Schweiz
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Schweigeminute für Lawinenopfer von Crans-Montana



epa07385294 People get together for a minute of silence in memory of the families affected by the avalanche in the ski resort of Crans-Montana, Switzerland, 21 February 2019. Several skiers were swept away by an avalanche yesterday that occurred on the ski slope Kandahar in Crans-Montana. A ski patroller has died from injuries.  EPA/JEAN-CHRISTOPHE BOTT

Bild: EPA/KEYSTONE

Zwei Tage nach dem Lawinenunglück in Crans-Montana VS haben am Donnerstag um 14.23 Uhr im Skigebiet zahlreiche Menschen mit einer Schweigeminute des Opfers gedacht. Genau zu dieser Zeit hatte sich das Unglück ereignet, das einen Pistenpatrouilleur das Leben kostete.

Zu Schweigeminute riefen die Bergbahnen Crans-Montana (CMA) auf. Sie luden zudem alle Angestellten und Betroffenen dazu ein, zum Zeichen der Solidarität während einer Woche eine schwarze Armbinde zu tragen. Wegen des Trauertags sagten die Bahnen zudem eine für den Abend geplante LED-Taschenlampenabfahrt ab.

Zudem richtete das Unternhmen in einer Gondelstation einen Andachtsraum ein. Auf einer Gedenktafel nahmen Menschen mit Trauerbotschaften Abschied vom Verstorbenen und drückten den Angehörigen ihr Beileid aus. Zahlreiche Blumen und Kerzen erinnern an das tragische Unglück.

epa07385307 A memorial plaque for the victim that died on Tuesday in an avalanche is pictured in the ski resort of Crans-Montana, Switzerland, 21 February 2019. Several skiers were swept away by an avalanche that occurred on the ski slope Kandahar in Crans-Montana. A ski patroller has died from injuries.  EPA/JEAN-CHRISTOPHE BOTT

Bild: EPA/KEYSTONE

Tod bei Rettungseinsatz

Der Mitarbeiter der Bergbahnen kam bei einem Rettungseinsatz ums Leben. Der 34-jährige Franzose kümmerte sich am Pistenrand um eine verletzte Person auf der geöffneten Skipiste, als diese von den gewaltigen Schneemassen überrollt wurde.

Der Mann wurde in kritischem Zustand mit einem Helikopter in das Spital von Sitten geflogen, wo er später verstarb. Der Patrouilleur arbeitete seit neun Jahren für die Bergbahnen des Walliser Ferienorts. Er hinterlässt eine Frau und zwei kleine Kinder.

Die Lawine donnerte am frühen Dienstagnachmittag in der Region La Plaine Morte talwärts. Dabei wurde die Piste Kandahar auf einer Länge von etwa 400 Metern verschüttet. Drei weitere Menschen wurden ebenfalls von der Lawine erfasst und leicht verletzt.

Nach der Tragödie stellt sich die Frage nach der Verantwortung. Die Walliser Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung zu den Umständen des Unglücks eingeleitet. In verschiedenen Medienberichten wurde inzwischen Kritik an den Bahnen laut. Die Piste hätte aufgrund der hohen Temperaturen und der damit verbundenen Gefahr von Nassschneelawinen gesperrt sein sollen, hiess es. (aeg/sda)

Suche nach Lawinen-Verschütteten in Crans-Montana läuft

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Video: srf/SDA SRF

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