Schweiz
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Nach einem heissen Sommertag mit ueber 30 Grad im Churer Rheintal entladen sich am spaeten Abend heftige Gewitter ueber der Herrschaft und dem Sarganserland mit Blitzeinschlaegen in den Flaescherberg, Bildmitte, aufgenommen in Igis am Dienstag, 10. Juni 2014. (KEYSTONE/Arno Balzarini)

Schwere Gewitter haben am Montagabend die Schweiz heimgesucht. symbolBild: KEYSTONE

Blitz und Donner! Erneut ist ein schweres Gewitter über die Schweiz gezogen



Am Montagabend wurde die Schweiz erneut von heftigen Gewittern heimgesucht. Die grössten Regenmengen fielen auf der Linie vom unteren Emmental BE bis zum Appenzellerland. In den Kantonen Luzern und Aargau musste die Feuerwehr mehrfach ausrücken.

In Affoltern im Emmental fielen 40,9 Millimeter Regen, im Wauwilermoos LU 43,4 Millimeter und in Muri AG sogar 54,5 Millimeter bzw. Liter pro Quadratmeter, wie SRF Meteo bereits am Abend mitteilte. Dazu gab es zum Teil kräftige Windböen. Der Wetterdienst MeteoNews schrieb von 20 bis 30 Litern Regen pro Quadratmetern, die verbreitet vom Himmel gefallen waren.

Die starken Gewitter riefen auch die Feuerwehr auf den Plan. Im Kanton Luzern war das Hinterland bis Dagmersellen sowie das Seetal am stärksten vom Unwetter betroffen. Insgesamt zwölf Feuerwehren mit 220 Personen standen dort im Einsatz. Sie mussten Gebäude vor einfliessendem Wasser schützen sowie Keller und Garagen auspumpen.

Wie die Gebäudeversicherung Luzern am Dienstag mitteilte, blieb der Kanton Luzern aber vor grösseren Schäden verschont. Auch im nördlichen Nachbarkanton Aargau entstanden keine ausserordentlich grosse Schäden, wie die Aargauer Kantonspolizei mitteilte.

Schweres Unwetter verwüstet Zofingen

Die heftigen Gewitter führten dort zu zehn Feuerwehreinsätzen. Vor allem im oberen Freiamt liefen mehrere Keller mit Wasser voll. Vereinzelt waren auch Gemeinden im Wynental und im Bezirk Zofingen betroffen. In der Region Zofingen, wo ein Unwetter am Samstag einen Millionenschaden anrichtete, regnete es am Montagabend hingegen nur mässig.

Es wird trockener

Mit dem Gewitterzug sei im Norden die schwülwarme Luft nun ausgeräumt, schrieb SRF Meteo. Am Dienstagvormittag sei es meist trocken. Am Nachmittag müsse zwar mit einzelnen Schauern gerechnet werden, Gewitter dürften aber wohl nur noch im Süden und an den Voralpen auftreten und bedeutend weniger heftig sein.

Am Samstagabend hatten unwetterartige Gewitter in den Kantonen Aargau, Bern und Solothurn enorme Schäden angerichtet. Es kam zu überschwemmten Kellern und Unterführungen, Hangrutschen und Stromausfällen. Allein aus der Region Zofingen gingen bei der Aargauischen Gebäudeversicherung 1500 Schadenmeldungen ein. Die Zofinger Behörden gehen von einem Schaden in dreistelliger Millionenhöhe aus. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • dorfne 11.07.2017 10:26
    Highlight Highlight Der Feuerwehrkommandant sagte: in 45 Jahren habe er nie ein solches Unwetter wie in Zofingen erlebt. Sie werden sich künftig häufen! Aber nach wie vor ist die Diskussion über Klimaerwärmung und Zubetonierung von Wiesen ideologisch vergiftet. Diesen "Luxus" können wir uns schon lange nicht mehr leisten. Experten die aufzeigen, was es bedeutet, wenn das Wasser nicht mehr langsam in der Erde versickern kann und die Kanalisation und ihre Zugänge zu klein sind für grosse Fluten - man lässt sie reden, hört aber nicht zu und handelt schon gar nicht danach! Das muss anders werden!

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