Schweiz
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Aussenaufnahme des Druckereigebaeudes der Basler Zeitung Medien in Basel am Dienstag, 8. Januar 2013. Die Druckerei soll auf Ende Maerz 2013 geschlossen werden. Die Zeitung soll kuenftig in Zuerich in der Tamedia-Druckerei gedruckt werden. 74 Personen verleiren ihren Job. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Die BaZ kauft sich gross. Bild: KEYSTONE

800'000 neue Leser von Luzern bis Wil: Blochers BaZ kauft Lokalzeitungs-Imperium auf



Mit 800'000 Lesern in den Kantonen Aargau, Bern, Solothurn und Zürich ist der Zehnder Verlag der König unter den Lokalverlagen. Nun hat die BaZ Holding AG das Zeitungsimperium aufgekauft, wie diese in einer Medienmitteilung bekannt gibt. Die BaZ installiert Rolf Bollmann als neuen CEO.

Die BaZ Holding AG steht unter der Kontrolle von Alt Bundesrat Christoph Blocher, der die «Basler Zeitung» auf stramm konservativen Kurs brachte und so zum Beispiel Markus Somm als Chefredaktor einsetzte. Heute gehört die «Basler Zeitung» je zu einem Drittel Christoph Blocher, Markus Somm und Rolf Bollmann.

Wie hoch der Preis für die Übernahme der Zehnder-Medien war, ist nicht bekannt. 

Alt Bundesrat und Verantwortlicher Strategie Christoph Blocher an der Delegiertenversammlung der Schweizerischen Volkspartei (SVP) in der Mehrzweckhalle Stutz in Lausen, am Samstag, 24. Juni 2017. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

SVP-Mäzen Christoph Blocher. Bild: KEYSTONE

Dass Blocher seine Stellung im Medienmarkt ausbauen will, ist schon seit geraumer Zeit bekannt. Vergangenes Jahr sorgte der SVP-Mäzen für Schlagzeilen, als er unter dem Codenamen «007» die Lancierung einer Gratis-Sonntagszeitung prüfte. Sie sollte eine Auflage von 500'000 Exemplaren haben. Dieses Ziel übertrifft er mit seinem aktuellen Coup deutlich.

Entsprechend heftig fallen die ersten Reaktionen aus der Politik aus. Die Grünen-Chefin Regula Rytz twittert, wenn Blocher auf Medieneinkaufs-Tour gehe, sei es «höchste Zeit für eine neue Medienpolitik».

Erfreut zeigt man sich hingegen in den eigenen Reihen. So freut sich etwa der Zürcher SVP-Lokalpolitiker Claudio Schmid, dass die Lokalzeitung in seiner Heimat bald in den Händen seines Parteivordenkers ist.

Schon vor zehn Jahren liebäugelte die SVP mit einer eigenen Zeitung. Damals, im Wahlkampf 2007, kündigte der damalige Parteipräsident und heutige Bundesrat Ueli Maurer die Lancierung einer SVP-Tageszeitung an. Das Projekt wurde jedoch nie umgesetzt.

Übersicht über die Zehnder-Publikationen 

Bild

Bild

(jbu/aeg)

Apple streicht «New York Times» aus App-Store in China

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Video: reuters

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    Alle Leser-Kommentare
  • Chanich das ändere? 17.08.2017 17:02
    Highlight Highlight CB will garantiert nicht mit den Zeitungen Geld verdienen. Aber einiges sparen: Günstiger Versand in alle Haushalte, Garantie dass die Propaganda geglaubt und ernst genommen wird, da nicht offensichtlich als Propaganda erkennbar...

    Schade, übrigens, dass die Reaktionen der anderen Medien die Strategie sogar noch unterstützen, indem sie mit (einseitigen) Artikeln die Teilung in Pro und Contra (CB/SVP) befördern statt Alternativen aufzuzeigen!

    Welche anderen Parteien/Köpfe bringen uns weiter? Welche Alternativen gibt es? Aber bitte nicht ins andere Extrem, denn links und rechts blockieren nur.
  • Chanich das ändere? 17.08.2017 16:50
    Highlight Highlight Das Tragische am Ganzen ist, dass hier wohl niemand so genau merkt, was hier vonstatten geht...
    Zunächst einmal sind flächendeckende Versände (von was auch immer) in alle Haushalte sehr teuer.
    Und diese kann man nicht einmal mit "stop Werbung" blocken..
    Das schlimmste ist aber, und das wisst Ihr alle auch: Diese Blätter werden gelesen. Wenn auch nicht von allen, aber eine zügige Headline und Ihr schaut auch rein... Als Werbung deklarierte Produkte werden schnell entlarvt und als Propaganda abgetan. Aber was in der Zeitung steht, das wird (fast vorbehaltlos) geglaubt, das ist erwiesen.
  • ujay 17.08.2017 14:16
    Highlight Highlight Diese Kaeseblaetter dienten schon vor dem Verkauf vor allem als Stopfmaterial fuer Pakete und in Zukunft vielleicht auch noch mehr als Toilettenpapier, damit wird dann der Inhalt dieser Blaettli auch farblich angepasst.
  • Schneider Alex 17.08.2017 07:02
    Highlight Highlight Jawohl, es ist Zeit, die Macht der Mainstream-Medien zu brechen!
  • lilas 16.08.2017 15:50
    Highlight Highlight Soo viel WC Papier!
  • Anonymer 16.08.2017 15:11
    Highlight Highlight Erinnert mich spontan an Herrn Berlusconi im Süden...
  • davej 16.08.2017 15:05
    Highlight Highlight Die Propaganda geht weiter. Die reichen haben uns in der Hand. Schade das wir es nicht richtig merken. Bald regieren die Konzeren unser Land, noch mehr als heute schon.
    • Sensenmaa 16.08.2017 15:57
      Highlight Highlight Da könnt ihr noch so viel blitzen wie ihr wollt.
    • silverstar 16.08.2017 16:39
      Highlight Highlight Genau
      Eure heile Kinderwelt lässt grüssen.
  • Sensenmaa 16.08.2017 14:59
    Highlight Highlight Ich trau den öffentlich rechtlichen eh nicht. Ausser Watson 😁😁😁
  • Zeit_Genosse 16.08.2017 14:51
    Highlight Highlight Nicht zu vergessen ist Walter Frey, der die Lokalinfo AG besitzt und damit Kleinverlage in Zürich hält. Zudem wurde dieser mit dem Kaufangebot der Blick-Gruppe genannt. Geld ist genug da. Und WeWo von Köppel. Ob viel Kleinvieh auch Mist macht? Um die bestehende Wählerschaft mit Propaganda zu bedienen reicht es und damit eine Absicherung der Wähler. Ansonsten kommt mir die Swissair-Hunter-Strategie, kopiert von Etihad, in den Sinn. So richtig glücklich kann das CHB nicht machen. Der grosse Coup lässt auf sich warten. z.B. SGTB und NLZ von NZZ zu BAZ, dafür stellt er die Ex-Zehnders dort ein.
  • Sillum 16.08.2017 14:49
    Highlight Highlight Ein heller Tag für die Schweizerische Medienlandschaft. Die Meinungsvielfalt wird etwas näher an den Begriff "Vielfalt" kommen. Endlich wieder einmal etwas erfreuliches im Medien-Mainstream-Kuchen.
    • phreko 16.08.2017 15:17
      Highlight Highlight War Charlotteville auch "ein Tag der Vielfalt"?
    • sheimers 16.08.2017 15:46
      Highlight Highlight Woher soll da die Vielfalt kommen, wenn ein Zeitungsverlag einen anderen aufkauft, der politisch auf der gleichen Linie ist.
    • Sillum 16.08.2017 15:52
      Highlight Highlight Was verdammt hat der Vorfall Charlotteville US mit den Schweizerischen Regionalzeitungen gemeinsam? Die Argumente der Linkspopulistischen medienschaffenden werden immer peinlicher und unsinniger.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Matthiah Süppi 16.08.2017 14:42
    Highlight Highlight Das problemstische ist, dass beispielsweise die Toggenburger Nachrichten auf den ersten Blick leicht mit dem Togenburger Tagblatt zu verwechseln sind. Der Einfluss welcher Blocher damit gewinnt ist in den ländlich-konservativen Regionen Brandgefährlich.
  • Posersalami 16.08.2017 14:39
    Highlight Highlight Was solls, die traditionellen Medien liegen in den letzten Zuckungen auf dem Sterbebett. Der beste aller Schweizer beschleunigt den Niedergang so nur. Es erstaunt mich halt, dass der immer noch seine Kohle in ein totes Pferd setzt. Seit 2014 sollte doch jeder wissen, welche Medien zulegen. Ich würde da mein Geld anlegen..
    • El Vals del Obrero 16.08.2017 15:37
      Highlight Highlight Geld verdienen tut man damit sicher nicht.

      Wir lachen vielleicht über diese Lokal-Käseblätter.

      Aber alle zusammengezählt haben schon eine beträchtliche, nicht so Internet-aphine, Leserschaft, die diese Blätter schon seit Jahrzehnten liest und sich durch deren Inhalt vielleicht leicht subtil beeinflussen lässt.

      Es wird wohl eher darum als um Gewinn gehen.

      Immerhin tastet er den König dieser Sparte nicht an: https://www.basel-express.ch. Vielleicht zu esoterisch.
    • Posersalami 16.08.2017 16:01
      Highlight Highlight Aber wer liest diese Blätter denn noch? Wenn überhaupt dann ältere Menschen und die sterben irgendwann mal. Andererseits kann es mir ja Recht sein, dass Blocher mit dieser Strategie jeden Tag ab der Investition wieder an Einfluss verliert (jährlich sinkende Leserzahlen von Zeitungen), anstatt sich den "Neuen Medien" zuzuwenden.
    • Posersalami 16.08.2017 16:03
      Highlight Highlight Geld hat Blocher doch genügend um es mit beiden Händen aus dem Fenster zu werfen. Was jucken den denn schon ein paar Mio hier oder da.
    Weitere Antworten anzeigen
  • atomschlaf 16.08.2017 14:36
    Highlight Highlight Ob da die Auflage wirklich der Leserschaft entspricht, lasse ich mal offen.
    Bei uns wander(te)n diese Käseblätter jeweils ungelesen ins Altpapier.

    (Wie werden eigentlich diese WEMF-Leserzahlen ermittelt?)
  • karl_e 16.08.2017 14:32
    Highlight Highlight Das ist weiter nicht schlimm. Erstens sind diese werbefinanzierten Blättchen nicht das Papier wert, auf dem sie gedruckt sind, und zweitens ist der magere redaktionelle Gehalt z.B. der "Winterthurer Zeitung" auf Herrn B.'s Linie. Es ändert sich nichts.
  • Nestroy Lodoño de Salazar y Matroño 16.08.2017 14:20
    Highlight Highlight Zofinger Nachrichten, Zuger Woche, Wyland Zeitung: Wer liest denn sowas?
    • elco 16.08.2017 15:54
      Highlight Highlight Die Leute im Altersheim lesen sowas.
  • Fulehung1950 16.08.2017 14:10
    Highlight Highlight Merkt Euch die Leserzahl von 800'000 per heute.

    Wir schauen dann Ende Jahr oder im August 2018. der Trend der BaZ und WW wird wohl auch hier einsetzen. D.h Einbruch um etwa 70 %, was der Anzahl der Nicht-SVP-Wähler im Schweizer Durchschnitt entspricht......
  • mikel 16.08.2017 13:46
    Highlight Highlight Es ist nicht zu unterschätzen, was die lokalen Blätter in der Region nach wie vor für eine Bedeutung haben. Ich glaube sie werden auch im Zeitaler des Internet wichtig bleben, vielleicht im Gegensatz zu den grossen Zeitungen. Blocher und Frei (der ja insgeheim auch ein kleines Imperium an Lokalzeitungen zusammengekauft hat) wissen schon was sie tun...
  • praxis 16.08.2017 13:42
    Highlight Highlight Der geht mir sowas auf den S...., dieser Herr Blocher. Schade, dass es keinen Milliardär in der Schweiz gibt, der Mitte-Positionen vertritt. Dann hätte dieser politische K..tzbrocken wenigstens all die Jahre ein Gegengewicht gehabt. Er macht immer weiter mit seiner Rechtsaussen-Mission. Man sollte Milliardären das aktive und passive Wahlrecht entziehen. Entweder Geld haben oder mitreden. Beides geht nicht. Das ist immer demokratiegefährend.
    • silverstar 16.08.2017 15:26
      Highlight Highlight Unsinn.
      Hans jörg Wyss ist ein Milliardär der Gegenposition zu CB vertritt.
      Und Beatrice Oeri finanziert die linke "Tages Woche"


      https://www.nzz.ch/basels_alternative_milliardaerin-1.10361268
    • Duweisches 16.08.2017 15:49
      Highlight Highlight Der Einfluss den er hat ist wohl sowieso grösser als seine eigene Stimme. Und am Ende stimmen noch einige helle Kerzen für die armen Millionäre, weil sie ja selber keine Stimme haben.
      Das beste Mittel gegen solche Politik ist Bildung, nur schnürt gerade ein Kanton nach dem anderen an Sparpaketen weil sie die ach so armen Milliardäre und Grossunternehmen von ihrer Steuerlast befreien wollen. Es bleibt spannend...
    • sheimers 16.08.2017 15:51
    Weitere Antworten anzeigen
  • Oh Dae-su 16.08.2017 13:26
    Highlight Highlight Naja wenn man sich mal die Ratgeber Sektion und die Beiträge von Charly Pichler in den entsprechenden Zeitungen anschaut, kann da gar nicht mehr viel mehr nach rechts rücken.
    Der Rest sind dann einfach Lokalnachrichten, wo es nicht gross Potential für eine politische Einfärbung gibt.
    • atomschlaf 16.08.2017 17:49
      Highlight Highlight Was, den Pichler gibt's immer noch? OMFG!! 😱😱😱
  • Bruno Wüthrich 16.08.2017 13:02
    Highlight Highlight Ich denke, dass CB da billig zum Handkuss kam. Die Welt der Printmedien dreht sich in einer Abwärtsspirale. Inserate-Rückgang -> Einsparungen Redaktion -> Inserate-Rückgang -> etc. Fragt sich nur, welches hier das Huhn, und welches das Ei ist, bzw. was zuerst war.

    Vielleicht braucht - ähnlich wie im Sport - auch bei den Printmedien Mäzene, welche die Defizite decken. Die wollen dann aber auch den Kurs bestimmen.

    Ob das gut ist? Nein! Dies ist nicht gut. Gar nicht gut! Aber wohl nicht mehr aufzuhalten. Die Fehler wurden früher gemacht.

    Zum Glück sind die Online-Medien nicht aufzuhalten!
    • atomschlaf 16.08.2017 17:52
      Highlight Highlight Es wäre für die öffentliche Diskussion und Meinungsbildung wohl wesentlich besser, wenn es ein paar Tageszeitungen mit klarer politischer Ausrichtung gäbe (auch wenn es jene des dahinterstehenden Mäzens ist) als der heutige Mitte-Links-Einheitsbrei.

      Es ist ohnehin ein Irrglaube, dass alle (Super-)Reichen politisch weit rechts stünden.
    • Lichtblau 16.08.2017 20:16
      Highlight Highlight Ich freu mich auf die "Republik".
    • Bruno Wüthrich 16.08.2017 21:03
      Highlight Highlight Mitte-Links - Einheitsbrei ist etwas weit hergeholt. Weltwoche und Baz (als Beispiele) gehören sicher nicht dazu.

      Trotzdem hast du recht. Diskussionen kommen nur auf, wenn - ausser dem Extremen - möglichst alles abgedeckt ist. Es braucht das Miteinander.

      Leider scheint es heute für viele Menschen fast unmöglich zu sein, mit jemandem befreundet zu sein, der politisch anders tickt. Dabei gibt es doch eigentlich nichts spannenderes, als politische Dispute bei ein paar Gläsern Wein oder Bier. Auch wenn es dabei schon mal laut zu und her gehen kann. Am nächsten Tag verträgt man sich wieder.
  • Yolo 16.08.2017 12:54
    Highlight Highlight Ein dunkler Tag für die schweizerische Medienlandschaft und ihre Vielfalt. Anhand der BaZ kann man gut sehen, was nun passieren wird.
    • TheMan 16.08.2017 13:05
      Highlight Highlight Yolo du hast natürlich Beweise oder?
    • pistolpete 16.08.2017 13:25
      Highlight Highlight Politisch gesehen ist es doch mehr als wünschenswert, wenn die neu erworbenen Blätter ähnlich daherdümpeln wie die BaZ. Und den Zehnders gönne ich die Batzeli.
    • PenPen 16.08.2017 14:29
      Highlight Highlight Ach ja?
      Die kleinen Verläge werden früher oder später sowieso von einem der Grossen aufgekauft.

      Wenn nicht an Blocher, dann wäre der Verlag an Tamedia, NZZ oder AZ gegangen.

      Was ist nun vielfältiger:
      3 oder 4 grosse Verlagshäuser?

      Steht der Name Blocher geschrieben, wird erst mal blindlings gewettert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • aglio e olio 16.08.2017 12:53
    Highlight Highlight Noch mehr Reichweite für das Parteiorgan.
    Kadavergehorsam, Beanspruchung der Deutungshoheit und Personenkult, alles gut wenn es der eigenen Sache dient.
  • Wandtafel 16.08.2017 12:51
    Highlight Highlight "Und so mal ich mir die Welt, wie sie mir gefällt"
  • sheimers 16.08.2017 12:44
    Highlight Highlight Kein Grund zur Panik, es ändert sich nichts, dieser Verlag war schon vorher unseriös und rechtslastig. So wurden z.B. frei erfundene Leserbriefe von angeblichen Ausländern veröffentlicht. Watson hat schon damals berichtet: http://www.watson.ch/!732975794?sort=loved
    • boeserkeinohrhase 16.08.2017 13:53
      Highlight Highlight I'm a watson reader and I approve this message
    • Sillum 16.08.2017 14:50
      Highlight Highlight Klar seriös ist nur was linkslastig ist. Danke für die Aufklärung.
    • TheMan 16.08.2017 15:56
      Highlight Highlight Watson ist ja sehr Seriös. Nicht wirklich. @Watson kein Mut diese Nachricht stehen zu lassen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Herbert Anneler 16.08.2017 12:42
    Highlight Highlight Neuer Anlauf für eine landesweite Sonntagszeitung - WWW: WeltWocheWochenende. Gruselig. Aber nicht jammern, sondern selber aktiv werden - journalistische Qualität wird immer wichtiger im Wettbewerb. Auch via Service public.
  • pamayer 16.08.2017 12:39
    Highlight Highlight Und bei zig Regionalzeitungen werden die Leserzahlen wie bei der baz drastisch zurückgehen.

    Schade für die Medienlandschaft.
    • kettcar #lina4weindoch 16.08.2017 13:19
      Highlight Highlight Kann man dir überhaupt abbestellen oder sind das dir Art Zeitungen die einfach so im Briefkasten landen und die Altpapierstapel wachsen lassen?
    • TanookiStormtrooper 16.08.2017 14:53
      Highlight Highlight Das sind aber Gratiszeitungen, bei mir landet eine dieser Publikationen auch 1 mal pro Woche unaufgefordert im Briefkasten. Die Leserzahlen gehen also Strenggenommen nicht zurück, weil man gar nicht weiss wie viele die Zeitung überhaupt lesen, sondern nur, wie hoch die Auflage ist. Ich werfe sie meist direkt ins Altpapier...
    • Lichtblau 16.08.2017 21:01
      Highlight Highlight Nicht adressierte Gratisblätter sollte man eigentlich abbestellen können oder via Kleber am Briefkasten ablehnen. Aber eben, es braucht einen Effort (hab ich bisher nicht geschafft).
      Ungelesen bleiben bei mir "Reformiert" und "Der Züriberg". Das "Tagblatt der Stadt Zürich" hingegen gebe ich mir hin und wieder - auch wegen der Klatschkolumne der Tagblatt-"Balkanovic". Bei all diesen Blättern haben immerhin Leute einen Job. Vielleicht arbeiten bei "Reformiert" ja Undercover-Kirchenkritiker? Kann doch sein, dass Ähnliches auch für die von Blocher übernommenen Zeitungen gilt.
  • MacB 16.08.2017 12:38
    Highlight Highlight Naja, ein Medienmogul wird er dadurch nicht gerade.

    Und eine neue Medienpolitik braucht's deswegen sicher auch nicht. Frau Rytz sieht das ein wenig einseitig. Hätte Balthasar Glättli dasselbe getan, würde sie kaum solche Tweets absetzen.

    Letztlich haben wir Leser doch in der Hand wo und wie wir uns informieren.
  • NumeIch 16.08.2017 12:37
    Highlight Highlight Lange lebe die Republik. Ich freu mich auf 2018!
  • Pinhead 16.08.2017 12:33
    Highlight Highlight Halb so wild, diese Käsebläter liest eh niemand richtig. Und die paar Leser wählen sowieso SVP.
    • Sillum 16.08.2017 14:51
      Highlight Highlight Hauptsache Pinhead liest Watson richtig. Allein der Alias-Name ist dafür Garant.
    • Majoras Maske 16.08.2017 18:26
      Highlight Highlight Ich denke nicht, dass nur SVP-Anhänger diese "Käseblätter" lesen und es ist auch schade, dass die doch in heutiger Zeit immer mehr wegrationalisierte regionalen News zukünftig eindeutig dem SVP-Milieu zugeordnet werden können.
  • Lord_Mort 16.08.2017 12:31
    Highlight Highlight So sieht mediale Gleichschaltung aus.
  • Firefly 16.08.2017 12:29
    Highlight Highlight Und die NZZ wird auch immer rechter... Sag mir noch mal einer die Linke schweizer Medienlandschaft und ich sage entweder ist derjenige nicht auf dem Laufenden oder ideologisch verblendet.
    • dan2016 16.08.2017 12:50
      Highlight Highlight nun, die NZZ schlingert vor allem. Nach der ersten zwischenzeiligen Trumpf-Euphorie werden sorgfältig erste Denkversuche an der Falkenstrasse toleriert....
    • sheimers 16.08.2017 12:52
      Highlight Highlight Bei der NZZ mache ich mir tatsächlich mehr Sorgen, denn die zehrt von ihrem guten Ruf und wird irrtümlich von vielen immer noch als seriös wahrgenommen.
    • Max Dick 16.08.2017 13:29
      Highlight Highlight Stark vereinfacht gesagt: NZZ = FDP. Weltwoche, BAZ = SVP. Watson, SRF, Tagi = Rotgrün. Blick, 20min, Lokal-TV = Wie der Wind gerade weht. Medienvielfalt bleibt da, solange der Konsument die Auswahl hat, was er konsumieren will.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pisti 16.08.2017 12:29
    Highlight Highlight Naja 90% von den Käseblättern landen doch sowieso direkt im Altpapier. Also alles halb so wild.
    • Sillum 16.08.2017 14:53
      Highlight Highlight Hallo Pisti: Zu den AZ -Medien von Peter Wanner (notabene gehört Watson dazu) gehören Dutzende von sog. Käseblättern, die sich sicher freuen über das Kompliment. Übrigens ersetzen sie "Käseblätter" mit einem anderen begriff und sie beinten sich ganz nahe bei Rassismus.
  • silverstar 16.08.2017 12:28
    Highlight Highlight Etwas mehr Ausgewogenheit ist im Sinne der Demokratie.
    Die Medien in der CH sind (fast) alle unisono stramme SP Linie.
    • DäPublizischt 16.08.2017 12:55
      Highlight Highlight Jaja, die Grossen, allen voran Blick, NZZ, BaZ & co. sind mega fest von der SP geprägt. Deshalb muss man, um NZZ-Aktien zu besitzen, ja auch FDP-Mitglied sein.

      Zudem hat das von Herrn Blocher offensichtlich angestrebte Medienmonopol nicht so viel mit Demokratie am Hut.
    • silverstar 16.08.2017 13:04
      Highlight Highlight Ist leider trozdem so.
      Der Mainstream ist links.
      Der Blick ist es, alle Sonntagstitel sind es, Tagi, Bund, BZ u.v.m. und nicht vergessen, natürlich alle srf Kanäle.
    • karl_e 16.08.2017 14:37
      Highlight Highlight @silber: woran erkennst Du die SP-Linie der NZZ? oder des Tagi?
    Weitere Antworten anzeigen
  • tzhkuda7 16.08.2017 12:26
    Highlight Highlight Also wer mal ein Streitgespräch von Radio 1 gehört hat, Roger Schawinski gegen Markus Somm, weiss, dass der alles andere als dumm ist, der Somm von der BaZ :)
    • silverstar 16.08.2017 12:53
      Highlight Highlight Stimmt.
      etwas vom besten!

      http://www.radio1.ch/de/podcast/roger-gegen-markus--42
    • sheimers 16.08.2017 12:57
      Highlight Highlight Somm mag wortgewandt sein, er ist aber weder intelligent noch gebildet. Inhaltlich ist er sowas von daneben, hat so von nichts eine Ahnung, dass man sich fremdschämen muss wenn man ihn reden hört. (Das selbe gilt für seinen Ziehvater Köppel)
    • phreko 16.08.2017 14:41
      Highlight Highlight Intelligenz und Rechtsextremismus hat sich leider noch nie ausgeschlossen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dogbone 16.08.2017 12:12
    Highlight Highlight Ein Desaster, was CHB bereits mit der BaZ angerichtet hat. Diese 25 Regionaltitel sind nur Mittel zum Zweck, um mehr Druck auf die Grossen auszurichten und dort auch einzusteigen. Der letzte Rest Glaubwürdigkeit und Vielseitigkeit in der CH Medienlandschaft geht den Bach runter aber sein Geld wollen natürlich alle!
    • atomschlaf 16.08.2017 14:39
      Highlight Highlight Aber der heute dominierende, staatsgläubige Mitte-Links-Einheitsbrei gefährdet Glaubwürdigkeit und Vielseitigkeit nicht? LOL
  • Grundi72 16.08.2017 12:10
    Highlight Highlight Och und ich hoffte so fest dass er die AZ Medien kauft! ;-)
    • Lamino 420 16.08.2017 15:23
      Highlight Highlight Ja, dann kämen deine Kommentare mehrheitlich super an.
  • Gibaue 16.08.2017 12:03
    Highlight Highlight Das kommt also heraus, wenn Blocher John Oliver guckt..
    Play Icon
  • Lagertha 16.08.2017 11:58
    Highlight Highlight Wie stehen meine Chancen, bei euch unterzukommen? Ich kann Games, Kino, Theater und Kultur generell, ausserdem Reisen und Listicles krieg ich auch auf die Reihe.
    • Adrian Eng 16.08.2017 12:06
      Highlight Highlight Bei der BaZ oder bei uns?
    • Lagertha 16.08.2017 12:12
      Highlight Highlight Na bei euch natürlich 😄
    • pamayer 16.08.2017 12:40
      Highlight Highlight Bei Watson steht man schon Schlange. Wow!
    Weitere Antworten anzeigen
  • zolipei 16.08.2017 11:55
    Highlight Highlight Blocher scheint, den Rupert Murdoch der Schweiz werden zu wollen.
    • atomschlaf 16.08.2017 12:15
      Highlight Highlight Aber nicht, indem er bei diesen lokalen Käseblättern einsteigt...
    • zolipei 16.08.2017 12:24
      Highlight Highlight Möglich, aber auch solche sind nicht zu unterschätzen, da sie doch eine ziemliche Leserschaft anziehen.
    • aglio e olio 16.08.2017 12:45
      Highlight Highlight Mit den "lokalen Käseblättern" erreicht er aber genau jene, die erreicht werden sollen.

In der Schweiz hat eine App gerade 330'000 Menus gerettet – bald sollen es 1 Million sein

Es sind erschreckende Zahlen: Jedes Jahr landet ein Drittel unserer Lebensmittel im Abfall. Das entspricht 300 Kilogramm pro Kopf – oder insgesamt 140'000 Lastwagenladungen.

Die App «Too Good To Go» gibt Gegensteuer. Seit der Lancierung im Juni 2018 konnten bereits unzählige Lebensmittel vor dem Abfallkübel gerettet werden, wie die Betreiber am Dienstag mitteilten. In Zahlen:

«Das erste Jahr war ein überwältigender Erfolg. Unser Ziel ist es nun, bis Ende 2019 eine Millionen Mahlzeiten zu …

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