Schweiz
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44'400 Blitze: Dieses GIF zeigt dir, wie das Unwetter über die Schweiz fegte



In Teilen der Schweiz hat es am Dienstag kräftig gewittert. Laut dem Wetterdienst Meteonews zuckten rund 40'400 Blitze am Himmel. Zwei davon trafen Flugzeuge der Swiss, und in Schaffhausen kam es wegen Blitzeinschlägen zu Bränden. Verletzt wurde niemand.

Die meisten Einschläge gab es seit Dienstag um Mitternacht und bis zum späten Abend im Kanton Bern, wie Meteonews am Dienstag mitteilte. Dahinter folgten die Kantone St. Gallen und Zürich.

Und das sah dann so aus:

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Ausserdem kamen an einigen Orten grosse Mengen an Niederschlägen zusammen. Am meisten regnete es in den letzten 24 Stunden in Oberneunforn TG mit 53 Millimetern. Am Flughafen Zürich-Kloten wurden 49 Millimeter Niederschlag registriert. Dies entspricht knapp der Hälfte der im August üblichen Regenmenge von 108 Millimetern.

Vor allem in der Westschweiz und im Berner Oberland zeigte sich zwischen den Gewitterwolken vom Morgen und jenen am Nachmittag und Abend auch die Sonne. Dabei kletterten die Temperaturen rasant in die Höhe; in Genf wurden 30.2 Grad gemessen.

Flugzeuge von Blitzen getroffen

Ein paar wenige der rund 40'400 Blitze sorgten für Unruhe: Zum Beispiel mussten zwei A321-Maschinen der Swiss nach dem Start in Zürich umkehren, nachdem sie von Blitzen getroffen worden waren. Sie hätten nach Amsterdam und nach Lissabon fliegen sollen. Für die Passagiere bestand nach Angaben von Swiss keine Gefahr.

Wegen der Gefahr von Blitzeinschlägen fertigte der Flughafen zwischen kurz vor 7 und 8.12 Uhr keine Flugzeuge ab und die Starts fielen aus. Aus Sicherheitsgründen durften sich keine Flughafenmitarbeiter im Freien aufhalten.

Blitze zwangen auch das AKW Beznau im Kanton Aargau vorübergehend in die Knie: Der Block 1 des AKW war rund zehn Stunden lang vom Netz. Um 1.34 Uhr war im Unterwerk Beznau eine 220 Kilovolt-Sammelschiene - wahrscheinlich in Folge eines Blitzschlags - ausgefallen, wie der Energiekonzern Axpo mitteilte.

Feuer in Schaffhausen

Die Blitzschläge verursachten auch Feuer: Am frühen Morgen löste ein Blitzeinschlag in Schaffhausen einen Brand im Dachstock einer Villa aus. Ein weiterer Blitz schlug in Schaffhausen ebenfalls am frühen Morgen in ein Mehrfamilienhaus ein. Der Dachstock fing Feuer und musste von der Feuerwehr gelöscht werden.

Die Gewitter vom Dienstagnachmittag sorgten im Kanton Bern für umgestürzte Bäume und überflutete Keller. Die Berner Kantonspolizei erhielt zwischen 15 und 17 Uhr 45 Schadensmeldungen. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Stiggu LePetit 08.08.2019 09:47
    Highlight Highlight Unsere Blitze hier sind härzig im Vergleich zu diesem: https://9gag.com/gag/a1Rv15D
  • P. Silie 07.08.2019 09:50
    Highlight Highlight ..so viel Energie ins 'Nichts'.. wenn man die Blitze doch nur 'ernten' könnte.
  • Bieler/Biennois 07.08.2019 05:46
    Highlight Highlight Krass. Der Bielersee wurde weggeblitzt😂😂
  • 1$ opinion 07.08.2019 02:26
    Highlight Highlight Mit der Energie aus all diesen Blitzen hätte die gesamte Schweiz grade mal 9.5 Minuten mit Strom versorgt werden können.
    Für eine Handvoll Bit-Coins hätte es auch gereicht.
    Sieht nach wenig aus, aber beim ewz würde dieser Ökostrom im Nachttarif CHF 152'828 kosten.
    Sieht nach einem dufte Hobby für die Pensionierung aus. ⚡️⛏
    Benutzer Bild
  • Der Teufel auf der Bettkante 07.08.2019 02:03
    Highlight Highlight Hier noch eine geile Website mit Blitzen in Echtzeit als Mashup. (Ist nicht meine) ;)

    https://www.lightningmaps.org/?lang=de

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