Schweiz
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Klimastreik in Zuerich am Freitag, 24. Mai 2019.   (KEYSTONE/Walter Bieri)

In der heissen Phase des Wahlkampfs gehen die Klimastreiker mit einer Klimazeitung in die Offensive. Bild: KEYSTONE

Wahl-Coup: Klimastreik-Bewegung verschickt Klimazeitung in alle Haushalte

Die Klimastreik-Bewegung geht in der heissen Phase des Wahlkampfs in die Grossoffensive: Ab Ende September verschicken die Aktivisten bis zu 3,8 Millionen Zeitungen in alle Haushalte. Sie haben bereits über 50’000 Franken gesammelt. Noch gibt es aber einige Stolpersteine.



Fast rund um die Uhr arbeiten knapp ein Dutzend Klimastreikende am grossen Wahl-Coup. Ihr Ziel: Sie wollen ab Ende September ein «Klimablatt» in alle 3,8 Millionen Schweizer Haushalte schicken und Herr und Frau Schweizer über die drohende Klima-Katastrophe aufklären. «Wir wollen mit der Zeitung Leute aufrütteln, die sich noch nie richtig mit der Klima-Thematik beschäftigt haben. Die Bubbles platzen lassen. Und die Wahlbeteiligung auf über 50 Prozent treiben», sagt Mitinitiant Philippe Kramer (19) zu watson.

Ihr erstes grosses Ziel haben die Klima-Aktivisten bereits erreicht. Via Crowdfunding haben sie innert kürzester Zeit über 50'000 Franken (Stand: 4. September) gesammelt. «Damit können wir bereits über 250'000 Exemplare drucken und eine halbe Million Menschen erreichen», so Kramer.

«Wir können bereits 250'000 Exemplare drucken und eine halbe Million Menschen erreichen.»

Philippe Kramer

Aber macht es überhaupt noch Sinn, im Zeitalter von sozialen Medien auf eine altehrwürdige Print-Zeitung zu setzen? «Gedruckte Information ist immer noch populär», erklärt der Politologe und Kampagnenexperte Mark Balsiger.

So werde bei Untersuchungen das vielgeschmähte Abstimmungsbüchlein stets als das Mittel bezeichnet, das bei der Entscheidungsfindung am meisten Gewicht hat. «Genau deshalb ist es richtig von den Klimastreikern, mit dem Klimablatt auf gedruckte Information zu setzen.» Dies nicht zuletzt, weil die Generation der über 60-Jährigen gerne Infos in der Hand habe. Und doppelt so stark an Wahlen partizipiere wie die 25-Jährigen.

Das hecken die Klimastreiker mit ihrem Klimablatt aus:

Die Zeitung

Der erste Entwurf der Frontseite

Bild

Bild: zvg

Interviews mit Experten vom Weltklimarat (IPCC), ein Portrait von Schweizer Bauern, die wegen des Klimawandels bankrott gehen: Die Klimastreiker planen auf vier Seiten im grossen Zeitungsformat, die Leute mit emotionalen Geschichten und Bildern «wachzurütteln». Streng faktenbasiert wolle man den Zustand des Weltklimas zusammenfassen und kompakt in die Briefkästen liefern.

Transparenz sei dabei zentral: Auf ihrer Webseite werde man ein Quellenverzeichnis publizieren, wo man jede einzelne Aussage auf ihren Wahrheitsgehalt überprüfen könne. «Berater vom IPCC machen für uns zudem den Faktencheck», erklärt Kramer.

Ziel ist, ab Ende September die Zeitung an alle 3,8 Millionen Schweizer Haushalte zu schicken. Und zwar in drei Sprachen. Das Timing ist entscheidend: Etwa zum selben Zeitpunkt treffen die Wahlunterlagen bei den Bürgerinnen und Bürgern ein.

Laut Kramer benötige man rund 450'000 Franken, um die 3,8 Millionen Exemplare zu drucken. Man sei derzeit mit diversen Stiftungen in Kontakt, um neben dem Crowdfunding zusätzliches Geld aufzutreiben. Komme nicht der gesamte Betrag zusammen, werde man halt einfach einige Exemplare weniger drucken.

Die Macherinnen und Macher

Bild

Der 19-jährige Basler Philippe Kramer koordiniert die Zeitung der Klimastreikenden. bild: zvg

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Sonja Estermann hilft ebenfalls mit.

Das Kernteam der Klimazeitung bilden acht Personen aus dem Umfeld der Klimastreiker.

«Wir sind eine Bewegung, keine Partei», betont Kramer. Darum gibt die Redaktion auch keine Wahlempfehlung ab. Sondern publiziert das überparteiliche Umweltrating, welches die acht grossen Parteien nach ihrer Umweltfreundlichkeit einstuft.

Totale Grünschnäbel sind die Jung-Journalisten nicht: Der Basler Kramer hat etwa als Chefredaktor der Schülerzeitung «Quint» erste Erfahrungen gesammelt.

Die Stolpersteine

Neben der noch nicht vollständig gesicherten Finanzierung der landesweiten Klimazeitung sieht Kampagnenexperte Balsiger einige Stolpersteine: «Obschon die Klimakrise eine Tatsache ist, kommt Alarmismus bei den Leuten nicht gut an», sagt Kampagnenexperte Balsiger weiter.

«Obschon die Klimakrise eine Tatsache ist, kommt Alarmismus bei den Leuten nicht gut an.»

Mark Balsiger

Das Klimablatt sollte attraktiv aufgemacht werden, die Fakten müssten stimmen. Der Absender müsse glaubwürdig und kompetent sein.

Die Klima-Ikone Greta Thunberg sei nicht unbedingt eine Hilfe: Thunberg zwar für die Lancierung der Klimastreik-Bewegung wichtig gewesen, ziehe aber mittlerweile viel Hass und Häme auf sich. Dies schade der Sache womöglich.

In der Schweiz werde der Klimajugend zudem unterstellt, von linken Parteien unterwandert zu sein. «Sie muss es schaffen, sich weiterhin klar von der Parteipolitik abzugrenzen. Sonst wird ihr Komplizenschaft vorgeworfen», bilanziert Balsiger.

Die Zukunft

Menschen demonstrieren am internationalen Klimastreiktag in Bellinzona, am Freitag, 24. Mai 2019. (KEYSTONE/Ti-Press/Samuel Golay)

Die Klimastreik-Bewegung will weitere Ausgaben der Klimazeitung publizieren. Bild: TI-PRESS

Noch bevor das erste Exemplar der Klimazeitung verschickt ist, planen die Klimastreikenden bereits weitere Ausgaben. Diese sollen mit Spenden von Leserinnen und Lesern finanziert werden. «Mit der Zeitung können wir der Klima-Bewegung eine viel breitere Öffentlichkeit verschaffen», hofft Kramer.

Bonus: So kaufst du dir dein Dorf

Die Klima-Teenies setzen auf kreatives Crowdfunding. Unterstützer können sich ihr Dorf oder ihr Quartier selbst «kaufen» und so dafür sorgen, dass dort alle Haushalte eine Klimazeitung erhalten. Dazu haben die Klimastreikenden ein eigenes Online-Tool entwickelt, welches mittels Postleitzahl den dazu nötigen Betrag ausrechnet. Mit 30 Franken kann man einen Ort mit 300 Bewohnern abdecken, mit 300 Franken sind es schon 3000 Haushalte.

Das SVP-Extrablatt

Die Klimastreiker surfen als Bürgerbewegung in der Klimafrage weiter auf der vordersten Welle. Vor allen etablierten Parteien, die das Thema aktiv bewirtschaften.

Bild

Im Juni verschickte die SVP ein Klima-Extrablatt an alle Haushalte, in der sie die Klimastreiker und ihre Unterstützer als «Klima-Teufel» verunglimpfte. SVP-Parteipräsident Albert Rösti bezeichnet darin die Klimadebatte als «schrille Panikmache».

Das Extrablatt rückte die Zuwanderung in den Mittelpunkt. Und bot Klimawandel-Skeptiker Roger Köppel eine grosse Plattform: In einem Interview sagte der Zürcher SVP-Nationalrat Roger Köppel, es gebe keinen wissenschaftlichen Beweis, dass der Mensch einen massgeblichen Einfluss auf das Klima habe. Inzwischen hat Rösti diese Meinung korrigiert.

Das SVP-Extrablatt flatterte in drei Millionen Briefkästen. Bezahlt wurde es mutmasslich von vermögenden Leuten aus dem SVP-Umfeld.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 06.09.2019 06:13
    Highlight Highlight Bei der Klimadiskussion müssen wir die Ungewissheiten, den Beitrag der CH und die politisch möglichen Reaktionen realistisch einschätzen. Der Zubau erneuerbarer Energien wird nicht ausreichen, um den Klimawandel aufzuhalten. Energie muss mit Suffizienzwirtschaft und Technologieeinsatz gespart und der Bevölkerungszuzug in energieintensive Länder gestoppt werden.
    Die CH kann sich sicher etwas mehr Massnahmen zum Klimaschutz leisten als ärmere Länder, weil sie insgesamt relativ reich ist. Aber einziger Musterknabe zu sein, ist politisch nicht mehrheitsfähig und bringt auch insgesamt nichts.

  • Satan Claws 05.09.2019 22:50
    Highlight Highlight Selbst wenn der Mensch keinen Einfluss auf das Klima hätte, wäre es nicht einfach besser, auf die einzige Welt die uns zur Verfügung steht aufzupassen? Ergo nicht unnötig Ressourcen zu verschleudern oder die Umwelt zu vergiften? Das einzige was wir in diesem Kampf verlieren können ist Geld, zu gewinnen gibt es aber so viel mehr. Bessere Luft, weniger Strahlung, gesündere Umwelt, sauberes Wasser und es gibt dennoch Menschen die sagen es lohne sich nicht. Für euch steht Geld über allem.
  • Andi Weibel 05.09.2019 21:15
    Highlight Highlight Ich habe auf https://wemakeit.com/projects/klimablatt 100 CHF gespendet. Das reicht für ein paar Hundert Zeitungen. Wer hilft auch noch mit?
  • IMaki 05.09.2019 15:56
    Highlight Highlight Wo ist eigentlich der "Wahl-Coup", wenn darin das Wichtigste fehlt? Die Benennung der für die Lösung des Problems zu wählenden Leute.
    Die zur Linderung der Klimakatastrophe notwendigen Systemwechsel in Produktion und Konsum sind keine Sonntagsschule. Und der damit verbundene radikale Umbau der politischen Machtverhältnisse kommt einer Revolution gleich (da haben Koebbel und Konsorten absolut recht und zurecht Angst davor). Dafür müssen die richtigen Leute empfohlen werden. Ein Klimablatt ohne diese Information ist nur heisse Luft.
  • Do not lie to mE 05.09.2019 14:45
    Highlight Highlight Da die Erde wegen CO2 (Die Biomasse ist doppelt so gross wie die USA gewachsen) grüner geworden ist und dadurch unseren CO2 Ausstoss unvermindert aufnehmen kann, benötigt man gemäss neuen Erkenntnisse keine drastische Emissionsminderung, solange die Emissionen nicht weiter ansteigen.

    https://kaltesonne.de/die-sonne-im-juli-2019-die-erde-wird-gruener-die-ausbleibende-katastrophe/
    • ninamüller 06.09.2019 12:27
      Highlight Highlight Seltsam, dass der erstgenannte Autor lange Zeit bei RWE und Shell gearbeitet hat. Schelm wer Böses denkt...
  • sherpa 05.09.2019 13:31
    Highlight Highlight mag ja gut gemeint sein, nur werden diese Aktivisten immer unglaubwürdiger, kämpfen für das Klima, lassen aber wohl wissentlich außer acht, dass es zur Herstellung dieses Pamphlets Papier braucht, welches von abgeholzten Wäldern stammt und Druckerschwärze, welche x-fache Mmwelt schädliche Chemikalien benötigt. Und das alles, dass es irgendwann im einfach Hauskehricht landet, welcher dann verbrannt und wiederum CO2 Emissionen produziert.
    • RASL 05.09.2019 14:32
      Highlight Highlight übertreibs mal nicht!
    • Binnennomade 05.09.2019 14:36
      Highlight Highlight Stell dir vor, Bäume kann man wieder nachpflanzen und Altpapier kann man rezyklieren.

      Klassischer Fall von "Die sind ja auch nicht perfekt!!1!!1!"
    • Satan Claws 05.09.2019 16:18
      Highlight Highlight Ich kann mich nicht daran erinnern, dass irgend jemand selbiges schrieb, als der SVP-Klima Abfall in den Briefkästen lag.
  • Filzstift 05.09.2019 12:45
    Highlight Highlight Schon gute Sache, aber bitte, bitte kein Englisch. Beim Zielpublikum, um das hier geht, sowieso nicht. Denn sonst schmeissen Rösli und Wernerli das ungesehen weg.
  • Bits_and_More 05.09.2019 12:26
    Highlight Highlight Tipp: Verwendet keine Englischen Slogans wie "Yes, it will affect you".
    Ihr wollte die gesamte Schweizer Bevölkerung erreichen, auch viele, speziell die ältere Generation, verstehen kein Englisch oder lehnen es sogar ganz ab. Unabhängig von den Inhalten sticht dieser Slogan ins Auge und wird bei den entsprechenden Menschen Ablehnung hervorrufen. Besser in der jeweiligen Landessprache bleiben.
  • frau_kanone 05.09.2019 11:18
    Highlight Highlight Bin grad krass "Stolz", ab so viel Eigeninitiative von der jungen Generation und den Macherinnen und Machern. In so jungem Alter solch ein Projekt auf die Beine zu stellen, das durchzudenken und durchzuziehen und auch mit dem Gegenwind von vielen Seiten umgehen zu könne: Das braucht Mut.

    Mersi tuusig für eure Courage! <3
    • Snowy 05.09.2019 11:23
      Highlight Highlight Geht mir genauso!

      Gibt Mut für die Zukunft
    • just sayin' 05.09.2019 13:36
      Highlight Highlight ich schliesse mich den gratulanten an (wenn es mit fakten und quellen angereichert, korrekt geschrieben und auch tatsächlich produziert worden ist).
  • Ricardo Tubbs 05.09.2019 11:13
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Snowy 05.09.2019 11:24
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Peter R. 05.09.2019 13:44
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • goldmandli 05.09.2019 11:06
    Highlight Highlight Super sache. Habe mich sofort daran beteiligt. Macht weiter so, Klimajugend. Ihr leistet mehr für die Klimapolitik als jeder Sünnelipolitiker.
    • grünergutmensch 05.09.2019 20:23
      Highlight Highlight Das ist jasehr leicht möglich;)
  • Suigarah 05.09.2019 11:02
    Highlight Highlight Es gibt zu viele Profitöre bei der Klimageschichte. Das macht mich echt stutzig.

    “Die Umweltbewegung entwickelte sich zur stärksten Kraft für Verhinderung der Entwicklung in den Entwicklungsländern.”
    (Patrick Moore – Mitgründer von Greenpeace)

    “Wir haben ein begründetes Interesse darin Panik zu erzeugen, weil dann Geld in Klimaforschung fließt.” (Professor John Christy – Hauptautor der IPCC)

    Für mich ist Schluss. Glaube nichts mehr. Weder das eine noch das andere und lebe mein Leben. Instant Altpapier.
    • Binnennomade 05.09.2019 14:43
      Highlight Highlight Mal schön n bisschen Zitate ausm Kontext reissen, ne?

      Patrick Moore kritisiert Greenpeace und die "Umweltbewegung", weil sie sich gegen Gentechnik und spezifisch gegen Golden Rice stellt, das in Entwicklungsländern sehr viel Hunger lindern könnte. Sein Zitat hat nicht im Entferntesten etwas mit dem Klimawandel zu tun.

      Und dieses "Man kann ja eh niemandem mehr glauben" ist die billigste Ausrede für Ignoranz seit Menschengedenken. Wenn du schon auf alles scheissen willst, um deinen Lebensstil nicht anpassen zu müssen, steh wenigstens dazu!
    • Satan Claws 05.09.2019 16:37
      Highlight Highlight Ja dieser Patrick Moore kennt sich aus mit vielen Dingen.... Nicht...

      Play Icon


      Ich habe mir noch kurz die Mühe gemacht und eruiert wo ihre Zitate her stammen. Es gibt genau eine Facebookseite die beide Zitate führt. Eventuell sollten sie dieser nicht mehr folgen.

    • one0one 05.09.2019 19:13
      Highlight Highlight Irgendwie moechte ich mit dir tauschen. Kaum hast du 2 Meinungen bist du zu verwirrt und ignorierst es... Solchen Seelenfrieden erreiche ich nicht einmal mit meiner grünen Therapie.. Und ich bin schon lange in Behandlung 😅
    Weitere Antworten anzeigen
  • Denk-mal 05.09.2019 10:33
    Highlight Highlight Alles Tiptopp, würde alles Anglifizierte weglassen. Der größte Teil der Leser sind ältere Semster, sprechen und lesen "Doitsch:-)"
    • LouisvanGaal 05.09.2019 23:06
      Highlight Highlight Ich bin 28 und will auch nicht auf Englisch über Schweizer Wahlen informiert werden, auch wenn ich es problemlos verstehe. Passt einfach irgendwie nicht so gut zusammen.
  • Köbi Löwe 05.09.2019 10:17
    Highlight Highlight Diese jungen Menschen haben recht.
    So regen so zum Nachdenken an. Es ist doch ganz einfach. Bis vor etwa 200 Jahren lebte (vegetierte?) der Mensch im Einvernehmen mit der Natur. Und heute?
    Schaut‘s mal flightradar.live und schaut‘s mal schiffsradar.live. Und wenn‘s noch nicht reicht: Auf der Erde sind, immer gleichzeitig, etwa 2‘000‘000‘000 (2 Mia.) MFZ unterwegs. Das sind alles Verbrenner.
    Die heute irre Übermenge an CO2 vermag die Natur nicht mehr abzubauen. Und so steigt der Anteil des Spurengases CO2 in Atmosphäre stetig an. CO2 siehe Wikipedia. Wir müssen uns ändern!
  • penpusher 05.09.2019 10:05
    Highlight Highlight Und was ist da der grosse Coup? Wie war das mit den Wunsch nach weniger click-bait?
  • roadtoglory 05.09.2019 09:48
    Highlight Highlight Die erste Aussage auf der Klimawebsite lautet: "Damit bei den nationalen Wahlen das Klima Entscheidungsfaktor Nummer 1 wird..."

    Das Klima ist und soll ein wichtiger Punkt in der heutigen Politik sein, das ist unbestritten. Dies der Entscheidungsfaktor Nummer 1 nennen find ich jedoch sowas von falsch! Es gibt noch viel, was genau so wichtig ist! Was ist mit unserer AHV? Wird Herr und Frau Schweizer in 30-40 Jahren auch noch eine AHV erhalten? Wie geht es weiter mit unseren Nachbarn, der EU? Wie können wir unsere Schweiz vorantreiben? Verdichtetes Bauen, Förderung der Schweizer Wirtschaft.
    Usw.
    • Piper Hazelnut 05.09.2019 09:57
      Highlight Highlight Wenn wir nicht jetzt Schritte gegen die Klimakrise unternehmen, gibt es in 40 Jahren sowieso keine AHV mehr.
      Eher Lebensmittelmarken.

      Die Auswirkungen der anthropogenen Treibhausgase treten zeitverzögert ein.
      Wenn wir Menschen bleiben wollen brauchen wir eine verantwortungsvolle Politik.
      https://duckduckgo.com/l/?kh=-1&uddg=https%3A%2F%2Fwww.heute.at%2Fs%2Feu-bericht-warnt-vor-dem-aussterben-der-menschen-espas-studie-klima-globale-trends-41692081
    • DasLebenIstWertvoll 05.09.2019 09:59
      Highlight Highlight Aber all diese Dinge sind ziemlich unbedeutend in 30 Jahren, wenn die Welt die Klimakrise nicht gelöst hat. Wie das geht, ist ja eigentlich allen klar: Unser streben nach materiellem Wachstum in den Griff kriegen und ein erfülltes Leben jenseits von Profit und Wachstum finden. Das erfordert einen Umbau des Gesellschaft, und damit haben Sie alle genannten Probleme ebenfalls gelöst… =)
    • bbelser 05.09.2019 10:00
      Highlight Highlight Mit einem ungebremsten Klimawandel werden dir alle anderen wichtigen Themen gehörig um die Ohren fliegen. Deshalb ist das Priorisieren des Klima-Themas die nächsten 30-40 Jahre notwendig!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Der Tom 05.09.2019 09:30
    Highlight Highlight Super! Leider wird es wahrscheinlich nichts bringen. Wir haben längst verloren. Vor 10 Jahren hätte man evt. noch etwas tun können. Wir rasen ungebremst in die Klimakrise. Es wird sogar noch kräftig beschleunigt. Wahrscheinlich wird es in 30 Jahren aussehen wie bei Mad Max Fury Road.
    • chrisdea 05.09.2019 10:59
      Highlight Highlight Der beste Moment, um einen Baum zu pflanzen war vor 20 Jahren. Der zweitbeste ist jetzt.
    • nick11 05.09.2019 11:39
      Highlight Highlight Und weil du das gefühl hast, es wäre schon zu spät, machst du nichts mehr dagegen? Fakt ist, es weis niemand, ob es schon zu spät ist. Fakt ist: Umso weniger man tut, umso schneller und dramatischer sind die Folgen.
      Ob es schon zu spät ist, werden wir sehen.
    • Der Tom 05.09.2019 14:23
      Highlight Highlight @nick11 nein im Gegenteil! Das meine ich natürlich auf keinen Fall damit... aber stimmt natürlich kann man so verstehen.. mist 🤪 Ich esse kein Fleisch mehr, nutze öfter ÖV als früher, keine Flugreisen mehr, Elektroauto, gehe mit der ganzen Familie an die Demos und noch einiges mehr. Werde aber eher als Spinner belächelt.
  • Schubidubidubid 05.09.2019 09:30
    Highlight Highlight https://wemakeit.com/projects/klimablatt

    Hier das Crowdfunding. Hopp Hopp!
    • bbelser 05.09.2019 09:55
      Highlight Highlight Schon eingezahlt!
    • vespoid 05.09.2019 11:14
      Highlight Highlight Super! hab 50 CH Fränkli gesponsert :)
  • Elpolloloco 05.09.2019 09:29
    Highlight Highlight SVP-style... Super!
    Not😒
    • bbelser 05.09.2019 09:46
      Highlight Highlight Seit wann ist faktenbasierte Information SVP-style???
    • m. benedetti 05.09.2019 10:16
      Highlight Highlight @bbeiser
      Fakt ist auch, dass es im Frühling so kalt war, dass die Winzer mit Feuer ihre Rebstöcke heizen mussten. Fakt ist auch, dass über 280 Messstationen in den USA Kälterekorde meldeten. Fakt ist, dass die Alarmisten ein eisfreie Arktis ab dem Sommer 2014 ankündigten, Fakt ist, dass Hockey Stick-Michael Mann den Prozess gegen Tim Ball verloren hat, weil er die Methoden, wie er zu seinem Hockey Stick kam, nicht preisgeben wollte.
    • Elpolloloco 05.09.2019 11:42
      Highlight Highlight Ich meinte eher das Schreiben an sich, diesen Stil bringe ich mit der SVP und den unsäglichen Briefen an alle Schweizer in Verbindung.

      Zudem bin ich sicher, dass auch die SVP meint, das sei faktenbasiert.

      Ich finde die Motive OK, Achtsamkeit zur Umwelt ist wichtig, aber das geht mir persönlich etwas weit.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Casimir R. 05.09.2019 09:18
    Highlight Highlight Logisch bekämpft die SVP den Klimaschutz. Wenn es die Massenmigration aufgrund von Dürre nicht geben wird, verschwindet ihr Kernthema und sie verschwinden wiederum in der Bedeutungslosigkeit. Aufrichtiger wäre natürlich, deshalb das Klima auch schützen zu wollen. Aber man kennt sie ja..
  • Padcat 05.09.2019 09:16
    Highlight Highlight Und wo finde ich dieses Online-Tool um mein Quartier abzudecken?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gwaggli 05.09.2019 09:13
    Highlight Highlight Absolut grossartige Sache, damit erreicht man auch die älteren Generationen.
    Muss gleich mal das Crowdfunding besuchen 😁
  • Trompete 05.09.2019 08:51
    Highlight Highlight 1.) "Jedes 5. Ski-Gebiet ist 21 Jahren nicht mehr rentabel sein."
    Ich hoffe die Frontpage wird bis zum Versenden noch überarbeitet, so viele Sätze sind es ja nunmal auch nicht. Es kommt sprachlich wie auch formal recht "schludrig" daher.

    2.) Weshalb wird in einem viersprachigen (!) Land ein politisches Thema auf Englisch beworben?
    • Pafeld 05.09.2019 09:52
      Highlight Highlight Weil es die meistgesprochene Zweitsprache ist und somit von mehr Leuten verstanden wird, als in einer offiziellen Landessprache?

      Im Ernst. Wenn ich im Ausland sage, dass die Schweiz vier offizielle Landessprachen hat, ist so ziemlich jeder überrascht, dass englisch nicht dabei ist.
    • Gubbe 05.09.2019 10:22
      Highlight Highlight 2.) Damit es noch weniger verständlich wird. Bubbles!
    • Phippe 05.09.2019 10:42
      Highlight Highlight Nur ein Entwurf mit Platzhaltertexten - versprochen!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Phippe 05.09.2019 08:47
    Highlight Highlight Mann muss CO2 in die Hand nehmen, um CO2 zu sparen! Bevor irgendwelche Trolle aufregen: Ein Entscheid eines Parlamentes, das das Klima mehr ins Zentrum stellt reicht, um alles mehrfach zu kompensieren, was für das Klimablatt gebraucht wurde!
    Zudem wird mit dem Umweltfreundlichsten Papier gearbeitet und zusätzliche Kompensationsmassnahmen ergriffen.
    • wasps 05.09.2019 09:02
      Highlight Highlight Wenn Du dir eine Stunde Netflix reinsaugst, verbrauchst auch Du CO2. Nämlich gleichviel, wie ein PW auf einen Kilometer. Kompensierst Du?
    • Eskimo 05.09.2019 10:18
      Highlight Highlight Oder anders ausgedrückt: Wenn ich die Umwelt belaste ist das nicht so schlimm. Aber alle andern sollen gefälligst aufs fliegen verzichten, nicht mehr Auto fahren und natürlich nur noch Salat essen...und das wichtigste: Fleissig Steuern und CO2 Kompensationen bezahlen.
    • covfefe 05.09.2019 12:46
      Highlight Highlight Und was sind die Kompensationsmassnahmen? Pflanzen die jetzt Bäume? Klima ist wichtig, aber wir haben im Moment noch viele andere Sorgen. Und ich mache mir jetzt schon sorgen um das Wahlergebnis wenn alle Klima wählen. Leider merkt man dann das Ergebnis erst in einem Jahr, wenn wir uns dann die Dossiers Europa, AHV, Zuwanderung, Weltwirtschaft,.... anschauen. Mit Bäume pflanzen werden diese Probleme nicht gelöst.
  • Nick Name 05.09.2019 08:46
    Highlight Highlight Disclaimer: Ich mag die SVP nicht, und ich mag guten Journalismus.
    Trotz dem ersten und wegen dem zweiten Punkt: Wenn in einem solchen Bericht «IPPC» statt «IPCC» und am Schluss «Das SVP-Extrablatt flatterte in drei Millionen Briefkästen. Bezahlt wurde es mutmasslich von vermögenden Leuten aus dem SVP-Dunstkreis.» steht, ist das ein bisschen peinlich. Ein SVP-Extrablatt wurde «mutmasslich» von vermögenden Leuten «aus dem SVP-Dunstkreis» bezahlt. Echt? Warum ist diese Nicht-Info drin? Und warum muss der negativ konnotierte Begriff «Dunstkreis» verwendet werden?
    • RicoH 05.09.2019 16:30
      Highlight Highlight Vielleicht deswegen, weil die SVP generell ein grosses Geheimnis zu sämtlichen Finanzierungen macht?
    • Nick Name 06.09.2019 08:57
      Highlight Highlight Das ist kein Grund, wenn man wirklich journalistisch arbeitet.
      Wenn man darauf hinweisen will, dass ein SVP-Extrablatt vermutlich aus SVP-«Kreisen» finanziert wurde (wobei ich nach wie vor den Newswert nicht sehe), dann sollte das einfach und klar benannt und formuliert werden.
    • Nick Name 06.09.2019 08:59
      Highlight Highlight (Inzwischen ist ja übrigens beides geändert worden ... Danke, watson.)
  • flamingmops666 05.09.2019 08:31
    Highlight Highlight Schöne Sache!
    Lustig wäre auch eine Hand, die beim Öffnen der Zeitung, den ignoranten Menschen die Fakten um die Ohren schlägt.
    Aber man kann ja nicht alles haben.
  • coheed 05.09.2019 08:26
    Highlight Highlight Wie kann man bei gesundem Menschenverstand noch immer die SVP wählen? Vor allem bei solchen Aussagen von Köppel...
    Es gebe keinen wissenschaftlichen Beweis, dass der Mensch einen massgeblichen Einfluss auf das Klima habe.

    Wenn einem die Schweiz wichtig ist, sollte man die Klimaveränderung ernst nehmen.
    • Jaberg Stefan 05.09.2019 11:04
      Highlight Highlight https://vera-lengsfeld.de/2019/09/04/beweise-bitte-ein-star-der-klimaforschung-scheitert-vor-gericht/
  • Licorne 05.09.2019 08:26
    Highlight Highlight "Bonus: So kaufst du dir dein Dorf [...] Dazu haben die Klimastreikenden ein eigenes Online-Tool entwickelt, welches mittels Postleitzahl den dazu nötigen Betrag ausrechnet."

    Das stimmt so nicht. Gem. Crowdfunding-Seite teilt man die Anzahl der Dorfbewohner durch 10 und das wars - ganz ohne Tool. Ihr setzt in dem Abschnitt auch Bewohner und Haushalte gleich, was nicht stimmt.

    Egal, ich werde das gerne so machen :-)
  • ströfzgi 05.09.2019 08:24
    Highlight Highlight Totale Grünschnäbel sind die Jung-Journalisten nicht: Der Basler Kramer hat etwa als Chefredaktor der Schülerzeitung «Quint» erste Erfahrungen gesammelt.

    Chefredaktion: Nadia Tamm, Andrea Marti, Julius E. O. Fintelmann

    Kramer ist Beisitzender.

    https://www.quint-magazin.ch/
    • Piper Hazelnut 05.09.2019 10:45
      Highlight Highlight Nein stimmt nicht er ist in der Redaktion:

      Aktive Redakteur*innen: Daria Aebersold, Julius E. O. Fintelmann, Philippe Kramer,...

      @ströfzgi du hast das Impressum kopiert.
    • ands 05.09.2019 13:53
      Highlight Highlight Weil er heute Beisitzer ist, kann er nicht Chefredaktor gewesen sein? Ich kenne seinen Werdegang nicht. Vielleicht weisst du mehr. Aber bei deiner Quelle finde ich nichts, was belegen würde, dass er keine Erfahrung als Chefredaktor hat.
  • Mugendai 05.09.2019 08:24
    Highlight Highlight Ja jetzt kommt der, auf den alle warten:
    "3.8 Millionen Papierfötzel, die zu 99% ungelesen in den Abfall wandern, das ist doch nicht klimafreundlich".
    Bitteschön.
    • Adi E. 05.09.2019 08:49
      Highlight Highlight Ist es denn falsch, das zu sagen? Das stimmt genau so wie du's sagst und die Gänsefüsschen kannst sogar weglassen...
    • wasps 05.09.2019 08:59
      Highlight Highlight Ich werde die Zeitung mit grossem Interesse lesen. Und die Fakten auch checken.
    • NumeIch 05.09.2019 09:17
      Highlight Highlight Wirklich? Du kommst mit dem Abfall-Argument? Oje. 🙄🤦‍♂️
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  • soulcalibur 05.09.2019 08:21
    Highlight Highlight Das soll jetzt ein grosser Coup sein? Die meisten Zeitungen landet doch wie die übrige Wahlwerbung (inkl. Äsvoupeeblatt) im Altpapier. Leider kann man mit Wahlwerbung die "Stopp Werbung"-Aufkleber an den Briefkästen umgehen. Ich habe bewusst keine abonnierte Zeitung mehr, weil ich das ganze Altpapier nicht bei mir zu Hause will und weil ich ein Online-Abo praktischer finde. Da muss mir doch niemand irgend eine "Zeitung" aufdrücken wollen....egal, wie gut gemeint das ist. Ausserdem finde ich es ja lustig, das die Jugend, die ständig "Online, Online" schreit, auf Papier setzt...;-9
    • paulinapalinska 05.09.2019 09:18
      Highlight Highlight Man erreicht halt immer noch mehr Menschen per Post. Vielleicht gerade ältere Leute, die auch die grösste Wahlbeteiligung haben.
    • DerElch 05.09.2019 12:25
      Highlight Highlight paulinaplinska
      Aber gerade diese Zielgruppe kann auch mittels Kooperationen erreicht werden: Wieso eine eigene Zeitung drucken, wenn auch das Migros-Magazin zB ein paar Seiten dafür geben könnte? Statt also ZUSÄTZLICH zu drucken, wieso nicht die Medien nutzen, die eben genau dieses Zielpublikum sowieso schon erhält? Mantel-Anzeigen von Zeitungen, Kooperationen, Publireportagen etc und den geplanten und bestehenden Umfang einer Publikation nutzen statt ON TOP auch noch Papier zu brauchen.
    • ands 05.09.2019 13:58
      Highlight Highlight @ DerElch: Werbung im Migros-Magazin braucht genau gleich viel Papier wie separat versandte Werbung. Es ist ja nicht so, dass das Migros-Magazin leere Seiten beilegt, wenn keine Werbung gedruckt werden kann. Und der separat versandten Werbung liegt ja kein zusätzliches Deckblatt oder so bei.
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  • Fehler beim Bearbeiten der Anfrage vong OLAF her 05.09.2019 08:20
    Highlight Highlight Gute Sache. Sie machen es mit sachlichen Argumenten. Andere mit offensichtlichen Lügen und Diffamierung. Wegen dem Klima scheint wohl im Moment die SVP in Panik zu geraten – aber eher wegen den Wahlen.
    Für mich immer unverständlicher, dass diese Partei noch ernst genommen wird mit ihren offensichtlichen Fake-News, geschweige denn sie zu wählen.
    Aber scheinbar gibt es genug Leute, die einfach das hören, was sie hören wollen...
    • just sayin' 05.09.2019 09:47
      Highlight Highlight ich warte lieber bis das Klimablatt veröffentlicht ist, um zu beurteilen, ob sie tatsächlich mal mit fakten kommen. die waren bis heute eher dünn gesäht.
    • LeChef 05.09.2019 11:34
      Highlight Highlight „Zika-Virus auch bald in der Schweiz?“

      Ja, offensichtlich sehr faktenbasiert.
    • oberlaender 05.09.2019 11:42
      Highlight Highlight Die SVP hat schon Unwahrheiten in alle Schweizerfamilien verschickt. Gut gibt es jetzt überprüfbare Klimawahrheiten an alle.




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  • Blaubar 05.09.2019 08:16
    Highlight Highlight „Berater vom IPPC machen für uns zudem den Faktencheck“

    Das sind doch die, die letzte Woche von einem Gericht in Kanada wegen ihrem gefälschten Hockeystickdiagramm verurteilt wurden.
    Das sind die Stockers und Knuttis, die Kernfragen nicht beantworten wollen.

    Übrigens heisst es nicht IPPC, sondern IPCC. Aber eben, so genau muss das alles ja nicht stimmen.
    • Dan Ka 05.09.2019 09:19
      Highlight Highlight Naja, offenbar wird der Wahrheitsgehalt nicht gestürzt im Urteil. Es geht um schlechte Formulierungen und eine Klage seitens Rahmstorf gegen eine Journalistin. Also eigentlich um die Person Rahmstorf und nicht die zigfach gestützte menschgemachte Klimaerwärmung.

      https://m.spiegel.de/wissenschaft/natur/stefan-rahmstorf-verurteilt-eklat-um-klimaberater-der-bundesregierung-a-796623.html
    • Das ist lustig, weil ... 05.09.2019 09:19
      Highlight Highlight ... weil es nicht letzte Woche war, sondern vorletzte.
      ... weil nicht die IPCC verurteilt wurde, sondern der Wissenschaftler Michael Mann, der die Graphik ursprünglich (1998) erstellt hat, einen Zivilprozess gegen einen Klimaskeptiker verloren hat.

      Übrigens heisst es nicht "wegen ihrem gefälschen Diagramm", sondern "wegen ihres gefälschten Diagramms". Aber eben, so genau muss das alles ja nicht stimmen.
    • fant 05.09.2019 10:37
      Highlight Highlight @Das ist lustig: Ich - auch Grammarnazi - bin voll bei dir mit "wegen + Genitiv". Aber sogar der Duden ist hier leider schon teilweise eingebrochen:

      https://www.duden.de/rechtschreibung/wegen_infolge_bezueglich

      (bei Grammatik). Die Welt ist aus den Fugen, Maloney :-(
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  • SDF 05.09.2019 08:16
    Highlight Highlight Da fehlen die Bildli im Entwurf. Die sind wichtig! Die Aufmerksamkeitsspanne der Menschen ist nur kurz. Arbeitet auch mit Piktogrammen etc... ein Werbeprofi sollte sich dies anschauen....
  • ingmarbergman 05.09.2019 08:05
    Highlight Highlight Die Ewiggestrigen wird man leider nicht erreichen damit.

    Die Leute müssen anfangen, Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen. Wer sich heute gegen Massnahmen für den Klimaschutz stellt, muss später dann doppelt so viel Steuern bezahlen. So kann jeder selbst wählen, was ihm sein kindliches Täubeln wert ist.
    • just sayin' 05.09.2019 09:51
      Highlight Highlight ich finde dein vorschlag super.

      den könnte man auch erweitern: wer für "eine gute sache" statistiken manipuliert und fakten verdreht, muss päter doppelt steuern zahlen.

      sorry al gore

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