.2016 16:37
      Highlight Highlight Und ja, unser Denken in schweizer Dimensionen. In allen grösseren Ländern ist eine Fläche wie die Schweiz eine einzige Region.
      Ich als Thurgauer kann mich also auch mit Glarner Milch identifizieren:)
    • Caturix 03.10.2016 17:39
      Highlight Highlight Menschen fahren ja auch nach Italien oder noch weiter in die Ferien. Warum dürfen Kühe nicht in die Ferien.
  • Too Scoop 03.10.2016 15:40
    Highlight Highlight Sobald man mit so einem Gefährt die überforderten Verkehrsteilnehmer strapaziert kommst zu solch perfiden Situationen. Es geht garnicht darum ob man aus dem landwirtschaftlichen Gewerbe kommt oder nicht. Jeder wird als störend betrachtet, auch die Baubranche muss sich solch Schmach über sich ergehen lassen, wenn man mit zu wenig Geschwindigkeit und zu viel Platz die Strasse "verstopft". Es ist so und muss so sein. Denn die Arbeit macht sich nicht von selbst. Schade, dass man sich persönlich und in seinem Beruf angegriffen fühlt.
    • Joram Nathanael Pollak 03.10.2016 17:04
      Highlight Highlight Das lustige ist ja, dass nach heutiger politischer Zielsetzung eigentlich nur noch die Bau-, Transport- und Landwirtschaftsbranche etwas auf der Strasse zu suchen hätte.
  • x4253 03.10.2016 15:40
    Highlight Highlight Wer wegen eines langsamen Landwirtschaftsfahrzeugs, blockierter Strassen wg. Kühen die Nerven verliert sollte vielleicht besser nicht autofahren, sondern den ÖV nehmen bzw. zu Fuss gehen.
    • Adrian Habegger 03.10.2016 18:44
      Highlight Highlight Wüsste nicht ob die Nerven im ÖV bei solchen Personen nicht mehr geschädigt werden 😂😂😂
    • x4253 04.10.2016 00:05
      Highlight Highlight Der ÖV hätte sicher eine therapierende Wirkung: Anger Management - SBB Edition 😂
  • Ohniznachtisbett 03.10.2016 15:21
    Highlight Highlight Wie Recht sie hat. Aber so ist das halt. Der vegan-urbane Städter will am Wochenende endlich in die Natur, wiederwillig nimmt er ein Mobility Auto, weil mit Zug dann doch zu kompliziert und nun ab ins Grüne. Dumm nur wenn da an einem Samstag doch tatsächlich noch Menschen ihrer Arbeit nachgehen. Und dann erst noch so ein Tierliquäler, der überhaupt Tiere hält die alle nur schrecklich leiden (auch wegen den bösen Glocken) und dann verstopft er auch noch die sowiso schon verstopfte Strasse. Liebe Bauern, ich bin froh dass es euch gibt und Ihr macht einen tollen Job. Lasst euch nicht unterkriegen
    • sheimers 03.10.2016 15:29
      Highlight Highlight Die meisten "vegan-urbanen Städter" haben gar kein Auto. Das waren wohl eher Spiessbürger mit Einfamilienhäuschen im Grünen und easy Bürojob in der City.
    • Too Scoop 03.10.2016 15:45
      Highlight Highlight Verständlich ist die ganze Sache und völlig unnötig. Aber man muss sich, in diesem Gewerbe, doch auch nicht so häufig in der Opferrolle sehen.
    • Firefly 03.10.2016 15:56
      Highlight Highlight In den Städten leben mehr Menschen ohne Auto als auf dem Land. Meist sind es die Pendler, die auf dem Land wohnen und in der Stadt arbeiten und jeden Tag fahren und im Stau stehen müssen, weil sie auf keinen fall in der Stadt wohnen wollen, die so generft reagieren.
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  • some swissdude 03.10.2016 15:16
    Highlight Highlight Liebe Loredana,

    das ist sehr unschön.
    Aber die Solidarität mit den Bauern wird durch die übermächtige Bauernlobby sehr stark strapaziert! Mehr Geld, Mehr Macht, Mehr Abschottung (Importverbot)=> und der Stadt-Land Graben vertieft sich...
    • smarties 03.10.2016 15:42
      Highlight Highlight Sorry swissdude
      Leider kann ich dir nicht zustimmen - die Ausgaben im LW-Sektor sind die, die in den letzten Jahren am wenigsten gewachsen sind. Plus sie sind nicht Geschenke sondern an Bedingungen gekoppelt...
      (Link leider zu lange. Wäre ein Vimentisbericht, -> google vimentis Publikation 388; Entwicklung des Bundesbudget)
    • smarties 03.10.2016 15:46
      Highlight Highlight https://www.vimentis.ch/d/publikation/388/Bundesbudget+2014+und+die+Auswirkungen+des+Zentralbankverlustes+auf+Bund+und+Kantone+.html
    • smarties 03.10.2016 16:57
      Highlight Highlight Liebe blitzler - wieso?! Es ist eine belegte Tatsache. Nicht mehr, nicht weniger. Wenn ihr derMeinung seid, essei zu viel, dann schreibt doch das und macht nicht die Faust im Sack

      Bitte an watson: beleuchtet doch einmal die Thematik der Subventionen usw auch im internationalen Vergleich. Oder etwa wie sich Lebensmittelpreise zusammensetzen. Es ist ein nicht zu verachtender Budgetteil und und unverständlich/schwer nachvollziehbar jedoch wichtig fürs gegenseitige Verstäntniss. Danke
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pointer 03.10.2016 15:04
    Highlight Highlight «I've figured it out. Farming is the art of losing money while working 400 hrs a month feeding people that think you're trying to kill them.»
    @dailydairydiary
  • Madison Pierce 03.10.2016 14:44
    Highlight Highlight Das macht mich jetzt gerade hässig, traurig und krank.

    Die Bauern arbeiten das ganze Jahr hart, damit wir etwas zu Essen haben. Natürlich hat niemand gerne einen Traktor vor sich auf der Strasse, aber man muss bedenken, dass der Bauer nicht zu seinem Vergnügen fährt.

    Aufregen kann man sich wenn schon über ängstliche Autofahrer vor einem, die nicht Überholen, wenn es möglich wäre.

    Leuten, die den Bauer im Traktor beschimpfen, gehört der Führerausweis wegen psychischer Nichteignung entzogen.
  • teha drey 03.10.2016 14:43
    Highlight Highlight Liebe Loredana! Ich bin Autofahrer und fahre sogar einen von diesen linksverdammten SUV, die sowieso nirgends etwas zu suchen haben, schon gar nicht in der Stadt. Ich weiss also, wie es Deinen Eltern zu Mute ist. Meine Mittelfinger bekomme ich von Velofahrern... Ich möchte mich bei Deinen Eltern entschuldigen für das Verhalten von den beschriebenen Menschen. Ich denke es ist das Unvermögen der Langsamkeit, die Hetze und der Druck jedes Einzelnen, der es unmöglich macht, hinter einem Viehtransporter herzufahren. Bitte nehmt es nicht persönlich und seid weiterhin die Stütze unserer Nahrungskette
    • LaPaillade #BringBackHansi 03.10.2016 15:44
      Highlight Highlight Sorry, aber wenn man in der Stadt wohnt und hauptsächlich dort unterwegs ist (unterstelle ich Ihnen nicht, gibt es aber), ist es schon extrem fragwürdig mit einem SUV umherzufahren.
      Und meines erachtens sind die meisten Strassen in der Schweiz so gut, dass es schwer fällt den Besitz eines SUV rechtzufertigen.
      Wenn ich mir dann die Strassen an Orten wie Tajikistan oder Kyrgyzstan anschaue, wo die Leute mit Ladas und Moskovich zurechtkommen erst recht.
    • R&B 03.10.2016 15:47
      Highlight Highlight Auch als Fahrer eines normalen Autos, erhält man ohne Grund den Stinkefinger von Velofahrern in Zürich.
    • teha drey 03.10.2016 17:00
      Highlight Highlight @LaPaillade: Wo genau steht, das ich in der Stadt wohne? Und wo genau steht, dass ich nicht ein Ferienhaus auf 1200 Metern besitze, welches im Winter nur mit Maultieren, Schneeketten an vier Rädern oder eben einem SUV erreichbar ist? Aber grundsätzlich haben Sie natürlich recht. Nur eben: Die Rundumschläge sind immer so ärgerlich und gehen mir langsam auf den ... Sack. Tschuldigung.
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  • MacB 03.10.2016 14:30
    Highlight Highlight Als längst erwachsener Bauernsohn kann ich dir nachempfinden und unterstütze dein Anliegen. Die Milch kommt nicht aus der Migros :)
    • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 03.10.2016 22:20
      Highlight Highlight Ich dachte die wächst auf Bäumen 😳
      Ne Spass beiseite :D
      Ein langer Weg vom Saftigen Grashalm in den Pansen der Kuh und dann in Darm und von dort ins Euter (die Kuh braucht ja erst ein Kalb bevor gemolken werden kann) bis hin zur Milch im Euter, die dann gemolken werden will und dann Verkäst (noch längerer Prozess) oder gesammelt wird, um von Cremo oder Emmi Aufbereitet und geliefert wird, bis der Kunde einen Spottpreis Bezahlt

12 Kärtchen für genervte Kleinkind-Mütter

«Sollte das Kind nicht längst im Bett sein?» «Mein Fluppi konnte mit einem Jahr schon gehen.» Fremde Menschen, die Grosseltern, der eigene Partner und Freunde – alle wissen sie es besser als die Mutter des Kindes und überschreiten dabei unzählige Grenzen. Doch jetzt gibt es ein Gegenmittel.

Ich habe mit zahlreichen Kleinkind-Müttern über das Mom-Shaming und andere unangenehme Begegnungen im Alltag gesprochen. Daraus sind zwölf hoffentlich hilfreiche Antwortkärtchen entstanden, die ihr den Besserwissern und Grenzüberschreitern fortan wortlos in die Hand drücken könnt. Ausdrucken, ausschneiden und austeilen.(Und selbstverständlich folgen auch schon bald die «Kärtchen für genervte Kleinkind-Väter».)

Herzlichen Dank an alle interviewten Mütter für ihre ehrlichen, teils …

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