Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

«Ich bin Moslem und ehre Jesus» – Aktivist will in Zürich im Edelweiss-Hemd Brücken bauen

Zwischen Muslimen und Christen droht eine Kluft zu entstehen. Der tunesisch-schweizerische Schriftsteller Amor Ben Hamida will ihr mit einer kreativen Aktion entgegenwirken.



Image

Bild: Facebook/Amor Ben Hamida

Blickt man aufs scheidende Jahr zurück, fällt eines auf: Die Stimmung zwischen Muslimen und Christen war schon besser. Die Anschläge auf die Redaktion Charlie Hebdo und die Pariser Attentate im November haben bei vielen eine grosse Verunsicherung ausgelöst.

«Wir Muslime sollten nicht immer nur davon reden, dass wir friedlich sind, wir müssen es auch zeigen.»

Amor Ben Hamida

Immer wieder flammen Diskussionen auf, ob der Islam eine gewalttätige Religion ist und ob sich Muslime vom «IS» und anderen Terrorgruppen distanzieren müssten. Das gibt dem tunesisch-schweizerischen Autor Amor Ben Hamida zu denken. Aus diesem Grund hat er sich folgende Aktion ausgedacht: Am Mittwoch wirbt der Muslim in Zürich mit einem Schild, auf dem er sich zu Jesus bekennt, für die Freundschaft zwischen den Religionen.

«Wir Muslime sollten nicht immer nur davon reden, dass wir friedlich sind, wir müssen es auch zeigen», sagt Ben Hamida auf Anfrage. Am Mittwoch, dem 23. Dezember wird er am Zeughausplatz in Zürich Guetsli und Mandarinli verteilen und mit den Passanten das Gespräch suchen – dafür hat er bei der Stadt eine Bewilligung geholt. «Die Polizei sagte mir, sie fände die Idee super», so der 57-Jährige.

Die Reaktionen auf die Ankündigung waren grösstenteils positiv – bis auf eine Muslimin. Diese machte Ben Hamida auf eine Passage im Koran aufmerksam: Es sei Muslimen nicht erlaubt, sich mit Christen und Juden anzufreunden, und so dürfe man ihnen auch nicht fröhliche Weihnachten wünschen. In einem Video nimmt er dazu Stellung und erklärt, dass man diese Koran-Passage in ihrem historischen Kontext sehen müsse. «Wer das wörtlich nimmt, dürfte nicht in Europa wohnen, sondern müsste nach Saudi-Arabien oder Afghanistan auswandern», so Ben Hamida. «Wenn die Christen die Bibel wörtlich nehmen würden, würden wir alle auf dem Scheiterhaufen landen.»

«Ich werde meinen christlichen Freunden trotzdem frohe Weihnachten wünschen, obwohl das in der islamischen Tradition nicht gang und gäbe ist», sagt der Muslim. «Denn wir leben in einer Welt, in der alle Religionen zusammenhalten müssen.» Er werde deswegen keinen Christen zum Islam bekehren, noch werde er sich bekehren lassen. Es gehe um den Dialog.

«Wenn einer kommt und mir das Edelweiss-Hemd vom Leib reissen will, soll er nur kommen.»

Amor Ben Hamida

Inspiriert wurde Amor Ben Hamida unter anderem vom US-Filmemacher und Aktivisten Michael Moore, der vor dem Trump Tower, dem Hauptquartier des rassistischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump, ein Schild in die Höhe hielt: «Wir sind alle Muslime.»

Image

Bild: Facebook/Michael Moore

«Ich bin auch auf kritische Gespräche vorbereitet», sagt Ben Hamida. Er hofft jedoch, dass er von Anfeindungen, wie sie Moore sich gefallen lassen musste, verschont bleibt.

Ben Hamida setzt sich schon länger für die Völkerverständigung ein. Er hat zwölf Bücher zu den Themen Migration und Integration geschrieben, gibt Sprachkurse und unterstützt mit dem Verein Swissvision Schüler in seinem Heimatland Tunesien. «Bildung ist die beste Waffe gegen den Extremismus», sagt Ben Hamida.

Dass Ben Hamida auf seinem Ankündigungs-Bild ein Edelweiss-Hemd trägt, ist natürlich kein Zufall. Das Hemd kam kürzlich in die Schlagzeilen, weil es von Schülern benutzt wurde, die damit ihren Stolz auf die Schweiz demonstrieren wollten.

«Ich bin im Appenzell aufgewachsen», sagt Ben Hamida, der seit 45 Jahren in der Schweiz lebt, «und meine Frau kommt aus dem Emmental». Er habe das Hemd schon seit mehreren Jahren und will sich das Recht nicht nehmen lassen, es anzuziehen – darum werde er das auch am Mittwoch tun. Und fügt mit einem Lachen hinzu: «Wenn einer kommt und es mir vom Leib reissen will, soll er nur kommen.»

(Herzlichen Dank an die Userin Natalie Valentina Casetti für den Hinweis)

Abonniere unseren Newsletter

Abonniere unseren Newsletter

61
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
61Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • per scientam 05.01.2016 01:28
    Highlight Highlight Brücken baut man immer von zwei Ufern aus.
    Ansonsten funktioniert es nicht.

    3 0 Melden
  • DEUSMAXIMUS 23.12.2015 10:41
    Highlight Highlight wenn man nach dem alten testament geht, sind wir kein stück besser als die is, allerdings haben wir uns dem neuen testament und dem zeitalter mehr oder weniger angepasst. beim koran gibt es soviel ich weiss nur eine version (wo gott nicht nur barmherzig ist, also wie im alten testament) . jemand sollte den vielleicht mal anpassen, das diese wiedersprüche und falsch verstandenen passagen geklärt werden. diese ganzen aktuellen geschichten und kriege haben aber alles nicht mit religion zu tun, sondern um macht und geld sie wollen uns das nur glauben lassen
    3 6 Melden
    • Donalf 24.12.2015 11:52
      Highlight Highlight Es gibt nachweislich weder eine Originalbibel, noch einen Originalkoran. Religion und Glaube sind zwei unterschiedliche Begriffe. Die Religion basiert auf eine der immer wieder gefälschten Lehrbücher. Der Glaube ist etwas, das der Mensch in seinem Gehirn entwickelt hat. Ich kann Glauben ohne einer Religion anzugehören. Mein Tun, Sein, Handeln etc. kann ich selbst bestimmen. Wenn ich nach Lehren leben soll, möchte ich wissen, welchem der zu tausenden geänderten Bücher (jeder Religion) ich trauen könnte. Jedes Menschen Glauben ist ob falsch oder richtig in seinem Gewissen verankert.
      1 0 Melden
    • per scientam 05.01.2016 00:15
      Highlight Highlight Jesus war ein Jude...

      Judentum, Christentum und Islam Berufen sich auf die gleichen Texte welche Ereignisse beschreiben die als wirken Gottes gedeutet werden.
      Du findest auch immer wieder die gleichen Personen darin, von Abraham, Erzengel Gabriel... usw.

      Christentum ist nicht europäisch, die ursprünglich heimischen Polytheisten wurden vielfach gewaltsam konvertiert...

      Man sieht auch die Verwandtschaft zwischen Ju/Isl/Chr in den Bräuchen:
      Fasten/Ramadan
      Pilgerfahrt/Hatsch
      Sünde und Busse (-Konzepte)
      Christliche Rechtsprechung im Mittelalter / Scharia
      ...



      0 0 Melden
  • strama 23.12.2015 09:03
    Highlight Highlight Top Aktion! Jeder soll glauben dürfen was er will - es gibt kein richtig oder falsch.
    12 2 Melden
    • Triumvir 23.12.2015 09:20
      Highlight Highlight Stimmt. Ich würde aber eine kleine, wichtige, Einschränkung machen. Jeder soll glauben dürfen was er will, solange er die Grund- und Freiheitsrechte sowie die verfassungsmässige Ordnung respektiert und seinen Glauben anderen nicht aufzwingen will!
      7 0 Melden
    • strama 23.12.2015 10:10
      Highlight Highlight 3x ja! 😉👍🏼
      6 0 Melden
  • moritz_fuchs 23.12.2015 08:55
    Highlight Highlight Wieso macht der das? Dieser Typ hat 0 Ahnung von beiden Religionen! Der Is lebt den Koran aber auch nicht, denn der Koran hat so viele Wiedersprüche in sich selber das ich mich frage wie kann man so etwas glauben? Zu der Aussage würden die Christen Ihren Glauben richtig ausleben würden wir alle auf dem Scheiterhaufen landen...ist falsch. Aktuell werden so viele Irrlehren gelehrt das die Wahrheit respektive die Liebe Gottes einfach verschleiert und verschwiegen wird...für uns zählt nurnoch Der neue Bund (ca. ab dem neuen Testament) es geht um Gnade, Liebe, Gerechtigkeit und Barmherzigkeit. L
    2 6 Melden
  • dracului 23.12.2015 07:41
    Highlight Highlight Alle Religionen tragen ein passiv aggressives Potential in sich. Die Geschichte der Religionen war und ist stets eine Geschichte der Kriege. Solange es Religionen gibt, wird es keinen Frieden geben. Imagine ... no religion? It's easy ... You may say I am dreamer but I am not the only one! Merry X-Mas (war is over)!
    10 4 Melden
    • Anam.Cara 23.12.2015 09:01
      Highlight Highlight @dracului: John Lennon hat in diesem Song seine Weltanschauung dargelegt und es ist ein interessantes Gedankenspiel.
      Die Geschichte lehrt uns nur, dass Religionen immer wieder für Aggressionen missbraucht wurden. Daraus abzuleiten, dass alle Religionen ein aggressives Potential in sich haben, finde ich nicht korrekt. Das würde irgendwie auch heissen, dass alle religiösen Menschen passiv aggressiv sind. Das widerspricht aber meiner persönlichen Erfahrung.
      Die Kernsätze der meisten Weltreligionen stellen Wertschätzung und Dankbarkeit in den Vordergrund.
      5 1 Melden
    • pachnota 23.12.2015 15:52
      Highlight Highlight "Die Kernsätze der meisten Weltreligionen stellen Wertschätzung und Dankbarkeit in den Vordergrund".

      cara,,,um himmels Willen! Bist du religiös?
      Möchtest du gerne in einer Burka rumlaufen?

      Lennon wusste es damals besser als du heute!
      1 1 Melden
    • Anam.Cara 23.12.2015 16:38
      Highlight Highlight @pachnota: schön, dass ich wieder mal eine direkte Reaktion von Dir erhalte ;) Um Himmels Willen!

      Ich bin nicht besonders religiös, aber ich glaube an die Existenz einer höheren Macht im christlichen Kontext.

      Lennon stellte eine atheistische Frage. Das ist ok und interessant. Die Kritik an bzw. Ablehnung von Religionen schliesst die Existenz einer höheren Macht aber nicht aus.

      Davon ausgehend, dass diese auch die Schöpferkraft ist, wird sie die Unterdrückung ihrer Geschöpfe nicht gut heissen können.
      Aber das ist eine theologische These, die Atheisten nicht unterstützen können...
      2 2 Melden
  • feldsalat 23.12.2015 00:52
    Highlight Highlight Also wo ich herkomme ist es Gang und Gäbe, dass man sich gegenseitig schöne Weihnacht oder Bajram wünscht, egal welcher Konfession man angehört. Die finde Idee ist sehr gut, für mich aber nicht neu 👍🏼
    19 1 Melden
    • Olmabrotwurst 23.12.2015 08:01
      Highlight Highlight genau ich kenne das auch nur so... nur muss ich als christ einfach mal ab und zu nachfragen wann wieder bajram ist weil sich das ja alles verschiebt...
      8 1 Melden
  • Triesen 22.12.2015 22:41
    Highlight Highlight Tolle Aktion...
    11 3 Melden
  • NatValCas 22.12.2015 21:46
    Highlight Highlight Danke Roman, toll geschrieben.
    Danke Amor Ben Hamida, dass Sie ihrem Name alle Ehre erweisen.
    Frohe Weihnachten und Frieden wünsche ich Euch allen.
    35 2 Melden
  • Anam.Cara 22.12.2015 19:48
    Highlight Highlight Ich kann leider morgen nicht nach Zürich fahren. Aber der Mann und seine Aktion sprechen mir aus dem Herzen.

    Gespräche führen zu Transparenz. Transparenz führt zu Verständnis. Verständnis führt zu Frieden.

    Ich wünsche Ihnen viele schöne Begegnungen, Amor Ben Hamida.
    47 2 Melden
  • Tropfnase 22.12.2015 17:36
    Highlight Highlight Sympatische Aktion!
    39 3 Melden
  • Hanspeter Schmid 22.12.2015 17:28
    Highlight Highlight Ich finde es auch toll, aber ich würde es als Auswärtiger nicht finden: Wo ist der Zeughausplatz? Bei Zeughaus? Oder ist es das Zeughausplätzli am Paradeplatz?
    9 5 Melden
    • Baba 22.12.2015 23:19
      Highlight Highlight Da es sonst in der Stadt ZH keinen 'Zeughausplatz' (nur den Zeughaushof) gibt, muss es der 'Züghusplatz' neben dem Paradeplatz sein. Macht bezüglich der zu erzielenden Aufmerksamkeit auch Sinn 😊.

      Ich wünsche Herrn Ben Hamida viele bereichernde Begegnungen und konstruktive Gespräche, gute Aktion. Der Islam sieht Jesus als einen Gesandten Gottes, einen Propheten...
      12 1 Melden
  • glüngi 22.12.2015 17:03
    Highlight Highlight Coole aktion, hoffe sie wird genutzt und die leute gehen auf ihn ein :-) fröhliche weihnachten wünsche auch ich, ein atheist.
    49 2 Melden
    • Louie König 22.12.2015 17:17
      Highlight Highlight Danke, gleichfalls :-)
      17 6 Melden
  • Einer Wie Alle 22.12.2015 16:08
    Highlight Highlight Sehr symphatisch dieser Typ :)
    Wer seine Zeit für solche Aktionen opfert, verbessert wahrlich die Welt, jedes kleine Bisschen Weltverbesserung nützt :)
    60 5 Melden
    • Einer Wie Alle 22.12.2015 16:16
      Highlight Highlight sympathisch wollte ich natürlich schreiben, ich Deutschlegastheniker ich :)
      29 2 Melden
  • Wilhelm Dingo 22.12.2015 15:43
    Highlight Highlight Ben Hamida vertritt aufgeklärte Werte, die Aktion wäre allerdings ohne das Edelweisshömli noch besser.
    13 64 Melden
    • Louie König 22.12.2015 15:54
      Highlight Highlight Ich finde mit dem Edelweisshemd ist die Aussage sogar noch stärker, da er so nicht nur Religionen mit einbezieht.
      70 5 Melden
    • Triesen 22.12.2015 22:25
      Highlight Highlight Gibt es denn Kulturen in denen aufgeklärte Werte nicht oder nicht mehr zählen, weil sie deren Vorstellungskraft übersteigen?
      3 3 Melden
    • per scientam 05.01.2016 01:14
      Highlight Highlight Hmm, wenn ich die derzeitige Politik vor der Haustüre anschaue, dann vermisse ich die Aufklärung ganz stark:

      -Naturwissenschaften: als Quelle der Erkenntnis... (wie heute Politik gemacht wird und argumentiert wird ist ein Trauerspiel... Moralvorstellungen anstelle von Daten/Fakten)

      -Vernunft: Schlussfolgerungen und Entscheidungen mit Prinzipien fällen (unser Rechtssystem wurde von der Politik (aller Couleur) mit den Pauschalurteilen wieder ins Mittelalter befördert...)

      -Säkularität: Religion und Staatswesen gehören voneinander getrennt!
      0 0 Melden
  • Luca Brasi 22.12.2015 15:32
    Highlight Highlight Ich finde die Aktion gut, aber in Städten wie Zürich, etc. sind die Brücken zu den Kulturen und Religionen ja da. Mir machen da eher die Agglomerationen und ländlichen Gebiete Sorgen, denen eben genau die Begegnung mit anderen Kulturen fehlt und der Islam nur aus Tagesschauberichten, etc. bekannt ist.
    49 13 Melden
    • pachnota 22.12.2015 16:04
      Highlight Highlight Ich glaube, deine Sorge wird bald Gegenstandslos, da wir dabei sind den Islam flächendecken, auch in den hintersten Teile diser Schweiz zu installieren. Dann können sich auch die letzten Bauern darin üben, Brücken zu schlagen und dem Islam mit Respekt zu begegnen.
      17 80 Melden
    • Louie König 22.12.2015 16:25
      Highlight Highlight "Paranoia, Paranoia, everybody wants to get me"

      Ich nehme an, pachnota kommt wohl aus einem solchen Gebiet. Es ist echt traurig zu sehen, wie immer noch pauschalisiert wird von einigen Menschen.
      @pachnota: Geh doch morgen zu Herr Hamida und sprich mit ihm über deine Ängste. Vielleicht hilfts dir ja, deinen Horizont ein bisschen zu erweitern.
      56 7 Melden
    • Luca Brasi 22.12.2015 16:36
      Highlight Highlight Ähm, bei seiner Aktion geht es ja gerade darum, dass er zeigen will, dass er als Moslem kein Problem mit der hiesigen Kultur hat. Er erwähnt, dass er niemanden bekehren will und sagt, dass Moslems, die hier leben aber Christen verachten lieber in Saudi-Arabien glücklich werden. Islam im hintersten Bündner Bergtal? Ich hoffe mal, dass das ironisch war. Mein Kollege hat einen muslimischen Vater aus der Türkei , ist aber wie seine Schweizer Mutter Katholik. Wir hatten auch mal Italiener hier und heute essen die Schweizer alle auch Spaghetti und benützen den Gotthard-Tunnel. Italianisierung? lol
      37 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • DerTaran 22.12.2015 14:44
    Highlight Highlight Ich finde die Aktion toll. Es wäre schön, wenn wir das Vorbild am nächsten Ramadan aufnehmen würden.
    Ich wünsche, als bekennender Atheist, allen eine schöne Weihnacht.
    48 5 Melden
  • ⚡ ⚡ ⚡☢❗andre ☢ ⚡⚡ 22.12.2015 14:42
    Highlight Highlight Ich bin nicht gegen Religion oder Glaube, aber in meiner Vorstellung gibt von mir zu einem anderen Personen nur die Brücken oder Schluchten, die er oder ich durch unser Verhalten machen.
    Ob jemand Moslem, Buddhist, Christ oder was auch immer ist, schlussendlich sind es die Handlungen, die meiner Meinung nach jemanden zu einem Arschloch machen.
    Und nur weil es rothaarige Arschlöcher gibt, zu denken, dass alle Rothaarigen Arschlöcher sind, finde ich so unpassend wie betreffend der Religion.
    49 5 Melden
    • Louie König 22.12.2015 15:32
      Highlight Highlight Sehr schön gesagt Andre! Genau meine Meinung.
      18 4 Melden
    • pachnota 22.12.2015 15:40
      Highlight Highlight Du meinst also, das es beim IS im Verhältnis, etwa genau so viele Gute und Arschlöcher giebt, wie z.B beim WWF?
      12 39 Melden
    • Louie König 22.12.2015 15:58
      Highlight Highlight @pachnota: Du hast die Aussage von Andre aber auch überhaupt nicht verstanden oder? Bzw. ich nehme an, du wolltest es gar nicht verstehen. Der IS an sich ist eine Organisation von Extremisten. Also, nein, hat es garantiert nicht. Aber, nur weil der IS aus Menschen besteht, die sich dem Islam zugehörig sehen, heisst das nicht automatisch, dass alle Muslime darum Extremisten sind.
      31 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nameless Hero 22.12.2015 14:31
    Highlight Highlight Tolle Aktion! Leider braucht es immer zwei zum Brücken bauen. Und die, die noch keine gebaut haben, werden das wohl auch kaum tun. Leider.
    34 8 Melden
    • pachnota 22.12.2015 15:43
      Highlight Highlight ...wer möchte den keine Brücken bauen?
      6 15 Melden
    • Louie König 22.12.2015 15:58
      Highlight Highlight @Pachnota: Ich denke Menschen, wie du, sind genau diejenigen, die keine Brücken bauen wollen.
      19 10 Melden
    • Lowend 22.12.2015 16:08
      Highlight Highlight Ich vermute viele Islamhasser vom rechten Rand, wollen keine Brücken bauen, sondern eher Brücken abreissen. Ansonsten finde ich solche Aktionen auch sehr lobenswert denn schliesslich liest man die Geschichte von Jesus auch im Koran.
      26 6 Melden
    Weitere Antworten anzeigen

Jetzt rate Mal, wie die neue Gebärde für Alain Berset aussieht ✌

Donald Trump hat eine und Roger Federer auch: eine eigene Gebärde. Zum dritten Mal in Folge gab der Gehörlosenbund am Wochenende die Gebärde des Jahres bekannt. Dieses Mal erhält Bundespräsident Alain Berset eine eigene Geste. 

Ausschlaggebend für die diesjährige Gebärde war die 1.-August-Rede Bersets. Seine Rede wurde in Gebärdensprache übersetzt – und damit auch sein Name. Zuvor wurde Berset nämlich mit einzelnen Buchstaben übersetzt. Das ist nun nicht mehr der Fall. 

Die …

Artikel lesen
Link to Article