Schweiz
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Eine Sozialhilfe-Empfängerin und ein Betreuer übertrumpfen in der «Arena» die Politiker

Eine neue Studie zeigt, dass der Grundbedarf von 986 Franken der Schweizer Sozialhilfe zu knapp berechnet ist. In der «Arena» streiten sich nun die Politiker darüber, wie die Zukunft des Schweizer Sozialstaates aussehen soll. Doch die Show wird ihnen von zwei Personen aus der Praxis gestohlen. 



Sind 986 Franken genug? Diese Frage stellt Moderator Jonas Projer seinen Studiogästen am Freitag. SVP-Nationalrat Thomas Müller steigt gleich steil ein und bezeichnet die «sogenannte Armutsdiskussion» als «politischen Kampfbegriff» der Linken.

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Dem widersetzt sich auf der anderen Seite SP-Nationalrätin Mattea Meyer. Sie ist erzürnt darüber, dass Müller das Armutsproblem in der Schweiz herunterspielt. Dabei kann sie in den Startminuten mit einem Beispiel punkten. Armut wird nämlich dann zum Problem, wenn wegen eines Missgeschicks mehrere hundert Franken für den Schlüsseldienst bei den Lebensmitteln eingespart werden müssen.

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Richtig Fahrt nimmt die Sendung aber erst auf, als Projer einen Publikumsgast vorstellt. Es handelt sich dabei um die zweifache alleinerziehende Mutter Eveline Brown. Weil ihr Job als Damenschneidern zu schlecht bezahlt wird, reicht der Lohn nicht aus und sie muss Sozialhilfe beziehen.

Auch der Vater der Kinder kann ihr nicht unter die Arme greifen. «Man muss sich halt grundsätzlich immer Gedanken darüber machen, was das Notwendigste ist», sagt Brown. Das fährt ein, auch den hartgesottenen Bürgerlichen. Diese beteuern sogleich, dass sie natürlich nicht bei Frau Brown, sondern eben bei anderen, «unehrlichen» Sozialhilfe-Bezügern den Rotstift ansetzen wollen.

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Es sind diese Erzählungen aus der Praxis, die der «Arena» am Freitag Schwung verleihen. Die Diskussion zwischen den Politikern ist hingegen festgefahren. Auch die Wortmeldungen des emeritierten Soziologieprofessors Ueli Mäder können den Karren nicht mehr aus dem Sumpf ziehen.

Denn diese sind meist so komplex, dass der Zuschauer nur schwer folgen kann: «Das Prinzip, dass man Ungleiches ungleich behandeln muss, stimmt ja, weil wenn man Ungleiches gleich behandelt, bleibt es ja ungleich.»

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Während die Studiogäste weiterhin über Abstufung, Wirtschaftlichkeit und das Giesskannenprinzip diskutieren, holt Brown die Runde wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Sie versuche zur Zeit, eine Weiterbildung zu besuchen. Sie ist sich sicher, dass sie durch Stipendien und Hilfe anderer Institutionen das Geld dafür zusammenkriegt.

Das Problem: Möglicherweise kann sie dieses Geld gar nicht annehmen, ohne Kürzungen in der Sozialhilfe hinzunehmen. Damit wäre Frau Brown wieder auf Feld eins. Es sind solche Erzählungen, die beim Zuschauer hängen bleiben.

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Der zweite Held des Abends sitzt gleich links von Frau Brown. Es ist der Leiter der Sozialhilfe Aarau, Andreas Frey. Denn dieser wehrt sich mit nüchterner Sachlichkeit gegen den alarmistischen Ton seiner zweiten Nachbarin, der SVP-Grossrätin Martina Bircher.

Sie erzählt von Handgreiflichkeiten und renitenten Sozialhilfe-Bezügern, die auf Kosten des Staates Juristen beauftragen, um ungerechtfertigt Sozialhilfe zu beziehen. Das System der Leistungskürzungen funktioniere wegen diesen Verzögerungstaktiken laut Bircher Vorne und Hinten nicht. 

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Als Andreas Projer Frey fragt, ob Frey in seiner täglichen Arbeit die gleichen Beobachtungen mache, verneint dieser. Er habe in den fünf Jahren, in denen er bereits Sozialhilfe-Empfänger betreut, noch nie eine Handgreiflichkeit erlebt.

Weiter führt er aus, dass man es nur sehr selten mit renitenten Bezügern zu tun bekomme und hier würde das Mittel der Kürzung wunderbar funktionieren. Ausserdem sei es nun mal Teil der Schweizer Rechtsstaatlichkeit, dass sich die Bürger gegen die Entscheide der Behörden wehren können. Auf so viel Coolness hat Bircher keine schlagfertige Antwort mehr.

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Das letzte Wort erteilt Projer schliesslich nochmals Frau Brown. Was sie denn aus dieser Sendung mitnehme? «Hoffnung», sagt diese. Aus der Runde habe sie viel Zuspruch erhalten, von Links und von Rechts. Sie hofft, dass ihre Sozialarbeiterin die Sendung geschaut hat und das Vorhaben mit der Weiterbildung zur Visagistin doch noch klappt.

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Video: streamable

Durch die Sendung hindurch haben es Brown und Frey geschafft, die festgefahrene Diskussion zwischen den Studiogästen aufzulockern und zu bereichern. Auch wenn die Politiker oft nicht direkt auf ihre Erzählungen eingegangen sind, hinterlassen die Beiden den besten Eindruck in der Sozialhilfe-«Arena».

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Video: srf/SDA SRF

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    Alle Leser-Kommentare
  • Sill 13.01.2019 19:05
    Highlight Highlight Diese Politiker sollten mal auf die Baustelle gehen und 9 Stunden am Tag seinen Körper kaputt arbeiten lassen, dann wird er sehen wer die Helden in der Schweiz sind. Die wo eure Häuser und Blöcke bauen. Die dafür schauen das die Wirtschaft läuft. Dazu muss ich noch sagen, die Polen gehen nach Deutschland arbeiten wegen besseren Lohn, die Deutschen kommen in die Schweiz wegen besseren Lohn. Meine Frage ist, was geschied mit den Schweizern die keine Arbeit finden? Sollen wir nach Italien? Gibt aber nicht mehr Lohn. Leider bedeutet heute Neutral(Schweiz) Korrupt .



  • Trompete 13.01.2019 11:51
    Highlight Highlight Aus meiner Sicht war der Wirtschaftsprofessor der Hochschule Luzern der pointierteste Redner. Man kann nunmal jeden Franken nur einmal ausgeben, wie dies geschehen soll, muss man diskutieren dürfen.
  • Sill 13.01.2019 11:46
    Highlight Highlight Es sind alles Betrüger, es gibt Orte in der Schweiz(Neuhausen am Rheinfall) , wo man nicht mal den Grundbedarf bekommt. In einen Fall begommt ein Mann nur 750 Fr für eine Wohnung die 860 Fr Kosten, die fehlende 110 Fr muss er von seinem Grundbedarf dazu zahlen. Somit liegt dieser Mann unter dem Grundbedarf. Statt solchen Menschen zu Helfen und zu schauen das er sich Beruflich umorientieren kann, weil er Körperlich nicht mehr auf der Baustelle arbeiten kann. Wird man in ein Programm gesteckt das einfach nicht bringt. Man sollte mal die Politiker fragen, Wieviel Sie den pro Monat verbrauchen.
  • Crissie 13.01.2019 08:32
    Highlight Highlight Weiter unten gibt es eine Slide-Show "Flüchtlingshäuser in der Bucheggstrasse", die ich noch um einiges (!!) interessanter finde. Es gibt viele andere Vermieter, die für fast unbewohnbare Unterkünfte unverschämte Mietpreise auf Kosten der Sozialhilfe ( und somit unsere Kosten ) verlangen und - tatsächlich bekommen!! DAS ist für mich der wahre Sozialhilfebetrug! Ich kann absolut nicht nachvollziehen, warum da nicht endlich die nötigen Konsequenzen gezogen werden!
  • helvetia00 12.01.2019 23:30
    Highlight Highlight Dabei wäre es denkbar einfach: Wieso wird nicht die Eidgenössische Umsatzabgabe beim Wertpapierhandel erhöht und ein Promille zugunsten der Sozialhilfe oder der AHV eingesetzt? Personen, welche auf Spekulation ihr Vermögen vermehren, haben ein guten Polster und können sich ein Promille leisten.
  • electron@home 12.01.2019 21:30
    Highlight Highlight Wäre interessant, noch bisschen mehr vom Vater von diesen zwei Kindern zu erfahren.
    • rodolofo 13.01.2019 10:20
      Highlight Highlight Was willst Du denn noch erfahren?
      Dass er ein unfähiger Trottel ist, der seine herzigen Kinder im Stich gelassen hat?
      Mehr muss man über diesen Kerl nicht mehr sagen!
      Die Kinder werden trotzdem ihren Weg gehen, mit einer so tollen Mutter an ihrer Seite!
      Alle Achtung vor dieser Frau!
      In der Sozialhilfe landen viele Menschen mit BESONDERS GUTEM Charakter!
      Das geht sogar so weit, dass ich heute dankbar bin dafür, dass ich selber einmal ein "Sozialfall" wurde, denn anders hätte ich diese tollen, sehr sensiblen, sehr herzlichen und sehr originellen Menschen wohl gar nie kennenlernen können!
    • Denverclan 13.01.2019 19:57
      Highlight Highlight Ich möchte Ihnen 1000 Herzen schenken....! Warum sind so viele Menschen in der Schweiz verblendet? Schlimm, dass sogar „Arme“ gegen „Arme“ hetzen....NEID!
  • kuschkusch 12.01.2019 18:58
    Highlight Highlight Die Politik denkt sehr oft viel zu kurzfristig - Hilfe zur Selbsthilfe wäre sehr viel nachhaltiger...
  • Smeyers 12.01.2019 18:54
    Highlight Highlight Für mein Empfinden wird die Diskussion nicht sachlich geführt. Denn über die Ergänzungsleistungen, welche ein Vielfaches ausmachen, redet niemand.
  • zeitgeist 12.01.2019 17:46
    Highlight Highlight Es zeigt sich einmal mehr, dass Politiker von Links bis Rechts schlicht nicht in der Lage sind, die Lebensumstände gewöhnlicher BürgerInnen nachzuvollziehen.
    Als wäre das nicht genug, haben anscheinend insbesondere die Randparteien SP und SVP keine Lust auf Konstruktivismus und Lösungssuche.
    Stattdessen ist es das einzige Ziel dieser Parteien, die Positionen der Gegenparteien zu kritisieren.
    Es gibt immer einen Grund, weshalb jemand so denkt, wie er/sie denkt. Die "eigene Wahrheit" ist vielleicht nicht immer Deckungsgleich mit anderen Wahrheiten, aber mit Sicherheit niemals falsch...
    • *klippklapp* 12.01.2019 18:29
      Highlight Highlight Es sind also deiner Meinung nach die Mitteparteien, die sich für ein gutes Sozialnetz in der Schweiz einsetzen oder konstruktiv dafür arbeiten?
      Wäre froh um Beispiele. Momentan sehr ich eher, dass diese sich vor den Karren der SVP spannen lassen, um sich als Hardliner zu profilieren.
    • zeitgeist 12.01.2019 18:47
      Highlight Highlight Ich bin mit dir einig, dass auch die Mitteparteien bisher zu wenig in dieser Richtung arbeiten. Immerhin bedienen sie nicht solch unausstehlicher Polemik und betreiben blosse Feindbildpolitik. Manchmal ist es vielleicht besser, etwas weniger Lärm zu machen... wer vertraut schon dem lautesten Marktschreier?
    • Asmodeus 13.01.2019 11:39
      Highlight Highlight Die FDP betreibt dieselbe Menschenverachtende Politik auf dem Rücken der schwächsten wie die SVP.

      Bloß anstatt gegen Ausländer zu hetzen stellen sie die Firmen auf ein Podest.
  • Familientisch 12.01.2019 16:52
    Highlight Highlight 2/2: Dabei trägt jeder nur einen kleinen Teil dazu um den Tisch zu füllen. Ohne die Hilfe des anderen wäre der Tisch nur teilweise gefüllt. Der Manager kann keine Geschäftspartner empfangen, ohne dass jemand das Büro geputzt hat, die Toilette gereinigt hat. Nur denkt dieser, er sei mehr Wert und nimmt sich das Recht, mehr zu verdienen.
    Der Stärkere in der besseren Verhandlungsposition nutzt seine Vorteile aus. Dies durchzieht unsere gesamte Gesellschaft.
    Am Familien-Tisch wäre dies nicht möglich, keiner würde es akzeptieren, dass der stärkere Bruder mehr Wert ist als ein anderes Familienmitglied.
    • who cares? 12.01.2019 22:33
      Highlight Highlight (wahlweise "Manager" mit "Arzt" austauschen, falls man kein Managerfan ist)
      Was, wenn der Manager Geld und (Lebens-)Zeit in seine Ausbildung investiert hat? 5 Jahre Lohneinbusse in Kauf genommen für seinen jetzigen Job? Was wenn die Putzfrau am Abend heimgeht und sich keine Gedanken zum Job machen muss, der Manager aber bis spätabends das Meeting mit dem Geschäftpartner nachbearbeitet? Sich im Bett herumwälzt weil sein Job nicht vorbei ist, wenn die Arbeitszeit endet?
      Ich finde der Lohn soll sich an gewissen Faktoren orientieren:
      - Leistung/Mehrwert
      - Ausbildung/Fähigkeiten
      - Verantwortung
    • kunubu 13.01.2019 09:32
      Highlight Highlight @who cares?
      Ja soll er. Nur die Frage lautet, wie viel ist gerechtfertigt. Fragt man in einem Privatinternat nach dem zulässigen Faktor zwischen dem grössten und dem kleinsten Lohn in einem Unternehmen, lautet die Antwort 100 - 200. Fragt man das selbe bei einer Gemeindeversammlung in einer Berggeimeinde kommt ein Faktor von 5 raus. Was wäre für dich "gerecht"?
    • who cares? 13.01.2019 12:44
      Highlight Highlight @kunubu da stimm ich ja zu. Fantasielöhne wie einigen Managern, Fussballspielern etc. gezahlt werden, sind schon nicht zu unterstützen. Aber gleich den Kommunismus ("Familientisch") einführen würde ich auch nicht.

      @Familientisch: der Fehler in deiner Argumentation ist, dass der Lohn nicht eine Person bewertet, sondern deren Leistung. Wenn dein Bruder nur zuhause Videogames spielt, obwohl er ohne Probleme im Stande wäre zu arbeiten, mal schauen wie lange deine Eltern dass so gutheissen.
  • Samuel Wüest 12.01.2019 16:49
    Highlight Highlight Der beste Anreiz, solche Menschen wieder aus dem System rauszubekommen ist damit, dass man Arbeitsplätze schafft und denen auch zur Verfügung stellt, d.h. auch Leuten mit einem solchen Hintergrund eine Chance, sich zu integrieren, gibt. Was sagt Shaft: Noch Fragen?

  • Samuel Wüest 12.01.2019 16:48
    Highlight Highlight Rorschach musste Millionen für Sozialhilfeempfänger, denen man deswegen die Anmeldung in der Stadt verweigerte oder wegwies, an St. Gallen nachzahlen, ein Verwaltungsgericht entschied das vor ein paar Monaten. Und wahrscheinlich kommen noch mehr dazu. Also, was ist das Im Vergleich zum Grundbedarf von CHF 986.--? Nichts. Wenn man sich diese Millionen leisten kann, dann macht doch dieser Grundbedarf niemandem mehr weh. Oder?
  • Samuel Wüest 12.01.2019 16:48
    Highlight Highlight Die Sendung hat einmal mehr deutlich gemacht, wo das Problem liegt. Nämlich nicht bei den Sozialhilfeempfängern und dem Sozialsystem. Sondern vielmehr liegt es daran, dass zuviele Leute in der Schweiz nicht verstehen wie dieses System funktioniert. Mit genereller Kürzung erreicht man nichts, Folge davon mehr Straftaten, Obdachlose, mehr in der Schuldenfalle, etc. Abstufung, beim Einzelfall ja, aber nur beim Einzelfall. Leute, die sich bemühen sollen belohnt werden, aber nicht so.
  • Familientisch 12.01.2019 16:40
    Highlight Highlight Die Waren und Güter sind wie das Essen auf einem Familien-Tisch.
    Als Beispiel wird in einer Grossfamilie nicht jemand vom Tisch verwiesen oder darf nicht mit essen, weil er vielleicht nicht so viel leistet wie ein anderer.
    Oder der grosse und stärkere Bruder nimmt 9 Schnitzel und die anderen müssen das zehnte unter sich teilen.
    Die Welt ist eine Familie und die Erde der Tisch.
    Jeder trägt seinen Teil dazu bei in seiner Art, den Tisch zu decken. Dabei gibt es welche, die meinen, sie seien mehr wert als die anderen und dürften sich mit mehr bedienen. Fortsetzung folgt:
  • Barracuda 12.01.2019 14:28
    Highlight Highlight Es ist ja nicht so, dass ich nicht teilweise auf eurer Seite wäre, watson. Aber die Arena-Zusammenfassung ist jeweils dermassen tendenziös und undifferenziert, dass es schon fast lächerlich wirkt 🙄
  • banda69 12.01.2019 14:20
    Highlight Highlight Heute im Tagi-Magi. Wie gewinnt man Wahlen. Wie manipuliert man die Wähler. Ein Meister darin: Arthur J. Finkelstein.

    Man sucht sich ein Opfer aus. Stellt Behauptungen auf. Wahr oder falsch ist egal. Hauptsache man ist in den Medien und verstrickt die Grgner in Erklärungsnot.

    Die SVP handelt genau danach. Und hier die liebsten Opfer der SVP: Menschen in Not.

    Und ja, die SVP schadet der Schweiz.
    • B 12 12.01.2019 18:21
      Highlight Highlight Dasselbe gilt, wenn schon, auch für die SP.
    • zeitgeist 12.01.2019 18:54
      Highlight Highlight Feindbildpolitik wird an beiden Enden des Politischen Spektrums betrieben. Am besten ignorieren, aber die Medienpräsenz von SP und SVP ist dermassen hoch, vielleich sollte man da ansetzen... oder warum finden sich keine aber Worte der Vernunft will ja niemand hören oder lesen...
    • banda69 12.01.2019 19:14
      Highlight Highlight @b12

      Die SP macht - ganz im Gegensatz zur SVP - keine Wahlpropaganda auf dem Buckel von Schweizerinnen und Schweizern (Kinder, alleinstehende Frauen, ü50, usw.) welche sich in einer Notlage befinden.

      Die SVP macht nicht nur Wahlpropaganda auf Kosten der Ärmsten, sondern entwürdigt sie, setzt sie unnötig unter Druck und dreht ihnen die Luft zum Leben ab.

      Und ja. Die SVP schadet der Schweiz.
    Weitere Antworten anzeigen
  • banda69 12.01.2019 13:49
    Highlight Highlight Woher kommt dieser beschämende Hass der SVP auf Menschen in Not?
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 12.01.2019 14:28
      Highlight Highlight Um das Wahvieh bei Laune zu halten, muss man dafür sorgen, dass es anderen schlecht geht. Wenn's dabei noch die eigenen Wähler trifft, packt man wieder das Märchen aus, dass einem die bösen Ausländer noch den Rest nehmen wollen.
      Und ironischerweise stimmt man dann auch noch zu, selbst auch noch weniger zu haben, wenn es dafür anderen noch schlechter geht.
    • mogad 12.01.2019 15:01
      Highlight Highlight Kürzlich in meiner Tageszeitung: ein SVP-Politiker wird abgewählt und geht aufs RAV. In der Zeitung beklagt er sich über den Druck, den das RAV auf ihn ausübt. 12 Bewerbungen pro Monat empfindet er als zu viel. Den obligatorischen Bewerbungskurs als Zumutung. Kein weiterer Kommentar.
    • Echo der Zeit 12.01.2019 19:33
      Highlight Highlight @mogad: Das war schon heftig - Motzen die doch immer von wegen Berufspolitiker.
  • TanookiStormtrooper 12.01.2019 13:15
    Highlight Highlight Thomas Müller hat doch vor ein paar Jahren alle Hebel in Bewegung gesetzt, damit sich eine Schweizer Staatsbürgerin nicht in seinem Kaff niederlassen kann, weil sie Sozialhilfe bezog?
    Traurig ist einzig, dass der Typ noch gewählt wird und nicht selber mal ein Weilchen von der Sozialhilfe leben muss...
    • mogad 12.01.2019 15:04
      Highlight Highlight Er wäre der Erste der sich über unmenschlichen Druck beklagt. Denn ein Mensch wie er hat doch als Angehöriger der Elite eine Vorzugsbehandlung verdient. Schliesslich sind die "andern" die Schmarotzer, nicht er. Bei ihm wär das was ganz anderes.
    • Asmodeus 12.01.2019 15:10
      Highlight Highlight Oh. Politiker wie er leben durchaus von Sozialhilfe.


      Oder wie nennen wir die 100'000 - 130'000 CHF, die jeder Ständerat und Nationalrat pro Jahr kassieren?
    • Charming 12.01.2019 15:28
      Highlight Highlight In solchen Landkäffern wie Rorschach und anderen SVP-Hochburgen wie Aarburg (Fr. Bircher) regieren sie mit hemdsärmligen Strukturen. Mit ihren Aussagen spalten sie die Bewohnerschaft und schüren Hass. Sie selber leben wie fette Maden im Speck von den Steuergeldern, die dann angeblich nicht reichen. Abwählen im Herbst!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Corahund 12.01.2019 12:53
    Highlight Highlight Was heisst: (bei der alleinerzeihenden Mutter mit 2 Kindern) „der Vater kann ihr auch nicht unter die Arme greifen“. Wo ist die Aliemntenbevorschussung und wer macht diesem Typen Druck, bzw. setzt ihn aufs Existenzminimum? Fragen über Fragen. Einfach mal wieder Polemik und schlecht recherchiert.
    • John Carter 12.01.2019 14:36
      Highlight Highlight Muss die Allgemeinheit für die Kinder dieser Frau aufkommen? Wenn man nicht viel verdient, muss man rechnen, ob man sich 1, 2 oder keine Kinder leisten kann.

      Nicht fair ist, wenn dann die Allgemeinheit dafür aufkommen muss, das hinterlässt einen faden Geschmack!
    • mogad 12.01.2019 15:05
      Highlight Highlight Die Alimente werden gezahlt und vom Sozialamt kassiert.
    • Asmodeus 12.01.2019 15:09
      Highlight Highlight Stimmt. Einfach mal wieder Polemik von Dir.


      Vielleicht lebt der Vater am Existenzminimum?
      Oder er ist ins Ausland abgehauen?
      Oder er hat sich verdünnisiert.

      Es gibt dutzende Möglichkeiten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Froggr 12.01.2019 12:48
    Highlight Highlight Wir müssen einfach klar unterscheiden zwischen Menschen, die nicht anders leben können und solchen, die nicht anders leben wollen. Den ersten kann man von mir aus die Beiträge auch erhöhen, denn niemand sollte in einem Land wie der Schweiz so leben MÜSSEN. Den andern jedoch kann mans von mir aus günzlich streichen. Niemand sollte auf Kosten anderer Leben können, obwohls auch andes geht. Aber wir stecken natürlich loeber zuerst das Geld in irgendwelche Projekte im Ausland, als unseren Leuten zu helfen.
    • sunshineZH 12.01.2019 14:05
      Highlight Highlight Ist leider genau so
    • Asmodeus 12.01.2019 15:08
      Highlight Highlight Und wer definiert, wer arbeiten WILL und wer arbeiten KANN?

      Es gibt Leute, die KÖNNEN nicht aber werden behandelt als würden sie nicht wollen.

      Das ist derselbe Bullshit wie wenn jemandem mit Depression gesagt wird, er wolle nur nicht glücklich sein.
    • Charming 12.01.2019 15:40
      Highlight Highlight Im Gegensatz zu Ihnen habe ich als Fachmann 30 Jahre in der Arbeitsintegration gearbeitet und kenne die Thematik im Detail in und auswendig! Mit wenigen Ausnahmen will NIEMAND ein solches Leben der Entbehrungen führen müssen! Es gibt aber zuwenig Arbeitsstellen für schlecht oder gar nicht Qualifizierte welche erst noch Teilzeit sind und schlecht bezahlt sind, so dass die Betroffenen sich gar nie von der SH ablösen können, ein einziges Trauerspiel! Und wer sind die reichen Firmenbesitzer etc.? Ja genau die Bürgerlichen Politiker mit ihren fetten Löhnen und Bonis und der Kreis schliesst sich!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mirischgliich 12.01.2019 12:48
    Highlight Highlight Weniger Sozialhilfe = mehr Kriminalität
    • Platon 12.01.2019 15:37
      Highlight Highlight @Mirischglich
      Natürlich! Die Politik der SVP ist auch ein ständig sich ausweitendes Perpetuum Mobile der Problembewirtschaftung. Ursachen für Flucht und Vertreibung werden gefördert, das Kapital wird ins Ausland verschenkt und von den ärmsten Ländern zu uns befördert, Arme und Asylsuchende werden an den sozialen Abgrund getrieben, letztere dürfen kaum arbeiten etc. etc. Dies führt dann wiederum zu all den Dingen über die sich die SVP empören und Ängste schüren darf. Macht total Sinn, nicht?
  • N. Y. P. 12.01.2019 12:41
    Highlight Highlight Dieser Kommentar steht weiter unten..

    Steuererhöhung für Reiche, und
    Lohnerhöhung für tieflohn Jobs , also mehr Sozialismus, würde bald mal negativ auf die Wirtschaftsentwicklung schlagen.


    Jetzt nehme ich die Essenz aus obigem Kommentar..

    Lohnerhöhung für tieflohn Jobs , also mehr Sozialismus, würde bald mal negativ auf die Wirtschaftsentwicklung


    Und jetzt der Kern der Aussage..

    Lohnerhöhung ☝️für
    tieflohn ☝️ Jobs !!!


    GENAU SO ist die Gesinnung in
    der ... ! Und ihre Wähler kriegen das einfach nicht auf die Reihe.
    • MacB 12.01.2019 14:11
      Highlight Highlight Ich versteh dich nicht :(
    • N. Y. P. 12.01.2019 14:24
      Highlight Highlight Man will die Löhne der Tieflohn-jobs nicht erhöhen, weil das Sozialismus bedeuten würde.

      Laut FDP / SVP..
  • Platon 12.01.2019 12:30
    Highlight Highlight Thomas Müller sollte sich so richtig schämen gleich zu Beginn einer Diskussion über Armut in das übliche Rechts-Links-Schema abfallen zu wollen. Wir leben in einer Demokratie, natürlich kann man da über vieles streiten und Rechts und Links hat da auch eine wichtige Bedeutung. Aber wenigstens bei der Sozialhilfe, wo es darum geht jedem Einwohner ein würdiges Leben zu garantieren, das urschweizerischste überhaupt, etwas worauf ich wirklich stolz bin auf die Schweiz, sollten sich doch die Parteien zusammentun und endlich sachlich diskutieren und Lösungen finden.
  • banda69 12.01.2019 11:26
    Highlight Highlight die selbsternannte "partei des volkes" tut das was sie immer tut: nach unten treten.

    und ja, die svp schadet dem gemeinen schweizer volk.

  • Antigone 12.01.2019 11:02
    Highlight Highlight Es macht mich richtig wütend, wie realitätsfremd doch einige Politiker sind!

    • Charming 12.01.2019 15:48
      Highlight Highlight Die sind nicht realitätsfremd, sondern gefühlskalt, berechnend, aufwieglerisch und unverschämt! Leider werden solche Figuren gewählt, garnieren Steuergelder und zerstören den sozialen Frieden in der CH! Bald haben wir Gilet rouge...!
  • mogad 12.01.2019 10:50
    Highlight Highlight In der gestrigen Arena wurde mit keinem Wort die Wirtschaft in die Pflicht genommen. Es ist nämlich zu einem grossen Teil die Wirtschaft, die den Leuten sang und klanglos kündigt, wenn sie zum Beispiel dem neuen Chef nicht symphatisch genug sind. Sie landen in der Arbeitslosigkeit und dann in der Fürsorge. Warum weibeln SVP/FDP bei den Firmen nicht für die Anstellung von Fürsorgeempfänger?
    • karl_e 12.01.2019 11:02
      Highlight Highlight und es sind auch Vertreter der Wirtschaft, welche sich nicht schämen, Löhne unter dem Existenzminimum zu bezahlen.
    • Echo der Zeit 12.01.2019 14:18
      Highlight Highlight Hat im Radio kürzlich ein SVP-Vertreter genau die Wirtschaft in diesem Belangen in Schutz genommen - Die Wirtschaft hätte ja keine Möglichkeit, weil die Linken die Wirtschaft schädigen. Hab manchmal das Gefühl, die interessiert das alles gar nicht und verfolgen einfach ihre Ideologie.
    • Charming 12.01.2019 15:51
      Highlight Highlight Ja, weil sie selber von diesen Zuständen profitieren, allen voran die Bürgerliche Elite welche bestens von unseren Steuergeldern lebt, um nicht zu sagen abzockt, und irgend woher muss dieses Geld ja kommen! Diese Elite/Reichen besitzen ja eben genau diese Firmen und/oder sitzen in den Verwaltungsräten! Abwählen im Herbst ist die einzige Möglichkeit!
  • LifeIsAPitch 12.01.2019 10:50
    Highlight Highlight Herrlich zynisch, wie sich der Zeitgeist bei dieser Geschichte wiederspiegelt. Oder: Wenn sich Business-Milliardäre bei Polit-Millionären darüber beschweren, dass der Rest zu viel Geld erhält...
  • Madison Pierce 12.01.2019 10:47
    Highlight Highlight Ein schwieriges Thema, da man per Gesetz kaum eine Lösung schaffen kann, die immer dem Gerechtigkeitsempfinden entspricht.

    Alleinerziehende Mutter => erhält zu wenig, Dauerstress wegen unvorhersehbaren Ausgaben

    junger Mann, zu faul um einen Tag der Gemeinde zu helfen => Kürzung, bedroht Verwaltung, schnell wieder auf freiem Fuss

    "Muratore" => viele Jahre hart gearbeitet, hat nur AHV, Ergänzungsleistungen zu knapp

    Pensionskasse auf Kreuzfahrten verjubelt => erhält Ergänzungsleistungen

    Für alle diese Fälle kenne ich ein Beispiel. Ohne Einzelfallprüfung kann man das nicht fair regeln.
    • Todesstern 12.01.2019 12:20
      Highlight Highlight Warum gibt es nur das eine Sezanrio für den jungen Mann? Gibt auch alleinerziehnde Väter die darin versinken.
    • DanielaK 12.01.2019 12:58
      Highlight Highlight Weil der Kommentarschreiber vielleicht grad kein persönliches Beispiel dafür hat. Nebenbei kenne ich auch noch die eine oder andere Situation, wo die Sozialhilfe durchaus gerechtfertigt und sinnvoll ist/war.
  • Klaus07 12.01.2019 10:33
    Highlight Highlight Diese beteuern sogleich, dass sie natürlich nicht bei Frau Brown, sondern eben bei anderen, «unehrlichen» Sozialhilfe-Bezügern den Rotstift ansetzen wollen!

    Und was macht eigentlich die SVP gegen unehrliche Steuerzahler? Nichts! Was macht die SVP gegen unehrliche Firmen? Nichts. Was macht die SVP gegen unehrliches Vermögen? Nichts. Im Gegenteil, wer Reich ist, dem gibt die SVP noch mehr. Egal ob diejenigen mit legalen oder illegalen Mittel Reich wurden.

    Dieses nach unten tretten, dass ständig auf den Schwächsten herumhacken der SVP, ist einfach nur zum Kotzen.
  • "Das Universum" formerly known as lilie 12.01.2019 10:18
    Highlight Highlight (2/2) Die Realität sieht anders aus, wie das Beispiel von Frau Brown zeigt. Menschen können völlig unverschuldet in die Armutsfalle tappen, sei es, weil ihre Arbeit nicht genug abwirft, aber viel häufiger noch wegen Schicksalsschläge wie Krankheit, Scheidung, unerwarteten Kosten für die Kinder, Todesfällen und tausend anderen Dingen mehr, die uns das Leben ungefragt vor die Füsse knallen kann. Und es kann Alte und Junge, Männer und Frauen treffen.

    Dafür wurde die Sozialhilfe geschaffen: Damit niemand Angst haben muss. Nun aus den Betroffenen Monster zu machen, ist einfach nur grotesk.
  • TheGoon 12.01.2019 10:14
    Highlight Highlight Der Schlüsseldienst kostet mehrere hundert Franken.

    Der Lohn der Damenschneiderin reicht nicht.

    Eine Damenschneiderin in Bangladesh verdient 20-30.- Monat.

    Die AHV/PK wird via Negativzinsen geplündert. Diese Leute werden früher oder später bei der Sozialhilfe landen.

    ...na das kann ja heiter werden...
  • infomann 12.01.2019 10:13
    Highlight Highlight Es ist doch an jedem Arbeitsplatz so.
    Wenn ich eine Arbeitsstelle annehme beginne ich unten in der Lohnskala.Wenn ich mich bewähre und gut arbeite steigt der Lohn.
    Nur bei der Sozialhilfe ist es umgekehrt...
    • mogad 12.01.2019 12:35
      Highlight Highlight Weil die Sozialhilfe nur den Grunbedarf deckt, soll nicht gekürzt werden.
    • Asmodeus 12.01.2019 12:44
      Highlight Highlight Du weißt schon, daß bei vielen Firmen die einzige Lohnsteigerung durch Kündigung entsteht?

      Also wenn man zu einem besser bezahlten Job abhaut?

      Loyalität ist tot. Die heutigen Manager wollen keine Mitarbeiter mit Erfahrung.

      Durfte ich selbst miterleben.

      Zitat des HR-Chefs meiner letzten Firma.

      "Nach drei Jahren bringt uns ein Mitarbeiter nichts mehr"
    • Hierundjetzt 12.01.2019 13:18
      Highlight Highlight Info: ja in den 80gern war das so. Den Lohn den Du im 2019 bei Stellenantritt aushandelst, gilt bis an Dein Lebensende. Nix da von voll mehr Geld. Nur Stellenwechsel bringen mehr.

      Grund: Stellen sind heute infolge Gleichberechtigung fix eingereiht (Lohnband) und definiert. Sonst gibts eben keine Gleichberechtigung mehr.

      DAS ist ein guter Fortschritt für die anderen 50% der CH, der Frauen
  • Enzasa 12.01.2019 10:12
    Highlight Highlight Hier wird gegen Arme gehetzt.
    Man schlägt niemanden der schwächer ist, man tritt niemanden der am Boden liegt, das ist ehrlos. Wer stark ist und Ehre hat, verteidigt den, der hilfsbedürftig ist. Das ist sozial und menschlich.
    Leben ist nicht planbar und Unglücke passieren, nicht jeder wurde im Elternhaus gefördert oder unterstützt. Natürlich gibt es ein paar Schmarotzer, genauso wie es ein paar Reiche Abzocker gibt. Die meisten Sozialhilfe Bezüger leiden unter ihrer Situation, sogar die Lebenserwartung ist niedriger, armselig wenn man diesen Menschen um ein paar Franken neidet.
  • "Das Universum" formerly known as lilie 12.01.2019 10:11
    Highlight Highlight Ich kann nur beipflichten, dass die öffentliche Diskussion zur Sozialhilfe festgefahren ist.

    ME liegt das daran, dass die öffentliche Diskussion ein Bild des Sozialhilfebezügers geschaffen hat, welche nur in seltenen Fällen der Realität entspricht.

    "DER Sozialhilfeempfänger" ist gemäss diesem Stereotyp männlich, jung und zu faul zum arbeiten. "DER Sozialhilfeempfänger" ist ein Betrüger, gewaltbereit, renitent und saugt den Sozialstaat aus. "DER Sozialhilfeempfänger" sollte dankbar sein, dass man ihn nicht verhungern lässt, und es ist eine Frechheit, dass er noch etwas verlangt! (1/2)
    • Juliet Bravo 12.01.2019 12:32
      Highlight Highlight Jetzt kannst du auch noch benennen, wer dieses Bild erschaffen hat. Es ist nicht „die öffentliche Diskussion“, die einfach durch Zauberhand so wurde. Es war die SVP und ihr neoliberales Gesellschaftsbild, die die Armen zu Schmarotzern gemacht hat und die Debatte in diese Richtung dreht. Siehe Matters Statment: „Armutsdiskurs ist Marxismus“.
    • Charming 12.01.2019 16:00
      Highlight Highlight Richtig! Ergänzend noch die FDP, CVP, BDP und teilweise die GLP dazu, alles Parteien, welche im Parlament und bei jeder Gelegenheit ihre krankhaften, despektierlichen, menschenverachtenden Äusserungen kundtun. Leider steigen viele darauf ein, welchen es selber nicht gut geht und hart an der Grenze existieren müssen. Dieses Ausspielen funktioniert bestens!
  • Herr Je 12.01.2019 10:11
    Highlight Highlight Wie Mani Matter schon vielen Jahren treffend dichtete:

    Dene, wo‘s guet geit, giengs besser,
    Giengs dene besser, wo‘s weniger guet geit,
    Was aber nid geit, ohni dass‘s dene weniger guet geit, wo‘s guet geit.
    Drum geit weni, für dass es dene besser geit, wo‘s weniger guet geit
    Und drum geit‘s o dene nid besser, wo‘s guet geit.
  • mogad 12.01.2019 10:07
    Highlight Highlight Zuerst kriegen Alle nur 600 Fr. Grundbedarf. Dann können sie sich zu 968 Fr. hocharbeiten. Und wer bestimmt die Erhöhung? Werden die Klienten regelmässig verhört und mitbbohrenden Fragen traktiert? Wie soll das gehen ohne zusätzl. Büroktatie und noch mehr Unsicherheit und Schikanen für die Klienten! Hoffentlich kommt das nicht.
    • Sportfan 12.01.2019 10:21
      Highlight Highlight Lieber Mogad, sie haben völlig recht. Dieser Vorschlag ist so dumm, dass es sich eigentlich gar nicht lohnt, weiter darüber nachzudenken.

      Er ist in etwa gleich klug, wie wenn jeder Autfahrer am Anfang des Jahres den maximalen Bussenbetrag einzahlen müsste und am Ende des Jahres das zurück bekommt, wofür er nicht "geblitzt" wurde.

      Dieser Vorschlag ist eigentlich sogar für die SVP noch zu dumm.
    • John Carter 12.01.2019 14:49
      Highlight Highlight Das habe ich mir gestern auch überlegt. Wenn ich mich daran erinnere was für ein "Vollzapfen" mich beim RAV betreut hat, dann hätte ich wohl betteln müssen um diese Leistung zu bekommen. Die war sehr jung, arrogant und hatte keine Ahnung.

      Sich dann vor solchen Betreuern zu behaupten ist echt demütigend. Man fühlt sich wie eine Nummer.
    • Kriss 12.01.2019 14:59
      Highlight Highlight Zumal wir da von einer Partei sprechen, welche die Bürokratie reduzieren möchte
    Weitere Antworten anzeigen
  • AlteSchachtel 12.01.2019 10:06
    Highlight Highlight "Möglicherweise kann sie dieses Geld gar nicht annehmen, ohne Kürzungen in der Sozialhilfe hinzunehmen."

    Hier scheint eine Gesetzeslücke zu existieren. Es gab auch schon Fälle, wo die ganzen (kantonalen) Stipendien eines der Kinder vom Amt beschlagnahmt und mit der Familien-Sozialhilfe verrechnet wurden. Scheinbar war das möglich, weil die Stipendien als Einkommen taxiert werden können.

    Der SVP-Plan wird Willkür und Kosten vergrössern.

    Löhne, Mieten etc. zu prüfen, wäre für die eigene Grossindustriellen-Clientele lästig, deshalb trampelt man auf den Schwächsten herum.
    • Charming 12.01.2019 16:12
      Highlight Highlight Zu den Fakten: Kinder haben gar keine Stipendien! Sie meinen wohl Jugendliche. Diese sind und bleiben Stipendien und dürfen nicht als Einkommen angerechnet werden! Bei Frau Brown gehts um Erwachenen-Stipendium für eine Umschulung und/oder neue Ausbildung. Wenn diese bewilligt wird hat die SH rein gar nichts dazu zu sagen! Mir scheint sie ist ungenügend informiert und/oder ihre Sozialarbeiterin arbeitet fehlerhaft!
    • Lilamanta 12.01.2019 20:04
      Highlight Highlight Keine Gesetzeslücke, sondern das Subsidiaritätsprinzip der Sozialhilfe. Sie zahlt erst, wenn keine anderen Einnahmen verfügbar sind. Kinderzulagen sind Einnahmen und müssen vom Grundbedarf abgezogen werden. Stipendien sind Einnahmen und müssen gemäss Sozialhilfegesetzen abgezogen werden. Darlehen sind Einnahmen, Spenden sind Einnahmen. Man spricht in den letzten beiden Fällen von Freiwilligen Zuwendungen Dritter, die nur unter sehr engen und restriktiven Bedingungen nicht von den Sozialhilfeleistungen abgezogen werden.
  • derEchteElch 12.01.2019 10:05
    Highlight Highlight „Das System der Leistungskürzungen funktioniere wg. den Verzögerungstaktiken laut Bircher Vorne und Hinten nicht.“

    Da hat Frau Bircher nicht unrecht. Jede Verfügung kann und wird angefochten. Da sind „die Faulen“ besonders schnell. Das gleiche passiert bei Gerichtsentscheiden.

    Ich würde es sehr begrüssen, wenn das System umgedreht werden würde. „Die Fleissigen“ bekommen im Endeffekt eh das Gleiche, aber „die Faulen“ können nicht mit Beschwerden eine Verfügung blockieren und das entlastet den Staat.
    • Dr. Unwichtig 12.01.2019 11:30
      Highlight Highlight @Elch. Rational betrachtet macht es Sinn, ein System auf die Mehrheit auszurichten. Es gibt keine Studie (und vermutlich würde es noch nicht mal die SVP behaupten), dass die Mehrheit der Sozialhilfebezüger renitente Taugenichtse sind. Die Diskussion impliziert dies zwar teilweise, aber niemand, der ganz bei Trost ist, kann eine solche Aussage ernsthaft gutheissen...
    • mogad 12.01.2019 12:44
      Highlight Highlight Gegen die Verfügung kann Einsprache erhoben werden. Aber die Einsprache hat KEINE aufschiebende Wirkung, es wird trotzdem gekürzt! Frau SVP-Bircher hat masslos dramatisiert und übertrieben. Und gleichzeitg hat sie zugegeben, dass schon jetzt bei fehlender Mitarbeit gekürzt werden kann. Übrigens: Wo ist Frau Birchers Empörung bezügl. Steuerhinterziehung. Die kostet den Staat, den ehrlichen Steuerzahler mehr als die 2 Mia für die Sozialhilfe!
    • Lilamanta 12.01.2019 14:42
      Highlight Highlight Beispiel BL, nachzulesen in der Stellungnahme des Regierungsrates: nicht einmal 1 Prozent der Verfügungen der Sozialdienste würden angefochten. Davon wurden genau 5 Entscheide an die 2. Rechtsmittelinstanz weitergezogen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 12.01.2019 09:57
    Highlight Highlight Vor einigen Jahren geriet ich nach einem Job-Verlust in eine tiefe Krise hinein und bekam es dann auch mit unserer Sozialhilfe zu tun.
    Die Krise spitzte sich so weit zu, dass sogar eine IV-Rente beantragt wurde!
    Doch am Ende "kriegte ich doch noch die Kurve".
    Heute bin ich in meinem Traumberuf Landarbeiter tätig, verdiene minimal, bin aber maximal zufrieden.
    Ich kann nicht genau sagen, was letztlich zum Erfolg führte. Die MISCHUNG war's, und EHRLICHE Menschen, die sich nicht verstellten und -wenn's sein musste- auch mal Dinge sagten, die sich für mich unangenehm anhörten.
    Bravo Vielfalt!
    • Saraina 12.01.2019 15:52
      Highlight Highlight Bravo Rodolofo! Nicht jeder hört zu und setzt um, wenn es sich für ihn unangenehm anhört.
    • rodolofo 12.01.2019 16:49
      Highlight Highlight @ Saraina
      Ich habe nicht auf Kommando reagiert!
      Meistens wissen wir ja selber am besten, wie daneben wir uns benehmen, wenn wir uns daneben benehmen und wie unattraktiv wir damit auf Andere wirken.
      Das müsste man uns also von aussen nicht extra sagen und uns die schlechte Laune erst recht verderben!
      ABER jemand, der Unangenehmes ausspricht und damit einen empfindlichen Nerv trifft, beweist seine Ehrlichkeit!
      Diese ehrliche Person sollte aber auch umschalten können, nicht allzu nachtragend sein und ein angenehmeres Verhalten auch freudig begrüssen!
      Sonst war die "Ehrlichkeit" destruktiv.
  • mogad 12.01.2019 09:50
    Highlight Highlight Zum Grundbedarf gibt es das Wohnungsgeld. Ein Hebel, um die Leute zu schickanieren: wir kürzen Dir das Wohnungsgeld auf 1075 Fr. herunter. Entweder suchst und findest Du eine günstigere Wohnung, oder Du bezahlt den Fehlbetrag von Deinem Grundbedarf.
    • Asmodeus 12.01.2019 12:47
      Highlight Highlight Vor Allem weil umziehen sicher nichts kostet.
    • Charming 12.01.2019 16:28
      Highlight Highlight Ganz so ist es nicht! Das Wohnungsgeld darf nicht gekürzt werden! In der Diskussion gehts um den Grundbedarf von Fr. 986.-! Dieser frei einteilbare Pauschalbetrag muss für 13 Ausgabenposten reichen (SKOS/Grundbedarf)! und ist laut wissenschaftlichen Studien ca. Fr.100.- zu tief. Wenn jemand in einer zu teuren Whg lebt haben Sie Recht, wobei es auch dort Ausnahmen gibt, zB. wegen Härtefall Wohnungsnot!
  • Sportfan 12.01.2019 09:49
    Highlight Highlight In der Schweiz gibt es doppelt so viele Sozialhilfe Empfänger wie Bauern. Nur bekommen die Bauern mehr "Sozialhilfe" (Direktzahlungen) als die Armen Schweizer.

    Also jeder Schweizer Bauer bekommt doppelt soviel, wie jeder Sozialhilfe Empfänger ... und wir streiten über die Sozialhilfe? Echt jetzt?

    • derEchteElch 12.01.2019 09:57
      Highlight Highlight Anscheinend ernärst du dich von Plastik und Abfall, denn du scheinst nicht zu wissen, wie hart und wie viel Bauern arbeiten..
    • Pisti 12.01.2019 10:18
      Highlight Highlight Ein Bauer erhält Direktzahlungen, dafür arbeitet er aber auch so 70h die Woche und produziert Esswaren für die Bevölkerung.
      Man könnte ja auch Künstler nennen, die Leben auch häufig von staatlicher Unterstützung, aber auch die Arbeiten.
      80% der südlichen Wirtschaftsmigranten arbeiten nichts und werden ziemlich sicher nie arbeiten. Na merken Sie den Unterschied?
      Ich bin schon längst dafür wer länger einzahlt soll mehr erhalten und wer nie eingezahlt soll nur das absolute Minimum erhalten.
    • Butschina 12.01.2019 10:29
      Highlight Highlight OK, ich nehme das Beispiel meines Verwandten. Er führt einen Milchbetrieb. Subventionen erhält er jährlich knapp CHF 20'000.-. Da seine Frau mitarbeitet ergibt dies pro Person CHF 10'000.-
      Ihrer Folgerung nach erhält ein Sozialhilfebezüger pro Jahr also CHF 5'000.-. Davon könnte niemand leben. Es sind nicht die Kleinbetriebe die viel Subventionen erhalten. Im Gegenteil ohne zusätzliches Einkommen würden sie beim Sozialamt landen. Im Falle meines Verwandten kann der Betrieb weitergeführt werden weil sie Notfallplätze für Kinder anbieten. Diese haben es dort wunderschön und erfahren Liebe winwin
    Weitere Antworten anzeigen
  • mogad 12.01.2019 09:46
    Highlight Highlight Die SVP/FDP-Vertreter sagen, ein 20zig-jähriger soll weniger Geld bekommen als ein 60zig-jähriger. Der Grundbedarf ist aber für beide gleich. Der Junge bekommt das Gemüse nicht billiger als der Ältere. SVP-Müller sagte gestern sinngemäss, es brauche beim Grundbedarf keinen Posten für den ÖV! In Hagenbuch gibts nur den teuren Volg. Um im Caritas-Laden billig einzukaufen muss man für 13 Fr. den Zug nehmen. Die neoliberalen Steuersenker missgönnen den Armen einfach Alles: Das Zeitungsabo, das Telefon, den Coiffeur. Einfach Alles, was für uns normal ist und kein Luxus.
    • Fairness 12.01.2019 11:51
      Highlight Highlight Heute kann man genügend Zeitungen gratis lesen. Q
    • Butschina 12.01.2019 12:36
      Highlight Highlight Nur finden sich in Gratiszeitungen wenig bis gar keine Stellenangebote. ÖV ist nötig für Arzttermine, Vorstellungsgespräche und auch mal eine kleine Vergnügungsreise in einen Zoo oder so. Kann man in der Freizeit nie etwas unternehmen, werden die Betroffenen krank. Günstiger wird es dann nicht, im Gegenteil. Der jetzige Betrag reicht zum Leben, sofern man gescheit mit Geld umgeht und den Konsum anpasst. Renitente Bezüger können bereits heute mit Gelderkürzungen bestraft werden. Ich finde man sollte es so lassen wie es ist.
    • mogad 12.01.2019 12:48
      Highlight Highlight @Fairness. Ich möchte diese ungesunde Gratiskultur nicht zum Massstab nehmen. Man Schluss heisst es dann, man solle sich die Haare selber schneiden um Kosten zu sparen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Töfflifahrer 12.01.2019 09:42
    Highlight Highlight Was mich schockiert ist, dass man offensichtlich Personen die sich durch Weiterbildung selbst wieder aus dem Sumpf ziehen wollen, nicht unterstützt, sondern diese noch behindert indem man offensichtlich die Kosten die jemand auftreiben kann von der Sozialhilfe abzieht!
    Ich verstehe, dass Einkünfte bei der Bemessung immer zu berücksichtigen sind, aber das hier entbehrt jeglicher Logik.
    Dass die Parteien nun auf dem Rücken von den Schwächsten nun noch Wahlkampf machen ist, Entschuldigung den Ausdruck, nur noch zum Kotzen.
    • /dev/null 12.01.2019 12:50
      Highlight Highlight Ich hatte selbst so ein Beispiel in der Verwandtschaft. Man muss schon sehr genau einschätzen und qualifizieren können, ob eine Weiterbildung das richtige ist. In meinem Beispiel war es das definitiv nicht. Zu viele Fehlzeiten, unkooperatives Verhalten (deshalb auch langzeit Arbeitslos) und am Schluss zweimal durch die Prüfung gerasselt.
      Dann auf Kosten Sozialamt die Schule mit einem Anwalt verklagt - scheiterte aber auch wieder... Fazit: 20'000.- Weiterbildungskosten in den Sand gesetzt...
    • Töfflifahrer 12.01.2019 15:18
      Highlight Highlight @/dev/null: ich stimme ihnen zu. Die angestrebte Weiterbildung muss schon passen und die Person muss auch wollen. Aber ein Versuch ist es sicherlich wert. Ihr genannter Fall ist meiner Ansicht nach doch extrem, da ist ein Abbruch sicher gerechtfertigt.
  • thunder 12.01.2019 09:39
    Highlight Highlight 2 gesunde Erwachsene mit 2 Kindern in einem Land mit Vollbeschäftigung. Da darf überhaupt keine Sozialhilfe bezahlt werden. Meine Putzfrau findet keine Mitarbeiterin, weil alle angefragten Kolleginnen lieber Sozialhilfe beziehen, als ihr helfen und das bei einem Std Lohn von 30.-. Ich kann dieses Sozialgesaber nicht mehr hören!
    • mogad 12.01.2019 12:50
      Highlight Highlight Wie Sie hier Alle in einen Topf werfen! Haben Sie die Aussage der Putzfrau überprüft?
    • Asmodeus 12.01.2019 12:50
      Highlight Highlight Und wir können die Lügen der SVP und ihrer menschenverachtenden Gefolgschaft nicht mehr hören.
    • Fabio74 12.01.2019 13:28
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • mogad 12.01.2019 09:33
    Highlight Highlight Schade war niemand vom Sozialdienst der Caritas anwesend. Dort landen nämlich jene, denen die staatl. Fürsorge die Leistungen verweigert. Beispiel: der Sozialdienst gibt einer Serviceangestellten kein Geld für das Auto, was dazu führt, dass die Frau keinen Job in ihrem Beruf mehr findet usw..
    • Schnueffelix 12.01.2019 10:09
      Highlight Highlight Ein teil des Problems ist auch eben dieser Mechanismus. jemand anderes (in Ihrem Beispiel die Caritas) nimmt sich ja dann dem Problem an und beim Amtsschimmel ist es vom Tisch. Solange eine solch bequeme "Lösung" vorhanden ist, wird auch kein Umdenken stattfinden. Damit diffamiere ich nicht die Caritas etc. im gegenteil, diese arbeiten mit dem bisschen, was sie haben. Und drehen so ungewollt mit an der Kurbel dieses Fleischwolfes. Die ganze Systemstruktur muss zwingend analysiert und angepasst werden, sonst wird das nie zu etwas führen.
    • mogad 12.01.2019 14:54
      Highlight Highlight @Schnueffelix. Der Sozialstaat bestehend aus ALV, IV, Fürsorge usw. Ist auch für die Wirtschaft ein "bequemer Mechanismus". Er erleichtert es der Wirtschaft Mitarbeiter loszuwerden und durch billigere, jüngere, schönere zu ersetzen. Vorzugsweise über die PFZ.
    • Schnueffelix 12.01.2019 15:53
      Highlight Highlight Da kann ich nur beipflichten. Leider.
  • skofmel79 12.01.2019 09:29
    Highlight Highlight 2/2 dass sie fiktive hogelaslagen oder übernachtungen aufschreiben dürfen, auch wenn sie zuhause übernachten. Das nennt man dann wohl schmarotzen. Aber das prangert niemand an. Hier haben linke wie auch rechte dafür gestimmt. Also, es geht nicht um links und rechts, man sollte das thema verschieden beleuchten und dann die lösungen unabhängig der fixen denkmuster suchen. Es kämen bestimm völlig neue lösungen zustande. So gäbe es ein z.b. ein system, welches nur unter umständen die SH kürzt, oder je nach situation. Aber nicht pauschal. Es verlangt einfach etwas mehr denkarbeit als das jetzige
  • skofmel79 12.01.2019 09:23
    Highlight Highlight 1/1 Ich arbeite als sozialarbeiter. Betreuer finde ich schon fast herablassend für meine branche. Ich habe zig harte reglemente durchzusetzen, für einen betreuungs-oder streichelzoo ist kein spielraum da. Da sind dann hierarchosch no ein paar augen, die abweichungen gut überwachen würden. Das zu dem. Ich bin weder links noch rechts, weil ich deransicht bkn, die bringt die menschen nicht weiter, sondern lässt sie in schubladen denken, womit die agilität in der denkweise eingeschränkt wird. Speziell ist einfach, dass einige politiker kürzen wollen, aber dann bei parlamentsspesen dafür stimmen,
  • wolge 12.01.2019 09:20
    Highlight Highlight Stell dir vor jemand Ä „kauft“ ein Auto für 100‘000.-. Sein kleines Einkommen reicht um die Leasingrate und sein Leben zu bezahlen. Es besteht eine rund 50% Chance, dass er die Leasingrate nach einiger Zeit nicht nehr bezahlen kann... Der Staat wird in diesem Fall die Kosten übernehmen... Geht gar nicht oder?

    Wie verhält es sich wenn jemand eine Familie gründet und bei einer Scheidungsrate von rund 50% nicht einkalkuliert dass er zwei Haushalte finanzieren können muss?
    • Asmodeus 12.01.2019 12:53
      Highlight Highlight Bitte erkläre uns wie man mit Sozialhilfe ein Auto für 100 000 kauft oder leased.
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 12.01.2019 13:36
      Highlight Highlight Schönes Szenario Wolge.
      Nur vollkommen realitätsfremd und nicht möglich.
      Insofern man überhaupt einen Leasingvertrag abschließen kann, mit Sozialhilfe, wird es definitiv keiner über 100'000.- Franken. Wenn überhaupt, und das ist immer noch ziemlich unrealistisch, vielleicht gerade mal 20'000.-
    • Lami23 12.01.2019 14:22
      Highlight Highlight Ich heirate im Sommer. Habe ich auch nicht einkalkuliert. Dumm von mir.
    Weitere Antworten anzeigen
  • poltergeist 12.01.2019 09:03
    Highlight Highlight Ich denke der SVP geht es vorallem um die wachsende Zahl der Asylanten in der Sozialhilfe. Gelder fliessen zurück in die Herkunftsländer, ein riesiger Pullfaktor. Dort muss eine Lösung gefunden werden (Sach- statt Geldleistungen, Zahlungen nur mit Karte) und nicht einfach allen pauschal den Grundbedarf kürzen.
    • Asmodeus 12.01.2019 12:57
      Highlight Highlight Falsch. Der SVP geht es darum auf Kosten der ärmsten zu sparen um sich und ihren reichen Freunden mehr Steuergeschenke zu geben.

      Die Asylanten und sonstige bösen Ausländer sind der Deckmantel um die leichtgläubigen Wähler hinter sich zu bringen.


      Warum glaubst Du spart die SVP so stark bei Bildung und sozialem und wehrt sich so stark gegen Mindestlöhne?

      Weil ungebildete und verzweifelte Menschen sich am leichtesten ausbeuten lassen und dann auch noch auf ihre Lügen herein fallen.
    • Charming 12.01.2019 16:39
      Highlight Highlight Bravo, Sie sehen`s glasklar! Etliche hier im Forum glänzen mit Halbwissen und Glauben ohne Detailkenntnisse der Sachlage. Für diese müsste mensch sich halt ein bisschen informieren, ist aufwändig und braucht Wissen! Im Herbst sind Wahlen um diese desaströsen Polit-Figuren endlich abzuwählen!
  • salamandre 12.01.2019 09:01
    Highlight Highlight Man kann auch getrost wieder die Diskusion über das bedingunglose Grundeinkommen aufnehmen. Fair oder nicht spielt gar keine so große Rolle. Das Geld landet zum allergrößten Teil wieder bei den Gleichen, in der Zwischenzeit macht dieses Geld aber was es wirklich tun sollte...arbeiten
    • wolge 12.01.2019 11:16
      Highlight Highlight Das bediningslose Grundeinkommen finde ich im Grundsatz eine sehr interessante Idee. Es müsste einfach weltweit sein, da wir ansonsten noch grössere Migrantenströme verzeichnen werden.

      Was mich an allen Sozialsystemen stört, ist dass sie eigentlich dafür da sind wenn man einfach totales Pech hat. Leider nehmen jedoch viele Menschen ihre Verantwortung nicht wirklich wahr, sondern leben ziemlich in drn Tag hinein und verlassen sich auf diese Systeme. Dies ist schlecht. Es wirft ein schlechtes Bild auf solche die wirklich Pech hatten
    • salamandre 12.01.2019 14:42
      Highlight Highlight wolge, der "Missbrauch" der Sozialleistungen wird sich nicht eliminieren lassen. Ich war 40 Jahre selbsttätig. Die Allermeisten würden die Kohle wieder rotieren lassen, missbrauch oder nicht. Mir geht es darum, dass das Geld auf dem Markt ist, auf der Bank nützt es gar nichts
    • Charming 12.01.2019 16:41
      Highlight Highlight Würden das ALLE so sehen/machen hätten wir diese Probleme nicht und ALLE würden in menschenwürdigen Umständen leben!
  • wolge 12.01.2019 08:49
    Highlight Highlight Man hätte sich halt grundsätzlich vor der Gründung einer Familie Gedanken darüber machen müssen, ob das Geld reicht. Das Szenario „Scheidung“ ist bei einer Scheidungsrate von um die 50% immer einzuplanen. Alles andere ist fahrlässig
    • Gähn on the rocks 12.01.2019 09:01
      Highlight Highlight
      aha, ich stelle fest, nur reiche dürfen kinder haben, sich scheiden lassen.
      die gesellschaft wird in geldklassen eingeteilt, ist ja nichts neues.
      das ist diskriminierend und völlig asozial. = kein lösungsansatz!
    • N. Y. P. 12.01.2019 09:15
      Highlight Highlight Das darfst du aber deiner Frau nie sagen, dass du vor der Heirat bereits das Szenario der Scheidung mit Taschenrechner und Kaffee auf den Tisch durchgerechnet hast.

      wolge, wolge..
    • p4trick 12.01.2019 09:36
      Highlight Highlight Komm von deine hohen Ross herunter. Schon mal darüber nachgedacht dass durch eine Änderung in deinem Leben dein Einkommen dratisch reduziert sein kann? Soll ich dann auch kommen "hättest halt vorher darüber nachgedacht obs reicht"
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fairness 12.01.2019 08:43
    Highlight Highlight Sozialarbeiter, - betreuer oder was auch immer, inklusive gewisser Medien, sollten mal aufhören, den Leuten die Hilfe fast „aufzuzwingen“, sie zu bestätigen, das sei ihr gutes Recht. Ja, aber nur in Not. Und nicht als Belohnung der Bequemlichkeit!
    • Fly Baby 12.01.2019 09:10
      Highlight Highlight Hast du Beweise oder sonst irgendwas an Fakten welche deine Aussage belegt?
    • Dr. Unwichtig 12.01.2019 09:23
      Highlight Highlight Der Kommentar eines Ahnungslosen. Zur Info: Der Bezug von wirtschaftlicher Sozialhilfe ist in der Tat ein Recht, das aber nur bei der Erfüllung gewisser Rahmenbedingungen gewährt wird. Diese sind im Gesetz vorgeschrieben und werden jeweils im Einzelfall geprüft. "Bequemlichkeit" ist kein anerkannter Grund. Sie haben nicht zufällig eine Glatze, haben viele Tatoos und machen schlechte, aber erfolgreiche Musik?
    • Phrosch 12.01.2019 09:26
      Highlight Highlight Fairness, wie kommst du darauf, dass den Menschen Hilfe aufgezwungen wird? Es ist ein Unterschied, jemanden über seine Rechte zu informieren oder ihm etwas aufzuzwingen.
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  • Skeptischer Optimist 12.01.2019 08:43
    Highlight Highlight Die Sozialhilfe wäre kaum ein Problem, wenn unser Wirtschaftssystem nicht darauf ausgerichtet wäre, primär die Steigerung von hohen Finanzvermögen zu fördern. Es soll niemand behaupten Geldmangel wäre die Ursache.

    Die Oligarchenpartei arbeitet in die Tasche der Oligarchen. Es ist Zeit, dass sich der Bürger hier weiterbildet.
    • smoking gun 12.01.2019 09:04
      Highlight Highlight @Skeptischer Optimist: Vielen Dank für diesen klugen Kommentar. Wie es dazu kommen konnte, wird hier erklärt:

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    • B 12 12.01.2019 09:47
      Highlight Highlight Und was soll man dagegen tun?
      Sozialismus einführen ?
      Keine Lösung.
      SP wählen ?
      die hat sich vom kleinen Bürger längst verabschiedet.
    • ostpol76 12.01.2019 09:55
      Highlight Highlight "wenn unser Wirtschaftssystem nicht darauf ausgerichtet wäre, primär die Steigerung von hohen Finanzvermögen zu fördern"

      Wenn sich die Bürger weiterbilden erkennen sie aber auch dass die Globalisierung einen grossen Anteil an diesem Problem hat.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Abraham Colombo 12.01.2019 08:40
    Highlight Highlight Eins bleibt mir schleierhaft oder macht mich sogar wütend. Aber vielleicht kann es mir jemand erklären. Wie kann eines der reichsten Länder der Welt eine so Asoziale Politik betreiben? Unser Land hätte genug Geld um so viele Soziale misstände zu beheben.
    • N. Y. P. 12.01.2019 08:58
      Highlight Highlight Wenn du bei den Ärmsten nochmals einige Hunderter *rauspresst*, kannst du die Firmensteuern wieder ein Mü gegen unten drücken.
    • ingmarbergman 12.01.2019 09:39
      Highlight Highlight Hierzu eine Parabel:

      Ein SVPler, ein Sozialhilfebezüger und ein Asylbewerber sitzen zusammen am Tisch. Auf dem Tisch liegen 1000 Goldstücke. Der SVPler nimmt sich 999 Goldstücke. Dann dreht er sich zum Sozialhilfebezüger und meint: „Achtung, der Asylbewerber will dir dein Goldstück wegnehmen!“
    • mogad 12.01.2019 09:57
      Highlight Highlight Wer weiss, vielleicht wurde den Chinesen vor Unterzeichnung des Freihandelsabkommens versprochen, den Sozialstaat abzuschaffen. Weil man in China gar nicht weiss, was das ist, ausser, dass es kostet. Ende Ironie.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jarl Ivan 12.01.2019 08:29
    Highlight Highlight Haben wir in unserem Land nicht die Möglichkeit bei anderen Dingen den Gürtel enger zu schnallen, zum Beispiel der Armee.
    Liebe leute vergesst nicht es sind einzelne die dieses System “ausnutzen".
    Gebt den Ämtern das richtige Werkzeug jene die es nicht begreifen zu bestrafen. Und nicht wie von einigen gewünscht, zuerst alle herabzustufen. Um sie bei "gutem Benehmen“ wieder auf 986 Franken zu bringen.
    Kollektivstrafen sind der falsche Weg
    • Fairness 12.01.2019 08:49
      Highlight Highlight Also ich habe bis anhin nur solche erlebt, die sehr wohl hätten arbeiten können..
    • Fly Baby 12.01.2019 09:12
      Highlight Highlight @Fairness wo und wie viele hast erlebt? 10 100 oder 1000?
    • Phrosch 12.01.2019 09:31
      Highlight Highlight Fairness, dein Argument hat einen Haken: nur weil jemand „arbeiten könnte“, hat er oder sie noch keinen anständig bezahlten Job. „Arbeiten können“ kann soviel verschiedenes bedeuten. Frau Browns Beispiel zeigt, dass arbeiten allein nicht immer reicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. 12.01.2019 08:08
    Highlight Highlight Diese (SVP) beteuern sogleich, dass sie natürlich nicht bei Frau Brown, sondern eben bei anderen, «unehrlichen» Sozialhilfe-Bezügern den Rotstift ansetzen wollen.

    Nein, natürlich nicht bei Frau Brown. Aber alle anderen hängen natürlich am Tropf des Staates, sind faul und haben Filzläuse.

    Dieses Phrasendreschen ist so anödend. Läuft immer gleich. Parolen rausplustern, dann ein, zwei Beispiele von Hinterpfupfigen bringen und aufs grosse Ganze schliessen.
  • Ichsagstrotzdem 12.01.2019 08:07
    Highlight Highlight Anstatt die lobenswerte Errungenschaft der sozialen Auffangnetze zu demontieren, sollte man sich eher der Frage widmen, warum der Kleine Mann in der Schweiz so wenig mehr verdient. DAS wäre doch mal ein Thema für SP und SVP!
    • B 12 12.01.2019 08:22
      Highlight Highlight Was heisst eigentlich: wenig verdienen ?
    • Fairness 12.01.2019 08:51
      Highlight Highlight @ B12
      Wenn der Job unterbezahlt ist, um in der Teppichetage mehr auszahlen zu können.
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 12.01.2019 09:21
      Highlight Highlight Im Verhältnis zu den Lebenshaltungskosten.
      Die Preise sind markant gestiegen während der Lohn teilweise gesunken ist.
  • no-Name 12.01.2019 07:36
    Highlight Highlight 2/2 und ein weiteres Problem ist das man es halt möglich macht, so zu leben, weil keine andere wahl. Und irgendwie ist man auch e biteli stolz drauf weil man es schafft....

    Aber wenn das eigene kind in der 5. Klasse das einzige ist das noch mit einem brockestube 18zoll-velo in die badi fährt tuts schon kurz weh.

    Aber ja, es ist machbar. Und nein, ich mach nichts falsch mit unseren gemeinsam 140% ohne auto und ferien....

    (Im übrigen 70/70 und nicht wie vermutet 100/40)
    • wolge 12.01.2019 08:55
      Highlight Highlight Man hat immer eine Wahl. Jeder kann entscheiden ob er Kinder will. Kinder einfach durch zu stieren und danach zu jammern weil das Geld nicht reicht scheint mir sehr egoistisch. Sowohl gegenüber dem Kind als auch gegenüber Staat und Bevölkerung
    • Schnueffelix 12.01.2019 10:17
      Highlight Highlight Nicht zu vergessen, die langfristigen Folgen weil der Sprössling dann oftmals aufgrund dessen ausgegrenzt wird und sich das Trauerspiel eine Generation später aufgrund der prägenden Erfahrungen wiederholt. Sie sind zurecht stolz darauf.
    • no-Name 12.01.2019 10:33
      Highlight Highlight Wolge: wie ich sozialdarwinisten liebe! 🙄 Kinder zu haben darf nicht ein Luxus sein! Nein Wolge: Man hat nicht immer eine Wahl und es gibt durchaus äußere Umstände die einem einen Strich durch die Rechnung machen. Glück für die, denen es nicht so geht.

    Weitere Antworten anzeigen
  • no-Name 12.01.2019 07:31
    Highlight Highlight Es ist scheisse mit so wenig zu leben. Und wenn mann bemüht ist und es versucht möglich zu machen, (ich brachte mein beispiel mit 750/mt «einkaufsbudget») und es wurde mir unterstellt etwas’ falsch zu machen und eine haaresträubende rechnung vorgerechnet. Ich habe mich nicht auf weitere Diskussionen eingelassen.

    Ich rechne halt noch reserven für geburifeschtli, hohe auslagen wie zerbrochenes fenster, ein velo oder mal ein tagesausflug ein.

    Wenn man am limit lebt ist es schwierig zu erklären das eben oben besagter schlüsseldienst oder ein tropfender wasserhahn zu einem stressfaktor wird.
    • mogad 12.01.2019 10:12
      Highlight Highlight Die SVP Dame aus Hagenbuch hat in der SRF Dok. auch eine haarsträubende Rechnung präsentiert: 0,05 Rp./Tag für einen Kaffee. 30 Rp./Tag für Käse. Die Klienten werden also auch noch verhöhnt!
    • no-Name 12.01.2019 10:45
      Highlight Highlight Viele auslagen (z.B. Bei einem geschwisterchen von mir zu beobachten, lebt auf der Sonnseite des Lebens und Zürisees) müssen für den oberen Mittelstand gar nicht budgetiert werden und liegen ausserhalb der spürbaren Beträge oder des Bewusstseins. (Modem steigt aus, Skidress der kleinsten verreisst, Schuhsohle löst sich vom Schuh, Etui wird in der Schule geklaut...) Alles kleinigkeiten die Stress auslösen können. Da kaufe ich halt lieber 5kg Säcke Reis oder Koche den Aktionen und nicht dem Gluscht entsprechend. Die « Selbertschuld Bonzen fraktion » ist aber halt nicht motivierend. 🤷🏽‍♂️
  • Spooky 12.01.2019 07:30
    Highlight Highlight In Bezug auf die Reichen und Superreichen waren in dieser Sendung nur arme Schlucker anwesend.

    Damit geschieht Folgendes: Arme Schlucker wollen noch ärmere Schlucker verhungern lassen.

    Und die Reichen und Superreichen in der Schweiz lachen sich ins Fäustchen.
    • B 12 12.01.2019 08:30
      Highlight Highlight Gerade die Reichen finanzieren mit ihren Steuern die Sozialdienste.
      Einige unterhalten private Hilfswerke, wie zB Federer.

      Nichts gegen Armutsbekämpfung, aber dieses hetzten gegen „die Reichen“ ist doch völlig daneben.
    • Skeptischer Optimist 12.01.2019 08:46
      Highlight Highlight @B12: Die Reichen bezahlen in diesem Land zu wenig Steuern.
    • N. Y. P. 12.01.2019 08:48
      Highlight Highlight Nun gut, @B 12.

      Man könnte es aber auch so sehen. Wenn die Firmen der Reichen anständige Löhne zahlen (würden), so müssten sie, die Reichen, weniger an die Sozialweke bezahlen.

      Win Win sozusagen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tenno 12.01.2019 07:22
    Highlight Highlight 2/2 Der junge Müller hat mit seinem Vorstoss von Kategorisierung den besten Inhalt geliefert. Dies ist für mich der einzige Ansatz, welcher einer Schweiz gerecht sein kann. Ich werde sicherlich andere Stufen haben als ein FDPler aber die Idee ist aus meiner Sicht, genau der Punkt die Hilfe um einer Frau Brown unter die Arme zu greifen oder einen 62jährigen würdevoll in die Pension zu übergeben aber auch Fälle, welche einfach gar nicht arbeiten wollen, n meiner erweiterten Familie, gibt es ein solcher und er sagt es auch genau so bestrafen zu können.
    • Schnueffelix 12.01.2019 10:21
      Highlight Highlight Hat denn mal jemand iren Fall gefragt, warum das so ist? Wenn man es ständig versucht und als dank dafür anstatt Unterstützung (Und ich meine hier nicht die Familie sondern z. B den Amtsschimmel) einen Tritt in den Rücken bekommt, ist es mit der Motivation irgendwann zuende. Und wenn man dann noch mitbekommt, wie sich gewisses Klientel wiederholt ungestraft bedient (Beispiel Postauto) kommt einem schon irgendwann mal die Frage auf, wozu man sich eigentlich noch bemüht. Mal so als zweiten Blickwinkel.
    • Tenno 12.01.2019 13:41
      Highlight Highlight In dem Fall in meinem Familenkreis war es kein Groll oder so. Er wollte sich niergends unterordnen. Hat am Anfang mal noch ein zwei Jobanläufe gemacht bis der Punkt kam ich will nicht. Seit dort will er einfach gar nicht mehr arbeiten. Habe auch mal gefragt, möchtest du dich nicht in diese Richtung weiterbilden wenn dir das Spass macht, die Antwort war, nein ich will nicht mehr arbeiten, für mich stimmt es so wie es ist. Leider jetzt voll abgedriftet, unzuverlässig etc.. Nicht einfach zu verkraften, wenn du das mitansehen musst. Der Vater hat besonders darunter gelitten (gesundheitlich).
    • Tenno 12.01.2019 13:45
      Highlight Highlight Zum Beamtenschimmel es steht und fällt mit den Personen wie in der Wirtschaft auch. Wer zumindest mal auf dem RAV war, weiss was ich meine. Es gibt sehr gute RAV Berater, welche die Klienten unterstützen falls nötig und somit erfolgreich sind. Es gibt aber auch schlechte, welche Personen, welche Hilfe brauchen, über 2 Jahre einfach zu sich bestellen ohne was zu unternehmen und am Schluss sind sie ausgesteuert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tenno 12.01.2019 07:21
    Highlight Highlight 1/2 War von den Gästen eher eine schwache Arena, habe aber auch nicht von Anfang geschaut.
    Frau Bücher war der Horror, Frau Meyer zu fest im links-rechrs Schema festgefahren, Der ältere Müller ohne jegliche Aussage bzw. böse SKOS. Der Herr von der SKOS war ein Mehrwert mit seinem Einblick, der Professor halt Professor Ablauf unsere Studie bla bla.
    • karl_e 12.01.2019 11:15
      Highlight Highlight Und der Moderator schaffte es, den Linken ständig ins Wort zu fallen und die SVPler beiliebig plodderen zu lassen. Hat er Filippo L. als Vorbild?
    • mogad 12.01.2019 13:28
      Highlight Highlight @karl-e. Das ist mir nur bei Frau Brown unangenehm aufgefallen. Die konnte nicht mal den ersten Satz beenden, und sich auch später nur mit Mühe einbringen. Die Betroffenen kamen zu wenig zu Wort! Vielleicht sollte man eine Arena nur mit Betroffenen machen! Wäre interessanter als die ewig gleichen theorielastigen Parteitextbausteine. Immerhin hat Projer einmal mehr geistesgegenwärtig die richtigen Fragen gestellt.
  • Todesstern 12.01.2019 07:08
    Highlight Highlight Wer einmal da reingerät, kommt fast nicht mehr hinaus. Sozial Hilfe ist ein stäniges:" gehen sie auf das Startfeld zurück."
  • Linus Luchs 12.01.2019 06:58
    Highlight Highlight Auf der einen Seite Menschen, die aus eigener Erfahrung berichten, wie die Realität aussieh, auf der anderen Seite Politikerinnen und Politiker, die sich von dieser Realität nicht beirren lassen und an ihren asozialen Behauptungen festhalten. Und dann auch noch sagen, sie würden das Volk vertreten. Das V steht wohl eher für Verlogenheit.
    • mogad 12.01.2019 09:28
      Highlight Highlight Der SKOs-Mann sagte die zusäztl. Situationsleistungen (z.B. Geld für eine neue Matraze, Zahnarzt usw.) würden nur 5% der gesamten Soz.-Hilfe ausmachen. Nachdem SVP-Müller aus Rorschach behauptet hatte, der Grundbedarf sei nur der geringere Kostenteil der zur freien Verfügung stehe. Aber Müller liess sich nicht belehren und erzählte immer wieder die gleiche Mär vom zusätzlichen Leistungskatalog. Als könnten die Klienten dem Amt Wunschlisten einreichen.
  • zyrianer 12.01.2019 06:20
    Highlight Highlight Diese Kürzungen werden nur dazu führen noch weniger Leute aus eigener Kraft die Sozialhilfe verlassen können. Es ist paradox jedoch bin ich überzeugt das mit mehr investiertem Geld (für die Sozialämter) mehr Leute aus der Sozialhilfe holen kann. Was es braucht ist bessere Betreuung mit mehr Zeit der einzelnen Bezügern durch ihre Berater.
    • zeromaster80 12.01.2019 07:35
      Highlight Highlight Je mehr Geld wir rein stecken, umso weniger kommt raus. Viele Sozbezüger brauchen wohl eher eine Ohrfeige als mehr Betreuer. Zu viel Geld fürs Soz ist ein Tritt gegen alle, die ihr Leben mit harter Arbeit und Verzicht bestreiten. Wer finanziert denen eine Fortbildung? Nein, sie oder Ihre Arbeitgeber (also am Ende wieder der Arbeiter) sollen die Party der Sozialindustrie finanzieren. Weniger Betreuer=mehr Geld :-p
    • olmabrotwurschtmitbürli 12.01.2019 08:30
      Highlight Highlight @zeromaster80

      Ich bin froh, wenn meine Steuergelder für die Integration von Sozialhilfeempfängern in den Arbeitsmarkt verwendet werden - gibt Dümmeres. Von mir aus dürfte man denen auch gerne etwas mehr zugestehen.

      Ich wäre auch dafür, dass wir es uns leisten, darauf zu verzichten, Sozialhilfeleistungen später zurückzufordern (wenn die Betroffenen wieder Geld verdienen). Das ist auch eine Armutsfalle und demotivierend. Im benachbarten Ausland kommt man auch nicht auf so dumme Ideen.
    • Yolo 12.01.2019 08:57
      Highlight Highlight Nach Ende der ALV landet man auf dem Soz. Die knapp 10 Monate Beitragstage können schnell vorbei sein, besonders während einer konjunkturellen Abschwungphase. Dann darf man, so der Wille der SVP, von 5.-/Tag sich gesund ernähren.

      Die Folge einer solch asozialen Politik ist, dass die Kriminalität und Obdachlosigkeit steigt, dies nur aus Verzweiflung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Iko5566 12.01.2019 06:12
    Highlight Highlight Betreuer? Echt jetzt. Dieser Mann ist Sozialarbeiter.
  • Butschina 12.01.2019 02:51
    Highlight Highlight Hmm bei ihr wollen sie den Grundbedarf nicht reduzieren, bei anderen schon. Macht nicht Sinn. Der Grundbedarf wird anhand der Anzahl Familienmitglieder berechnet die unterstützt werden müssen. Wenn sie den Grundbedarf kürzen trifft es eben auch alleinerziehende Mütter oder Väter und deren Kinder. Ich sehe das grösste Problem darin, aus der Sozialhilfe wegzukommen. Es käme günstiger Frau Brown die Ausbildung zu ermöglichen wenn sie dadurch die Möglichkeit erhält nicht mehr auf Sozialhilfe angewiesen zu sein.
    • bansaighdear 12.01.2019 03:11
      Highlight Highlight Das Problem ist, dass man als Sozialhilfebezüger von vornerein auf dem Arbeitsmarkt keine Chance mehr hat - es sei denn man macht eine neue Ausbildung. Aber die zu finanzieren ist meistens gar nicht möglich. Vorher werden die Kinder ins Heim gebracht, damit die Mutter "wieder Fuss fassen kann". Selber erlebt übrigens.
    • Fairness 12.01.2019 08:18
      Highlight Highlight Wenn sie das denn auch wirklich will. Ob sie jetzt überhaupt arbeitet, glaube ich eher nicht. Das fragte Projer sie wohl bewusst nicht vor der Kamera. Mit fünf- und achtjährigen Kinden könnte sie in der Nähe ein paarStunden putzen oder sonstwo etwas aushelfen zB. Aber genau das tut man dann eben nicht, wenn man (zu)viel bekommt. Ausserdem könnte sie mit dem entsprechenden Einsatz sichereine kinderliebende Rentnerin finden, die auf ihre Kinder aufpasst. Ich hätte bzw. habe mich und Kinder in dieser Lage (gesund und arbeitsfähig) mit Sicherheit ohne Sozialhilfe durchgebracht.
    • Fairness 12.01.2019 08:19
      Highlight Highlight Teil 2
      Ich war vor zig Jahren praktisch in der selben Lage und habe später, als sie grösser waren, jahrelang 120 bis 140 % gearbeitet, damit sie sogar studieren konnten ohne Stipendien. Das dürte möglicherweise heute schwierig sein,wenn viele Unternehmen weniger und weniger Lohn zahlen. Aber wer wirklich arbeiten will, der findet einen Weg,
    Weitere Antworten anzeigen
  • Cédric Wermutstropfen 12.01.2019 02:28
    Highlight Highlight Wichtig ist v.a., dass die Sozialhilfe für gewisse Ausländer gestrichen wird. Diese beziehen überproportional oft Sozialhilfe und das empfinde ich als absolut empörend. Mit dem so eingesparten Geld können wir unsere Landsleute massgeschneiderter unterstützen. Personen aus unserem Volk zu beschützen und zu versorgen, sollten sie selbst dazu temporär nicht in der Lage sein, ist unsere Pflicht. Hat ein Ausländer noch nie in unser System einbezahlt, soll er nichts bekommen, hat er bereits einbezahlt und er benötigt Sozialhilfe, dann soll er anspruchsberechtigt sein.
    Zitat: König Salomo 👍🏻
    • Astrogator 12.01.2019 07:30
      Highlight Highlight In unserer Verfassung steht vor dem Gesetz ist jeder gleich. Natürlich kann man Ausländern die Sozialhilfe kürzen, man kürzt sie dann auch dem Schweizer. Aber insbesondere SVP und ihre Wähler haben damit ja kein Problem.
    • Schnueffelix 12.01.2019 07:30
      Highlight Highlight Ihnen ist aber schon klar, dass Sie von Menschen reden? Mal eine Logikfrage: Wenn man jemanden nicht arbeiten lässt, wovon soll er dann Ihrer Meinung nach leben? Bei Deutschkursen und Integrationsmassnahmen wird gespart. Der Versuch sich zu integrieren wird sehr schnell demotivierend, wenn man zu oft zu spüren bekommt, dass man gerade mal geduldet wird. Im Umkehrschluss sieht man inzwischen durchs Band, vor allem aber im Bausektor Arbeitskräfte aus den Nachbarländern, welche in ihrem Heimatland weder verfolgt werden noch chancenlos sind. Und andere nennt man dann Wirtschaftsflüchtlinge...
    • Schnueffelix 12.01.2019 07:37
      Highlight Highlight Wichtig wäre vor allem anderen ein miteinander, anstatt hetze. Schauen Sie sich die etablierten Strukturen mal genauer an, ich habe nämlich derzeit gerade dieses Missvergnügen. Ein Beispiel? Schweizer, 62, Kaputter Rücken, kaputte Knie Zuckerkrank,vierzig Jahre Baumaschinen gefahren und dann entsorgt. Was macht man mit ihm, der vor Schmerzen kaum eine Stunde am Stück schläft? Man lehnt ihn bei der Iv ab und zwängelt, den Mann, sich auf einen Job in einem Warenverteilzentrum zu bewerben. Btw, er darf nicht mehr als 10 Kg heben. Frage an Sie, zielführend oder Ressourcenvergeudung?
    Weitere Antworten anzeigen
  • gecko25 12.01.2019 02:08
    Highlight Highlight man muss der guten Frau Bircher nur zuhören um zu Erfahren wie es um ihren Intellekt gestellt ist, oder ?
  • Platon 12.01.2019 01:27
    Highlight Highlight @Watson
    Könntet ihr zu Beginn des Artikels kurz aufführen, wer die Gäste waren? Oder zumindest im ersten Absatz darüber berichten. Das wäre super hilfreich, weil ich dann die Diskussion sozusagen selber ausdenken kann... Ich wollte den Artikel eigentlich nur kurz überfliegen, aber wer steht neben Müller?! Natürlich ein typisch geschleckter FDPler im blauen Hemd, aber wer?
    • WStern 12.01.2019 07:10
      Highlight Highlight @Platon: Beim FDPler handelte es sich um Matthias Müller, Vizepräsident Jungfreisinnige.

Diese Insta-Posts zeigen: Die Natur hat kein Photoshop

Photoshop sei dank, bescheissen die Menschen bei der #10YearChallenge, dass sich die Balken biegen. Aber bei der Natur kann man die Wahrheit nicht verbergen!

Natürlich ist es amüsant und spannend, die Bilder von Hinz und Kunz von vor 10 Jahren zu sehen. Aber man weiss auch: Da wird nachgeholfen, gephotoshoppt und geflunkert, damit der Unterschied möglichst gering ausfällt.

Den umgekehrten Ansatz wählen Umweltschützer, die die #10YearChallenge nutzen, um über die sozialen Medien auf die Folgen der Klima-Erwärmung und Umweltverschmutzung aufmerksam zu machen.

Das sind die 13 eindrücklichsten Vorher-Nachher-Bilder aus dem Netz:

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