Schweiz
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Eine Waehlerin wirft ihren Wahlzettel fuer die Erneuerungswahl der 35 zuercherischen Mitglieder des schweizerischen Nationalrates, Wahl vom 18. Oktober 2015, in die Wahlurne auf einem Kreisbuero der Stadtverwaltung, in Zuerich, am Montag, 12. Oktober 2015. (KEYSTONE/Dominic Steinmann)

Die letzten Nationalratswahlen fanden am 18. Oktober 2015 statt. Am 20. Oktober 2019 ist es wieder so weit. Bild: KEYSTONE

Wie wählen? So verschenkst du keine Stimmen



Es ist wieder so weit: Alle vier Jahre wählen wir unser Parlament, die Bundesversammlung, die aus National- und Ständerat besteht. Wenn du zum ersten Mal wählen gehst oder einfach wissen möchtest, welche Möglichkeiten du bei der Wahl eigentlich hast, bist du hier richtig. Kumulieren, Panaschieren – das alles ist gar nicht schwierig, wenn man weiss wie.

Nationalrat und Ständerat bilden zusammen die gesetzgebende Gewalt (Legislative). Der Nationalrat, auch «grosse Kammer» genannt, umfasst 200 Mitglieder, die das wahlberechtigte Volk vertreten. In der «kleinen Kammer», dem Ständerat, sitzen 46 Mitglieder. Sie vertreten die 26 Kantone und Halbkantone.

Blick in den Saal des Nationalrats an der Herbstsession der Eidgenoessischen Raete, am Dienstag, 19. September 2017 im Nationalrat in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Blick in den Nationalratssaal. Bild: KEYSTONE

Die 200 Mitglieder der grossen Kammer werden in den meisten Kantonen mittels Proporzwahl (Verhältniswahl) gewählt. Jeder Kanton und Halbkanton bildet einen Wahlkreis. Die Anzahl der Sitze, die jedem Kanton zustehen, hängt von der ständigen Wohnbevölkerung ab, wobei jeder Kanton Anspruch auf mindestens einen Sitz hat.

Proporz

Für den Nationalrat gilt seit 1919 das Proporzsystem (Verhältniswahl). Nur in jenen kleinen Kantonen, die lediglich einen Sitz im Nationalrat haben, wird dieser nach dem Majorzverfahren (Mehrheitswahlrecht) vergeben, das heisst, er geht an die stärkste Partei und die Minderheit geht leer aus.
Bei der Proporzwahl werden die dem Kanton zustehenden Nationalratssitze zuerst auf die Parteien verteilt, die an der Wahl teilnehmen, und zwar proportional zur Anzahl der Stimmen (Kandidaten- und Zusatzstimmen), die sie erhalten haben. Danach werden diese Mandate innerhalb der Partei bzw. Listenverbindung auf jene Kandidaten verteilt, die am meisten Stimmen erzielt haben.

Quelle: Vimentis.ch

Für die Nationalratswahlen stellen die Parteien in den Kantonen Listen mit ihren Kandidaten auf. Deren Zahl darf die Anzahl der Sitze, die dem jeweiligen Kanton zustehen, nicht überschreiten. In den Wahlunterlagen, die jedem Wahlberechtigten per Post zugestellt werden, findest du die vorgedruckten Listen der Parteien und eine Blankoliste, die keine vorgedruckten Angaben enthält. Wichtig: Du darfst nur diese amtlichen Wahlzettel verwenden. Und du solltest nur einen davon einreichen – mehr als ein Wahlzettel im amtlichen Wahlcouvert macht deine Wahl nämlich ungültig.

Vorgedruckte Wahlzettel

Für jede Partei, die zu den Wahlen antritt, ist ein Wahlzettel in den Unterlagen vorhanden. Diese vorgedruckten Wahlzettel enthalten die Listenbezeichnung und die Namen der Kandidaten. Auch allfällige Listenverbindungen sind angegeben.

Wahlzettel unverändert lassen:

Wahlanleitung 2019 
unveränderter Wahlzettel

In diesem fiktiven Beispiel stehen dem Kanton 5 Sitze im Nationalrat zu. Die Parteien können deshalb maximal 5 Kandidaten auf den Wahlzettel setzen. Falls eine Partei nur 2 Kandidaten jeweils einmal auf die Liste setzt, zählen die 3 leeren Zeilen dennoch als Parteistimmen. Bild: watson

Wahlzettel verändern:

Wahlanleitung 2019
veränderter Wahlzettel, streichen

Hier sind 2 der 5 Kandidaten durchgestrichen. Partei X erhält dennoch alle 5 Stimmen. Bild: watson

Wahlanleitung 2019
veränderter Wahlzettel, kumulieren

Hier wurde ein Kandidat gestrichen und dafür ein anderer kumuliert. Die Anzahl der Parteistimmen für Partei X bleibt gleich. Bild: watson

Wahlanleitung 2019
veränderter Wahlzettel, panaschieren

Hier erhält Partei X nur 4 Stimmen, weil Kandidat 6 für Partei Y kandidiert. Partei Y erhält damit 1 Stimme. Bild: watson

Leere Wahlzettel

Falls du keinen vorgedruckten Wahlzettel einer bestimmten Partei verwenden willst, kannst du die Blankoliste benutzen, die im Wahlcouvert liegt. Du hast dann zwei Möglichkeiten:

Mit Parteibezeichnung

Auf der leeren Liste kannst du oben die Bezeichnung und/oder die Nummer deiner bevorzugten Partei hinschreiben. Diese findest du auf den vorgedruckten Wahlzetteln. Unten kannst du beliebige Kandidaten aufführen, aber immer mit der Nummer (auch die findest du auf den vorgedruckten Listen). Du musst mindestens einen Kandidaten auf den Wahlzettel schreiben, sonst ist er ungültig! Leere Listenplätze werden der Partei angerechnet, die du oben vermerkt hast.

Wahlanleitung 2019
leerer Wahlzettel mit Listenbezeichnung

Partei X erhält in diesem Beispiel 4 Parteistimmen (je 1 für Kandidat 1 und 2 sowie 2 für die leeren Listenplätze). 1 Parteistimme geht an Partei Y. Kumulieren und panaschieren ist auch auf Blanko-Wahlzetteln erlaubt. Bild: watson

Ohne Parteibezeichnung

Wenn du oben keine Parteibezeichnung oder -nummer hinschreibst, gehen nicht ausgefüllte Listenplätze verloren; sie werden keiner Partei angerechnet und verfallen. Jede Partei erhält so viele Parteistimmen, wie du Kandidaten von ihr auf die Liste setzt. Wenn du keine Kandidaten aufführst, sondern den Wahlzettel leer einlegst, beeinflusst er das Wahlergebnis nicht, wird aber bei der Berechnung der Wahlbeteiligung berücksichtigt.

Wahlanleitung 2019
leerer Wahlzettel ohne Listenbezeichnung

Listenplätze, die du leer lässt, gehen verloren. Es muss mindestens ein Kandidat aufgeführt werden. Bild: watson

Listenverbindungen

Parteien und politische Gruppierungen können in jenen Kantonen, in denen nach dem Proporzverfahren gewählt wird, sogenannte Listenverbindungen eingehen. Diese werden auf dem Wahlzettel angegeben. Mittels dieser Listenverbindungen verbessern die Parteien ihre Wahlchancen, denn die Stimmen für die Partner in solchen Verbindungen werden zuerst addiert. So steigt die Chance, dass ihnen ein Restmandat zufällt, denn die grösseren Parteien sind bei deren Verteilung im Vorteil. Die erhaltenen Sitze werden danach gemäss Proporz auf die verschiedenen Partner der Listenverbindung verteilt.

Quelle: ch.ch

Achtung: Nicht ungültig wählen!

Es wird zwar nur ein kleiner Teil der Wahlzettel für ungültig erklärt, aber wenn du schon wählst, lohnt es sich, die folgenden Fehler zu vermeiden – damit deine Stimme auch wirklich zählt:

Stimme abgeben

Seit 1994 ist die voraussetzungslose briefliche Stimmabgabe gesetzlich zugelassen. Bei dieser bequemen Art der Stimmabgabe gilt es, folgende Punkte zu beachten:

Anleitung Abstimmung Stimmzettel Wahlunterlagen
http://www.abstimmungskuvert.ch/waehler.html

Ausgefüllten Stimmzettel ins Stimmcouvert stecken und dieses danach zukleben. Bild: abstimmungskuvert.ch

Anleitung Abstimmung Stimmzettel Wahlunterlagen
http://www.abstimmungskuvert.ch/waehler.html

Stimmrechtsausweis auf dem dafür vorgesehenen Feld unterschreiben. Bild: abstimmungskuvert.ch

Anleitung Abstimmung Stimmzettel Wahlunterlagen
http://www.abstimmungskuvert.ch/waehler.html

Stimmrechtsausweis und Stimmcouvert in das Zustellcouvert legen und dieses verschliessen. Bild: abstimmungskuvert.ch

Wenn du lieber an die Urne gehst, hast du an mindestens zweien der letzten vier Tage vor dem Wahlsonntag Gelegenheit, deine Stimme im Wahllokal deiner Gemeinde abzugeben. In deinen Wahlunterlagen findest du Adressen und Öffnungszeiten. Du benötigst folgende Unterlagen:

Online: Für die Wahlen am 20. Oktober 2019 gibt es keine elektronische Stimmabgabe.

Und der Ständerat?

Die Ständeratswahlen werden von den Kantonen organisiert – die Bestimmungen können sich deshalb je nach Kanton unterscheiden.

Bern, 16.09.2015, Blick in den Saal waehrend der Session im Staenderat. (Yoshiko Kusano/EQ Images)

Blick in den Ständeratssaal. Bild: EQ Images

Wichtig: Bei den Wahlen in die kleine Kammer darf kein Name mehr als einmal auf dem Wahlzettel stehen. Kumulieren ist daher nicht möglich. Bei vorgedruckten Wahlzetteln darf man aber Kandidatennamen streichen und durch die Namen von anderen wählbaren Kandidaten ersetzen. In den meisten Kantonen liegen jedoch nur leere Wahlzettel in den Wahlunterlagen; hier müssen die Namen handschriftlich eingetragen werden. In einigen Kantonen dürfen nur Kandidaten gewählt werden, die in den amtlichen Unterlagen aufgeführt sind; in den übrigen ist grundsätzlich jeder dort Stimmberechtigte wählbar.

45 der 46 Mitglieder des Ständerats werden gleichzeitig mit dem Nationalrat gewählt. Die Ausnahme ist Appenzell Innerrhoden, wo die die Landsgemeinde den einzigen Ständerat jeweils im April vor den Nationalratswahlen wählt. Die Ständeräte von Ob- und Nidwalden sind bereits in stiller Wahl bestätigt worden – das heisst, sie müssen sich keiner Wahl stellen, weil keine Gegenkandidaten antraten.

Rücktritte aus dem Ständerat

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
106Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Chanichang 29.09.2019 09:51
    Highlight Highlight Erklärt mir bitte jemand die (Unter-)Listenverbindungen?
  • rumpelpilzli 28.09.2019 09:38
    Highlight Highlight In den wahlunterlagen ist alles drin. Ausser die namen der ständeratskandidaten, zumindest in zh. Das ist schade
    • Magnum44 28.09.2019 11:41
      Highlight Highlight Weil das alle Zürcher wären.
  • R. Klärer 27.09.2019 22:45
    Highlight Highlight Guter Artikel, vielen Dank Herr Huber! Wie andere schon bemerkt haben, hätte man die Implikationen der Listenverbindungen noch etwas deutlicher darstellen können, aber sonst top!
  • rubinrot 27.09.2019 22:40
    Highlight Highlight Spannender Artikel! Ich war immer sehr überfordert von diesen Wahlzetteln.
    Eine (wahrscheinlich dumme) Frage habe ich noch: Was bringt einer Partei die Parteistimme?
    • Merida 28.09.2019 10:05
      Highlight Highlight Die Sitze werden proportional zu den Parteistimmen vergeben. Hat eine Partei genügend Parteistimmen für z.B. 3 Sitze, erhalten die drei Personen der Partei mit den meisten Kandidatenstimmen diese Sitze.
  • TanookiStormtrooper 27.09.2019 21:02
    Highlight Highlight Mir fehlt hier nur noch, dass jeder Kandidat eine eigenen Nummer hat. Kandidat 1 von Liste 8 hätte die Nummer 0801, diese sollte man schön leserlich hinschreiben, dann lässt sich der Kandidat auch bei einer ziemlichen Sauklaue noch identifizieren.
    Oder ist das nicht bei allen Kantonen so? (vielleicht bei kleineren, die nur einen Nationalrat haben nicht notwendig...?)
  • Freethinker 27.09.2019 20:29
    Highlight Highlight Ich bin froh um diesen Beitrag, habe noch gedacht, dass ich mich wieder schlau machen muss. Die Seite smartvote.ch kamn ich nur empfehlen. Persönlich scheine ich leicht links und leicht konservativ zu sein, ich werde nun die Politiker kumulieren, welche mir politisch am nächsten sind...
  • Elke Wolke 27.09.2019 18:41
    Highlight Highlight Ihe hättet ruhig vorher sagen können, dass ich Emma Amour nicht wählen kann...
    • Charlie Brown 28.09.2019 16:41
      Highlight Highlight Doch. In den Stände(r)rat.

      Höhö.
  • Tobias W. 27.09.2019 17:50
    Highlight Highlight „Meine“ Liste wird sich aus (je 50%) Grünen und FDP zusammensetzen.

    Meine Stimme erhalten Leute, welche fähig und lösungsorientiert sind, und vor allem: welche willens und bereit sind, (a) einen hohen Wohlstand sicherzustellen, und zwar (b) dies durch den Einsatz der modernsten verfügbaren Energien und nachhaltigen Strukturen.

    Themen wie Zuwanderung, Gleichstellung, etc. habe ich allmählich satt.
    • lilie 29.09.2019 07:55
      Highlight Highlight @Tobias: Wäre für dich nicht die GLP die Partei der Wahl? Die bringen alles mit, was du hier aufgezählt hast.
    • Trafalgar 29.09.2019 11:11
      Highlight Highlight @lilie, danke, wollte gerade das selbe schreiben. Die glp wird noch immer von vielen unterschätzt, obwohl sie viele gute Ideen haben.
  • Galippo 27.09.2019 17:37
    Highlight Highlight Ihr schreibt, mann darf nur Namen von Listen nehmen. Also wenn ich meinen eigenen Namen hinchreibe, wird meine Wahl ungültig?
    Ich dachte immer jeder Vollmundige Schweizer darf wählen, und sich wählen lassen..
    • Liselote Meier 27.09.2019 18:07
      Highlight Highlight Man kann sich wählen lassen wenn man für einen Sitz kandidiert.

      Um zu kandieren z.b. als Parteilos muss man einen Wahlvorschlag mit 100 unterschriften einreichen (kann von Kanton zu Kanton verschieden sein).

      So wie du dir das Vorstellst würde die Auszählung wohl ein halbes Jahr dauern und wäre ziemlich Chaotisch

    • TanookiStormtrooper 27.09.2019 20:53
      Highlight Highlight Ich bin mir nicht sicher, ob es bei den Nationalratswahlen überall genau gleich ist. Der Dani Huber wird da wohl recherchiert haben... 😉
      Bei Ständeratswahlen ist das aber zum Teil anders, da kann dann jeder mündige Bürger hingeschrieben werden oder es wird an einer Landsgemeinde beschlossen.
    • Charlie Brown 28.09.2019 16:44
      Highlight Highlight Wenn du dich je in den Nationalrat wählen lassen willst, empfehle ich dir noch e Weng Staatskundeunterricht vorab.
  • Leon1 27.09.2019 17:11
    Highlight Highlight Sehr guter Artikel!

    Das einzige was ein bisschen knapp ausfällt sind die Ausführungen zu den Listenverbindungen. Was Listen und Unterlistenverbindungen genau bedeuten ist den meisten wohl nicht bewusst und führt dazu, dass man unter Umständen entgegen seiner Absicht und Überzeugung gewissen Parteien oder Kandidaten hilft.

    Krasses Beispiel ist diesmal der Kanton Basel-Stadt, wo die CVP, LDP, FDP, BDP, EVP und GLP eine gemeinsame Listenverbindung und die drei Letztgenannten sogar eine Unterlistenverbindung (im Wahlrechtlichen Graubereich) eingegangen sind.
  • Merida 27.09.2019 17:08
    Highlight Highlight Sehr guter und wichtiger Artikel!
    Eine Ergänzung zu „wie funktionieren Listenverbindungen“ wäre auch noch hilfreich.
    (Oder hab ich das überlesen?)
  • MJ3 27.09.2019 17:00
    Highlight Highlight Die Ausnahme Basel-Stadt gilt nicht mehr! Auch in Basel muss neu ein Stimmrechtsausweis unterschrieben werden.
    • mob barley 29.09.2019 11:19
      Highlight Highlight Doch, die gilt immer noch. Die Ausnahme ist sogar noch so in der mitgeschickten Wahlanleitung (Seite 4, rechts) der Bundeskanzlei vermerkt.
  • Burdleferin 27.09.2019 16:49
    Highlight Highlight Hab mein Wahlmaterial schon sortiert. Die, die ich will, links und die, die ich nicht will, rechts.
  • Kronrod 27.09.2019 16:36
    Highlight Highlight Als kleine Wahlhilfe sind hier die Angaben, wer im National- und Ständerat das Spielbankengesetz und somit auch Internetsperren befürwortet hat:

    https://www.parlament.ch/poly/Abstimmung/50/out/vote_50_15819.pdf

    https://www.parlament.ch/poly/AbstimmungSR/50/out/Abstimmung_50_2161.pdf

    Ich werde die entsprechenden Parlamentarier jedenfalls von meiner Liste streichen.
  • feuseltier 27.09.2019 16:32
    Highlight Highlight Warum muss man eigentlich für Briefpost selber bezahlen?
    • Merida 27.09.2019 17:04
      Highlight Highlight Spazier zum Gemeindehaus, da gibt es einen Briefkasten für die briefliche Wahl. Das ist dann portofrei...
    • Digichr 27.09.2019 17:06
      Highlight Highlight Das ist von Kanton zu Kanton verschieden. In Zürich ist es kostenlos.
    • feuseltier 27.09.2019 17:47
      Highlight Highlight Gibt es nicht mehr in allen Kantonen! !!
    Weitere Antworten anzeigen
  • crik 27.09.2019 16:20
    Highlight Highlight Ich wäre ja für einen schweizweiten doppelten Puckelsheim und dafür Abschaffung der Listenverbindungen. Würde meiner Meinung nach den Wählerwillen besser abbilden, insbesondere wenn man eine kleine Partei wählt. Wird aber nicht so bald kommen.
  • mueggy 27.09.2019 16:16
    Highlight Highlight Achtung, Abweichung im Kanton Solothurn: die Wahlunterlagen beinhalten kein Stimmcouvert, sondern nur das Zustellcouvert. Dieses ist allerdings in zwei Fächer geteilt. Der (unterschriebene) Stimmrechtsausweis kommt ins vordere Fach, die Wahlzettel in das (fensterlose) hintere Fach.
  • Kak Attack 27.09.2019 15:56
    Highlight Highlight werde wohl die SVP-Liste einwerfen. Alle Namen streichen und durch Juso's und junge Grüne ersetzen. Ein bisschen Spass muss sein, wenn ich sonst schon meist nichts zu lachen habe an Wahl- und Abstimmungssonntagen.
    • Digichr 27.09.2019 17:07
      Highlight Highlight Die armen Leute im Wahllokal...
    • Lami23 28.09.2019 17:38
      Highlight Highlight Dann bekommen sie aber eine Parteistimme, oder?
  • Alpaka 8 27.09.2019 15:31
    Highlight Highlight Meine Taktik: Ich nehme einen leeren Wahlzettel und schreibe meine Lieblingspartei drauf. Dann schreibe ich eine oder zwei Personen dieser Partei, die ich gerne im Rat sehen würde, auf den Wahlzettel. Und zwar jeweils 2x.
    So habe ich, glaub ich, rein mathematisch meine Stimmen am idealsten in meinem Interesse eingesetzt. Macht das sonst jemand auch so? (Geht natürlich nur in Kantonen wo es auch mehrere Linien hat.)
    • Kronrod 27.09.2019 16:26
      Highlight Highlight Zusätzlich kann es helfen, auch ein zwei Kandidaten von anderen Parteien aufzuschreiben, und zwar solche, die man mag und gerade knapp nicht gewählt werden könnten. So kann diese auf der entsprechenden Liste "hochschubsen".
  • Francis Begbie 27.09.2019 15:31
    Highlight Highlight Witchige Ergänzung:

    Wer nur eine(n) Kandidaten(in) und auch eine Partei unterstützen möchte ( weil gerade diese Person Nationalrat/rätin werden sollte:
    Leere Liste mit Parteibezeichnung versehen und 2x dem Namen hinschreiben

    oder

    die vorgefertigte Liste nehmen und alle bis auf diese Person streichen (ev diese Person ein zweites Mal hinschreiben).
  • Ganesh LXIX 27.09.2019 15:14
    Highlight Highlight Ich wähle Grün, weil ich's kann!
  • Arthur Philip Dent 27.09.2019 15:12
    Highlight Highlight Hab meine Liste schon eingeworfen! Los, Leute, nicht zur Seite legen und irgendwann machen! 😊
  • snowflake_ 27.09.2019 14:56
    Highlight Highlight Sinnvoller Artikel! Ebenfalls interessant, dass viele langjährige Wähler nicht über die Listenverbindungen Bescheid wissen. Meine Eltern wollten vor 4 Jahren nicht glauben, dass sie durch Wählen der CVP auch die SVP unterstützen.
  • 123hüh 27.09.2019 14:56
    Highlight Highlight Interessant wäre ein Artikel, der die Unterschiede bei den Ständeratswahlen zwischen den Kantonen aufzählt (wer ist wählbar, wie wird das absolute Mehr berechnet).
  • legis 27.09.2019 14:54
    Highlight Highlight Eine Frage, die glaube ich nicht abschliessend beantwortet wurde (könnte auch falsch liegen, hab nicht alles genau durchgelesen):

    Was passiert mit Parteistimmen konkret? Insbesondere diese, welche nicht einer Person zugeordnet werden können? Summe und dann auf alle Kandidaten verteilen?
    • alles ist relativ 27.09.2019 15:08
      Highlight Highlight Die Parteistimmen sind relevant für die Zuteilung der Sitze auf die Listenverbindungen. Zustätzlich auch für die Verteilung der zugesprochenen Sitze auf die Parteien innerhalb der Listenverbindung.
      Für die letzte Verteilung innerhalb der Liste sind nur noch die jeweiligen Kandidatenstimmen entscheidend.
    • Anded 27.09.2019 15:20
      Highlight Highlight Zuerst werden die (hier 5) Sitze an die Parteien resp. Listen verteilt. Völlig egal was für Personen stimmen erhalten haben. Da kommt zB raus, dass die Grünen 1 Sitz zu gute haben.
      Anschliessend nimmt man den Kandidaten der grünen Liste mit den meisten Stimmen. Der ist gewählt.
    • Luzifer Morgenstern 27.09.2019 15:27
      Highlight Highlight 1.
      Die Partei-Stimmen werden quasi zuerst gezählt. Dann weiss man, welche Partei (oder Liste oder Listenverbindung) wie viele Plätze kriegt.

      2.
      Dann zählt man die Personenstimmen und macht eine Art Rangliste pro Partei.

      3.
      Und dann kommen in jeder Partei diejenigen mit den meisten Stimmen auf die verfügbaren Plätze.

      ——
      Schritt drei ist wie das Spiel „Reise nach Jerusalem“, aber du weisst erst nach Schritt 1, wie viele Stühle es gibt, und nach Schritt zwei, weisst du, wer sich zuerst setzen darf.
    Weitere Antworten anzeigen
  • SGR 27.09.2019 14:53
    Highlight Highlight "Der Nationalrat, auch «grosse Kammer» genannt, umfasst 200 Mitglieder, die das wahlberechtigte Volk vertreten"

    nach "die" fehlt "eigentlich" und nach "vertreten" fehlt "sollten"... 😉
    • pamayer 27.09.2019 17:17
      Highlight Highlight Leider sehr treffend. Deshalb Augen auf beim wählen.
  • ingmarbergman 27.09.2019 14:52
    Highlight Highlight Jede Stimme für SVP/FDP ist eine verschenkte Stimme für unser Land.
    • Cédric Wermutstropfen 27.09.2019 15:45
      Highlight Highlight Als Patriot schenke ich meinem Land gerne etwas.
    • Dragonlord 28.09.2019 07:53
      Highlight Highlight @Cédric
      Steuergeschenke für Reiche, CO2, Grenzposten, teures Militär und Bevormundung bei der Konfessionswahl?
      Jeder soll die Personen wählen, welche seine Interessen am besten vertreten. Auch Immergestrige mit Scheuklappen haben ein Wahlrecht.
  • Ich_bin_ich 27.09.2019 14:52
    Highlight Highlight Besten Dank. Der Artikel hilft sicher vielen die wählen wollen aber nicht wissen wie.
    Ich weiss zwar wie wählen, aber leider gibt es niemanden, der meine Interessen in annehmbarem Masse vertritt.
    • Arthur Philip Dent 27.09.2019 15:10
      Highlight Highlight Geh mal auf smartvote... vielleicht wirst du überrascht 😊
    • Henri Lapin 27.09.2019 15:55
      Highlight Highlight Dann wähle das deiner Meinung nach kleinste Übel und verhindere damit vielleicht das grössere Übel.
    • Anded 27.09.2019 15:57
      Highlight Highlight Bei Smartvote fehlt mit die Angabe, welche Listenverbindung und Liste zu mir passt. Denn ich wähl ja primär die.
      Da bringen mir die Einzelkandidaten wenig. Die Top-35 ZH Kandidaten kommen bei mit aus 14 Listen. Davon 2 verschiedene Listenverbindungen mit je 10+ Kandidaten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Magnum44 27.09.2019 14:50
    Highlight Highlight Nirgends erklärt - und auch Google wusste die Antwort nicht - wird, was alles für die Ständeratswahl niedergeschrieben werden muss - der Name alleine wird ja wohl kaum ausreichen?
    • Francis Begbie 27.09.2019 15:34
      Highlight Highlight Die Person muss eindeutig identifizierbar sein. Wählen kann man jede(n), nicht wie im NR, da muss man offizielle(r) Kandidat(in) sein.
    • Alpaka 8 27.09.2019 15:35
      Highlight Highlight Ich meine, dass bei bekannten Kandidaten der Name tatsächlich reicht. Wenn du als Ständerat hingegen deinen Nachbarn hinschreiben willst (was durchaus erlaubt ist), müsste er eindeutig identifizierbar sein. Also z.B. Name und Wohnort.
    • Sapientia et Virtus 28.09.2019 09:58
      Highlight Highlight Die Rechtspraxis hierzu ist relativ liberal. In Winterthur wurde vor einigen Jahren Frau Pearl Pedergnana Dank Stimmen für Frau Pedalo und Frau P. Panorama in den Stadtrat gewählt 😂. Roger Klöppel, Cedric Wehmut oder Frau Frankenstein (BS) dürften wohl noch gültig sein.
  • crik 27.09.2019 14:47
    Highlight Highlight Guter Artikel! Anmerkung zu "Nicht ungültig wählen!":
    Fehler beim kumulieren (zB gleicher Name 3x) oder panaschieren (zB mehr Namen als erlaubt) führen nicht dazu, dass der ganze Stimmzettel ungültig wird, es werden lediglich die überzähligen Namen gestrichen.
    Den häufigsten Fehler, den ich als Wahlbüro-Mitglied sah, war mehr als eine Liste ins Couvert zu packen (zB Haupt- und junge Liste der selben Partei).
  • kaderschaufel 27.09.2019 14:45
    Highlight Highlight Ach ist das kompliziert, ich habe immer noch ein paar Fragen:

    1.) Wenn ich auf den leeren Wahlzettel ohne Parteibezeichnung einen Kandidaten aus einer Listenverbindung draufsetze, bekommt dann die ganze Liste eine Stimme von mir, oder nur die Partei des Kandidaten?

    2.a) Wenn eine Partei mehrere Listen macht, werden den einzelnen Listen die Stimmen zugeteilt, oder nur der Partei als ganzes (hat die SP-Männerliste etwas davon, wenn ich die SP-Frauenliste abgebe)?

    2.b) Sind JUSO und SP zwei verschiedene Parteien, oder die gleiche Partei?
    • alles ist relativ 27.09.2019 15:12
      Highlight Highlight zu 2) Zuerst werden die Sitze den Listenverbindungen zugeteilt. Danach erfolgt die Zuteilung innerhalb der Verbindung zu den einzelnen Listen (Parteien)
      D.h. der Listenverbindung geben sie sowieso die Stimme. Bei der zweiten Verteilung kommt es dann darauf an, welche Liste sie eingeworfen haben.

      zu 3) die JUSO ist die Jungpartei der SP und somit in einer Listenverbindung und wie eine Partei anzuschauen.
    • Anded 27.09.2019 15:27
      Highlight Highlight 1.) ja. Die Listenverbindung des Kandidaten kriegt eine Stimme.
      2.) Ja. Du wählst primär die Listenverbindung. Angenommen SVP-A kriegt 0.6 Sitze und SVP-B 0.4. dann kriegen sie zusammen einen Sitz, der auf SVP-A entfällt.
      2b) sind zumindest in der selben Listenverbindung. Als JUSO-wähler wählt man somit SP mit.
    • Luzifer Morgenstern 27.09.2019 15:34
      Highlight Highlight Das ist eigentlich drei Mal dieselbe Frage.

      Wenn es eine Listenverbindung gibt, z.B. zwischen Liste 1 und Liste 2, dann gibt es keine zwei Listen, sondern dann sind das Varianten derselben Liste, also 1a und 1b).

      Wenn also z.B. Piraten und EVP eine Listenverbindung machen, dann haben sie zusammen X Stimmen für „die Partei”. - Bis dahin sind sie also ein Kartell. Und kämpfen zusammen um eine gewisse Anzahl Sitze.

      Und in einem zweiten Schritt gewinnt der Kandidat, der aus beiden Parteien/Listen persönlich am meisten Stimmen hat. - WENN es in Schritt eins für einen Platz gereicht hat.
    Weitere Antworten anzeigen
  • [Nickname] 27.09.2019 14:41
    Highlight Highlight Auf smartvote.ch den grossen Fragebogen ausgefüllt, Resultat zwar nicht zufriedenstellend, jedoch alle Kandidaten über 60% Zustimmung (waren leider nicht viele) geprüft im Internet und entsprechenden Zeitungsartikeln, sowie auf parlament.ch bei bisherigen (oder Kantonsräten) das Stimmverhalten überprüft. Leere Liste genommen und entsprechende Kandidaten je 2x notiert und abgeschickt.
    • Das Ding 27.09.2019 15:36
      Highlight Highlight Genau so hab ich's auch gemacht.
      Und ich dachte schon ich sei der einzige der sich so ein Aufwand macht :)
    • Alpaka 8 27.09.2019 15:38
      Highlight Highlight Vorbildlich! Du bist tatsächlich einer der wenigen der eigenhändig das Stimmverhalten überprüft. Das würde bei manchem anderem Wähler wohl zu einem Aha-Effekt führen.
    • Francis Begbie 27.09.2019 15:43
      Highlight Highlight Wenn man keine Parteien mag, wäre dies eine gute Entscheidung. Man muss in diesem Fall jedoch beachten, dass man (je nach Wahlchancen dieser Kandidaten) trotzdem „nur“ diese Parteien davon profitieren.
      Findet man beispielsweise diese eine Person der Partei x gut, die Partei aber scheisse, würde ich diese Person nur hinschreiben, wenn sie auch gute Chancen hat gewählt zu werden. Früher hätte ich z.B. Dick Marty von der FDP auf meiner Liste hingeschrieben (sofern ich im Tessin gewohnt hätte). Den Rest der FDP finde ich aber zum in die Tonne treten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tom Brady 27.09.2019 14:19
    Highlight Highlight Besten Dank für den hilfreichen Artikel. Darf dieses Jahr zum ersten Mal wählen gehen und habe eine Anleitung gebraucht.

    Abstimmungszettel sind ja noch verständlich auszufüllen, aber hier bräuchte es meiner Meinung nach eine Anpassung. Zumindest in der Schule müsste dieses Thema (besser) erklärt werden.
    • Magnum44 27.09.2019 14:47
      Highlight Highlight Ist ja ein ganzes Heft mit einer Anleitung beigelegt.
    • Nonald Rump 27.09.2019 14:59
      Highlight Highlight Ich stimme dir dabei zu, dass dies in der Schule besser thematisiert werden soll, jedoch sehe ich nicht, wieso es eine Anpassung benötigen sollte. Es gibt genügend Informationsquellen wo man sich informieren kann - ausserdem muss uns der Bund nicht alles in mundgerechte Häppchen schneiden, da können wir gewiss auch selber ein bisschen Verantwortung übernehmen.

      Soll jetzt nicht rüberkommen wie ein "Rant", aber wollte meine Meinung dazu beitragen :)

      Viel Spass beim Wählen und ein schönes Wochenende :)
    • die_rote_Zora 27.09.2019 15:04
      Highlight Highlight ich finde auch das es in der Berufsschule und in den Kantis obligatorisch sein sollte dieses Thema zu behandeln!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Vecchia 27.09.2019 14:18
    Highlight Highlight Bravo watson!

    Find ich super, die Erklärungen klar und leicht verständlich.

    Nun hoffe ich, dass mehr Stimmberechtigte sich die Zeit nehmen, um sich mit den Kandidaten auseinanderzusetzen und kumulieren und panaschieren, was das Zeug hält.
    Gibt ein bisschen mehr Arbeit im Wahlbüro, lohnt sich aber bestimmt.
  • Scaros_2 27.09.2019 14:16
    Highlight Highlight Brief bekommen
    GLP liste genommen und gewählt
    Eingeworfen
    THema erledigt.

    Keine Stimme der SP wegen Lauber und FDP/SVP sowiso nicht.
    • Binnennomade 27.09.2019 14:26
      Highlight Highlight Werd ich genauso machen, high 5!
    • rudolph meier 27.09.2019 14:37
      Highlight Highlight GLP=FDP ;)
    • rudolph meier 27.09.2019 14:41
      Highlight Highlight FDP=GLP ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Käpt'n Hinkebein 27.09.2019 14:11
    Highlight Highlight Danke, der vermutlich wichtigste Artikel der letzten Wochen! Nehmt's euch zu Herzen und geht wählen!
  • El Vals del Obrero 27.09.2019 14:10
    Highlight Highlight Gegen ein Panaché hätte ich jetzt nichts einzuwenden.
    • Maedhros Niemer 27.09.2019 16:33
      Highlight Highlight 😂 wenn mir das Wahlergebnis nicht gefällt, panachiere ich mich wohl auch ganz heftig. 😀🍺🍻
    • Drüü 27.09.2019 17:47
      Highlight Highlight Panache ist eine Beleidigung für Bier.
    • El Vals del Obrero 28.09.2019 21:01
      Highlight Highlight Klar, ein echtes Bier wäre noch besser.
  • MacB 27.09.2019 14:01
    Highlight Highlight Ein guter Beitrag. Es ist erschreckend, wie viele nicht oder nur teilweise wissen, wie das funktioniert.

    Eine Umfrage im Artikel wäre jetzt spannend gewesen. Wobei ich das durchschnittliche watson-Publikum als gebildet sehe...
    • Fiesekatzekratzetatze 27.09.2019 14:40
      Highlight Highlight Ich muss gestehen, dass ich auch nachlesen musste um ganz sicher zu gehen, dass ich nichts falsch mache. Die Erinnerungen waren nach 4 Jahren doch ein wenig "schwammig". Schließlich wählt man nicht jeden Tag ein neues Parlament.
    • Nilda84 27.09.2019 17:49
      Highlight Highlight Ich muss es auch alle 4 Jahre wieder durchlesen... 🙈 Wollen ja schliesslich keine Stimme verlieren... 😏
    • Ton 27.09.2019 21:32
      Highlight Highlight Warum sollte das Publikum gebildet sein bei einer Boulevardzeitung?
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