Schweiz
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Die Wucht und Pracht des Schnees in 24 Bildern

Schnee in Graubünden: Lage entspannt sich – aber noch sind viele Strassen gesperrt



Die Wetterlage in den Alpen normalisiert sich. Die aktuellesten Meldungen im Überblick:

RhB: Nur noch einzelne Strecken gesperrt

Die Rhätischen Bahnen haben am Dienstagmorgen die Entspannung der Verkehrssituation in ihrem Einzugsbereich mitgeteilt. Zwar gebe es noch vereinzelte Streckensperrungen und Zugausfälle.

Bahnarbeiter schaufeln die Geleise der Rhaetischen Bahn, RhB, im Bahnhof Disentis vom Schnee frei, am Donnerstag, 26. Dezember 2013. Starke Schneefaelle fuehrten am Donnerstag in Kanton Graubuenden zu teils grossen Behinderungen auf Schiene und Strasse. (KEYSTONE/Arno Balzarini) 

Railroad workers clear the rails of snow at the railway station on Disentis, Switzerland, Thursday, December 26, 2013. Heavy snowfalls in Southeastern Switzerland, caused problems for the railway traffic. (KEYSTONE/Arno Balzarini)

Schneeräumung in Disentis (Archivbild)  Bild: KEYSTONE

Dennoch bessere sich die Lage laut einer Medieninformation vom Dienstag. Das Bahnunternehmen bittet Reisende allerdings, mehr Reisezeit einzuplanen und sich jeweils vorab über die Situation zu informieren.

Die Züge verkehrten vielerorts wieder. Allerdings sei die Bahnstrecke zwischen Cinuos-chel-Brail und Sagliains aus Sicherheitsgründen wegen Lawinengefahr weiterhin gesperrt. Das Gleiche gelte zwischen Sagliains und Scuol-Tarasp. Und auch die Bahnstrecke zwischen Davos Platz und Filisur sei aus Sicherheitsgründen noch gesperrt. Zwischen Davos Platz und Tiefencastel verkehrten aber Bahnersatzbusse. 

Lawinengefahr weiter hoch

Das Institut für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) in Davos warnte am Montagmorgen mit der selten herausgegebenen höchsten Stufe 5 «sehr gross» vor Lawinen. Betroffen waren östliche Gebiete des Berner Oberlandes, die Innerschweiz, das Glarnerland und grosse Teile Graubündens.

Für Dienstag rechnete das SLF dank dem Abflauen der Niederschläge mit einer geringfügigen Entspannung der Situation. Die Lawinengefahr bleibt aber auf der zweithöchsten Gefahrenstufe und gilt für praktisch den ganzen Alpenraum. Vorerst seien aber weiterhin verbreitet einzelne sehr grosse bis extrem grosse spontane Lawinen möglich

Die Lawinengefahr:

Bild

Bild: slf.ch

Noch immer viele Strassen gesperrt

Die Situation auf dem Bündner Strassennetz ist unverändert kritisch. Der Julierpass, die wichtigste Strassenverbindung ins Engadin, ist gesperrt. Zudem gibt es zwischen dem Ober- und dem Unterengadin kein Durchkommen, weder auf der Strasse noch auf der Schiene. Aus Sicherheitsgründen gesperrt ist überdies die Ofenpassstrasse, der Malojapass sowie die Strasse nach Samnaun. 

Disentis im Bündner Oberland war den ganzen Montag über wegen Lawinengefahr weder auf der Strasse noch auf der Schiene erreichbar. Am frühen Abend teilte die Gemeinde mit, die Sperre der Kantonsstrasse werde aufgehoben. Die Bahnstrecke nach Disentis wurde kurz vor 18 Uhr wieder freigegeben. (sda/mlu)

Schweizer Schneepflüge: Höllenmaschinen oder vom Kamel gezogen

Nur noch kurz die Windschutzscheibe vom Schnee befreien ....

Video: srf

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11Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Eagle21 15.01.2019 08:14
    Highlight Highlight Wenn man die Berichterstattung so verfolgt könnte man langsam fast froh sein, gibt es eine Klimaerwärmung - ganz ehrlich, wie machte man das „früher“, als angeblich jeder Winter so schneereich war??
    • Platon 15.01.2019 08:26
      Highlight Highlight @Eagle21
      🤦🏻‍♂️ Das Problem am KlimaWANDEL ist, dass es eben viel mehr solche unvorhersehbare Extremereignisse gibt. Früher gabs übers ganze Jahr viel schnee schön verteilt.
    • Muntaniala 15.01.2019 08:47
      Highlight Highlight Wohne selber auch im betroffenem Gebiet. Die Tatsache sieht so aus das der Zugang zu 2-3 Dörfern für 1-2 Tage gesperrt war aber ausser das man eine ganze menge Schnee schauffeln musste ging der Alltag ganz normal vorwärts, ohne Probleme. Ich war gestern 15min zu spät bei der Arbeit und das wars.
    • DerMedicus 15.01.2019 09:09
      Highlight Highlight extreme Winter SIND Folgen der Klimaerwärmung.

      Die Arktis erwärmt sich, der Druckunterschied wird also geringer, was den Jetstream abschwächt und Luftmassen in anderen Region schneller austauschen lässt. Dies führt künftig zu häufigeren extremen Wettereinbrüchen. Klingt paradox - jedoch logisch.

      Also denke ich, sind die Bünder nicht froh um eine Klimaerwärmung 😉
    Weitere Antworten anzeigen

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