Schweiz
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Checkst du, worum es beim Bedingungslosen Grundeinkommen geht? 7 Fragen und Antworten



«Eine gute Idee erkennt man daran, dass ihre Verwirklichung von vorne herein aussichtslos erscheint», sagte Albert Einstein. Damit verkauft das Komitee hinter der Initiative für ein Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) seinen visionären Plan von der Rettung der Schweiz.

Wie gut ist die Idee? Und wie aussichtslos die Verwirklichung? Die sieben drängendsten Fragen zum Bedingungslosen Grundeinkommen:

1. Was ist das BGE?

Das Bedingungslose Grundeinkommen ist ein sozialpolitisches Finanztransferkonzept. Klingt kompliziert, ist aber simpel: Jeder Bürger soll einen gesetzlich festgelegten Betrag vom Staat erhalten. Ohne dass dieser an Bedingungen geknüpft ist (daher «bedingungslos»), ohne dass die Bürger also eine Gegenleistung erbringen müssen.

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Mehr Geld für alle! Das BGE bedeutet aber nicht, dass jeder mehr Geld kriegt, da die Löhne dann tiefer sind.
Bild: tumblr

Das BGE trennt Arbeit und Einkommen radikal voneinander. Denn: Der Betrag soll ohne weitere Einkommen oder Sozialhilfe die Existenz sichern. Damit der Staat dem Bürger das Grundeinkommen auszahlen kann, muss das Steuersystem umstrukturiert werden (siehe Frage 4).

Die Idee ist alt. Experimente und Anläufe, das BGE einzuführen gab es bereits in mehreren Ländern (beispielsweise Kanada und Brasilien). Radikal umgesetzt wurde es aber noch nirgendwo. 

2. Was will die Schweizer BGE-Initiative?

Die Initiative versteht sich – so schreiben es die Initianten auf ihrer Website – als «Kulturimpuls». Die Initiative will eine «zukunftsfähige Weiterentwicklung des Gesellschaftsvertrags» und eine «wirtschaftliche Konsequenz des demokratischen Selbstverständnisses».

Das erklärte Ziel der Initianten ist es, dass der Staat sich finanziell um jeden Bürger kümmert. So gesehen verstehen sie das BGE als Sozialwerk, das sich, im Gegensatz zur AHV, um Menschen jeden Alters kümmert.

Wie das genau geschehen soll, wollen die Initianten nicht definieren. Sie sprechen deshalb bewusst von einer «Idee». Diese Idee ermögliche es den Menschen, das zu tun, was sie wollten und für richtig hielten.

Oswald Sigg, ehemaliger Bundesratssprecher, nimmt als Unterstuetzer der Initiative

Oswald Sigg an einer BGE-Medienkonferenz am 14. März.
Bild: KEYSTONE

Die Köpfe der Initiative sind unter anderem Unternehmer Daniel Häni, der Künstler Enno Schmidt und Alt-Vizekanzler Oswald Sigg. Geht es nach ihnen, soll die Bundesverfassung folgendermassen erweitert werden:

Initiativtext Bedingungsloses Grundeinkommen

bild: grundeinkommen.ch

3. Wie funktioniert das BGE?

Die Initianten legen keinen bestimmten Betrag fest, der jedem Bürger ausbezahlt werden soll. Häufig wird aber die Zahl von 2500 Franken pro Monat für Erwachsene und 625 für jedes Kind genannt.

Für alle Erwerbstätigen würde der Lohn auf das Grundeinkommen geschlagen werden. Wer jetzt 6000 Franken Lohn erhält, dem würde dann das BGE von 2500 und ein Lohn von 3500 Franken ausbezahlt werden.

Image

Dozent und Social-Media-Experte Philippe Wampfler entwarf diese Grafik zum BGE. Hartz IV kann durch AHV, IV etc. ersetzt werden – das Prinzip bleibt dasselbe.
quelle: philippwampfler.com

Damit sinken die Lohnkosten. Arbeitgeber müssten deswegen dem Bund aber einen Teil der Differenz überweisen. Was der Bund wiederum heute an Sozialleistungen ausbezahlt (AHV, IV, ALV), würde neu Teil des BGE sein.

Über Nacht wird aber eine solche Umstrukturierung der Gesellschaft und des Arbeitsmarktes nicht stattfinden. «Das Grundeinkommen wird nicht mit einer Revolution, sondern pragmatisch und in kleinen Schritten kommen», sagt Philip Kovce vom Initiativkomitee.

4. Wie wird das BGE finanziert?

Der Bund geht in seinen Berechnungen, basierend auf den oben genannten Zahlen, von einem Kostenpunkt von 25 Milliarden Franken pro Jahr aus. Diese 25 Milliarden Franken können nicht rein über die Umstrukturierung der Sozialwerke und Abgaben durch die Arbeitgeber gedeckt werden.

Woher also sollen diese 25 Milliarden Franken kommen? Darüber gehen die Meinungen der Initianten auseinander.

Ein Grossteil will die Mehrwertsteuer um 8 Prozent erhöhen sowie Subventionen umlenken. Alt-Vizekanzler und Mitinitiant Oswald Sigg hingegen schlägt eine neuartige Mikrosteuer als Alternative zum heutigen komplexen Steuersystem vor. Dabei soll eine Transaktionssteuer auf Geldtransaktionen erhoben werden – wer mehr Geld bewegt, bezahlt mehr. So wäre eine solidarische Finanzierung des BGE sichergestellt, argumentiert Sigg.

5. Wer unterstützt das BGE?

Im Oktober 2010 nahm die SP Schweiz das BGE in ihr Parteiprogramm auf. Im selben Monat sprach sich die Gewerkschaft Syna auf ihrem Kongress in St.Gallen als erste Gewerkschaft der Schweiz für ein BGE aus. Die Alternative Linke schrieb das BGE bei ihrer Parteigründung im März 2010 in ihren Handlungsschwerpunkten fest.

Neben dem Initativkomitee ist seit der Organisation des Europa-Kongresses von BIEN (das Schweizer «Netzwerk für Grundeinkommen») in Genf im Jahr 2002 der Verein BIEN-Schweiz aktiv. 

ZUR MELDUNG, DASS DIE GRUPPIERUNG „GENERATION GRUNDEINKOMMEN“ KEINEN KAEUFER FUER DIE ACHT MILLIONEN FUENFRAEPPLER GEFUNDEN HAT, STELLEN WIR IHNEN AM SAMSTAG, 26. JULI 2014, FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG -   Ein Lastwagen kippt eine Ladung von 8 Millionen 5-Rappen-Stuecken im Wert von 400'000 Schweizer Franken und mit einem Gewicht von 15 Tonnen auf den Bundesplatz, am Freitag, 4. Oktober 2013, in Bern. Diese Aktion fand anlaesslich der Unterschriftenuebergabe der Initiative

Oktober 2013: Die Gruppe «Generation Grundeinkommen» kippt eine Ladung von 8 Millionen 5-Rappen-Stücken auf den Bundesplatz.
Bild: KEYSTONE

6. Welche Argumente stützen das BGE?

  1. Notwendigkeit: Experten wie der ETH-Professor Dirk Helbing prophezeien, dass bis 2050 rund die Hälfte aller Jobs überflüssig werden, weil intelligente Software und Roboter die meiste Arbeit für uns erledigen. Das BGE sei das einzige Instrument, die drohende Massenarbeitslosigkeit auffangen zu können, sagen die Befürworter.
  2. Freiheit: Die Befürworter argumentieren, dass das BGE die Voraussetzung schaffe, dass sich jeder Mensch selbst verwirklichen könne – auch mit Tätigkeiten, die nicht entlohnt werden (beispielsweise das Erziehen von Kindern, Pflegen von Alten etc.). Alternative Lebenspläne würden möglich und Arbeitslose nicht mehr stigmatisiert werden.
  3. Sicherheit: Da das BGE jedem Menschen die Existenz sichere, ermögliche es Vertrauen in Staat und Gesellschaft.
  4. Innovation: Damit würden Bürger eigene Ideen öfters umsetzen und riskante Projekte anpacken. Selbständigkeit, Unternehmergeist, Innovation und Flexibilität werden gefördert, argumentieren die Befürworter.
  5. Arbeitsmarkt: Die Folge sei ein Arbeitsmarkt, der sich an Angebot und Nachfrage orientiere (attraktive Arbeitsstellen werden besetzt, weniger attraktive attraktiver gemacht oder rationalisiert). Auf Seiten des Arbeitgebers sänken durch ein BGE die Lohnnebenkosten und damit die Kosten für bestehende und neue Arbeitsplätze. Das Grundeinkommen sei des wegen aber «keine Hängematte für eingebildete Künstler und Wissenschaftler», schreibt Co-Initiant Häni im Buch «Was fehlt, wenn alles da ist?» Im Gegenteil werde es den Wettbewerb verschärfen.

7. Was sagen die Gegner?

  1. Faulheit: Gegner befürchten das BGE würde Bürger davon abhalten, überhaupt noch zu arbeiten. Jobs, die sich finanziell kaum lohnen, würden dann von niemandem übernommen werden. Die Eigenverantwortung könne nicht nachhaltiger geschwächt werden, als wenn einem der Lebensunterhalt von der Wiege bis zum Grab vom Staat garantiert wird, meint Lukas Rühli von Avenir Suisse.
  2. Mangel an Solidarität: Die Gegner lehnen das Argument der Befürworter, das BGE sei solidarisch, ab. Im Gegenteil manifestiere sich die Haltung, man könne auf Kosten anderer Leben: «Es belohnt jene, die nicht arbeiten wollen, und bestraft jene, die nicht arbeiten können», schreibt die NZZ in einem Kommentar.
  3. Falscher Ansatz: Das BGE sei kein Schritt in die richtige Richtung, sagt der deutsche Sozialwissenschaftler Rainer Roth. Mit dem BGE würde Armut erhalten, statt bekämpft werden. Die eigentlichen Profiteure seien sozial besser gestellte Gutverdiener, die das Grundeinkommen nicht bräuchten.
  4. Mehr Einwanderung: Das BGE könnte ein Anreiz zu verstärkter Einwanderung sein, befürchten Gegner.
  5. Abhängigkeit: In einem Kommentar bezeichnet die NZZ die Freiheit, die für die Befürworter aus dem BGE folgt, als irrtümliche Freiheit. Es sei der Staat, der diese Freiheit ermögliche und die Bürger so in eine Abhängigkeit dränge. «Zu meinen, der Staat und jene, die den Staat lenken, hätten hierbei keine Interessen und keine Ansprüche, ist ein grosser Irrtum.» Das Grundeinkommen emanzipiere damit nicht, es entmündige, sagen Gegner. Zum einen wegen der hohen Steuerlast, zum anderen, weil die Entscheidungen über das Einkommen in der Politik zentralisiert würden.
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bild: giphy

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    Alle Leser-Kommentare
  • Simsa 14.04.2016 21:34
    Highlight Highlight Ob dafür oder dagegen, ich finde es sehr schade, dass das Thema so wenig Aufmerksamkeit in den Medien erfährt -und wenn, immer nur an der Oberfläche gekratzt wird (Kein Vorwurf watson, ich denke v.a. an srf & co)
    Es wäre doch in so vielerlei Hinsicht spannend und weitreichend ...es geht dabei um so viel mehr, als nur ums Geld...
    (Thema Urheberrecht z.B.)

    Ich würde auch gerne mehr über die mögliche Umsetzung dieser Idee und Praxisbeispiele hören.

    Ich fürchte, dass es daran scheitern wird, dass die Idee nicht ausreichend ernst genommen- und deren Tragweite nicht erkannt wird...
  • Tomy Milde 24.03.2016 13:04
    Highlight Highlight Es ist ganz einfach: Vollbeschäftigung und "Erwerbsarbeit für Alle" ist die Utopie. Das BGE folgt nur der Logik des Fortschritts und der sozioökonomischen Veränderungen.
    Das Konzept des BGE überzeugt mich jedenfalls mehr als das Besserwissen von rechts/links-ideologien der Politiker.
    Am 5. Juni wird die Bevölkerung und Bürgerbewegung der Regierung und dem Parlament eine Lektion erteilen, indem sie dieser "chancenlosen Initiative" zum Achtungserfolg verhilft.

  • trio 19.03.2016 01:51
    Highlight Highlight Ist doch nicht so schwierig das Ganze. Es bleibt genau gleich viel Geld in Umlauf. Was sich die Firmen an Lohnkosten sparen, müsste eben als Steuer wieder eingenommen werden. Schon möglich, dass es dabei Gewinner und Verlierer gibt. Bei der Unternehmenssteuerreform ist das auch der Fall. Eine gute alte Kompromisslösung wird wohl nicht unmöglich sein. Ich würde es begrüssen wenn die Schweiz mal Mut zeigt und ja sagt. Gerechter ist das BGE von der Grundidee allemal.
    • BeWi 19.03.2016 13:21
      Highlight Highlight ist es eben nicht, wenn Du nicht mehr arbeitest bekommst du trotzdem die 2500.-, aber deine Arbeit ist nicht gemacht. Das diese nun die Roboter 100% übernehmen ist einfach eine Utopie. Das Resultat wird sein: die Arbeitsmoral wird abnehmen und die Bereitschaft der Arbeitgeber zur Kündigung wird zunehmen. Bankrott des Staates ist vorprogrammiert.
    • trio 19.03.2016 14:27
      Highlight Highlight Das ist doch Unsinn. Bezahlbar ist es sowieso, heute hat ja auch jeder sein Existenzminimum. Das die Menschen nur noch Zuhause sitzen und nichts machen halte ich für unglaubwürdig. Klar ist jedoch, dass es eine grosse Veränderung für die Gesell- und Wirtschaft mit sich bringen würde. Die kommende Abstimmung bestimmt die Grundrichtung. Mehr nicht! Möchte man keine Veränderung, stimmt man nein. Ist man offen für neues und glaubt an die Menschen, sagt man ja.
    • Charlie Brown 19.03.2016 15:32
      Highlight Highlight @trio: Ich glaube an die Menschen, ich will Veränderung, aber das BGE ist m.E. das falsche Rezept. Ich finde nicht, dass Umverteilung Probleme löst. Im Gegenteil, es vergrössert die Abhängigkeit.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Toerpe Zwerg 18.03.2016 21:09
    Highlight Highlight Schreibt doch einfach in die Verfassung, dass es jeden 25. im Monat Geld regnen soll. Der Gesetzgeber und der Bund sorgen dann für die Umsetzung.
  • Eric Manneschmidt 18.03.2016 12:24
    Highlight Highlight "Das BGE trennt Arbeit und Einkommen radikal voneinander. "

    Das ist Unsinn. Zutreffend ist:
    Das BGE trennt Erwerbsarbeit und Existenzberechtigung radikal von einander, und zwar auch für Menschen, die nicht von Geburt an reich sind.
    Gerade im Niedrigeinkommensbereicht stärkt ein BGE sogar den Zusammenhang zwischen (Erwerbs-)Arbeit und Einkommen, da im Gegensatz zu bedarfsabhängigen Sozialtransfers Zuverdienste nicht angerechnet werden.
  • érdnA 18.03.2016 11:43
    Highlight Highlight Eine Kiffer-Steuer könnte doch helfen? :)
  • BeWi 18.03.2016 10:59
    Highlight Highlight wieso wundert es mich nicht das viele der Watson Leser für das BEG sind?
    • érdnA 18.03.2016 11:42
      Highlight Highlight Es heisst BGE!
    • Charlie Brown 18.03.2016 11:53
      Highlight Highlight Keine Ahnung. Sag's uns...

      Ich bin aktiver watson Leser, oft mit der politischen Tendenz einverstanden aber gegen das BGE. Die Welt ist nicht so eindimensional, wie sie manchmal scheint ;-)
    • Charlie Brown 18.03.2016 12:35
      Highlight Highlight @Grey: In dem expliziten Fall sicher nicht. Das hat mehr mit Ideologie als mit Information zu tun.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Saboss 17.03.2016 23:41
    Highlight Highlight Ich frag mich nur wer noch Teilzeit arbeiten würde. Zb eine amutter die 50% arbeitet für 3000 fr. Lohnt sich ja nicht mehr. Aber wer macht dann diese arbeit?
    • Billy the Kid 18.03.2016 07:29
      Highlight Highlight Die Leute würden weiterhin Teilzeit arbeiten - nur für einen besseren Lohn als jetzt und mit der Aussicht, dass sie diesen Job auch ohne Existenzängste wechseln oder mal was ganz anderes anfangen können.
      Die Vorstellung, dass ein Grundeinkommen von 2500 Fr. (bei einem Durchschnittseinkommen von 5500 oder 6000) einfach jegliche Motivation für Arbeit eliminiert ist doch bei den Haaren herbeigezogen. Ganz im Gegenteil - es schafft den Anreiz für die Schaffung von sinnvollen Arbeitsplätzen, die in der Zukunft überhaupt noch gebraucht werden. Kreativität ist gefragt - nicht alte Rezepte.
    • Toerpe Zwerg 18.03.2016 08:00
      Highlight Highlight Oder das Prinzip Hoffnung. Einverdienerhaushalte werden gefördert, Teilzeitarbeit wird torpediert.
    • Saboss 18.03.2016 14:58
      Highlight Highlight Es gibt halt viele kleine "Scheissjobs" die Leute nunmal nur fürs Geld machen. Und die trotzden jemand machen muss. Das die dann extrem gut bezahlt werden ist eher unwahrscheinlich. Aber vielleicht bin ich zu pessimistisch und unterschtätze das Prinzip von Angebot und Nachfrage.
    Weitere Antworten anzeigen
  • gecko25 17.03.2016 22:54
    Highlight Highlight @ Trio. wiso sollten die aktiven Arbeitnehmer benachteiligt sein ? ist gesund zu sein und eine sinnvolle Arbeit zu haben nicht Glück genug ?
    • Brehynfak 18.03.2016 06:40
      Highlight Highlight Also auf in's Gluck! Rein in's Zwangsarbeitslager!
    • trio 19.03.2016 09:55
      Highlight Highlight Wir haben auf der einen Seite Menschen, die vom Grundeinkommen leben. Auf der anderen Seite Menschen, die noch dazu arbeiten. Da kann es doch nicht sein, dass die Arbeitenden einen viel grösseren prozentualen Teil an die Steuerlast beitragen müssen. Das wäre unfair.
  • phreko 17.03.2016 18:00
    Highlight Highlight Der Kreativitätsmangel beim Durchschnittsschweizer ist leider viel zu offensichtlich. Kein Wunder verwalten wir bloss Vermögen und an anderen Orten auf der Welt wird die Zukunft gestaltet...
    • Charlie Brown 17.03.2016 18:32
      Highlight Highlight Nicht jeder Kritiker ist unkreativ.

      Jeden Kritiker so zu bezeichnen hingegen schon...
    • Toerpe Zwerg 17.03.2016 21:39
      Highlight Highlight Reichlich kreative Interpretation der CH Wirtschaft.
    • phreko 18.03.2016 00:22
      Highlight Highlight @tell: Nicht jeder Kritiker ist bloss Durchschnitt und @Zwerg: Ohne Einwanderung (von Firmengründern) gäb es in der Schweiz wohl nicht Annähernd soviele erfolgreiche Firmen die nicht bloss mit Geld hantieren... Leider sieht man diesen Mangel an Phantasie überall.
  • Sveitsi 17.03.2016 14:29
    Highlight Highlight Und wie wird die Bevölkerung definiert? Jeder Schweizer / jeder der in der Schweiz lebt / jeder der in der Schweiz arbeitet?
    Trotz den Argumenten sehe ich den Sinn und Zweck des BGE nicht ganz. Werden sich die Lebenshaltungskosten dadurch nicht erhöhen, weil jeder den gleichen Grundstock hat?
    Und warum ist das BGE besser als ein Mindestlohn?
    Drei ernst gemeinte Fragen.
    • Stefan von Siegenthal 17.03.2016 14:44
      Highlight Highlight @Sveitsi Der Zweck ist, wie beschrieben, jedem ein Grundeinkommen zu geben. Da bis 2050, gemäß Artikel, die Hälfte aller Jobs wegfallen könnten aufgrund der Automation und Roboterisierung. Es gibt bisher auch keine Anzeichen, dass nur annähernd soviele neue Jobs entstehen werden. Nein, die Lebenskosten müssen sich überhaupt nicht erhöhen, zumal heute jeder in der Schweiz mehr als 2500 verdient bzw. durch Sozialhilfe zusteht (letzteres durch Geldbetrag, Wohnung, Versicherung und Betreuung). Ein BGE ist besser als ein Mindestlohn weil wir bald nicht mehr genügend Jobs für alle haben werden.
    • Toerpe Zwerg 17.03.2016 14:48
      Highlight Highlight Können Sie dann bitte die Finanzierung nochmals vorrechnen, wenn 50% der Anrechenbarkeit von Löhnen flöten geht ... mässi.
    • trio 17.03.2016 18:08
      Highlight Highlight @Toerpe die Löhne zu besteuern macht bei einem BGE wenig Sinn. Es gibt aber Alternativen, wie z.B. die im Artikel angesprochen Besteuerung von Überweisungen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Brehynfak 17.03.2016 14:13
    Highlight Highlight Diese Initiative wird scheitern, nicht weil sie nicht funktionieren würde, nicht weil sie kein Katalysator wäre für Wachstum.
    Nein deswegen scheitert sie nicht. Sie wird an der zwynglianisch-calvinistischen Moral scheitern, welche nach dem Sonderbundkrieg, den die Protestanten gegen die Katholiken gewonnen hatten, zur Pflicht wurde. Ein Katholik begegnet einem armen Tropf mit Barmherzigkeit und der Gewissheit, dass geteilte Freude doppelt Freude ist. Der Protestant aber sagt dem Armen: Selber schuld! Jeder ist seines Glückes Schmied zum Wohlgefallen Gottes! Das ist immer noch in den Köpfen.
    • demokrit 17.03.2016 14:48
      Highlight Highlight "Ein Katholik begegnet einem armen Tropf mit Barmherzigkeit" - Es sei denn der arme Tropf ist Moslem oder schwul.
    • Sveitsi 17.03.2016 15:18
      Highlight Highlight Der gute Katholik und der böse Protestant - ernsthaft?
    • Brehynfak 17.03.2016 20:16
      Highlight Highlight Wie ich sehe, haben die Protestanten lauthals protestiert und reklamieren für sich, Hüter der Wahrheit zu sein. Nichts hat sich in diesem Punkt geändert, seit dem Sonderbundkrieg. Mein Grossvater ist wohl nachwievor nicht der einzige, der aus Prinzip nicht beim katholischen Bäcker einkauft, trozdem er näher liegt.
      Denkt nach! In katholischen Ländern ist Arbeitslosigkeit ein Unglück. In protestantischen Ländern ist Arbeitslosigkeit selbstverschuldetes Versagen. Luther, Zwyngli und Calvin lassen aus ihren Gruften grüssen! Daran scheitert das BGE.
    Weitere Antworten anzeigen
  • BeWi 17.03.2016 13:48
    Highlight Highlight und noch etwas: mit 2500.- für jeden würde der Konsum total zusammen brechen. Da beisst sich die Katze in den Schwanz: wer soll denn die MWST und Mehrkosten bezahlen wenn keiner mehr Geld für Luxus hat? Der gekaufte Luxus hält unsere Marktwirtschaft am Leben. Wenn nur noch alle Nudel im Aldi in Süd DE kaufen, na dann ist Schluss mit lustig. Bisschen sehr naiv die Geschichte. ist ja eigentlich genau ein Beweis dafür, dass nichts Gescheites raus kommt wenn man die Schöngeister machen lässt..
    • HansDampf_CH 17.03.2016 14:12
      Highlight Highlight Lieber ein Schönheit, als gar keinen Geist...
    • Matthias Studer 17.03.2016 14:42
      Highlight Highlight Es ist ja nicht so, dass jeder 2500 Franken verdient und das wars.
      Du verdienst jetzt als Angestellter 5500 Franken. Nachher verdienst du immer noch gleich viel. Aber 2500 kommen vom Staat und 3000 vom Arbeitgeber.
      Jetzt willst du eine zusätzliche Ausbildung machen, die dein Arbeitgeber nicht zahlen will. Also du kündigt den Job und bekommst vom Staat 2500 Franken. Später arbeitest du wieder und verdienst dann wieder dein Gehalt, mit dem Hintergrund, 2500 kommen immer vom Staat.
      Wirst du Rentner, gibt's 2500 von Staat + PK + 3. Säule.
    • Evan 17.03.2016 16:57
      Highlight Highlight Dass bei 5500 Franken Lohn nur noch 3000 vom Unternehmen kommen ist falsch. Bei diesem Einkommen bezahlt man einfach mehr Steuern als das BGE einbringen würde.
    Weitere Antworten anzeigen
  • BeWi 17.03.2016 13:44
    Highlight Highlight Die Aussage, dass 50% der Jobs im 2050 von Maschinen übernommen werden, finde ich sehr gewagt und auch unsinnig. Das könnte vielleicht zutreffen, wenn wir den Markt jetzt einfrieren würden und nichts verändern. Nun werden aber die neuen Umstände auch neue Jobs generieren. Es wird auch angepasste Ausbildung geben und es entstehen neue Dinge. Und noch lange nicht alles ist einfach nur weil es neuer und moderner ist. Durch die Digital Revolution sind Jobs entstanden, die man so vorher nicht gesehen hatte.
    • Stefan von Siegenthal 17.03.2016 14:52
      Highlight Highlight @BeWi Es wird nicht annähernd soviele neue Jobs geben, wie vernichtet werden. Warum? Weil es bei dieser Veränderung sämtliche Branchen betrifft. Von der Putzfrau bis zum Arzt. Viele Jobs werden ganz verschwinden und andere bestehen weiter aber brauchen in Zukunft viel weniger Personal (wie die beiden genannten) um den Job zu erledigen, da Roboter und Automatisierungen fehleranfällige oder ineffiziente Handarbeit besser erledigen können. Man kann sich dem verschließen oder man diskutiert mögliche Lösungen. Dass aber alle Taxifahrer studierte IT Menschen werden ist äußerst unwahrscheinlich.
    • Matthias Studer 17.03.2016 15:03
      Highlight Highlight Sogar die tief Neoliberalen Unternehmer sehen das Problem. Es ist sogar am WEF ein riesen Thema.
      ES werden neue Technologien entwickelt, aber man kann davon ausgehen, dass auch dort viel durch digitalen Möglichkeiten gar nicht mehr so viele Arbeitsplätze entstehen werden.
      Schon in fünf Jahren wird es zu massiven Stellenabbau kommen. Rein nur durch die Software, die heute in Servicefirmen eingeführt wird.
    • R&B 17.03.2016 16:13
      Highlight Highlight @BeWi: Einfache Arbeiten werden durch Roboter ersetzt. Da sind wir uns sicher einig. Aber viele handwerklich begabte Menschen sind nicht für geistige Arbeiten geschaffen. Dies soll nicht wertend sein. Ich bin handwerklich unteres Mittelmass und habe daher sehr viel Respekt davor. Fakt ist aber, dass die Jobs immer anspruchsvoller werden und da können nicht mehr alle mithalten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Brienne von Tarth 17.03.2016 13:34
    Highlight Highlight Ein Grosses Problem des BGE (wenn es so wäre wie jetzt vorgesehen) ist, das wir wieder zurück zum Modell gehen das eine Person arbeitet und die andere zu Hause bleibt. Weil:

    Frau arbeitet 50% verdient 3000
    Mann arbeitet 50 % verdient 3000
    2 Kinder 2 x 625 = 1250
    Gesamt 7250

    Frau arbeitet 100% verdient 6000
    Mann arbeitet 0% bekommt 2500
    2 Kinder 2x 625 = 1250
    Gesamt 9750

    Ich glaube jedem ist klar das viele Familie sich diese 2500+ jeden Monat nicht durch die lappen gehen lassen. Ich bin nicht gegen das BGE, ich bin aber gegen eine Falsche Umsetzung.
    • R&B 17.03.2016 13:46
      Highlight Highlight @Brienne: Die Zahlen stehen nicht zur Debatte oder im Initiativ-Text. Der Text lässt dem Bund die Möglichkeit ein ausgewogenes Gesetz zu schaffen.
    • Charlie Brown 17.03.2016 14:14
      Highlight Highlight @DenkeZuerst: Mach deinen Namen zum Programm! Denke zuerst etwas fertig und urteile dann ;-) @Brienne hat das gemacht und kommt zu einem spannenden Schluss...
    • Brienne von Tarth 17.03.2016 14:39
      Highlight Highlight @DenkeZuerst: Es ist einfach zu sagen die anderen (in diesem Fall der Bund) lösen dann die Probleme schon. Sag mir doch, wie würdest du dann dem Problem entgegen wirken? Hättest du eine Idee oder verlässt du dich einfach blind darauf das alles gut kommt. Das ist drum wie Tell99 sagt kein "Denke Zuerst".
    Weitere Antworten anzeigen
  • Karl Müller 17.03.2016 13:28
    Highlight Highlight "«Eine gute Idee erkennt man daran, dass ihre Verwirklichung von vorne herein aussichtslos erscheint», sagte Albert Einstein."

    «Erfundene Zitate erkennt man daran, dass man sie in der Google-Webseite zwar auf allerlei Zitateseiten findet, aber nirgendwo bei Google Books», sagte schon Platon.
    • Fumo 17.03.2016 13:50
      Highlight Highlight Weil Google Books die Wahrheit gepachtet hat?
    • Karl Müller 17.03.2016 14:16
      Highlight Highlight Nein, aber bei einem Einstein-Zitat ist es komisch, wenn es auf Papier(scans) nirgendwo auftaucht. Vielleicht ist es aber eine Übersetzung, die kann varieren.
    • Fumo 17.03.2016 14:30
      Highlight Highlight Besitzt den Google Books alle Papiere die je verfasst wurden?
      Gut dass du plötzlich selbst an deiner Skepsis zweifelst ;)
  • Toerpe Zwerg 17.03.2016 13:07
    Highlight Highlight Bedingungslos heisst nicht "ohne Gegenleistung", sondern ohne Bedingung.

    Beispiele:
    - Wieviele Monate / Jahr darf jemand im Ausland leben? Aktuell sind <180 Tage m.E. i.O. um seinen Wohnsitz zu behalten.
    - Wie lange muss jemand in der CH gelebt haben, um sich den Anspruch auf das GE zu erwerben?
    - Gilt der Anspruch immer definitiv? Also nach bsp. 5 Jahren in der CH gelebt, dann lebenslänglich?
    - Gilt das dann auch, wenn inzwichen eine Abmeldung erfolgt ist, man also länger im Ausland gelebt hat?

    Man kann da noch viele Fragen stellen. Tatsache ist: Es wird Bedingungen geben.
    • demokrit 17.03.2016 13:58
      Highlight Highlight Die wären dann aber verfassungswidrig.
    • Toerpe Zwerg 17.03.2016 14:27
      Highlight Highlight Ach ja? Also geht das Modell ab und zu mal vorbeischauen, um die Post zu öffnen, ansonsten aber ennet der Grenze logieren?
    • demokrit 17.03.2016 14:51
      Highlight Highlight Keine Ahnung ob die ständige Wohnbevölkerung für die schlampige Formulierung "Bevölkerung" massgebend ist, aber es muss auf jeden Fall gemäss Verfassungstext "bedingungslos" bleiben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Toerpe Zwerg 17.03.2016 12:48
    Highlight Highlight "Notwendigkeit: Experten wie der ETH-Professor Dirk Helbing prophezeien, dass bis 2050 rund die Hälfte aller Jobs überflüssig werden, weil intelligente Software und Roboter die meiste Arbeit für uns erledigen."

    Damit fällt dann ein Grossteil der "Finanzierung" (Anrechnung an den Lohn) ebenfalls weg. Das Pro Argument No 1 (es gibt zuwenig Arbeit) schiesst also die "Finanzierung" gleich wieder ab.

    Das ist unredliche Argumentation. Gerne erfahre ich nun, wie diese intrinsische Finanzierungslücke geschlossen werden soll.

    Schon gemerkt: Alle, die arbeiten haben nichts vom BEDINGTEN GE.
    • Fumo 17.03.2016 13:00
      Highlight Highlight Wenn Software und Roboter einen Job erledigen wird auch Geld erwirtschaftet. Also bleibt die Finanzierung bestehen und schiesst sich nicht wieder ab ;)
    • Toerpe Zwerg 17.03.2016 13:11
      Highlight Highlight Eine Nullantwort. Das zieht man dann vom Lohn vom Roboter ab? Also nochmals: Es gibt dann keinen Lohn um etwas "anzurechnen". Wie also finanziert man die Grundeinkommen der 50% nicht mehr arbeitstätigen?

    • demokrit 17.03.2016 13:17
      Highlight Highlight Die Frage ist, ob gleich viel Geld erwirtschaftet wird. Kann den der Verkehrsbetrieb noch gleiche Preise verlangen, wenn Fahrzeuge autonom fahren und die Technologie in jedem Bus standardmässig eingebaut ist?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Middleway 17.03.2016 12:35
    Highlight Highlight was ist mit einem single der aktuell +6000 chf verdient und dann arbeitslos wird, wie soll diese person ihre kosten mit 2500 chf decken können?
    • Señor Ding Dong 17.03.2016 12:40
      Highlight Highlight Indem sie sich ein wenig zurücknimmt mit den kubanischen Zigarren, den Pferdewetten und den Edelprostituierten.
    • Middleway 17.03.2016 13:00
      Highlight Highlight rechne ich nur mal die kk-prämie, sonstige versicherungen, billag, miete für die wohnung und sonstige fixkosten weg, würde mir zum leben nichts mehr bleiben.
    • Fumo 17.03.2016 13:00
      Highlight Highlight Indem er etwas bescheidener lebt?
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  • samara 17.03.2016 12:24
    Highlight Highlight Mir gefällt der Clip mit der Katze. :-)
  • Domino 17.03.2016 12:10
    Highlight Highlight Je mehr die Menschheit die Natur missachtet, desto schneller geht sie zu grunde.
    • Duweisches 17.03.2016 12:35
      Highlight Highlight Ich nehme an du meinst die Menschheit, die Zugrunde geht? Dann stimme ich dir zu.
      Allerdings verstehe ich nicht, welchen Zusammenhang du zwischen dieser Aussage und dem Artikel siehst... 🤔
    • Sapere Aude 17.03.2016 12:44
      Highlight Highlight Er geht davon aus, dass die Lohnsklaverei Gott gegeben ist.
    • Domino 17.03.2016 12:50
      Highlight Highlight Die Natur ist so aufgebaut, dass sich nur die stärksten, intelligentesten, fleissigsten und anpassungsfähigsten überleben und vermehren können. Der Film "Idiokratie" ist nicht mehr weit entfernt.
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  • stoeffeli 17.03.2016 11:52
    Highlight Highlight Meiner Meinung nach kommt das BGE zu früh.. es wird argumentiert, dass wir in einer möglichen Zukunft (ein paar Forscher sind der Meinung, es gibt keinen globalen Konsesus), dieses unbedingt brauchen. Im Moment brauchen wir es nicht (oder zumindest hat noch keiner argumentiert wieso) oder es schadet sogar.
    Ich finde es sehr gut, dass die Gesellschaft darüber diskutiert, aber nur für den Fall dass die Schwarzmaler recht haben, unser gesamtes Sozialsystem umzustellen finde ich doch sehr übertrieben. Das ganze basiert auf einer Spekulation und wird mit Spekulationen befürtwortet und bekämpft.
    • stoeffeli 17.03.2016 12:14
      Highlight Highlight Ich finde diese Version BGE schlecht: Ich würde also 2500 meines Lohnes vom Staat bekommen. Mein Arbeitgeber zahlt ein Teil des gesparrten Geldes dem Staat, was passiert mit dem Rest? Ich glaube schlichtwegs nicht daran, dass ich dieses Geld in Form einer Lohnerhöhung sehen werde (Euro, Sparmassnahmen whatever). Gleichzeitig soll aber über irgendeine Form eine Steuer erhoben werden um das ganze zu finanzieren: Also werde ich in Zukunft mehr bezahlen und meine Kaufkraft nimmt ab. Wenn aber die 2500 weniger Kraufkraft haben muss das BGE erhöht werden und schon sind wir im Teufelskreis.
    • Soaring 17.03.2016 12:50
      Highlight Highlight Du unterschätzt die exponentielle Kurve der technologischen Entwicklung!

      In 10 Jahren braucht es niemanden mehr an der Migroskasse, sämtliche Routine-Aufgaben werden von Maschinen und Robotern erledigt, 2/3 aller Banker wird es nicht mehr brauchen (!!), da Software schon heute überlegen ist und Menschen wird überflüssig machen.

      Der Bedarf an Künstlern, Musikern, Kreativen ist begrenzt. Was macht man dann mit all denen?

      Verhungern lassen wir sie ja nicht - also ist das BGE schon sehr bald die einzige vernünftige Massnahme.
      Wenn die in spätestens 10 Jahren bereit sein soll, pressierts bald!
    • TobiWanKenobi 17.03.2016 12:52
      Highlight Highlight Nun da du bereits alles formuliert hast, was es zu sagen gibt, brauche ich es nicht mehr zu tun:)
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  • IsabelleBerz 17.03.2016 11:42
    Highlight Highlight warum ist dieser Artikel so sehr auf die Befürwortung dieser Initiative ausgerichtet? Es ist schade das hier immer alles so Parteiisch ist. Es wäre schön wen die Medien neutral wären, aber das ist in der heutigen Welt der Manipulierung leider nicht möglich. Damit möchte ich nicht sagen, dass die Idee schlecht ist.
    • Fumo 17.03.2016 11:53
      Highlight Highlight Es werden doch auch die Argumente der Gegner erwähnt, wie kommst du auf den Vorwurf es wäre befürwortend?
      Ach stimmt, du erkennst dass die Gegenargumente keinen Sinn ergeben und deswegen musst du die Befürwortenden hervorheben ;).
    • Daria Wild 17.03.2016 12:05
      Highlight Highlight Liebe Isabelle, wo ist der Text in deinen Augen wertend geschrieben?
    • Hayek1902 17.03.2016 12:34
      Highlight Highlight also mittlerweile müsste jeder begriffen haben, dass watson links-liberal angesiedelt ist. Wieso sollen alle medien neutral sein (falls das überhaupt möglich ist)? Ist es zu schwierig, sich von einer weiteren Quelle zu informieren, andere Argumente zu hören? Wenn du es neutral willst, lies das Abstimmungsheftchen.
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  • Evan 17.03.2016 11:40
    Highlight Highlight Mir kommt es so vor als würde niemand so richtig das BGE verstehen.
  • Joseph Dredd 17.03.2016 11:32
    Highlight Highlight Im Prinzip bräuchten wir hier gar nicht über Pro und Kontra zu debattieren - die BGE-Vorlage ist ein typisches Beispiel jener Volksinitiativen, die in der Schweiz nicht den Hauch einer Chance haben und im hohen Bogen abgeschossen werden, ähnlich wie die Abschaffung der Wehrpflicht oder 5 Wochen Ferien für alle.
    • Hans Jürg 17.03.2016 11:53
      Highlight Highlight Das hat man bei der AHV auch gemeint Schlussendlich - nach mehreren Anläufen - wurde sie zum Glück eineführt und auf einen Schlag gab es viele Arme weniger. Heute stellt kein - vernünftiger - Mensch nehr in Frage, ob die AHV sinnvoll ist.
      Ich werde wohl die Einführung des BGE nicht mehr erleben, hoffe aber neine Kinder oder wenigstens meine Enkel.
    • Hayek1902 17.03.2016 12:38
      Highlight Highlight Heute stellen sehr wohl sehr viele vernünftige Menschen (vor allem Ökonomen) die AHV in Frage, ich auch. Oder bist du ein Fan von Schenkkreisen?
    • Toerpe Zwerg 17.03.2016 13:18
      Highlight Highlight Die AHV war/ist zweifellos eine gesellschaftliche Notwendigkeit. Mit diesem Vergleich versuchen die GE Befürworter, diese ebenso zu adeln. Ist aber nicht so. Es gibt diese Notwendigkeit nicht. Deshalb ist dieser Vergleich ungültig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • sEribaZ 17.03.2016 11:25
    Highlight Highlight Die Idee ist gut. Viel nicht zu verstehen gibt es nicht, denn die Umsetzung ist völlig offen und kommt stark auf das Parlament an. Die Diskussion ist zum richtigen Zeitpunkt. Man kann das gerade in Kombination mit der "Heiratsstrafe" angehen. Jedoch bin ich nicht für jede Art von Umsetzung. Sollte eine Art "Credit Income Tax" System kommen, bin ich aufgrund der grossen Ineffizienz dagegen. Geht es in eine Art "Negative Income Tax" in Kombination mit einem Flat Tax System, das Transfers an der Grenze zulässt, bin ich absolut dafür.
  • fischbrot 17.03.2016 11:13
    Highlight Highlight Noch ist es nicht mehr als eine Idee, eine schöne Utopie. Ich bin überzeugt, dass es ein zukunftsfähiges Modell ist, und es macht mich stolz, dass die eher etwas konservative Schweiz hier eine Vordenker-Rolle einnimmt und diese spannende Diskussion zulässt.
  • Charlie Brown 17.03.2016 11:08
    Highlight Highlight Was ist Geld? Früher gab's ausschliesslich den Austausch von Waren (und Dienstleistungen). Eine halbe Sau für eine genähnte Kutte. Irgendwann wurde Geld eingeführt, um den Tausch zu erleichtern, zu vereinheitlichen und "haltbar" zu machen. Geld ist somit immer an Bedingung geknüpft - es repräsentiert den Gegenwert in einer Ware oder Dienstleistung.

    Wo ist der Gegenwert, wenn das Geld plötzlich "bedingungslos" verteilt werden soll?

    Ich fürchte, die Befürworter wollen den Kapitalismus mit dem kapitalistischsten Mittel überhaupt bekämpfen. Das geht m.E. einfach nicht auf.
    • Abnaxos 17.03.2016 11:39
      Highlight Highlight Geld ist längst kein Gegenwert gegen eine Ware mehr. Geld wird zu einem grossen Teil von den Banken aus dem Nichts erschaffen. Einfaches Beispiel: Zinsen. Kartoffeln werden nicht einfach mehr, wenn man sie herumliegen lässt – Geld schon.
    • Charlie Brown 17.03.2016 11:53
      Highlight Highlight @Abnaxos: Geld auch nicht. Ausser es wird wiederum zur Wertschöpfung eingesetzt. Zumindest in Bezug auf Geschäftsbanken. Die Nationalbanken klammere ich mal aus.
    • Señor Ding Dong 17.03.2016 11:54
      Highlight Highlight Hoi Tell99. Ich sehe deine Bedenken ein, aber warum sollte das dem Kapitalismus schaden? Bei Monopoly,dem kapitalistischsten Spiel überhaupt,kriegt man ja auch Startgeld, um über die Runden zu kommen :-)
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  • kapa 17.03.2016 10:56
    Highlight Highlight Ich blick da echt nicht durch..
    Es soll also eine neue Mikrosteuer eingeführt werden oder die MwSt wird angehoben, sprich meine Ausgaben steigen. Im Gegenzug dafür erhalte ich dann aber keineswegs mehr Einkommen, denn das BGE wurde ja bereits in mein Lohn eingerechnet. Toll für meinen Arbeitgeber, denn der könnte so also einen Teil der Lohnkosten einsparen. Unterm Strich: ich bezahle mehr, mein Arbeitgeber weniger.?
    • Charlie Brown 17.03.2016 10:59
      Highlight Highlight @kapa: Das ist das Wesen der Umverteilung. Bist du dafür, stimme ja, bist du dagegen, stimme nein...
    • MarGo 17.03.2016 11:04
      Highlight Highlight Das ist ein Punkt, bei dem ich auch noch nicht ganz durchblicke... Ich bin aber schon in Kontakt mit den Initiativleuten und werde berichten, sobald ich hier mehr weiss...
      Eigentlich müsste doch der Lohn dann angehoben werden - so dass sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer noch davon profitieren... oder das Arbeitspensum gesenkt werden wo möglich bei gleichem Lohn... keine Ahnung... vielleicht ein wenig Wunschdenken gerade... aber warten wir mal ab... :)
  • Olmabrotwurst 17.03.2016 10:55
    Highlight Highlight unser land lebt nur noch von solchen blöden initativen..
    • MarGo 17.03.2016 11:06
      Highlight Highlight es soll ja Leute geben, die sich auch mit zukünftigen Problemen in unserer Gesellschaft und unserer Arbeitswelt beschäftigen - die so oder so auf uns zukommen werden... zu denen scheinst du nicht zu gehören...
    • "let's dance" 17.03.2016 12:02
      Highlight Highlight Irgendwie hast du recht, aber die Idee ist noch Intressant, finde das die momentane Welt ein auslauf Model ist, z.B. Steuern u.s.w, und so. Könnte alles viel einfacher sein.
  • demokrit 17.03.2016 10:31
    Highlight Highlight Noch selten habe ich einen dermassen misserabel formulierten Initiativtext gelesen. Wer ist die Bevölkerung? Bedingungslos würde auch für Asylbewerber und Einwanderer aus aller Welt gelten. "Das Grundeinkommen sei des wegen aber «keine Hängematte für eingebildete Künstler und Wissenschaftler»" - Wie man dem Initiativkomitee ansieht, trifft das voll und ganz zu.
    • Amanaparts 17.03.2016 10:48
      Highlight Highlight im Gegenteil. So werden dem Parlament Freiheiten gelassen, damit eine praktikable Lösung gefunden werden kann. Es geht nicht darum dem Parlament vorzuschreiben was gemacht werden muss ohne Rücksicht auf eine Vielzahl von Faktoren zu nehmen.
    • legis 17.03.2016 10:52
      Highlight Highlight wohl den Initiativext der DSI nicht gelesen!?
    • demokrit 17.03.2016 10:56
      Highlight Highlight Wer eine Lösung will, muss schon wissen was er will, dazu gehören insbesondere finanzielle Aspekte. Sonst bleibt das für den Stimmbürger eine Wundertüte und ein klarer Missbrauch des Initiativrechts. Die völlige Bedingungslosigkeit kann das Parlament im Übrigen auch nicht mehr nachträglich eingrenzen (wäre ja verfassungswidrig). Mit dem unklaren Begriff Bevölkerung haben sich bereits die EcoPopper der völligen Lächerlichkeit preisgegeben.
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  • Lowend 17.03.2016 10:18
    Highlight Highlight Das BGE ist für mich eben nicht ein "sozialpolitisches Finanztransferkonzept" sondern eher ein ganz neues Steuersystem, bei dem die Abzüge für jeden gleich sind und bedingungslos ausbezahlt werden, aber dafür jeder Franken, der darüber verdient wird, linear zu einem bestimmten Satz versteuert würde. Darum müsste im Grunde auch die FDP dafür sein, denn dann hätten wir plötzlich auch die Steuererklärung auf dem Bierdeckel und freie, unabhängige Menschen, die selber ihr kreatives Potential ausschöpfen können. Das die SVP dagegen ist, ist eigentlich logisch, denn die bekämpfen eh alle Lösungen.
    • demokrit 17.03.2016 10:47
      Highlight Highlight Falsch: Die Mehrwertsteuer (das BGE soll über eine überrissene MWST und nicht über Lohnabzüge finanziert werden) belastet den Armen ungleich mehr als den Reichen.
    • MarGo 17.03.2016 10:57
      Highlight Highlight noch falscher! Das ist überhaupt noch nicht definiert. Hier ist eine Mikrosteuer auf Transaktionen genauso möglich - oder aber ganz andere Systeme. Die Mwst. ist nur ein Vorschlag!
    • Charlie Brown 17.03.2016 11:03
      Highlight Highlight @demokrit: Auch nicht ganz richtig. Die Gesamtkosten des BGE belaufen sich auf 200 und etwas Milliarden. Das ist rund zehn Mal so viel, wie der Bund heute über die MWST einnimmt. Wenn du das ausschliesslich über die MWST finanzieren willst, bist du nahe an 100% MWST - de facto eine knappe Verdoppelung der Kosten aller der MWST unterliegenden Waren und Dienstleistung. Wer jetzt noch etwas von Preiselastitizität versteht, kommt darauf, dass sich das Volumen des Konsums (vor MWST) verringern wird und die Einnahmen trotzdem nicht reichen würden. Hmmm...
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  • Louie König 17.03.2016 10:14
    Highlight Highlight Ich bin wirklich unschlüssig bei dieser Initiative. Auch mit diesen Antworten. Ich sehe viel Gutes bei einem "bedingungslosen Grundeinkommen", verstehe die Gegenargumente aber ebenfalls. Vielleicht wären trotzdem einige Bedingungen angebracht, ansonsten sehe ich keine guten Chancen für diese Initiative.
    • Louie König 17.03.2016 11:27
      Highlight Highlight Ich werde mit ziemlicher Sicherheit "Ja" stimmen. Denn ich finde es ein spannendes Projekt für die Zukunft. Es ist vieles unklar, das ist so. Aber ich denke hier ist Mut zur Veränderung gefordert. Die Nachteile sind für mich persönlich geringer, als die Vorteile. Bei der Umsetzung soll man sich aber genug Zeit lassen, um möglichst alle Fragen zu klären.
  • Scaros_2 17.03.2016 10:09
    Highlight Highlight Ich in dagegen weil so bin ich sowohl vom Arbeitgeber als auch vom Staat abhängig denn der Initiativtext lässt so viele punkte frei. Am schluss bekomme ich noch weniger in die PK einbezahlt weil mir 2500 (rund 30k/jahr) fehlen. Der Arbeitgeber wird aber sicher nicht mehr einzahlen. Ergo habe ich aufs Alter weniger ausser ich kriege das BGE auch nach der Pension, das wäre natürlich der ersatz. Aber trotz allem ich bin dagegen. Ich will kein "Gratis"-Geld ich will arbeiten dafür, so wurde ich erzogen, nichts ist gratis auf der welt.
    • Louie König 17.03.2016 10:23
      Highlight Highlight Vielleicht wäre es keine schlechte Idee, diesen Grundsatz "nichts ist gratis auf der Welt", den ich übrigens ebenfalls so gelernt habe, zu hinterdenken. Das BGE würden Sie auch nach der Pension (eventuell so gar nicht mehr existent) noch erhalten. Und Sie werden auch nicht daran gehindert, weiterhin zu arbeiten.
      Ich bin bei dieser Intiative ebenfalls sehr unschlüssig, tendiere aber zum "Ja"
    • BetterTrap 17.03.2016 10:55
      Highlight Highlight @ Scaros, genau das ist es doch. Insbesondere uns Schweizern wurde eingetrichtert, dass man für alles arbeiten muss. "Ich will für mein Geld arbeiten" Ja, es liefert eine gewisse Befriedigung wenn man am Abend nach harter Arbeit sein selbstverdientes Bier etc. geniessen kann. Doch du würdest ja auch weiterhin dein eigenes Geld verdienen. Das BGE wäre ein "Unterdiearmegreifen" des Staates um dir das Leben ein wenig zu erleichtern. Das wir auch mal ein wenig geniessen dürfen statt ein Leben lang zu ackern um 2 mal im Jahr ferien zu machen.. Daran müssten wir Schweizer uns aber erst gewöhnen.
    • Scaros_2 17.03.2016 11:10
      Highlight Highlight Ja aber funktioniert den das ganze "unterdiearmegreiffen"? Das stellt doch das ganze System auf den Kopf! Mit einem BGE kann man alles in Frage stellen.

      - Kindergeld
      - Arbeitslosengeld
      - Stipendium
      - Prämienverbilligung
      usw.
      usw.

      Alle reden nur von "Geld das man bekommt" aber keiner Redet vom System das als Totales voll über den Haufen geworfen wird. Am schluss bekommst du 2,5k. aber dir werden sämtliche andern dinge gestrichen aber darüber will keiner Reden und sich HEUTE auch keiner Gedanken machen. Geld bekommen, nett. Aber verlieren will von euch doch auch niemand was wenn das BGE da ist
    Weitere Antworten anzeigen
  • koks 17.03.2016 10:05
    Highlight Highlight das BGE wäre in der Schweiz nicht bedingungslos. Man erhält es nur, wenn man geld verdient. wer einen lohn bezieht, erhält nur den lohn, und kein BGE.
    • MarGo 17.03.2016 10:10
      Highlight Highlight nein, so wie ich das verstehe, bekommt das jeder (auch Kinder, die ganz sicher nicht arbeiten) Aber es wird mit dem Lohn ausbezahlt - der Arbeitgeber zahlt also weniger Lohnkosten, muss aber einen Teil der Differenz an den Bund zahlen (ähnlich wie die heutigen Abgaben)
    • Louie König 17.03.2016 10:24
      Highlight Highlight Das stimmt doch so überhaupt nicht. Es ist bedingungslos. Wo haben Sie nun diese Aussage mit dem Lohn aufgegriffen?
    • Fumo 17.03.2016 10:26
      Highlight Highlight hä? Wer Geld verdient bekommt das BGE, wer einen Lohn hat nicht? Kannst du mir bitte den Unterschied zwischen "Geld verdienen" und "Lohn" erklären?

      Entweder du verstehst was völlig falsch, oder eher, du erfindest Argumente dagegen.
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  • klugundweise 17.03.2016 10:01
    Highlight Highlight Wenn wir mit den Rezepten vom gestern die Probleme von morgen lösen wollen, sind wir dagegen.
    Wenn wir neue innovative Lösungeb suchen sind wir dafür.
    Es wird damit keine Revolution geben sondern ein Prozess mit weiteren Diskussionen und Abstimmungen ausgelöst (siehe AHV, Frauenstimmrecht, Gleichberechtigung etc. etc.)
  • Spassvogel88 17.03.2016 09:51
    Highlight Highlight Habe ich das richtig gelesen? Mein Lohn bleibt gleich hoch obwohl ich 2500.- BGE bekomme?
    Gleiche arbeit für den halben Lohn und mein Arbeitgeber verdient sich eine goldene Nase???
    • koks 17.03.2016 10:06
      Highlight Highlight klar. wirtschaftsförderung.
      :-D
    • Hand-Solo 17.03.2016 10:29
      Highlight Highlight Nicht ganz. Du bekommst den gleichen Lohn für die gleiche Arbeit. Der Arbeitgeber muss das BGE welches du erhälst mitfinanzieren.
    • Freddie 17.03.2016 10:32
      Highlight Highlight Der Arbeitgeber muss einen Teil an den Bund bezahlen. Aber dein Argument find ich richtig und sollte beachtet werden.
      Wenn der eine fürs Nichts machen 2500 bekommt und bei mir, dem Arbeiter, bleibt der Lohn gleich. Da will ich auch mehr!
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