Schweiz
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Hannes Germann, SVP-SH, spricht an der Fruehlingssession der Eidgenoessischen Raete, am Dienstag, 7. Maerz 2017 im Staenderat in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Lehnt den Kampf gegen Lohndiskriminierung im Namen der Wirtschaftsfreiheit ab: Ständerat Hannes Germann (SVP/SH). Bild: KEYSTONE

Die «göttliche Ordnung» lebt – wie der Ständerat im Kampf gegen ungleiche Löhne versagt

Nur halbherzig will der Ständerat gegen die Lohndiskriminierung von Frauen vorgehen. Hinter vielen Floskeln offenbarten die bürgerlichen Gegner ihr vorgestriges Gesellschaftsbild.



Die Gleichung von SVP-Ständerat Hannes Germann geht in etwa so: Die wirtschaftliche Freiheit hat der Schweiz Wohlstand und Erfolg gebracht. Sie führt wohl oder übel zu Lohnunterschieden. Etwa zwischen den verschiedenen Branchen. Das werde als «gottgegeben angenommen» und sei so «zu akzeptieren». Und womöglich auch zwischen Jungen und Alten. Oder zwischen Mann und Frau.

Das sei zwar ärgerlich – die fehlbaren Unternehmen zum Handeln zu verpflichten, das gehe aber zu weit. Zusammen mit 18 weiteren Bürgerlichen wollte Germann am Mittwoch ein Gesetz an den Bundesrat zurückschicken, das die Lohnungleichheit zwischen Mann und Frau reduzieren sollte. Die Regierung solle eine «freiheitlichere Lösung» erarbeiten.

Der Inhalt der fraglichen Vorlage ist rasch zusammengefasst: Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern hätten in Zukunft alle vier Jahre eine Lohnanalyse durchführen und öffentlich machen müssen. Strafen für Unternehmen, bei denen Lohndiskriminierungen festgestellt werden, waren keine vorgesehen.

«Weitere Baustellen» sind kein Argument

Für die bürgerlichen Gegner stellt die Vorlage trotzdem einen «Eingriff in die Wirtschaftsfreiheit» dar. Diese Wirtschaftsfreiheit umfasst im Verständnis von Germann und Konsorten offenbar auch das Recht, die Hälfte der Bevölkerung aufgrund ihres Geschlechts schlechter zu bezahlen.

Seit 1981 ist die Gleichstellung der Geschlechter Teil der Bundesverfassung. Sie verlangt gleiche Löhne für gleiche Arbeit. Von diesem selbstverständlichen Anliegen ist die Schweiz meilenweit entfernt. Es existiert ein nicht erklärbarer, durchschnittlicher Lohnunterschied von 600 Franken monatlich zuungunsten der Frauen. Das ist nicht akzeptabel.

Die diskutierte Vorlage ist eine absolute Minimallösung. Doch zumindest symbolisch wäre sie wichtig: Unternehmen sind dazu verpflichtet, sich mit dem Thema Lohndiskriminierung im eigenen Haus zu befassen. Und auch wenn eine Lohnanalyse bloss für die grössten 0,85 Prozent der Schweizer Unternehmen obligatorisch wird, so beschäftigen diese (mit über zwei Millionen) rund 45 Prozent aller Arbeitnehmenden.

Eine regelmässige Analyse über so viele Beschäftigungsverhältnisse würde den öffentlichen Druck gegen Lohndiskriminierung erhöhen – und diese eindämmen. Denn welches Unternehmen will schon erklären müssen, seine weiblichen Mitarbeiterinnen ungleich schlechter zu bezahlen und nichts dagegen zu tun? Der Shitstorm wäre vorprogrammiert.

Die Gegner der Vorlage verwiesen darauf, dass die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie eine viel stärkere Wirkung auf die Lohngleichheit habe als ein solcher Mechanismus. Das ist richtig: Der höhere Grad von Teilzeitarbeit bei den Frauen und die häufigeren Unterbrüche in der Berufskarriere aufgrund der «Babypause» tragen dazu bei, dass Frauen im Schnitt 20 Prozent weniger verdienen als Männer.

Doch dass es noch andere Baustellen gibt, ist kein Argument, bei der Transparenz bezüglich Lohndiskriminierung untätig zu bleiben. Besonders scheinheilig: Gerade Germanns Partei, die SVP, bremst, wo sie nur kann, wenn es um konkrete Verbesserungen bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie geht. Stichwort Vaterschaftsurlaub, Stichwort öffentliche Finanzierung von Kinderkrippen.

Immerhin: Eine Mehrheit von 25 der 46 Ständeräte «anerkannte den Handlungsbedarf» und war bereit, auf die Vorlage einzutreten. Doch auf Antrag von CVP-Mann Konrad Graber wies der Ständerat (Männeranteil: 85 Prozent) das Geschäft zur Überarbeitung an die Kommission zurück. Das Manöver wird in erster Linie noch einmal viel Zeit Kosten – 37 Jahre, nachdem die Lohngleichheit zum Verfassungsauftrag wurde.

Ob das Gesetz dabei verbessert werden kann, wie es Graber in wenig stringenter Argumentation versprach, ist fraglich. Eher werden der Vorlage jetzt noch die letzten Zähne gezogen. Diese Salamitaktik ist verlogen: Wer Handlungsbedarf anerkennt, aber ein Problem nicht ernsthaft angeht, der anerkennt letzten Endes das Problem nicht. Das ist die Botschaft, die der Ständerat heute an alle Frauen in der Schweiz ausgesandt hat.

Parallelgesellschaft Wirtschaft

«Die Zeiten, in denen Männer mit der gottgegebenen Ordnung argumentiert haben, liegen 50 Jahre zurück», sagte BDP-Ständerat Werner Luginbühl, ein Befürworter der Vorlage. Mit Blick auf Hannes Germann und Co. muss man sagen: Leider nicht.

Die Gleichstellung von Mann und Frau wird bei der «Verteidigung unserer Werte» gegen Muslime, Migranten und Parallelgesellschaften gerne als Argument ins Feld geführt. Geht es um die Lohndiskriminierung, ist diese Gleichstellung vielen bürgerlichen Ständeräten offenbar wenig wert.

So wenig, dass sie weiterhin nicht bereit sind, eine inakzeptable Ungerechtigkeit anzugehen, deren Beseitigung die Verfassung seit 37 Jahren fordert. Die «göttliche Ordnung», sie lebt noch. Und in der Parallelgesellschaft namens Wirtschaft, wo für gleiche Arbeit ungleiche Löhne bezahlt werden, darf sie unter dem Schutz der Politik ungestört weiterexistieren.

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    Alle Leser-Kommentare
  • fluh 01.03.2018 22:15
    Highlight Highlight wenigstens leben wir noch nicht im kommunismus. jeder kennt die spielregeln im kapitalismus. erst kindergärtnerin oddr sozialatbeiterin lernen und dann über 2.9% lohnunterschied jammern. studiert halt mal steuerexpertin oder zahnärztin, dann könnt ihr verlangen was ihr wollt. ich lerne nicht hebammer und beklage mich dann wenn ich keine stelle/geburten krieg. wenn ich militärdienst abziehe und schwangerschaftsurlaub dazuzähle werden die 2.9% knapp. dann frauenförderung, wo ich als man sowieso hint anstehen muss bei gleicher qualifikation... wird frau mit den ungeförderten männern verglichen?
    5 6 Melden
  • Shlomo 01.03.2018 10:17
    Highlight Highlight Ich frage mich bei den Kommentatoren hier was euer verdammtes Problem ist? Seit ihr stolz darauf das Frauen im Schnitt 600.- zu wenig bekommen? Habt ihr angst, dass euer Frau zu Hause dann mehr verdient als ihr?
    26 41 Melden
    • AfterEightUmViertelVorAchtEsser 01.03.2018 11:34
      Highlight Highlight @Shlomo: Ich verstehe es auch nicht. Weder die Kommentatoren noch den Ständerat.
      Die Vorlage wollte ja lediglich die Diskriminierung AUFZEIGEN und noch gar nicht BEKÄMPFEN. Irgendwie ist es peinlich für die Schweiz, dass sie in Sachen Gleichstellung hinter Nicaragua steht.

      https://www.tagesanzeiger.ch/panorama/vermischtes/gender-gap-report-die-schweiz-fliegt-aus-den-top-10/story/18464715


      Aber irgendwie erstaunt es mich nicht, wenn man sieht wann erst das Frauenstimmrecht eingeführt wurde.
      19 24 Melden
    • Simonetta 01.03.2018 12:19
      Highlight Highlight Ich finde es absolut in Ordnung, dass eine Floristin drei Mal weniger als ein Informatiker und zehn Mal weniger als eine Bundesrätin verdient.
      Da ist nichts ungerecht.
      27 8 Melden
    • AfterEightUmViertelVorAchtEsser 01.03.2018 13:38
      Highlight Highlight Ich verstehe die Blitzer nicht ganz. Gibt es tatsächlich Leute, die Stolz darauf sind, dass wir hinter Nicaragua gerutscht sind???
      13 23 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ohniznachtisbett 01.03.2018 08:51
    Highlight Highlight Verstehe den Aufschrei nicht. Hier geht es nicht um Männlein und Weiblein und gleiche Löhne. Hier geht es um Löhne insgesamt, da behaupte ich nachwievor: Wenn wir volle Transparenz haben sinken die Löhne insgesamt und der Neid steigt. Hat halt auch was mit verhandeln zu tun. Wenn ich für einen Job 150k kriegen könnte aber nur 90k fordere, bin ich wohl selbst schuld. Als Arbeitgeber würde ich noch "grosszügigerweise" 100k bieten und alle wären happy. Lohnverhandlungen gehören halt auch zum Berufsleben, die einen sind da besser andere schlechter...
    17 23 Melden
    • psylo 01.03.2018 14:57
      Highlight Highlight Ich verstehe nicht: warum sinken die Löhne bei erhöhter Lohntransparenz? Wäre mehr Lohntransparenz nicht eher eine gute Grundlage für fairere Lohnverhandlungen?
      3 4 Melden
    • Watson=Propagandahuren 01.03.2018 20:27
      Highlight Highlight Was verstehst du unter Lohntransparenz psylo?
      Dass du die Abrechnungen von all deinen Kolleg(inn)en kennst?
      Wenn du Angst vor Lohnverhandlungen hast, weil du dich nicht einschätzen kannst: www.lohnrechner.ch (und x andere)
      Da hast bei einem guten Rechner am Ende ein für Alter/Ausbildung/Beruf Lohnband von bis und dann kannst du dir selber überlegen wie gut du in deinem Job bist und entsprechend verhandeln.
      2 1 Melden
    • psylo 01.03.2018 22:49
      Highlight Highlight BD3000: Nein, ich verstehe nur ohniznachtisbett's Pubkt nicht? Ein ungefährer Durchschnittslohn im jeweiligen Unternehmen für die bestimmte Berufsklasse, also das, worum es im Ständerat ging, wäre doch eine gute Orientierung, nicht? Kein grund zum persönlich werden, aber falls es dich interessiert: nein, ich habe keine Angst vor Lohnverhandlungen, ich gehöre auch zu der Bevölkerungsgruppe, die bei Lohnverhandlungen be vorzugt ist. Ich überlege nur, wie man gleiche Chancen für alle ermöglichen könnte.
      4 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • DerTaran 01.03.2018 08:50
    Highlight Highlight Es wäre schön, wenn Watson auch auf unsere Kommentare eingehen würde und sei es nur um über die Argumente „der anderen Seite“ zu berichten. Es ist ja nicht so, das die Argumente die wir hier vorbringen total aus der Luft gegriffen sind.
    Ich behaupte, das es in meinem Job keine Lohnungleichheit zwischen Mann und Frau gibt (aber sicher zwischen Mensch und Mensch). Aber leider haben wir nur einen Frauenanteil unter 10% (ich würde das gerne ändern) und als studierte Inforatiker sind wir sicher überdurchschnittlich gut bezahlt.
    19 8 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 02.03.2018 09:20
      Highlight Highlight "Ich behaupte, blalblablab und 10%" _ist_ aus der Luft gegriffen.

      Das solltest du als studierter Informatiker sicher wissen.
      1 4 Melden
  • psylo 01.03.2018 08:40
    Highlight Highlight Eine solche Offenlegung von Lohndaten würde grundsätzlich nicht nur Frauen helfen, sondern allen, die einen diskriminierenden Lohn erhalten. Denn es würde etwas Lohntransparenz geschaffen. Schade, aber eigentlich klar, dass die wirtschaftsnahe Seite unseres Ständerats dagegen ist, denn das würde den Arbeitnehmer einen etwas längeren Hebel geben am Lohnverhandlungstisch.
    18 3 Melden
    • DerTaran 02.03.2018 07:04
      Highlight Highlight „...würde den Arbeitnehmer einen längeren Hebel geben“?

      Nein nur denen, die schlecht verhandeln, den anderen würde man damit eine Lohnerhöhung verwehren, dem sozialen Frieden wegen.
      3 0 Melden
  • Gubbe 01.03.2018 08:31
    Highlight Highlight Wer besser ist, soll mehr verdienen. Dies ohne Unterschied der 3 Geschlechter. Die Frauen Keifen, die Männer Poltern. Wenn dem nicht mehr so ist, sind die Geschlechter verschmolzen.
    7 10 Melden
  • Simonetta 01.03.2018 08:17
    Highlight Highlight Es gibt keine geschlechtsabhängige Lohndiskriminierung.
    Und wenn, dann lässt sie sich nicht nachweisen, weil sich nicht alle relevanten Lohnfaktoren statistisch erfassen lassen.
    Die Gruppe der weiblichen Arbeitnehmer hat ein geringeres Einkommen, weil in dieser Gruppe überdurchschnittlich viele, freiwillig in schlecht bezahlten Branchen oder Regionen arbeiten, oder weil sie Teilzeit arbeiten.
    Dasselbe Phänomen findet sich bei anderen Gruppen: Alte verdienen mehr als Junge, Schweizer mehr als Ausländer, Deutschschweizer mehr als Welsche und Tessiner, Akademiker mehr als Nichtakademiker, etc.
    25 10 Melden
    • Gubbe 01.03.2018 12:22
      Highlight Highlight Super, wenn Sie jetzt noch Sommaruga heissen würden. Genau wie Sie schreiben, auch gestern, ist es doch.
      1 7 Melden
  • Schneider Alex 01.03.2018 06:21
    Highlight Highlight Und wenn die Lohndiskriminierung weg wäre, was dann? Dann haben die Frauen doch einfach schlechtere Chancen bei einer Neueinstellung, weil die Risiken, dass Frauen schnell wieder kündigen oder Kinder kriegen hoch sind.
    29 21 Melden
    • just sayin' 01.03.2018 10:41
      Highlight Highlight unsere gesellschaft entwickelt sich und die anzahl männer, welche die kinder versorgen, steigt und steigt.

      dies ist ein wichtiger schritt, um frauen und männer für den arbeitgeber gleich (un)attraktiv zu machen.
      9 5 Melden
    • Gubbe 01.03.2018 12:24
      Highlight Highlight just sayin' : Ein wenig Kommunismus und alles ist gut?
      5 3 Melden
    • Schneider Alex 02.03.2018 06:49
      Highlight Highlight Schwangerschaft und Rücksichtnahme auf den Arbeitsplatz und/oder Wohnort des männlichen Partners sind die Hauptgründe. Dazu kommen die Kosten eines möglichen Schwangerschaftsurlaubs sowie der Einarbeitung und Finanzierung der Stellvertretung. Die Frauen zahlen mit ihren tieferen Löhnen eine Risikoprämie, unschön, aber nachvollziehbar wie bei Bankkrediten und Versicherungsprämien.

      3 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Posersalami 01.03.2018 03:19
    Highlight Highlight Ich bin mir nicht sicher ob es nicht einfach nur um Profit geht. Möglichst tiefe Löhne aind das ureigene Interesse jedes Unternehmers. Wieso sollten sich die Unternehmer auf einmal für höhere Löhne einsetzen? Denk doch einer an die armen Shareholder!!!
    20 12 Melden
    • atomschlaf 01.03.2018 07:54
      Highlight Highlight "Möglichst tiefe Löhne aind das ureigene Interesse jedes Unternehmers."

      Genau. Daher würden Unternehmer auch wenn immer möglich Frauen einstellen, wenn diese wirklich für weniger Lohn mehr *Leistung* erbringen würden. Dass dies nicht geschieht, sagt eigentlich schon alles über die angebliche Lohndiskriminierung.
      32 10 Melden
    • Posersalami 01.03.2018 09:22
      Highlight Highlight Nicht nur das. Solange keine Vollbeschäftigung gibt, gibt es in Lohnverhandlungen keine gleich langen Spiesse.
      5 6 Melden
    • Posersalami 01.03.2018 13:16
      Highlight Highlight So ein Unsinn. 90% der Leute trifft das nicht und sind beliebig ersetzbar. Darum sollen die also einen Hungerlohn bekommen wo sie keine Familie mehr ernähren können? Ohne mich!
      Oder soll jetzt jeder Industrieschweisser werden?

      Ihr Menschenbild möchte ich nicht haben.

      Es kann ganz einfach nicht jeder unersetzbar sein und zwar per Definition. Und komm jetzt nicht mit einem Unsinn wie Produktivität, das ist die nächste grosse Lüge. Es gibt schon lange keine individuelle Produktivität mehr.
      1 7 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stichelei 28.02.2018 23:36
    Highlight Highlight Zwei Fragen, liebes Watson:

    1. Aus welchem Grund zitiert ihr gebetsmühlenartig immer noch dieselbe untaugliche BfS Studie, obwohl euch jedes Mal zahlreiche Kommentatoren die gravierenden Mängel dieser Studie klar aufzeigen?

    2. Wieso habt ihr die auch jedes Mal auftauchende Frage nach der Lohngleichheit in eurer Redaktion bis jetzt nicht beantwortet?

    Honi soit qui mal y pense . . .
    71 9 Melden
    • just sayin' 01.03.2018 10:42
      Highlight Highlight das sind doch mal gute fragen.
      watson?
      10 1 Melden
  • JackMac 28.02.2018 19:34
    Highlight Highlight Der Vergleich mit den 600.- Franken krankt. Es wurden die statistisch erhobenen 9.7 % mit dem Medianlohn verglichen, ohne zu berücksichtigen, dass die angesprochnen Verufe vor allem in typisch Frauenbasierten Berufen wie Coiffeuse, Reinigung, Verkauf und Pflege zu Grunde liegen.
    Mir ist keine Frau bekannt, die sich in Berufen der Pharma, Chemie, Druck oder Verwaltung beschwert.
    Im Grafischen Bereich war schon in den frühen 80-ern Lohngleichheit tatsache.
    64 26 Melden
  • mostlyharmless 28.02.2018 19:29
    Highlight Highlight Ich wollte hier Zahlen vom Bund posten, leider ist die betreffende Seite gerade down. Als ich letztes Mal nachgeschaut habe war da ein Lohnunterschied von 10% für Hochbauzeichnerinnen. Bei 0 Dienstjahren. Erklärbär!
    23 16 Melden
    • mostlyharmless 28.02.2018 22:07
      8 21 Melden
    • grumpy_af 01.03.2018 06:26
      Highlight Highlight Das Bild berücksichtigt nichts, was in deinem ersten Kommentar erwähnt wurde... Beruf, Berufserfahrung... nicht ersichtlich.
      23 5 Melden
    • Simonetta 01.03.2018 08:30
      Highlight Highlight @mostlyharmless
      Dieses Beispiel zeigt , dass der Lohnunterschied innerhalb desselben Geschlechts grösser ist, als zwischen den Geschlechtern.
      Das ist ein Hinweis darauf, dass es lohnrelevante Faktoren gibt, die stärker wirken als das Geschlecht.
      Es könnte zudem sein, dass einige dieser Faktoren ungleichverteilt auf die Geschlechter vorkommen, welche nicht direkt durch das Gechlecht bedingt sind, z . B. die Bereitschaft Überstunden zu leisten, Verantwortung zu übernehmen, oder Aussendiesteinsätze zu machen.
      So kommt ein diskriminierungsfreier, Lohnunterschied zw. den Geschlechtern zustande.
      17 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • supremewash 28.02.2018 19:25
    Highlight Highlight Über die aktuelle Faktenlage dürfen sich andere Googler streiten. Aber wäre so eine Veröffentlichung nicht allgemein eine gute Sache? Eine periodische Erhebung des Lohnniveaus von über 2 Mio. Beschäftigten in der Schweiz! Das schüfe Transparenz und diente als solide Grundlage für weitere Debatten.



    46 8 Melden
    • Wilhelm Dingo 01.03.2018 06:55
      Highlight Highlight @supremewash: das ist wahrscheinlich der Haaken dahinter. Die Arbeitgeber wollen sicher keine Lohntransparenz.
      19 1 Melden
  • Eye of the tiger 28.02.2018 19:20
    Highlight Highlight Sie verwechseln da die "göttliche Ordnung" mit der eidgenössischen Ordnung, werter Herr Bernet, wenn ich mich nicht täusche? Gut die Demokratien sind schon älter und haben eben auch extreme auf beiden Seiten der Medaille.
    18 7 Melden
  • Snowy 28.02.2018 19:12
    Highlight Highlight Würden wir alle noch rein repetitive Arbeiten am Fliessband machen, wäre eine solche Studie möglich - in einer Dienstleistungsgesellschaft ist dies ein Ding der Unmöglichkeit.

    Nehmen wir zwei Anwälte. Gleiche UNI, gleiches Alter, ungleiches Geschlecht: Beide fangen als Erstanstellung bei einer Kanzlei an zu arbeiten. Ideale Vergleichsbasis könnte man meinen... mitnichten!

    Typischerweise beginnt der Mann bei einer Wirtschaftskanzlei und die Frau in einer Kanzlei welche auf Jugendkriminalität oder Familienrecht spezialisiert ist. Und die Lohnverhandlungen haben noch nicht mal begonnen...
    60 16 Melden
    • Urs457 28.02.2018 22:51
      Highlight Highlight Lohngleichheit heisst gleicher Lohn für gleiche Arbeit in der gleichen Firma. Logisch, dass der Anwalt in einer Wirtschaftskanzlei besser bezahlt wird, als der Anwalt der z.B. in einer Gewerkschaft arbeitet. Da ist ja die Wertschöpfung auch nicht vergleichbar. Aber die Arbeitsstelle sucht man sich ja selber aus.
      27 4 Melden
    • Maragia 28.02.2018 23:26
      Highlight Highlight Nicht gleicher Lohn für gleiche Arbeit sondern für gleiche Leistung. Arbeit != Leistung
      Verstehe viele einfach nicht..
      16 3 Melden
    • atomschlaf 01.03.2018 08:00
      Highlight Highlight Nein, Urs.
      Lohngleichheit heisst gleicher Lohn für gleiche LEISTUNG in der gleichen Firma.
      Wenn zwei Personen den gleichen Job mit der gleichen Stellenbeschreibung machen, heisst dies noch lange nicht, dass sie auch die gleiche Leistung erbringen.
      Und wenn die Leistung divergiert, sind auch Lohnunterschiede gerechtfertigt.
      12 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Paulalala 28.02.2018 19:11
    Highlight Highlight Hmm..der Ständerat besteht aus 7 Frauen und 36 Männer🤔
    35 46 Melden
    • Watson=Propagandahuren 28.02.2018 21:26
      Highlight Highlight Es gibt mehr wahlberechtigte Frauen als Männer.
      55 15 Melden
    • Paulalala 28.02.2018 22:18
      Highlight Highlight Wählen können auch die wahlberechtigten Frauen nur diejenigen Kandidaten, welche die Parteien aufstellen..aber darum geht es momentan nicht..
      17 38 Melden
    • Watson=Propagandahuren 28.02.2018 22:40
      Highlight Highlight Dann gründe doch eine eigene Partei und stell nur Frauen auf, wenn du der Meinung bist dass darum so wenige Frauen in den Räten sind.
      Das ist tatsächlich das schöne an dem ganzen Demokratie-Theater dass jeder der es ernst nimmt und sich beteiligen möchte das auch kann.
      36 9 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • turtok 28.02.2018 19:05
    Highlight Highlight Schreibt doch mal was zum "Gender Time Gap".
    Vieleicht besteht ja ein Zusammenhang zwischen Arbeitsstunden pro Monat und Geld pro Monat.
    wäre eine Überlegung wert denke ich.
    42 16 Melden
  • Ass 28.02.2018 18:39
    Highlight Highlight Als Frau muss man einfach in einem technischen Beruf ohne GAV arbeiten und die Kasse klingelt!! Als Mann kann man das gleiche in einem Frauenberuf machen. Allerdings arbeiten viele Frauen in Billiglohnjobs und da bringt das extra Geld nicht wirklich viel.
    26 8 Melden
  • Sir Konterbier 28.02.2018 18:35
    Highlight Highlight Bevor man der freien Marktwirtschaft reinzureden versucht könnte man auch die Wehrpflicht für alle einführen!

    Oder ist es auch Gottgegeben, dass nur Männer Militärdienst leisten müssen?

    Ich bin absolut für Gleichstellung und hab auch kein Problem damit dass nur wir Männer Militördienst leisten müssen...

    ...Aber nur weil man für Gleichstellung ist muss man noch nicht zu allem was das erreichen will auch zwingend Ja sagen.
    77 41 Melden
    • Maya Eldorado 28.02.2018 19:01
      Highlight Highlight Das ist sicher nicht gottgegeben, dass Männer Militärdienst leisten müssen. Da hat Militär und Waffen gar keinen Platz, weder für Männer noch für Frauen.

      Es ist aber naturgegeben, dass nur Frauen Kinder bekommen können.

      Es ist auch naturgegeben, dass Männer mehr Muskelmasse haben als Frauen.

      Es ist gut, dass man Frauen und Männer gleich stellt, aber deswegen sind sie noch lange nicht gleich.
      25 23 Melden
    • einmalquer 28.02.2018 19:11
      Highlight Highlight die "Freie Marktwirtschaft" ist nicht "Gottgegeben", man könnte/darf ihr also reinreden

      Es ist auch nicht "Gottgegeben", dass nur Männer Militärdienst leisten müssen, man kann diese Verpflichtung aufheben (es gehen sowieso nur gut 60%)

      Gott- oder Göttinnengegeben ist, dass nur Frauen schwanger werden können, da beschweren sich die Männer aber nicht - ist für sie wohl zu anstrengend und die Folgen muss man gegen 20 Jahre tragen

      Weil man für die Gleichstellung ist, und man etwas erreichen will, muss man auch zu solch winzig kleinen Schrittchen ja sagen
      22 25 Melden
    • Watson=Propagandahuren 28.02.2018 21:28
      Highlight Highlight @Eldorade: Du sagst in deinem Kommentar "Männer sind weniger Wert". Was ist das wenn nicht Sexismus?
      14 24 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • rolf.iller 28.02.2018 18:31
    Highlight Highlight Na ja, vielleicht gibt es auch einen natürliche Lohnlücke. Bei Uber verdienen Frauen auch minus 8%, obschon das Entlöhnungssytem komplett Geschlechterneutral ist, weil Maschinengesteuert. Frauen leisten dort einfach erkläbar weniger:
    http://freakonomics.com/podcast/what-can-uber-teach-us-about-the-gender-pay-gap/
    99 25 Melden
  • MaskedTruth 28.02.2018 18:29
    Highlight Highlight 🙄
    9 6 Melden
  • Lord Grizzly 28.02.2018 18:21
    Highlight Highlight Naja, alle Löhne offen legen wäre wohl die einzige Lösung des Problems. Dann siehts jeder der benachteiligt wird selber. Das würde wohl auch Lohnverhandlungen killen. Das würde ich begrüssen.
    58 8 Melden
  • zeromaster80 28.02.2018 18:14
    Highlight Highlight Wer sagt, dass der Unterschied nicht erklärbar ist und zudem inakzeptabel? Die Linken? Aufgrund welcher Faktenlage? Ihr behauptet einfach es wäre ein diskriminierender Unterschied, das ist deswegen noch lange keine Tatsache und eine Merheit intelligenter Menschen sieht das so, nur die sjw scheren aus und werfen mit Beleidigungen um sich.
    67 31 Melden
    • David Steger 28.02.2018 19:55
      Highlight Highlight @zeromaster80 Die Gesetzesänderung wurde auf Grund einer Studie angestossen, die der Bundesrat in Auftrag gegeben hat. Und dieserist bürgerlich...
      13 21 Melden
    • Ökonometriker 28.02.2018 21:23
      Highlight Highlight @zeromaster: der Unterschied ist statistisch nicht erklärbar - das Modell ist nicht genau genug. Das ist ein mathematischer Fakt.
      Gewisse Linke machen jetzt den Fehlschluss, dass die Lücke vollständig auf Grund von Diskriminierung zu stande kommt. Das ist jedoch falsch. Man müsste Faktoren wie das Studienfach und nicht nur den Titel des Diploms berücksichtigen. (Zudem hat die Studie noch zahlreiche weitere methodische Fehler - das zeigt wie beim Bund gearbeitet wird)
      30 8 Melden
  • Phrosch 28.02.2018 18:13
    Highlight Highlight Die SVP nennt sich Volkspartei. Sind Frauen nicht ein Teil des Volkes? Dann müsste es eher SP(a)M: schweizerische Patei (alter/altmodischer) Männer.
    Wäre der Lohnunterschiede zu Ungunsten der Männer, er wäre längst aus der Welt geschafft worden.
    53 72 Melden
    • grumpy_af 01.03.2018 06:34
      Highlight Highlight Es gibt aber keine Ungunsten, das ist der ganze Punkt hier! Es herrscht Lohngleichheit. Der Unterschied kommt durch Ungenauigkeit zustande, nicht durch echte Diskriminierung.
      12 9 Melden
  • Pirat der dritte 28.02.2018 18:03
    Highlight Highlight Der Ständerat hat ein unmögliches Gesetz, welches vorallem Aufwand, Papier und Bashing-Schlagzeilen produziert gebodigt! Jeder muss und soll eigenverantwortlich seinen Lohn verhandeln und wissen, was seine Arbeit wert ist. Ich kenne keine Unternehmungen, die Frauen vorsätzlich oder systematisch schlechter bezahlen.
    69 36 Melden
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 28.02.2018 18:02
    Highlight Highlight Es existiert ein nicht erklärbarer, durchschnittlicher Lohnunterschied von 600 Franken monatlich zuungunsten der Frauen. Das ist nicht akzeptabel.

    Inwiefern ist das nicht akzeptabel? Es wäre nicht aktzeptabel, würde geschlechtsbezogen Diskriminierung der Grund für diesen Unterschied sein. Das nicht erklärbar ungleich diskriminierung ist sollte statistisches Basiswissen sein. Wenn man natürlich, wie der Bund ungenaue Modelle verwendet, die dann von Journalisten unkommentiert verbreitet werden, kommt man auch auf Ergebnisse mit einem grossen "unerklärbaren Unterschied".
    65 17 Melden
    • Posersalami 01.03.2018 03:32
      Highlight Highlight Können sie denn den Unterschied erklären?
      3 4 Melden
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 01.03.2018 08:07
      Highlight Highlight @Posersalami
      Sehr gerne, die Statistik des Bundes vernachlässigt viele Faktoren, die auch hier im Forum schon mehrfach gennant wurden. Eine Studie des IDW hat viele dieser Faktoren berücksichtigt und kommt für die CH auf eine Lohnlücke von 2.9%. Dabei wurden allerdings Faktoren wie Voll- und Teilzeit oder Verhalten in Lohnverhandlungen Lohnverhandlungen nicht berücksichtigt. Sprich die Lücke wird noch kleiner werden und sich mit genauen Modellen (hoffentlich) auch schliessen.
      Das schliesst nicht aus, dass es individuell zu diskriminierung kommt, hier könnte man über Hilfsmittel nachdenken.

      7 1 Melden
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 01.03.2018 08:07
      Highlight Highlight https://www.google.ch/amp/s/www.nzz.ch/amp/wirtschaft/weshalb-verdienen-frauen-weniger-als-maenner-schweizer-lohnluecke-mit-am-geringsten-ld.88695
      Ein Link zur Studie des IDW findet sich Artikel.
      1 0 Melden
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  • Markus Kappeler 28.02.2018 18:01
    Highlight Highlight Wieso wird der Lohnunterschied zwischen Studierten und Gelernten angeprangert? Es geht doch um gleichen Lohn bei vergleichbarer Arbeit und nicht um Ausbildung.
    23 9 Melden
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 28.02.2018 17:58
    Highlight Highlight Es sollte heissen, der Ständerat hat seine Arbeit gemacht.
    Man hat verhindert, dass aufgrund von mangelhaften Statistiken Gesetze gemacht werden, deren Notwendigkeit wiederum mit mangelhaften Statistiken nachgewiesen wird.
    Will man dieses Land in bezug auf die Gleichberechtigung vorwärtsbringen, brauchts die Individualbesteuerung, Kripenplätze und Eltern(sic!)urlaub.
    Gesetzte zur jagt statistischer Phantome sind überflüssig.
    52 14 Melden
  • flying kid 28.02.2018 17:46
    Highlight Highlight 2ter Versuch, der erste wurde zu früh gesendet.

    Liebes Watson
    Ich mag euch ja sehr, auch wenn politisch meist anderer Meinung. Aber egal.
    Bei diesem Thema macht ihr einen riesen Wirbel, mind der 3te Artikel heute.
    Bis jetzt sind ihr auf meine und auch andere Kommentare nicht eingegange. Veröffentlicht doch bitte mal eure Gehaltslisten. Nimmt mich wunder, ob bei euch alle gleich viel verdienen. Vom Chef bis zur Praktikantin, weil es mache ja alle den selben Job... oder gibts auch bei euch "Diskriminierung"?
    Vielen Dank.
    56 14 Melden
  • Shabina 28.02.2018 17:45
    Highlight Highlight Es wär mal interessant, welche Faktoren alle miteingerechnet werden in die Löhne bzw. deren Unterschiede. Hat Watson da informationen? klar, Babypausen sind eingerechnet...ok.

    Sind die Lohnunterschiede wirklich nur durch "Diskriminierung" erklärbar?

    Wie ist es mit dem Militärdienst, bzw dem Militärersatz?
    Wie ist es zB. mit dem Rentenalter?
    Der Anteil zB bei Firmengründungen... (kann man den überhaupt miteinrechnen?)

    Ich wäre mal um eine Auflistung der Faktoren dankbar, die man in den Lohnunterschied einrechnet.
    Danke Watson
    30 5 Melden
  • flying kid 28.02.2018 17:42
    Highlight Highlight Liebes Watson
    Ich mag euch sehr, auch wenn politisch meist anderer Meinung. Aber egal.
    Ich habe das nun schon ein paar mal erwähnt, ihr macht bei diesem Thema immer ein riesen Ding. Mindestens der 3re Artikel zum Thema heute.
    10 17 Melden
  • Typ 28.02.2018 17:40
    Highlight Highlight Immer wieder wird auf den Lohnunterschied von monatlich 600 Franken verwiesen. Mich interessiert doch sehr wie dieser ausgerechnet wird und wie viel mit unterschiedlicher Ausbildung und Stellenprofilen davon erklärbar ist - oder eben nicht. Ein Artikel über die Aussagekraft besagter Studie schiene mir zum Verständnis des Themas sehr angebracht.
    So kann ich mir nicht vorstellen warum Unternehmen überhaupt noch Männer einstellen, wenn Frauen den gleichen Job 600 Franken billiger machen...
    42 7 Melden
  • Juliet Bravo 28.02.2018 17:38
    Highlight Highlight Die Rede des Herrn Germann war zum Fremdschämen. Dieses fadenscheinige Herumlavieren ist doch unwürdig.
    46 65 Melden
  • bokl 28.02.2018 17:36
    Highlight Highlight Warum werden nur Frau und Mann verglichen. Wenn man schon auswertet, könnte man auch CH vs. Ausländer, Schwule vs. Hetero, usw. kontrollieren. Eine Erklärung für Unterschiede würde man aber nicht finden.

    Aus meiner Sicht gibt es nur eine Lösung: Offenlegung aller Löhne. Da kann jeder sehen, wenn er benachteiligt wird und entsprechend reagieren. Von mir aus sogar mit einer Klagemöglichkeit ab xy% nicht erklärbarer Differenz.
    215 48 Melden
    • Theor 28.02.2018 17:56
      Highlight Highlight Oh, na das wird sehr lustig! Bei der unglaublichen Gier des Homo oeconomivus freu ich mich jetzt schon auf die 10'000 neuen Juristen die man brauchen wird, um die Klagewellen zu bewältigen wegen allen, die sich benachteiligt fühlen, weil sie doch so einen guten Job machen und überhaupt der Herr Meier gar nicht produktiver sei, weil der nämlich 5 mal am tag rauchen geht und dazu noch Kaffeerahm stiehlt!
      27 6 Melden
    • Spama Lotto 28.02.2018 18:57
      Highlight Highlight Aber genau so ist es: Kleine erhalten weniger Lohn als Grosse, Hübsche mehr als Hässliche, Dicke weniger als Dünne. Volles Haar mehr als Glatze.
      Einfach so. Warum setzt sich niemand für diejenigen ein? Das betrifft genau so immer die Hälfte der Gesellschaft (ausser bei der Haarpracht vielleicht...).
      18 4 Melden
    • Erklärungsbedarf your limits 28.02.2018 19:17
      Highlight Highlight Lohntransparenz würde m.E. reichen...
      6 6 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • piatnik 28.02.2018 17:27
    Highlight Highlight der ständerat hat für einmal nicht versagt, so müsste der titel korrekt heissen
    235 207 Melden
    • Grigor 28.02.2018 17:41
      Highlight Highlight Deine Argumente überzeugen. Wirklich. Es ist immer wieder beeindruckend wie gut die Konservativen informiert sind und sich ausdrücken können. Wie soll man solche Positionen nicht unterstützen.
      61 81 Melden
    • Simonetta 01.03.2018 12:15
      Highlight Highlight @Grigor
      Glückwunsch!
      Einsicht ist der beste Weg zur Besserung.
      2 0 Melden
  • reich&schön 28.02.2018 17:24
    Highlight Highlight Da hat gar niemand versagt - im Gegenteil.
    Sehr erfreulich, dass der Ständerat sich nicht von der medial hochgekochten Lohnhysterie hat anstecken lassen!

    "Wenn es nicht notwendig ist, ein Gesetz zu machen, dann ist es notwendig, kein Gesetz zu machen."

    - Charles Baron de Montesquieu
    239 246 Melden
    • Grigor 28.02.2018 17:42
      Highlight Highlight Lohnhysterie? Nachvollziehbare Studien sind also Hysterie. Ist schon lustig das rumschreien ohne Argumente soviel Unterstützung bekommt.
      59 89 Melden
    • durrrr 28.02.2018 18:04
      Highlight Highlight @Grigor: und warum war dann die öffentliche Verwaltung nicht im Antrag enthalten? Studien belegen nämlich auch, dass dort die Ungleichheit grösser ist! Der Bundesratsantrag versuchte sich (einmal mehr) einseitig in die Privatwirtschaft einzumischen und wurde deshalb völlig zurecht abgeschmettert. Das hat rein gar nichts mit "göttlicher Ordnung" zu zun! Das nennt man latente Unausgewogenheit.
      27 10 Melden
    • Roman h 28.02.2018 18:07
      Highlight Highlight Ich hab noch keine dieser nachvollziehbarer Studien gesehen.
      Denken wir mal logisch.
      Wer würde einen Mann einstellen, wenn eine Frau gleich gut und billiger wäre?
      Gibt es nicht auch Studien die sagen das Männer besser verhandeln können als Frauen?
      Wer nicht mehr Lohn verlangt, der bekommt auch nicht mehr.
      Haben Sie denn ein gutes Argument?
      32 15 Melden
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