Schweiz
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Initianten tanzen waehrend einer Aktion zum Start der Abstimmungskampagne fuer ein bedingungsloses Grundeinkommen, am Mittwoch, 27. Januar 2016 auf dem Bundesplatz in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Roboter tanzen auf dem Bundesplatz für das bedingungslose Grundeinkommen. 
Bild: KEYSTONE

Kein Cash, aber auch kein Crash beim bedingungslosen Grundeinkommen

Rund 20 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer haben Ja gesagt zum bedingungslosen Grundeinkommen. Sie haben erkannt, dass es dabei nicht um die Faulheit der Menschen geht, sondern darum, wie wir die grosse Transformation in eine digitale Gesellschaft bewältigen werden.



Eine «krachende Niederlage» haben die Realisten aus allen Lagern der Initiative für ein bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) in Aussicht gestellt. Nun haben mehr als 20 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer dem Begehren zugestimmt. Vor allem in den Städten ist die Initiative auf viel Zustimmung gestossen.

Kinder und Erwachsene als Roboter verkleidet demonstrieren fuer das Grundeinkommen, aufgenommen am Samstag, 30. April 2016 in Zuerich. Am 5. Juni 2016 wird ueber die Volksinitiative

Auch der Tesla hat Werbung gemacht für das BGE. Bild: KEYSTONE

Für das BGE hatten die so genannten Realisten nur Spott und Verachtung übrig. Eine Gegenkampagne hat es nicht gegeben. Warum auch? Die Niederlage stand ja eh schon fest. Stattdessen wurde am Stammtisch über Faulenzer und Balkan-Machos gepoltert. In Leitartikeln wurde derweil gelegentlich ein Hauch von Sympathie verströmt: Das Anliegen sei ja irgendwie sympathisch, aber leider völlig unrealistisch.

Die grosse Transformation steht bevor

Nur: Was ist heute schon realistisch? Wir leben in einer Zeit, in der sich eine grosse Transformation von Gesellschaft und Wirtschaft nicht nur abzeichnet, sondern geradezu mit den Händen greifbar geworden ist, und zwar auf allen Ebenen: Politisch ist eine neue Spielart des Faschismus auf dem Vormarsch, ökologisch schreiben wir jeden Monat neue Hitzerekorde und wie das Finanzsystem je wieder aus seiner Negativzins-Spirale herausfinden soll, das wissen die Götter  – oder selbst die nicht.  

Sharing Economy, Gig Economy und Zero Marginal Cost Economy: Begriffe, die bis vor kurzem allenfalls Insidern bekannt waren, begegnen uns heute täglich in allen Medien. Am heftigsten macht sich die grosse Transformation in der Wirtschaft bemerkbar. Selbstgelenkte Autos, Simultanübersetzungen und immer intelligenter werdende Chatbots sind die Vorboten einer digitalen Wirtschaftsordnung, die nach anderen Spielregeln als die der heute noch bestehenden funktionieren wird.

Die Diskussion über das BGE stand zunächst ganz im Zeichen von Fragen wie: Wird niemand mehr arbeiten wollen, wenn alle einen Staatslohn erhalten? Und natürlich: Wer soll das bezahlen? Das war wohl unvermeidbar. Es sind die Fragen, die sich jeder stellt, der zum ersten Mal mit dem BGE konfrontiert wird – und das war bei den meisten der Fall.  

JAHRESRUECKBLICK 2013 - OKTOBER - Mitglieder des Initiativkomitees verteilen 8 Millionen 5-Rappen Muenzen mit einem Wert von 400'000 Schweizer Franken und einem Gewicht von 15 Tonnen auf dem Bundesplatz, am Freitag, 4. Oktober 2013 in Bern. Diese Aktion fand anlaesslich der Unterschriftenuebergabe der Initiative

Die Fünfräppler können wieder zusammengekehrt werden, die Abstimmung ist vorbei.
Bild: KEYSTONE

Erstaunlicherweise hat sich jedoch im Laufe der Diskussion eine neue Qualität herauskristallisiert. Immer mehr rückte das Problem der grossen Transformation in den Vordergrund, auch deshalb, weil die Initianten mit ihren Robotern und dem Tesla eine geschickte Kampagne geführt haben.

Viel Sympathie im Ausland

Das wurde auch im Ausland bemerkt. «Financial Times», «Spiegel», «Economist», «Wall Street Journal»: Alle Leitmedien dieser Welt haben darüber berichtet, dass die Schweizerinnen und Schweizer über ein BGE abstimmen können, meist mit einer Mischung aus Erstaunen und Wohlwollen.  

Überraschend ist das nicht. Die grosse Transformation ist kein Privileg der Schweizer, die Vierte Industrielle Revolution verändert die bestehende Wirtschaftsordnung rund um den Globus. Dank der direkten Demokratie haben die Schweizerinnen und Schweizer jedoch das Privileg, sich direkt in die Diskussion einschalten zu können.

Daniel Haeni, Mitbegruender und Mitglied der Geschaeftsleitung des Unternehmen Mitte und Mitinitiant der Volksinitiative fuer ein bedingungsloses Grundeinkommen, in Basel am Mittwoch, 11. Mai 2016. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

War eine treibende Kraft der Initiative: Daniel Häni.
Bild: KEYSTONE

Die Initiative hat deshalb wie eine grosse Volkshochschule gewirkt und die Sensibilität für die anstehenden Veränderungen geweckt. Weshalb nun «NZZ am Sonntag»-Chefredaktor Felix Müller darüber jammert, dass über «nebensächliche Dinge» debattiert werde und «die wirklich wichtigen Fragen der Zukunft vernachlässigt» würden, wird sein Geheimnis bleiben. Die grosse Transformation und wie wir sie bewältigen können, ist die vielleicht wichtigste Frage der Zukunft überhaupt. Die BGE-Initianten haben die Diskussion darüber auf breiter Ebene angestossen. Dafür gebührt ihnen Respekt und Dank.

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123Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • postmaterial 06.06.2016 21:25
    Highlight Highlight 20% der Schweizerinnen und Schweizer mit Wahlrecht, die abgestimmt haben (Stimmbeteiligung: 46.4%, Quelle: NZZ).

    Ihre Kumulation ist ziemlich unseriös, ungefähr 600'000 Ja-Stimmen sind nicht 20%, eher ca. 10%.

    Auch ungefähr 10% würden für die Folter von Terrorverdächtigen oder die Todesstrafe stimmen (vielleicht sogar noch mehr), sind die etwa auch progressiver als die grosse Mehrheit?
    4 3 Melden
  • Chroneburger 06.06.2016 12:01
    Highlight Highlight Visionäre werden am Anfang immer ausgelacht...
    13 16 Melden
  • Micha Moser 06.06.2016 06:05
    Highlight Highlight Ich denke das BGE wird früher oder später wieder ein Thema. Im jetzigen Zeitpunkt erscheint es schlicht zu futuristisch.
    36 13 Melden
    • Sir Jonathan Ive 06.06.2016 11:47
      Highlight Highlight 76% der Schweizer denken, dass in einigen Jahren nochmals eine Abstimmung dazu kommen wird. Nur 26% rechnen damit, das letzte mal davon gehört zu haben.
      8 5 Melden
    • FrancoL 06.06.2016 19:29
      Highlight Highlight @Sir; Dann hoffe ich haben die Initiaten eine bessere uns ausgereiftere Lösung und wischen nicht alle Fragen "grosskotzig" vom Tisch. Auch bei einem "futuristischen" Thema kann man heute bestens Modelle andenken und vor allem DURCHDENKEN.
      3 4 Melden
  • wasylon 06.06.2016 00:05
    Highlight Highlight Das BGE löst keine Probleme sondern schafft nur neue. Einerseits bekommen Leute das BGE die es nicht brauchen. Anderseits würden die Familien und Menschen die in Not geraten nur mit dem BGE unterstützt. Für die wo das BGE nicht reicht (z.b Miete) sollen sie dann eine Zeitlang auf der Strasse leben? Ist das Ihre Vision von Sozialer Gerechtigkeit?
    36 24 Melden
    • wasylon 06.06.2016 00:51
      Highlight Highlight Ich bringe noch ein anderes Beispiel. Eine alleinerziehende Mutter braucht eine Haushaltshilfe infolge Unfall oder physischer/Psychischer Krankheit. Mit dem BGE kann Sie sich aber keine Haushaltshilfe leisten, das BGE bringt Menschen in Not wo die Sozialhilfe unbürokratisch hilft.
      15 24 Melden
    • Sir Jonathan Ive 06.06.2016 11:49
      Highlight Highlight Das BGE würde das restliche Sozialwesen nicht einfach abschaffen. Wie beim Lohn von arbeitenden würde es nur die untere 2500 finanzieren, während alles zusätzliche immer noch von anderen Sozialversicherungen übernommen wird.
      Einige Institutionen, wie zum Beispiel die AHV würden aber komplett abgelöst, das diese gar nicht mehr als 2500 betragen kann.
      4 10 Melden
    • wasylon 06.06.2016 12:37
      Highlight Highlight Aha wurde nicht immer das Argument gebracht, dass das BGE alle sozialen Sicherheiten ersetzen soll?
      10 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Adrian.E 05.06.2016 23:33
    Highlight Highlight Kann diese lächerliche Grundeinkommenspropaganda endlich aufhören? Löpfe scheint sich klüger vorzukommen als die Mehrheit, dann soll er bitte entweder sagen
    a) wie er die zusätzlichen 153 Milliarden Franken für ein BGE für alle aufgetrieben hätte (Einkommenssteuer-Einheitssatz von 68%? Mehrwertsteuer weit über 50%)
    b) ob die Herdprämien-Variante, bei der nur an Nichterwerbstätige etwas ausbezahlt würde, sich ein grosser Teil der Teilzeit-Arbeit nicht mehr lohnt und stark gefördert wird, dass Paare die Erwerbsarbeit einseitig aufteilen, sinnvoll wäre und bei der Digitalisierung hilft
    54 33 Melden
    • Sir Jonathan Ive 06.06.2016 11:52
      Highlight Highlight Die Berechnungen des Bundesrats gehen von 25 Milliarden zusätzlich aus was einer Mehrwertsteuer Anhebung auf 16% entsprechen würde.
      Nicht, dass dies nicht immer noch sehr viel ist, aber Ihre Zahlen sind trotzdem unglaublich übertrieben.(und falsch)

      Die Berechnungen können Sie übrigen im Wahlbüchlein nachschauen.
      6 7 Melden
    • FrancoL 06.06.2016 19:39
      Highlight Highlight ich bin auch der Meinung dass man das Thema nicht überstrapazieren sollte, aber Ihre Zahlen sind nun mal fern jeder Logik und Wirklichkeit. Da kommt die Darstellung von Sir viel näher an die Wirklichkeit.
      1 1 Melden
  • LeMo 05.06.2016 23:02
    Highlight Highlight Ich habe ja gestimmt, weil ich es spannend fand darüber nachzudenken, welche staatlichen Subventionen abgeschafft werden könnten für ein BGE.
    Ich könnte mir aber auch trotz einem BGE nicht vorstellen nicht mehr zu arbeiten, 1. weil 2500.- mir nicht genügen würden, 2. was will ich mit so viel freizeit? da kann ich mich doch gar nicht mehr auf das wochenende freuen und 3. arbeiten macht spass (nicht immer, aber meistens)
    46 8 Melden
    • Luca Andrea 06.06.2016 14:48
      Highlight Highlight Das denke ich auch. Vorallem müssten die Arbeitgeber dadurch auch attraktive Jobs anbieten, da man ja schon die 2500.- hat.
      1 2 Melden
  • FrancoL 05.06.2016 22:50
    Highlight Highlight Das man nach dieser Niederlage alle die nein eingelegt haben in die Ecke der Unwissenden, oder als Tollpatsche die das Ziel nicht verstanden haben bezeichnet finde ich billig.
    Herr Löpfe spricht gerne von der Transformation die uns bevorsteht und er scheint allen die ein Nein eingelegt haben die Sicht dieser Transformation zu negieren.
    Falsch Herr Löpfe! Die Transformation am Arbeitsmarkt wird kommen das ist klar, aber ich möchte dass man dieses Mal die möglichen Gewinner zum Mittragen der Verluste einbindet und das von Anfang weg, dann können wir über ein bGE sprechen und nicht umgekehrt!
    47 12 Melden
    • Klaus K. 05.06.2016 23:12
      Highlight Highlight auf den Punkt gebracht, Franco. Dazu kommt noch, dass niemand weiss, wie sich der Arbeitsmarkt in Zukunft transformieren wird.
      Was aber wirklich nervt, ist dass vor lauter Zukunftsfantasien den BGE-Befürwortern die aktuelle Situation der Arbeitenden egal ist. Auf jedes Problem (etwa ü50-Arbeitslosigkeit) wird BGE als Antwort genannt, was natürlich für die heute Arbeitenden oder Entlassenen total zynisch ist.
      26 10 Melden
  • SVRN5774 05.06.2016 22:09
    Highlight Highlight Sorry aber wie dumm und dämmlich sind diese 89% die Nein abgestummen haben? Ich hoffe ihr ihr bleibt arm rest eures Lebens!!
    11 101 Melden
    • Stefan von Siegenthal 05.06.2016 22:44
      Highlight Highlight "für den" hast du vergessen.
      40 4 Melden
    • Maragia 05.06.2016 23:07
      Highlight Highlight Wegen Leuten wie dir bin ich froh, dass diese Initiative so deutlich abgelehnt wurde!
      66 14 Melden
    • SVRN5774 06.06.2016 02:32
      Highlight Highlight 80%*
      4 19 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stefan von Siegenthal 05.06.2016 21:37
    Highlight Highlight Über 560'000 Schweizer haben Ja gestimmt. Ich bin positiv überrascht und blicke mit Zuversicht in die Zukunft. Es ist klar, dass diese Vorlage nicht annehmmbar war, aber dass die Idee diskutiert wurde ist - goldwert. Sobald die Automatisierung und Stellenverlagerung ins Ausland sichtbarer werden, wird eine fruchtbarere Diskussion möglich. Heute geht es uns zu gut, wir wähnen uns sicher und glauben es gäbe dann genügend neue Stellen. Wichtig ist, dass die Diskussion weitergeht, denn neben dem BGE gibt es andere (bessere?) Antwortmöglichkeiten auf die bevorstehende Umwältzung der Wirtschaft.
    38 25 Melden
  • Ignorans 05.06.2016 21:19
    Highlight Highlight Rückständiges Volk...
    16 70 Melden
    • Devante 06.06.2016 16:13
      Highlight Highlight da macht jemand seinem namen alle ehre :)
      3 0 Melden
  • rodolofo 05.06.2016 20:58
    Highlight Highlight Ich sehe den Pferdefuss der Initiative in der Tatsache, dass das BGE an ALLE Leute ausbezahlt worden wäre, gleichgültig, ob die jeweilige Person ein solches Grundeinkommen benötigt wäre, oder nicht.
    Das führte zu enormen Geldsummen und dem Grundproblem ihrer Finanzierung.
    Ausserdem wäre das bisherige Sozialsystem beinahe ersatzlos gestrichen worden.
    Genau dieses (grundsätzlich bewährte) Sozialsystem müsste sich aber in Zukunft in die Richtung eines unbürokratisch ausbezahlten Grundeinkommens entwickeln!
    Wenn zu wenig Jobs vorhanden sind, nützen Schikanen und misstrauische Kontrollen nichts...
    26 10 Melden
  • Dä Brändon 05.06.2016 20:49
    Highlight Highlight Wo das BGE sicherlich ein Schub auslösen würde, wäre bei der Kreativität. Ich hätte mehr Mut meinen Traum zu erfüllen. Ich wurde mich schon lange sehr gerne selbständig machen und meine Ideen umsetzen. Ohne das BGE habe ich einfach Angst.
    33 22 Melden
    • capture 05.06.2016 23:39
      Highlight Highlight Ich sehe die Vorteile auch. Aber was ist mit denjenigen die nicht arbeiten wollen? Man könnte sagen: Ok, kein Problem. Ihre Jobs sind durch die digitale Revolution sowieso weggefallen.

      Das geht dann so lange gut, bis es den Leuten langweilig wird und sie nicht mehr wissen was sie den ganzen Tag tun sollen. Darin sehe ich das Hauptproblem und darin, dass der Betrag zu hoch angesetzt ist.
      4 14 Melden
    • Stefan von Siegenthal 06.06.2016 00:24
      Highlight Highlight Nonsense, Capture. Die, die nicht arbeiten wollen, beziehen schon heute Sozialhilfe. Du siehst das Hauptproblem in einem Bruchteil der Bevölkerung? Macht nicht wirklich Sinn.
      18 7 Melden
    • Dä Brändon 06.06.2016 08:02
      Highlight Highlight Die, die nicht arbeiten wollen sind ind der Arbeitswelt sowieso ein Problem. Ich sehe es bei den grossen Unternehmen die hunderte unproduktive beschaftigen nur weil sie zu jemanden in der GL einen guten Draht haben. Wenn solche Leute platz machen für diejenigen die arbeiten wollen, nicht primär des Geldes wegen, würden wir nochmal einen wirtschaftlichen Schub erleben.
      7 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • pun 05.06.2016 20:42
    Highlight Highlight Also Herr Löpfe, ich habe durchaus erkannt, dass es um die grosse Transformation geht, aber trotzdem Nein gestimmt. 22 Prozent sind sehr wenig - ich wage die These dass die Zustimmung so gering ist, weil nicht geschafft wurde auch die Linke mit ins Boot zu holen. Ich weiss, dass sie nur wenig für die Linke und ihre Abwehrkämpfe übrig haben, aber die Umsetzung des BGE auf eine sozialverträgliche Weise hätte genau diese noch intensiviert und Kräfte auf Jahre hin gebunden.
    12 8 Melden
    • Klaus K. 05.06.2016 23:16
      Highlight Highlight Pun, es haben auch viele Rechte für das BGE gestimmt, weil sie damit auf einen Schlag den gesamten Sozialstaat loswerden könnten. Zum Preis eines mickrigen BGEs. Das BGE ist auch eine neoliberale, libertäre Vision.
      10 7 Melden
  • Froggr 05.06.2016 20:01
    Highlight Highlight Ja schönreden können Sie, die Linken. :-D Heftiger kann eine Initiative nicht versenkt werden.
    65 36 Melden
    • Stefan von Siegenthal 05.06.2016 21:38
      Highlight Highlight Doch es geht noch heftiger, aber vermutlich hattest du in Mathe einen Fensterplatz ;-)
      21 29 Melden
    • Froggr 05.06.2016 22:20
      Highlight Highlight @Stefan von Siegenthal Nein nimmt man die Statistiken von älteren Abstimmungen und beteachtet man die Abweichungen davon nicht. Praktisch ist es nicht möglich, dass eine Initiative mit 100% abgelehnt bzw. angenommen wird. Theoretisch natürlich schon. Aber das eben das schwierige: Die Theorie von der Praxis zu unterscheiden.
      23 4 Melden
    • Stefan von Siegenthal 05.06.2016 22:42
      Highlight Highlight Nö, Froggr es hat schon Abstimmungen mit höheren Nein-Anteilen gegeben, wenn du schon in die Statistiken schaust, dann richtig ;-)
      7 14 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • http://bit.ly/2mQDTjX 05.06.2016 19:39
    Highlight Highlight Luzi Stamm (SVP) sagte gegenüber BBC zum Grundeinkommen:

    "Theoretically, if Switzerland were an island, the answer is yes. But with open borders, it's a total impossibility, especially for Switzerland, with a high living standard. If you would offer every individual a Swiss amount of money, you would have billions of people who would try to move into Switzerland."

    Wäre die Schweiz eine Insel, wovon die SVP seit längerem träumt, und das Grundeinkommen nur den waschechten Schweizern vorbehalten, dann hätte das Volk (die SVP) offenbar zugestimmt.

    http://www.bbc.com/news/world-europe-36454060
    15 14 Melden
  • Pipapo 05.06.2016 19:27
    Highlight Highlight Doch, es war ein Crash und nix anderes. Punkt.
    66 21 Melden
  • Hustler 05.06.2016 18:54
    Highlight Highlight Heute hat die ganze Schweiz das Richtige gemacht.
    57 38 Melden
  • Bijouxly 05.06.2016 18:04
    Highlight Highlight Ich musste ein bisschen lachen: mit 80%-Nein Stimmen gibt es definitiv keine andere Beschreibung als gecrasht^^ mit gleichen Ellen messen, bitte.
    116 20 Melden
    • What’s Up, Doc? 05.06.2016 18:54
      Highlight Highlight Habe genau das Gleiche gedacht :D Aber man kann sich ja alles schön reden / schreiben.
      80 11 Melden
  • pamayer 05.06.2016 17:49
    Highlight Highlight schade. eine gute idee bachab. bis auf weiteres.
    ja, die initiative war nicht ganz ausgereift. aber der ansatz würde viele menschen in der schweiz entlasten, ebenso die sozialhilfe und iv stellen, deren grösster aufwand wohl ist, zu kontrollieren, ob die dort oder der da mit seinen angaben nicht schummelt.
    fortsetzung.
    37 40 Melden
  • pamayer 05.06.2016 17:49
    Highlight Highlight fortsetzung:
    diese idee hätte eine riesige bürokratie verbunden mit einem grossen druck (ich leben auf kosten des staates, also bin ich nun sozialschmarotzer) auflösen können.
    mit der annahme dieser initiative wäre nicht einfach alles gut und gelöst. aber einige grosse baustellen hätten damit geschlossen werden können.
    und, meinem vorherigen kommentar zum trotz: ich hätte meinen job nicht gekündigt.
    28 19 Melden
    • wasylon 05.06.2016 18:45
      Highlight Highlight @pamayer die Sozialhilfe hilft den Menschen in ihrer Individuellen Notlage. Auch macht man persönliche Beratung und auch Weiterbildung-und Schulungsangebote um die persönliche Situation der Menschen zu verbessern. Wollen Sie das alles aufgeben und die Menschen zu Sozialrentner machen?
      19 13 Melden
  • pamayer 05.06.2016 17:41
    Highlight Highlight also morn doch ufstah...
    41 11 Melden
  • Crecas 05.06.2016 17:36
    Highlight Highlight Die Vorlage ist deutlich gecrasht. Zwei Gründe: Erstens wollte das BGE ein Problem lösen, dass noch nicht da ist, von dem unklar ist wie, in welcher Form und wann es wirklich ein Problem werden wird. Zweitens war es keine realistische, umsetzbare, praktischeund durchdachte Lösung.

    Ein nicht wirksames Medikament gegen eine noch nicht ausgebrochene und noch nicht bekannte Krankheit. Darum auch die deutliche Niederlage.

    Die Diskussion können weitergehen, wenn wir genaueres Wissen und eine bessere Lösung haben.

    69 12 Melden
  • Homer 05.06.2016 16:33
    Highlight Highlight Es ist leider wie damals, mit den sechs Wochen Ferien, das schweizer Volk steht sich selber im Weg. Wir sollten froh sein, denn wir können bei solchen Sachen mitbestimmen, aber wir sollten die Chance auch packen, wenn sie da ist.
    44 74 Melden
    • Turi 05.06.2016 16:58
      Highlight Highlight Völlig falscher Vergleich. Die 6 Wochen Ferien wären der arbeitstätigen Bevölkerung zugute gekommen, das BGE der nicht arbeitstätigen.
      76 31 Melden
    • Homer 05.06.2016 23:20
      Highlight Highlight Es geht mehr ums Prinzip, wir haben scho öfters die Gelegenheit gehabt, das Leben in der Schweiz zu verbessern, aber diese Gelegenheiten werden nicht wahrgenomen. Das Volk steht sich selbst im Weg.
      6 6 Melden
    • capture 05.06.2016 23:47
      Highlight Highlight Das Problem ist doch, dass die Initiativen immrr zu viel wollen:

      - 6 statt 5 Wochen Ferien - wäre vermutlich angenommen worden.
      - heiratsstrafe - ohne diskriminierung der Schwulen und Lesben -> angenommen
      - 4 wöchigen vaterschaftsurlaub -> vorlage vom Parlament verdoppelt, statt mit den 2 wochen eine initiative zu starten...

      Ich habe das Gefühl man bewegt sich immer weiter vom gutschweizerischen Kompromiss weg
      8 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Theor 05.06.2016 16:03
    Highlight Highlight Persönlich bin ich der Meinung, man sollte einsehen, wenn man verloren hat. Das ist nämlich etwas, dass ich an Politikern nicht mag. Die gehen mit einer Initiative voll den Bach runter und sagen dann ins Mikrofon:

    - wie gut alles gelaufen ist, weil man jetzt ja die Bevölkerung wachgerüttelt hat; oder

    - dass das Ergebnis (30%) so zu interpretieren ist, dass die Bevölkerung das Anliegen eigentlich befürwortet; oder

    - geben im Nachhinein der Bevölkerung schuld, dass sie nicht begriffen hat, wie wichtig das war.

    Unabhängig vom BGE; ein bisschen Demut tut dem Menschen gut.
    89 8 Melden
    • Stefan von Siegenthal 05.06.2016 17:15
      Highlight Highlight Hätte man damals bei der ersten Abstimmung zur AHV (die auch niedergeschmettert wurde) gleich aufgegeben, wäre die AHV niemals gekommen. Dran bleiben ist die Devise. Uns geht's im Moment noch zu gut, die wenigsten realisieren zur Zeit die wirtschaftliche Umwältzung, es haben ja alle einen Job! Noch.
      44 34 Melden
    • Fricktaler 05.06.2016 18:04
      Highlight Highlight Bravo! Einer der es begriffen hat!
      23 8 Melden
    • What’s Up, Doc? 05.06.2016 19:05
      Highlight Highlight Und wenn keiner mehr einen Job hat gibt's auch keine 2000.- mehr auf Euer Konto. Klar ändert sich Wirtschaft und mit Ihr die Arbeitswelt aber das hat Sie schon immer gemacht und tut dies mit jedem Fortschritt weiter.
      20 10 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Toerpe Zwerg 05.06.2016 16:00
    Highlight Highlight Ne, ist klar. Alles über 12% ist ein Achtungserfolg. Ein Crasch einer Idee wäre bei unter 10% ...
    62 16 Melden
  • alex DL 05.06.2016 15:59
    Highlight Highlight Realisten betrachten die Welt auf Basis ihrer Erfahrung - das liegt in der Natur der Menschen. Dummerweise ist diese Denkhaltung absolut untauglich, um Problemen der Zukunft bereits heute entgegenzutreten.
    27 26 Melden
    • Stefan von Siegenthal 05.06.2016 17:26
      Highlight Highlight Genau. Bisher ist uns bei keiner Industriellen Revolution die Arbeit ausgegangen. Aber die Zeit des Übergangs war immer mit extrem viel Elend begleitet. Und die 4. Revolution wird massivere Auswirkungen haben auf den Arbeitsmarkt, da nicht nur ein Bereich betroffen ist, sondern praktisch alle. Wenn man diese Vorgänge vergleicht, dann war die industrielle Revolution ein Klax. Und hier wird unser momentanes Sozialsystem gnadenlos zusammenbrechen, da es kaum 20-30% Sozialhilfeempfänger stützen kann. Da wäre ein BGE günstiger. Aber schauen wir mal was kommt.
      22 13 Melden
    • bebby 05.06.2016 19:03
      Highlight Highlight Das BGE zeigt auch, dass die Lösung der grossen Probleme der Altervorsorge und Arbeitslosigkeit sich nur mit mehr Unverteilung oder weniger Solidarität lösen lassen, der status quo ist nicht Zielführend. Die Rechte bevorzugt den Sozialabbau und riskiert damit innere Unruhen und deshalb will sie 5 Mrd für die Armee.
      11 12 Melden
    • Patamat 05.06.2016 19:42
      Highlight Highlight Stefan, du denkst, unser Sozialsystem für 20-30% Sozialhilfeempfänger wird zusammenbrechen, aber ein BGE für 100% wäre günstiger? Diese Logik musst du aber genau erklären.
      11 4 Melden
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  • Hansjuerg Wuethrich 05.06.2016 15:42
    Highlight Highlight GSOA damals abgelehnt,mehr Ferien abgelehnt,Gerechter Lohn abgelehnt jetzt #BGE abgelehnt.Verdammt, wo lebe ich eigentlich! #Shame Hier Leben die Leute nur um zu arbeiten, anstatt arbeiten um zu Leben. Es wäre so Gesellschaftsrevolutionär gewesen. Aber was willste machen wir sind ein Volk aus Greisen, ewig Gestrigen und Vollpfosten ohne Visionen. Ich bin wie schon alle die Abstimmungen vorher zutiefst enttäuscht und einmal mehr beschleicht mich das Gefühl immer stärker, dass ich NICHT hierher ja nicht einmal in dieses Jahrhundert gehöre. Ich verspühre seelischen Schmerz.
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    • Toerpe Zwerg 05.06.2016 15:54
      Highlight Highlight Immer wenn eine demokratische Niederlage damit erklärt wird, dass sie nur erfolgt sei, weil die Mehrheit Vollpfosten wären, ist es Zeit für eine Überdenkung der Vollpfostenkriterien ...
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    • sste87 05.06.2016 16:02
      Highlight Highlight Danke fürs Beleidigen der Allgemeinheit.
      Viele dieser Initiativen wollten zu viel (z.B. wären 5 Wochen Ferien angenommen worden, 6 waren zu viel ...)
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    • DinoW 05.06.2016 16:15
      Highlight Highlight Es wäre eben genau nicht revolutionär, sondern ein bisschen am Status Quo rumgeschraubt. Schöner Ansatz, aber ändert letztendlich nicht viel an der Gesellschaftsordnung - macht allerdings eine wirkliche Revolution ein bisschen unwahrscheinlicher. Darum habe ich auch Nein gestimmt - Problem korrekt erkannt, Lösungsansatz leider falsch.
      17 7 Melden
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  • Imfall 05.06.2016 15:18
    Highlight Highlight interessante schlussfolgerung... das dieses resultat kein crash sein soll...
    90 14 Melden
  • The Writer Formerly Known as Peter 05.06.2016 15:15
    Highlight Highlight Ich teile zu 100% Ihre Meinung Herr Löpfe! Ein Privileg hat jemand diese Initiative lanciert und wurde breit darüber diskutiert. Das die Idee den konservativen Schweizern nicht schmeckt war klar! Wann waren wir wieder soweit und haben das Frauen Stimmrecht eingeführt? ... und nu bittschön, Blitzlichtgewitter!
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    • Toerpe Zwerg 05.06.2016 15:54
      Highlight Highlight Hallo Zusammenhang?
      39 15 Melden
    • Turi 05.06.2016 17:02
      Highlight Highlight Frauenstimmrecht. Was genau hat das mit einem goldenen Tesla zu tun?
      26 9 Melden
    • sowhat 05.06.2016 17:21
      Highlight Highlight @Zwerg: ich bin auch gerne bereit meinen Blitz zu erläutern. Der Zusammenhang liegt auf der Hand wenn man etwas vernetzt denkt. Das eine hat so lange gedauert wie zu befürchten steht, dass das andere dauern wird. Vielleicht erleben wir es nicht mal, dass wir in der Schweiz eine tragfähige Lösung für die anstehenden Änderungen selbst herbei führen. Gut möglich, dass sie uns durch dannzumal entstandene Fakten aufgezwungen wird. Als Schlusslicht in Europa -- wie mit dem Frauenstimmrecht.
      Klar genug oder zu kompliziert?
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  • Turi 05.06.2016 15:08
    Highlight Highlight Anstatt beständig eine kleine Rente und höhrere MWST für alle zu fordern, würde sich Watson besser für würdige Arbeit mit würdigen Löhnen einsetzen. Das scheint mir ein erheblich relevanteres Thema zu sein als das BGE.
    48 25 Melden
    • Stefan von Siegenthal 06.06.2016 00:09
      Highlight Highlight Klingt gut, wie stellst du dir das vor?
      3 0 Melden
    • _kokolorix 06.06.2016 07:16
      Highlight Highlight Da die Wirtschaft trotz wiederholter Steuererleichterungen nicht genügend Arbeitsplätze zur Verfügung stellt, sollte sie für die Arbeitslosen aufkommen. Das würde Anreize schaffen die Arbeitsplätze hier zu halten und dem Trend zur Verlagerung in Billiglohnländer entgegenwirken.
      Selbstverständlich werden die Grosskonzerne mit Abwanderung drohen, aber das sollten wir nicht ernst nehmen. Wären die Bedingunngen hierzulande nicht so grandios, wären sie nämlich schon lange verschwunden. Im gegenzug sollten für Kleinunternehmen die bürokratischen Hürden abgebaut werden
      2 2 Melden
  • Maracuja 05.06.2016 14:54
    Highlight Highlight Man kann sich jede Niederlage schön schwätzen. In diversen Kommentaren wurde ja ein Achtungserfolg von 30-35% Ja-Stimmen erhofft, man könnte durchaus von einem Crash sprechen. Während sich die einen damit zufrieden geben, dass ihre Initiativen ein bisschen sensibilisieren und Diskussion auslösen (die morgen schon vergessen ist), machen die anderen Nägel mit Köpfen und bauen die Schweiz mit jeder Unternehmenssteuerreform ein bisschen mehr nach ihren Bedürfnissen um. Traurig, aber Einsicht, dass es bessere, mehrheitsfähigere Initiativen braucht und nicht weit.Luftschlösser ist nicht zu erwarten
    56 11 Melden
    • xensource 05.06.2016 16:22
      Highlight Highlight Stimme zu. Seit wann braucht es eine Volksinitiative, um die Öffentlichkeit auf ein Thema aufmerksam zu machen bzw. zu sensibilisieren? Meiner Meinung nach entspricht dies überhaupt nicht dem Zweck dieses Instruments. Besser, man würde einmal die nötige Anzahl Unterschriften für eine Vorlage verdreifachen, um die Flut an chancenlosen, völkerrechtlich fraglichen oder unrealistischen Volksinitiativen zu reduzieren.
      20 6 Melden
  • bobi 05.06.2016 14:46
    Highlight Highlight "Ökologisch schreiben wir jeden Monat neue Hitzerekorde". Ernsthaft? Unterschied Wetter / Klima kennsch?

    Nichts desto trotz ist der KLIMAwandel nicht abstreitbar
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    • tinu32 05.06.2016 15:56
      Highlight Highlight EIN Hitzerekord hat nichts mit Klima zu tun, einverstanden. Jeden Monat Hitzerekorde allerdings schon.
      11 4 Melden
  • sowhat 05.06.2016 14:34
    Highlight Highlight Gut reflektiert, Danke. Sehen wir zu, dass die Diskussion aktiv bleibt. Dann können wir auch aktiv beeinflussen wie die Zukunft gestaltet werden kann. Die Augen davor zu verschliessen, dass grad eine Aenderung in Gang ist -und sogar nötig - bringt gar nichts.
    Ach und an die Kommentatoren, die von "Faulen" reden: ich finde es eher faul, sich der Diskussion und damit den Überlegungen zu verschliessen.
    21 41 Melden
  • Charlie Brown 05.06.2016 14:22
    Highlight Highlight Schade, Herr Loepfe. Sie sind ein blitzgescheiter Analytiker. Leider scheinen Sie ihr Potential hier aufgrund einer Ideologie nicht auszuschöpfen und sich zu verrennen.

    Wenn von 5 Leuten 4 gegen eine Sache sind, dann ist die Idee sehrwohl gecrashed. Und dann zu suggerieren, dass nur der eine Befürworter verstanden hat worum es geht - das ist eigentlich ihrer Fähigkeiten unwürdig.
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    • Theor 05.06.2016 15:48
      Highlight Highlight Dem muss man grds. zustimmen. Allerdings dürfen auch Journalisten ihre persönliche Meinung einmal vertreten. Loepfe ist hier in diesem Beitrag halt nicht sachlich, sondern subjektiv im höchsten Masse engagiert. Watson deklariert dies ja auch fairerweise als "Kommentar". Daraus sollte man ihm also nun keinen Strick ziehen.

      Lediglich der Versuch aus 20% Zustimmung keinen Crash machen zu wollen, wirkt Weltfremd und amüsiert schon ein wenig.
      46 2 Melden
    • Charlie Brown 05.06.2016 16:02
      Highlight Highlight @Theor: Klar, darf er. Hat er ja auch sonst in jedem Artikel zum BGE gemacht, auch wenn diese nicht als Kommentar grkennzeichnet waren. 😉
      26 2 Melden
    • legis 05.06.2016 17:17
      Highlight Highlight Das pure Schäfchentum scheint mir entgegen. “Wenn 4 von 5 dagegen sind, ist eine Idee gescheitert...blabla“
      Das ist Schwachsinn an sich! Schon mal von der Dummheit der Masse gehört? Nur weil alle etwas machen ist es noch lange nicht richtig!
      11 32 Melden
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  • Evenwhenthewaterscold 05.06.2016 14:21
    Highlight Highlight Ich habe watson noch nie so einseitig erlebt bei einem politischen Thema...
    122 21 Melden
    • sowhat 05.06.2016 17:28
      Highlight Highlight .... und genau das erwarte ich von einem Newsportal mit Profil, jedenfalls in einem Text der als 'Kommentar' gekennzeichnet ist. Du nicht?
      13 10 Melden
  • Str ant (Darkling) 05.06.2016 13:49
    Highlight Highlight Ich hab ja die schmale hoffnung das die 25-30% range erreicht wird das wäre genial
    23 51 Melden
    • Andi Amo 05.06.2016 23:27
      Highlight Highlight Geändert hätte es aber rein genau gar nichts :-)
      0 1 Melden
  • ostpol76 05.06.2016 13:40
    Highlight Highlight Schön wenn man so einer eindeutigen Niederlage noch etwas positives abgewinnen kann.
    Aber träumen ist ja nicht verboten ;-)
    67 11 Melden
  • Hackphresse 05.06.2016 13:36
    Highlight Highlight Nimmt mich wunder wann wieder darüber abgestimmt wird. Das Gedächtnis der Stimmbürger ist bekanntlich kurz. Das BGE ist bald vergessen und das Jammern kehrt wieder ein, sobald es zu spät ist. Wenn man zum Beispiel an die Abstimmung über die U-Bahn in Zürich denkt, auch so ein Fall.
    14 18 Melden
    • Hercules Rockefeller 05.06.2016 14:08
      Highlight Highlight Du vergleichst Äpfel mit Birnen Hackphresse.
      13 6 Melden
    • Hackphresse 05.06.2016 15:04
      Highlight Highlight Ich vergleiche 2 verpasste Chancen.
      Bei der einen gibts nach 40 Jahren nichts mehr zu rütteln, bei der anderen kann man noch was machen und wieder darüber abstimmen.
      4 8 Melden
  • Töfflifahrer 05.06.2016 13:30
    Highlight Highlight Ich glaube nun ist die Diskussion, wie die notwendige Transformation erfolgen soll gestartet. Ich habe nicht mit einem Ja gerechnet aber ein grosses Ziel die Zukunft anzugehen ist geschafft.
    Wichtig ist nun, dass die Diskussion weitergeht, denn den Kopf in den Sand stecken können wir uns nicht mehr leisten.
    36 12 Melden
  • koks 05.06.2016 13:29
    Highlight Highlight All diese Gold-Autos, Goldstücke, Goldpropaganda nervt extrem. Peinlicher Populismus.
    42 45 Melden

«Wir haben es in der Hand, ein Massensterben zu verhindern»

Die Artenvielfalt ist in den letzten 50 Jahren dramatisch gesunken. Das zeigt der WWF in seiner neuesten Ausgabe des Living Planet Index auf. Zum Glück findet ein Umdenken bei den Menschen statt. Das sagt Thomas Vellacott, CEO des WWF Schweiz. 

60 Prozent der Tierarten sind in den letzten 50 Jahren verschwunden. Ist es also gerechtfertigt, von einem sechsten Massensterben zu sprechen? Ja, heute sterben 100 bis 1000 Mal mehr Arten aus als in vergangenen Zeiten. Das ist einmalig – und wir Menschen sind die Ursache. Der Living Planet Index des WWF untersucht die Populationstrends und zeigt so Veränderungen sehr früh an.

Ist dieses Massensterben nicht mehr aufzuhalten? Die kurze Antwort lautet: doch. Taucht man tiefer in die Daten ein, …

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