Schweiz
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Chili (links) und Julie (rechts) gehen regelmässig für ein Check-up zum Tierarzt. bild: kris

Bratkartoffeln und Broccoli im Fressnapf – diese zwei Zürcher Hunde fressen nur Veganes

Ausweitung der Vegan-Zone: der kulinarische Trend hat nun auch den Fressnapf erreicht. Das stösst bei Tierärzten auf Kritik. Kris aus Zürich erzählt, warum er seine Hunde trotzdem vegan ernährt. 



Bratkartoffeln und Broccoli – das sind die Lieblingsmenüs von Terrier-Mischling Chili und der spanischen Streuner-Dame Julie. 

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Chili (9) und Julie (13). bild: Kris

Ihr Herrchen Kris*, Mittvierziger aus Zürich, ist überzeugter Veganer. Er frönt der fleischlosen Ernährung bereits seit neun Jahren – und ist davon heute begeisterter denn je. 2014 entscheidet er sich, auch seine zwei «Mitbewohner» in seine Essensgewohnheiten miteinzubeziehen – seither gibt's für Chili und Julie keine Knochen und Co. mehr: In ihrem Fressnapf landet nur noch Pflanzliches. 

Kris: «Für mich war es ein konsequenter Schritt. Ich will mit einem nachhaltigen Lebensstil der Umwelt auf die Sprünge helfen und einen Beitrag zum Tierschutz leisten. Da passt es nicht zusammen, wenn ich bei der Ernährung meiner Hunde nicht darauf achte.» Am Anfang der Umstellung sei er auf Ergänzungsprodukte angewiesen gewesen, heute jedoch nicht mehr: «Ich habe mich in die Thematik eingelesen und weiss nun genau, wie ich dafür sorgen kann, dass meine Hunde an die notwendigen Nährstoffe kommen, auch ohne Fleisch und andere Tierprodukte.» Er sei nun auch vertrauter mit den Bedürfnissen seiner Hunde und könne ihnen eine abwechslungsreichere Ernährung bieten als zuvor.

«Wie bei uns Menschen ist es bei Hunden, die nur vegane Kost zu sich nehmen, wichtig, den Eisenwert und das Vitamin B12 im Auge zu behalten.»

Vorsichtshalber bringt er seine zwei Hündinnen trotzdem regelmässig zum Tierarzt für ein Check-up. Dort überprüft der Veterinär insbesondere die Blutwerte der Tiere. «Wie bei uns Menschen ist es bei Hunden, die nur vegane Kost zu sich nehmen, wichtig, den Eisenwert und das Vitamin B12 im Auge zu behalten.» Bisher habe weder Chili noch Julie an Mangelerscheinungen gelitten, betont Kris. 

Der Tierarzt sei kein Fan der veganen Ernährung der Hunde. Kris: «Es ist wie bei den Humanmedizinern: Es gibt wenige, die sich total mit dem veganen Lebensstil auskennen und die meisten, die sehr kritisch sind, weil sie zu wenig darüber wissen.»

Hinter die Meinung des Tierarztes stellt sich jedoch auch Marie Müller vom Schweizerischen Verein für Kleintiermedizin. Sie rät von einer rein veganen Ernährung bei Hund und Katze ab: «Das geht gegen die Natur der Tiere. Hunde und Katzen fressen seit Tausenden von Jahren Fleisch.» Veganismus beim Tier sei gar nicht naturnah, sondern eher das Gegenteil: «Man vermenschlicht die Tiere und will, dass sie genau wie wir essen beziehungsweise fressen.

«Es gibt Gerichte, die sie mögen, andere weniger. Da geht es ihnen wie uns Menschen.»

Chili und Julie sind nicht seit ihrer Geburt vegan. Kris hat ihre Ernährung erst mit 6 respektive 10 Jahren umgekrempelt. Kris: «Vorher gab es meistens typisches Hundefutter, gelegentlich eine Wurst aber auch regelmässig die Resten der Pasta oder der Rösti von meinem Mittagessen.» Seiner Meinung nach war diese abwechslungsreiche Kost ein Aspekt, der in der späteren Umstellung auf die vegane Kost eine wichtige Rolle spielte: «So waren beide von Anfang an bereit, das zu essen, was ich ihnen auftischte.» Das heisse aber nicht, dass die Hunde jede Nahrung zu sich nehmen. «Es gibt Gerichte, die sie mögen, andere weniger. Da geht es ihnen wie uns Menschen.»

Rund 3 Prozent der Bevölkerung vegan

Kris und seine Lebensparterin kochen oft für fünf – die zwei sind Eltern einer kleinen Tochter: «Meistens bekommen Julie und Chili einen Teil unseres Menüs als ungewürzte Portion ab. Seien es Teigwaren, Linsen, Reis, Polenta, Rüebli, Broccoli oder Kartoffeln.» Er sei sich bewusst, dass vegane Kost bei Tieren ein kontroverses Thema sei. Doch: «Strassenhunde essen auch was sie finden – und das ist bei langem nicht nur Fleisch.» Zudem gehörten zum natürlichen Speiseplan von Hunden sowieso auch pflanzliche Bestandteile wie zum Beispiel Haselnüsse. Er kenne sogar eine Katzenhalterin, die ihr Büsi vegan ernähre, erzählt Kris. «Aber: Das ist jedoch schwieriger und möglicherweise auch weniger artgerecht, weil Katzen von Natur aus Karnivore sind.»

In der Schweiz ernähren sich rund drei Prozent der Bevölkerung vegan – Tendenz steigend. Dass es deswegen auch immer mehr vegane Haustiere gibt, stimme aber nicht, so Kris. Denn er weiss: Es gibt auch Widersacher auf der eigenen Seite: Für viele Veganer ist es ein No-Go, überhaupt ein Haustier zu halten, ein Tier zu «besitzen». Kris: «Das verstehe ich, ich hatte hierzu eigentlich auch meine Bedenken.» Schliesslich habe er jedoch folgendes Fazit gezogen: «Wegen uns Menschen gibt es Millionen Strassenhunde, die ihrem Schicksal überlassen sind. Mir war es wichtig, wenigstens zwei davon zu helfen.»

*Nachname der Redaktion bekannt. 

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    Alle Leser-Kommentare
  • dmark 09.10.2017 10:50
    Highlight Highlight Einfach mal lesen...
    http://ein-langes-leben.de/essentielle-nahrstoffen/vitamin-b-12-ein-mangel-kann-ursache-vieler-symptome-sein

    Und dies kann man durchaus auch auf Hunde, Katzen usw. beziehen. B12 wird u.a. in der Leber gespeichert und deshalb wird ein schleichender Verlust nicht sogleich bemerkt, sondern zieht sich über Jahre hinweg.

    Ausgewogenheit ist die Devise.
  • Theor 09.10.2017 09:28
    Highlight Highlight Und etwa zur gleichen Zeit habe ich das Futter meiner Tiere umgestellt: 3 mal wöchentlich BARF und daneben Katzenfutter, welches zu 40% aus echten Fleischproteinen besteht und absolut kein Weizen enthält.

    Weil auch ich mich in die Thematik eingelesen und rausgefunden habe, dass unser normales Katzenfutter aus Weizen (KH sind günstig, aber bringen den Tieren überhaupt nichts, weil sie seit jahrtausenden Eiweis statt KHs fressen) und Tierabfällen besteht.

    Scheint, als hätte ich und der kluge & fesche "Kris aus Zürich" zwei total unterschiedliche Dinge über tiergerechte Ernährung gelesen...
    • Theor 09.10.2017 09:45
      Highlight Highlight Und ich esse für mich selber fast kein Fleisch mehr. Der Unterschied ist, dass ich erkenne, dass dies eine Entscheidung für mich ist - und noch lange keine Entscheidung, die ich einfach Gottgleich über meine Tiere ausweiten kann.
  • Sir Konterbier 08.10.2017 21:13
    Highlight Highlight Veganer sind die Zeugen Jehovas unter den Ernährungsspezialisten.

    Zieht euer Ding durch aber lasst andere damit in Ruh!
    • öpfeli 09.10.2017 15:37
      Highlight Highlight Du hast den Artikel gelesen, also konfrontierst du dich selber damit. Der Veganer hat dir den Artikel nicht aufgezwungen. ;)
  • who cares? 08.10.2017 20:57
    Highlight Highlight Ein Hund vegan ernähren? Tierquälerei! Unnatürlich! Wie kann man das dem armen Tier nur antun?

    ...sagen sie und essen ihr Kraftfutter gefüttertes Steak aus Massentierhaltung zum Znacht.
  • Butschina 08.10.2017 20:50
    Highlight Highlight Wer ein Tier will welches kein Fleisch isst soll sich eines halten, das von Natur aus kein Fleisch isst. Zum Beispiel ein Schaf. Obwohl die unbewusst auch an Protein gelangen via verschluckter Insekten.
    Ein Hund braucht vor allem Proteine, etwas Fett, ganz wenig Kohlenhydrate, Vitamine und Spurenelemente. Leider ist oft nicht mal das gekaufte Futter wirklich auf einen Hund abgestimmt.
    • Butschina 09.10.2017 08:29
      Highlight Highlight Nein. Nur hat tierisches Protein für den Hund weniger Nachteile. Bei pflanzlichem Protein (z.B. Hülsenfrüchte) ist oft zusätzlich ein hoher Ballaststoffanteil dabei. Viel Spass wird der Hund am sch...... nicht haben. Wenn er so Naturnah lebt wie er sagt, sollte er das auch bei seinen Hunden tun.
  • Bärnere 08.10.2017 20:37
    Highlight Highlight Unsere Hunde fressen auch alles - ausser Pilze. Wenn Sie aber zwischen Fleisch und Gemüse wählen können, bleibt das Gemüse liegen. Warum wohl?
    • öpfeli 09.10.2017 15:39
      Highlight Highlight Wenn mein Kater eine offene Packung Chips sieht, dann geht gleich zur Packung. Er würde, wenn er dürfte, diese essen statt sein Futter.
      Warum wohl?

      Besserer Geschmack ist nicht gleich gesünder. Zumal es Hunde gibt die Gemüse saumässig gerne haben.
  • Gummibär 08.10.2017 20:17
    Highlight Highlight 1st world problems ........
    Ich wünsche den beiden Hunden ein langes, glückliches Leben; dem Herrchen auch.
    Meine Hunde und ich fressen heute abend Ribeye-Steak und baked potatoes. Bei mir gibts noch etwas Butter und Salz aufs Futter, bei den Hunden nicht.
  • azoui 08.10.2017 19:37
    Highlight Highlight So soll es sein. Yin Yan von Vitello Tonato und Vitello Tomato.
    Fleisch, Fisch, Gemüse, Eier und hochwertiges Oliven Oel.
    Benutzer Bild
  • Menel 08.10.2017 17:43
    Highlight Highlight «Wegen uns Menschen gibt es Millionen Strassenhunde, die ihrem Schicksal überlassen sind. Mir war es wichtig, wenigstens zwei davon zu helfen.»

    Dieser Satz steht für ganz viel, was sein Weltbild, in meinen Augen, angeht. Wer immer noch glaubt, dass man mit Strassentieren adoptieren irgendwem hilft, der hat viel nicht begriffen und vor allem vergrössert er damit das Leid.
    • DangerDanger 08.10.2017 19:41
      Highlight Highlight Die Erklärung zu diesem Schluss hätte ich doch gerne noch nachgeliefert!

      Warum sollte das Leid vergrössert werden!? Es ist ja jetzt bei Strassenhunden nicht so, dass durch die Rettung eines Hundes von der Strasse die Nachfrage nach Strassenhunden gesteigert wird und daher mehr Strassenhunde gezüchtet werden, oder? X-D

      Meiner Meinung nach hilft man sehr wohl, wenn man Tiere von der Strasse holt. Nebst Kastrationsaktionen etc. versteht sich natürlich.
    • Menel 08.10.2017 21:48
      Highlight Highlight Weil ein grosses und dreckiges Geschäft um die Strassenhunde aufgebaut wurde. X Auffangstationen die Hunde vermitteln und damit Geld scheffeln. Den Hunden gehts da alles andere als gut. Die ansässigen Tierschutzorganisationen müssen sich dann auch noch mit denen rumschlagen und sind alles andere als begeistert von diesen "Tierkonsumenten" aus dem Ausland.

      Wenn sie mehr darüber wissen wollen, einfach mal im Netz suchen, gibt viele Artikel darüber und auch Aufrufe der Tierschutzorganisationen.
    • x4253 09.10.2017 07:57
      Highlight Highlight @DangerDanger
      Die meisten dieser Hunde werden in der Absicht gezüchtet, dass sie Touristen aus Mitleid gekauft werden und Nachhause nehmen (z.b. im Sommer). Da werden dann Geschichten erzählt, z.B dass alle Tiere im Heim am Ende des Sommers vergast werden müssen, weil man sich nicht um die kümmern kann.
      In Wahrheit werden die Hunde sobald sie nicht mehr "herzig" sind mit Stromschlägen, Stockhieben etc getötet, oder ausgesetzt (unkastriert natürlich).
      wer "Strassenhunde" aus den Ferien hierhin holt, fördert dieses Geschäftsgebaren leider, und stört die Arbeit der seriösen Tierschutzvereine.
  • Turi 08.10.2017 16:17
    Highlight Highlight ein first-world-problem all jener, die es sich leisten können, ihre hunde regelmässig auf eisen- und vitamin b12 werte testen zu lassen.

    der grossteil der menschen auf der welt kann es sich zeit des lebens nie leisten, dieselben tests bei sich selbst machen zu lassen.

  • Calvin Whatison 08.10.2017 15:42
    Highlight Highlight Essen Veganer eigentlich Pilze 🍄? Sie sollten aufpassen, da wohnen Schlümpfe drin. 😂😂😂
    • Alnothur 08.10.2017 19:49
      Highlight Highlight vor Allem sind Pilze - obwohl sie ein eigenes "Königreich" neben Pflanzen und neben Tieren bilden - näher an Tieren als an Pflanzen. Aber eben, ein Pilz schreit halt nicht, wenn man ihn schlägt ;)
  • John M 08.10.2017 15:04
    Highlight Highlight Das geht bestimmt auch in die andere Richtung?

    Von heute an setze ich den Meerschweinchen meiner Tochter nur noch Cervelat vor.

    Natürlich konsequent nur Bio, um der Umwelt damit auf die Sprünge zu helfen.
    • Rabbi Jussuf 08.10.2017 15:55
      Highlight Highlight Das Meerschweinchen hätte bestimmt nichts dagegen. :-))
  • Frausowieso 08.10.2017 14:59
    Highlight Highlight Hunde sind Allesfresser und man kann sie vegetarisch oder vegan ernähren. Katzen sind jedoch reine Karnivoren. Wenn man Katzen vegetrarisch ernährt, ist das Tierquälerei. Ich habe auch Mühe damit, Fleisch zu verfüttern. Allerdings halte ich nun mal Fleischfresser und ich bin dafür da, sie gesund zu ernähren.
  • derEchteElch 08.10.2017 14:48
    Highlight Highlight „«Das geht gegen die Natur der Tiere. Hunde und Katzen fressen seit Tausenden von Jahren Fleisch.» Veganismus beim Tier sei gar nicht naturnah, sondern eher das Gegenteil: «Man vermenschlicht die Tiere und will, dass sie genau wie wir essen beziehungsweise fressen.“

    Absolut meine Meinung! Dieser Veganer ist nichts anderes als ein Extremist! Hier müsste der Tierschutz eingreifen und ihm die Hundd wegnehmen!
    • Silent_Revolution 08.10.2017 15:31
      Highlight Highlight Den Hund wegnehmen, weil er einem Allesfresser kein Fleisch vorsetzt? Es gibt einige Hunde die sich vegetarisch oder vegan ernähren müssen oder sollten aufgrund einer Allergie oder Unverträglichkeit.

      Wenn man jemandem wegen der Ernährung die Tiere wegnehmen sollten, dann jene die ihren Tieren die überzuckerten Produkte der marktführenden Futterhersteller vorsetzen und bestimmt nicht jemandem der sich mit der Ernährung auseinandersetzt und die Tiere durchchecken lässt.

      Warum Katzen wohl Whiskas kaufen würden; aus demselben Grund warum Menschen in den MC Donalds gehen.
    • derEchteElch 08.10.2017 15:38
      Highlight Highlight @Holla; Allesfresser != Vegan. Folglich brauchen Sie auch Fleisch. Eine nur vegane Ernährung ist ungesund und nicht natürlich.
    • derEchteElch 08.10.2017 15:40
      Highlight Highlight Ich gehe nie in den Mc Donalds, weiss also nicht, warum Katzen Whiskas kaufen würden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Blitzableiter 08.10.2017 14:47
    Highlight Highlight Da die Hunde ja auch vorher nie gefragt wurden was sie fressen möchten und es eh immer nur das gibt was wir ihnen auftischen, ists ja eigentlich egal ob nun Fleisch oder Nudeln mit Broccoli. Hunde sind dermassen domestiziert und unterwürfig, da finde ich die empörten Kommentare ziemlich lachhaft.
    • _kokolorix 08.10.2017 17:49
      Highlight Highlight Dein letzter Satz outet dich als absoluten Nichtswisser bezüglich Hunde. Hunde sind nicht unterwürfig, sie sind hochpolitisch und versuchen sich beim Leittier in eine möglichst gute Position zu bringen. Das kann man ausnutzen, oder auch nicht. Diverse Rassen wurden auf absolute verfressenheit hin gezüchtet, aber auch dort ist der Fressibringer nicht automatisch das Leittier. Das muss man sich verdienen oder erkämpfen, ich persönlich bevorzuge das Verdienen, denn das gewaltsamen erzwingen der Führerschaft bringt unzverlässige, latent gewaltbereite Hunde , die ständig auf ihre Chance lauern
  • Posersalami 08.10.2017 14:45
    Highlight Highlight Den Hunden dieses hässliche Büchsenfressen vorzusetzen ist ebenfalls Tierquälerei! Da ist so viel Mist drinnen, das ist nicht mehr feierlich. Ähnlich wie beim Fertigfras für Menschen.

    Da ist es wohl besser, die Hunde vegan zu ernähren.
    • Rabbi Jussuf 08.10.2017 22:28
      Highlight Highlight föllig falsch!
      Hunde haben ganz andere Mägen als wir und darum mögen die auch Sachen, die wir für absolut eklig halten und sogar giftig wären.
      Des Übrigen ist das Büchsenfutter meist sehr hochwertig (in unserem Sinn!)
    • Saiika 09.10.2017 00:20
      Highlight Highlight @Rabbi Jussuf
      Ich habe schon viele Sachen in Schlachthöfen gesehen, die einfach in die Futtermittelindustrie für Hund und Katz gehen, weil sie nicht für den menschlichen Verzehr geeignet sind. Und nein, das würde ich nicht einmal meinem Hund verfüttern wollen. Das mit dem hochwertigen Büchsenfutter würde ich überdenken...

    • Posersalami 09.10.2017 01:12
      Highlight Highlight Völlig falsch. Ein richtig ernährter Hund riecht kaum und hat ein glänzendes Fell ohne Stunts wie rohe Eier im Futter etc.. Hunde die mit Nass und Trockenfutter gefüttert werden riechen teils recht stark. das kommt nicht von ungefähr. Am besten füttert man seinen Hund mit Zeugs vom Metzger was er nicht verkaufen kann + rohes Gemüse. In dem Industriellen Essen ist auch zu viel Müll drinnen, genau wie beim Fertigfrass für Menschen.
  • Linus Luchs 08.10.2017 14:41
    Highlight Highlight Ich nehme an, der superkonsequente Hundeerzieher bietet demnächst in der afrikanischen Steppe ein Veganismusseminar für Löwen an.

    Dieser Mann zeigt durch seinen Umgang mit den Hunden, dass ihm die Natur letztlich egal ist, es geht ihm nur um sich selber. Die Hunde sind seine Icherweiterung. Das hat für mich etwas Wahnhaftes.
    • Frausowieso 08.10.2017 15:04
      Highlight Highlight Eine Katze und ein Hund haben unterschiedliche Gebisse und Verdauungssysteme. Ein Hund ist in der Lage, pflanzliche Nahrung zu verwerten. Eine Katze kann das nicht. Sie ist darauf angewiesen, dass ihre Beute pflanzliche Stoffe vorverdaut bzw die Vitamine etc in den Organen areichert. Hast Du dich überhaupt einmal mit der Thematik befasst oder motzt du einfach drauf los?
    • Linus Luchs 08.10.2017 16:14
      Highlight Highlight Butter, es geht nicht um Verdauungssysteme von Hunden und Katzen, es geht um das Ansinnen, natürliches Fressverhalten von Tieren ändern zu wollen. Du hast dich sicher schon mit Ökosystemen im Meer, im Wald und in anderen Lebensräumen befasst. Diese Systeme sind hoch komplex und sehr empfindlich, und es ist ein unendliches Fressen und Gefressenwerden. Wer auf die Idee kommt, Fleisch fressende Tiere (Hunde stammen vom Wolf ab!) mit dem Moralanspruch eines Veganers umerziehen zu wollen, hat eine völlig verschrobene Beziehung zur Natur und kreist vor allem um sich selber. Jetzt darfst du blitzen.
    • Turi 08.10.2017 16:19
      Highlight Highlight ist eben alles ein kulturelles konstrukt, diese fleischesserei. die löwen wurden einfach falsch erzogen. und wo wir gerade dabei sind, könnte die löwen auch grad jemand gendergerecht aufziehen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • dimitris muse 08.10.2017 14:33
    Highlight Highlight #firstworldproblems
    • Picker 09.10.2017 13:11
      Highlight Highlight @Ollowain
      Habe mir die Zeit genommen, ein wenig Recherche zu betreiben. Es gibt so ziemlich für jedes schöne Pro-Vegetarier/Veganer Zahlenbeispiel eines, bei welchem die andere Seite "besser da steht".
      Mein persönliches Fazit: Die ganze Thematik ist wesentlich komplexer, als Du es uns hier verkaufen willst und ich bin überhaupt nicht davon überzeugt, dass man als Veganer/Vegetarier die Umwelt weniger schädigt.

      Für Dich scheint das Ganze aber schon ein wenig wie eine Religion - oder hast Du schon mal gezählt, wie oft Du in diesem Artikel kommentiert hast?
  • saukaibli 08.10.2017 14:28
    Highlight Highlight «Es ist wie bei den Humanmedizinern: Es gibt wenige, die sich total mit dem veganen Lebensstil auskennen und die meisten, die sehr kritisch sind, weil sie zu wenig darüber wissen.» Genau das ist die arrogante Haltung, die viele Veganer so unsympathisch macht. Eine Ernährung ohne tierische Nahrungsmittel ist für Hunde, Katzen und auch Menschen völlig unnatürlich, da kann ich noch so viel über Veganismus wissen. Es gab in der Geschichte des Menschen nie eine Kultur, die sich vegan ernährte. Der Homo Sapiens hätte sich nicht mal entwickelt, hätte sich der Homo Errectus vegan ernährt.
    • Posersalami 08.10.2017 14:48
      Highlight Highlight Es gab in der Geschichte auch noch nie eine Epoche, in der dermassen viel Fleisch konsumiert wurde. Die Industrielle Produktion von Fleisch hat massive Auswirkungen auf die Umwelt, das muss aufhören.

      Konsequent wäre es, weitgehend auf Fleisch zu verzichten. Wie zu Grossmutters Zeiten ein Sonntagsbraten, und sonst vielleicht noch 1-2x die Woche Wurst oder ähnliches. Das ist nicht nur gesünder für uns Menschen, es würde auch einen Beitrag zur Reduktion der Umweltzerstörung liefern, was wiederum uns allen zugute kommen würde.
    • JoeyOnewood 08.10.2017 17:45
      Highlight Highlight Ein Veganer lebt wahrscheinlich um einiges näher an der Ernährung unserer Vorfahren als ein Fleischfresser. Bei meinem Vater gab es in seiner Kindheit i.d.R einmal pro Woche Fleisch. Bei anderen Kulturen war es zum Teil noch um einiges extremer. Ich bin überhaupt kein Veganer, nicht mal Vegetarier, aber ich achte darauf, möglichst wenig Fleisch zu essen und dass diejenigen Tierprodukte, die ich zu mir nehme, möglichst Artgerecht sind. Ich habe grössten Respekt vor Veganern. Die Erderwärmung ist real und die Massentierhaltung ist ei grosser Produzent.
    • JoeyOnewood 08.10.2017 17:50
      Highlight Highlight Ich finde es echt zum Kotzen, wie hier die Karnivoren auf die Veganer einbashen. Man kann ja Fleisch essen, aber man muss nicht gerade Stolz darauf sein. Die Geschichte wird zeigen, dass diese masslose Lebensart im 20. und 21. JH die Welt nachhaltig geschädigt oder sogar zerstört hat. Man sollte jedem danken, der sich mit der Umwelt auseinandersetzt.
  • klugundweise 08.10.2017 14:16
    Highlight Highlight Was ist da nachhaltig, wenn man ein Tier zu widernatürlichem Verhalten zwingt?
    Und wer bringt diesem selbstgefälligen „Tierschützer“ die Gesetze der Natur bei?
    • ChlyklassSFI 08.10.2017 14:57
      Highlight Highlight Für die Produktion von Fleisch, Milch und Eiern zwingt man die Tiere zu widernatürlichem Verhalten. Falls es dir wirklich ein Anliegen ist.
    • SemperFi 08.10.2017 16:38
      Highlight Highlight Offensichtlich werden die Hunde ja nicht zwangsernährt. Ein Gesetz der Natur ist es auch, das Hunde Allesfresser sind.
  • T0815 08.10.2017 14:16
    Highlight Highlight Mittvierziger, Zürich, Veganer...
    Play Icon
  • BigE 08.10.2017 14:14
    Highlight Highlight Carnivor = reiner Fleischesser
    Omnivor = Allesfresser
    Herbavor = Pflanzenfresser

    Einen Omnivoren wie einen Herbavoren zu ernähren zeigt, wie wenig man sich mit dem sich anvertrauten Tier auseinandergesetzt hat!

    Tierquälerei umfasst nicht nur die Haltung und Behandlung von Nutztieren sondern auch die Haltung und artgerechte Ernährung der Haustiere.

    Einen Omnivoren kein Fleisch zu geben ist Tierquälerei!
    • Saiika 08.10.2017 18:51
      Highlight Highlight In einem System wo Schubladendenken gefördert wird vielleicht, ja... Ich würde jedoch eher vorschlagen dies Tierquälerei zu nennen, wenn das Tier das nicht verträgt, wenn das Tier ungesund ist oder daran leidet. Solange ein Tier jedoch gesund ist (egal was es isst) und nicht leidet, sollte man das Wort Tierquälerei eher nicht in den Mund nehmen :)
    • BigE 08.10.2017 20:26
      Highlight Highlight Nicht immer sind Leiden offensichtlich. Es ist nicht artgerecht, Hunde ohne Fleisch zu ernähren. Halte einem Hund einen Cervelat und ein Salatblatt vor die Nase... ;o) Der Hund ist kein Karnickel. Dem gäbe man ja auch kein Fleisch, nur weil man es selber lieber isst, als Salat!

      Tierquälerei ist, ein Tier nicht artgerecht zu halten und zu ernähren.
    • Saiika 08.10.2017 21:15
      Highlight Highlight Kannst Du mir kurz sagen wie ein Hund bei einer veganen Ernährung genau leidet?

      Ausserdem würde ich gerne von Dir wissen, was Du unter einer artgerechten Fütterung genau verstehst.
    Weitere Antworten anzeigen
  • carmse 08.10.2017 14:13
    Highlight Highlight Ich bin selbst Vegi und barfe meinen Hund (Rohfütterung), was ich persönlich am artgerechtesten finde. Zum einen enthält industriell hergestelltes Tierfutter viele Bestandteile, die keinen gesudheitlichen Nutzen haben und durch das Erhitzen einen Grossteil ihrer Nährstoffe verlieren. Zum andern kann ich so kontrollieren, wo das Fleisch herkommt (nur Schweizer Fleisch). Teurer ist barfen meiner Meinung nach im Grossen und Ganzen betrachtet auch nicht als industriell hergestelltes Tierfutter, da der Hund weniger krankheitsanfällig ist - aber es ist definitiv zeitaufwändiger.
  • moccabocca 08.10.2017 13:52
    Highlight Highlight Wer sein Haustier vegan ernähren möchte, soll sich gefälligst einen Goldhamster zulegen!
    • You will not be able to use your remote control. 08.10.2017 14:18
      Highlight Highlight *gröhl*

      Bist du nun ein Sozi, der anderen vorschreibt, welche Tiere sie wie zu ernähren haben.

      Haha! Sehr geil!
    • chnobli1896 08.10.2017 14:18
      Highlight Highlight Wieso keinen Zwerghamster? ;-)
    • River 08.10.2017 14:30
      Highlight Highlight Dann ist aber niemand “beeindruck”, schnüff.
    Weitere Antworten anzeigen
  • chnobli1896 08.10.2017 13:43
    Highlight Highlight [...] Hunde und Katzen fressen seit Tausenden von Jahren Fleisch [...] Leider ist in der typischen (preislich günstig, qualitativ billig) Nahrung für Katze und Hund alles Andere drin als Fleisch 🙈
    • welefant 08.10.2017 14:18
      Highlight Highlight Ja aber wenn ich bei meinen zwei katzen das nassfutter öffne bin ich für sie gott. So was falsches ist da nicht drin...
    • chnobli1896 08.10.2017 16:21
      Highlight Highlight Primär Geschmacksverstärker, Stoffe die Lust auf mehr machen und Schlachtabfall. Ähnliches wie in Beutelnahrung für den Menschen ;-)
    • thoubiable 08.10.2017 18:10
      Highlight Highlight Geschmacksverstärker und Konsorten funktionieren auch bei Katzen @lululove
      In günstigem Katzenfutter ist leider wirklich nicht viel schlaues drin.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tschaesu 08.10.2017 13:42
    Highlight Highlight Was man selber essen möchte oder halt nicht, okay.
    Aber bitte drängt das keinem Tier auf.
    • carmse 08.10.2017 16:29
      Highlight Highlight Aber wieso denn aufdrängen? Hunde sind ziemlich genügsam und essen das, was ihnen vorgesetzt wird.
      Solange die beiden nicht unverträglich sind, ist das völlig in Ordnung und hat uns nichts zu interessieren. Oder kümmerts dich, wie die Tiere, die bei dir auf dem Teller landen, in den Schlachtbetrieben gefüttert und behandelt werden?
  • Kunibert der fiese 08.10.2017 13:41
    Highlight Highlight Hipsterlevel: over 9000
  • Domdom 08.10.2017 13:41
    Highlight Highlight Uuh, das könnte spannend werden. Ich freue mich schon auf die Kommentare beider Seiten.

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