Schweiz
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Friedliche Demo, deftige Botschaft: Anti-WEF-Kundgebung am Samstag in Bern. Bild: KEYSTONE

Der Bundesrat will Trump am WEF bezirzen – und wird wohl bitter enttäuscht

Donald Trumps Besuch in Davos lässt in der Schweiz unterschiedliche Erwartungen aufkommen. Der Bundesrat plant eine Charmeoffensive. Der Präsident aber dürfte eher versuchen, Firmen in die USA zurückzuholen.

15.01.18, 14:56 16.01.18, 04:24


Wann Donald Trump genau kommt und wie lange er bleibt, ist immer noch unklar. Aber dass der US-Präsident nächste Woche in die Schweiz reisen wird, steht so gut wie fest. Am Sonntag hat eine US-Militärmaschine erste Fahrzeuge angeliefert. «Vorauskommandos» befinden sich seit letzter Woche im Land und rekognoszieren mögliche Unterkünfte von Zürich bis Davos.

Der Besuch des US-Präsidenten am World Economic Forum (WEF) in Davos sorgt in der Schweiz für Wirbel. Am Samstag fand eine erste – friedlich verlaufene – Protestkundgebung in Bern statt. Beim Bundesrat hingegen scheint die Vorfreude gross zu sein. Er plant laut der «NZZ am Sonntag» eine Charmeoffensive. Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann bezeichnete ein Stelldichein Trumps mit dem Gesamtbundesrat als mögliches Szenario.

Johann Schneider-Ammann warnte die FDP-Delegierten vor dem Abzug von US-Firmen aus der Schweiz. Bild: KEYSTONE

Wirtschaftliche Fragen dürften dabei im Zentrum stehen. Optimisten hoffen auf neuen Schwung im Verhältnis der beiden «Schwesterrepubliken». Trumps Besuch sei «eine Chance für die Schweiz», kommentierte die NZZ: «Ein Coup wäre beispielsweise, wenn es der Schweiz gelänge, mit den USA die Exploration von Freihandelsverhandlungen zu vereinbaren.»

Trump als «Ober-Spassbremse»

Der «America First»-Präsident ist jedoch nicht als Freund des freien Welthandels aufgefallen. Eine seiner ersten Amtshandlungen bestand darin, die Transpazifische Partnerschaft (TPP) mit mehreren Ländern Asiens und Ozeaniens zu schreddern. Im Wahlkampf wetterte er gegen Länder, die den USA angeblich Jobs «gestohlen» haben. Im Visier hatte er vorab China und Mexiko.

Donald Trump versteht es, seine Fangemeinde mit markigen Sprüchen bei Laune zu halten. Was liegt näher, als am Jahrestreffen der globalisierten Weltelite – der berüchtigten «Davos Men» – den starken Mann zu markieren? Eine versöhnliche Rede sei kaum vorstellbar, räsoniert die «New York Times». Trump werde in Davos eher als «Ober-Spassbremse» auftreten und seine isolationistischen Ziele verteidigen.

Er kann damit von der Tatsache ablenken, dass er bislang gegen die Interessen seiner Basis eine neoliberale Politik verfolgt hat. Trump hat mit den Republikanern im Kongress Deregulierungen und eine massive Steuersenkung durchgesetzt. Und damit beginnen aus Schweizer Sicht die Sorgen. Präsident Trump könnte in Davos versuchen, abgewanderte US-Firmen zurückzuholen.

Trump-Besuch sorgt für Aufregung

Video: srf/SDA SRF

«Trump kommt nicht nach Davos, um Ski zu fahren und Bergluft zu schnuppern», sagte der Zuger Finanzdirektor Heinz Tännler (SVP) am Sonntag in der SRF-Tagesschau. Er komme, «um amerikanisch beherrschte Firmen in die USA zu locken». Viele sind in den letzten Jahren in die Schweiz gezogen, etwa der Rohstoff-Gigant Cargill oder der Ölkonzern Transocean.

Headquarters zurück in die Heimat

Die Senkung der Unternehmenssteuern in den USA von 35 auf 21 Prozent könnte diesen Trend umkehren. Die Schweiz würde «nicht nur meist attraktive Jobs verlieren, sondern auch Steuersubstrat», schreibt die «Schweiz am Wochenende». Bundesratsnahe Kreise sprächen von Steuerausfällen beim Bund von zwei bis drei Milliarden Franken.

Johann Schneider-Ammann sieht es ähnlich. Er sagte an der FDP-Delegiertenversammlung in Biel am Samstag, Trumps Steuersenkungen könnten dazu führen, dass in der Schweiz ansässige US-Firmen ihre Headquarters wieder in die Heimat verlegten. Für die Schweiz sei es deshalb zentral, die Steuervorlage 17 rasch voranzubringen, um als Standort attraktiv zu bleiben.

Warten auf Merkel

Die Vernehmlassung zur Neuauflage der gescheiterten Unternehmenssteuerreform III hat jedoch ergeben, dass die Standpunkte weit auseinanderliegen. Eine erneute Bruchlandung ist nicht ausgeschlossen. Ohnehin zeigt Trumps Steueroffensive die Grenzen des Schweizer Geschäftsmodells auf, ausländische Firmen mit tiefen Steuern anzulocken.

Donald Trumps Besuch am WEF-Jahrestreffen könnte aus Schweizer Sicht durchaus mit einer Ernüchterung enden. Aus globaler Sicht spielt dieser Aspekt ohnehin kaum eine Rolle. Für Aufregung sorgt vielmehr die Möglichkeit, dass die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel entgegen ihren ursprünglichen Absichten doch nach Davos reisen könnte.

Falls der SPD-Parteitag am Wochenende grünes Licht für die grosse Koalition gibt, steht einem Ausflug Merkels in die Bündner Bergwelt kaum etwas im Weg. Sie könnte dort mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron gegen Donald Trump antreten. Die Agentur Reuters freut sich bereits auf den «epischen Zusammenprall der gegensätzlichen Weltanschauungen».

Dagegen sind die Sorgen und Hoffnungen der Schweizer nur Peanuts.

Das waren die unbeliebtesten US-Präsidenten

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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50
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    Alle Leser-Kommentare
  • Stop Zensur 16.01.2018 04:33
    Highlight Öffentliche Mordaufrufe fallen in der Schweiz also unter die Kategorie "Friedliche Demo".
    4 14 Melden
  • Samuel Keller 16.01.2018 00:33
    Highlight @Peter Blunschi

    Donald Trump ist sehr wohl ein Globalisierungsbefürworter, dass hat er als milliardenschwerer Unternehmer auch mehrmals betont! Jedoch möchte er bekanntlich KEINE multilateralen Abkommen wie TTP oder TTIP, sondern lieber bilazetale Abkommen mit jedem einzelnen Land! Wie zb. grosse USA vs. Philippinen oder der Schweiz und nicht mit einer EU!

    Das natürlich zu SEINEN Gunsten bzw. der USA und nach US- Regeln und Vorstellungen = er zieht die kleinen Ländern über den Tisch, was bei grossen Organisationen schlecht bis gar nicht geht!
    9 3 Melden
  • seventhinkingsteps 15.01.2018 19:00
    Highlight Wie Richard David Precht sagte: Wir leben in einer Welt wo die Taktik wichtiger als die Strategie ist.
    7 3 Melden
  • äti 15.01.2018 17:51
    Highlight Wichtiger als alle Deals: versteckt die Frauen wenn Trump kommt.
    30 6 Melden
  • Dogbone 15.01.2018 17:40
    Highlight Charmeoffensive an Trump gerichtet? Ernsthaft jetzt? Er wird weder zuhören noch interessiert es ihn, völlig egal was Berset zu sagen haben wird. Es ist zum fremdschämen und unerträglich, was der BR da wieder mal plant😏
    Ich bin ja eher ein Linker aber schickt doch wenns denn sein muss die Martullo. Die versteht seine Sprache - und er ziemlich sicher ihre🙄
    66 5 Melden
  • Schläfer 15.01.2018 16:59
    Highlight Auf gut Deutsch: Der Bundesrat möchte Donald Trump am WEF in den Arsch kriechen.
    93 5 Melden
  • Wie funktioniert das...? 15.01.2018 16:55
    Highlight ...hoffentlich findet Amnann Worte und wenn dann, muss er eine lange Psuse finden..., am Besten nickt er einfach und schaut mit seinem "Bäriblick" drein. "De hout das scho"!
    25 0 Melden
  • Walter Sahli 15.01.2018 16:53
    Highlight Hier schon mal das Gesprächsprotokoll der ersten 35 Minuten vom Treffen zwischen BR JSA und D. Trump:

    JSA: Deer....


    JSA: ...Mischter....


    JSA: ...Präsident...


    JSA: ...of....


    JSA: ...sä...


    JSA: ...Unäteed...


    JSA: ...Schteits...


    Trump: *schnarch*


    95 11 Melden
    • Enzasa 15.01.2018 19:08
      Highlight 😂😂🙂
      17 1 Melden
    • seventhinkingsteps 16.01.2018 01:01
      Highlight Rire est bon pour la santé
      9 0 Melden
  • Corahund 15.01.2018 15:50
    Highlight Friedliche Demo, schreibt ihr. Und dann ein grosses Bild
    mit dem Transparent: Kill Trump. Ist das friedlich?
    Und übrigens: wie wollt ihr genau wissen, was der Bundesrat von Präsident Trump will. Und was er in Davos
    erreichen will? Ich finde es gut, dass er kommt. Nur der Dialog bringt uns weiter. Ein demokratisch gewähltes Staatsoberhaupt sollte man nicht so beleidigen.
    40 94 Melden
    • Cubbie 15.01.2018 16:24
      Highlight Lies doch das Transparent bis zum Ende und versuche die Aussage zu verstehen.

      Dialog mit Trump? Danke für den Lacher des Tages.
      83 16 Melden
    • Beggride 15.01.2018 16:42
      Highlight Friedliche Demos definierst du also auch durch die Motive auf Plakaten?
      34 7 Melden
    • Baba 15.01.2018 17:23
      Highlight Corahund, Sie sind offenbar auch eine/r, der/die nur grosse Buchstaben lesen kann 😕

      "Kill Trump with his own weapons" stand auf dem Transparent!

      Scho chli öppis anders...
      55 8 Melden
  • Selbstdenker97 15.01.2018 15:47
    Highlight Mich beunruhigt eher das die Menschen nur wenn Trump der Präsident ist, sich über solche Verhaltensweisen des Bundesrates gegenüber den USA aufregen.
    24 21 Melden
    • Sophia 15.01.2018 18:55
      Highlight Selbstdenker, kannst du uns das ein wenig besser verständlich machen?
      6 3 Melden
    • Selbstdenker97 15.01.2018 19:45
      Highlight Nun ja die Schweizer Regierung hat auch schon bei anderen US-Präsidenten gekuscht. Gerade z. B. in Wirtschaftsfragen nur wurde das damals nicht kritisiert.
      Ich wilm mit meinen Aussagen die Scheinheiligkeit der Medien anprangern.
      7 2 Melden
    • Selbstdenker97 15.01.2018 19:47
      Highlight Oder eben der Menschen wobei letztere Ja ihre Meinung in solchen Fragen meist aus den Medien beziehen.
      5 0 Melden
    • alessandro 15.01.2018 20:20
      Highlight Naja, in bilateralen Dingen würde ich mir als Ami auch nicht von der Schweiz diktieren lassen.
      In der Wirtschaft funktioniert dies mit dem David gegen den Goliath nicht. Es sind Staaten, nicht Personen. Ein Staat ist nicht "nett". Das sind knallharte Verhandlungen. Als kleine Schweiz ist man da an einem sehr kurzen Hebel.
      6 0 Melden
  • bokl 15.01.2018 15:44
    Highlight Donald sucht Deals nicht Charme. Daher sollte der BR folgendes Paket anbieten. Trump kriegt Transocean und Co. im Tausch für 40-50 F-35.

    Vorteil Trump: Firmen heimgeholt, Produktion von F-35 sichert Arbeitsplätze

    Vorteil Schweiz: Wir müssen Unternehmenssteuern nicht senken. Verlieren zwar 2-3 Mia an Bundessteuern and die USA. Da sich der Finanzminister bei der Steuerreform aber (wieder) "verrechnet" hätte, bleiben die restlichen 5-10 Mia Ausfälle in der Kasse.
    34 13 Melden
    • MacB 15.01.2018 16:40
      Highlight Haha, wie Monopoly...du kriegst Transocean :D
      40 2 Melden
  • Paddiesli 15.01.2018 15:32
    Highlight Habe gerade am Samstag JSA in der Tagesschau gesehen, wie er den Namen dieses Presidenten ausspricht ...
    Ich sage nur: "Haha!"
    Beziehungsweise: "Schei...e, wie peinlich!"
    41 10 Melden
    • Saraina 15.01.2018 21:52
      Highlight Trömp?
      1 0 Melden
    • Paddiesli 17.01.2018 14:41
      Highlight @ Saraina: Nein, genau so, wie man's schreibt TrUmp
      3 0 Melden
  • Joe Smith 15.01.2018 15:25
    Highlight Ich denke nicht, dass der Bundesrat naiver ist als Peter Blunschi oder der durschschnittliche Kommentarschreiber. Ich denke aber, dass er den Diplomatensprech besser beherrscht.
    59 40 Melden
    • bokl 15.01.2018 15:34
      Highlight "Ich denke aber, dass er den Diplomatensprech besser beherrscht."

      Möglich. Aber Trump nicht...

      Daher schlage ich vor, dass der BR nur Ueli Maurer nach Davos entsendet. Der zeigt dem Donald, wie man sich mit einem "Kei Luscht" lästige Journis vom Leib hält. Danach gibts ein paar Bierchen in der Bolgen-Plaza :)
      58 9 Melden
    • Joe Smith 15.01.2018 17:35
      Highlight @boki: Genau das meine ich. Der durchschnittliche Kommentarschreiber schnallt noch nicht einmal, dass wirksame Diplomatie nicht im Schaufenster gemacht wird.
      10 2 Melden
    • Sophia 15.01.2018 19:53
      Highlight Du denkst und meinst, Joe, das ist das, was andere eben auch tun. Meinst du, du denkst und meinst besser als andere? Und was ist ein "durchschnittlicher Kommentarschreiber? Bist du das?
      6 2 Melden
    • alessandro 15.01.2018 20:22
      Highlight Auch wird Trump sicherlich keiner einzigen technikratischen Sitzung beiwohnen...
      2 1 Melden
    • Joe Smith 15.01.2018 23:13
      Highlight @Sophia: Nein, ich bin natürlich kein «durchschnittlicher Kommentarschreiber». Ich bin schon alleine deshalb überdurchschnittlich, weil ich mir nicht einbilde, auch nur die geringste Ahnung zu haben, wie man auf diplomatischer Ebene miteinander verhandelt. Ausserdem habe ich auch verstanden, dass die öffentlich abgesonderten Kraftmeiereien meistens für die eigenen Wähler gemacht werden, während es hinter den Kulissen völlig anders zu und her gehen dürfte. Ok, Trump mag hier vielleicht tatsächlich eine Ausnahme sein, auch das weiss ich nicht.
      1 2 Melden
    • Sophia 16.01.2018 13:54
      Highlight Gut Joe, ich will nicht rechthaberisch erscheinen, aber widersprüchlich finde ich deinen Post schon. Du hast keine Ahnung und doch ahnst du, dass es hinter den Kulissen anders zu her gehen "dürfte". Ich bin für klare Stellungnahmen und Standpunkte, wenn man dabei immer bereit bleibt, dem besseren Wissen oder der besseren Erkenntnis zu folgen. Und ein durchschnittlicher Kommentarschreiber ist für mich eine Bewertung von oben herab und keine wertfreie Bezeichnung. Wertfrei wäre nur der adjektivfreie "Kommentarschreiber". Ein Ajektiv bewertet immer!
      1 1 Melden
  • MaxHeiri 15.01.2018 15:23
    Highlight Jetzt sehen wir die negativen Konsequenzen einmal mehr mit der Ablehnung der USTR III.
    Steuerausfälle von CHF 2-3 Mrd werden leider Auswirkungen auf uns alle haben
    9 116 Melden
    • Madmessie 15.01.2018 15:44
      Highlight Weisst du was, MaxHeiri? Ich bin sehr gerne bereit auf Geld zu verzichten, dass durch ausländische Firmen mit Umweltzerstörung, Korruption, Steuertricks, Vertreibung, Ausbeutung und Toten verdient wird. Das ist nicht meine Schweiz.

      Und es ist mittlerweile auch nicht mehr die Schweiz für eine Mehrheit der Stimmbürger.

      Und das ist gut so!
      85 8 Melden
  • Fanta20 15.01.2018 15:11
    Highlight Kluge Unternehmen machen Standortentscheide nicht nur von der Steuerbelastung abhängig. Von daher könnte ich mir vorstellen, dass sich der Kreis der Abwanderungswilligen in einem überschaubaren Rahmen hält.
    140 7 Melden
    • Lumpirr01 15.01.2018 16:53
      Highlight Ich glaube nicht daran, dass Trump mit seiner Steuersenkung Firmen in die USA zurückholen kann, denn auch die restlichen 3 Amtsjahre werden zu schnell vergehen. Zudem hat es unser Parlament mit der Unternehmenssteuerreform 3 selbst verbockt. Wir schicken unsere gewählten Volksvertreter nicht nach Bern, um dann Vorlagen auszuarbeiten, welche vor allem deren persönliche Bevorteilungen und mit unlogischen Sonderabzügen entsprechen sollen......
      27 0 Melden
    • alessandro 15.01.2018 20:14
      Highlight Warum? Wer deswegen in die Schweiz kommt, wird aus den selben Gründen heraus diese auch wieder verlassen.
      Die Aussicht auf niedrigere Steuern und die Hoffnung auf noch mehr neoloberale Politik wird diese schon gut Ködern. Bedenke, deren Ziel ist Geld machen. Wenn dies mit dem neuen Szenario noch besser möglich ist, dann ist dies nach einer langen Sitzung aller Entscheidungsträger beschlossene Sache.
      Aber vor dieser Gefahr wurde von Anfang an gewarnt. Man google mal "golden straightjacket".
      4 4 Melden
  • N. Y. P. 15.01.2018 15:09
    Highlight Der Bundesrat plant eine Charmeoffensive.

    Mir wird übel. Nicht über Trump, sondern über unseren Bundesrat. Ein international starkes Zeichen wäre, wenn alle 7 andersweitige Verpflichtungen angeführt hätten. Zum Beispiel die Aufwartung am der Imker-GV in Bauma.

    Da kommt ein Rassist (Neonazis sind feine Leute), Sexist (Grab them by the Pussy) und Chauvinist und einer der andere Länder als Drecksländer bezeichnet in die Schweiz und der BR hechelt ihm sogleich hinterher.

    #zumfremdschämen
    #wirsindsonaiv

    Zuerst wird Trump unser Land loben, danach kriegen wir in die Fresse.

    316 77 Melden
    • Luku luku 15.01.2018 15:29
      Highlight Stimmt alles. Aber er vertritt halt die USA und da wollen sie denn Ball nicht verlieren. Symbol Politik können wir hier im Internet führen, sonst müssen halt auch komische oder blöde Wege gegangen werden um das Ziel nicht zu verfehlen.
      23 3 Melden
    • MSpeaker 15.01.2018 15:45
      Highlight Trump ist dennoch Präsident der USA und somit wichtig. Ich denke keiner unserer Bundesräte würde freiwillig mit ihm Golfen gehen ;).
      Beziehungen mit der USA sind sehr wichtig und Trump ist hoffentlich nur 4 Jahre (oder weniger) im Amt. Nur seinetwegen die Chance zu verpassen mit dem Präsidenten der USA zu sprechen ist doch auch nicht schlauer.

      Sagt übrigens ein linker Trump Kritiker.
      36 5 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 15.01.2018 16:40
      Highlight Neutralität und so ein Thema? Der Bundesrat sollte immer gesprächsbereit sein, egal ob Trump, Merkel, Kim, Putin oder das saudische Königshaus kommt.
      13 9 Melden
    • N. Y. P. 15.01.2018 17:02
      Highlight Zur Neutralität :

      Am Ende des Zweiten Weltkriegs wurde die Neutralität der Schweiz von vielen Seiten kritisiert. Die Siegermächte bezeichneten diese sogar als «illegitime Kooperation mit den Nazis».

      Einige der traditionellen Funktionen sind insbesondere seit dem Ende des Kalten Kriegs umstritten. Seitdem wird in der Schweiz auch immer wieder diskutiert, ob die Neutralität noch zeitgemäss sei und wie sie heute umgesetzt werden solle.

      @Sebastian W
      Du siehst, 100% unumstritten ist die Neutraltät nicht. Man kann sich auch dahinter verstecken. Klar, sie tut auch viel Gutes..
      22 8 Melden
    • Siebenstein 15.01.2018 18:29
      Highlight Danke, Du sprichst mir aus tiefster Seele! 👍
      5 3 Melden
    • Goldjunge Krater, Team Selbstbestimmungsinitiative 15.01.2018 19:00
      Highlight Evtl könnte der Bundesrat ja den Massenmörder Xi Jinping treffen oder einen afrikanischen Ausbeuter-Despoten. Einfach das du dich wohler fühlts und als Schweizer wieder ein gutes Gewissen hast?
      10 10 Melden
    • Enzasa 15.01.2018 19:07
      Highlight Gerade gelesen auf Videotext, Trump:
      „ich bin der am wenigsten rassistische Mensch, den die je Interviewt haben“

      Was mich erschreckte, ich habe den Satzanfang gelesen und hatte schon den Satz erfasst.
      Wie gering ist da sein Wortschatz, unglaublich.
      8 4 Melden
    • HabbyHab 16.01.2018 08:20
      Highlight @Informant was zum Teufel?

      Er hat gesagt, dass Neonazis feine Leute sind. Es gibt genug Beweise für Trump's Rassismus, schon aus den 80er-Jahren, und eine lange Reihe davon seither. Google ist da dein Freund.

      Locker room? Seriously? Du benutzt die selbe Ausrede wie er auch? Das ist trotzdem sexistisch. Und er ist auch heute ein Sexist. Es zeigt sich nicht nur an diesem Beispiel.

      3 3 Melden

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