Schweiz
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Hannes Germann, SVP-SH, spricht an der Fruehlingssession der Eidgenoessischen Raete, am Dienstag, 7. Maerz 2017 im Staenderat in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Lehnt den Kampf gegen Lohndiskriminierung im Namen der Wirtschaftsfreiheit ab: Ständerat Hannes Germann (SVP/SH). Bild: KEYSTONE

Die «göttliche Ordnung» lebt – wie der Ständerat im Kampf gegen ungleiche Löhne versagt

Nur halbherzig will der Ständerat gegen die Lohndiskriminierung von Frauen vorgehen. Hinter vielen Floskeln offenbarten die bürgerlichen Gegner ihr vorgestriges Gesellschaftsbild.

28.02.18, 17:17 25.05.18, 10:34


Die Gleichung von SVP-Ständerat Hannes Germann geht in etwa so: Die wirtschaftliche Freiheit hat der Schweiz Wohlstand und Erfolg gebracht. Sie führt wohl oder übel zu Lohnunterschieden. Etwa zwischen den verschiedenen Branchen. Das werde als «gottgegeben angenommen» und sei so «zu akzeptieren». Und womöglich auch zwischen Jungen und Alten. Oder zwischen Mann und Frau.

Das sei zwar ärgerlich – die fehlbaren Unternehmen zum Handeln zu verpflichten, das gehe aber zu weit. Zusammen mit 18 weiteren Bürgerlichen wollte Germann am Mittwoch ein Gesetz an den Bundesrat zurückschicken, das die Lohnungleichheit zwischen Mann und Frau reduzieren sollte. Die Regierung solle eine «freiheitlichere Lösung» erarbeiten.

Der Inhalt der fraglichen Vorlage ist rasch zusammengefasst: Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern hätten in Zukunft alle vier Jahre eine Lohnanalyse durchführen und öffentlich machen müssen. Strafen für Unternehmen, bei denen Lohndiskriminierungen festgestellt werden, waren keine vorgesehen.

«Weitere Baustellen» sind kein Argument

Für die bürgerlichen Gegner stellt die Vorlage trotzdem einen «Eingriff in die Wirtschaftsfreiheit» dar. Diese Wirtschaftsfreiheit umfasst im Verständnis von Germann und Konsorten offenbar auch das Recht, die Hälfte der Bevölkerung aufgrund ihres Geschlechts schlechter zu bezahlen.

Seit 1981 ist die Gleichstellung der Geschlechter Teil der Bundesverfassung. Sie verlangt gleiche Löhne für gleiche Arbeit. Von diesem selbstverständlichen Anliegen ist die Schweiz meilenweit entfernt. Es existiert ein nicht erklärbarer, durchschnittlicher Lohnunterschied von 600 Franken monatlich zuungunsten der Frauen. Das ist nicht akzeptabel.

Die diskutierte Vorlage ist eine absolute Minimallösung. Doch zumindest symbolisch wäre sie wichtig: Unternehmen sind dazu verpflichtet, sich mit dem Thema Lohndiskriminierung im eigenen Haus zu befassen. Und auch wenn eine Lohnanalyse bloss für die grössten 0,85 Prozent der Schweizer Unternehmen obligatorisch wird, so beschäftigen diese (mit über zwei Millionen) rund 45 Prozent aller Arbeitnehmenden.

Eine regelmässige Analyse über so viele Beschäftigungsverhältnisse würde den öffentlichen Druck gegen Lohndiskriminierung erhöhen – und diese eindämmen. Denn welches Unternehmen will schon erklären müssen, seine weiblichen Mitarbeiterinnen ungleich schlechter zu bezahlen und nichts dagegen zu tun? Der Shitstorm wäre vorprogrammiert.

Die Gegner der Vorlage verwiesen darauf, dass die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie eine viel stärkere Wirkung auf die Lohngleichheit habe als ein solcher Mechanismus. Das ist richtig: Der höhere Grad von Teilzeitarbeit bei den Frauen und die häufigeren Unterbrüche in der Berufskarriere aufgrund der «Babypause» tragen dazu bei, dass Frauen im Schnitt 20 Prozent weniger verdienen als Männer.

Doch dass es noch andere Baustellen gibt, ist kein Argument, bei der Transparenz bezüglich Lohndiskriminierung untätig zu bleiben. Besonders scheinheilig: Gerade Germanns Partei, die SVP, bremst, wo sie nur kann, wenn es um konkrete Verbesserungen bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie geht. Stichwort Vaterschaftsurlaub, Stichwort öffentliche Finanzierung von Kinderkrippen.

Immerhin: Eine Mehrheit von 25 der 46 Ständeräte «anerkannte den Handlungsbedarf» und war bereit, auf die Vorlage einzutreten. Doch auf Antrag von CVP-Mann Konrad Graber wies der Ständerat (Männeranteil: 85 Prozent) das Geschäft zur Überarbeitung an die Kommission zurück. Das Manöver wird in erster Linie noch einmal viel Zeit Kosten – 37 Jahre, nachdem die Lohngleichheit zum Verfassungsauftrag wurde.

Ob das Gesetz dabei verbessert werden kann, wie es Graber in wenig stringenter Argumentation versprach, ist fraglich. Eher werden der Vorlage jetzt noch die letzten Zähne gezogen. Diese Salamitaktik ist verlogen: Wer Handlungsbedarf anerkennt, aber ein Problem nicht ernsthaft angeht, der anerkennt letzten Endes das Problem nicht. Das ist die Botschaft, die der Ständerat heute an alle Frauen in der Schweiz ausgesandt hat.

Parallelgesellschaft Wirtschaft

«Die Zeiten, in denen Männer mit der gottgegebenen Ordnung argumentiert haben, liegen 50 Jahre zurück», sagte BDP-Ständerat Werner Luginbühl, ein Befürworter der Vorlage. Mit Blick auf Hannes Germann und Co. muss man sagen: Leider nicht.

Die Gleichstellung von Mann und Frau wird bei der «Verteidigung unserer Werte» gegen Muslime, Migranten und Parallelgesellschaften gerne als Argument ins Feld geführt. Geht es um die Lohndiskriminierung, ist diese Gleichstellung vielen bürgerlichen Ständeräten offenbar wenig wert.

So wenig, dass sie weiterhin nicht bereit sind, eine inakzeptable Ungerechtigkeit anzugehen, deren Beseitigung die Verfassung seit 37 Jahren fordert. Die «göttliche Ordnung», sie lebt noch. Und in der Parallelgesellschaft namens Wirtschaft, wo für gleiche Arbeit ungleiche Löhne bezahlt werden, darf sie unter dem Schutz der Politik ungestört weiterexistieren.

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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138Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • fluh 01.03.2018 22:15
    Highlight wenigstens leben wir noch nicht im kommunismus. jeder kennt die spielregeln im kapitalismus. erst kindergärtnerin oddr sozialatbeiterin lernen und dann über 2.9% lohnunterschied jammern. studiert halt mal steuerexpertin oder zahnärztin, dann könnt ihr verlangen was ihr wollt. ich lerne nicht hebammer und beklage mich dann wenn ich keine stelle/geburten krieg. wenn ich militärdienst abziehe und schwangerschaftsurlaub dazuzähle werden die 2.9% knapp. dann frauenförderung, wo ich als man sowieso hint anstehen muss bei gleicher qualifikation... wird frau mit den ungeförderten männern verglichen?
    5 6 Melden
  • Shlomo 01.03.2018 10:17
    Highlight Ich frage mich bei den Kommentatoren hier was euer verdammtes Problem ist? Seit ihr stolz darauf das Frauen im Schnitt 600.- zu wenig bekommen? Habt ihr angst, dass euer Frau zu Hause dann mehr verdient als ihr?
    26 39 Melden
    • AfterEightUmViertelVorAchtEsser 01.03.2018 11:34
      Highlight @Shlomo: Ich verstehe es auch nicht. Weder die Kommentatoren noch den Ständerat.
      Die Vorlage wollte ja lediglich die Diskriminierung AUFZEIGEN und noch gar nicht BEKÄMPFEN. Irgendwie ist es peinlich für die Schweiz, dass sie in Sachen Gleichstellung hinter Nicaragua steht.

      https://www.tagesanzeiger.ch/panorama/vermischtes/gender-gap-report-die-schweiz-fliegt-aus-den-top-10/story/18464715


      Aber irgendwie erstaunt es mich nicht, wenn man sieht wann erst das Frauenstimmrecht eingeführt wurde.
      19 23 Melden
    • Simonetta 01.03.2018 12:19
      Highlight Ich finde es absolut in Ordnung, dass eine Floristin drei Mal weniger als ein Informatiker und zehn Mal weniger als eine Bundesrätin verdient.
      Da ist nichts ungerecht.
      26 8 Melden
    • AfterEightUmViertelVorAchtEsser 01.03.2018 13:38
      Highlight Ich verstehe die Blitzer nicht ganz. Gibt es tatsächlich Leute, die Stolz darauf sind, dass wir hinter Nicaragua gerutscht sind???
      13 22 Melden
    • Gubbe 01.03.2018 13:50
      Highlight Die allermeisten Kommentare zielen darauf, dass es den Männern recht ist, wenn Frauen bei gleicher Ausbildung, Können und Erfahrung, gleich viel verdienen. Offenbar sind viele Kommentatorinnen noch nie in der Welt der Produktion gewesen. Da gibt es halt hunderte von Frauen in einer Grossfirma, die leichte Montagearbeiten verrichten. Ihr Chef verdient mehr, weil er's auch kann, dazu aber noch vieles mehr. So kommen in der Statistik grosse Lohnunterschiede zusammen.
      15 7 Melden
    • AfterEightUmViertelVorAchtEsser 01.03.2018 14:52
      Highlight @Simonetta und @Bonzino:
      Es geht nicht darum, dass eine Floristin weniger verdient als ein Informatiker. Das ist legitim.

      Es geht darum, dass eine Floristin weniger verdient als ein Florist, dass eine Informatikerin weniger verdient als ein Informatiker, dass eine Montagearbeiterin weniger verdient als ein Montagearbeiter, dass eine Chefin weniger verdient als ein Chef.
      Diese Missstände müssen gelöst werden.
      10 12 Melden
    • Shlomo 01.03.2018 15:17
      Highlight @Simonetta: Dir ist aber schon bewusst, dass nicht eine Floristin mit einem Banker verglichen wird.
      8 7 Melden
    • lily.mcbean 01.03.2018 17:49
      Highlight Simonetta ich glaube du hast die Sachlage überhaupt nicht begriffen. Logischerweise hat eine FloristIN einen niedrigeren Lohn als eine BundesrätIN. Aber wenn ein FLORIST mehr Lohn bekommt als eine gleich ausgebildete und kompetente FloristIN ist das Lohnungleichheit und dazu noch himmelschreiend sexistisch.
      9 10 Melden
    • zeromaster80 01.03.2018 18:52
      Highlight Hinter Nicaraugua? Wäre das denn so schlimm? Ist Nicaragua etwa ein schlechtes Land? Aber btw... Diese Behauptung schicke ich in das Land der Märchen, hier ein Beispiel zu den tollen Frauenrechten dort: https://www.amnesty.ch/de/laender/amerikas/nicaragua/dok/2009/bericht-lebensgefaehrliches-abtreibungsverbot
      6 5 Melden
    • Watson=Propagandahuren 01.03.2018 20:22
      Highlight AfterEightUmViertelVorAchtEsser:
      Du weisst schon was ein Ranking ist und wie es zustande kommt?

      Glaubst du auch absolut daran dass Zürich die schönste Stadt der Welt ist, weil es in irgendeinem Ranking steht? (falls du Zürcher bist, musst du Zürich mit Basel ersetzen damit die Antwort stimmt ;P)
      5 2 Melden
    • Shlomo 02.03.2018 00:12
      Highlight @Bullshit: Basel kann für keinen Menschen auf der Erde die schönste Stadt sein 😜
      0 4 Melden
    • Simonetta 02.03.2018 11:50
      Highlight @lily.mcbean
      Wenn ein Informatiker mehr verdient als ein anderer Informatiker, weil er für seine Firma besser rentiert, dann ist dieser Lohnunterschied absolut gerechtfertigt.
      Dann aber muss es aber auch gerechtfertigt sein, wenn ein Informatiker mehr verdient als eine Informatikerin, falls er mehr rentiert. Wenn in diesem Fall die Löhne gleich wären, dann wäre das ungerecht. Täte man so, weil es eine Frau ist, dann wäre dies Geschlechterdiskriminierung, weil der Mann für gleichviel Lohn mehr leisten müsste.
      5 2 Melden
  • Ohniznachtisbett 01.03.2018 08:51
    Highlight Verstehe den Aufschrei nicht. Hier geht es nicht um Männlein und Weiblein und gleiche Löhne. Hier geht es um Löhne insgesamt, da behaupte ich nachwievor: Wenn wir volle Transparenz haben sinken die Löhne insgesamt und der Neid steigt. Hat halt auch was mit verhandeln zu tun. Wenn ich für einen Job 150k kriegen könnte aber nur 90k fordere, bin ich wohl selbst schuld. Als Arbeitgeber würde ich noch "grosszügigerweise" 100k bieten und alle wären happy. Lohnverhandlungen gehören halt auch zum Berufsleben, die einen sind da besser andere schlechter...
    17 23 Melden
    • psylo 01.03.2018 14:57
      Highlight Ich verstehe nicht: warum sinken die Löhne bei erhöhter Lohntransparenz? Wäre mehr Lohntransparenz nicht eher eine gute Grundlage für fairere Lohnverhandlungen?
      3 4 Melden
    • Watson=Propagandahuren 01.03.2018 20:27
      Highlight Was verstehst du unter Lohntransparenz psylo?
      Dass du die Abrechnungen von all deinen Kolleg(inn)en kennst?
      Wenn du Angst vor Lohnverhandlungen hast, weil du dich nicht einschätzen kannst: www.lohnrechner.ch (und x andere)
      Da hast bei einem guten Rechner am Ende ein für Alter/Ausbildung/Beruf Lohnband von bis und dann kannst du dir selber überlegen wie gut du in deinem Job bist und entsprechend verhandeln.
      2 1 Melden
    • psylo 01.03.2018 22:49
      Highlight BD3000: Nein, ich verstehe nur ohniznachtisbett's Pubkt nicht? Ein ungefährer Durchschnittslohn im jeweiligen Unternehmen für die bestimmte Berufsklasse, also das, worum es im Ständerat ging, wäre doch eine gute Orientierung, nicht? Kein grund zum persönlich werden, aber falls es dich interessiert: nein, ich habe keine Angst vor Lohnverhandlungen, ich gehöre auch zu der Bevölkerungsgruppe, die bei Lohnverhandlungen be vorzugt ist. Ich überlege nur, wie man gleiche Chancen für alle ermöglichen könnte.
      4 1 Melden
    • Watson=Propagandahuren 02.03.2018 00:55
      Highlight psylo, war nicht abwertend gemeint meine Aussage betreffend Lohnverhandlungen :-)
      Zu welcher Gruppe gehörst du den dass du automatisch bevorzugt bist?
      0 1 Melden
    • Ohniznachtisbett 02.03.2018 08:26
      Highlight psylo: Ich bin halt der Meinung, dass wenn alles transparent ist, ist es umso schwieriger sich "über Wert" zu verkaufen. Wenn ein Arbeitgeber meinen Lohn kennt, den ich davor verdient habe, kann ich nicht pokern. Klar, ich kann auch nicht über den Tisch gezogen werden, nur eben wie gesagt, da wäre ich ja selbst schuld. Ich glaube in Branchen, wo man nicht so einfach Leute findet, verkaufen sich heute viele über Wert, was deren gutes Recht ist. Bei voller Transparenz ist dies nicht mehr möglich, deshalb würden die Löhne insgesamt sinken, in diesen Branchen.
      4 0 Melden
    • psylo 02.03.2018 23:57
      Highlight BD3000: statistisch gesehen sind männliche Akademiker bei Lohnverhandlungen am erfolgreichsten.
      Ohniznachtisbett: interessant. Würdest du also sagen, dass der 'nicht erklärbare Lohnunterschied' eigentlich eine Folge davon ist, dass Männer sich 'über ihrem Wert verkaufen'? Ich bin aber generell nicht überzeugt, dass Transparenz zu tieferen Löhnen führen würde. Warum würden die Vertreter der Arbeitsgeber (FDP/SVP) sonst so vehement gegen solche Transparenz kämpfen?
      1 0 Melden
  • DerTaran 01.03.2018 08:50
    Highlight Es wäre schön, wenn Watson auch auf unsere Kommentare eingehen würde und sei es nur um über die Argumente „der anderen Seite“ zu berichten. Es ist ja nicht so, das die Argumente die wir hier vorbringen total aus der Luft gegriffen sind.
    Ich behaupte, das es in meinem Job keine Lohnungleichheit zwischen Mann und Frau gibt (aber sicher zwischen Mensch und Mensch). Aber leider haben wir nur einen Frauenanteil unter 10% (ich würde das gerne ändern) und als studierte Inforatiker sind wir sicher überdurchschnittlich gut bezahlt.
    19 8 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 02.03.2018 09:20
      Highlight "Ich behaupte, blalblablab und 10%" _ist_ aus der Luft gegriffen.

      Das solltest du als studierter Informatiker sicher wissen.
      1 4 Melden
  • psylo 01.03.2018 08:40
    Highlight Eine solche Offenlegung von Lohndaten würde grundsätzlich nicht nur Frauen helfen, sondern allen, die einen diskriminierenden Lohn erhalten. Denn es würde etwas Lohntransparenz geschaffen. Schade, aber eigentlich klar, dass die wirtschaftsnahe Seite unseres Ständerats dagegen ist, denn das würde den Arbeitnehmer einen etwas längeren Hebel geben am Lohnverhandlungstisch.
    18 3 Melden
    • DerTaran 02.03.2018 07:04
      Highlight „...würde den Arbeitnehmer einen längeren Hebel geben“?

      Nein nur denen, die schlecht verhandeln, den anderen würde man damit eine Lohnerhöhung verwehren, dem sozialen Frieden wegen.
      3 0 Melden
  • Gubbe 01.03.2018 08:31
    Highlight Wer besser ist, soll mehr verdienen. Dies ohne Unterschied der 3 Geschlechter. Die Frauen Keifen, die Männer Poltern. Wenn dem nicht mehr so ist, sind die Geschlechter verschmolzen.
    7 10 Melden
  • Simonetta 01.03.2018 08:17
    Highlight Es gibt keine geschlechtsabhängige Lohndiskriminierung.
    Und wenn, dann lässt sie sich nicht nachweisen, weil sich nicht alle relevanten Lohnfaktoren statistisch erfassen lassen.
    Die Gruppe der weiblichen Arbeitnehmer hat ein geringeres Einkommen, weil in dieser Gruppe überdurchschnittlich viele, freiwillig in schlecht bezahlten Branchen oder Regionen arbeiten, oder weil sie Teilzeit arbeiten.
    Dasselbe Phänomen findet sich bei anderen Gruppen: Alte verdienen mehr als Junge, Schweizer mehr als Ausländer, Deutschschweizer mehr als Welsche und Tessiner, Akademiker mehr als Nichtakademiker, etc.
    24 10 Melden
    • Gubbe 01.03.2018 12:22
      Highlight Super, wenn Sie jetzt noch Sommaruga heissen würden. Genau wie Sie schreiben, auch gestern, ist es doch.
      1 7 Melden
  • Schneider Alex 01.03.2018 06:21
    Highlight Und wenn die Lohndiskriminierung weg wäre, was dann? Dann haben die Frauen doch einfach schlechtere Chancen bei einer Neueinstellung, weil die Risiken, dass Frauen schnell wieder kündigen oder Kinder kriegen hoch sind.
    29 21 Melden
    • just sayin' 01.03.2018 10:41
      Highlight unsere gesellschaft entwickelt sich und die anzahl männer, welche die kinder versorgen, steigt und steigt.

      dies ist ein wichtiger schritt, um frauen und männer für den arbeitgeber gleich (un)attraktiv zu machen.
      9 5 Melden
    • Gubbe 01.03.2018 12:24
      Highlight just sayin' : Ein wenig Kommunismus und alles ist gut?
      5 3 Melden
    • Schneider Alex 02.03.2018 06:49
      Highlight Schwangerschaft und Rücksichtnahme auf den Arbeitsplatz und/oder Wohnort des männlichen Partners sind die Hauptgründe. Dazu kommen die Kosten eines möglichen Schwangerschaftsurlaubs sowie der Einarbeitung und Finanzierung der Stellvertretung. Die Frauen zahlen mit ihren tieferen Löhnen eine Risikoprämie, unschön, aber nachvollziehbar wie bei Bankkrediten und Versicherungsprämien.

      3 0 Melden
    • just sayin' 02.03.2018 10:18
      Highlight @Bonzino

      kommunismus?
      du hast da wohl etwas nicht ganz verstanden...
      1 1 Melden
  • Posersalami 01.03.2018 03:19
    Highlight Ich bin mir nicht sicher ob es nicht einfach nur um Profit geht. Möglichst tiefe Löhne aind das ureigene Interesse jedes Unternehmers. Wieso sollten sich die Unternehmer auf einmal für höhere Löhne einsetzen? Denk doch einer an die armen Shareholder!!!
    20 12 Melden
    • atomschlaf 01.03.2018 07:54
      Highlight "Möglichst tiefe Löhne aind das ureigene Interesse jedes Unternehmers."

      Genau. Daher würden Unternehmer auch wenn immer möglich Frauen einstellen, wenn diese wirklich für weniger Lohn mehr *Leistung* erbringen würden. Dass dies nicht geschieht, sagt eigentlich schon alles über die angebliche Lohndiskriminierung.
      31 10 Melden
    • Posersalami 01.03.2018 09:22
      Highlight Nicht nur das. Solange keine Vollbeschäftigung gibt, gibt es in Lohnverhandlungen keine gleich langen Spiesse.
      5 6 Melden
    • Posersalami 01.03.2018 13:16
      Highlight So ein Unsinn. 90% der Leute trifft das nicht und sind beliebig ersetzbar. Darum sollen die also einen Hungerlohn bekommen wo sie keine Familie mehr ernähren können? Ohne mich!
      Oder soll jetzt jeder Industrieschweisser werden?

      Ihr Menschenbild möchte ich nicht haben.

      Es kann ganz einfach nicht jeder unersetzbar sein und zwar per Definition. Und komm jetzt nicht mit einem Unsinn wie Produktivität, das ist die nächste grosse Lüge. Es gibt schon lange keine individuelle Produktivität mehr.
      1 7 Melden
    • atomschlaf 01.03.2018 15:36
      Highlight Salami, wenn solche Leute mit Hungerlöhnen abgespeist werden, dann einzig wegen des PFZ-bedingten Überangebots an Arbeitskräften!
      5 1 Melden
    • Posersalami 02.03.2018 12:15
      Highlight Die sog. Leistungsträger produzieren idr NICHTS ausser heisser Luft. Die Mehrwerte erschaffen andere. Das heisst nicht, dass bessere Ausbildung nicht honoriert werden soll! Aber irgendwo ist auch mal gut. Individuelle Produktivität gibts schon lange nicht mehr, das ist ein Fakt.
      0 2 Melden
  • Stichelei 28.02.2018 23:36
    Highlight Zwei Fragen, liebes Watson:

    1. Aus welchem Grund zitiert ihr gebetsmühlenartig immer noch dieselbe untaugliche BfS Studie, obwohl euch jedes Mal zahlreiche Kommentatoren die gravierenden Mängel dieser Studie klar aufzeigen?

    2. Wieso habt ihr die auch jedes Mal auftauchende Frage nach der Lohngleichheit in eurer Redaktion bis jetzt nicht beantwortet?

    Honi soit qui mal y pense . . .
    71 9 Melden
    • just sayin' 01.03.2018 10:42
      Highlight das sind doch mal gute fragen.
      watson?
      10 1 Melden
  • JackMac 28.02.2018 19:34
    Highlight Der Vergleich mit den 600.- Franken krankt. Es wurden die statistisch erhobenen 9.7 % mit dem Medianlohn verglichen, ohne zu berücksichtigen, dass die angesprochnen Verufe vor allem in typisch Frauenbasierten Berufen wie Coiffeuse, Reinigung, Verkauf und Pflege zu Grunde liegen.
    Mir ist keine Frau bekannt, die sich in Berufen der Pharma, Chemie, Druck oder Verwaltung beschwert.
    Im Grafischen Bereich war schon in den frühen 80-ern Lohngleichheit tatsache.
    64 26 Melden
  • mostlyharmless 28.02.2018 19:29
    Highlight Ich wollte hier Zahlen vom Bund posten, leider ist die betreffende Seite gerade down. Als ich letztes Mal nachgeschaut habe war da ein Lohnunterschied von 10% für Hochbauzeichnerinnen. Bei 0 Dienstjahren. Erklärbär!
    23 16 Melden
    • mostlyharmless 28.02.2018 22:07
      8 21 Melden
    • grumpy_af 01.03.2018 06:26
      Highlight Das Bild berücksichtigt nichts, was in deinem ersten Kommentar erwähnt wurde... Beruf, Berufserfahrung... nicht ersichtlich.
      23 5 Melden
    • Simonetta 01.03.2018 08:30
      Highlight @mostlyharmless
      Dieses Beispiel zeigt , dass der Lohnunterschied innerhalb desselben Geschlechts grösser ist, als zwischen den Geschlechtern.
      Das ist ein Hinweis darauf, dass es lohnrelevante Faktoren gibt, die stärker wirken als das Geschlecht.
      Es könnte zudem sein, dass einige dieser Faktoren ungleichverteilt auf die Geschlechter vorkommen, welche nicht direkt durch das Gechlecht bedingt sind, z . B. die Bereitschaft Überstunden zu leisten, Verantwortung zu übernehmen, oder Aussendiesteinsätze zu machen.
      So kommt ein diskriminierungsfreier, Lohnunterschied zw. den Geschlechtern zustande.
      17 5 Melden
    • mostlyharmless 01.03.2018 08:30
      Highlight Hochbauzeichner, abgeschlossene Berufslehre, 0 Dienstjahre.
      5 5 Melden
    • Imagine 01.03.2018 19:48
      Highlight Ich staune einfach immer wieder, wie sehr man(n) diese Auswertung in Frage stellt. Sonst sind ja viele der Meinung, dass eine Statistik stimmt, aber hier, NEIN, denn es darf nicht sein, dass sich was ändert.
      Ich habe einige Erfahrungen diesbezüglich machen dürfen. Es war zB ein Argument, dass ich schon die Frau mit dem höchsten Salär sei (wtf?). Oder dass der Kollege halt Familie habe und daher den höheren Bonus erhalte (wtf?).
      Glücklicherweise bin ich seit ein paar Jahren selbständig :-)
      Vielleicht tatsächlich die Angst der Männer, wenn die Frauen gleichviel oder mehr verdienen?
      1 2 Melden
    • Simonetta 02.03.2018 11:56
      Highlight @Imagine
      Dass Sie bereits den höchsten Frauenlohn bekämen, ist kein stichhaltiges Argument.
      Dass ein Kollege mehr Bonus kriegt, weil er Famiie hat, liegt im Ermessen des Arbeitgebers. So fördert er Familien. Das ist gut so und rechtlich gestattet.
      1 0 Melden
  • supremewash 28.02.2018 19:25
    Highlight Über die aktuelle Faktenlage dürfen sich andere Googler streiten. Aber wäre so eine Veröffentlichung nicht allgemein eine gute Sache? Eine periodische Erhebung des Lohnniveaus von über 2 Mio. Beschäftigten in der Schweiz! Das schüfe Transparenz und diente als solide Grundlage für weitere Debatten.



    46 8 Melden
    • Wilhelm Dingo 01.03.2018 06:55
      Highlight @supremewash: das ist wahrscheinlich der Haaken dahinter. Die Arbeitgeber wollen sicher keine Lohntransparenz.
      19 1 Melden
  • Eye of the tiger 28.02.2018 19:20
    Highlight Sie verwechseln da die "göttliche Ordnung" mit der eidgenössischen Ordnung, werter Herr Bernet, wenn ich mich nicht täusche? Gut die Demokratien sind schon älter und haben eben auch extreme auf beiden Seiten der Medaille.
    18 7 Melden
  • Snowy 28.02.2018 19:12
    Highlight Würden wir alle noch rein repetitive Arbeiten am Fliessband machen, wäre eine solche Studie möglich - in einer Dienstleistungsgesellschaft ist dies ein Ding der Unmöglichkeit.

    Nehmen wir zwei Anwälte. Gleiche UNI, gleiches Alter, ungleiches Geschlecht: Beide fangen als Erstanstellung bei einer Kanzlei an zu arbeiten. Ideale Vergleichsbasis könnte man meinen... mitnichten!

    Typischerweise beginnt der Mann bei einer Wirtschaftskanzlei und die Frau in einer Kanzlei welche auf Jugendkriminalität oder Familienrecht spezialisiert ist. Und die Lohnverhandlungen haben noch nicht mal begonnen...
    60 16 Melden
    • Urs457 28.02.2018 22:51
      Highlight Lohngleichheit heisst gleicher Lohn für gleiche Arbeit in der gleichen Firma. Logisch, dass der Anwalt in einer Wirtschaftskanzlei besser bezahlt wird, als der Anwalt der z.B. in einer Gewerkschaft arbeitet. Da ist ja die Wertschöpfung auch nicht vergleichbar. Aber die Arbeitsstelle sucht man sich ja selber aus.
      27 4 Melden
    • Maragia 28.02.2018 23:26
      Highlight Nicht gleicher Lohn für gleiche Arbeit sondern für gleiche Leistung. Arbeit != Leistung
      Verstehe viele einfach nicht..
      16 3 Melden
    • atomschlaf 01.03.2018 08:00
      Highlight Nein, Urs.
      Lohngleichheit heisst gleicher Lohn für gleiche LEISTUNG in der gleichen Firma.
      Wenn zwei Personen den gleichen Job mit der gleichen Stellenbeschreibung machen, heisst dies noch lange nicht, dass sie auch die gleiche Leistung erbringen.
      Und wenn die Leistung divergiert, sind auch Lohnunterschiede gerechtfertigt.
      12 2 Melden
    • Snowy 01.03.2018 08:13
      Highlight Viel Spass beim vergleichen von allen gleichaltrigen, bei vergleichbaren Wirtschaftskanzleien in derselben Stadt, von derselben UNI, mit denselben Noten, identischen Praktikas, gleichen Arbeitspensen, identischen Aufträgen/Kundengruppen und gleicher Arbeitsleistung...

      Und die Lohnverhandlungen haben noch nicht mal begonnen...
      12 2 Melden
  • Paulalala 28.02.2018 19:11
    Highlight Hmm..der Ständerat besteht aus 7 Frauen und 36 Männer🤔
    35 46 Melden
    • Watson=Propagandahuren 28.02.2018 21:26
      Highlight Es gibt mehr wahlberechtigte Frauen als Männer.
      55 15 Melden
    • Paulalala 28.02.2018 22:18
      Highlight Wählen können auch die wahlberechtigten Frauen nur diejenigen Kandidaten, welche die Parteien aufstellen..aber darum geht es momentan nicht..
      17 38 Melden
    • Watson=Propagandahuren 28.02.2018 22:40
      Highlight Dann gründe doch eine eigene Partei und stell nur Frauen auf, wenn du der Meinung bist dass darum so wenige Frauen in den Räten sind.
      Das ist tatsächlich das schöne an dem ganzen Demokratie-Theater dass jeder der es ernst nimmt und sich beteiligen möchte das auch kann.
      36 9 Melden
    • Paulalala 28.02.2018 22:56
      Highlight Wenn Frauen gleich viel Lohn erhalten würden wie die männlichen Kollegen, wäre dies allenfalls ein Schritt dazu, dass die eine oder andere Frau eher bereit wäre, in unserem Milizsystem eine öffentliche Aufgabe nebenberuflich zu übernehmen🤷🏼‍♀️ Dann kann ich mir überlegen, meine eigene Partei zu gründen😉
      17 42 Melden
    • Watson=Propagandahuren 28.02.2018 23:09
      Highlight Immer (er)findest du prompt wieder neue Gründe wieso du nichts machen kannst, statt einfach mal Initiative zu ergreifen. Vielleicht ist genau der Grund dass du deinem Chef/deiner Chefin weniger Wert bist als andere Mitarbeiter/innen?
      26 9 Melden
    • grumpy_af 01.03.2018 06:29
      Highlight Paulalala, du verdienst auch soviel wie deine männlichen Kollegen. Dies ist ja gesetzlich verankert und wird auch so gehandhabt. Sonst würden bei euch ja nur Frauen arbeiten, da 600.- günstiger pro Person. Sind ja alle exakt gleich gut.
      16 9 Melden
    • Paulalala 01.03.2018 11:37
      Highlight Das weiss ich nicht, ob ich meinem Chef weniger wert bin als andere, aber danke für die passiv-aggressive Unterstellung. Woher wollt ihr wissen, ob das so gehandhabt wird? Lohntransparenz? Nur weil etwas in der Bundesverfassung steht, heisst das noch lange nicht, dass dies tatsächlich so gehandhabt wird.
      3 7 Melden
    • Watson=Propagandahuren 01.03.2018 21:02
      Highlight Ich habe angenommen dass du hier in diese Richtung kommentierst weil du dich persönlich von "Lohndiskriminierung" betroffen fühlst.
      Wenn dem nicht so ist, um so besser.

      Mit dem anderen hast du natürlich recht, denn in der Bundesverfassung steht zwar was von Gleichberechtigung und trotzdem müssen nur Männer ins Militär, oder bis 65 arbeiten.
      1 0 Melden
    • Paulalala 01.03.2018 23:15
      Highlight Wie gesagt, das weiss ich nicht..aber ich nehme an, dass du Initiative zeigen wirst und dich dafür (evt. mit einer eigenen Männerpartei🤭) dafür engangieren wirst, dass gleiches Rentenalter und Militärpflicht für alle umgesetzt werden, oder? Zumindest beim gleichen Rentenalter hättest du meine Stimme✌🏼
      1 0 Melden
  • turtok 28.02.2018 19:05
    Highlight Schreibt doch mal was zum "Gender Time Gap".
    Vieleicht besteht ja ein Zusammenhang zwischen Arbeitsstunden pro Monat und Geld pro Monat.
    wäre eine Überlegung wert denke ich.
    42 16 Melden
  • Ass 28.02.2018 18:39
    Highlight Als Frau muss man einfach in einem technischen Beruf ohne GAV arbeiten und die Kasse klingelt!! Als Mann kann man das gleiche in einem Frauenberuf machen. Allerdings arbeiten viele Frauen in Billiglohnjobs und da bringt das extra Geld nicht wirklich viel.
    26 8 Melden
  • Sir Konterbier 28.02.2018 18:35
    Highlight Bevor man der freien Marktwirtschaft reinzureden versucht könnte man auch die Wehrpflicht für alle einführen!

    Oder ist es auch Gottgegeben, dass nur Männer Militärdienst leisten müssen?

    Ich bin absolut für Gleichstellung und hab auch kein Problem damit dass nur wir Männer Militördienst leisten müssen...

    ...Aber nur weil man für Gleichstellung ist muss man noch nicht zu allem was das erreichen will auch zwingend Ja sagen.
    77 41 Melden
    • Maya Eldorado 28.02.2018 19:01
      Highlight Das ist sicher nicht gottgegeben, dass Männer Militärdienst leisten müssen. Da hat Militär und Waffen gar keinen Platz, weder für Männer noch für Frauen.

      Es ist aber naturgegeben, dass nur Frauen Kinder bekommen können.

      Es ist auch naturgegeben, dass Männer mehr Muskelmasse haben als Frauen.

      Es ist gut, dass man Frauen und Männer gleich stellt, aber deswegen sind sie noch lange nicht gleich.
      25 23 Melden
    • einmalquer 28.02.2018 19:11
      Highlight die "Freie Marktwirtschaft" ist nicht "Gottgegeben", man könnte/darf ihr also reinreden

      Es ist auch nicht "Gottgegeben", dass nur Männer Militärdienst leisten müssen, man kann diese Verpflichtung aufheben (es gehen sowieso nur gut 60%)

      Gott- oder Göttinnengegeben ist, dass nur Frauen schwanger werden können, da beschweren sich die Männer aber nicht - ist für sie wohl zu anstrengend und die Folgen muss man gegen 20 Jahre tragen

      Weil man für die Gleichstellung ist, und man etwas erreichen will, muss man auch zu solch winzig kleinen Schrittchen ja sagen
      22 25 Melden
    • Watson=Propagandahuren 28.02.2018 21:28
      Highlight @Eldorade: Du sagst in deinem Kommentar "Männer sind weniger Wert". Was ist das wenn nicht Sexismus?
      14 24 Melden
    • Maya Eldorado 28.02.2018 21:50
      Highlight Nein das sage ich nicht in meinem Kommentar, dass Männer weniger wert sind.
      Lies es nochmals genau. Ich habe geschrieben, dass sie verschieden sind. Ich hab nichts von Wert erwähnt.
      Es ist doch so, dass sie sich gerade durch die Verschiedenheit ergänzen.
      19 7 Melden
    • Watson=Propagandahuren 28.02.2018 22:08
      Highlight Deine Aussage: Die einen haben den Wert Kinder zu gebären (dabei unterschlägst du dass es zur Zeugung beide Geschlechter gleichermassen benötigt) die anderen haben "mehr Kraft"
      impliziert: Die einen brauchts schon zum gebären, darum kann man die anderen ins Militär zwingen.

      Generell argumentierst du hier auf Stufe Naturrecht, das ist ok aber dann lächerlich wenn du mit Gleichstellung usw. anfängst. Passt nicht zusammen.
      10 20 Melden
    • Maya Eldorado 28.02.2018 22:22
      Highlight Nein, das habe ich nicht gesagt. Das ist Deine Interpretation von dem was ich gesagt habe.
      Ich habe, wie ich schon gesagt habe, die Unterschiede erwähnt.
      Aber da ist nichts besser oder schlechter, sondern einfach verschieden.
      Und ja, das habe ich oben auch geschrieben, dass sie sich in ihrer Verschiedenheit ergänzen.
      11 10 Melden
    • Watson=Propagandahuren 28.02.2018 23:12
      Highlight Du hast das im Kontext zur Frage wieso Wehrpflicht nicht für beide Geschlechter gelten soll gesagt da gibt es nicht viel zu interpretieren.
      5 7 Melden
    • Maya Eldorado 01.03.2018 08:41
      Highlight Nein, habe ich nicht geschrieben.
      Lies es doch nochmals.
      Ich finde es auch richtig, dass es für beide Geschlechter gleich ist. Aber besser als die Wehrpflicht für Frauen einführen, finde ich, dass die Wehrpflicht für Männer abgeschafft werden soll.
      4 5 Melden
  • rolf.iller 28.02.2018 18:31
    Highlight Na ja, vielleicht gibt es auch einen natürliche Lohnlücke. Bei Uber verdienen Frauen auch minus 8%, obschon das Entlöhnungssytem komplett Geschlechterneutral ist, weil Maschinengesteuert. Frauen leisten dort einfach erkläbar weniger:
    http://freakonomics.com/podcast/what-can-uber-teach-us-about-the-gender-pay-gap/
    98 25 Melden
  • MaskedTruth 28.02.2018 18:29
    Highlight 🙄
    9 6 Melden
  • Lord Grizzly 28.02.2018 18:21
    Highlight Naja, alle Löhne offen legen wäre wohl die einzige Lösung des Problems. Dann siehts jeder der benachteiligt wird selber. Das würde wohl auch Lohnverhandlungen killen. Das würde ich begrüssen.
    58 8 Melden
  • zeromaster80 28.02.2018 18:14
    Highlight Wer sagt, dass der Unterschied nicht erklärbar ist und zudem inakzeptabel? Die Linken? Aufgrund welcher Faktenlage? Ihr behauptet einfach es wäre ein diskriminierender Unterschied, das ist deswegen noch lange keine Tatsache und eine Merheit intelligenter Menschen sieht das so, nur die sjw scheren aus und werfen mit Beleidigungen um sich.
    67 31 Melden
    • David Steger 28.02.2018 19:55
      Highlight @zeromaster80 Die Gesetzesänderung wurde auf Grund einer Studie angestossen, die der Bundesrat in Auftrag gegeben hat. Und dieserist bürgerlich...
      13 21 Melden
    • Ökonometriker 28.02.2018 21:23
      Highlight @zeromaster: der Unterschied ist statistisch nicht erklärbar - das Modell ist nicht genau genug. Das ist ein mathematischer Fakt.
      Gewisse Linke machen jetzt den Fehlschluss, dass die Lücke vollständig auf Grund von Diskriminierung zu stande kommt. Das ist jedoch falsch. Man müsste Faktoren wie das Studienfach und nicht nur den Titel des Diploms berücksichtigen. (Zudem hat die Studie noch zahlreiche weitere methodische Fehler - das zeigt wie beim Bund gearbeitet wird)
      30 8 Melden
  • Phrosch 28.02.2018 18:13
    Highlight Die SVP nennt sich Volkspartei. Sind Frauen nicht ein Teil des Volkes? Dann müsste es eher SP(a)M: schweizerische Patei (alter/altmodischer) Männer.
    Wäre der Lohnunterschiede zu Ungunsten der Männer, er wäre längst aus der Welt geschafft worden.
    53 72 Melden
    • grumpy_af 01.03.2018 06:34
      Highlight Es gibt aber keine Ungunsten, das ist der ganze Punkt hier! Es herrscht Lohngleichheit. Der Unterschied kommt durch Ungenauigkeit zustande, nicht durch echte Diskriminierung.
      12 9 Melden
  • Pirat der dritte 28.02.2018 18:03
    Highlight Der Ständerat hat ein unmögliches Gesetz, welches vorallem Aufwand, Papier und Bashing-Schlagzeilen produziert gebodigt! Jeder muss und soll eigenverantwortlich seinen Lohn verhandeln und wissen, was seine Arbeit wert ist. Ich kenne keine Unternehmungen, die Frauen vorsätzlich oder systematisch schlechter bezahlen.
    69 36 Melden
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 28.02.2018 18:02
    Highlight Es existiert ein nicht erklärbarer, durchschnittlicher Lohnunterschied von 600 Franken monatlich zuungunsten der Frauen. Das ist nicht akzeptabel.

    Inwiefern ist das nicht akzeptabel? Es wäre nicht aktzeptabel, würde geschlechtsbezogen Diskriminierung der Grund für diesen Unterschied sein. Das nicht erklärbar ungleich diskriminierung ist sollte statistisches Basiswissen sein. Wenn man natürlich, wie der Bund ungenaue Modelle verwendet, die dann von Journalisten unkommentiert verbreitet werden, kommt man auch auf Ergebnisse mit einem grossen "unerklärbaren Unterschied".
    65 17 Melden
    • Posersalami 01.03.2018 03:32
      Highlight Können sie denn den Unterschied erklären?
      3 4 Melden
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 01.03.2018 08:07
      Highlight @Posersalami
      Sehr gerne, die Statistik des Bundes vernachlässigt viele Faktoren, die auch hier im Forum schon mehrfach gennant wurden. Eine Studie des IDW hat viele dieser Faktoren berücksichtigt und kommt für die CH auf eine Lohnlücke von 2.9%. Dabei wurden allerdings Faktoren wie Voll- und Teilzeit oder Verhalten in Lohnverhandlungen Lohnverhandlungen nicht berücksichtigt. Sprich die Lücke wird noch kleiner werden und sich mit genauen Modellen (hoffentlich) auch schliessen.
      Das schliesst nicht aus, dass es individuell zu diskriminierung kommt, hier könnte man über Hilfsmittel nachdenken.

      7 1 Melden
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 01.03.2018 08:07
      Highlight https://www.google.ch/amp/s/www.nzz.ch/amp/wirtschaft/weshalb-verdienen-frauen-weniger-als-maenner-schweizer-lohnluecke-mit-am-geringsten-ld.88695
      Ein Link zur Studie des IDW findet sich Artikel.
      1 0 Melden
    • Posersalami 01.03.2018 09:25
      Highlight Ich finde 2.9% Unterschied immer noch skandalös. Ein Promille ist zu viel.

      Was keine Studie erfasst ist zb., das Frauen und Männer mit dem exakt selben Auftreten völlig unterschiedlich bewertet werden. Wir sind eben immer noch Lichtjahre von der Gleichstelllung entfernt.
      4 6 Melden
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 01.03.2018 09:52
      Highlight Natürlich sind 2.9% immernoch zu viel, aber wie geschrieben wurden viele Faktoren auch nicht beachtet, bei einem Promill befinden sie sich dann wohl im Bereich der statistischen Unschärfe.
      Die Frage der Bewertung ist wenn schon ein gesellschaftliches Problem, dass sich kaum top-down mit Gesetzte aus der Welt schaffen lässt, die Gesellschaft muss sich bottom-up ändern.
      Ich kann mich nur wiederholen, Individualbesteuerung, Kripenplätze, Elternzeit.
      Wenn man schon dabei ist, könnte man auch gerade jeden Bezug zum Geschlecht und die Ehe als Institution aus der Verfassung streichen.
      2 1 Melden
    • Posersalami 01.03.2018 11:10
      Highlight Sie behaupten einfach, das es keinen Unterschied im Lohn gibt. Den gibts aber sehr wohl, hier hat einer einen Link gepostet zu Anfangslöhnen nach der Lehre und da beträgt die Differenz 10%.

      Ansonsten bin ich bei ihnen was mögliche Massnahmen angeht. Weiter wäre ich für volle Lohntransparenz, auch was Boni etc angeht.
      1 2 Melden
    • Simonetta 01.03.2018 12:34
      Highlight @Posersalami
      Natürlich gibt es Lohnunterschiede.
      Die Kioskfrau kriegt nun halt einmal weniger als der Kaufmann.
      Der Punkt ist, dass der Lohnunterschied nicht durch Diskriminierung zustandekommt, sondern durch das Spiel von Angebot und Nachfrage.
      3 2 Melden
    • Posersalami 01.03.2018 15:04
      Highlight Der Arbeitsmarkt funktioniert aber nicht so. Die Neoklassiker hätten das gerne, aber es ist nicht so.

      Wenn die Theorie stimmen würde, müsste Griechenland blühen, da von dieser bescheuerten Theorie alle MAssnahmen abgeleitet wurden. Leider ist das Gegenteil eingetreten. Denken sie mal drüber nach.
      0 2 Melden
  • Markus Kappeler 28.02.2018 18:01
    Highlight Wieso wird der Lohnunterschied zwischen Studierten und Gelernten angeprangert? Es geht doch um gleichen Lohn bei vergleichbarer Arbeit und nicht um Ausbildung.
    23 9 Melden
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 28.02.2018 17:58
    Highlight Es sollte heissen, der Ständerat hat seine Arbeit gemacht.
    Man hat verhindert, dass aufgrund von mangelhaften Statistiken Gesetze gemacht werden, deren Notwendigkeit wiederum mit mangelhaften Statistiken nachgewiesen wird.
    Will man dieses Land in bezug auf die Gleichberechtigung vorwärtsbringen, brauchts die Individualbesteuerung, Kripenplätze und Eltern(sic!)urlaub.
    Gesetzte zur jagt statistischer Phantome sind überflüssig.
    52 14 Melden
  • gusg 28.02.2018 17:57
    Highlight Täglich grüsst das Murmeltier: schon wieder ein Artikel zur Lohnungleichheit in welcher die Lohnstudie des BASS erwähnt wird und schon wieder wird nicht erklärt was die Studie miss und was nicht.

    Zusammenfassung:

    1. Es werden nicht Löhne innerhalb eines Berufes verglichen, sondern in weit gefassten Berufsgruppen (z.B. Anwalt vs. Seelsorger)
    2. Es werden nicht Leute mit gleicher Ausbildung verglichen, sondern nur der höchste Abschluss (z.B. Master of Science aber nicht in welchem Studienfach).
    3. Berufserfahrung wird geschätzt, Berufspausen nicht erfasst.
    4. Weiterbildungen nicht erfasst
    73 5 Melden
  • flying kid 28.02.2018 17:46
    Highlight 2ter Versuch, der erste wurde zu früh gesendet.

    Liebes Watson
    Ich mag euch ja sehr, auch wenn politisch meist anderer Meinung. Aber egal.
    Bei diesem Thema macht ihr einen riesen Wirbel, mind der 3te Artikel heute.
    Bis jetzt sind ihr auf meine und auch andere Kommentare nicht eingegange. Veröffentlicht doch bitte mal eure Gehaltslisten. Nimmt mich wunder, ob bei euch alle gleich viel verdienen. Vom Chef bis zur Praktikantin, weil es mache ja alle den selben Job... oder gibts auch bei euch "Diskriminierung"?
    Vielen Dank.
    56 14 Melden
  • Shabina 28.02.2018 17:45
    Highlight Es wär mal interessant, welche Faktoren alle miteingerechnet werden in die Löhne bzw. deren Unterschiede. Hat Watson da informationen? klar, Babypausen sind eingerechnet...ok.

    Sind die Lohnunterschiede wirklich nur durch "Diskriminierung" erklärbar?

    Wie ist es mit dem Militärdienst, bzw dem Militärersatz?
    Wie ist es zB. mit dem Rentenalter?
    Der Anteil zB bei Firmengründungen... (kann man den überhaupt miteinrechnen?)

    Ich wäre mal um eine Auflistung der Faktoren dankbar, die man in den Lohnunterschied einrechnet.
    Danke Watson
    30 5 Melden
  • flying kid 28.02.2018 17:42
    Highlight Liebes Watson
    Ich mag euch sehr, auch wenn politisch meist anderer Meinung. Aber egal.
    Ich habe das nun schon ein paar mal erwähnt, ihr macht bei diesem Thema immer ein riesen Ding. Mindestens der 3re Artikel zum Thema heute.
    10 17 Melden
  • Typ 28.02.2018 17:40
    Highlight Immer wieder wird auf den Lohnunterschied von monatlich 600 Franken verwiesen. Mich interessiert doch sehr wie dieser ausgerechnet wird und wie viel mit unterschiedlicher Ausbildung und Stellenprofilen davon erklärbar ist - oder eben nicht. Ein Artikel über die Aussagekraft besagter Studie schiene mir zum Verständnis des Themas sehr angebracht.
    So kann ich mir nicht vorstellen warum Unternehmen überhaupt noch Männer einstellen, wenn Frauen den gleichen Job 600 Franken billiger machen...
    42 7 Melden
  • Juliet Bravo 28.02.2018 17:38
    Highlight Die Rede des Herrn Germann war zum Fremdschämen. Dieses fadenscheinige Herumlavieren ist doch unwürdig.
    46 65 Melden
  • bokl 28.02.2018 17:36
    Highlight Warum werden nur Frau und Mann verglichen. Wenn man schon auswertet, könnte man auch CH vs. Ausländer, Schwule vs. Hetero, usw. kontrollieren. Eine Erklärung für Unterschiede würde man aber nicht finden.

    Aus meiner Sicht gibt es nur eine Lösung: Offenlegung aller Löhne. Da kann jeder sehen, wenn er benachteiligt wird und entsprechend reagieren. Von mir aus sogar mit einer Klagemöglichkeit ab xy% nicht erklärbarer Differenz.
    215 48 Melden
    • Theor 28.02.2018 17:56
      Highlight Oh, na das wird sehr lustig! Bei der unglaublichen Gier des Homo oeconomivus freu ich mich jetzt schon auf die 10'000 neuen Juristen die man brauchen wird, um die Klagewellen zu bewältigen wegen allen, die sich benachteiligt fühlen, weil sie doch so einen guten Job machen und überhaupt der Herr Meier gar nicht produktiver sei, weil der nämlich 5 mal am tag rauchen geht und dazu noch Kaffeerahm stiehlt!
      27 6 Melden
    • Spama Lotto 28.02.2018 18:57
      Highlight Aber genau so ist es: Kleine erhalten weniger Lohn als Grosse, Hübsche mehr als Hässliche, Dicke weniger als Dünne. Volles Haar mehr als Glatze.
      Einfach so. Warum setzt sich niemand für diejenigen ein? Das betrifft genau so immer die Hälfte der Gesellschaft (ausser bei der Haarpracht vielleicht...).
      18 4 Melden
    • know your limits 28.02.2018 19:17
      Highlight Lohntransparenz würde m.E. reichen...
      6 6 Melden
    • Adumdum 28.02.2018 22:51
      Highlight Offenlegung wäre extrem interessant - Klagemöglichkeit braucht’s dann gar nicht mehr, Transparenz alleine würde zu interessanten Personalgesprächen führen 😊 aber auch Managern die Möglichkeit geben Unterschiede objektiv zu erklären
      8 2 Melden
    • just sayin' 01.03.2018 10:37
      Highlight die möglichkeit einer klage gibt es schon laaaange.

      jede person, welche wegen ihres geschlechts (hautfarbe, sexuelle ausrichtung etc etc) weniger verdient als eine person mit gleicher ausbildung, erfahrung und leistung kann klagen.

      seltsamerweise wird dies quasi nie gemacht. ich finde es schade, dass viele menschen sich auf irgendjemand anderes (regierung, verein etc) verlassen, um für ihr recht kämpfen.

      es ist wichtig (und gleichzeitig sehr befriedigend) für sich selber zu schauen. ich finde unsere gesellschaft entwickelt sich mehr und mehr weg davon.
      2 2 Melden
  • piatnik 28.02.2018 17:27
    Highlight der ständerat hat für einmal nicht versagt, so müsste der titel korrekt heissen
    235 207 Melden
    • Grigor 28.02.2018 17:41
      Highlight Deine Argumente überzeugen. Wirklich. Es ist immer wieder beeindruckend wie gut die Konservativen informiert sind und sich ausdrücken können. Wie soll man solche Positionen nicht unterstützen.
      61 81 Melden
    • Simonetta 01.03.2018 12:15
      Highlight @Grigor
      Glückwunsch!
      Einsicht ist der beste Weg zur Besserung.
      2 0 Melden
  • reich&schön 28.02.2018 17:24
    Highlight Da hat gar niemand versagt - im Gegenteil.
    Sehr erfreulich, dass der Ständerat sich nicht von der medial hochgekochten Lohnhysterie hat anstecken lassen!

    "Wenn es nicht notwendig ist, ein Gesetz zu machen, dann ist es notwendig, kein Gesetz zu machen."

    - Charles Baron de Montesquieu
    239 246 Melden
    • Grigor 28.02.2018 17:42
      Highlight Lohnhysterie? Nachvollziehbare Studien sind also Hysterie. Ist schon lustig das rumschreien ohne Argumente soviel Unterstützung bekommt.
      59 89 Melden
    • gusg 28.02.2018 17:54
      Highlight @Grigor: Wer die Studie des BASS (die offizielle des Bundes) angeschaut hat, weiss dass es sich tatsächlich um eine Hysterie handelt. Es werden NICHT die Löhne von gleichen Berufen verglichen und ebenso werden NICHT Leute mit der gleichen Ausbildung und Erfahrung verglichen.
      54 7 Melden
    • durrrr 28.02.2018 18:04
      Highlight @Grigor: und warum war dann die öffentliche Verwaltung nicht im Antrag enthalten? Studien belegen nämlich auch, dass dort die Ungleichheit grösser ist! Der Bundesratsantrag versuchte sich (einmal mehr) einseitig in die Privatwirtschaft einzumischen und wurde deshalb völlig zurecht abgeschmettert. Das hat rein gar nichts mit "göttlicher Ordnung" zu zun! Das nennt man latente Unausgewogenheit.
      27 10 Melden
    • Roman h 28.02.2018 18:07
      Highlight Ich hab noch keine dieser nachvollziehbarer Studien gesehen.
      Denken wir mal logisch.
      Wer würde einen Mann einstellen, wenn eine Frau gleich gut und billiger wäre?
      Gibt es nicht auch Studien die sagen das Männer besser verhandeln können als Frauen?
      Wer nicht mehr Lohn verlangt, der bekommt auch nicht mehr.
      Haben Sie denn ein gutes Argument?
      32 15 Melden
    • oXiVanisher 28.02.2018 18:19
      Highlight Was erwartest du in den Zeiten von Fakenews und Alternativen Fakten? Die Rechte hat sich dies auch bei uns zu Nutzen gemacht und solche Kommentare sind Auswüchse davon. Gefällt eine Faktenlage nicht, wird sie einfach nicht akzeptiert.
      17 38 Melden
    • Atlantar 28.02.2018 18:24
      Highlight @Grigor

      Das die Studien zu diesem Thema eben nicht nachvollziebar sind, ist das Problem.

      Das wurde eurer Fraktion aber auch schon etliche Male erklärt... Auf YT findest du dazu tonnenweise Material, zudem gibt es Artikel von diversen Zeitungen bis hin zu prominenten Interviews. Falls du zu Faul bist, schau dir einfach diverse Topcomments zum Artikel von heute morgen darüber an. Dort werden dir die Kritikpunkte an den Studien zu diesem Thema recht gut erklärt.
      24 8 Melden
    • zeromaster80 28.02.2018 18:25
      Highlight Ihr Linken werft eine Zahl hin und schreit "Diskriminierung!". Die Existenz plausibler Gründe, dazu zählt die Persönlichkeit der Arbeitnehmer, wird kategorisch abgelehnt und alle andersdenkenden werden als Ewiggestrige o.ä. betitelt und man schreit noch etwas lauter "Diskriminierung"... Sehr nachvollziehbar aber nicht sehr logisch.
      35 14 Melden
    • John J. Collenberg 28.02.2018 18:47
      Highlight Diesen Studien, bzw. den Aussagen der Politiker liegen oft Daten des BFS zugrunde. Das BFS fasst aber in seinen Lohnuntersuchungen mehrere Berufsfelder zusammen und es bleibt auch unklar, welche exakte Position eine Person in dee Hierarchie eines Unternehmens einnimmt. Ich sage nicht, dass es keine Lohnungleichheit gibt. Ich denke, es gibt sie, nur ist es sehr schwer zu beweisen. Ebenso schwer wird es sein, ein entsprechendes Gesetz durchzusetzen. Ausserdem wäre es scheinheilig, da auch Ungleichheiten zwischen Ausländern und Schweizern, zwischen Urnern und Zürchern, etc. gibt.
      14 3 Melden
    • Snowy 28.02.2018 19:01
      Highlight Für einmal bin ich Deiner Meinung.
      2 2 Melden
    • Watson=Propagandahuren 28.02.2018 19:20
      Highlight @oxiVanisher: Jeder der Statistiken lesen und interpretieren kann und nicht irgendwie extremistisch festgefahren ist, erkennt ganz deutlich aus welcher Ecke in diesem Thema die FakeNews kommen.
      Du gehörst da offensichtlich nicht dazu.
      12 5 Melden
    • Adumdum 28.02.2018 21:42
      Highlight Das ist wie bei der Ehe für gleichgeschlechtliche Partner - bei Gesetzesvorlagen die einen gar nicht betreffen sollte man vielleicht die Grösse haben sich mindestens zu enthalten...

      Aber klar, wenn andere die gleichen Rechte erhalten verliert man ja relativ gesehen. Arme Menschheit.
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Roger Schawinski im grossen No-Billag-Interview: «Das ist völlig durchgeknallt»

Der Schweizer Medienpionier und Radio-Unternehmer Roger Schawinski meldet sich in der No-Billag-Debatte mit dem in Rekordzeit geschriebenen Buch «No Billag? Die Gründe und die Folgen» zu Wort. Ein Gespräch über die Vernebelungstaktiken der Initianten, die Chancen der Initiative und «Morning Joe».  

Ihr Buch ist flott geschrieben und es bietet eine verständliche Einordnung der Problematik. Aber kann ein Schnellschuss auch seriös sein?Roger Schawinski: Dies ist mein Fachgebiet, in dem ich mich seit Jahrzehnten auskenne. Und ich habe wohl mehr praktische Erfahrungen im In- und Ausland als andere.

Sie tragen aber ziemlich dick auf. Man hat den Eindruck, die Schweiz werde bei einem Ja zur No-Billag-Initiative untergehen. So ein Quatsch. Haben Sie das Buch überhaupt gelesen? Das schreibe …

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