Schweiz
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epa05228441 (FILE) A file photograph showing Tidjane Thiam, CEO of Swiss bank Credit Suisse, who speaks during a press conference in Zurich, Switzerland, 04 February 2016. According to the Swiss bank's annual report published on 24 March 2016, Credit Suisse CEO Tidjane Thiam received 18.9 million Swiss francs or 19.37 million US dollars in 2015.  EPA/ENNIO LEANZA

Auch CS-Chef Tidjane Thiam erhielt ein deutlich geringeres Salär als im vergangenem Jahr.  Bild: EPA/KEYSTONE FILE

CS-Verlust noch höher als bisher bekannt – der Chef muss sich mit «nur» 12 Mio. begnügen

Die Credit Suisse (CS) hat im vergangenen Jahr einen grösseren Verlust erlitten, als bislang bekannt war. Unter dem Strich musste die zweitgrösste Schweizer Bank ein Defizit von 2,71 Milliarden Franken hinnehmen.

Im Februar hatte die CS noch ein Minus von 2,44 Milliarden Franken ausgewiesen. Schuld an den grösseren roten Zahlen sei eine zusätzliche Belastung von 272 Millionen Franken, wie die Credit Suisse am Freitag anlässlich der Veröffentlichung ihres Geschäftsberichts bekannt gab.

Man habe in den USA einen Grundsatzvergleich mit der National Credit Union Association (NCUA) zur Beilegung eines Streits zu Hypothekenpapieren (RMBS) erzielt. Dafür muss die Grossbank nun die Rückstellungen um 300 Millionen Franken erhöhen.



Im Vorjahr 2015 hatte die CS einen Verlust von 2,944 Milliarden Franken ausgewiesen.

Mit ihrer nachträglichen Ergebniskorrektur ist die Credit Suisse nicht alleine: Auch die UBS hatte den Gewinn um 102 Millionen auf 3,2 Milliarden Franken senken müssen. Grund war ebenfalls eine Grundsatzvereinbarung mit der NCUA im Streit um besicherte Hypothekarpapiere, die mit 102 Millionen Franken zu Buche schlug. 

Weniger Salär für Tidjane Thiam

Auch Credit Suisse-Chef Tidjane Thiam verdient deutlich weniger als im vergangenem Jahr. 2016 waren es 18.9 Mio. Fr., dieses Jahr sind es nur noch 11.9 Mio. Fr. Salär.

Ein Teil der Vergütung 2015 waren allerdings Kompensationszahlungen für entgangene Boni bei seinem vorherigen Arbeitgeber Prudential. Ohne diese hätte Thiam im 2015 für sein erstes halbes Jahr an der Spitze der Grossbank einen Lohn von 4,57 Millionen Franken bekommen. (sda)

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14Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Spooky 25.03.2017 02:02
    Highlight Highlight Ich muss lachen! Und da gibt es Leute, die wollen den Kapitalismus nicht überwinden. Ich muss lachen!
  • pamayer 24.03.2017 10:59
    Highlight Highlight da bleibt nur noch der gang auf's sozialamt. armer kerl.
  • Triple 24.03.2017 09:35
    Highlight Highlight Nur 12 Millionen, hoffentlich kriegt diese bemitleidenswerte Person keine Probleme mit der Hypothek...
  • N. Y. P. D. 24.03.2017 09:35
    Highlight Highlight Die Kommentarspalten tönen nach so einem Artikel immer gleich. Der CEO garniert ab, die Kommentarschreiber ärgern sich (zu Recht).

    Vielleicht kann mir mal jemand folgende Aussage erklären. Man hört es immer wieder.
    Ja, der Tidjane Thiam hat halt enorm viel Verantwortung und Risiko zu tragen, deshalb verdient er zwischen 10 - 20 Millionen.
    Welches Risiko ?
    Was genau ist das Risiko für ihn persönlich ? Seine Reputation ? Er würde sofort wieder einen hochbezahlten Job haben, auch wenn die CS 10 Milliarden in den Sand setzen würde.
    Ich sehe keine Risiken für Tidjane Thiam
    • Scaros_2 24.03.2017 11:19
      Highlight Highlight Ein CEO eines Unternehmen ist für die Strategische Ausrichtung des Unternehmen Verantwortung und sollte dafür belohnt werden.

      Seit dieser Typ den Konzern übernommen hat im Juli 2015 ist der Kurz der Aktie von 26 Fr. auf zeitweise unter 10Fr. (aktuell 14.60) gefallen.

      Seit er also das Ruder an sich gerissen hat geht es diesem Konerzn schlecht und somit ist alles über ein bestimmten Lohn too much denn er ist dafür verantwortlich.
  • Corono 24.03.2017 09:05
    Highlight Highlight Liebes Watson-Team

    Ich möchte auf keinste Weise die Saläre der Banker gutheissen. Wenn ihr aber damit Klicks generieren wollt, wäre es schön, wenn ihr wenigstens auch soweit berichtet, dass ein Teil des Salärs an Bedinungen geknüpft ist.

    Um eine andere Quelle zu zitieren:
    Thiams Gesamtentschädigung setzt sich aus einem Fixsalär von 3 Millionen Fr., einem Cash-Bonus von 4,17 Millionen Fr (von dem nur die Hälfte sofort ausbezahlt wird) und einem an die künftige Ergebnisentwicklung geknüpften Bonus von 4,05 Millionen Fr, der in den Jahren drei, vier und fünf nach der Zuteilung übertragen wird.
    • Madison Pierce 24.03.2017 11:45
      Highlight Highlight Danke! Habe mir genau das Gleiche gedacht. Man kann über die Entlöhnung von Managern geteilter Meinung sein. Trotzdem sollte man nicht relevante Fakten weglassen.

      Lustig übrigens, dass die andere Quelle das Medium ist, dessen Leser hier kürzlich begrüsst wurden. :)
  • K. Ommentar 24.03.2017 08:56
    Highlight Highlight Wenn ich bei meiner Firma für einen solchen Verlust verantwortlich wäre, würde ich wohl mit Schimpf und Schande entlassen. Aber garantiert nicht mit Millionen belohnt.
  • K. Ommentar 24.03.2017 08:54
    Highlight Highlight Uiuiui, spendet! Helft dem armen Mann. Nicht, dass er noch am Hungertuch nagt.
    • pamayer 24.03.2017 11:09
      Highlight Highlight zu spät. verhungert.

      die welt ist unfair und grausam.
  • Schneider Alex 24.03.2017 08:46
    Highlight Highlight Der arme Kerl Thiam, er musste eine sooo grosse Reduktion seines Salärs HINNEHMEN! Gute Besserung.
  • mein Lieber 24.03.2017 08:37
    Highlight Highlight Darf man erfahren wer bei Watson diesen Artikel verfasst hat oder aus welcher Quelle er stammt? Danke
    • Raphael Bühlmann 24.03.2017 10:50
      Highlight Highlight Siehst du das Kürzel (sda) ganz am Ende?
      Das bedeutet, dass der Artikel von der Schweizerischen Depeschenagentur SDA, also nicht von watson, stammt.
    • mein Lieber 24.03.2017 11:04
      Highlight Highlight Danke Raphael, das habe ich übersehen.

Linksautonome Schweizer marschierten an «Gilets-jaunes»-Protesten mit

Unter die «gilets jaunes» in Paris mischten sich am Samstag auch Mitglieder der linksradikalen «Revolutionären Jugend». Sie wollten Solidarität bekunden, «Erfahrungen in Strassenkämpfen» sammeln und «untersuchen, inwiefern sich Rechtsextreme an den Protesten beteiligen.»

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