Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
ARCHIVBILD --- ZUM RUECKTRITT VON RAIFFEISEN CHEF PATRICK GISEL STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG --- Patrik Gisel, CEO Raiffeisen Gruppe an der Bilanzmedienkonferenz in Zuerich am Freitag, 2. Maerz 2018. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Rücktritt: Patrik Gisel. Bild: KEYSTONE

Liaison mit Verwaltungsrätin: Raiffeisen-Chef Gisel tritt laut Bericht  zurück

Raiffeisen-CEO Patrik Gisel tritt an der morgigen Delegiertenversammlung per sofort zurück. Grund ist die publik gewordene Liaison mit der früheren Verwaltungsrätin Laurence de la Serna.



Patrik Gisel, Chef der Raiffeisenbank, tritt morgen per sofort ab. Das berichtet der «Blick». Gisel sei im Laufe dieser Woche zum Schluss gekommen, dass dieser Schritt besser sei – für ihn und die Bank. Gisel betont, dass es ihm wichtig sei, diesen Entscheid aus freien Stücken zu fällen. Es falle ihm zwar schwer, doch diene der Rücktritt einem unbelasteten Neuanfang der Bank unter dem neuen Verwaltungsratspräsidenten Guy Lachappelle.

Lachappelle wird morgen Samstag an der Delegiertenversammlung gewählt. An dieser Veranstaltung werde Gisel seinen Entscheid offiziell bekanntgeben, so der «Blick».

Liebschaft wird ihm zum Verhängnis

Eigentlich hätte Gisel noch für knapp zwei Monate Raiffeisen-CEO bleiben sollen. Grund für den verfrühten Abgang ist eine private Beziehung mit der ehemaligen Verwaltungsrätin der Raiffeisenbank Laurence de la Serna.

Gisel soll erst über die Beziehung informiert haben, als Medien danach gefragt hatten. Raiffeisen teilte mit, sie habe erst kürzlich von der Beziehung erfahren und machte keine näheren Angaben.

De la Serna schied im vergangenen Juni aus dem Verwaltungsrat aus, offiziell aus «persönlichen Gründen». Gisel sagt, es sei erst nach dem Rücktritt zu einer Beziehung gekommen.

Lachappelle als Nachfolger

Am Samstag steht an der ausserordentlichen Delegiertenversammlung in Brugg die Wahl des neuen Verwaltungsratspräsidenten an, wobei Guy Lachappelle der einzige Kandidat ist. Am früheren Chef der Basler Kantonalbank (BKB) ist ebenfalls Kritik laut geworden, weil die BKB als seine frühere Arbeitgeberin eine zweifelhafte Rolle spielt in der Aufarbeitung des Skandals um die Vermögensverwalterin ASE Investment, die mit einem Schneeballsystem 2500 Kunden um 170 Millionen Franken geprellt hat. (stm/tn)  (aargauerzeitung.ch)

Köpferollen bei Raiffeisen – die Rücktritte im Überblick

Das könnte dich auch interessieren:

Fotograf schiesst DAS Foto der Notre-Dame und muss sich nun gegen Fake-Vorwürfe wehren

Link zum Artikel

Das grösste Verdienst von Tesla sind nicht die eigenen Autos

Link zum Artikel

Schluss mit Lügen! So lässt sich die ganze Welt allein mit grüner Energie versorgen

Link zum Artikel

Vergiss Tinder! Hier erfährst du, welches Potenzial deine Fassade hat 😉

Link zum Artikel

17 katastrophale Tinder-Chats, die definitiv niemanden antörnen

Link zum Artikel

Vermisst und wieder aufgetaucht – 9 Fälle von Kindern, die verschwunden waren

Link zum Artikel

Mit diesen 21 Fakten kannst du beim kommenden «Game of Thrones»-Marathon angeben

Link zum Artikel

«SRF Deville» verkündet Pfadi-Putsch in Liechtenstein – diese finden's gar nicht lustig

Link zum Artikel

Brauchen wir einen Green New Deal, um eine Rezession zu vermeiden?

Link zum Artikel

Wie rechte Ideologen den Brand von Notre-Dame für ihre Zwecke instrumentalisieren

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
sentifi.com

Watson_ch Sentifi

Abonniere unseren Newsletter

5
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
5Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Alterssturheit 09.11.2018 16:31
    Highlight Highlight Gysel sagte: "es sei erst nach ihrem Rücktritt zur Beziehung gekommen".
    Variante I: bis dahin waren es nur zwanglose One-night-stands ohne Beziehung.
    Variante II: am Tag ihres Rücktritts haben beide "gespürt", hey - das wär doch was mit uns beiden und sind sofort eine Beziehung eingegangen.
  • Bivio 09.11.2018 15:42
    Highlight Highlight Scheint bei der Raiffeisen ganz normal zu sein. Vincenz war doch mit der Chefin vom Compliance liiert, welche ihm eigentlich auf die Finger schauen sollte. Rest ist ja bekannt...
  • goldmandli 09.11.2018 12:24
    Highlight Highlight Die Geschichte mit der Verwaltungsrätin ist nur ein Vorwand. In Wahrheit widmet er sich nun seiner wahren Leidenschaft und bringt Miles Teller das Schlagzeug spielen bei.
  • meliert 09.11.2018 09:15
    Highlight Highlight endlich mal Konsequenzen bei Raiffeisen!
    • Neruda 09.11.2018 12:24
      Highlight Highlight Haha ja, aber nicht wegen den Gaunereien, die angestellt wurden, sondern wegen einer Liebschaft 🙈😂

Brauchen wir einen Green New Deal, um eine Rezession zu vermeiden?

Die Weltwirtschaft kühlt sich bedrohlich ab. Das zeigt der jüngste ökonomische Outlook der UBS. Er zeigt aber auch, dass Schweizer Unternehmen gewillt sind, in einen ökologischen Umbau zu investieren.

Gerade optimistisch zeigen sich die UBS-Ökonomen nicht, wenn es um die aktuelle Entwicklung der Weltwirtschaft geht. Sie prophezeien zwar noch keine Rezession, sondern ein Durchwursteln in den nächsten 12 bis 24 Monaten. Doch selbst dazu braucht es zwei Voraussetzungen: «Die USA müssen eine Einigung mit China erzielen und keine Zölle auf Auto-Importe erheben», sagt Chefökonom Daniel Kalt.

Ob dies auch geschehen wird, ist derzeit alles andere als sicher. Die China-Verhandlungen hätten schon …

Artikel lesen
Link zum Artikel