Schweiz
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ZUM THEMA JUGENDLICHE UND MOBILTELEFON STELLEN WIR IHNEN HEUTE, DONNERSTAG, 14.01.2016, FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG --- Adolescents kid around with their smart phone while commuting in the city train between Zurich and Zug, Switzerland, on June 16, 2015. (KEYSTONE/Christof Schuerpf)

Jugendliche albern mit dem Smartphone herum, aufgenommen am 16. Juni 2015 in der S-Bahn reisend zwischen Zuerich und Zug. (KEYSTONE/Christof Schuerpf)

Da kommt der lustigste Snapchat-Filter nicht weiter als bis zum Nachbarsitz: Kein Empfang im Zug.  
Bild: KEYSTONE

Kein Empfang im Zug ... Warum Leuthard über die Chefs von SBB und Swisscom herzieht

Es ist ein seltener Vorgang. Die Verkehrs- und Medienministerin Doris Leuthard zieht öffentlich über die Swisscom und die SBB her, weil der Handyempfang in den Zügen zu schlecht sei. Damit stellt sie die Verantwortlichen ihrer staatsnahen Betriebe bloss.  



Was fühlt ein Arbeitnehmer, wenn seine Chefin seine Arbeit im nationalen Radio mit Attributen wie «Peinlich», «Versagen» und «ein Ärgernis» abqualifizieren würde? 

Jeder normale Mensch würde sich schämen und vermutlich geht ein derartig öffentliches Einbahn-Qualifikationsgespräch auch an Swisscom-CEO Urs Schaeppi und SBB-CEO Andreas Meyer nicht spurlos vorbei. Denn diese beiden hat Leuthard letztlich gemeint, als sie sich gestern in einer Medienkonferenz und einem Interview mit Radio SRF 3 unmagistral und mit überdeutlichen Worten über den Handy-Empfang in den Zügen beschwerte. 

Wutausbruch oder Kommunikationstaktik?

Was bewegt eine ansonsten eher für konziliante Führungsmethoden bekannte Chefin dazu, eine stilistisch fragwürdige öffentliche Blossstellung zu tätigen, um die Chefs der staatsnahen Betriebe zu massregeln? 

Andreas Meyer, CEO der SBB spricht an der Bilanzmedienkonferenz, am Freitag, 18. Maerz 2016, in Bern. Der starke Franken und zusaetzliche Ausgaben beim Unterhalt der Schienen haben das Konzernergebnis der SBB im vergangenen Jahr belastet. Der Gueterverkehr schrieb nach zwei positiven Jahren 2015 wieder rote Zahlen. Der Zustand der Fahrbahn ist nur ausreichend. (KEYSTONE/Peter Schneider)

SBB-CEO Andreas Meyer.
Bild: KEYSTONE

Hat sie im Zug ein wichtiges Telefonat verpasst, weil im Tunnel der Gesprächspartner rausgeflogen ist? Hat sie mehrere Telefonate verpasst? Oder nervt sie der Selbstdarsteller Andreas Meyer, der SBB-CEO, der doppelt so viel verdient wie sie, aber es nicht mal hinkriegt, dass die Bundesrätin im Zug telefonieren kann?  

Oder ist es der Ärger über den technokratischen Swisscom-CEO Urs Schaeppi, dessen Betrieb sich weigert, den SBB auf eigene Kosten neben jeden Strommast noch eine Handyantenne hinzustellen? 

So etwas kann nur denken, wer Doris Leuthard nicht kennt. Im Auftreten menschlich und warmherzig, lässt sie Gefühlsausbrüche in der Sache garantiert nicht zu. Sie hat den öffentlichen Zusammenschiss von Swisscom und SBB gezielt platziert. 

Nicht mehr beelenden lassen

Die staatsnahen Betriebe Swisscom und SBB haben seit 2013 hauptsächlich über die hohen Kosten für das Anbringen von Signalverstärkern an den Zügen im Regionalverkehr und den Ausbau des Handynetzes gejammert und über die Aufteilung der Kosten gestritten.

Urs Schaeppi, CEO Swisscom, spricht an der Bilanzpressekonferenz am Donnerstag, 04. Februar 2016 in Zuerich. (KEYSTONE/Valeriano Di Domenico)

Swisscom-CEO Urs Schaeppi.
Bild: KEYSTONE

Um die Streithähne unter Druck zu setzen, eine Lösung zu finden und das leidige Problem Handyempfang im Zug endlich zu beseitigen, ist das Departement Leuthard deshalb mit gutem Beispiel vorangegangen und hat eine Kostenbeteiligung von acht Millionen Franken pro Jahr am Netzausbau im Regionalverkehr gesprochen. Das ist nicht nur ein Tropfen auf den heissen Stein, das ist ein Grossteil der anfallenden Kosten.   

Bloss hat das weder bei SBB, Swisscom und ihren Chefs Schaeppi und Meyer noch bei den anderen Telekom-Anbietern viel genützt. Noch immer sind 1700 Regionalzüge nicht mit Signalverstärkern ausgestattet, vernünftiges Telefonieren und Surfen darin weiterhin ausgeschlossen.

Scham ist schlimmer als Druck

Man kann nur erahnen, in wie vielen Gesprächen Leuthard und ihre Beamten die Leute von Swisscom und SBB ermahnt haben, endlich vorwärts zu machen, damit die oberste Verantwortliche für Bahnverkehr und Telekommunikation in der Schweiz sich nicht bis in alle Ewigkeit von den Vorwürfen ihrer pendelnden Kollegen, Verwandten, Bekannten beelenden lassen muss. 

Weil das alles nichts genutzt hat, greift Leuthard nun zu Mitteln der psychologischen Kriegsführung. Sie verrätscht die Chefs von Bahn und Telekommunikation bei den Medien als Versager, damit sie sich schämen. 

Im Wissen darum, dass die Alpha-Tier-CEOs der beiden Quasi-Monopolisten Scham viel schlechter ertragen als Druck.

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    Alle Leser-Kommentare
  • dracului 22.04.2016 07:13
    Highlight Highlight Zwei Erklärungsversuche: 1. Das Thema ist unter den Bahngästen kontrovers: Für die einen überlebensnotwendig, für die anderen überflüssig (lieber mal billigere Tickets). Auch die Kantone zögern im Regionalverkehr diese Technologie zu bestellen. 2. Es kostet viel und die Ausrüstung geht lange, was langfristige Investitionen und Planung verlangt. Die SBB und die Swisscom sind dran: Für die einen geht es zu langsam, die anderen organisieren sich mit den vorhandenen Bandbreiten.
    Frau Leuthard, wie der aktuelle Zeitgeist so ist, scheint hier alles haben zu wollen, möglichst billig und sofort ...
  • joda 22.04.2016 06:17
    Highlight Highlight ach die leuthard. das einzige was die wirklich kann ist dumm gucken....
  • nrzh 22.04.2016 01:12
    Highlight Highlight Sitzt einfach meegaa weit vorne dann verbindet ihr zuerst bei einem antennen wechsel und ihr habt mehr vorrang als andere wo weiter hinten sitzen... * Geheimtipp
  • HansPeterMeier----Patriot. 21.04.2016 21:48
    Highlight Highlight Kein Empfang in den Zügen.

    Mir gehen schon jetzt die Leute(Vorallem Jugendliche und Junge Erwachsene)auf die nerven wie sie die ganze Zeit nur Schreiben oder sonstwas machen.

    Zu meiner Zeit bewunderte man noch die Landschaft und unterhielt sich mit den älteren Landesdienern aber jetzt weigern sich die Jugendlichen regelrecht sich mit uns zu unterhalten.
    Ich musste letztens ein Paar Jugendlichen die Kopfhörer rausreisen damit sie sich mit mir unterhalten daraufhin schimpften sie mich aus und gingen weg.Ist aber heuzutage dank der laschen Erziehung mancher Hippie Eltern normal.
    • FrancoL 21.04.2016 22:02
      Highlight Highlight Ich denke das läuft unter Ironie oder?, vor allem das Rausreissen der Kopfhörer und wären da Hippie Eltern nicht etwas zu alt?
    • Nunja 21.04.2016 22:04
      Highlight Highlight Ich nehme an das ist eine Parodie? Wenn mir ein Fremder die Kopfhörer rausreisst um mich vollzuquatschen reagiere ich zu Recht auch ungnädig. Bitte arbeiten Sie an Ihren Manieren und belästigen nicht andere Reisende.
    • Mia_san_mia 22.04.2016 02:11
      Highlight Highlight Haha wenn Du das wirklich gemacht hättest, könntest Du froh sein das die einfach weg gehen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Blaumeise 21.04.2016 20:30
    Highlight Highlight Also fahre ich weiterhin lieber mit dem Auto. Guter Empfang, keiner im Abteil der mir auf den Wecker geht, ich rede so laut wie es mir gefällt, Platz für die Beine und Ellenbogen, u.v.m.
    Zugpassagiere können einem echt leid tun. Sogar Schlachtvieh wird zumutbar transportiert, nicht wie die Pendler, die so eng gestapelt sind, dass sie diejenige Luft einatmen müssen, welche der Nachbar gerade ausatmet.
    • Blutgruppe 22.04.2016 02:20
      Highlight Highlight Dafür haben wir um einiges tiefere Fixkosten, freie Zeit während der Fahrt, keine ständige Verantwortung für Menschenleben sowie kein Staurisiko.
      Auch nicht schlecht, finde ich.
      Schlachtvieh hat gesprochen.
    • Blaumeise 22.04.2016 09:22
      Highlight Highlight @Blutgruppe: Fixkosten? Irrelevant. Die Gesamtkosten zählen. Einen Neuwagen kriegt man unter 10 000 Fr. und fährt man mindestens 10 Jahre lang. Macht höchstens 1000 pro Jahr. Für 10000 km pro Jahr kommen Treibstoffkosten von max. 750 hinzu (5 L pro 100 Km, 1.50 Fr/L). Service: max. 500 pro Jahr. Total kostet das Auto: 2250 Fr. pro Jahr. Vergleich SBB GA, nur 2. Kl.: 3655 Fr. pro Jahr für eine Person, 6215 Fr. pro Jahr für zwei Pesonen (ein Partnerabo), 9545 bis 11415 Fr. pro Jahr für eine 4-köpfige Familie (soviel wie jedes Jahr ein neues Auto!).
      Mit dem Auto fährt man viel billiger.
    • Fabio74 22.04.2016 10:24
      Highlight Highlight Ach Blaumeise. Habe fast immer Platz im Zug. Man muss nur wissen wo einsteigen. Und man steht nicht im Stau.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Silas89 21.04.2016 18:24
    Highlight Highlight Das ist nicht so einfach, ein Zug fährt mit bis zu 200 km/h, die Zellen müssen perfekt verbunden werden. Dazu kommt, dass teilweise extrem viele Leute in einen Zug sind. Wenn dann noch einige Filme in Full HD streamen, dann wird es eng.
    • chara 21.04.2016 22:40
      Highlight Highlight Was hat das Streaming mit dem Empfang zu tun?
    • legis 22.04.2016 01:16
      Highlight Highlight Der 200km/h Interregio ist ja auch nicht das Problem ;)
  • legis 21.04.2016 18:01
    Highlight Highlight An all die Heulsusen die sich über telefonierende Menschen im Zug aufregen: Kauft euch ein paar Kopfhörer! Ich kann nicht glauben was ich gerade gelesen habe!
    • Bruno Wüthrich 21.04.2016 21:58
      Highlight Highlight Man muss sich nicht über sie aufregen, sondern kann dafür sorgen, dass sich die Telefonierer aufregen. Und schon ist das Problem erledigt.
      Der Kopfhörerkauf ist somit unnötig.

      Wer im Zug fährt, kann problemlos mittels SMS, WhatsApp, Mail, Facebook und was zum Kuckuck da sonst noch für Möglichkeiten angeboten werden, kommunizieren. Damit werden Mitreisende nicht gestört. Telefonieren ist definitiv nicht zugtauglich.

      Und wie wäre es, statt immer wie ein Süchtiger am Smartphone zu hängen, sich einfach mal mit den Mitreisenden zu unterhalten?

      Dafür ist man wohl nicht mehr sozialtauglich genug.
    • chara 21.04.2016 22:42
      Highlight Highlight @ Bruno
      geht's noch? Wenn Sie Ruhe benötigen fahren Sie Auto, wenn Sie Kontakt benötigen dann finden Sie sicherlich jemanden der das auch möchte
    • legis 22.04.2016 01:07
      Highlight Highlight Ja ernsthaft! Willkommen im 21. Jahrhundert. Menschen müssen auch mal telefonieren. Zeugt übrigens von höherer Sozialkompetenz als Texten!
      Und es ist TATSÄCHLICH ein Armutszeugnis, dass hier solche immensen Lücken bestehen!
      Ich bin weissgott kein Fan von Frau Leuthard aber in dem Punkt hat sie einfach recht!
      Mir wäre es zudem auch lieber, wir hätten das Smartphone nie entwickelt, aber es ist jetzt nunmal so und dadurch haben die Menschen Bedürfnisse und die sollen auch gedeckt werden!!!
      Hier wird ständig über "Ewiggestrige" hergezogen, aber in diesem Punkt seid ihr die Ewiggestrigen!
    Weitere Antworten anzeigen
  • chraebu 21.04.2016 17:50
    Highlight Highlight Ich wäre eher dafür das WLAN und Handynetz im Zug abzuschaffen.
    Richtig schlimm finde ich deshalb die Entwickung nun auch WLAN in Flugzeugen anzubieten. Künftig werden sicher alle telefonieren, arbeiten, etc. Bisher war doch so ein Flug eine schöne Entschleunigung, bei der man in Ruhe einen Film schauen konnte oder tatsächlich mal mit seinem Nachbar sprechen ohne von Handy,etc. abgelenkt zu sein.
    • Chrigu91 21.04.2016 18:49
      Highlight Highlight Welches W-Lan? In welchem Zug?
    • smoe 21.04.2016 18:51
      Highlight Highlight Naja, wieso sollte ich 8-9 Stunden im Büro hocken, wenn ich bis zu zwei Stunden davon schon im Zug arbeiten kann. WLAN ist mir ziemlich egal, solange ich einigermassen Internet übers Handynetz habe.
    • legis 22.04.2016 01:08
      Highlight Highlight Weshalb wehren sie sich gegen Entwicklungen, die schlicht und ergreifend nicht aufzuhalten sind?
    Weitere Antworten anzeigen
  • kamedron 21.04.2016 17:27
    Highlight Highlight Ganz ehrlich: Manchmal hat man wirklich das Gefühl man fährt durch Ruanda! Das ist wirklich peinlich und da kann etwas wirklich nicht stimmen.
  • Calvin Whatison 21.04.2016 16:56
    Highlight Highlight Madame wird ja wohl Wagen(Tesla!) mit Chauffeur haben, da wird Madame ihr Gratis 1.Klasse GA eher selten benutzen !?. Gekonnt in Szene gesetzt diese Frau, einmal mehr.

    Beweisen kann ich es nicht, aber wenn ich vergangene Bundesrätinnen/räte nehme (Schmid, Metzler...), glaub ich dieser Frau nicht mehr allzu viel.

    und ich sag mir noch so viel, eine Bahn muss mich nur von A nach B bringen. Mehr nicht. Hier wird wieder gejammert und gewettert. Ein Zeichen das es uns gut geht. Schönen Abend, und jetzt lasst es blitzen.
  • Ignorans 21.04.2016 16:49
    Highlight Highlight Sie ist nicht direkt die Chefin...
  • Bav 21.04.2016 16:40
    Highlight Highlight Das schlimmste im Zug sind nicht Leute die telefonieren. Das mit Abstand schlimmste sind Banane und Salat (essig) essende Leute. Der Gestank und die Geräusche sind schlimmer als Ghettoblaster und McDöner.
    • Jodha 21.04.2016 21:00
      Highlight Highlight Üble Sache,diese Stinksalate und Stinkbananen...
    • legis 22.04.2016 01:09
      Highlight Highlight Wenn man sonst keine Probleme hat...
  • poesie_vivante 21.04.2016 16:27
    Highlight Highlight Ein Aspekt, der noch dazu kommt: Der Elektrosmog ist schon jetzt in Zügen enorm hoch.

    Für Doris Leuthard war schon immer die Schweizer Wirtschaft wichtiger als die Menschen dahinter (ob im eigenen Land oder anderswo. Wer erinnnert sich nicht an ihre Aussagen betreffend Waffenexport.

    Wie fahrlässig ist Bundesrätin Doris Leuthard, wenn sie andauernd vom Ausbau des Mobilfunks fasselt, obwohl alle neueren Forschungen zum Ergebnis kommen, dass Elektrosmog durchaus einen Einfluss auf Menschen hat? Z.B. hier:

    http://www.srf.ch/sendungen/puls/alltag-umwelt/schaden-mobiltelefone-dem-gedaechtnis

    • Luzz 21.04.2016 21:28
      Highlight Highlight Danke für die Verlinkung des Artikels; interessante Studie. Allerdings habe ich nicht dieselben Schlüsse daraus gezogen wie Sie. Denn basierend auf folgenden im Artikel genannten Punkten müssten Sie eigentlich eher für die Installation von mehr Antennen bzw. -verstärkern in Zügen & um Zugstrecken herum sein, da dies die Strahlenbelastung wohl eher senken würde:
      "Denn es sind in erster Linie unsere eigenen Telefone, die uns mit Strahlung eindecken und nicht die umstrittenen Funkantennen."
      Und:
      "Bei schlechter Verbindung strahlt ein Handy bis zu 10'000 Mal stärker als bei guter Verbindung."
  • Bruno Wüthrich 21.04.2016 16:25
    Highlight Highlight Ich fahre nur selten Zug. Doch als ich es letzthin einmal tat, telefonierte mein Sitznachbar die ganze Zeit. Ich, der eigentlich ein Buch dabei hatte, konnte mich nicht darauf konzentrieren. Reklamieren mochte ich nicht. Da fingierte ich einen Anruf und sprach ebenso laut in mein Handy wie mein Nachbar in seins. Den genervten Blick hättet ihr sehen sollen. Ich hörte erst damit auf, als er selbst seine Telefoniererei entnervt aufgab. Danach konnte ich in Ruhe lesen.
    • R&B 21.04.2016 16:36
      Highlight Highlight Sie hätten ihm höflich das Zeichen machen können, dass er weniger laut spricht. Das ist weder peinlich noch beleidigend.
    • Murky 21.04.2016 17:58
      Highlight Highlight Genau. Die meisten entschuldigen sich dann höflich und sprechen leiser oder gehen ins Zwischenabteil. Ich fahre immer Zug, und Anstand zahlt sich aus, auch beim Anstand durchsetzen ;-)
    • Bruno Wüthrich 21.04.2016 18:07
      Highlight Highlight Stimmt! Das hätte ich tun können. Wollte ich aber nicht. Ich wollte den genaus nerven, wie er mich nervte, und dies mit dem genau gleichen Mittel: Lauthals telefonieren in seiner Nähe.

      Doch es ist schon komisch: Durch die Telefoniererei fühle ich mich gestört. Es ist einfach so. Ich weiss, dass dies vielen so geht. Doch der normale Lärm in einem Zug, das Gequatsche und Gelächter, selbst wenn es laut ist, ja - selbst Musik macht mir überhaupt nichts aus.

      Beobachtung: Oft, wenn einer telefoniert, werden die Mitreisenden im Zug ruhig, um den Telefonierer nicht zu stören. Völlig crazy !!!
    Weitere Antworten anzeigen
  • poesie_vivante 21.04.2016 16:19
    Highlight Highlight Es gibt nichts mühsameres als telefonierende Leute im Zug. Und da die SBB die Ruheabteile abgeschafft hat, gibt es in Zügen keinen Ort mehr, an dem man ungestört Lesen oder einfach nur die Seele baumeln lassen kann ...

    Man müsste also froh sein, dass der Empfang nicht gut ist.
    • chraebu 21.04.2016 17:45
      Highlight Highlight Zumindest auf der Strecke Bern - Zürich gibt es noch ein Ruheabteil
    • legis 22.04.2016 01:14
      Highlight Highlight Und je schlechter der Empfang desto eher schreien die Leute ins Telefon. Was ist ihnen also lieber?
  • dracului 21.04.2016 15:43
    Highlight Highlight Ist es nicht so, dass dieses Thema kontrovers ist: Viele halten es für den Grundauftrag und verstehen nicht, dass es so lange geht, andere finden, dass man im Zug durchaus mal seine Ruhe haben sollte und dafür lieber weniger zahlen würden fürs Ticket. Leuthard hat die Bundesbeiträge für die SBB wieder gekürzt und die Kantone zahlen für den bestellten Regionalverkehr nur das Minimum (ganz sicher nicht WLAN). Doris hat eben einfach keinen Langzeitplan, sonst könnte sie klare Prioritäten für Investitionen setzen und müsste ihren Frust nicht öffentlich zur Schau tragen.
  • Pascal Mona 21.04.2016 15:20
    Highlight Highlight Bin ich der einzige welcher es nicht so tragisch findet wenn der Sitznachbar aufgrund des schlechten Empfangs im Zug nicht dauernd in sein Handy gröhlt?
    • 's all good, man! 21.04.2016 19:46
      Highlight Highlight Nein, das sicher nicht. Aber im Rundumschlag von der Doris ging es wohl vielmehr um die mangelhafte Abdeckung bei den mobilen Datenverbindungen. Ob dein Sitznachbar auf seinem Smartphone watson liest oder die NZZ auf Papier stört dich ja hoffentlich nicht so sehr. 😊
  • Chili5000 21.04.2016 15:13
    Highlight Highlight Die Chefs der oben genannten Firmen lachen sich bestimmt ins Fäustchen ab der Kritik von Leuthard. Am Ende wird das Geld sowieso von der Staatskasse kommen, sie müssen sich nur noch ein Weilchen dumm stellen. Staatsnahe Betriebe sagt ja schon alles, vor allem sagt es aus was für eine (nicht existierende) Konkurrenz auf dem mobile Markt herrscht....
  • danmaster333 21.04.2016 15:12
    Highlight Highlight First world problem xD
  • Asmodeus 21.04.2016 15:11
    Highlight Highlight Drei Worte: "Service Publique Initiative."
  • Pointer 21.04.2016 14:55
    Highlight Highlight Wieso nur Swisscom? Salt und Sunrise betreiben ja je auch ein Mobilfunknetz? Und wieso beginnen eigentlich alle drei Anbieter mit "S"?
    • FelixE 21.04.2016 22:36
      Highlight Highlight Und die SBB auch ein S :D vielleicht ist dies eine Verschwörung? ;)
    • Maett 22.04.2016 01:49
      Highlight Highlight @FelixE: S-cheisse. Sie haben ja Recht!
    • FelixE 22.04.2016 11:30
      Highlight Highlight @Maett wurde ich nun wegen dem S im Sie geSiezt? :D
    Weitere Antworten anzeigen
  • Robert K. 21.04.2016 14:19
    Highlight Highlight Das Ärgernis schlicht weg, dass die Schweiz sich so langsam modernisiert.
    • MacB 21.04.2016 15:06
      Highlight Highlight Bereisen Sie doch mal das Ausland, dann erfreuen Sie sich wieder an der gut voranschreitenden Modernisierung der Schweiz - in jeder Hinsicht.
    • MacB 21.04.2016 15:45
      Highlight Highlight @Horst: Ich war leider noch nie in Argentinien. ABer darum geht es auch gar nicht. Man findet immer ein Land, das auf einem Gebiet besser ist. Ich spreche vom Gesamtpaket.

      Es gibt nur wenige Länder, die in Sachen Infrastruktur (dazu zähle ich auch die SBB als bestes Beispiel aus diesem Bereich), Sozialwerken, Ausbildungsmöglichkeiten, und und und mithalten können. Meine Aufzählung ist nicht repräsentativ. Ich will nur aufzeigen, wie gut und modern die Schweiz im internationalen Vergleich ist. Da interessiert die WiFi-Dichte in Buenos Aires nicht.
    • Fabio74 21.04.2016 15:49
      Highlight Highlight @Horst. Schön wenn WLAN in Buenos Aires top ist. Ausserhalb auch? Der Rest der Infrastruktur? Strom, Wasser,Strasse,Schiene?
    Weitere Antworten anzeigen
  • tzhkuda7 21.04.2016 14:17
    Highlight Highlight Den einzigen Vorteil, den die Swisscom in ihrem Monopol noch geniesst, ist die letzte Meile (Telefon/Internetkabel vom Verteilerkasten draussen bis zum Haus) Diese bleibt in ihrer Hand, egal, bei welchem Anbieter der Kunde nun letztlich ist. Wer jetzt mit Geld argumentiert liegt falsch, es sind rund 25.25.- die dabei jedesmal an Swisscom gehen, das macht im Gesamtgewinn knapp 1% (0.83) vom Jährlichen Gewinn (rund 11 Milliarden etwa pro Jahr). Wer 1+1 zusammenzählt, weiss, wieso a) sie 50.5% Staatlich bleibt und b) wieso auch die letzte Meile in ihrer Hand bleibt. #Bigbrother is watching you
    • R&B 21.04.2016 16:32
      Highlight Highlight 👽
  • Dadaist 21.04.2016 14:14
    Highlight Highlight Ich bin mit ihr absolut einverstanden ich muss beruflich das Internet nutzen und es ist zum erbrechen alle 2min habe ich wieder einen Unterbruch auf Teilstrecken 5min und länger, es ist eine Zumutung meiner Meinung nach. Lieber die völlig kranken Löhne bei den CEOs kürzen und mehr in andere Bereiche investieren!
    • f303 21.04.2016 16:19
      Highlight Highlight @Scrambler: Das WLAN im Poschi wird aber auch nur mit mobilen Datenverbingungen gefüttert. -> wo kein Handyempfang, dort auch keine Datenübertragung über das Bus-WLAN. Nur zum sagen. ;-)
  • Donald 21.04.2016 13:55
    Highlight Highlight Sie hat recht. So viele Jahre schon und nichts wurde gemacht! Die Kosten sind im Vergleich zu anderen Projekte der beteiligten Unternehmen geradezu lächerlich. Technisch ist es auch absolut kein Problem.

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