Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Vitor Andrade da Rocha half schon über 100 Frauen bei der Geburt ihres Babys.

Wenn die Hebamme einen Bart trägt  

Ein Mann als Hebamme? Kein Problem! Vitor Andrade da Rocha begleitet Schwangere bei der Geburt und gibt Tipps gegen wunde Brustwarzen. In seinem Job stösst er auch auf Ablehnung. 

Sein bärtiges Gesicht ist oft das Erste, was die Babys sehen: Der Romand Vitor Andrade da Rocha, 43, betreut seit über zehn Jahren Frauen während der Schwangerschaft, der Geburt und auch noch später. Der gebürtige Portugiese mit gräulichem Haar und Schirmmütze versucht, ihnen die Angst vor dem Gebären zu nehmen, beantwortet Fragen zu wunden Brustwarzen, Hormonstörungen und dem Baby Blues.

Er führt Hebammenbesuche durch wie Tausende andere. Mit dem Unterschied, dass die Hebamme hier ein Mann ist.

Wir haben Vitor noch ein paar zusätzliche Fragen gestellt:

abspielen

Video: watson/Angelina Graf

«Man verlangt ja auch auch nicht von einem Orthopäden, dass er sich mindestens einmal die Beine gebrochen hat.»

Herr Andrade da Rocha, warum haben Sie sich für diesen Beruf entschieden?
Während meiner Ausbildung zum Krankenpfleger in Portugal absolvierte ich ein Praktikum in der Geburtshilfe eines Spitals. Das sagte mir viel mehr zu als die Arbeit in den anderen Abteilungen. Krankenpfleger sind oft mit langen Leidenszeiten und dem Tod konfrontiert. Als Hebamme nehme ich fast immer an einem freudigen Ereignis teil. Heute arbeite ich selbstständig in der Region Lausanne. 

Gewisse Leute finden es aber komisch, dass Sie als Mann einer Frau bei der Schwangerschaft zur Seite stehen...
Das ist schon etwas sexistisch. Es ist doch ein Job wie jeder andere. Viele weibliche Hebammen haben keine Kinder geboren, sie können also genauso wenig wie ich auf persönliche Erfahrung zurückgreifen. Ausserdem verlangt man ja auch auch nicht von einem Orthopäden, dass er sich mindestens einmal die Beine gebrochen hat. Und bevor Sie fragen: Nein, ich habe keine Kinder. Mit den Babys, die ich tagtäglich sehe, bin ich vollständig ausgelastet. 

Vitor Andrade da Rocha beim Treffen mit watson in Lausanne.

Werden Sie von den Frauen oft abgewiesen?
Das ist mir auch schon passiert. Dann hat es oft mit religiösen Gründen zu tun oder der Mann ist eifersüchtig. Momentan betreue ich aber Frauen verschiedener Religionen und weder sie noch ihre Partner haben ein Problem damit.

Was tun Sie, wenn sich die Eltern keinen männlichen Geburtshelfer wünschen?
Ich erkläre, dass die Geschlechtsorgane der Frau für mich als Hebamme wie das Herz für einen Kardiologen sind: Bereiche des Körpers, die ich behandle. Genieren muss sich keine Frau vor mir, da ist nichts sexuelles dabei. Ausserdem haben die Leute oft ein verzerrtes Bild von unserem Job. Deshalb muss ich oft klarstellen, dass es – wenn die Schwangerschaft normal verläuft – zum Beispiel nicht zwingend eine vaginale Untersuchung braucht. 



Aber auch in Ihrem eigenen Lager gibt es kritische Stimmen. Lucia Mikeler Knaack, die ehemalige Präsidentin des Schweizerischen Hebammenverbandes, vertritt seit Jahren die Meinung, Hebamme sei ein Frauenberuf und soll es bleiben. Was sagen Sie dazu?

Andrade da Rocha ist ein ruhiger Mann. Wenn er von seinen Patientinnen erzählt, spricht er stets achtungsvoll von den «Dames», die ein Kind erwarten. Jetzt aber bebt Andrade da Rochas Stimme. 

Das geht gar nicht. Stellen Sie sich vor, der Vertreter des Schweizerischen Feuerwehrverbands würde so etwas über Frauen in der Feuerwehr sagen. Es gäbe einen riesigen Aufschrei – zu recht. Solche Weltansichten sind total überholt. Aber hierzulande werden männliche Hebammen oft wie Ausserirdische angesehen. Unserem Geschlecht steht dieser Beruf erst seit ungefähr zehn Jahren überhaupt offen. Auch zwei ehemalige Arbeitskolleginnen hatten Mühe damit, dass ich ein Mann bin. Bei den Gynäkologen scheint man da weniger auf das Geschlecht zu pochen – es ist mir ein Rätsel, warum das bei uns anders ist. 

Der Schweizerische Hebammenverband zählt zwei männliche Geburtshelfer – gegen 3267 Frauen. 

Sie kommen aus Portugal. Wie ist die Situation dort? 
Der Präsident des portugiesischen Hebammenverbands ist ein Mann. Und der arbeitet schon seit über dreissig Jahren auf dem Beruf. Ich glaube, das sagt schon eine Menge aus. Viele halten Portugal für extrem konservativ, weil die Religion sehr präsent ist. Aber das ist ein totaler Trugschluss! Im Vergleich zur Schweiz steht das Land gar nicht schlecht da. Hierzulande blieb Frauen im Kanton Appenzell das Stimmrecht auf kantonaler Ebene bis 1990 verwehrt. In Portugal dürfen alle Frauen seit 1974 an die Urne. 

Haben Sie wegen Ihrem Job auch mit Vorurteilen zu kämpfen?
Das zum Glück nicht – oder dann sind die Leute so überrumpelt, wenn ich ihnen von meinem Job erzähle, dass sie nicht nachfragen. Aber ich denke, es ist heutzutage schon den meisten klar, dass der Beruf nichts mit der sexuellen Orientierung zu tun hat. 

Sie traten in den Medien bereits mehrfach als Hebamme auf. Sehen Sie sich als Aktivist?
Als Aktivist würde ich mich nicht bezeichnen. Aber es hat gewiss damit zu tun, dass ich den Leuten zeigen möchte: Männliche Hebammen sind heutzutage ganz normal. Oder sie sollten es jedenfalls sein.

Was ist der Vorteil von einer männlichen Hebamme? 
Ich möchte die beiden Geschlechter eben gerade nicht gegeneinander ausspielen. Aber es gibt Frauen, die sagen, sie hätten lieber einen Mann als Hebamme. Männer würden sanfter vorgehen, vielleicht weil sie nicht wissen, wie sich eine gewisse Untersuchung anfühlt. Für Väter wiederum kann es befreiend sein, wenn sie gewisse Themen mit einem Geschlechtsgenossen besprechen können, etwa, wenn es um die veränderte Sexualität der Frau nach der Geburt geht. 

Haben Sie bei diesem Beruf überhaupt noch Lust auf Sex
(lacht) Ja, das ist gar kein Problem. 

Andrade da Rocha hat vor, noch manche Jahre als Hebamme zu arbeiten. Wenn er nicht gerade Babys zur Welt bringt, posiert er als Fotomodell für Bildagenturen. 

Babys auf Facetime – Hier wird's politisch

abspielen

Video: watson

Der (postnatale) Babybauch

Das könnte dich auch interessieren:

Oppos Reno 5G ist ein spektakuläres Smartphone – das seiner Zeit voraus ist

Link zum Artikel

Keine Hoffnung auf Überlebende nach Unwetter im Wallis ++ Gesperrte Pässe in Graubünden

Link zum Artikel

Ab heute lebt die Welt auf Ökopump – und diese Länder sind die grössten Umweltsünder

Link zum Artikel

Schweizer Firmen wollen keine Raucher einstellen – weil sie (angeblich) stinken

Link zum Artikel

2 mal 3 macht 4! – Das wurde aus den Darstellern von «Pippi Langstrumpf»

Link zum Artikel

Du bist ein Schwing-Banause? Wir klären dich rechtzeitig fürs Eidgenössische auf

Link zum Artikel

ARD-Moderatorin lästert über «Fortnite»-Spieler und erntet Shitstorm – nun wehrt sie sich

Link zum Artikel

Gewalt und Krankheiten – die Bewohner der ersten Steinzeit-Stadt lebten gefährlich

Link zum Artikel

«Es ist absurd» – der Chef erklärt, was er vom Feminismus hält

Link zum Artikel

Die bizarre Geschichte der Skinwalker-Ranch, Teil 4: Die Zweifel des Insiders

Link zum Artikel

Liam und Emma sind die beliebtesten Namen der Schweiz – wie sieht es in deinem Kanton aus?

Link zum Artikel

MEI, Minarett und Güsel: Das musst du zum Polit-Röstigraben wissen

Link zum Artikel

10 Tweets, die zeigen, dass in Grönland gerade etwas komplett schief läuft

Link zum Artikel

Uli, der Unsportliche – warum GC-Trainer Forte in Aarau unten durch ist

Link zum Artikel

YB-Fan lehnt sich im Extrazug aus dem Fenster – und wird von Schild getroffen

Link zum Artikel

Prügelt Trump die amerikanische Wirtschaft in eine Rezession?

Link zum Artikel

Mein Horror-Erlebnis im Militär – und was ich daraus lernte

Link zum Artikel

Apples Update-Schlamassel – gefährliche iOS-Lücke steht zurzeit wieder offen

Link zum Artikel

QDH: Huber ist in den Ferien. Wir haben ihn vorher noch ein bisschen gequält

Link zum Artikel

AfD-Politikerin Alice Weidel ist heimlich wieder in die Schweiz gezogen

Link zum Artikel

Immer wieder Djokovic – oder Federers Kampf gegen die Dämonen der Vergangenheit

Link zum Artikel

Wahlvorschau: Die Zentralschweiz ist diesmal nicht nur für Rot-Grün ein hartes Pflaster

Link zum Artikel

Vorsicht, jetzt kommt die Wohnmobil-Rezession!

Link zum Artikel

So viel verdient dein Lehrer – der grosse Schweizer Lohnreport 2019

Link zum Artikel

Sogar Taschenrechner verwirrt: Dieses Mathe-Rätsel macht gerade alle verrückt

Link zum Artikel

Zug steckt während 3 Stunden zwischen Grenchen und Biel fest – Passagiere wurden evakuiert

Link zum Artikel

Pasta mit Tomatensauce? OK, wir müssen kurz reden.

Link zum Artikel

Ich hab die 3 neuen Huawei-Handys 2 Monate im Alltag getestet – es gab einen klaren Sieger

Link zum Artikel

«Es war die Hölle» – dieser Schweizer war am ersten Woodstock dabei

Link zum Artikel

Wohin ist denn eigentlich die Hitzewelle verschwunden? Nun, die Antwort ist beunruhigend

Link zum Artikel

Der neue Tarantino? Ist Mist. Aber vielleicht seht ihr das ganz anders

Link zum Artikel

Greta Thunberg wollte Panik säen, erntet nun aber Wut

Link zum Artikel

Die Bloggerin, die 22 Holocaust-Opfer erfand, ist tot, ihre Fantasie war grenzenlos

Link zum Artikel

Google enthüllt sechs Sicherheitslücken in iOS – das solltest du wissen

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

34
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
34Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Ohniznachtisbett 10.11.2018 12:38
    Highlight Highlight Interessant. Mann der sagt: "Eine Frau auf dem Bau, das geht nicht" --> Sexist. Frau die sagt: "Mann als Hebamme, das geht nicht" --> Präsidentin des Hebammenverbandes...
  • Ferranya 10.11.2018 08:15
    Highlight Highlight Ich habe meine hebammen vorallem nach ihrer beruferfahrung ausgesucht, mir war egal ob sie eigene kinder haben (gibt genug andere frauen die man dann zu eigenerfahrungen befragen kann) und es wäre mir genauso egal gewesen obs ein mann gewesen wäre, hatte ja auch einen gynäkologen. Ist doch egal ob männlein oder weiblein einen beruf ausüben, hauptsache sie beherrschen den job
  • Steddybär 09.11.2018 23:06
    Highlight Highlight Gynäkologen gibt es ja auch und viele Frauen ziehen diese einer Frau vor. Warum also kein Hebammer(😂)? Würde für mich keinen Unterschied machen 😊
  • mAJORtOM95 09.11.2018 23:00
    Highlight Highlight Hmmm.... Irgendwie kommt mir der bekannt vor...

    😄
  • RedWing19 09.11.2018 22:38
    Highlight Highlight Eine männliche Hebamme. Gerade vor ein paar Tagen diskutierte ich mit einer Freundin, ob und wieviele männliche Hebammen es in der Schweiz wohl gibt. Danke für diesen interessanten Beitrag.

    Ich finde es toll, dass es Männer gibt, welche diesen Beruf praktizieren. Trotzdem verstehe ich irgendwie auch die Frauen, die sich lieber eine weibliche Hebamme suchen. (das sage ich als Mann)
  • no-Name 09.11.2018 22:18
    Highlight Highlight 😍😍

    Ich wurde ausgelacht als ich mich als Mann telefonisch informieren wollte wie das Vorgehen für die verkürzte Ausbildung als Pflegefachmann zur Hebamme sei...

    Kommentar: “Sie können sich schon bewerben, aber warum sollten wir sie berücksichtigen? Wir haben ausreichen weibliche Interessentinnen...”

    Im Inselspital sind auch die Stelleninserate der Geburten- und gynäkologischen Abteilung nur an Frauen gerichtet... 🤷🏽‍♂️
    • 03_szust 10.11.2018 00:57
      Highlight Highlight Falls du dich dafür interessierst, empfehle ich dir, dich bei der Berner Fachhochschule zu informieren
    • no-Name 10.11.2018 08:46
      Highlight Highlight Genau dort war es. (Nach der Geburt meiner ersten Tochter vor 9 Jahren) Und jetzt bin ich langsam zu alt.

      Aber es freut mich zu hören, dass ein Umdenken stattgefunden hat. Vileicht hat sogar mein Anruf damals auch ein Teil zur Diskussion beigetragen? (Bilde ich mir gerne ein... 😉)
  • Imnon 09.11.2018 21:28
    Highlight Highlight Männliche Hebamme finde ich gut. Gefällt mir.
    Ich würd ja sagen, dass man das nicht mit Beinbruch vergleichen kann. Beide Geschlechter haben Beine, aber nicht beide haben eine Gebärmutter und Brüste. Aber dann setz ich dem Ärztinnen entgegen, die als Urologin schaffen und schon passts.
    Im Sinne einer ehrlichen und echten Gleichberechtigung soll er jeder Beruf jedem offen stehen, der dazu befähigt ist. Wenn ein Patient sich zu unwohl fühlt, kann er immer noch wen anderen suchen.
  • Schluch 09.11.2018 20:03
    Highlight Highlight Das wäre auch etwas für den Zukunftstag gewesen. Seitenwechsel und so.
  • Menel 09.11.2018 19:23
    Highlight Highlight "Im Vergleich zur Schweiz steht das Land [Portugal] gar nicht schlecht da. "

    Im Vergleich zur Schweiz stehen noch viele Länder in Sachen Gleichstellung und Familienpolitik besser da 😅

  • Markus Kappeler 09.11.2018 18:40
    Highlight Highlight Wann endlich kommt hier die Quote?
  • Garp 09.11.2018 18:27
    Highlight Highlight Na besser er ist Hebamme, als Krankenpfleger, wenn er mit Leid nicht zurecht kommt, da hilft er den Patienten nicht wirklich. Machen auch einige Krankenpflegerinnen so.
    • Butschina 09.11.2018 21:10
      Highlight Highlight Nur dass eine Hebamme oft mit sehr grossem Keid konfrontiert wird...
    • Garp 09.11.2018 22:06
      Highlight Highlight Woran denkst du da, Butschina?
    • no-Name 09.11.2018 22:23
      Highlight Highlight Garp: genau, Totgeburten und schwere komplikationen bei Neugeborenen sind voll easy und erbauend! 🤦🏽‍♂️
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jascha29 09.11.2018 18:17
    Highlight Highlight Naja, ein Arzt, der im Spital bei der Geburt hilft, kann ja auch ein Mann sein, weshalb dann also nicht auch ein Hebammer (oder wie die männliche Form auch immer heissen soll)?
    • no-Name 09.11.2018 22:19
      Highlight Highlight Geburtshelfer.
    • Influenzer 10.11.2018 05:49
      Highlight Highlight Ganz klar Hebammann.
    • Gummibär 10.11.2018 07:03
      Highlight Highlight Hebammerich
      Benutzer Bild
    Weitere Antworten anzeigen
  • öpfeli 09.11.2018 18:17
    Highlight Highlight Meine Hebamme ist auch keine Mutter und dennoch hat sie uns gut begleitet. Dann kann ein Mann das doch auch. Hauptsache die Wellenlänge stimmt man arbeitet gut zusammen.
  • Cula 09.11.2018 18:16
    Highlight Highlight Sollte sein Beruf nicht "Geburtshelfer" heissen anstatt "männliche Hebamme“?

    Ich bin ja auch kein "weiblicher Kaufmann“...
    • Pana 09.11.2018 18:33
      Highlight Highlight Ich bin dafür, dass er sich weiterhin Hebamme nennen darf. Die weiblichen Geburtshelfer wären dann Shebammen.
    • Markus Kappeler 09.11.2018 18:41
      Highlight Highlight Der ist wirklich sehr gut.
    • no-Name 09.11.2018 22:23
      Highlight Highlight Pana: 😂👍🏽
    Weitere Antworten anzeigen
  • c-bra 09.11.2018 18:14
    Highlight Highlight Da lässt man einmal auf der Arbeit etwas fallen und schon ist man seinen Job los!


    Chantal, Hebamme
  • Citation Needed 09.11.2018 18:05
    Highlight Highlight Hihi, das Bild! :-)
  • Walter Sobchak 09.11.2018 18:04
    Highlight Highlight Sexismus Debatte in 3-2-1....

    Ah nein, die Aussage der werten Frau Knaack war ja gegen Männer... 😉
    • TTZ 09.11.2018 18:14
      Highlight Highlight Ist leider wirklich genau so in der heutigen Zeit...
    • c-bra 09.11.2018 18:27
      Highlight Highlight Wir brauchen dringend die Männerquote bei den Geburtshelfern!
    • TTZ 09.11.2018 18:43
      Highlight Highlight Haha genau 😂👍

Gratis-Kita: SP-Wermuth will Familien helfen – mit einem umstrittenen Vorschlag

Der Aargauer SP-Nationalrat Cédric Wermuth will die Vereinbarkeit von Familie und Beruf fördern. Deshalb verlangt er in einem Vorstoss, dass der Zugang zu Kindertagesstätten vereinfacht wird.

Der Aargauer SP-Nationalrat Cédric Wermuth will, dass Bund und Kantone die Vereinbarkeit von Familie und Beruf fördern und gemeinsam für ein Angebot an familienexterner Betreuung sorgen, das dem tatsächlichen Bedarf entspricht. Die Idee sei, dass tiefe und mittlere Einkommen keine direkten Beiträge mehr bezahlen, so Wermuth.

In seiner parlamentarischen Initiative verlangt er, dass sich Bund, Kantone und Arbeitgeber angemessen an den Kosten beteiligen. «Das Gesetz müsste den …

Artikel lesen
Link zum Artikel