Schweiz
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Der Schweizer Fernseh-Moderator Kurt Felix und sein Hund Sheriff vor einem riesigen Sparschwein waehrend einer Probe fuer die TV-Sendung

Hier gehen wir bewusst mit Tieren auf Sympathiefang: Kurt Felix hat 1987 im Schweizer Fernsehen Schwein und Hund. Bild: KEYSTONE

«Mini Schwiiz, mis Färnseh»: Wieso SRF unsere Gebühren wert ist (mit Tier-Tweets von TV-Promis)

Im Abstimmungskampf um die RTVG-Revision kann es die SRG und besonders SRF keinem recht machen. Dabei ist SRF super. Ein sentimentales Plädoyer für unsere liebste und nervigste Institution.



Stjepan ist jetzt also ein Drogenhändler. Und Benjamin ein Neonazi. Dies ist die Mai-Bilanz von zwei Schweizer Privatfernsehsendern und ihren Kandidaten-Sendungen, von 3+ mit der «Bachelorette» und Tele Züri mit dem «SwissDinner». 3+ spielt jetzt das Theäterchen der rechtschaffenen Empörung.

Tele Züri kommentierte am letzten Samstag den letzten Auftritt von Benjamin Lingg nicht. Als Zuschauerin hätte ich es geschätzt, wenn irgendwo eine trockene Stellungnahme eingeblendet worden wäre. Oder wenn man selbstkritisch und konsequent auf die Ausstrahlung verzichtet hätte. Es wäre ein guter TV-Moment gewesen. 

SRF wären Stjepan und Benjamin nicht passiert. Ein Background-Check bei SRF muss dem Vetting amerikanischer Präsidentschaftsanwärter gleichen, denn von keinem Kandidaten aus «MusicStar», «Voice of Switzerland», «Die grössten Schweizer Talente» etc. ist irgendwas über ein Vorleben, das man ihm später zum Vorwurf machen könnte, bekannt. Gelegentlich liefern die Leute dem Boulevard ein Nachleben und rasen mit dem Auto in die Eingangstür vom «Blick» wie Piero Esteriore. Aber dafür kann SRF nichts.

Denn SRF tut, was Medien tun müssen: Es arbeitet sorgfältig. Ist verlässlich. Egal ob im Radio, online oder am TV. SRF liefert die beste, weil logischerweise am besten finanzierte Ausland-Berichterstattung. Und umfassenden Inlandjournalismus. Und lebendigen Debattenjournalismus. Sendungen wie das «Echo der Zeit», die «Tagesschau», die «Arena» und «Reporter» sind Felsen im Wildwasser des Infotainments. Und seit 2002 der Slogan «Geiz ist geil» in die Welt gesetzt wurde, ist der «Kassensturz» geizgeil avant la lettre. Und hab ich schon den Zweikanalton erwähnt? Diese einzigartige Serviceleistung, dank der sich auf SRF und RTS alle eingekauften Filme und Serien (auf RTS oft 24 Stunden nach der Erstausstrahlung in Amerika) auch im Originalton schauen lassen? Göttlich!

Gut, die Sache mit dem hausgemachten Entertainment, die beherrscht SRF nicht wirklich, da kommt dem Trash, auf den wir seit der Jahrtausendwende konditioniert worden sind, die Redlichkeit des Unternehmens in die Quere. Da wird SRF behäbig, ländlich, altmödelig. Jünger sollte es unbedingt werden (vielleicht könnte SRG-Generaldirektor de Weck da mal seine vielen Kinder zu Rate ziehen?). Und urbaner. Und überraschender. Und wenn sich SRF mal dazu entschliesst, eine TV-Serie zu drehen, reden so viele Leute von oben nach unten in die kreativen Prozesse rein, dass am Ende alles aussieht wie der Aargau im Nebel. Das welsche Fernsehen macht das besser

Aber egal: Das ganze Francine-Roman-Sven-Segment hat neben restlos allen Schweizer Altersheimen auch meinen behinderten Bruder schon so oft beglückt, dass ich nicht ernsthaft an seiner Berechtigung zweifle. Ich stell ja auch die Übertragung von Fussballspielen nicht in Frage. Ich schau halt einfach lieber Skirennen. Nur dass Roman Kilchsperger, einst der Don Draper unserer Castingshows, sich jetzt ausgerechnet bei Jass-Sendungen am wohlsten fühlt, will mir nicht in den Kopf.

Mir bietet SRF genügend andere Anker und Anchor-People. Die «Tagesschau»-Sprecherinnen und -Sprecher, die arbeiten bis zum Umfallen, sind meine liebsten und effizientesten Welterklärer unter den Journalisten, und Mona Vetsch könnte meinetwegen gerne noch viel mehr Sendungen moderieren als Sven Epiney. Ich war ein Fan von «Arena»-Moderatorin Sonja Hasler, aber Jonas Projer macht es auch hervorragend. Und manchmal wär ich einfach gerne Sandro Brotz.

Ab und zu freu ich mich sogar, Nik Hartmann zu sehen. Nicht, weil ich Dorffeste und Wandersendungen mag, aber weil Nik Hartmann ganz einfach kein unsympathischer Mensch ist. Wie man ja von Twitter weiss. Wo sowieso alle sind: Die Mona, der Mike, der Viktor, die Franziska, die Andrea, der Reeto, der Reto, der Sandro, der Sascha, die Sonja, die Sabine, der Gabriel, der Jonas, der Matthias, die Eva, die Anna, der Pascal, die Cornelia. Und dass Christian Zeugin, mit dem ich im Gymnasium Theater spielte, auf Radio SRF1 moderiert, ist nichts als richtig, er redete schon immer viel, gut und gern.

Manchmal jaulen meine Gebührengelder aber auch laut auf, wenn mal wieder etwas lustig Gemeintes im totalen Abseits des Humors gelandet ist. Aber grundsätzlich ist ihnen wohl, und ich habe den dummen Spruch «mini Schwiiz, mis Färnseh» gründlich verinnerlicht. Ich bin damit aufgewachsen, ich häng daran, es ist eine verdammte Gewohnheits-, Gefühls-, Beziehungs- und also Liebesgeschichte. Und wenn ich irgendwann mal im Pflegeheim zum Hundertsten «Paparazzi» von Lady Gaga und eine Gratulation übers Internet ausgerichtet kriege, werde ich wahrscheinlich tot umfallen vor Wonne. Ich will, dass das so bleibt. Dass Service public auch Service privé ist. 

Und ja, ich konsumiere auch Online-Journalismus immer öfter via SRF. Sie machen das dort noch nicht besonders virtuos, aber besonnen und zu einhundert Prozent verlässlich. Und ich liebte die lustigen Grüsel aus «Güsel». Was liegt näher, als dass die elektronisch geborenen Medien Radio und TV mit der dritten elektronischen Kommunikations-Gewalt zusammenwachsen? Und? Fühl ich mich beim kleinen watson, das «sein Geld privat zusammenkratzen muss» (mein Chef) dadurch bedroht? Nein. Aber souverän herausgefordert.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Stephan Locher 31.05.2015 17:23
    Highlight Highlight Netter Artikel.

    Mona Vetsch hat übrigens bis zum umfallen gearbeitet, deshalb ist Susanne Kunz bei 1 gegen 100 eingesprungen und Mona hat sich danach mehr aufs Radio konzentriert.
  • Jol Bear 31.05.2015 14:17
    Highlight Highlight Während der Schulzeit hatten wir in jeder Klasse ein, zwei Kinder, welche zuhause kein TV hatten. Diese waren jeweils überdurchschnittlich gute Schüler, sozial kompetent und über das aktuelle Geschehen genauso gut im Bild wie die andern. TV ist überhaupt nicht lebensnotwendig und eine eigentlichen "Service-Public"-Auftrag kann man höchstens dem Radio zuschreiben, z.B. für dringende Mitteilungen in Katastrophenfällen oder Übermittlung von andern, für die Öffentlichkeit notwendige Informationen. Staatlich produziertes Fernsehen ist o.k., sollte aber über ein "pay-per-vier"-System abgerechnet werden, also durch jene, die es nutzen.
    • goschi 31.05.2015 15:02
      Highlight Highlight Ja, solche einfachen Plattitüden zeigen auch immer die einzige Wahrheit. ;-)
    • Jol Bear 31.05.2015 19:20
      Highlight Highlight @Goschi: es geht darum, dass die Gesellschaft nicht ausschließlich aus "SRF-Kindern und -Erwachsenen" besteht, die alle Sendungen und ihre Moderatorinnen kennen. Es gibt auch solche, die das alles keinen Deut kümmert und die gewollt ohne den ganzen SRF-Firlefanz ganz gut und zufrieden zurecht kommen. Und diese sehen eben keine Notwendigkeit, alljährlich dem SRF Hunderte von Franken in den Allerwertesten zu schieben.
  • Crecas 31.05.2015 14:07
    Highlight Highlight Das grösste Problem ist, dass der Fernsehkomsument in fast jedem Bereich bessere Angebote als diejenigen von SFR zur Verfügung hat. Als Deutschschweizerkonsument bekomme ich Unterhaltungssshows in deutlich besserer Qualität bei vielen Deutschen TV Stationen, Sport bspw. die Tour de France oder die Fussball WM Übertragungen sind bei ARD/ZDF lichtjahre besser, Serien und Filme gibts Online, bei Netflix oder den TV Sendern mehr und besser als bei SF und auch Dokus & Reality TV sind in einer besseren Qualität verfügbar. Eine Berechtigung für diese über eine Milliarde an Subventionen von rund 1.2 Mrd für Schweizer Infos/Reportagen und Sport finde ich ziemlich hoch und unnötig.
    • Oban 31.05.2015 14:46
      Highlight Highlight Sie vergessen das für ARD/ZDF die Gebührenzahler aus unserem Nachbarland bezahlen.
      Das sie diese Sender überhaupt bekommen, haben sie einer tollen Regelung in unserem RTVG zu verdanken, die besagt das ein Ch-Kabelnetz alle Sender unentgeltlich einspeisen darf, die sie mit vertretbaren Aufwand empfangen kann. Sprich wenn ausländische Sender beschliessen ihr Sender zu verschlüsseln, dann ist vorbei mit Gratis TV. Als Beispiel ORF macht das bei ihren HD-Sender derzeit und verklagt jeden Kabelnetzbetreiber der die verschlüsselung umgeht
    • goschi 31.05.2015 15:03
      Highlight Highlight Ihre Lösung ist also SRF aufzulösen, sich bei ARD/ZDF einzukaufen und dort ein kleines Schweizer Fenster Nachmittags um 3 einzubauen?
    • Crecas 01.06.2015 12:34
      Highlight Highlight Nein. Sie verstehen dies falsch. Ich hab gesagt, dass 1.2 Mrd Subventionen für Schweizer Infos/Sports zu hoch seien. Zu hoch. Ich hab nicht gesagt, dass SF total abgschafft gehört.

      Das man für seine Dienstleistungen aber bezahlen muss ist klar. Aber das machen wir ja auch bereits heute. Jedes Jahr fliessen aus der Schweiz rund 400 Mio an Werbegeldern an ausländische TV Stationen. Darum wird man diese auch nicht einfach abschalten. Und darum ist es auch nicht kurzsichtig. Ard, Zdf und Orf allerdings haben keine Schweizer Werbefenster. Hier sehen wir im Moment tatsächlich fast gratis zu.
    Weitere Antworten anzeigen
  • alingher 31.05.2015 13:16
    Highlight Highlight Kein schlechter Artikel - aber leider liefert er keine Antwort auf die Frage, wie es möglich sein kann, dass ein Sender eine Informationssparte auf dem weltklasse Niveau einer BBC führt und gleichzeitig eine Unterhaltungssparte die so grottenschlecht ist, dass man kaum Worte dafür findet.
    Naja, vermutlich macht es schon einen riesen Unterschied für das spätere Schaffen, ob man mit Giacobbo & Müller oder mit Fry & Laurie sozialisiert wird...
  • Zeit_Genosse 31.05.2015 13:06
    Highlight Highlight Originell für SRF ins Zeug gelegt.
  • Likos 31.05.2015 12:41
    Highlight Highlight Immer diese Entweder-oder Artikel. Mir ist die Qualität der Sender völlig egal, da ich einfach keinen TV habe. Ich zahle also die heute unvermeidbare Radiogebühr, die aber zumindest deutlich billiger ist. Selbst 400.- oder 350.- sind mehr als doppelt so teuer wie die aktuellen Radiogebühren.

    Ich hab ein Beamer (der technisch eh kein TV Anschluss hat) und ich habe Internet. Was interessiert mich da noch SRF, 3+ und Co.?

    Zweifelsfrei bin ich eher die Ausnahme als die Regel, aber ich hab dadurch bei der Initiative mehr Schaden als Nutzen...
    • Adrian Bürgler 31.05.2015 13:02
      Highlight Highlight Das ist das typische kleinkarierte Denken. Nur weil es einem persönlich gerade nichts bringt ist man dagegen. Aber ratet mal: Mit unseren Steuern finanzieren wir die ganze Zeit Dinge, die wir selbst nicht benutzen/kriegen. Oder auch mit den AHV Zahlungen. So funktioniert es halt einfach in unserem tollen Land. Und ja, es gibt bei den TV Gebühren Verbesserungspotential (Beispielsweise, dass diese nicht über eine Zweitfirma erhoben werden). Fakt ist: Eine Demokratie braucht starke öffentlich-rechtliche Medien. Und der Aufwand die Gebühren einzeln einzutreiben ist viel zu gross und kostet mehr.
    • ⚡ ⚡ ⚡☢❗andre ☢ ⚡⚡ 31.05.2015 13:11
      Highlight Highlight @Likos: im Moment bist du noch eine Ausnahme, aber meine Kinder werden gar nie wissen, was ein Fernshekanal ist.
    • Dewar 31.05.2015 17:18
      Highlight Highlight Der Punkt ist doch, dass jeder durch entsprechend ausgestattete Geräte Zugang zu Radio und TV hat. Und das sind heutzutage 99.99...% der Leute. Ich glaube es gibt kaum jemanden, der weder Radio noch Fernsehen noch sonst ein internetfähiges Gerät besitzt. Da man den Konsum nicht überprüfen kann, ist es für mich logisch, dass jeder seinen Beitrag leistet. Strassen finanziere ich ja auch unabhängig davon mit, ob ich sie benutze. Und mal ehrlich: Es gibt wohl Dümmeres, wofür man 35 Fr. im Monat ausgeben kann.
    Weitere Antworten anzeigen
  • NoraDrenalin 31.05.2015 11:58
    Highlight Highlight Danke! So ein toller Artikel! :)
    • Cox 31.05.2015 13:07
      Highlight Highlight Und die Tier-Tweets erst!
  • Chaose 31.05.2015 11:14
    Highlight Highlight Endlich mal ein Artikel, der diese unsäglich gehässige Diskussion etwas runterholt. Bei anderen Medien könnte man wirklich langsam meinen, das sei die wichtigste Abstimmung der letzten 700 Jahre. Endlich mal ein Artikel, wo man beim Lesen nicht das Gefühl hat, der Verleger sei beim Schreiben mit der Knarre in der Hand hinter der Autorin gestanden (wie eigentlich immer z.B. beim Tagi). Und vor allem: endlich mal ein witziger Artikel zum Thema!
  • ⚡ ⚡ ⚡☢❗andre ☢ ⚡⚡ 31.05.2015 10:57
    Highlight Highlight Für mich und in meinem Umfeld geht es gar nicht um die Gebühren, sondern die aufdringliche und unfreundliche Billag. Die muss weg!
    • Cyman 31.05.2015 11:57
      Highlight Highlight Und das passiert ja bekanntlich bei einem JA...
    • ricardo 31.05.2015 12:19
      Highlight Highlight Leider scheinen viele nicht zu realisieren, dass die Billag Kontrollen bei einem Ja zum RTVG wegfallen werden. Heute behält Billag 50 Mio. für sich. Das wird künftig nicht mehr nötig sein.

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