Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Verdacht auf Trump-Bestechung: Bundesanwalt eröffnet kein Verfahren gegen Novartis



Die Bundesanwaltschaft (BA) verzichtet auf ein Strafverfahren gegen den Pharmakonzern Novartis wegen Verdachts auf Bestechung des US-Präsidenten Donald Trump und dessen Anwalt Michael Cohen. Es liege kein hinreichender Tatverdacht vor, teilte die BA am Mittwoch mit.

Novartis hatte Anfang Mai zugegeben, im Februar 2017 einen einjährigen Vertrag mit Essential Consultants, der Firma von Trumps Privatanwalt Michael Cohen, in der Höhe von über 1,2 Millionen Dollar abgeschlossen zu haben. Über das gleiche Konto waren auch die Stillschweigevereinbarungs-Zahlungen an die Porno-Darstellerin Stormy Daniels geflossen.

Das Büro des US-Sonderermittlers Robert Mueller hatte Novartis deswegen im November letzten Jahres kontaktiert. In der Folge musste Novartis-Chefjurist Felix Ehrat von seinem Amt zurücktreten.

Bei der BA ging eine Strafanzeige wegen Zahlung in die USA ein. Diese entschied nun, kein Strafverfahren zu eröffnen, weil es keine Hinweise auf eine Verbindung der Zahlungen an Trumps Anwalt mit einer Amtshandlung des US-Präsidenten gebe.

Auch in Bezug auf den Vorwurf der Bestechung Privater bestehe kein ausreichender Tatverdacht. Denn die Zahlungen könnten nicht in Verbindung mit einer pflichtwidrigen Handlung des Empfängers gebracht werden. Ausserdem gebe es im Schweizer Recht den Tatbestand der missbräuchlichen Einflussnahmen nicht. (sda)

Luzerner Psychiatrie testete Medikamente an Patienten

abspielen

Video: srf

Das könnte dich auch interessieren:

«Das Beste im Mann» – mit diesem Anti-Sexismus-Werbespot läuft Gillette voll in den Hammer

Link zum Artikel

Zwei Schweizer bei Badeunfall in Kolumbien getötet

Link zum Artikel

Ein ziemlich seltsames Outfit – so erklärt Serena Williams ihren Netzstrumpf-Auftritt

Link zum Artikel

Drei Lawinen fordern eine Tote und mehrere Verletzte im Wallis

Link zum Artikel

Nico soll Schneeketten montieren und bringt damit den Chef zur Verzweiflung 😂

Link zum Artikel

Wie der Schweizer Arzt Ruedi Lüthy in Simbabwe tausende Menschen vor dem Aids-Tod rettete

Link zum Artikel

So hast du die Karriere von Roger Federer noch nie gesehen

Link zum Artikel

Warum die Bezahl-App Twint bei Schweizer Teenagern gerade so richtig durchstartet

Link zum Artikel

Vorsicht! Mit den Apple-Ohrstöpseln wird das iPhone zur Wanze 😳

Link zum Artikel

«Der Zug stellt einfach ab»: So leiden die Lokführer unter den SBB-Pannen-Doppelstöckern

Link zum Artikel

Der Lambo-Trottel, sein High-Heels-Schrank und ich

Link zum Artikel

Die grössten Apple-Irrtümer – was nicht nur iPhone-Fans wissen sollten

Link zum Artikel

Die grosse Game-Vorschau: Auf diese 50 Spiele dürfen wir uns 2019 freuen

Link zum Artikel

So cool ist es WIRKLICH, im Januar auf Alkohol zu verzichten 🤔😂

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel

Trump will den Notstand ausrufen – aber darf er das überhaupt?

Link zum Artikel

«Gölä ist die falsche Art von Büezer» – Nico bügelt mit dem Berner Rapper Nativ

Link zum Artikel

Samsung, Huawei oder doch Nokia? Diese Android-Handys erhalten am längsten Updates

Link zum Artikel

Sie wollte dieses Kleid kaufen – und brach bei der Lieferung (zu Recht) in Tränen aus

Link zum Artikel

HSG reicht Strafanzeige gegen Professor ein

Link zum Artikel

Genfer Caritas-Lagerleiter vergriff sich an jungen Mädchen

Link zum Artikel

Warum Trump plötzlich die Sowjets verteidigt

Link zum Artikel

«Die toten Hoden» – neue Twitter-Challenge ruiniert die Namen deiner Lieblingsbands

Link zum Artikel

«Familie wird mich töten»: Rahaf auf Flucht aus Saudi-Arabien in Thailand vorerst sicher

Link zum Artikel

Wenn sogar Fox News Trumps Grenz-Lüge anprangert

Link zum Artikel

Das Beste an den Golden Globes? Diese Wasserträgerin

Link zum Artikel

Die bizarre Liebesgeschichte der KZ-Aufseherin, die sich in eine Gefangene verliebte

Link zum Artikel

7 Wahlen hat er analysiert – jetzt meint er: «Das System könnte aus den Fugen geraten»

Link zum Artikel

Sexy Särge oder phallische Felsen – welcher Wandkalender darf's denn sein?

Link zum Artikel

Bellydah: «Diesen Job nennt man ‹Rap-Video-Bitch›»

Link zum Artikel

Kann man wirklich zu lange schlafen?

Link zum Artikel

Der einzige Schweizer auf Mikronesien braut Bier und lebt auf diesem Inselcheln

Link zum Artikel

6 Webseiten, auf denen du dir toll die Zeit totschlagen kannst – klicken auf eigene Gefahr

Link zum Artikel

7 Dinge, die dir bei diesen bekannten Weihnachtsfilmen noch nie aufgefallen sind

Link zum Artikel

Jetzt muss Trump die Börse mehr fürchten als Mueller 

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

9
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
9Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • CASSIO 06.06.2018 20:13
    Highlight Highlight ich hab in headquarters von multinationalen, börsenkotierten headquarters gearbeitet. glaubt mir, chefjuristen kommen nicht von sich aus auf die idee, mio-beträge zu überweisen. glaubt mir, selbst wenn, dann gibt's immet noch unterschriftenregelungen, die mit wenigen ausnahmen doppelunterschriften verlangen. dann kommt das accounting, welches die zahlung erfassen und im zahlungsprozess freigeben muss... der kopf des chefjuristen - und ich bin kein freund von rechtsverdrehern - war mit bestimmtheit der falsche, der gerollt ist. reinhart wird sich erklären müssen!
  • Astrogator 06.06.2018 17:45
    Highlight Highlight Nur so zur Erinnerung, wir leben in einem Land in dem Unternehmen Bestechungsgelder und Strafzahlungen legal von den Steuern abziehen dürfen.
  • Jason84 06.06.2018 15:28
    Highlight Highlight Das ist doch echt unglaublich...
    Sie hätten ja wenigstens ermitteln können wozu die 1,2 Mio Dollar überhaupt gezahlt wurden.
    • Ueli der Knecht 06.06.2018 20:50
      Highlight Highlight Nach Angaben von Novartis bezahlten sie 1.2 Millionen für nichts.

      Novartis sagte, sie wollten sich vom Anwalt beraten lassen, wie die Gesundheitspolitik von Trump funktioniere, der Anwalt verkaufte offenbar "access to Trump", aber gemäss Angaben von Novartis hat Cohen nichts geliefert, weswegen der Vertrag gekündigt worden sei. Weil der Vertrag aber eine Laufzeit von einem Jahr gehabt habe, habe man die 1.2 Mio. gezahlt. Also für nichts.

      Wer's glaubt.

      Mich beschleicht der beklemmende Eindruck, dass auch unser Bundesanwalt geschmiert wurde.
      (ab 13'9''):
      Play Icon

  • roger.schmid 06.06.2018 14:56
    Highlight Highlight Bestechung ist es sehr wahrscheinlich schon - doch diese ist in der Schweiz, sowie in den USA weitgehend legal..
    • Ueli der Knecht 06.06.2018 17:45
      Highlight Highlight Aus einer Informationsschrift des Schweizer Staatssekretariats für Wirtschaft (seco):

      «Die Bestechung ausländischer
      Amtsträger ist in der Schweiz strafbar.»
      http://www.news.admin.ch/NSBSubscriber/message/attachments/7728.pdf

      Im Schweizerischen Strafgesetzbuch ist ein ganzes Kapitel der Bestechung von Amtsträgern und von Privaten gewidmet (19. Titel, Art. 322ter f)f:
      https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19370083/index.html#id-2-19

      "weitgehend legal" würde ich dem nicht sagen.
    • roger.schmid 06.06.2018 22:18
      Highlight Highlight Ich schon, Ueli. Und zwar Seit dem Citizens United Urteil des obersten Gerichtshofs ind USA. in der Schweiz müssen Parteispenden nicht einmal offengelegt werden.
    • swisskiss 06.06.2018 23:14
      Highlight Highlight Ueli der Knecht: Die Zahlung an Cohens Firma ist keine Bestechung, da weder eine Amtsperson involviert ist ( nicht beweisbar) noch die Bezahlung für eine zivilrechtlich oder strafrechtlich relevante Tat war ( nicht beweisbar)

      Moralisch verwerflich, lächerliche Begründung, aber nicht juristisch verfolgbar.
    Weitere Antworten anzeigen

Trump kommt doch nicht in die Schweiz – der US-Präsident sagt WEF-Besuch ab

US-Präsident Donald Trump hat wegen der Haushaltssperre seine Teilnahme am Weltwirtschaftsforum (WEF) Ende Januar in Davos abgesagt. Zuvor hatte er bereits angedeutet, eine Absage wegen der Lage in den USA zu erwägen.

«Wegen der Uneinsichtigkeit der Demokraten den Grenzschutz betreffend und der Wichtigkeit von Sicherheit für unser Land, sage ich hochachtungsvoll meine sehr wichtige Reise nach Davos in der Schweiz zum Weltwirtschaftsforum ab», twitterte Trump am Donnerstag.

Das WEF findet vom 21. …

Artikel lesen
Link zum Artikel