Schweiz
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Überflieger Roger Köppel im Interview: «Das Übergewicht von Mitte-links im Bundeshaus ist Geschichte»

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Roger Köppel an der SVP-Wahlfeier in Illnau-Effretikon.
Bild: screenshot/srf

Man kann ihn getrost als Sieger des Tages bezeichnen: Der Neuling Roger Köppel wird im Kanton Zürich mit über 170'000 Stimmen in den Nationalrat gewählt. So viele Stimmen hat noch nie jemand geholt. Köppel bricht den Rekord von Natalie Rickli aus dem Jahr 2011.

«Es kann nicht sein, dass Kleinstparteien im Bundesrat vertreten sind.»

Roger Köppel

In einem Interview auf SRF nimmt Köppel zum ersten Mal Stellung zu seinem Glanzresultat. «Ich bin selber überrascht. Ich habe nie zu denen gehört, die dachten, ich sei automatisch gewählt», sagt Köppel. «Ich stehe mit grossem Respekt vor so einem Resultat.»

«Es ist ein guter Tag für die Schweiz», sagt der neugewählte SVP-Nationalrat zum Gesamtsieg seiner Partei. «Die SVP setzt sich am konsequentesten für die Schweiz ein.» Aber er freue sich auch für die FDP. «Es gab in den letzten vier Jahren ein Übergewicht von Mitte-links im Parlament. Es gab viele Vorstösse, die meiner Ansicht nach nicht die richtigen waren. Jetzt können wir eine liberal-konservative Kurskorrektur anstreben.»

«Es ist ein guter Tag für die Schweiz.»

Roger Köppel

Auch den Bundesratssitz der BDP greift Köppel wenig überraschend an: «Es kann nicht sein, dass Kleinstparteien im Bundesrat vertreten sind.»

Er wolle nun die Positionen vertreten, die er im Wahlkampf schon deutlich gemacht habe: «Ich setze mich für die direkte Demokratie ein, gegen das ungebremste Staatswachstum, für die Volksrechte. Ich möchte das Wegsäbeln dieser Grundpfeiler verhindern.» (rey/wst)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Zeit_Genosse 19.10.2015 09:33
    Highlight Highlight Er wird seinen Weg machen. Nicht für die Schweiz, sondern für sich und den Übervater, dem er einiges zu verdanken hat.
  • beatz 19.10.2015 09:01
    Highlight Highlight Das eigentliche Ziel von Köppel ist weder Nationalrat noch Zürcher Stadtrat, sondern Diktator, Pardon, Bundesrat.
  • Angelo Hediger 19.10.2015 05:43
    Highlight Highlight Mag jetzt subjektiv sein, aber Köppels face nervt mich schon jetzt.
  • Noschi 18.10.2015 22:49
    Highlight Highlight Man erinnere sich an Köppels Essay aus dem Jahr 2000: "Die SVP hat ihre Schuldigkeit getan. Sie wird künftig keine Rolle mehr spielen." ...........
  • Heinz Kremsner 18.10.2015 22:39
    Highlight Highlight Kaum gewählt und schon lässt er die erste Unwahrheit los - und Millionen werden folgen : das angebliche Mitte-Links-Regime. Man kann ihn und seine WW gar nicht ernst nehmen. Unklar ist wie Köppel zu seinen Stimmen kam. Eigentlich ist er nur für SVPler wählbar. Dass SVPler stimmen kaufen - in den letzten Tagen bewiesen - auch Watson berichtete.
  • Alex23 18.10.2015 22:32
    Highlight Highlight Das sei ein guter Tag für die Schweiz, meint er. Hmm.
    Fast wäre ich geneigt darauf zu hoffen, das nun allen endlich deutlich klar wird, dass die SVP gar nicht lösungsorientiert sein kann. Sie lebt vom Polemisieren, nicht vom konstruktiven Anpacken. Aber das Ganze birgt nun mal die grosse Gefahr, dass die vorher ziemlich viel Mist bauen werden, bevor dem einen oder anderen endlich klar wird, dass sie vielleicht doch keine Retter gewählt haben.
  • M. Sig 18.10.2015 22:22
    Highlight Highlight Bin gespannt, wie lange es geht bis die SVP die rechte Mehrheit wieder wegreden will. War ja unglaublich, wie die - als klar stärkste Partei - von einer Mitte-Links-Mehrheit fabulierten, die an allen Übeln schuld sei. Ich zweifle, ob die überhaupt etwas können ausser aus einer (künstlichen) Oppositionsposition heraus kritisieren und sabotieren.
  • HabbyHab 18.10.2015 22:14
    Highlight Highlight Es gab nie eine Mitte-Links-Mehrheit im Bundeshaus. Das sind wiedeer solche SVP-Märchen..
    • udiuke 19.10.2015 07:40
      Highlight Highlight Lieber HabbyHab: Wenn selbst C. Levrat vor den Wahlen sagt, es gilt eine Mitte-rechts-Mehrheit zu verhindern - Was hatten wir denn bis dato? Eine Mitte-links-Mehrheit, gellet sie.
    • karl_e 19.10.2015 11:11
      Highlight Highlight Udiuke: von rechts aussen betrachtet ist alles andere links.
  • Michael Mettler 18.10.2015 22:09
    Highlight Highlight 170'000 Zürcher...
  • emc2 18.10.2015 22:07
    Highlight Highlight Auch wenn man seine politsche Meinung nicht teilt, muss man ihm eines lassen: Er beherrscht das "politische Handwerk" wie wohl kein anderer. Deshalb ist seine überlegene Wahl keine grosse Überraschung und in diesem Sinne auch gerechtfertigt.

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