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Football Leaks: Ausserordentlicher Staatsanwalt soll im Wallis Licht ins Dunkel bringen



Die Walliser Staatsanwaltschaft will Vorwürfe gegen den Oberwalliser Staatsanwalt Rinaldo Arnold wegen angeblicher Nähe zum Fifa-Präsidenten Gianni Infantino und der Annahme von Vorteilen abklären. Sie ernannte zu diesem Zweck einen ausserordentlichen Staatsanwalt.

Arnold soll Geschenke von Infantino angenommen haben und für diesen ein Treffen mit Bundesanwalt Michael Lauber eingefädelt haben.

Das Büro der Staatsanwaltschaft Wallis hat wegen dieser öffentlichen Anschuldigungen «entschieden, einen ausserordentlichen Staatsanwalt mit der Feststellung des Sachverhaltes und der Abklärung einer allfälligen strafrechtlichen Relevanz zu beauftragen».

Hinterzimmer-Deals

Zugleich erinnert die Staatsanwaltschaft in ihrer Mitteilung vom Dienstag daran, dass für den Oberwalliser Staatsanwalt Rinaldo Arnold die Unschuldsvermutung gelte und er weiterhin die Funktionen ausübe, für welche ihn der Grosse Rat gewählt habe. Weitere Angaben wollte die Staatsanwaltschaft nicht machen.

Der gebürtige Walliser Gianni Infantino steht seit Februar 2016 an der Spitze des Weltfussballverbandes Fifa. Nach dem Walliser Sepp Blatter steht nach der Veröffentlichung der so genannten Football-Leaks-Dokumente auch der aktuelle Fifa-Boss Infantino im Kreuzfeuer der Kritik. Die eigentlich nicht für die Öffentlichkeit bestimmten Dokumente sprechen von geheimen Hinterzimmer-Deals. (whr/sda)

Das ist neu bei «FIFA 18»

Fifa soll unter politische Aufsicht gestellt werden

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Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • Ernesto (1) 07.11.2018 09:16
    Highlight Highlight Zuerst der FIFA alle Steuervorteile entziehen....

    Dann diesen Korrupten Saustall ausmisten dazu muss die Staatsanwaltschaft eingeschaltet werden ...

  • LubiM 07.11.2018 07:50
    Highlight Highlight Wer einen Packt mit dem Teufel eingeht, lebt gefährlich - Jugendfreund hin oder her.
    Hoffentlich untersucht der ausserordentliche Staatsanwalt auch noch andere Ungereimtheiten bei Herr Arnold.
  • Der Kritiker 07.11.2018 02:02
    Highlight Highlight Mein Gefühl sagt mir, dass gegen Infantino der Sepp ein Waisenknabe war.
    • incorruptus 07.11.2018 07:29
      Highlight Highlight Es war ohnehin absolut ehrlos, wie mit Blatter umgegangen wurde. In seiner langen Amtszeit hat Blatter den Fussball extrem globalisiert, zugänglich gemacht und damit wurde auch Frieden gestiftet, zu Zeiten Blatters galt es den Fussball auf der ganzen Welt zu verbreiten. Das er sich dabei am Ende auf Kosten weniger bereicherte bleibt verwerflich, jedoch wurde auch bestraft dafür. Sepp Blatter war ein Vorzeigepräsident und viele werden ihm auf ewig dankbar sein.

      Schade ist, dass sich Katar nicht mehr für Arbeitsrechte einsetzt. Dennoch eröffnet auch diese WM einem neuen Erdteil den Fussball.
  • Fabio74 06.11.2018 21:12
    Highlight Highlight die ganze Mafia müsste man zerschlagen. Aber dazu bräuchte der Filz und die Korruption im Land bekämpft.
  • roger.schmid 06.11.2018 17:56
    Highlight Highlight Die Untersuchungen sollten sofort gestoppt werden! Infantino hat es doch bereits gleich nach der Amtsübernahme ganz klar gemacht:

    Benutzer Bild
    • c-bra 07.11.2018 09:56
      Highlight Highlight Klar doch
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  • MyErdbeere 06.11.2018 17:44
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