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UberPop ist tot – doch der Zürcher Polizei gehen weiter Amateur-Fahrer ins Netz

Auch nach dem Aus des Amateurdienstes UberPop sind auf den Zürcher Strassen noch Chauffeure ohne Lizenz unterwegs. In den letzten eineinhalb Monaten verzeigte die Stadtpolizei mehr als ein Dutzend Fahrer.



Von einem Tag auf den anderen zog Uber den Stecker: Seit Mitte August gibt es den Amateurfahrdienst Pop in Zürich nicht mehr. Das Angebot war davor stark unter Druck geraten, weil sich die herkömmlichen Taxifahrer gegenüber den Uber-Fahrern ungerecht behandelt fühlten. Und weil der Polizei immer wieder Fahrer ins Netz gingen, die illegal Passagiere beförderten.

epa06219391 An Uber logo on a mobile telephone in central London, Britain, 22 September 2017. Transport for London (TFL), the governing body responsible for transport in London, announced on 22 September 2017 that they will not renew Uber's license as a private hire operator in the city. Transport for London  has informed Uber London Limited that it will not be issued with a private hire operator licence after expiry of its current licence on 30 September 2017.  EPA/WILL OLIVER

Bild: EPA/EPA

Denn das Konzept von UberPop sieht vor, dass private Autofahrer Passagiere von A nach B bringen – ohne Lizenz oder Fahrtenschreiber. Allerdings dürfen Private laut Gesetz maximal zweimal pro Monat Passagiere gegen Geld befördern, sonst handeln sie illegal.

watson-Recherchen zeigen: Auch nach dem Aus von UberPop sind auf den Zürcher Strassen noch Fahrer unterwegs, die gegen diese Regel verstossen. Seit Einstellung des Dienstes erwischte die Zürcher Stadtpolizei bereits 17 Personen, die gewerbsmässig Personen befördert haben, ohne die nötigen Voraussetzungen zu erfüllen.

Dass die Amateurfahrer überhaupt noch unterwegs sind, dürfte einer Übergangslösung von Uber geschuldet sein: Nach der Einstellung des Pop-Dienstes erlaubt es der Konzern den Amateurfahrern, während dreier Monate unter dem Profi-Label UberX zu fahren und in dieser Zeit die nötige Lizenz zu erwerben.

Auf Anfrage betont Uber-Sprecher Ali Azimi nun: «Alle Fahrer auf UberX sind entweder lizenziert oder stehen unmittelbar davor. Es werden ausschliesslich Fahrer auf UberX akzeptiert, die nachweisen können, dass sie den Prozess für die Lizenzierung zum berufsmässigen Personentransport begonnen haben.» Wer nach Ablauf der drei Monate die Lizenz noch nicht habe, dürfe seine Dienste auf der App nicht mehr anbieten. 

Für die Polizei ist es eine Herausforderung, Amateurfahrern ihr strafbares Handeln nachzuweisen. Denn diese bedienen sich laut Insidern häufig Tricks, um den Strafen zu entgehen. So bitten sie Passagiere etwa, vorne einzusteigen, damit es den Anschein macht, als handle es sich um eine private Fahrt.

(jbu)

Und nun: eine 70 Jahre alte Taxifahrerin

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Video: watson

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    Alle Leser-Kommentare
  • p4trick 28.09.2017 12:01
    Highlight Highlight Die Übergangslösung von Uber sollte nicht geduldet werden. Eine Taxilizenz 121 kostet max. 2000 und 10-15h Zeit. Und diese Lizenz ist so easy zu erlangen wie der normale Ausweis für privates Autofahen, hat mir ein Uber-X Fahrer erzählt. Also wieso nicht Uber den Riegel schieben, dass alle Fahrer per sofort die Lizenz haben müssen?
    Ich als Fahrgast möchte nur mit Fahrern die diese Lizenz haben, fahren. Ich zahle ja auch den vollen Uber X Preis und möchte dementsprechend abgesichert sein, sollte etwas passieren
    • The Writer Formerly Known as Peter 28.09.2017 16:36
      Highlight Highlight Man braucht einen Fahrtenschreiber. Der Einbau kostet rund CHF 1200. Das Gerät ist analog und hat Technik der 80er Jahre an Bord... da kann ich schon verstehen, dass die Fahrer solche Uralt Technik nicht in einem neuen Fahrzeug einbauen wollen.
  • The Writer Formerly Known as Peter 28.09.2017 11:24
    Highlight Highlight Wow, was für ein illegaler Trick der bösen Fahrer. Vorne einsteigen. Eine Zumutung für die Fahrgäste! ... welche Tricks nutzt dann die Polizei? Baut Kameras in E-Smart und andere Fahrzeuge ein oder versteckt die Radarkästen hinter Bäumen und in Strassentonnen... wer nutzt nun wie Tricks?
    • p4trick 28.09.2017 16:44
      Highlight Highlight Wenigtens gefärdet die Polizei damit keine Leben? Schon mal überlegt wer bezahlt falles es ein Unfall gibt mit einem nicht lizenzierten Taxifahrer?
    • The Writer Formerly Known as Peter 28.09.2017 19:06
      Highlight Highlight Die gleiche Versicherung die bezahlt, wenn du als Beifahrer bei einem Freund mitfährst.

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