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Ein Föhnsturm heizt die Schweiz auf – doch Regen und Kälte lassen uns bald wieder bibbern

16.09.2015, 13:0716.09.2015, 13:11

Ein gewaltiger Föhnsturm mit Windgeschwindigkeiten von über 100 km/h fegt über die Berge und durch die Täler. Wer heute Lust kriegt, auf einen Berg zu steigen, sollte es sich noch einmal überlegen: Auf Bergen sind sogar Orkanböen von über 120 km/h möglich.

Bereits wurden auf der Ebenalp im Alpsteingebiet in Weissbad AI Orkanböen von 135 km/h und auf dem Gütsch oberhalb von Andermatt UR solche mit einer Windgeschwindigkeit von 130 km/h gemessen. In den Tälern erreichte der Wind Geschwindigkeiten von 119 km/h in Brülisau AI und 104 km/h in Brunnen SZ, wie der Wetterdienst Meteo Group heute mitteilte.

In Meiringen BE und Altdorf UR reichte es für rund 95 km/h und in Eichberg im St.Galler Rheintal für 93 km/h. Mit dem Föhn stiegen auch die Temperaturen. So wurden gegen 8 Uhr am Mittwochmorgen in den Föhntälern Temperaturen von 20 bis 23 Grad registriert.

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Hier zieht's: Der Grimselsee schlägt lauter kleine Wellen. 
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Im Verlaufe des Tages sind in den Tälern bis zu 28 Grad möglich. Am Nachmittag und Abend soll der Föhn sein Maximum erreichen. «Am Urnersee, im Haslital und im St.Galler Rheintal ist der Föhn am stärksten», sagt Nicola Möckli, Meteorologe bei Meteo News zu watson.

Und schon wird's wieder kalt

Am Donnerstagmorgen geht dann dem Föhn die Puste aus: Eine Kaltfront mit kräftigem, teilweise gewittrig durchsetztem Regen von West nach Ost rollt über die Schweiz. Freuen dürfen sich laut Möckli die Ostschweizer: «Im Osten bleibt es voraussichtlich bis in den Nachmittag hinein trocken.»

Mit der Kaltfront frischt der Wind stark bis stürmisch auf, und die Temperaturen gehen deutlich zurück. Die folgenden Tage präsentieren sich im Norden herbstlich mit 15 bis 20 Grad, im Süden hingegen wird es am Wochenende bereits wieder sonniger und wärmer mit bis zu 25 Grad. (rwy/sda)

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