Schweiz
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Der Student und Musiker Donat hat eine ungewöhnliche Crowdfunding-Kampagne lanciert. Sie schlägt ein wie eine Bombe. 
Bild: screenshot/wemakeit

«Mir langet's!» – wegen SVP-Inserat will sich ein Student die Titelseite der Gratiszeitung «20 Minuten» kaufen

Per Crowdfunding will sich ein Student die Titelseite von «20 Minuten» kaufen. Der Kragen platzte ihm vorletzte Woche, als ein grosses SVP-Inserat die Front der Gratiszeitung zierte. Sein Projekt geht im Internet ab wie eine Bombe. Innerhalb weniger Stunden beteiligen sich bereits über 1100 Personen daran.



«Mir langet's!», ging es Donat Kaufmann durch den Kopf, als er am am 14. September ein «20 Minuten» aus der blauen Box fischte: Ein grosses Inserat für den SVP-Wahlkampf-Song prangte von der Front der Gratiszeitung. «Ich fühlte mich ohnmächtig und frustriert», sagt er gegenüber watson. «Es braucht also nur Geld und dann kann man sich die Meinungen kaufen, dachte ich mir.»

Dann verwandelte sich die Ohnmacht in Tatkraft. Donat dreht den Spiess um: Der Student und Musiker der Band One Sentence. Supervisor lanciert eine Kampagne auf der Online-Crowdfunding-Plattform wemakeit, um sich die Titelseite zurück zu kaufen. «Aufmerksamkeit kann man kaufen – Unsere Stimmen nicht» und die Namen aller Unterstützer sollen am 14. Oktober darauf zu sehen sein.  

So soll die Titelseite aussehen ...

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bild: zvg

... und so die Innenseite.

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Mit der Aktion will er eine Debatte lancieren. «Ich will, dass diskutiert wird, wie politische Inhalte vermittelt werden und dass im aktuellen Wahlkampf immer mehr Emotionen, statt Inhalte im Vordergrund stehen», sagt Donat. «Und ich will die Politiker daran erinnern, dass es Bürger gibt, die wissen wollen, woher dieses Geld kommt, das uns dann in Form von Werbung so aufdringlich vor die Nase gesetzt wird.» Denn was für Geldflüsse nötig seien, um medial dermassen präsent zu sein, sei vielen schlicht nicht bewusst. 

Das Thema Parteifinanzierung sorgt in der Schweiz seit Jahren für rote Köpfe. Die bürgerlichen und Mitte-Parteien weigern sich, sie offen zu legen. Dafür wird die Schweiz regelmässig vom Europarat kritisiert

«Man kann einer Partei nicht vorwerfen, dass sie mehr Geld als eine andere hat», sagt Donat im Video. «Aber man kann ihr vorwerfen, was sie anstellt mit dem Geld.»

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YouTube/Mir langets

126'000 Franken soll die «20 Minuten»-Titelseite für die Deutschschweiz kosten. So steht es in der Offerte, die Donat erhalten hat. Spenden 27'763 Personen nur fünf Franken, geht sein Plan auf. 

Er scheint einen Nerv getroffen zu haben. Innerhalb weniger Stunden unterstützen bereits über 1100 Menschen sein Projekt. 11'2710 Franken sind schon zusammengekommen (Stand 23.9. 11:30 Uhr).

Für die insgesamt 138'815 Franken (Betrag inklusive wemakeit-Gebühr) bleiben noch 18 Tage Zeit. Wird der Zielbetrag nicht erreicht, fliesst das Geld zurück an die Spender. «Wenn es nicht klappt, gelingt es mir hoffentlich trotzdem die Diskussion zu entfachen, was für einen Wahlkampf wir wollen, um die beste Voraussetzung für uns Wähler zu schaffen», sagt Donat. 

Zum Thema: Erkennst du die Wahlslogans der Schweizer Parteien?

1.Welche Schweizer Partei ist 2011 mit dem Slogan «Aus Liebe zur Schweiz» in den Wahlkampf gezogen?
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SP
CVP
FDP
SVP
Warum nicht «Aus Hass zur Schweiz»? Das wär mal eine Abwechslung.
Grüne
2.Und wie steht's mit «Keine Schweiz ohne uns»?
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Haha. So schlecht ...
CVP
SVP
FDP
GLP
BDP
3.Die Freiheit wird auch immer wieder gerne beschworen. Aktuell von der jungen «radikalliberalen» Unabhängigkeitspartei «up!», die dieses Jahr zum ersten Mal ins Parlament einziehen möchte. Mit welchem Slogan will sie das erreichen?
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«Wir lieben Freiheit»
«Freiheit kann man nicht kaufen, aber wählen»
Ich pfeif auf die Freiheit.
«Frei bleiben»
«Frei, freier, unabhängig»
«Deine Freiheit – unser Anliegen»
4.«Humanistisch, liberal, progressiv». Welche Partei schreibt sich diese Parole auf die Fahne?
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Piratenpartei
GLP
Humanistische Partei Schweiz
FDP
Hmmm .. Sicher nicht die Tierpartei. (Oder doch? Verdammt. Schwierig.)
EVP
5.2007 warb welche Partei «Für eine lebenswerte Schweiz»?
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6.Welche Partei hat sich 2011 mit dem minimalistischen Slogan «Ja» in den Wahlkampf gewagt?
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Grüne
SP
Nein? Hä? Was?
JUSO
CVP
GLP
7.2011: «Schweizer wählen SVP», «Glückliche Schweizer wählen ...»?
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ICH BIN NICHT GLÜCKLICH.
FDP
CVP
EVP
Grüne
SP
8.Welche Partei ist «Nicht links. Nicht rechts. ...»?
Bild zur Frage
CVP
Die Partei ohne Profil?
EVP
Tierpartei
BDP
GLP
9.Und zu guter Letzt: Welcher dieser Wahl-Slogans existierte NIE?
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127
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127Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • herschweizer 23.10.2015 08:54
    Highlight Highlight so im Nachhinein sehr interessant zu sehen wie eigentlich recht wenig Menschen eine Finanzierung realisieren können... und ich kann leider den Verlust der SVP nur schätzen... hätte fast gedacht der doofe Flügel der SVP reagiert darauf... schade
  • Str ant (Darkling) 25.09.2015 00:44
    Highlight Highlight SVP UND SP sind beide auf ihre eigene Art untragbar
  • BeWi 24.09.2015 14:10
    Highlight Highlight Ach.. wieder das (Watson..)-SVP Bashing, wird langsam langweilig und immer die gleich blöden Argumente. Wir sind in einer direkten Demokratie, schon gemerkt? Wählt doch einfach die andern, Punkt und Schluss.
    • teXI 24.09.2015 14:54
      Highlight Highlight Kaum sagt man was gegen diese sinnlose Partei, kommen schon die Anhänger und faseln was von SVP Bashing... SVP Bashing ist eher, wenn die SVP wieder mal andere basht wie die schwarzen Schäflein oder die aufschlitzenden Kosovaren...
    • BeWi 24.09.2015 15:00
      Highlight Highlight welche Partei ist denn in deinen Augen sinnvoll?
    • herschweizer 23.10.2015 08:49
      Highlight Highlight Jeder kriegt das was er wählt ;-) ... also fast...
  • kunubu 24.09.2015 01:01
    Highlight Highlight Ich bin erstaunt bis besorgt darüber wie viele wieder auf den Partei-Zug aufspringen und nicht zu verstehen scheinen worum es bei der Aktion geht. Donat sagte es klar und deutlich: Diskussion wie politische Inhalte vermittelt werden, zu viel Emotion zu wenig Inhalt, mehr Transparenz im Bezug auf Finanzierung. Das sind Anliegen jenseits jeder Parteizugehörigkeit. Es sind Anliegen einer Demokratie!
    • stiberium 24.09.2015 07:48
      Highlight Highlight Lasst uns gemeinsam ein Zeichen setzen und mit dem Kauf der Frontseite der Zeitung «20 Minuten» auf die absurden Züge des aktuellen Wahlkampfs aufmerksam machen.
      (Beschreibung des Projekts)
    • BeWi 24.09.2015 14:34
      Highlight Highlight Logisch geht es dem jungen Mann um die SVP. SP macht auch Werbung in eigener Sache, das wäre wohl nie ein Thema für ihn gewesen. SVP will schon lange die Kultur Gelder kürzen - ich könnte mir noch vorstellen, dass dies dem jungen Mann ein Dorn im Auge ist.. geht ja vielleicht ans Eingemachte..
    • kunubu 25.09.2015 07:49
      Highlight Highlight Schau dir das Video an. Er erwähnt die SVP nicht einmal. Sogar das Titelbild hält er nicht lange genug in die Kamera, dass man erkennen kann was darauf steht. Er kann wohl nichts dafür, dass es gerade die SVP ist, die mit einem nichtssagenden Video extreme Medienpräsenz markiert. Was er sagt gilt für alle Parteien! Allen soll gezeit werden, dass wir das so nicht wollen. Der Junge spricht mir aus dem Herzen. Wir müssen über Sachthemen reden und nicht über Werbepropaganda.
      Ps. Wenn er gegen die Kürzung der Kulturgelder ist, dann ist das wohl sein gutes Recht.
  • Panda__ 23.09.2015 21:17
    Highlight Highlight die svp hat bereits mit diesem artikel gratis werbung gemacht - und wenn die titelseite so kommt gleich nochmals
    • auoji 24.09.2015 08:59
      Highlight Highlight Was sicher wahr ist. Einfach ignorieren wäre aber vor 20 Jahren effizient gewesen. Jetzt hat die SVP eine solche Macht, dass das nicht mehr geht.
  • Sir Lanzelot 23.09.2015 20:56
    Highlight Highlight Wenn man denn schon kritisiert eine Partei gäbe Geld für Unsinn aus...
    Warum dann das selbe tun? -
    Aber Hauptsache sich viel schlauer fühlen als alle andern.
    • auoji 24.09.2015 09:00
      Highlight Highlight Die SVP gibt nicht Geld für Unsinn aus, in ihrem Sinne. Sondern sie brauchen viel Geld um Macht und Einfluss auszuüben. Mit entsprechend viel Geld ein sehr effizienter Einsatz - leider.
    • Sir Lanzelot 24.09.2015 09:32
      Highlight Highlight Wo wären wir denn ohne die SVP?
      Längst ein klitzekleiner unscheinbarer Teil der EU... Statt dauernd über die ach so pöse SVP jammern, vielleicht erstmal nachdenken.
      Nicht alles was die SVP tut ist gut! Aber es ist gut und wichtig, dass es sie gibt.
      Aber wer Hakenkreuze und Lippenbärte auf die vermeintlich braunen SVP Plakate schmiert, sollte sich auch überlegen Hammer und Sichel auf die roten SP Plakate zu malen...
    • blueberry muffin 24.09.2015 12:28
      Highlight Highlight Ach? Wo wären wir den ohne SVP? Die Swissair würde noch existieren, unsere Wirtschaft hätte nicht wiederholt unter Frankenstärke gelitten und hätte nicht mit Steuergeldern vollgepumpt werden müssen. Unsere Bauern hätten keine Narrenfreiheit. Wir würden jährlich Steuergelder einsparen die für sinnlos Kampagnen eingesetzt werden. Wir hätten einen konstruktiveren Politischen Dialog mit weniger Beleidigungen. Probleme wie Zürich brennt und die ganze Plattspitz Dramatik wären schneller gelöst worden und hätten weniger Todesopfer gefordert.

      Aber ja, go SVP.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ovatta 23.09.2015 20:45
    Highlight Highlight Es geht doch einfach darum, mal auf den Tisch zu legen, woher die (und nicht nur die) so viel Kohle haben.
    So manchem würde wohl der Fünfer aus dem Weggli fallen!
    • auoji 24.09.2015 09:01
      Highlight Highlight Ja. Auch wenn man es immer wieder aufdeckt. ZBsp die USB früher über Jahrzehnte quasi direkt bestimmt hat wer im Nationalrat sitzt.
      Damit es aber wirkt reicht das nicht. Es muss regelmässig offiziell und detailliert veröffentlicht werden.
    • Dandolor 25.09.2015 08:50
      Highlight Highlight Und was hat man davon? Ausser das man sagen kann "uh dieser böse Mensch hat die SVP finaziert."
  • herschweizer 23.09.2015 19:23
    Highlight Highlight ach sinn hin oder her... er ist ein echter philosoph
    • auoji 24.09.2015 09:02
      Highlight Highlight Was sind Philosophen?
    • herschweizer 24.09.2015 12:18
      Highlight Highlight Frag Wikipedia mein Freund
  • alex DL 23.09.2015 18:03
    Highlight Highlight Nochmehr als "mier langets" (pflichte ich bei) würde mich eine clevere Gegendarstellung freuen. Mit "SVP blöd finden" kann man zwar ein Statement abgeben, ein paar Likes erhalten -bitter nötige Inhalte aus anderer Perspektive erzählt fehlen dann aber immer noch. Das Prinzip ist aber richtig - gegen "Boulevard-Plakatismus" kämpft man nicht naserümpfend aus dem Feuillton heraus.
    • auoji 24.09.2015 09:03
      Highlight Highlight Nach 25 Jahre wird man langsam müde immer dieselben Bauernfängertricks der SVP zu aufzudecken und zu widersetzen
  • E7#9 23.09.2015 16:52
    Highlight Highlight Als ich vor 2 Wochen den Kassensturz sah glaubte ich meinen Augen nicht. Die ganze Sendung (beste Sendezeit) war ein reines SVP-Bashing. Alles gratis und zu Gunsten von links, notabene finanziert durch öffentliche Gelder (die ja auch SVP-Anhänger bezahlen müssen). Weil ich nicht im geringsten Anhänger dieser Partei bin, habe ich mich damals nicht besonders enerviert. Doch eine ganze Stunde Hauptsendezeit auf SF1 ist bestimmt viel teurer als die Titelseite von 20 Minuten. Also bitte fair bleiben. Wenigstens bezahlt die SVP ihre Werbung selber (autsch Dislikes - aber trotzdem wahr).
    • stiberium 23.09.2015 17:23
      Highlight Highlight Darum will die SVP ja auch die Billag abschaffen...
    • E7#9 23.09.2015 17:45
      Highlight Highlight Wie konsumfreundlich Entscheidungen der Parteien sind, darüber streiten eben diese ja unaufhörlich. Die Urteile des Kassensturz waren lediglich eine linke politische Position. Eine Konsumentensendung ist der falsche Ort dafür.
    • E7#9 23.09.2015 18:38
      Highlight Highlight Den linken Parteien mache ich aber keinen Vorwurf. Danke für Gratiswerbung ist nun wirklich kein Vergehen. Öffentlich rechtliches Fernsehen muss hier aber aufpassen. Da ist von der Partei bezahlte Werbung immer noch ehrlicher.
    Weitere Antworten anzeigen
  • G-4 23.09.2015 16:44
    Highlight Highlight sehr coole aktion. kreativ und gut gemacht. ich finde tageszeitungen sollten politische imserate ablehenen. auch wen sie wie 20min von werbung leben. es gibt genügend andere werber die zahlungswillig sind und sehr tief in die tasche greifen. kein vorwurf an 20min ich finde es moralisch einbisschen kritisch, wenn man unabhängig sein will und dann doch politische werbung abdruckt. die srg macht das sehr gut sie verbietet sich sogar den svp song.
    • Manolo12 23.09.2015 18:26
      Highlight Highlight Ich vestehe voll was du meinst und finde politische Werbung auch fragwürdig. Die SVP hat aber keine direkt politische Werbung gemacht, sondern Werbung für ihren Song, was eben noch schlimmer ist. Denn wenn es bei Parteien nicht mehr um die politoschen Themen geht sondern darum, das Volk zu entertainen, dann läuft was falsch. Das ist nicht das wofür es Parteien gibt! Die solltwn unsere Meinung vertreten, nich uns unterhalten und diese Unterhaltung erst recht nicht mit solchen Summen bewerben.
  • So en Ueli 23.09.2015 15:34
    Highlight Highlight Was soll daran falsch sein, wenn eine Partei oder eine Interessengruppe sich für Geld Sendezeit beim Fernsehen oder eine gewissen Anzahl Seiten in einem Magazin oder in einer Zeitung kauft? Liebe Leute das ist Wirtschaft. Und jetzt hat die SVP halt nun einmal ein grosses Werbebudget. Da müssen andere nicht jammern, sondern schauen, dass sie auch zu Geld kommen um damit ihre Werbung zu finanzieren. So einfach ist das. Und wenn dieser gute Student mit seiner Aktion zu genung Geld kommt, ist das auch etwas Gutes. Wo ist das Problem Guys?
    • Walter Sahli 23.09.2015 16:07
      Highlight Highlight Sozusagen ein werbemässiges Wettrüsten also...Hmm, what a great idea! Yes, we can do it!
    • E7#9 23.09.2015 17:33
      Highlight Highlight Und die Parteienvielfalt? Wir hätten ja nur noch Wirtschaftsparteien. Wie vehement man für etwas einsteht (und kämpft) sollte nicht ausschliesslich von den finanziellen Mittel abhängig sein. Zumindest mehr Transparenz in der Parteifinanzierung sollte gegeben sein. Da hat Rhabarber nicht ganz unrecht. Gute Kompromisse sind ja wichtig.
    • So en Ueli 23.09.2015 22:12
      Highlight Highlight Wenn ich mit einer bestimmten Partei sympatisiere, ihre Ziele mitverfolge, ihre Anliegen teile und möchte, dass diese Partei mehr Einfluss und Gewicht hat, dann unterstütze ich sie. Logisch nicht? Und Unterstützung kann in Form von meiner Stimme, meinem Engagement oder meinem Geld sein. Was ist daran falsch, wenn eine Partei viel Geld hat und somit sich bestimmte Dinge leisten kann? In unseren Breitengraden bestimmt das Geld wo es lang geht. Und ja ich persönlich wäre auch für mehr Transparenz punkto Parteienfinanzierung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chlinae_Tigaer 23.09.2015 15:14
    Highlight Highlight Aber gratis muss die Zeitung sein....

    • auoji 24.09.2015 09:17
      Highlight Highlight Darum sind Gratiszeitungen per se kein gutes Demokratisches Organ. Sie sind immer abhängig von den grossen Fischen in ihrem Budget und können sicher nicht freien Journalismus betreiben.
  • son Rigoberto 23.09.2015 14:37
    Highlight Highlight Ich werde das Gefühl nicht los, dass wir alle nach der PR-Pfeiffe der SVP tanzen. Wie oft wurden diese drei Buchstaben allein in diesem Artikel und diesen Kommentaren geschrieben? Wir reden nur über diese eine Partei (auch wenn alles andere als positiv). Wunsch an Watson: Mehr Vielfalt, weniger SVP (s**t, ich habe die magischen drei Buchstaben schon wieder geschrieben!!)
    • Roger Gruber 23.09.2015 18:01
      Highlight Highlight Sa.Set, besser könnte man die Auswirkungen der medialen Gehirnwäsche durch die MSM nicht beschreiben. Schade nur, dass du es toll findest, dass man dich manipuliert.
    • auoji 24.09.2015 09:22
      Highlight Highlight Ein Grund der Polarisierung die seit Jahren zunimmt ist, dass man durch die viele Präsenz der SVP sich ständig bestätigt oder entsetzt fühlt. Die SVP polarisiert automatisch. Vielen Exponenten der SVP ist das auch Recht und legen noch einen drauf.
      Die Menschverachtenden Positionen und Aktionen der SVP sind ein Affront. Dass dies von uns jahrelang einfach hingenommen wird hat sicher Gründe. Aber es ist Zeit diese NICHT MEHR zu tolerieren
  • Leewisman 23.09.2015 14:32
    Highlight Highlight Gratiszeitung lesen und sich über die Werbung aufregen? Finde ich irgendwie ein Widerspruch....
    • cbaumgartner 23.09.2015 15:06
      Highlight Highlight Sich sachlich informieren wollen aber stattdessen nur Parteipropaganda kriegen und sich darüber aufregen? Finde ich irgendwie gar kein Widerspruch!
    • Nivea Duschgel 23.09.2015 16:38
      Highlight Highlight Wenn du dich sachlich informieren willst bist du bei 20 min und andern Gratiszeitungen, wie z.B. Blick am Abend, sowieso fehl am Platz...
    • cbaumgartner 23.09.2015 18:39
      Highlight Highlight Ja, das ist natürlich klar, ABER das ist noch lange keine Ausrede für deren "Verhalten"...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Joyapenny 23.09.2015 14:26
    Highlight Highlight Ich finds ne geile Idee. Wenn man jedoch die Summe für diesen lächerlichen Papierfötzel betrachtet...da spende ich mein Geld lieber zB. einer Flüchtlingshilfe.
    • marsel 24.09.2015 00:43
      Highlight Highlight mach das ruhig. insgeheim hoffe ich, dass die summe nicht zu stande kommt, damit das Geld nicht so dämlich augegeben wird. Denn der mediale Effekt wurde bereits erzielt. Das Thema parteienfinanzierung und bullshit-wahlkampf hat voll durchgeschlagen (watson, 20min, Blick, etc) und dies ist ja gemäss dem Initiator das einzige Ziel der Aktion.
  • Thorstar 23.09.2015 14:25
    Highlight Highlight Gibt Es tätsächlich jemanden der ihm den mist glaubt den er erzählt...der unbekannt sänger einer band...die schön erwähnt und verlinkt ist?
    Für mich tönt es nach werbung in eigener sache....wenn er seine band promoten müsste würden auch 200'000 nicht reichen....

    Ich hoffe er hat sich bereits "anständig" bedankt...
    • kunubu 24.09.2015 01:25
      Highlight Highlight Puh. Da kommt ein junger Mensch mit einem extrem wichtigen politischen Anliegen und alles was dir dazu einfällt ist, dass seine Band im Artikel erwähnt und verlinkt wird? Ich mache mit dir die grösste Wette, dass das überhaupt nicht sein Kalkül war. Was sagst du zur Art und Weise wie mit dem "Musikvideo" politisiert wird? Da wird versucht ohne jeglichen Inhalt ein positives Gefühl auszulösen. Ein Wähler der nach folgendem Motto abstimmt ist mir ein Graus: "Ich weiss zwar nicht wofür die stehen, aber irgendwie sind sie noch cool." Aber vielleit haben wir es nicht anders verdient...
    • auoji 24.09.2015 09:26
      Highlight Highlight Es ist offensichtlich, dass das kein Motivationsgrund für den Typ war. Das wissen sie selber.
      Es ist aber klar, dass genau die SVP und ihre Horden so denken und andauernd auch solche Aktionen durchführen. In diesem Sinne werden alle aufgedeckt die die SVP Moral aufgesogen haben und nach ihr handeln und denken. Dieses Statement von Ihnen ist ein sehr gutes Beispiel.
  • Angelika 23.09.2015 14:01
    Highlight Highlight Mal ein radikaler Vorschlag: Jede Partei kann ein Sujet einschicken. In den Gemeinden in denen Sie Kandidaten haben, werden die Plakate vor dem Gemeindehaus oder Bahnhof aufgehängt. In einfacher Ausführung. Ansonsten Verbot für Werbung ausser auf der eigenen Homepage. Kosten gehen zulasten der Parteien. Die Parteifinanzierung wird offengelegt. Das wäre ein System hinter dem ich stehen könnte.
    • auoji 24.09.2015 09:27
      Highlight Highlight Das habe ich mir auch gedacht. Wie wäre es auch damit, dass alle Parteien 10% von ihrem Wahlbudget in einen Topf werfen müssen, welcher dann an alle Parteien gleichmässig verteilt wird. Dazu müsste einfach offengelegt werden innerhalb von 24 Stunden, welches Budget, welches Geld in Wahlkampagnen fliesst.
  • J4un7y 23.09.2015 13:54
    Highlight Highlight 130'000.-? Der wird doch sicher über den Tisch gezogen...
    • auoji 24.09.2015 09:31
      Highlight Highlight Ja. Die SVP hat ein ganzes Bündel bezogen und hat massiven Preisnachlass gegenüber einem Auftrag. Ich weiss es nicht. Aber wenn ich schon in kleinen Quartierzeitungen und regionalen Zeitungen Inserate reinstelle bekomme ich immer Telefone besagter Zeitungen mit sensationellen Angeboten, wenn ich 10 mal das gleiche Inserat schalte, dann bezahle ich selten mehr als 50%. Da wäre 20 Minuten aufgefordert malaufzuzeigen wieviel allein bei ihr die Parteien für ein Budget haben.
  • TanookiStormtrooper 23.09.2015 13:53
    Highlight Highlight "Welcome to SVP" auf dem Titel fand ich jetzt beim Inhalt den 20min so bietet eigentlich ganz passend, ich glaube der Ironie war sich die Redaktion nicht bewusst. Seit ich dort mal in den Onlinekommentaren einen Beitrag eines A.H. der sich über "Zionisten" ausgelassen hat melden musste gehe ich nicht mehr dorthin. War früher echt gut, aber die vernünftigen Mitarbeiter sind wohl alle weggegangen. Ich frage mich wohin? ;)
    • Hansi Voigt 23.09.2015 14:14
      Highlight Highlight Das frage ich mich manchmal auch!
  • Tropfnase 23.09.2015 13:43
    Highlight Highlight Hmm ich weiss nicht für eine einmalige Kampagne 126000.-
    Wäre es nicht besser damit eine Partei oder einen Kandidaten zu unterstützen?
    • auoji 24.09.2015 09:32
      Highlight Highlight Es ist ein Zeichen. Schon allein deshalb emotional wichtig, auch mir.
  • Bela Lugosi 23.09.2015 13:28
    Highlight Highlight Und 20min soll dann BITTE die kohle schön irgendwo hin spenden! Und die svp kohle dazu!!
    • Hayek1902 23.09.2015 14:20
      Highlight Highlight wieso sollen sie? 20min ist nicht die wohlfahrt
    • auoji 24.09.2015 09:36
      Highlight Highlight Nein sie ist ein Organ des klaren Kapitalismus. Ein Werbeträger mit ein paar kontrollierten Nachrichten. Das war übrigens auch ganz klar die Vorstellung der Begründer der Gratiszeitungen in Europa. Denen war sogar weniger wichtig Geld zu verdienen. Es war wichtiger ein rein kapitalistisch funktionierendes Organ herauszugeben das auf diese Weise die Journalistisch geführten Zeitungen zu bedrängen. Das kann man alles nachlesen und in Interviews mit solchen Gründern in klarer Sprache nachhören.
  • DerWeise 23.09.2015 13:25
    Highlight Highlight ich mag die SVP nicht, aber noch mehr langweiligen mich langsam diese reaktionären Anti-SVP-Symbol-Aktionen.... FDP, CVP ect schmeissen auch mit Mio um sich, auch wenn diese eher indirekt durch Grossfinanz ect gedeckt werden...

    Spart euch das Geld (20min hat auch genug davon) und guckt euch lieber mal paar Folgen "Die Anstalt" (übrigens keine "rechte" Sendung ;) ) im ZDF an. Politische Bildung und Allgemeinwissen bringen mehr als ein solcher Zirkus.

    PS: Ich gönne seiner Band die Trittbrett-PR dieser Aktion
    • auoji 24.09.2015 09:36
      Highlight Highlight Guter Tipp!
  • notordinary 23.09.2015 13:24
    Highlight Highlight Meine Frage: Was macht der dann mit dem Geld wenn es nicht reicht für die 20-min Front?
    • Charlie Brown 23.09.2015 14:17
      Highlight Highlight Dann wird es zurückbezahlt. So einfach geht Crowdfunding.
    • notordinary 23.09.2015 14:21
      Highlight Highlight Wirklich? An alle x-tausend Spender?
    • Charlie Brown 23.09.2015 14:26
      Highlight Highlight Ja. Wirklich. Weil die Spenden erst ausgelöst werden, wenn das Projekt ausfinanziert ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • sadibe 23.09.2015 13:14
    Highlight Highlight hmmm..... Viele Wege führen bekanntlicherweise nach Rom.
    Tipp 1: umblättern
    Tipp 2: ab i Chübu
    Tipp 3: Die Seite abreissen und zerknüllen
    Das Geld könnte man besser investieren.
    • MarGo 23.09.2015 13:39
      Highlight Highlight Möglicherweise ist das ja genau der Grund, warum er diese Aktion startet... immerhin hat die SVP mit Spendengeldern auch so viel ausgegeben, und wofür? Nicht etwa um ihren politischen Standpunkt klar zu machen - was noch irgendwo verständlich wäre - sondern um deren dämlichen Song zu promoten... Nur schon, dass darauf aufmerksam gemacht wird, dass in der Schweiz der Wahlkampf nicht auf solche Ebenen abdriften darf, finde ich die Aktion toll!
  • kEINKOmmEnTAR 23.09.2015 13:11
    Highlight Highlight Auch wenn ich gegen die Offenlegung von Parteispenden jeglicher Höhe bin, werde ich diese Aktion unterstützen.
    • DerWeise 23.09.2015 13:27
      Highlight Highlight wow, was für ein Demokrat
    • kEINKOmmEnTAR 23.09.2015 15:51
      Highlight Highlight Jede Person sollte in der Lage sein eine Partei oder einen politischen Verein zu unterstützen ohne mit seinem Namen dafür bürgen zu müssen bzw. sein Gesicht hinhalten zu müssen.

      Vor allem im Bezug auf das Recht auf Privatsphäre.
      Nicht jeder meiner Freunde, Arbeitskollegen etc. muss wissen dass ich jetzt diese Partei unterstütze, das ist alleinig meine Sache.
    • Schubidubidubid 23.09.2015 17:44
      Highlight Highlight Es geht ja nicht nur um die Offenlegung deines Namens. Das ist mir eigentlich egal. Aber ich möchte mal wissen, wie gross die Mittel sind. Und wenn natürlich Organisationen/Konzerne beteiligt sind, könnte man die ja auch nennen. Wenns Privatpersonen sind müssen ja nicht unbedingt Namen her. Aber die Höhe aller spenden offenzulegen, was spricht denn da dagegen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • thompson 23.09.2015 12:59
    Highlight Highlight Ehre wem Ehre gebührt... Unser Sieg. Danke linke Wutbürger. Danke ARD/ZDF. Danke EU
    • The Destiny // Team Telegram 23.09.2015 13:19
      Highlight Highlight Wenn für sie eine manipulierte Graphik ein Sieg ist... na dann ist das ganze Theater fast verständlich...das alle aufführen.
    • Wiesopferd 23.09.2015 14:04
      Highlight Highlight Bitte Gerne
    • thompson 23.09.2015 14:26
      Highlight Highlight Wahlsieg 2015 für die SVP
  • auoji 23.09.2015 12:56
    Highlight Highlight Ich habe das Gefühl, dass die SVP immer mehr ihr wahres Gesicht zeigt, bzw. nicht mehr verbergen kann. (Auch das Kassensturz Konsumentenschutz-Check).
    Was ich aber festgestellt habe, dass die SVP-Extrem-Basis sich sehr gut mobilisiert für die Wahlen. Es werden alle (extremen) SVP wählen - sogar mehr als sonst. Ich hoffe, dass die linken Parteien auch noch rechtszeitig mobilisieren können - gezielt auf die "Vernünftigen/Lass dich nicht an der Nase herum führen". Wenn das gelingt gibt es eine richtig grosse Schlappe für die SVP.
    • Alfio 23.09.2015 13:41
      Highlight Highlight Ich würde noch weiter gehen: Um die Ineffizient und Überforderung der SVP auf allen Fronten aufzuzeigen, würde ich die Partei mal so richtig Gewinnen lassen.
      Sprich: Es ist so einfach zu jedem Thema zu Poltern und nie eine Lösung zu bringen.
      Na dann, stellen wir doch diese Halbschlauen an Positionen wo Sie Lösungen erbringen müssen, dann sehen Ihre Wähler wie Unfähig die ganze Truppe ist.
      Am besten (nicht liebsten) 6/7 SVP Bundesräte...so könnte man das Kollektiv Scheitern richtig zelebrieren...
    • gupa 23.09.2015 16:55
      Highlight Highlight Ja, lieber Alfio, solche Gedanken habe ich mir auch schon gemacht. Allerdings wäre es doch ein bisschen schade für unser Land ;-) Ausserdem funktioniert das in den USA auch nicht, weil dann die nächste Regierung ausbaden muss was die vorherige verbockt hat.
    • Butschina 24.09.2015 09:03
      Highlight Highlight Lieber Alfio
      6/7 Bundesräte aus der SVP... ui wer da wohl die Mehrheit hätte bei BR Entscheidungen. Ich verstehe zwar was du meinst aber es würde nicht funktionnieren. Mit 3/7 würde ich es wagen. Aber auch nur wenn die anderen 4 bei den meisten Themen dagegen Arbeiten würde.
  • Heinz Kremsner 23.09.2015 12:53
    Highlight Highlight Nun ja die SVP ist die ineffizienteste Partei die mit Finanzen nicht umgehen kann, jede Firma wäre Pleite mit dem Gebaren. SVP investiert in diesem Jahr sicher weit mehr als 50 ! Millionen Schweizweit. Plus die mit Steuergeldern subventionierte Werbung auf Bauernland und subventionierte Werbung an Puuurezmorge. Geschätzt 5 Millionen Subventioniert. Und für miese 26 % Wahlerfolg (2011) . Die SP kommt mit etwa Fr 1,1 Millionen auf etwa 19 % (2011). Das ist bar jeder Vernunft und verspottet die Werte der Demokratie wo mit gleichen Voraussetzungen politisiert werden soll
  • elivi 23.09.2015 12:53
    Highlight Highlight die parteien die ihre finanzen nicht offen legen wollen, wollen eben nicht das die öffentlichkeit erfährt das die ach so schweizer heimat preisende partei eigentlich ihr geld aus dem bösen bösen ausland herholt ... und wer weiss ausland vielleicht sogar böse böse .. omg shh 'muslime' aus der golf region psshhh aber nicht weiter sagen!
  • Angelo C. 23.09.2015 12:39
    Highlight Highlight Lowend, wo bleibst du - bist du nicht Musiker (und Student)? Darum habe ich da zuerst an dich gedacht 😊!
    • Lowend 23.09.2015 12:51
      Highlight Highlight Ach mein Liebster, schön dass sie meine pointierten Beiträge vermissen und neidisch sind, dass ich vor c.a. 30 Jahren studieren durfte, aber ich habe Gescheiteres zu tun, als mich täglich mit professionellen Agent Provokateurs der Einheitspartei rumzuschlagen. Schönen Tag.
    • Angelo C. 23.09.2015 13:35
      Highlight Highlight @Lowend : ich weiss, ich weiss - Humor gehört bei deiner verbissenen Art nicht zu den hervorstechendsten Eigenschaften. Eigentlich schade, da man sich nebst den "pointierten Aussagen" eine gute Laune und etwas humoristisches Verhalten erhalten sollte. Es hilft der oft reich befrachteten Psyche zu etwas befreiendem Ausgleich...

      Aber, dessen ungeachtet, wünsche ich dir ebenfalls einen schönen Tag 😊!
    • Lowend 23.09.2015 15:00
      Highlight Highlight Ach, sie kleiner Witzbold sie. Ich lache mich ja krumm ob ihrem Bünzlihumor!
    Weitere Antworten anzeigen
  • stadtner 23.09.2015 12:37
    Highlight Highlight Ich weiss nicht, ob ich eine Redaktion finanziell unterstützen will, die haltungslos unterwegs ist und Politaintment-mässig fast alles bringt, was von SVP und JUSO kommt.
    • Angelo C. 23.09.2015 12:42
      Highlight Highlight Immerhin, du misst demnach die SVP und die JUSO mit denselben Massstäben, Peter 😉?!
    • auoji 23.09.2015 12:47
      Highlight Highlight Für mich ist watson eine der sehr wenigen Redaktionen die klare Haltung und Stellungen haben die sehr gut fundiert sind.
    • DerWeise 23.09.2015 13:29
      Highlight Highlight klare Haltung ok..... aber " sehr gut fundiert sind." Echt?
      So wie die SVP-Bronx-88-Verschwörung?
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  • casalpablo 23.09.2015 12:34
    Highlight Highlight Auch der HEV Zürich (Hauseigentümerverband) versendete Wahlwerbung an seine Mitglieder (darunter 3 SVP-Kandidaten). Ich habe sofort gekündigt, meine Mitgliedsbeiträge sollen nicht missbraucht werden.
    • joe 23.09.2015 13:28
      Highlight Highlight Finde ich jetzt etwas übertrieben. Die meisten Verbände geben Empfehlungen und meistens auch Parteiübergreiffend. Wichtig ist da, dass der Verband Leute an wichtigen Stellen hat, die sich für Ihre Interessen einsetzen. Da kann ein wichtiger Befürworter auch mal aus einer Partei kommen, die man normalerweise nicht wählen würde. Es ist eben nicht alles nur Schwarz und Weiss. Parteizugehörigkeit ist das eine, die Sachpolitik für die der Politiker einsteht das andere. Dies herauszufinden ist aber mit Arbeit und Recherchen verbunden. Ein Empfehlung eines Verbandes dem man angehört kann da helfen.
  • Roger Gruber 23.09.2015 12:21
    Highlight Highlight Egal wie viel Geld die SVP investiert, gegen die geballte (anti-SVP-) Power der gesamten MSM ist das ein Kläckschsen. Ein Gratis-Tip an die Anti-SVP-Fraktion: fragt die SVP doch mal, wie sie es erklärt, dass sie einerseits gegen "fremde Richter" ist, sich andererseits aber für TTIP und TISA ausspricht. Mit diesen beiden Freihandels-Abkommen unterwerfen wir uns nicht nur fremdem Recht, sondern werden künftig durch fremdes Konzern-Recht geknechtet. Bin gespannt, wie sie das erklären werden.
    • atomschlaf 23.09.2015 12:36
      Highlight Highlight @Roger Gruber: Hast Du eine Quelle dafür, dass die SVP für TTIP und TISA ist? Danke.
    • Roger Gruber 23.09.2015 12:49
      Highlight Highlight Atomschlaf, ich habe dies aus dieser Übersicht, welche durch die Medien ging. Diejenige, in welcher die Positionierung der Parteien zu den Themen unserer Zeit grafisch dargestellt wurde. Mich hat dabei auch sehr gestört, dass die SVP für mehr Überwachung der Bürger einsteht. Leider gibt es trotzdem nur eine Alternative zur SVP (denn ALLE anderen Parteien wollen uns in die EU führen, auch wenn das momentan nicht so offen gesagt wird). Die Alternative lautet: aktive Wahlverweigerung, verbunden mit Protestmärschen gegen die Verarschung der Bürger durch Politik, Medien und Finanz!
    • auoji 23.09.2015 12:51
      Highlight Highlight Ist sehr zu Vermuten dass die SVP diese Haltung hat (mit Wahrscheinlichkeit von über 99%). Aber eine effektive Quelle, Aussage oder Papier der SVP würde mich sehr interessieren. Bisher ist es nur meine Vermutung die mit einer "an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit" zutrifft. Aber ohne Quelle bleibt es eben doch eine Vermutung
  • Mashkow 23.09.2015 12:14
    Highlight Highlight 130'000 für ein Inserat. Dazu noch die unzähligen Inserate jeden Tag in den Zeitungen. Die SVP-Bonzen werfen mit Kohle um sich und machen sich gleichzeitig dafür stark, dass man die Sozialhilfe für die Ärmsten kürzt. Da bleibt einem ja gleich das Zmittag im Hals stecken.
    • auoji 23.09.2015 12:58
      Highlight Highlight Ja. Ich kenne mittlerweile immer mehr Personen denen das immer mehr auch den Magen schlägt oder aufs Gemüt geht. Lassen wir die SVP und ihre dumpfen Horden nicht unsere Lebensqualität beeinträchtigen.
    • Heinz Kremsner 23.09.2015 12:58
      Highlight Highlight Richtig Mashkow. Finde ich auch eine S...erei. Die SVP investiert in diesem Jahr sicher über 50 Millionen Schweizweit. ABER: die Auswertungen die über Parteienwerbung in den Medien gemacht werden sind unvollständig. Denn in den Erhebungen werden nur die grösseren Medien berücksichtigt. Die SVP investiert aber gewaltige Summen in x-tausende kleine lokale Zeitungsblättchen die alle voll mit SVP sind.
  • Señor V 23.09.2015 12:13
    Highlight Highlight Der Typ ist zwar nicht unbedingt meine Wellenlänge, aber es geht um die Sache und die unterstütze ich ganz klar!
  • Kastigator 23.09.2015 12:04
    Highlight Highlight Äh, "die bügerlichen und Mitteparteien"? Die bürgerlichen sind die Mitteparteien. Du meinst evtl.: die bürgerlichen und die rechten Parteien? Oder noch präziser: die bürgerlichen Parteien und die SVP?
    • Alex_Steiner 23.09.2015 12:38
      Highlight Highlight Ehm... nein? Mitte + Rechts sind bürgerliche Parteien. Nur die linken/grünen sind keine...
    • Kastigator 23.09.2015 12:57
      Highlight Highlight Nö, die SVP ist nicht mehr bürgerlich. Sie hat sich von den bürgerlichen Werten verabschiedet.
      ich schliesse mich hier Frank A. Meyer an.
      http://www.blick.ch/news/politik/fam/frank-a-meyer-was-ist-buergerlich-id1677861.html
    • Alex_Steiner 23.09.2015 15:48
      Highlight Highlight Naja, wenn das Frank A. Meyer im Blick sagt - muss ich ihm natürlich recht geben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • PatCrabs 23.09.2015 11:53
    Highlight Highlight Finde ich wichtig und unterstützenswert! Vielen Wählern (von links bis rechts) ist nicht bewusst, dass mit Partei-Spenden so gut wie immer eigene Interessen verknüpft sind. Wenn die Spenden offen gelegt werden, lassen sich gewisse politische Vorstösse deutlich besser einordnen.
    Meine Unterstützung habt ihr
    • bilbo 23.09.2015 12:20
      Highlight Highlight Du sprichst mir aus dem Herzen!
    • Alfio 23.09.2015 16:55
      Highlight Highlight Das ist in der Schweiz das ganze Dilemma...wir mutieren zu Amerikanern (Schwarz/Weiss Denkern) und verstecken uns hinter den Parteien als wären es Fussball Mannschaften.
      Dabei geht die Politik (Argumentation) völlig unter und der Populismus bekommt Aufwind...

      Wir hätten noch eine Chance wenn wir vom Partei denken weg kämen und die Politik als solches annehmen würden..
    • PatCrabs 23.09.2015 20:24
      Highlight Highlight Ich gebe dir absolut recht, Alfio, aber dafür muss man eben ein wenig mitdenken, was halt deutlich anstrengender ist, als pfannenfertige Parolen nachzuplappern - sei es von links oder rechts

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