Schweiz
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Strasse wegen Lawinengefahr gesperrt – Andermatt ist nur noch mit dem Zug erreichbar



Andermatt ist derzeit nur noch per Zug erreichbar. Die Strasse ist seit 12 Uhr mittags wegen Lawinengefahr gesperrt und bleibt es vorerst auch. Die nächste Lagebeurteilung ist für Sonntagmorgen angesetzt.

Mit so viel Schnee habe man nicht gerechnet, sagte Karl Poletti Chef der Abteilung Technische Dienste bei der Gemeinde Andermatt, gegenüber dem «Blick». Erwartet worden waren 50 Zentimeter Neuschnee, es fielen aber über 70.

Auch vor dem Gotthard-Tunnel sorgt der Schnee für Probleme

Seit dem Morgen ist das Team von Poletti mit der Räumung der Strassen beschäftigt: «Inzwischen haben wir die Strassen im Dorf weitgehend frei, so dass sich die Leute innerhalb des Dorfes gut bewegen können.»

Ebenfalls wegen der Lawinengefahr gesperrt war am Samstagabend die Kantonsstrasse zwischen Gurtnellen-Dorf (UR) und Wassen (UR). Der Autoverlad an der Furka wurde ebenfalls eingestellt, und auch über den Oberalp-Pass fuhren auf dem Abschnitt zwischen Andermatt (UR) und Tschamut (GR) keine Züge. 

Viel Schnee

Laut Angaben von SRF Meteo schneite es in der Nacht bis in tiefe Lagen. Eine gehörige Portion Neuschnee erhielten dabei neben dem Urnerland auch Nid- und Obwalden.

Gemäss Viasuisse wurde auch das Engadin vom Schnee überrascht: Der Julierpass, der Berninapass und der Ofenpass waren zwar offen, aber die Strassen schneebedeckt. Die Malojastrasse wurde zwischen Sils und Maloja sicherheitshalber gesperrt.

Mit dem Schneefall steigt in den Alpen auch die Lawinengefahr. Diese erreichte im südlichen Teil der Alpen vorübergehend die Stufe 4. Am frühen Samstagabend stufte das SLF die Lawinengefahr im ganzen Alpenraum als erheblich ein; das entspricht der dritten von fünf Gefahrenwarnstufen.

(fvo/sda)

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Video: watson/Knackeboul, Gina Schuler

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Wow! Diese Lawine im Unterengadin ist gleich doppelt schön 😲

Gewaltig anzusehen: Dieses Video eines Lawinenniedergangs bei Vinadi im Unterengadin kursiert derzeit in den Sozialen Medien.

Aber keine Angst: Zu Schaden gekommen ist niemand. Denn die Lawine wurde am Dienstag künstlich vom Lawinendienst des Tiefbauamtes Graubünden ausgelöst. Damit soll die Strasse im Tal gesichert werden und eine grosse Schadenlawine bei weiteren Schneefällen verhindert werden, wie Nadja Wielath vom Tiefbauamt Graubünden auf Anfrage von watson sagt.

Es gab nur kleinere …

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