Schweiz
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Unwetter in Lausanne richtet Millionenschäden an



Das heftige Unwetter in Lausanne in der Nacht auf Dienstag hat Schäden in Millionenhöhe angerichtet. Die kantonale Gebäudeversicherung rechnet laut ersten Schätzungen mit einem Schadenaufwand in der Höhe von rund fünf Millionen Franken.

«Bislang sind etwa 650 Schadensmeldungen eingegangen, aber wir erwarten insgesamt zwischen 1000 bis 1500», sagte Claudia Freire, Kommunikationsverantwortliche der Versicherung, am Mittwoch auf Anfrage der Agentur Keystone-SDA. Die meisten Schadensfälle betreffen überschwemmte Räumlichkeiten. Eine genauere Schadensbilanz kann laut Freire erst nächste Woche gezogen werden.

Nach den sintflutartigen Regenfällen machten die Aufräum- und Restaurierungsarbeiten in der Kantonshauptstadt am Mittwoch weiter Fortschritte. «Die Lage hat sich beruhigt. Wir sind daran, die Arbeiten nach Sektoren abzuschliessen», sagte der Sprecher der Katastrophenschutzes Michel Gandillon.

2000 Notrufe

Alle Strassen sind mittlerweile wieder offen. Seit Dienstagabend ist die Uferstrasse in Ouchy wieder für Autos zugänglich. Feuerwehr und der Katastrophenschutz stehen weiter im Einsatz. Die Einsatzkräfte mussten wegen des Hochwassers rund 530 Mal ausrücken. Insgesamt waren in Lausanne rund 480 Personen an Interventionen im Zusammenhang mit dem Unwetter beteiligt.

Dutzende Keller, Geschäfte, Restaurants sowie Unterführungen wurden wegen des Rekordregens überflutet. Zahlreiche Bäumen stürzten um und Stützmauern gaben nach. Über 2000 Anrufe gingen bei der Notrufnummer 118 ein. Verletzt wurde niemand. (dwi/sda)

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