Schweiz
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So viel verdient dein Lehrer – der grosse Schweizer Lohnreport 2018

Bild: KEYSTONE

In vielen Kantonen beginnt heute für die Schüler das neue Schuljahr. Ihre Lehrer verdienen nicht nur nach Schulstufe massiv unterschiedlich, eindrücklich sind auch die Differenzen zwischen den Kantonen.



Der Lehrermangel bleibt schweizweit ein Problem – und er dürfte sich bis 2025 verschärfen. Dass viele Lehrer Teilzeit arbeiten, ist dafür nur ein Grund. Die Zunahme der Schülerzahlen, die Pensionierung der Babyboomer und eine hohe Fluktuation tragen ihren Teil dazu bei. Und oft auch der Lohn.

Denn insbesondere auf den unteren Stufen sind die Entschädigungen nicht gerade rosig – gemessen an der Ausbildung und der gesellschaftlichen Verantwortung. Dazu kommen massive Unterschiede zwischen den Kantonen.

Wir zeigen die Differenzen in vier Kategorien.

Löhne im Kindergarten

Kindergarten-Lehrpersonen im Kanton Genf verdienen im ersten Jahr mit rund 97'000 Franken schweizweit mit Abstand am meisten. Fast 40'000 Franken weniger erhält dagegen, wer im Kanton Graubünden auf der untersten Stufe unterrichtet.

Im Bündnerland, Neuenburg und dem Tessin liegen selbst die Maximallöhne noch unter dem Genfer Einstiegssalär.

Jahreslöhne bei Kindergarten-Lehrern

Die Karte ist nach Höhe der Anfangslöhne eingefärbt. Verdienste im 11. Dienstjahr und die Maximallöhne findest du in der jeweiligen Kantonsbox.

In den meisten Kantone haben die Löhne in den letzten sechs Jahren zugenommen – wie ein Blick auf die Anfangslöhne im Jahr 2012 zeigt. An der Spitze: der Kanton St.Gallen. Er bezahlt heute jährlich über 20'000 Franken mehr. Der grosse Sprung ereignete sich dabei in den Jahren 2016 (+13'130) und 2017 (+6961). Damals beschloss die Kantonale Regierung die Anhebung, um Lehrermangel vorzubeugen und die Schulqualität zu sichern. 

Bitter sieht es dagegen für Kindergarten-Lehrer im Kanton Schaffhausen aus. Sie verdienen 3612 Franken weniger als noch 2012, liegen mit 72'241 Franken aber immerhin noch im Mittelfeld im Kantonsvergleich.

Veränderung der Jahreslöhne im ersten Jahr seit 2012:

Image

Die Teuerung seit 2012 ist so klein, dass wir diese hier vernachlässigt haben.

Daten und Quellen

Die Daten der Deutschschweizer Kantone stammen von der Lohndatenerhebung der Deutschschweizer Erziehungsdirektoren-Konferenz (D-EDK). Die Auswertung wird jährlich durchgeführt. Da weder das Syndicat des enseignants romands (SER) noch die Conférence intercantonale de l'instruction publique de la Suisse Romande et du Tessin (CIIP) die Erhebung jährlich durchführen, stammen die Angaben für das Tessin und die Westschweizer Kantone direkt von den entsprechenden kantonalen Bildungsdepartementen.

Obwohl in den Kantonen genaue Einteilungen nach Lohnklassen bestehen (Ausbildung, Stufe und Dienstjahre), kann das tatsächliche Salär abweichen. Im Kanton Waadt beispielsweise werden manchmal auch Erfahrungen in vorherigen Berufen angerechnet. Die angegebenen Maximallöhne sind teils theoretischer Natur und ohne Zusatzämter und Höchstqualifikation nicht zu erreichen.

Löhne auf Primarstufe

Auch auf Primarstufe liegt der Kanton Genf vorne. Hier erhalten Primarlehrer und -lehrerinnen allerdings gleich viel wie die Lehrpersonen auf Stufe Kindergarten. In den allermeisten Kantonen ist dies nicht der Fall. 

Schlusslicht auf Primarstufe bildet das Tessin, wo ebenfalls die gleichen Löhne wie im Kindergarten bezahlt werden.

Während das Tessin auch bei den Maximallöhnen die rote Laterne behält, liegt hier Zürich mit über 140'000 Franken klar an der Spitze.

Jahreslöhne bei Primarschul-Lehrern

Die Karte ist nach Höhe der Anfangslöhne eingefärbt. Verdienste im 11. Dienstjahr und die Maximallöhne findest du in der jeweiligen Kantonsbox.

Die höchste Zunahme bei den Anfangslöhnen erlebte hier nicht St.Gallen, sondern der Kanton Jura mit 9256 Franken. Das Armenhaus der Schweiz rückte damit ins vordere Mittelfeld des landesweiten Vergleichs auf.

Nur drei Kantone bezahlen weniger als 2012. Einmal mehr trifft es die Lehrer aus Schaffhausen mit einer Einbusse von 6566 Franken am härtesten. Aber auch hier muss gesagt werden: Primarlehrer- und -lehrerinnen im nördlichsten Kanton verdienen immerhin noch am achtmeisten.

Veränderung der Jahreslöhne im ersten Jahr seit 2012:

Image

Löhne auf Sekundarstufe

Die dritte Kategorie – und zum dritten Mal schwingt Genf oben aus: Lehrerinnen und Lehrer verdienen im Stadtkanton schon im ersten Jahr über 100'000 Franken. Dahinter folgen Zürich und überraschenderweise Neuenburg, das auf Kindergartenstufe weit hinten und in der Primarschule im Mittelfeld liegt. 

Schlusslicht bildet für einmal Schaffhausen, das auch hier die Löhne seit 2012 massiv gekürzt hat – wir werden es unten sehen.

Jahreslöhne bei Sekundarschul-Lehrern

Die Karte ist nach Höhe der Anfangslöhne eingefärbt. Verdienste im 11. Dienstjahr und die Maximallöhne findest du in der jeweiligen Kantonsbox.

Während der Jura im Vergleich zu 2012 erneut eine massive Lohnerhöhung ausweist, kassieren Lehrer im Kanton Neuenburg im Gegensatz zu vor sechs Jahren rund 8'000 Franken weniger. Trotzdem belegt der Kanton noch immer Rang 3 im Gesamtvergleich.

Veränderung der Jahreslöhne im ersten Jahr seit 2012:

Image

Löhne am Gymnasium

Jetzt steht Genf nicht mehr zuoberst: Im ersten Jahr verdienen Gymi-Lehrer in Zug am meisten. Dahinter folgen die Kantone Thurgau und Zürich, dann erst Genf.

Schlusslicht ist hier Neuenburg, das deutlich hinter dem Tessin liegt. Immerhin können die Neuenburger den letzten Platz im Maximallohn den italienischsprechenden Kollegen abtreten.

Jahreslöhne bei Gymnasiums-Lehrern

Die Karte ist nach Höhe der Anfangslöhne eingefärbt. Verdienste im 11. Dienstjahr und die Maximallöhne findest du in der jeweiligen Kantonsbox.

Der letzte Platz von Neuenburg beim Einstiegslohn kommt nicht von ungefähr: Die Löhne wurden seit 2012 um fast 6000 Franken gekürzt. 

Besser haben es die Lehrpersonen im Kanton Glarus: Dank einer Zunahme von 7377 Franken liegen jetzt ihre Löhne im schweizweiten Vergleich an der Grenze zum ersten Drittel.

Veränderung der Jahreslöhne im ersten Jahr seit 2012:

Image

Schulanfang! Kennst du diese 10 Situationen noch?

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Video: watson/Knackeboul, Lya Saxer

Diese lustigen Lehrer wissen genau, wie sie mit ihren Schülern umgehen sollen

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131
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131Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 21.08.2018 06:27
    Highlight Highlight Löhne der Lehrkräfte: Der Markt ist das beste Kriterium!

    Um das optimale Niveau der Löhne der Lehrkräfte festzulegen, gibt es nur ein vernünftiges Kriterium: der Markt! Gibt es zu wenige Stellenbewerbungen respektive Pädagogikstudentinnen und –studenten in der Schweiz, ist das Lohnniveau zu tief. Gibt es davon zu viele, ist es zu hoch.
    2 6 Melden
  • Bowell 20.08.2018 18:45
    Highlight Highlight Ich dachte bei der Bildung wird gespart. Anscheinend nicht bei den Lehrerlöhnen.
    39 124 Melden
  • Mélisande 20.08.2018 16:24
    Highlight Highlight Die Löhne zeigen ein 100%-Pensum. Realität ist aber, dass viele Lehrpersonen Teilzeit arbeiten, wollen sie gesund bleiben und auch noch ein Privatleben haben.
    Dann sehen die Löhne wieder anders aus.
    112 59 Melden
    • R. Peter 20.08.2018 22:16
      Highlight Highlight Gleiches gilt für den Pflegeberuf...
      27 0 Melden
    • nele 20.08.2018 22:27
      Highlight Highlight Kommt dazu dass die Anfangslöhne zt angestiegen sind in den letzten Jahren. Diese sind in den Statistiken sichtbar. Die Löhne der Lehrpersonen in den mittleren Berufsjahren (Zb Stufe Kindergarten) sind alles andere als rosig.
      7 2 Melden
  • DomKi 20.08.2018 14:25
    Highlight Highlight Kann mir jemand erklären wie man solche hohen Lohnzunahmen rechtfertigen kann? Es steht ja dass die Teuerung nicht drin ist weil die minim war.
    34 111 Melden
    • HabbyHab 20.08.2018 18:11
      Highlight Highlight Lehrermangel, Erkenntnis, dass Bildung wichtig ist, mehr Weiterbildungen usw nötig? Irgendwas davon..
      78 10 Melden
    • R. Peter 20.08.2018 22:17
      Highlight Highlight HabbyHab, gilt auch für die pflege, nir der Lohn ost viel tiefer...
      10 2 Melden
    • Fabio74 21.08.2018 13:30
      Highlight Highlight Was stört denn an diesen Löhnen?
      2 2 Melden
  • Booker 20.08.2018 12:18
    Highlight Highlight Anzumerken ist noch dass die meisten Saläre auf Sinkflug sind. Dank PFZ und vielen Grenzgängern ändert sich nun alles. Kein 20-jährige Schulabgänger wird in 30 Jahren je das Salär eines heute 50-jährigem erreichen können. Reduktionen bei PK AHV etc werden dazu kommen. Nur traut sich heute niemand ehrlich zu sein und den Jugendlichen die Wahrheit aufzutischen.
    93 50 Melden
    • neutrino 20.08.2018 13:12
      Highlight Highlight In welcher Branche sind die Löhne tiefer als vor 10 Jahren (PFZ gabs schon damals)?
      58 28 Melden
    • KenGuru 20.08.2018 16:40
      Highlight Highlight Quelle für den angeblichen Sinkflug?
      39 8 Melden
    • FrancoL 20.08.2018 17:51
      Highlight Highlight Hoffentlich bist Du nicht Pilot, denn Sinkflug scheint bei Dir eher falsch interpretiert zu werden.
      27 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Carlo Meyer 20.08.2018 12:15
    Highlight Highlight Wer den anspruchvollsten Job hat, Kindergartenlehrpersonen, kriegt am wenigsten?
    53 148 Melden
    • Shura 20.08.2018 13:05
      Highlight Highlight Wie genau kannst du beurteilen, welcher Beruf der anspruchvollste ist? Ganz abgesehen davon werden in der Schweiz die Berufe unter anderem gemäss des Ausbildungsgrades entlöhnt.
      79 21 Melden
    • evand 20.08.2018 22:14
      Highlight Highlight Shura. Ich als oberstufenlehrer habe viel mehr aufwand z.b. zum korrigieren Aufsätzen. Mein jüngster ist im kiga; den aufwand den kindergärtnerinnen betreiben mit basteln (muss man vorher organiesieren und ein bespiel herstellen), lieder vorher selbst einüben, etc, würde ich nicht betreiben wollen. Dazu kommt die verantwortung. Wenn ein kind schon im kindergarten oder in der ersten klasse den „läckmer“ hat, wird es schwierig, das wieder umzukehrern. Diese stufe legt den grundstein für den beruflichen werdegang eines kindes. Meine höchstachtung an alle kindergärtnerinnen/basisstufenlehrerinnen!
      37 5 Melden
    • Carlo Meyer 21.08.2018 18:15
      Highlight Highlight Ein Gymilehrer hätte im Kindergarten wahrscheinlich nach einer Woche ein Burnout.
      Kriegt aber fürs ruhige Kugel schieben mit selbständigen Fasterwachsenen fast das Doppelte.
      5 3 Melden
  • andrew1 20.08.2018 11:52
    Highlight Highlight Als ingenieur verdien ich auch nicht mehr als ein sekundarstufelehrer, eher weniger. Die lehrer haben wirklich keine schlechten löhne. Man muss sich halt auch nicht mit der GL privater unternehmen vergleichen sondern eher mit stufe fachspezialisten, dort wo die meisten bachelor- und masterabsolventen angesiedelt sind. Schlechte löhne hat man bei floristen, coiffeusen, im detailhandel - dort wo löhne von 3600x12 üblich sind. Widermal jammern auf hohem niveau.
    212 85 Melden
    • mostindianer 20.08.2018 13:19
      Highlight Highlight Wer jammert denn?
      Gewisse Berufsgruppen (z.B. Lehrpersonen oder auch Landwirte, Bauern) werden automatisch als Jammerer hingestellt, sobald sie erklären, was sie tun, wie viel sie verdienen oder welche Schwierigkeiten sie haben.
      Verstehe diese Neid-Haltung nicht.
      137 37 Melden
    • Gähn on the rocks 20.08.2018 17:45
      Highlight Highlight ach, andrew1.
      ingenieur ist bestimmt der richtige beruf für dich.
      15 23 Melden
    • TJ Müller 20.08.2018 21:09
      Highlight Highlight Also andrew1, ich verstehe nicht ganz wie du nicht mehr, aber eher weniger verdienst. Also entweder verdienst du mehr oder weniger, beides geht nicht. Ich bin ebenfalls Ingenieur FH, und verdiene grad knapp 100'000 und das als relativ junger Mensch. Da ist also in Zukunft noch viel Raum nach oben, auch wenn ich das mit anderen Ehemaligen Mitstundenten vergleicht. Bei diesen Löhnen der Lehere hingegen ist der Lohnzuwachs über das ganze Berufsleben hinweg gegeben. Zudem denke ich, die Lehrer haben einen viel wichtigeren Job, denn sie bilden die Grundlage für alle weiteren Generationen!
      14 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Aussensicht 20.08.2018 11:49
    Highlight Highlight Muss man eine Frau sein um die Farbnuancen in den Grafiken auseinander halten zu können. Für mich aufjedenfall zumindest auf dem Handy nicht sehr betrachterfreundlich.
    Verschiedene Farben, anstatt Abstufungen wären besser.
    30 111 Melden
    • The IT Guy 20.08.2018 12:43
      Highlight Highlight Können Frauen etwa Farben besser voneinander unterscheiden? 🙄

      Ich habe (als Mann) jedenfalls keine Probleme auf meinem Samsung.
      54 15 Melden
    • Mr. Kr 20.08.2018 14:34
      Highlight Highlight Ja Frauen können mehr Farben und Nuancen wahrnehmen als Männer. Auch die Farbenblindheit tritt bei Männern viel öfters auf als bei Frauen. Also den Kommentar nicht gleich als sexisstisch empfinden😅
      59 8 Melden
  • Matthiah Süppi 20.08.2018 11:32
    Highlight Highlight Intressant ist, dass die St.Galler Oberstufenlehrer weniger verdienen als 2012, während die Unterstufenlöhne stark angestiegen sind.
    34 4 Melden
  • Mehmed 20.08.2018 11:30
    Highlight Highlight Ich nehme an, die Negativ-Entwicklungen in den grenznahen Kantonen wurden durch den Lohndruck aus dem Ausland begünstigt.
    26 43 Melden
    • loquito 20.08.2018 12:13
      Highlight Highlight Sicher sldovh, denn wie wir alle wissen, machen alle Franzosen und Deitsche an der Grenze die Schweizer PH... Sry aber deine Annahme ist mE einfach falsch
      26 28 Melden
    • Lukas Figliuolo 20.08.2018 17:03
      Highlight Highlight Lehrer die in Österreich oder Deutschland ausgebildet werden müssen zumindest im Kanton St.Gallen nochmals an die PH. Ausserdem kenne ich kaum deutsche oder österreichische Lehrpersonen. Zur Aufwertung der Löhne im Kanton St.Gallen auf der Stufe der Primarlehrperson, kann ich Ihnen sagen, das sie nun höher sind, da die meisten in St. Gallen ausgebildeten, und mit St. Galler Steurergelder mitfinanzierten Lehrpersonen vor ein paar Jahren in die umliegenden Kantone und vor allem nach zürich abgewandert sind. Aus dieser Sicht eine gute Sache.
      19 0 Melden
    • loquito 20.08.2018 18:38
      Highlight Highlight Entweder verstanden die Leute meinen sarkasmus nicht wegen vertipper... Oder sie glauben echt, dass die PHs von ausländern überrannt werden...
      6 2 Melden
  • walsi 20.08.2018 11:18
    Highlight Highlight Eine interessante Zahl um die Gehälter der Lehrer richtig einzuordnen können ist der Medianlohn in der Schweiz, nicht der Durchschnitt. Der beträgt aktuell CHF 78'024.--/Jahr. Ein Primarlehrer mit anfangs 20 ist im Durchschnitt schon fast auf diesem Niveau. Viele sind darüber. 10% der am schlechtesten bezahlten Arbeitnehmer verdienen CHF 51'756.--/Jahr oder weniger.

    Wenn Lehrer der Meinung sind, dass sie zu weing verdienen, ist das jammern auf hohem Niveau.
    113 165 Melden
    • satyros 20.08.2018 12:12
      Highlight Highlight Da Lehrer zur besser ausgebildeten Hälfte der Bevölkerung gehören, erstaunt es auch nicht, dass sie mehr als den Medianlohn verdienen.
      188 35 Melden
    • The Count 20.08.2018 12:21
      Highlight Highlight Meine Worte.
      26 12 Melden
    • walsi 20.08.2018 13:18
      Highlight Highlight Satyros, aber nicht direkt nach der Ausbildung.
      22 13 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • blaubar 20.08.2018 11:11
    Highlight Highlight Was mir noch fehlt in der Statistik sind die schweizweiten Mindestlöhne. Im Kt. Bern. starten Primarlehrer bei 100% mit ca. 6000.- Der Aufwand ist beträchtlich (doch, ist er!).
    Das ist lächerlich wenig bei der Verantwortung und dem Zeitaufwand.
    93 56 Melden
    • mia18 20.08.2018 12:26
      Highlight Highlight Leider nicht einmal 6000, bin selbst davon betroffen als neue Lehrperson
      49 19 Melden
    • ingmarbergman 20.08.2018 21:07
      Highlight Highlight Mit Master 3500.- für ein 100% Studium? dann hast du dich a) massiv unter deinem Wert verkauft oder du hast den Master zum Spass gemacht und dann in einem fachfremden Beruf von vorne angefangen..
      Auf jeden Fall hast du null Argumente auf andere zu schiessen. In der Region Basel mit einer Hochschulbildung darf man mindestens 6000.- erwarten..
      6 6 Melden
  • LubiM 20.08.2018 11:08
    Highlight Highlight Interessanter wäre wieviel die Lehrer in Abhängigkeit ihrer Lektionen erhalten. Trotz Harmos gibt es da nach wie vor Unterschiede von bis zu 5h pro Woche
    27 4 Melden
    • esmereldat 20.08.2018 11:51
      Highlight Highlight Das ist nicht wirklich interessant, weil die Lektionen vielleicht die Hälfte des Gesamtaufwands ausmachen. Sonst kann man auch noch ausrechnen, wie viel sie pro ausgestelltem Zeugnis oder pro Elterngespräch erhalten.
      35 20 Melden
    • Merida 20.08.2018 17:24
      Highlight Highlight Man müsste die ausgewiesene Jahresarbeitszeit vergleichen.
      Bsp. Sek 1 Aargau: 1923.6 h bei 100%
      Das sind 28 Wochenlektionen Unterricht. 85% der JaHresarbeitszeit sind für Klasse und Unterricht (unterrichten, vorbereiten, reflektieren, korrigieren etc) und je 5% für Schüler- und Elternarbeit (Berufsfeld Schülerinnen und Schüler), individuelle Weiterbildung, Absprachen mit Fachlehrern und Fachpersonen, Evaluation etc. (Berufsfeld Lehrpersonen) und Schulinterne Weiterbildung, Schulanlässe, Zusammenarbeit im Kollegium, Schulentwicklung etc. (Berufsfeld Schule)
      12 0 Melden
  • blaubar 20.08.2018 11:07
    Highlight Highlight Ich habe ein Jahr (befristet) lang als ausgebildeter Primlehrer (mache eigentlich was anderes..) ein Teilpensum Primarstufe gehabt. 15 Jahre Berufserfahrung. 30% Anstellung. Pro Monat gab das hier netto 1500.- Nervlich extrem anstrengend. Habe nicht verlängert, da unbefriedigend und viel schlecht bezahlt.
    Soll jemand anderes machen.
    69 14 Melden
  • Shwarms 20.08.2018 11:00
    Highlight Highlight Schön zu sehen, dass Lehrpersonen vernünftig entschädigt werden. Die Bildung künftiger Generationen ist immens wichtig. Man darf dabei auch nicht die emotionale Belastung der Lehrpersonen ausser Acht lassen, die mit den immer anspruchsvolleren Eltern zunimmt.
    Währenddessen muss man sich fragen weshalb dann Banker so übertrieben hohe Löhne verdienen.
    Gleichzeitig verdienen Assistenzärzte mit 80h/Wochen-Pensen etwa so viel wie Primarlehrer.
    Ist das gerecht?
    99 13 Melden
    • Selfizz 20.08.2018 14:45
      Highlight Highlight So funktioniert Kapitalismus in der Privatwirtschaft. Es ist logisch, dass in Branchen wo mehr Geld vorhanden ist höhere Löhne bezahlt werden können.
      Angenommen Lehrer oder Assistenzärzte würden mehr verdienen, so steigen Steuern bzw. Krankenkassenprämien entsprechend an. Da ist das Geschrei dann auch wieder gross. In der Privatwirtschaft kann auch nur gut verdient werden wenn entsprechend Geld eingenommen wird.
      Ich denke wenn Sie Löhne von Lehrern an Privatschulen mit öffentlichen Schulen vergleichen wird es da auch Unterschiede geben.
      9 1 Melden
    • evand 20.08.2018 21:55
      Highlight Highlight Selfizz, ohja. Ich arbeite an einer privatschule und verdiene, wie ich im artikel gelesen habe, gute 15000 weniger im jahr. Dafür ist das team sensationell, ein schulleiter, der entscheiden kann und einem den rücken stärkt (ich habe zuvor an vielen öffentlichen schulen gearbeitet, wenige davon hatten teams oder schulleiter, in denen ich mich wohl fühlte)und spannedne (wenn auch nicht immer einfache) schüler und eltern.
      4 0 Melden
  • Redly 20.08.2018 10:37
    Highlight Highlight PrimarlehrerInnen und KindegärtnerInnen sind extrem wichtig und wertvoll.
    Ihre Löhne sind viel zu tief!
    76 81 Melden
    • The Count 20.08.2018 12:23
      Highlight Highlight Servicetechniker, Ärzte, Lokführer, Maurer etc sind extrem wichtig und wertvoll. Ihre Löhne sind viel zu tief...
      104 18 Melden
    • Duscholux 20.08.2018 12:27
      Highlight Highlight Hier im Wallis hat eine Kindergärtnerin im ersten Jahr bereits einen Lohn von 75000. Das soll zu tief sein?
      58 11 Melden
    • blaubar 20.08.2018 12:55
      Highlight Highlight da bleiben netto 5000.- pro Monat. Finde ich jetzt eher knapp um eine Familie durchzubringen.
      23 46 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Corahund 20.08.2018 10:27
    Highlight Highlight Die Frage ist falsch gestellt.
    „Wieviel bekommt dein Lehrer? „
    wäre richtig. Ob er es verdient, kann
    man die Schüler fragen
    58 149 Melden
    • Money Matter 20.08.2018 10:34
      Highlight Highlight Die Frage ist auch jeweils ob er/sie mehr verdienen würde.
      21 3 Melden
    • Elfranone 20.08.2018 10:55
      Highlight Highlight 😂😂👍🏼
      10 11 Melden
    • Fabio74 21.08.2018 13:34
      Highlight Highlight Die Frage ist falsch.
      2 0 Melden
  • Teslanaut 20.08.2018 10:16
    Highlight Highlight Ist das Sommerloch noch nicht zu Ende? Wie wäre es noch mit einer Lohnstatistik der Journalisten?
    257 84 Melden
  • JayPi 20.08.2018 10:16
    Highlight Highlight Es wird zwar immer von Lehrermangel gesprochen aber nie davon wie übertrieben umständlich es ist überhaupt zu studieren. Eine Bekannte von mir musste nicht nur einen Strafregisterauszug bringen sondern sogar noch eine ärztliche Gesundheitsbescheinigung. Dazu kommt, dass der Vorkurs zum Studium Im Dezember oder Januar beginnt und sie ihr erst im Oktober bescheid geben können ob sie dabei ist. Als sie anmerkte, dass das mit 3 Mt Kündigungsfrist nicht reicht sagten sie "sie versuchen bereits im September bescheid zu geben aber jüngere werden bevorzugt." Sie ist 22, ist das nun alt oder nicht?
    59 26 Melden
    • StillerLeser 20.08.2018 10:40
      Highlight Highlight Ich bin auch der Meinung, dass der grösste Teil des Problems (zumindest im Kt ZH) die Lehrerbildung ist.
      Formal extrem umständlich, unflexibel und aus weiteren Gründen abschreckend. Inhaltlich läuft dafür viel schief, grad auch bei der Auswahl der Studierenden, mMn.
      43 4 Melden
    • fotzelschnitte 20.08.2018 11:01
      Highlight Highlight Was soll da übertrieben umständlich sein ? Jeder der im öffentlichen Dienst arbeitet z.B. als Betreuer, muss einen Nachweis erbringen (Strafregisterauszug) dass er nicht einschlägig vorbestraft ist. Ich musste bei meinem Jobwechsel sogar beide erbringen (Privat und Sonderprivatauszug). Wo ist da das Problem.
      Das ist doch nicht ernsthaft schon zu viel Aufwand...
      42 3 Melden
    • blaubar 20.08.2018 11:13
      Highlight Highlight „noch eine ärztliche Gesundheitsbescheinigung.“

      Sehr wichtig bei der Belastung. Die Burnoutgefahr ist erheblich. Ein Lehrer bleibt durchschnittlich nur 5 Jahre auf seinem Beruf!
      37 13 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Addidi 20.08.2018 09:56
    Highlight Highlight Wo sind die Löhne der Berufsschullehrer? Die fehlen hier leider
    248 22 Melden
    • Zwerg Zwack 20.08.2018 10:34
      Highlight Highlight Die fehlen wirklich. Generell wird dem Bildungsweg Lehre / Berufsschule / Berufsmatur / Fachhochschule viel zu wenig Beachtung geschenkt, obwohl dieser Weg oft sinnvoller ist als Gymi / Hochschule.
      33 7 Melden
    • Gubbe 20.08.2018 11:53
      Highlight Highlight Zwerg Zwack: Der Erste ist der bessere Weg. Da kommt doch schon ein wenig Berufserfahrung mit. Der Zweite ist nur hirnlastig und erzeugt Theoretiker.
      10 35 Melden
    • SeineEminenz 20.08.2018 12:23
      Highlight Highlight Die haben das gleiche niveau und ausbildung wie die SEK 2 Lehrer
      7 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • mostindianer 20.08.2018 09:54
    Highlight Highlight Lehrerbashing in 3..2..1..
    44 55 Melden
  • Watson The Fake News Whores 20.08.2018 09:50
    Highlight Highlight Also Lehrer müssen sich echt nicht beklagen über "zu tiefe Löhne"...
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    • aglio e olio 20.08.2018 10:00
      Highlight Highlight Weniger als 60000CHF (<5000/Monat) für diesen anspruchsvollen Beruf sind nicht zu wenig?
      Das sehe ich anders.
      158 31 Melden
    • Nick Name 20.08.2018 10:08
      Highlight Highlight Es kommt ganz drauf: welche Stufe und wo. DAS ist der Punkt, wo es schief läuft.
      66 7 Melden
    • Watson The Fake News Whores 20.08.2018 10:24
      Highlight Highlight Ja dann musst du halt nicht in GR anfangen, wenn dir das zu wenig ist ;)
      85'000 und mehr wie im Kt ZH zum Beispiel das sind schon richtig gute Löhne von denen die meisten Steurzahler (die bezahlen diejenigen die beim Staat angestellt sind die Löhne) nur davon träumen können.
      54 106 Melden
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  • Nick Name 20.08.2018 09:50
    Highlight Highlight Was ist für die Entwicklung eines Kindes wichtiger: eine gute Kindergarten- oder gymnasiale Lehrperson?
    Warum verdienen Letztere so viel mehr? Bitte nicht die Ausbildung als Grund anführen; für zwei, drei Jahre länger studieren dann ein ganzes Leben zehntausende Franken mehr verdienen, geht wohl irgendwie nicht ganz auf.
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    • Radesch 20.08.2018 10:01
      Highlight Highlight Natürlich geht das auf.

      Vergleiche mal den Lohn eines nicht studierten mit dem eines Studierten Arbeiters... So funktioniert das schon seit eh und jeh.
      Warum sollte jemand mehr in seine Ausbildung investieren, wenn dieser dann nicht auch mehr Rendite daraus erhält?
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    • Nick Name 20.08.2018 10:26
      Highlight Highlight Wenn das der Grund ist, statt Kindergärtner Gymer-/Kantilehrer zu werden, ist es gerade ein Argument, die Löhne endlich anzugleichen...
      Was soll das bedeuten, wenn es «seit eh und je funktioniert»? Dann ist es für ewig gerecht und gut?
      Und noch einmal, etwas anders formuliert: Die Verantwortung für die Bildung eines Menschen und seiner Persönlichkeit ist in den Kinderjahren wohl mindestens so gross wie um die Pubertät. Dass die Lehrerschaft dabei nicht die einzigen Beteiligten sind, ist mir klar. Aber sie können einen starken Einfluss haben.
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    • Attilaquetzal 20.08.2018 10:42
      Highlight Highlight Die Verantwortung ist vielleicht ein Argument, inhatliche, fachliche Tiefe ein anderes. Während KindergärtnerInnen sehr viele disziplinarische und erzieherische Aufgaben übernehmen, sind an den Gymis Lehrpersonen angestellt, die jeweils Experten in ihrem Fachbereich sind. Rein vom intellektuellen Anspruch her ist da ein klarer Unterschied auszumachen, ohne wertend sein zu wollen!
      51 5 Melden
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  • Ridcully 20.08.2018 09:46
    Highlight Highlight Bevor jetzt wieder diese Polemik los geht und sich die Leserbriefschreiber über 13 Wochen Ferien und so aufregen: In unserer Firma verdient ein simpler IT-Supporter über 120'000.- (!!)
    Von der Verantwortung her absolut kein Vergleich zum Lehrerberuf.
    757 145 Melden
    • Watson The Fake News Whores 20.08.2018 09:57
      Highlight Highlight " In unserer Firma verdient ein simpler IT-Supporter über 120'000"
      Das würde ich dann aber nicht unbedingt als Masstab nehmen ;)
      96 8 Melden
    • stereo 20.08.2018 10:00
      Highlight Highlight wo arbeitest du??? braucht ihr noch einen supporter, systemtechniker?😏
      131 0 Melden
    • Tool 20.08.2018 10:02
      Highlight Highlight In deiner Firma möchte ich auch arbeiten..
      82 2 Melden
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