Schweiz
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Grosses Köpferollen bei Post und Postauto ++ «Keine goldenen Fallschirme»

An einer Pressekonferenz gibt die Post um 11.30 Uhr die Resultate der unabhängigen Untersuchung der Postauto-Affäre bekannt. watson ist vor Ort und tickert live.



ARCHIVBILD ZUM RUECKTRITT VON POST CEO SUSANNE RUOFF, AM SONNTAG, 10. JUNI 2018 - Susanne Ruoff, CEO der Post, anlaesslich des Swiss Media Forums vom Donnerstag, 22.September 2016, im KKL in Luzern.

Susanne Ruoff gab am Sonntagabend ihren Rücktritt als Post-Chefin bekannt.  Bild: KEYSTONE

Was bisher geschah:

Ticker: PK: Untersuchungsergebnisse zur Postauto-Affäre

Mehr zum Rücktritt von Susanne Ruoff

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Loro & Nico performen die Russenhocke

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Video: watson/Angelina Graf, Nico Franzoni, Laurent Aeberli

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    Alle Leser-Kommentare
  • Fulehung1950 11.06.2018 14:26
    Highlight Highlight Wenn man in das Beteiligungs-Portfolio des Post-Konzerns schaut, muss man sich schon wundern. Da sind von Zollabfertigung bis zu Velostationen alles vertreten, was nur am Rande mit Post zu tun hat. Inkl. ausländische Firmen bis nach Vietnam.

    Kein wunder, müssen Postfilialen geschlossen, Tarife erhöht und Pöstlertouren reduziert werden. So ein Wasserkopf will finanziert sein!

  • Carlitos Fauxpas 11.06.2018 13:41
    Highlight Highlight Die faulen Eier sind aufgeflogen und wurden vom Hof entfernt, richtige Entscheidung.

    Wenn jetzt nach der Aufarbeitung Nägel mit Köpfen folgen, dann besteht Hoffnung. Schiebereien von Hütchenspielern passen nicht zur Post.
  • nib 11.06.2018 13:40
    Highlight Highlight Nur weil die Post ein staatsnaher Betrieb ist, wird hier Gnade gewaltet. Hätte ein privates Unternehmen 80Mio vom Staat geklaut, müssten die Verantwortlichen ins Gefängnis. Die Post ist aber im vollständigen Eigentum vom Bund und Geld wurde auch von den Kantonen/Bürger gestohlen. Daher verstehe ich die Milde nicht.
  • Peeta 11.06.2018 13:21
    Highlight Highlight Da müssen die werten Mitarbeiter der KPMG aber über längere Zeit beide Augen zugedrückt haben!

    Was genau ist schon wieder der Zweck einer Revisionsgesellschaft?
    • Astrogator 11.06.2018 14:17
      Highlight Highlight "Was genau ist schon wieder der Zweck einer Revisionsgesellschaft?"

      Nicht allzugenau hinschauen, damit man auch im nächsten Jahr das Mandat wieder hat.
  • Mischa Müller 11.06.2018 13:21
    Highlight Highlight Frage: ein sehr ähnlicher Fall könnten der 5.- sfr. Zuschlag beim Nachtbus- und Bahnverkehr am Wochenenden sein..? Vermutung: die Nacht-ÖV ist sicherlich auch vom Bund subventioniert... weshalb also der Nachtzuschlag?
    • zettie94 11.06.2018 13:41
      Highlight Highlight Der Nacht-ÖV ist eben gerade NICHT subventioniert (vom Bund schon gar nicht, wennschon wären die Kantone zuständig), deshalb der Zuschlag bzw. die eigenen Tarife.
    • Astrogator 11.06.2018 14:18
      Highlight Highlight Nachtlinien müssen kostendeckend sein, deshalb der Zuschlag.
  • meine senf 11.06.2018 13:21
    Highlight Highlight Das Hauptproblem dahinter ist meiner Meinung nach die Organisationsform von "staatsnahen Unternehmen".

    Da sie weder komplett staatlich noch komplett privat sind, gibt es weder eine effektive Kontrolle durch Demokratie noch durch Markt und die Nachteile von privat und staatlich werden nur kombiniert. Da die Abgrenzung so komplex ist, blickt niemand mehr durch, was Schummeleien vereinfacht.

    Vielleicht sollte man diese halbbatzigen Zwischenlösungen wieder rückgängig machen. Entweder sollte etwas direkt ein Teil des Staats sein (wie z.B. Polizei) oder komplett privat. Alles dazwischen ist Murks.
  • mogad 11.06.2018 13:17
    Highlight Highlight Und Herr Schwaller hat nie einen Hinweis auf Unregelmässigkeiten bekommen und dann schleifen lassen? Warum ist eigentlich der Verwaltungsrat als Kontrollorgan fein raus? Und dessen Präsident schwingt sich zum Richter auf? MMn sollte auch der ganze VR mitsamt dem Präsidenten zurücktreten!
  • Makatitom 11.06.2018 12:47
    Highlight Highlight Ein christlicher Lügner mehr. Keine goldenen Fallschirme, aber Ruoff bekommt noch 6 Monate ihren Lohn laut 20min. 78 Millionen geteilt durch zwei gibt 39 Millionen, die Ruoff und Schwafler gefälligst zurück zu zahlen haben. wenn man es durch dreit teilt kann sich die Lüghardt auch noch beteiligen
  • JackMac 11.06.2018 12:38
    Highlight Highlight Ruof kriegt 6 Monate lang den vollen Lohn, obwohl sie heute per sofort zurückgetreten ist.
    Das heisst, sie bekommt eine halbe Million fürs Nichts tun. Das sol kein goldener Fallschirm sen?
  • SomeoneElse 11.06.2018 12:37
    Highlight Highlight Kein goldener Fallschirm, aber wohl eine "ordentliche Kündigungsfrist" von 12 Monaten oder mehr... Ergo...
  • N. Y. P. D. 11.06.2018 12:35
    Highlight Highlight KPMG wusste davon !

    Vermutlich hat KPMG die Post sogar beraten. Werden sie angeklagt ?
    Nein. Sie werden durch die nächste Nulpenfirma ersetzt. Niemand interessiert sich für die Rolle der KPMG.

    Es ist eine Farce.

    Bei Enron klaffte seinerzeit ein
    46 Milliarden ! Loch in der Buchhaltung.
    Hat es die Revisionsfirma damals
    bemerkt ? Nein.

    Diese Revisionsfirmen kann man rauchen.
  • Rogidog 11.06.2018 12:34
    Highlight Highlight Bei solchen Zuständen frag ich mich wie hohl muss eine Partei sein, notabene mit der Bezeichnung "Volks" im Namen, die auf die Idee kommt Sozialbezüger zu beschatten.... Aber dort wo die wirklichen Ganuereien passieren, mischelt diese Partei frisch fröhlich mit und entgegen ihren dummen Ausssagen von wegen volksnah wird schön bei der Abzocke des kleinen Bürgers mitgeholfen bzw. den Rahmen dazu politisch geschaffen. Unglaublich dass die immer noch Wähler haben...
  • Astrogator 11.06.2018 12:32
    Highlight Highlight "Auf Rückfrage eines Journalisten sagt Urs Schwaller, nach seinem heutigen Kenntnisstand sei nirgendwo eine persönliche Bereicherung von Post- oder PostAuto-Mitarbeitenden festgestellt worden."

    Eine gefährlich naive Sicht auf die Dinge. Auf Grundlage des durch Betrug "erwirtschafteten Gewinns" wurden Boni ausbezahlt.
  • Astrogator 11.06.2018 12:17
    Highlight Highlight Es muss endlich Schluss sein mit Boni.
    Die Schädlichkeit von Boni ist inzwischen in der Forschung nicht mehr bestritten und es zeigt sich auch hier wieder. Die Gewinnvorgaben des Bundes waren nur mit Betrug zu erreichen, anstatt den Bund darauf aufmerksam zu machen und auf den Bonus zu verzichten hat man aus persönlicher Gier den Ruf der Post zerstört.

    Topmanager die auf Boni bestehen sind schon charakterlich für diese Positionen nicht geeignet. Wer nicht bereit ist für seinen Lohn gute Arbeit zu leisten sondern dafür noch einen Bonus braucht sollte höchstens bei Coop die Regale füllen.
    • pun 11.06.2018 12:42
      Highlight Highlight Nichts gegen Leute, die beim Coop die Regale auffüllen und Leuten wir mir ständig erklären müssen wo dieses oder jenes Lebensmittel zu finden ist, dafür hätten sie mal einen Bonus verdient! :-)
    • Madmessie 11.06.2018 12:52
      Highlight Highlight Das war jetzt aber gemein für die Regalauffüller bei Coop.
  • ostpol76 11.06.2018 12:14
    Highlight Highlight Es heisst doch der hohen Lohn in diesen Positionen sei gerechtfertigt, da die Leute einen grosse Verantwortung tragen!

    Verstehe ich aber nicht ganz. Anstatt nach diesen groben Fehlern Verantwortung zu übernehmen, dürfen die Leute in den bezahlten Urlaub.

    Was will man mehr...
  • Angelo C. 11.06.2018 12:08
    Highlight Highlight Zitat :

    “Anfang Februar war bekannt geworden, dass die Postauto AG jahrelang zu hohe Subventionen von Bund und Kantonen bezogen hatte.”

    Das Wort BEZOGEN kann also problemlos durch das Wort ERTROGEN ersetzt werden 🤔!
  • pun 11.06.2018 12:05
    Highlight Highlight Wenn man Betriebe, die zu 100% dem Volk gehören wie ein privates Unternehmen führen lässt, braucht man sich nicht wundern, wenn die Chefetage das Volk mit profitmaximierendem Verhalten genauso betrügt, wie es private Unternehmen teilweise tun.
  • Dan Rifter 11.06.2018 12:04
    Highlight Highlight Mir stösst vor allem dieses "werden jeden Franken zurückzahlen" sauer auf.

    Die Post muss jetzt also irgendwie ausserplanmässig 78mio extra auftreiben. Am besten Kosten sparen (Personal entlassen) und Preis rauf.

    Dazu kommen wie erwähnt wahrscheinlich noch Abgangsentschädigungen etc.

    Das Mindeste wäre, dass sämtliche durch diesen Beschiss ausbezahlten Boni 1:1 von diesen Leuten zurückbezahlt werden.
  • philosophund 11.06.2018 11:57
    Highlight Highlight Uiuiuiui... KPMG..
    • Arjay 11.06.2018 12:55
      Highlight Highlight Das Beenden der Zusammenarbeit mit KPMG finde ich fast noch interessanter als die Entlassung einzelner Personen... Vielerorts (z.B. bei SRF) ist das allerdings nur eine Randnotiz 😯
    • philosophund 11.06.2018 13:16
      Highlight Highlight Mir ging das gleiche durch den Kopf. Wäre ja nicht das erste mal, dass die KPMG in korrumpierte Geschäfte verwickelt ist... Fifa und so.. :-)
    • Astrogator 11.06.2018 14:21
      Highlight Highlight @philosophund: Die FIFA ist und war nie korrupt, alles Fake News. Dafür steht Blatter mit seiner Ehre ein 😉
  • sigma2 11.06.2018 11:52
    Highlight Highlight Und was ist mit den Leuten, die nicht mehr bei der Post arbeiten? Zum Beispiel mit dem damaligen Finanzchef, der heute eine Bank leitet?
    • Astrogator 11.06.2018 12:48
      Highlight Highlight https://insideparadeplatz.ch/2018/06/11/post-eklat-muss-als-naechster-aargau-kb-chef-gehen/

      Wird eng, auch für ihn.

      Im Moment ist auch bei ihm die in der Schweiz übliche Ausrede auf dem Niveau: "Ich war zu dumm den Job richtig zu machen."

      Stellt sich die Frage wieso er dann nicht auch für seinen jetzigen Job zu blöd ist.

      Ich bin mir sicher es gibt in der Bank in der 2. oder 3. Reihe jemanden der nachrücken könnte.
  • Madmessie 11.06.2018 11:50
    Highlight Highlight Krankgeschrieben? WTF?

    Immer das gleiche. Zuerst abkassieren und sich dann krankschreiben lassen anstatt für den Fehler hinzustehen.
  • N. Y. P. D. 11.06.2018 11:45
    Highlight Highlight Unsereins müsste in den Bau !

    Muss jemand ins Gefängnis ?

    Vermutlich nicht.

    Wie üblich. Die Damen und Herren fangen einfach in einer neuen Firma wieder an.
    • Tugium 11.06.2018 13:05
      Highlight Highlight Die juristische Aufarbeitung folgt erst jetzt.

      Es bleibt zu hoffen dass ein paar Leute hinter Schloss und Riegel landen werden. Was ich leider bezweifle.
  • Madison Pierce 11.06.2018 11:19
    Highlight Highlight "Verantwortung übernehmen" heisst für mich nicht nur zurücktreten (allenfalls noch mit Abgangsentschädigung).

    Sondern allenfalls zu Unrecht bezogene Boni zurückzahlen und evtl. eine Verurteilung wegen ungetreuer Geschäftsbesorgung oder Betruges.

    Vermute aber, dass das Volk nach den Rücktritten jetzt genug besänftigt ist, um weitere Massnahmen "vergessen" zu können.

    Wie immer: es läuft etwas falsch, alle sehen es ein, Schuld hat niemand.
    • Astrogator 11.06.2018 11:55
      Highlight Highlight Das Problem liegt darin, dass SVP und FDP keine Verschärfung des Strafrechts in diesem Bereich wollen. Leider führt die aktuelle Situation dazu, dass in der Regel unfähige Personen an die Spitze gelangen anstatt echten Führungspersönlichkeiten die bereit sind Verantwortung zu übernehmen.

      Sieht man jetzt wieder gut am Beispiel Ruoff, den Anschein erwecken wollen man trete aus Verantwortungsgefühl zurück und es stellt sich raus, dass man ihr lediglich die Wahl gelassen hat selbst zu kündigen bevor sie rausgeschmissen wird.
    • dä dingsbums 11.06.2018 12:22
      Highlight Highlight Zur Info: Abgangsentschädigungen sind in der Schweiz verboten (Abzockerinitiative).
    • Gubbe 11.06.2018 12:58
      Highlight Highlight @Astrogator: Schön, dass Sie sofort die Schuldigen bei der FDP und SVP gesucht haben. Die SP-Leute sind ja soo sozial. Zum Rückwärtsessen diese Anschuldigungen, es geht um Personen, nicht um Parteien.
    Weitere Antworten anzeigen
  • chäsli 11.06.2018 11:11
    Highlight Highlight Die Behauptung von Ruoff, dass sie nichts von den fiktiven Buchungen von insgesamt ca. 80 Millionen gewusst habe, ist schlichtweg lächerlich. Wäre es wahr, müsste sie wegen Inkompetenz sowieso gehen. Für ihren Abgang, hat sie sich eh genug Zeit gelassen. Nun schauen wir, wie gross der goldene Fallschirm ist, den sie bekommt ?
  • Sam1984 11.06.2018 11:01
    Highlight Highlight "Laut tagesanzeiger.ch wir die gesamte Geschäftsleitung der Postauto AG per sofort freigestellt."

    Bei vollen Bezügen ? Und wenn ja, wie lange bekommen die Damen und Herren noch Geld fürs nichts tun ?
    • RescueHammer 11.06.2018 12:32
      Highlight Highlight das ergibt sich aus der jeweiligen Kündigungsfrist, ich habe grosses Verständnis für deine Frage, eine Freistellung ist halt keine fristlose Kündigung... und Schwaller und Co werden sicher nicht versuchen, jemandem böse Absicht nachzuweisen, das ist Sache des FedPol und das kann dauern!
    • Makatitom 11.06.2018 12:50
      Highlight Highlight Natürlich, es heisst ja schliesslich Geschäftsletung, nicht Putzequipe. Die Putzequipe wäre fristlos gekündet, angezeigt und zur Rückzahlung verurteilt worden
    • rescue me 11.06.2018 12:56
      Highlight Highlight Verstehe nicht wieso diesen Personen nicht einfach fristlos gekündet werden kann? Einen besseren Grund findet man wohl kaum noch. Aber stattdessen werden sie wohl mindestens 6 Monate (Kündigunsfrist) abkassieren ohne einen Finger zu rühren...
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. D. 11.06.2018 11:00
    Highlight Highlight Mich interessiert, wer Schuld ist !

    Die Rücktritte sollten dann im Nachgang erfolgen..
    • Fulehung1950 11.06.2018 11:54
      Highlight Highlight Ruoff
      Finanzchef Konzern
      Finanzchef Post Auto AG
      Finanzchef Post AG
      Revisionsgesellschaft

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