Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

«Verraten Sie mir Ihren Lohn?» Unser Lohnpolizist Michi (13) fragt nach

michi drexler, emily Engkent



Der Bundesrat will die Lohngleichheit zwischen den Geschlechtern per Gesetz durchsetzen. Unternehmen, die mindestens 50 Angestellte beschäftigen, sollen alle vier Jahre eine Lohnanalyse durchführen und ihre Mitarbeiter über die Resultate informieren. 

Aber sind die Schweizerinnen und Schweizer bereit für Lohntransparenz? Unser Schnupperstift Michi Drexler wollte es wissen und hat einfach mal ganz direkt nachgefragt: «Sie, verraten Sie mir Ihren Lohn?»

Play Icon

Video: watson.ch

Umfrage

Würdest du Lohntransparenz in Unternehmen unterstützen, um die Ungleichheit zwischen den Geschlechtern zu bekämpfen?

3,267 Votes zu: Würdest du Lohntransparenz in Unternehmen unterstützen, um die Ungleichheit zwischen den Geschlechtern zu bekämpfen?

  • 73%Ja
  • 21%Nein
  • 6%Weiss nicht

In diesen Branchen ist der Lohnunterschied zwischen Mann und Frau am grössten

Abonniere unseren Newsletter

Abonniere unseren Newsletter

81
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
81Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Herr Hasler 27.10.2016 23:52
    Highlight Highlight Der, der bezahlt hat ja Transparenz und wird wohl kaum jemandem mehr bezahlen nur weil er ein Piifli mitbringt.
    7 11 Melden
  • LeChef 27.10.2016 22:35
    Highlight Highlight Transparenz ist immer gut, so braucht es auch die vielzitierte "Lohnpolizei" nicht. Und wer sich vor Bürokratie fürchtet kann beruhigt sein, denn so eine Analyse ist wirklich keine komplizierte Sache. Für zB. 100 Mitarbeiter macht das vielleicht eine Stunde Daten ins Programm einfüttern und 5 Minuten statistische Analyse. Funktioniert perfekt auch mit Excel.
    11 4 Melden
    • Charlie Brown 28.10.2016 05:38
      Highlight Highlight @LeChef: Für Transparenz braucht es noch weniger. Lohnliste ausdrucken und ans schwarze Brett beim Eingang hängen. Nur sagt das nichts über die Fairness aus, so wenig wie deine 1h-Analyse.

      Der bezahlte Lohn ist doch eine recht komplexe Angelegenheit mit ganz vielen zu berücksichtigenden Einflussfaktoren. Und die sind auch gar nicht alle objektiv bewertbar.
      5 1 Melden
    • LeChef 28.10.2016 09:30
      Highlight Highlight Sehe ich schon auch so. Aber es geht ja nicht um vorgeschriebene Löhne, sondern nur um die Offenlegung der Unterschiede. Diese kann man ja auch relativ betrachten. Wenn der Unterschied typischerweise bei 10% liegt, der Unterschied in der Firma aber 20% beträgt, scheint etwas offensichtlich falsch zu laufen.
      0 0 Melden
    • Charlie Brown 28.10.2016 15:08
      Highlight Highlight Wer mit Durchschnitt argumentiert hat nicht viel von der Individualität verstanden...
      0 1 Melden
  • alana 27.10.2016 22:33
    Highlight Highlight Michi hats super gemacht 👌 auch nachgefragt. 👏
    23 0 Melden
  • Moitié-Moitié 27.10.2016 21:46
    Highlight Highlight Der Praktikant macht sich super!
    43 1 Melden
  • bfm 27.10.2016 21:45
    Highlight Highlight Für den echten "Nicht-Nur-Schweizer-Sondern-Eidgenosse!!!" ist der eigene Lohn eher zweitrangig. Viiiiel wichtiger ist ihm, dass alle andern weniger als er selbst verdienen.
    29 18 Melden
  • Matrixx 27.10.2016 21:33
    Highlight Highlight Lohntransparenz Nein, Gleichberechtigung ja. Ich will nicht wissen, wieviel meine Mitarbeiter bekommen. Das kann ziemlich an der Motivation zerren. Mit Aussagen wie "Der arbeitet so schlampig und bekommt 1000 mehr als ich?", oder "Ist meine Leistung so schlecht, dass ich weniger bekomme als andere?"
    33 9 Melden
    • LeChef 27.10.2016 22:29
      Highlight Highlight Ich gehe mal davon aus, dass die Lohnanalyse keine individuellen Schlüsse zulassen, sondern einfach Mittelwerte und Mediane für die beiden Geschlechter ausweisen soll. Vielleicht noch abgestuft nach Lohnquartilen oder Führungsebenen. Wäre ich der Bundesrat, würde ich es jedenfalls so machen.
      8 2 Melden
    • Charlie Brown 28.10.2016 05:30
      Highlight Highlight @LeChef: Und genau so was sagt dann nichts über Gerechtigkeit aus.
      4 0 Melden
    • LeChef 28.10.2016 09:19
      Highlight Highlight Das tut auch eine individuelle Analyse nicht wirklich. Immerhin wäre es ein Ansatzpunkt. Man könnte zB. schauen ob der Lohnunterschied zwischen den Geschlechtern in der Firma höher ist, als im nationalen Durchschnitt.
      0 0 Melden
  • unky 27.10.2016 21:24
    Highlight Highlight In der Schweiz redet niemand gerne über den Lohn, weil es sonst auffallen würde, auf welchem hohen Niveau wir uns stets beklagen. "Ach, ich verdiene 'nur' CHF 6'000, der Mitarbeiter jedoch CHF 6'400."

    Nur so zum Nachdenken: Man könnte ja einfach mal zufrieden sein, dass wir uns hier ALLES leisten können. In Indien leben x Millionen Menschen von weniger als einem US-Dollar pro Tag...
    22 13 Melden
  • Charlie Brown 27.10.2016 20:47
    Highlight Highlight Ich habe mir schon viel Gedanken darüber gemacht, ob ich in unserer Firma Lohntransparenz einführen will oder nicht. Das nein überwiegt.

    Ein Arbeitsvertrag ist ein zweiseitiges Vertragsverhältnis, welches Aussenstehende in erster Linie nichts angeht. Ich will mich nicht gegenüber Y und Z rechtfertigen, warum ich Qualifikation/Wissen/Einsatz/Qualität/Quantität/Sozialverhalten etc. bei X anders einschätze als bei Y und Z und darum X einen anderen Lohn als Y und Z bezahle.

    Es muss andere Wege geben, systematische (geschlechtspezifische) Ungerechtigkeit zu verhindern. Und da bin ich sehr dafür.
    39 6 Melden
  • Fröschel 27.10.2016 20:07
    Highlight Highlight Lohn hin, Lohn heeeer
    Der Schnuppi ist der Hammeeer!

    Super Job, Respekt Michi
    53 1 Melden
  • Velowerfer 27.10.2016 19:14
    Highlight Highlight Bei uns in der Firma herrscht zwar noch keine Lohntransparenz, doch wird gerade viel in Richtung Jobtransparenz investiert. Das heisst, jeder Mitarbeiter kriegt ein einheitliches Jobprofil und wird da auf einer Skala eingestuft. Das zusammen definiert wiederum das Lohnband. Da die Profile und Einstufungen tranparent sind, kann man den Lohn des anderen in etwa einschätzen. Doch viel wichtiger, man kann die Leistungen vergleichen, sich verbessern und somit lohnmässig aufsteigen. Ob es funktioniert, weiss ich noch nicht, da es erst eingeführt wurde.
    28 2 Melden
  • AlteSchachtel 27.10.2016 19:02
    Highlight Highlight Ob Transparenz wirklich zur erstrebten Lösung führt? Klar sollte bei gleicher Arbeit, Quali und Erfahrung gleicher Lohn gelten. In meiner Branche gibts diesbezüglich nichts zu klagen.
    Aber mich stört allgemein die gesellschaftlich anerkannte Tendenz rein nach Titeln und Diplomen zu bezahlen, statt nach effektivem Arbeitseinsatz, je länger je mehr.

    Ja, ja die viel beschworene Verantwortung....Haben die Handwerker, Mineure, Verkäuferinnen, Pfleger etc. etwa nicht?

    Der Schnuppi hat übrigens auch ohne akad. Titel "das richtige Händli" zum Journi, wie mir scheint.
    28 6 Melden
    • Lambda 28.10.2016 07:27
      Highlight Highlight Handwerker haben auf jeden Fall eine Verantwortung und die will ich auch nicht schmälern - von Titeln hängt diese aus meiner Sicht auf jeden Fall nicht ab. Aber wenn der Bau-Ingenieur die Statik falsch berechnet und zu wenige Säulen einplant ist die Wahrscheinlichkeit, dass es zu einem Unglück und hohen Kosten kommt doch etwas grösser, als wenn das durch einen Fehler auf der Baustelle passiert. Dort sollte dann (hoffentlich) die Differenz zum Plan eher auffallen. Beides sollte aber natürlich darüber verhindert werden, dass jeweils mindestens ein Vier-Augen-Prinzip gilt.
      0 1 Melden
  • fischbrot 27.10.2016 18:52
    Highlight Highlight zu lesen "darf ich ihren lohn wichsen" und dann festzustellen, dass das vierte glas wein vielleicht doch eins zuviel war..
    43 2 Melden
  • lilie 27.10.2016 18:50
    Highlight Highlight Ich habe mal als Volonteer auf einem Kibbutz gearbeitet. Da haben alle den gleichen Lohn erhalten, egal, ob sie auf dem Feld gearbeitet, im Altersheim Füdli geputzt oder als "Manager" einen Bereich geleitet haben.

    Wir Volonteers bekamen freie Kost und Logis, dazu ein Taschengeld. Die Mädchen kriegten zudem einen monatlichen Zustupf mit der Begründung, dass sie ja monatliche Mehrausgaben haben.

    Ich fand das ein sehr interessantes Modell!

    Menscheln tut es aber trotzdem: Da die Leute nicht neidisch auf die Besserverdienenden sein konnten, waren sie halt neidisch auf die Wenigerarbeitenden...
    25 5 Melden
    • lilie 28.10.2016 16:53
      Highlight Highlight @p4trick: Äch ja, das war ein Mix aus Englisch und Französisch... 😅
      0 0 Melden
  • Stigs 27.10.2016 18:25
    Highlight Highlight Ich bin etwas überascht üner den hochen ja anteil der lohntransparenz
    Wer würde seinen lohn jetz hier rein schreiben?
    Michael 18 Lohn: 1200 ( 4 lehrjahr)
    22 1 Melden
    • Loeffel 27.10.2016 20:21
      Highlight Highlight Marc 36 Lohn: 13'000 (FH studium, 16 jahre erfahrung)
      17 2 Melden
    • cannon1886 27.10.2016 21:38
      Highlight Highlight 3200, verkürzte Lehre nach dem Gymnasium - weiss, dass alle auf meiner Stufe gleich viel verdienen :)
      4 0 Melden
    • ARoq 27.10.2016 21:57
      Highlight Highlight Weniger als der Durchschnitt und mehr als ich brauche.
      4 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • chicadeltren 27.10.2016 17:28
    Highlight Highlight Gerade das schlechte Abschneiden der Gesundheitsbranche zeigt, dass diese
    Statistiken Humbug sind: Die allermeisten werden entweder nach Beamtenlohntabelle eingestuft oder können selbständig nach Einheitstsrif abrechnen (gleich für m. und f.). In unserem Medizinerjournal stand letztens ernsthaft dass Frauen in Praxen halb so
    viel wie Männer verdienen: Newsflash! Sie arbeiten dann wohl auch nur halb so viel,
    denn der Tarmed ist für alle gleich und die Ärzte können selber verrechnen.
    35 5 Melden
  • anon 27.10.2016 17:25
    Highlight Highlight Ich verstehe die Geheimnistuerei bezüglich des Lohns in der Schweiz nicht. Es gibt kaum ein Land, wo dieses Thema so verschlossen behandelt wird. Wenn sich jemand für meinen Lohn interessiert, darf er ihn gerne erfahren..

    Ein bisschen mehr Transparenz würde dem System gut tun.
    99 12 Melden
    • Wuschelhäschen 27.10.2016 17:54
      Highlight Highlight Wie hoch ist dein Lohn?
      60 2 Melden
    • Maett 27.10.2016 18:04
      Highlight Highlight @anon: hm, ich hab das Thema auch mal transparent behandelt. Hat dann dazu geführt, dass ich von denen, die weniger verdient haben, rausgemobbt wurde.

      Seither verstehe ich sehr gut, weshalb man über Löhne kein Wort verlieren sollte.

      Bzgl. Lohngleichheit (gerade in dem Falle den hatte, in dem ich einer der Besserverdienenden war): wie stellen sich das die Lohnpolizei-Anhänger genau vor? Ich arbeite doch nicht mehr als andere, wenn die für eine halbgare Leistung denselben Lohn erhalten.

      Und was passiert dann? Es deprimiert, man kündigt und findet keinen erfüllenden Job mehr. Na danke.
      20 17 Melden
    • Ernst Huber 27.10.2016 18:19
      Highlight Highlight ... vielleicht fanden sie dich auch einfach sonst doof..
      9 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • HPOfficejet3650 27.10.2016 17:16
    Highlight Highlight Wetten, der Mann der seinen Lohn mit " zwischen X und Y" deklariert verdient am meisten von allen interviewten Personen?
    97 3 Melden
  • Wehrli 27.10.2016 16:51
    Highlight Highlight Noch ein Schritt mehr zum Sozialismus. Wieso schreibt uns der Staat nicht gleich die Löhne vor? Immer dieses Gejammer von Fairness, dabei geht es primär ums Jammern.
    48 147 Melden
    • olga 27.10.2016 17:15
      Highlight Highlight "immer dieses Gejammer von Fairness" ja stimmt. voll doof. Fairness ist doch überbewertet... mol stimmt.
      99 12 Melden
    • Dadaist 27.10.2016 17:32
      Highlight Highlight Sozialismus haha der war gut ;)
      34 4 Melden
    • fnz12 27.10.2016 17:54
      Highlight Highlight @wehrli
      Mit Ihrer Einstellung haben Sie sehr gute Chancen beim Arbeitgeberverband. Pressesprecher oder so...
      40 6 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Datsyuk * 27.10.2016 16:33
    Highlight Highlight Michi, super Job von dir! :)
    133 5 Melden
  • Maett 27.10.2016 16:31
    Highlight Highlight Die eine Dame im Interview, die es nicht OK findet, dass ihr Freund mehr verdient als sie, obwohl beide im Büro arbeiten, ist schon etwas naiv.

    Meine letzte Freundin hat auch zu 100% im Büro gearbeitet (wie auch ich damals). Ich hatte aber 60% mehr Lohn.

    Sie hatte aber ein relativ einfaches Abarbeiten von anfallendem Papierkram erledigt, ohne gross Verantwortung dafür übernehmen zu müssen (ich weiss wie's ist, hab ich auch schon gemacht).

    Ich hab dagegen viel Verantwortung übernommen, was sehr anstrengend ist. So was kann man einfach nicht vergleichen, nur weil beides im Büro stattfindet.
    152 11 Melden
    • Datsyuk * 27.10.2016 16:34
      Highlight Highlight Ja, so kann man dies sicher nicht vergleichen.
      89 0 Melden
    • sheshe 27.10.2016 16:52
      Highlight Highlight @Zuagroasta, Nein! Es kommt auch darauf an, wo man arbeitet. Ein "Dossierableger" in einem KMU mit 3 Mitarbeiter bekommt bestimmt weniger als jemand, der das bei einer Privatbank macht. Ich frage mich sowieso, wie man Löhne vergleichen soll... Ich kenne niemanden, der den selben Lebenslauf (Erfahrung) und dasselbe Jobprofil hat, wie ich.
      62 7 Melden
    • chicadeltren 27.10.2016 17:33
      Highlight Highlight @zuagroasta: Das ist ja das Problem. Die Lohnstatistiken vom Bund lassen praktisch alle Einflussfaktoren ausser Acht. Aus vielen Studien ist bekannt, dass je mehr Faktoren einbezogen werden die Lohndifferenz immer kleiner wird. Wahrscheinlich ist, dass sie verschwindet wenn alle Faktoren berücksichtigt würden. http://
      15 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Summerweid 27.10.2016 16:29
    Highlight Highlight Den michi könnt ihr behalten
    guter job schnuppi
    112 2 Melden
    • Typu 27.10.2016 18:38
      Highlight Highlight Ja definitiv. In dem alter hätte ich das nicht so souverän gelöst.
      6 0 Melden
  • grandvlad 27.10.2016 16:24
    Highlight Highlight lohntransparenz macht nur denen angst, die angst haben, was zu verlieren; )
    101 33 Melden
  • Candy Queen 27.10.2016 16:17
    Highlight Highlight Kann ja sein, dass ich bei identischer Ausbildung, gleich vielen Jahren Berufserfahrung etc. meinen Job einfach besser erledige. Wenn der Chef jetzt mit Begründungen, Rechtfertigungen und Beweisen kommen muss, warum ich mehr verdiene, wird es schwierig, den Aufwand dafür in einem vernünftigen Rahmen zu halten.
    70 16 Melden
    • walsi 27.10.2016 16:24
      Highlight Highlight Einen Unterschied von 5% wegen besseren Leistungen kann man immer erklären. Bei mehr müssen die Argumente einfach besser werden.
      40 27 Melden
    • Maett 27.10.2016 16:28
      Highlight Highlight @walsi: wir haben bei meiner letzten Stelle die Leistungsunterschiede zwischen den einzelnen Mitarbeitern festgehalten (weil daraus auch der Bonus errechnet wurde). Diskrepanzen von gegen die 30% sind gar nicht mal so ungewöhnlich.
      52 7 Melden
    • Fabio74 27.10.2016 16:57
      Highlight Highlight @Maett aus Neugier: Wie und was wurde gemessen.
      Hatte auch mal so einen Job. Da war dann viel "Bauchgefühl" dabei. Da ists dann mit objektiv sein nicht mehr so
      26 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Trouble 27.10.2016 16:16
    Highlight Highlight Wow, die Branche, in der ich tätig bin, ist unter den erwähnten sieben. Das hätte ich nicht gedacht. Gut zu wissen.
    12 1 Melden
    • Zwerg Zwack 27.10.2016 17:30
      Highlight Highlight Ich arbeite in der "Top"-Branche, und das war mir auch bewusst. Beim durchscrollen immer darauf gewartet, bis meine Branche endlich auftaucht. Zum Glück bin ich ein Mann! 😜
      7 1 Melden
  • Bits_and_More 27.10.2016 16:07
    Highlight Highlight "Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit." Sören Aabye Kierkegaard

    Wir sollten uns viel mehr darauf konzentrieren, was wir haben und wie gut wir davon eigentlich Leben können. Kein Krieg, Dach über dem Kopf, was warmes im Bauch, Ferien in Übersee, gute Familie und Kollegen.
    Das die Kollegen mit gleicher Ausbildung zum Teil 20% mehr verdienen, andere dafür 10% stört mich zwar auch, doch ob ich glücklicher wäre mit mehr Lohn sei dahingestellt. Dann würde ich mich wohl mit der nächst höheren Lohnklasse vergleichen und das Spiel beginnt von neuem.
    65 26 Melden
    • Macke 27.10.2016 17:14
      Highlight Highlight Kann sein, dass du damit individuell zufrieden bist. Dennoch ist dies kein Argument dafür, strukturelle Ungerechtigkeit hinzunehmen und stehen zu lassen. Mit deiner Argumentation kannst du auch Themen wie Sklaverei oder fehlendes Frauenstimmrecht untermauern, sehr überspitzt formuliert. Sehr viele unserer Errungenschaften gegen darauf zurück, dass Menschen ihr Glück mit dem anderer verglichen und gegen Ungerechtigkeit gekämpft haben.
      21 7 Melden
    • olga 27.10.2016 17:18
      Highlight Highlight Es geht ja aber um gleichen Lohn für gleiche Arbeit. Findest du es nicht ungerecht, wenn jemand für die genau gleiche Arbeit die du machst, weniger oder mehr Lohn bekommt? Es geht nicht darum, nach immer Lohn zu streben, sondern einfach gerecht und geschlechterneutral entlöhnt zu werden!
      19 5 Melden
    • Posersalami 27.10.2016 18:44
      Highlight Highlight Ersetze "gleichen Lohn für gleiche arbeit" durch "gleichen Lohn für gleiche Leistung", dann passts meiner Meinung nach. Das Problem ist nur, dass Leistung oft sehr schwer zu messen ist. In vielen Jobs spielen da sehr viele Faktoren rein auf die man manchmal gar keinen Einfluss hat, dass Vergleichen selten fair sein.
      5 0 Melden
  • skorpi 27.10.2016 16:04
    Highlight Highlight Ich bin dafür, nicht nur wegen dem Unterschied zwischen den Geschlechtern. Ich denke, Männer die schlecht verhandeln können sind doppelt gestraft, weil da auch extreme Unterschiede bestehen können und im Gegensatz zu den Frauenlöhnen keiner hinsieht.
    78 2 Melden
  • Ohniznachtisbett 27.10.2016 16:00
    Highlight Highlight Völlige Lohtransparenz in Unternehmen führt zu Neid, Missgunst und tieferen Löhnen.
    57 33 Melden
    • grandvlad 27.10.2016 16:22
      Highlight Highlight Seit der lohn wirksamen MAB ist Neid eh schon im Spiel
      19 1 Melden
    • Tartaruga 27.10.2016 19:31
      Highlight Highlight Glaub mir.. auch ohne lohntransparenz gibt es neid bezüglich lohn. Eine mitarbeiterin kann rumerzählen dass du so und soviel verdienst... jeder der unzufrieden ist beisst sofort an...
      2 0 Melden
  • Olaf! 27.10.2016 16:00
    Highlight Highlight Ich würde die Lohntransparenz vor allem unterstützen, damit mal klar ist, ob jetzt da noch ein Unterschied besteht oder nicht. Denn es ja verschiedene Meinungen zu dem Ganzen. Wichtig wäre einfach das nur verglichen wird was auch verglichen werden kann.
    53 2 Melden
  • JaneSoda*NIEwiederFaschismus 27.10.2016 15:57
    Highlight Highlight Toller Schnupperstift - das Interview war sehr unterhaltsam! :-)
    84 3 Melden
  • glüngi 27.10.2016 15:55
    Highlight Highlight ja warum nicht... offenlegen das ganze. ich verstehe eeh nicht warum so viele schweizer nicht über ihren lohn sprechen wollen.
    54 13 Melden
    • Nate Summer-Cook 27.10.2016 15:59
      Highlight Highlight Vielleicht weil er bei den einen nicht gerechtfertigt ist? 😅💩
      83 7 Melden
    • Joseph Dredd 27.10.2016 16:01
      Highlight Highlight Weil man sich in der Schweiz immer noch über den Job bzw. den Lohn definiert. Zudem müssten dann viele die Feststellung machen, dass Arbeitskollegen im selben Alter und mit derselben Tätigkeit mehr verdienen als sie. Und das ist weder für den Angestellten noch für den Arbeitgeber angenehm.
      25 12 Melden
    • glüngi 27.10.2016 16:07
      Highlight Highlight ja angenehm soll es ja nicht sein... es soll transparenz schaffen. der andere kann das fragen weshalb er weniger verdient als sein kollege. es kann ja auch einen grund haben, vielleicht kann der andere mehr.
      30 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen

Sozialdetektive-Befürworter leaken Betrüger-Videos – laut Datenschützer ist das verboten

Kurz vor der Abstimmung am 25. November lassen die Befürworter des neuen Sozialdetektiv-Gesetzes den Medien Videos von Versicherungsbetrügern zukommen. Diese Weitergabe von Observationsmaterial ist gemäss dem Eidgenössischen Datenschützer «nicht rechtens». Die Gegner der Vorlage sprechen von «sozialer Brandstiftung».

Das von der Aargauer Zeitung veröffentlichte Video zeigt einen Arbeiter, der gelenkig über Baugerüste geht und Wände streicht. Während der Observation arbeitete er teilweise elf Stunden auf einer Baustelle. Dabei litt er gemäss Arztberichten angeblich unter grossen Schmerzen an Schulter, Rücken und Knie und konnte deshalb offiziell lediglich drei Stunden am Tag als Magaziner arbeiten.

Auch Aufnahmen eines arbeitsunfähigen, angeblich sozial isolierten Mannes, der sich gemäss Aussagen …

Artikel lesen
Link to Article