Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Postauto-Tochter CarPostal France beendet Rechtsstreit in Frankreich mit Vergleich



Ein Postauto im Zentrum der Stadt Lugano, am Freitag, 15. Juni 2018 in Lugano. Die PostAuto AG steht im Verdacht, den Ortsverkehr im Tessin mit Gewinnen aus dem Regionalverkehr quersubventioniert zu haben. Damit koennte sie den Wettbewerb verzerrt und private Konkurrenten ausgestochen haben. Wie dem Untersuchungsbericht zur Postauto-Affaere zu entnehmen ist, flossen in den Jahren 2007 bis 2015 rund 2,3 Millionen Franken Gewinne aus dem subventionierten Tessiner Regionalverkehr in den Ortsverkehr. (KEYSTONE/Ti-Press/Pablo Gianinazzi)

Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

CarPostal, die französische Tochter von PostAuto Schweiz AG, hat einen Rechtsstreit um Subventionen in Frankreich mit einem Vergleich beendet. Nach Angaben der Post einigten sich die Parteien auf eine Zahlung von 6.2 Millionen Euro.

Der Rechtsstreit in Frankreich war zuletzt am Berufungsgericht in Paris hängig und dauerte nach Angaben der Post vom Dienstag mehrere Jahre. Mit dem Vergleich seien die Interessen aller beteiligten Unternehmen gewahrt, schrieb die Post. Sie könnten sich nun «in einem beruhigten Umfeld» wieder auf das Tagesgeschäft konzentrieren.

Angestrengt hatten das Verfahren drei Transportunternehmen aus der Rhone-Region. Sie kritisierten, dass CarPostal France mit den Subventionen tiefere Preise anbieten und auch unrentable Linien betreiben könne. Das Handelsgericht in Lyon sprach den drei Unternehmen 2016 Schadenersatz von 10.6 Millionen Euro zu.

PostAuto Schweiz entschied jedoch, das Urteil weiterzuziehen. Das Unternehmen ist über die Tochtergesellschaft seit 2004 in Frankreich tätig. CarPostal France betreibt mehrere Stadtnetze sowie Regionalverkehrslinien.

Nach dem Bekanntwerden der Buchungstricksereien bei PostAuto Schweiz AG geriet die französische Tochter wegen des Verdachts auf Quersubventionierung erneut in die Schlagzeilen. Bei der Post hiess es dazu, die genauen Hintergründe würden geprüft. (sda)

«Entlassung von Post-Chefin Ruoff ist hart, aber richtig»

abspielen

Video: srf

Das könnte dich auch interessieren:

Beto gegen Donald: Showdown an der «Grenzmauer» in Texas

Link zum Artikel

«Eine Hure zu sein, war oft top», sagt Virginie Despentes aus Erfahrung

Link zum Artikel

Mirco Müller – ein vergessener Titan auf dem Weg zum Millionär

Link zum Artikel

Hacker verkauft 617 Millionen Nutzerdaten im Darknet – diese 16 Seiten sind betroffen

Link zum Artikel

Ohne Solarium und Haarpracht – wie Donald Trump wirklich aussieht 😱

Link zum Artikel

Zersiedelungs-Initiative abgeschmettert: So lief der Abstimmungssonntag

Link zum Artikel

«Ich war überrascht, dass es reicht» – Corinne Suter holt in der WM-Abfahrt Silber

Link zum Artikel

Kantonale Vorlagen: Basel versenkt Spitalfusion, Berner Energiegesetz scheitert hauchdünn

Link zum Artikel

Frauen schreiben ihren Freunden: «Ich will ein Baby» – die Antworten sind 😱😱😱

Link zum Artikel

WLAN auf dem Mars? Bibis Beauty Palace liefert TV-Blamage für die Ewigkeit

Link zum Artikel

Diese 7 Fälle zeigen, was bei der Rüstungsbeschaffung in der Schweiz alles schief läuft

Link zum Artikel

Hey Emma, Suff-SMS-Sandro hat auch ein paar Sex-Fragen an euch Frauen!

Link zum Artikel

Stimmen diese 9 Koch-Mythen wirklich?

Link zum Artikel

Dieser NBA-Star erfuhr gerade mitten im Spiel, dass er getradet wurde

Link zum Artikel

Wenn du in der (Fake-)Sexfalle sitzt – so kommst du wieder raus

Link zum Artikel

So klicken, blocken und spulen wir die Werbung weg – die Fakten in 15 Punkten

Link zum Artikel

Auf einer Party aufs Klo, das gar keins war...Diese Jodel-Geschichte hat kein Happy-End 😱

Link zum Artikel

Leute, PICDUMP! 🙏

Link zum Artikel

Google reserviert jetzt für dich in Schweizer Restaurants (aber nicht per Telefon)

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

1
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen

Schweizer Arbeitnehmer sind die Topverdiener Europas

Die Schweizer Arbeitnehmenden sind die Topverdiener in Europa. Zu diesem Schluss kommt eine vom Beratungsunternehmen Willis Towers Watson veröffentlichten Studie.

Da belegt die Schweiz sowohl bei den Berufseinsteigern mit Hochschulabschluss als auch bei Spitzenverdienern den ersten Platz im Lohnranking.

Wie die am Montag veröffentlichte Studie zeigt, verdient ein Mitarbeitender aus dem mittleren Management in der Schweiz gemessen am Bruttogrundlohn ein durchschnittliches Jahressalär von 163'443 …

Artikel lesen
Link zum Artikel