Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
ARCHIV -- ZUR MELDUNG, DASS DIE FINANZMARKTAUFSICHT BEI DER CREDIT SUISSE MAENGEL BEI DER GELDWAESCHEREIBEKAEMPFUNG FESTGESTELLT HAT, STELLEN WIR IHNEN AM MONTAG, 17. SEPTEMBER 2018, FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG -- The facade of a Credit Suisse building in Oerlikon, a quarter in the northern part of Zurich, Switzerland, pictured on March 16, 2016. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Bild: KEYSTONE

FINMA rügt die Credit Suisse: Zu lasch gegen Geldwäscherei

Die Credit Suisse hat gegen aufsichtsrechtliche Pflichten zur Bekämpfung der Geldwäscherei verstossen. Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht FINMA hat zwei Enforcementverfahren gegen die Grossbank abgeschlossen und Mängel bei der Einhaltung der Sorgfaltspflichten bei der Geldwäschereibekämpfung festgestellt.



Das Fehlverhalten steht im Kontext von mutmasslichen Korruptionsfällen rund um den internationalen Fussballverband FIFA, den brasilianischen Ölkonzern Petrobras sowie den venezolanischen Ölkonzern PDVSA, teilte die Behörde am Montag mit. Die festgestellten Verfehlungen traten über Jahre hinweg – mehrheitlich vor 2014 – und wiederholt auf.

Dabei ging es unter anderem um die Identifizierung der Vertragspartei, die Feststellung des wirtschaftlich Berechtigten, die Kategorisierung als Geschäftsbeziehung mit erhöhtem Risiko sowie notwendige Abklärungen bei erhöhtem Risiko und deren Plausibilisierung.

Das zweite Verfahren betreffe eine für die Bank bedeutende Geschäftsbeziehung mit einer politisch exponierten Person (PEP), schreibt die FINMA weiter. Hier habe man insbesondere Mängel im Kontrollsystem und im Risikomanagement festgestellt.

Die FINMA verfügt Massnahmen zur weiteren Verbesserung des Geldwäschereidispositivs und dass die Bank bereits ergriffene Schritte schneller umsetzt. Ein unabhängiger Beauftragter soll Umsetzung und Wirkung der Massnahmen überprüfen.

Im Zusammenhang mit den mutmasslichen Korruptionsfällen nahm die FINMA seit 2015 bei mehreren Banken Abklärungen vor, ob Kunden von Schweizer Banken in diese Fälle involviert waren und ob die Banken dabei die aufsichtsrechtlichen Bestimmungen einhielten.

Die Credit Suisse nimmt die Mitteilung der FINMA am Montag zur Kenntnis und anerkennt ihre Schlussfolgerungen. Was die Credit Suisse betrifft, stammten die untersuchten Fälle aus dem Zeitraum zwischen 2006 und 2014, schreibt die Grossbank in einer eigenen Mitteilung. Man habe diese Verhaltensweisen von unabhängiger Seite überprüfen lassen, die identifizierten Mängel von sich aus gemeldet, uneingeschränkt mit der FINMA kooperiert und proaktiv Abhilfemassnahmen ergriffen. (awp/sda)

Das könnte dich auch interessieren:

AfD-Politikerin Alice Weidel ist heimlich wieder in die Schweiz gezogen

Link zum Artikel

Mein Horror-Erlebnis im Militär – und was ich daraus lernte

Link zum Artikel

2 mal 3 macht 4! – Das wurde aus den Darstellern von «Pippi Langstrumpf»

Link zum Artikel

Greta Thunberg wollte Panik säen, erntet nun aber Wut

Link zum Artikel

Pasta mit Tomatensauce? OK, wir müssen kurz reden.

Link zum Artikel

«Es war die Hölle» – dieser Schweizer war am ersten Woodstock dabei

Link zum Artikel

Oppos Reno 5G ist ein spektakuläres Smartphone – das seiner Zeit voraus ist

Link zum Artikel

MEI, Minarett und Güsel: Das musst du zum Polit-Röstigraben wissen

Link zum Artikel

Ich hab die 3 neuen Huawei-Handys 2 Monate im Alltag getestet – es gab einen klaren Sieger

Link zum Artikel

Keine Hoffnung auf Überlebende nach Unwetter im Wallis ++ Gesperrte Pässe in Graubünden

Link zum Artikel

Immer wieder Djokovic – oder Federers Kampf gegen die Dämonen der Vergangenheit

Link zum Artikel

QDH: Huber ist in den Ferien. Wir haben ihn vorher noch ein bisschen gequält

Link zum Artikel

YB-Fan lehnt sich im Extrazug aus dem Fenster – und wird von Schild getroffen

Link zum Artikel

10 Tweets, die zeigen, dass in Grönland gerade etwas komplett schief läuft

Link zum Artikel

Wahlvorschau: Die Zentralschweiz ist diesmal nicht nur für Rot-Grün ein hartes Pflaster

Link zum Artikel

Sogar Taschenrechner verwirrt: Dieses Mathe-Rätsel macht gerade alle verrückt

Link zum Artikel

Die bizarre Geschichte der Skinwalker-Ranch, Teil 4: Die Zweifel des Insiders

Link zum Artikel

Uli, der Unsportliche – warum GC-Trainer Forte in Aarau unten durch ist

Link zum Artikel

Die Bloggerin, die 22 Holocaust-Opfer erfand, ist tot, ihre Fantasie war grenzenlos

Link zum Artikel

Google enthüllt sechs Sicherheitslücken in iOS – das solltest du wissen

Link zum Artikel

Der neue Tarantino? Ist Mist. Aber vielleicht seht ihr das ganz anders

Link zum Artikel

Wohin ist denn eigentlich die Hitzewelle verschwunden? Nun, die Antwort ist beunruhigend

Link zum Artikel

Gewalt und Krankheiten – die Bewohner der ersten Steinzeit-Stadt lebten gefährlich

Link zum Artikel

Ab heute lebt die Welt auf Ökopump – und diese Länder sind die grössten Umweltsünder

Link zum Artikel

ARD-Moderatorin lästert über «Fortnite»-Spieler und erntet Shitstorm – nun wehrt sie sich

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

3
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Astrogator 17.09.2018 08:30
    Highlight Highlight "Man habe diese Verhaltensweisen von unabhängiger Seite überprüfen lassen, die identifizierten Mängel von sich aus gemeldet, uneingeschränkt mit der FINMA kooperiert und proaktiv Abhilfemassnahmen ergriffen. "
    Vorbildlich, und das werden sie sicher auch beim nächsten mal wieder sein.
  • Unkel Wullewu 17.09.2018 08:16
    Highlight Highlight What's the news?
  • Rolf Meyer 17.09.2018 07:37
    Highlight Highlight Wen wunderts? 😂

Tests zeigen: Schweizer Markenartikel gibt es in Deutschland meist günstiger

Ausländische Hersteller und Händler schöpfen gezielt die höhere Kaufkraft in der Schweiz ab, lautet die häufige Kritik. Doch wie sieht es bei Schweizer Markenherstellern aus, die ihre Produkte auch ins Ausland exportieren?

Die Schweiz am Wochenende hat getestet, wie gross der Preisunterschied bei ausgewählten Schweizer Produkten in Deutschland und in der Schweiz ist. Die Testkäufe bei Coop, der zu Edeka gehörenden Einzelhandelskette Hieber, der Drogerie Müller oder den jeweiligen Webshops zeigen, dass es die Produkte in Deutschland tatsächlich meist günstiger als in der Schweiz zu kaufen gibt.

Eine Zahnbürste von Curaprox kostet zum Beispiel 23.8 Prozent mehr, die Pralinés du Confiseur von Lindt & Sprüngli …

Artikel lesen
Link zum Artikel