Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
In this photo taken on June 11, 2014, a taxi driver protests against Uber during a 24 hour taxi strike in Madrid, Spain. In a statement Saturday July 22, 2017, the city of Madrid has asked Spain's anti-trust watchdog to investigate whether Uber's new airport transport service violates fair competition laws saying tariffs may violate several articles of the Law of Unfair Competition and consumer rights if they are below the cost of providing the service. (AP Photo/Paul White)

Uber Pop ist auch in anderen Ländern umstritten, wie dieses Bild von einer Demonstration in Madrid zeigt. Bild: AP

Analyse

Das Ende von Uber Pop in Zürich: Wie es der Konzern kommuniziert – und wie es wirklich war

Man wolle den Fahrern die Möglichkeit geben, Geld zu verdienen und die lokale Wirtschaft unterstützen, begründet Uber das Aus seines Billigdienstes in Zürich. Ein Blick zurück zeigt jedoch: der Konzern geriet zuletzt juristisch und politisch immer stärker unter Druck. Die ganze Entwicklung in 9 Schlagzeilen. 



Ab heute ist Schluss: Uber stellt seinen umstrittenen Amateur-Fahrdienst Uber Pop in der Stadt Zürich ein. Dies gab der Konzern gestern kurzfristig in einer Medienmitteilung bekannt. Darin begründet er den Schritt wie folgt:

«Mit der Konzentration des Angebots möchte es Uber angehenden Fahrern ermöglichen, mit dem Fahren Geld zu verdienen und einen Beitrag zur lokalen Wirtschaft zu leisten.»

Wirklich? Wie stark der Konzern in Zürich unter Druck geriet, zeigt ein Blick auf die Schlagzeilen der letzten zweieinhalb Jahre:

November 2014: «Uber startet umstrittenen Taxidienst in Zürich» – Tages-Anzeiger

Uber Pop kommt nach Zürich. Das neue Billigkonzept sieht vor, dass private Autofahrer Passagiere mitnehmen können, ganz ohne Taxilizenz. Dies im Gegensatz zu den professionellen Fahrern von Uber X. Entsprechend sind Fahrten mit Uber Pop auch nochmals ein ganzes Stück günstiger als jene mit Uber X.

Die Nachricht macht die Runde – begleitet von ersten kritischen Tönen. Medien verweisen darauf, dass der Dienst in Deutschland im Zentrum eines heftigen Taxistreits steht. Die Zürcher Stadtpolizei räumt ein, dass es schwierig zu kontrollieren ist, ob jemand eine Person privat befördert oder dies gewerbsmässig tut. Denn: Private dürfen höchstens zwei Mal pro Monat gegen Geld befördern, sonst handeln sie illegal. 

März 2015: «Uber in Zürich unter Druck» – NZZ

Das Frankfurter Landgericht verbietet Uber Pop. Die Luft werde deshalb auch in Zürich dünner für den Taxidienst, konstatiert die NZZ. Die Taxibranche gibt sich noch defensiv: Man wolle die Entwicklung beobachten und allenfalls eine Beschwerde bei der Wettbewerbskommission prüfen. Auch die Politik nähert sich dem Thema zaghaft an. Zwei SVP-Gemeinderäte der Stadt Zürich wollen wissen, wie das Gewerbe vor der neuen Konkurrenz durch Uber geschützt werden kann. Der Stadtrat lässt sie wissen, es gebe keine juristische Grundlage, Ubers Aktivitäten unter die Taxiverordnung zu stellen oder gar zu verbieten.

August 2015: «Flughafen Zürich ärgert sich über Uber-Taxis» – Schweiz am Sonntag

Der Ton wird eisiger. «Die Uber-Taxis sind zu einem echten Problem geworden», sagt Rudolf Näpflin, Vertreter der IG Airport Taxi Fahrer Zürich. Immer wieder komme es zu Wortgefechten, weil Uber-Taxis in die offizielle Taxi-Wartezone drängten. Der Laien-Dienst Uber Pop ist ihm dabei ein besonderer Dorn im Auge. Auch Flughafen-Sprecherin Sonja Zöchling sagt: «Wir sehen es nicht so gerne, wenn Uber-Taxis Passagiere am Flughafen aufnehmen.»

A taxi at arrival terminal 2 at Zurich Airport in Kloten in the canton of Zurich, Switzerland, pictured on February 18, 2013. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Ein Taxi beim Ankunftsterminal 2 am Flughafen Zuerich in Kloten im Kanton Zuerich, aufgenommen am 18. Februar 2013. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Die Taxifahrer am Flughafen goutierten die neue Konkurrenz nicht. Bild: KEYSTONE

Dezember 2015: «Spontane Taxi-Demo aus jahrelang unterdrückter Wut» – Blick

Die Polizei büsst in Zürich an einem Tag rund 30 Fahrer konventioneller Taxis für verschiedene kleinere Vergehen – etwa, weil sie die Ruhezeiten nicht eingehalten hatten. Da haut es den Täxelern den Nuggi raus: Weil sie sich gegenüber der Billigkonkurrenz ungerecht behandelt fühlen, veranstalten sie spontan ein Hupkonzert durch die Zürcher Innenstadt, stellen ihre Wagen auf der Strasse quer und blockieren den Verkehr. Die Taxisektion Zürich fordert, dass Uber Pop verboten oder zumindest streng kontrolliert wird.

Februar 2016: «Mehr Klarheit im Zürcher Taxi-Dschungel» – NZZ

Der Zürcher Regierungsrat präsentiert eine Vorlage für ein neues Taxi-Gesetz. Dieses soll schlank und liberal daherkommen. Doch Taxi-Services wie Uber sind davon nicht betroffen. Die Regierung stellt sich auf den Standpunkt, dass der Dienst gleich zu behandeln sei wie andere Limousinenservices. Im Gegensatz zu den konventionellen Taxis hätten diese schliesslich auch nicht das Privileg, Kunden auf öffentlichen Standplätzen aufzuladen oder Busspuren zu benutzen.

Dezember 2016: «Über 500 Strafverfahren gegen Uber-Fahrer» – SRF

Nun bekommen die Uber-Pop-Fahrer allerdings die harte Hand des Gesetzes zu spüren. Die SRF-Sendung «10vor10» berichtet von über 500 Strafverfahren gegen Chauffeure. Die meisten davon sollen regelmässig Passagiere befördert haben, obwohl sie nicht über die entsprechende Bewilligung verfügten. Die Kantonspolizei Zürich erwischte demnach 139 Fahrer des Billigdienstes, die Stadtpolizei 79. Offenbar versuchten die Fahrer, den Strafen mit Tricks zu entgehen: Etwa, in dem sie Passagiere bitten, vorne einzusteigen, damit es den Anschein macht, als handle es sich um eine private Fahrt. 

Mai 2017: «Schweizer wollen Regeln für Uber» – Schweiz am Sonntag

Die Schweizer Bevölkerung will strengere Vorschriften für Uber-Fahrer. Zu diesem Schluss kommt eine Umfrage des Instituts Marketagent mit über tausend Teilnehmern. 44 Prozent sprechen sich darin für eine stärkere Reglementierung von Uber aus, nur 23 Prozent dagegen. Ein Drittel der Befragten hat keine Meinung.

Juni 2017: «Uber-Pop-Fahrten sind strafbar» – Limmattaler Zeitung

Uber-Pop-Fahrer, die über keine Bewilligung zum berufsmässigen Personentransport verfügen, handeln häufig illegal. Dies hält der Zürcher Regierungsrat in seiner Antwort auf eine Anfrage aus dem Kantonsrat fest. Die Fahrer genügten zwar den Anforderungen des kalifornischen Online-Unternehmens, verstiessen aber gegen Schweizer Recht. 

August 2017: «Uber stoppt Pop-Service» – Blick

Uber stellt den umstrittenen Laien-Service in Zürich ein. Die Uber-Pop-Fahrer haben drei Monate Zeit, sich eine Taxi-Lizenz zu besorgen, damit sie künftig unter dem Label Uber X arbeiten können.

In der Kommunikationsabteilung von Uber setzt ein gewiefter Mitarbeiter daraufhin folgende Zeilen auf:

«Mit der Konzentration des Angebots möchte es Uber angehenden Fahrern ermöglichen, mit dem Fahren Geld zu verdienen und einen Beitrag zur lokalen Wirtschaft zu leisten.»

Schluss mit Uber Pop in Zürich – die News zum Nachlesen

Das könnte dich auch interessieren:

CVP fährt grosse Negativ-Kampagne gegen andere Parteien – die Reaktionen sind heftig

Link zum Artikel

Die amerikanische Agentin, die Frankreichs Résistance aufbaute

Link zum Artikel

Wo du in dieser Saison Champions League und Europa League sehen kannst

Link zum Artikel

Matheproblem um die Zahl 42 geknackt

Link zum Artikel

15 Bilder, die zeigen, wie wunderschön und gleichzeitig brutal die Natur ist

Link zum Artikel

Keine Angst vor Freitag, dem 13.! Diese 13 Menschen haben bereits alles Pech aufgebraucht

Link zum Artikel

Warum wir bald wieder über den Schweizer Pass reden werden

Link zum Artikel

«Ich bin … wie soll ich es sagen … so ein bisschen ein Arschloch-Spieler»

Link zum Artikel

Röstigraben im Bundeshaus: «Sobald ich auf Deutsch wechsle, sinkt der Lärm um 10 Dezibel»

Link zum Artikel

Eine Untergrund-Industrie plündert Banking-Apps wie Revolut – so gehen die Betrüger vor

Link zum Artikel

Shaqiri? Xhaka? Von wegen! Zwei Torhüter sind die besten Schweizer bei «FIFA 20»

Link zum Artikel

YB droht Bickel mit Gericht, nachdem er als Sportchef 40 Mio. verlochte

Link zum Artikel

Der Kampf einer indonesischen Insel gegen den Plastik

Link zum Artikel

So erklärt das OK der Hockey-WM in der Schweiz die Ähnlichkeit zum Tim-Hortons-Spot

Link zum Artikel

Die Geschichte von «Ausbrecherkönig» Walter Stürm und seinem traurigen Ende

Link zum Artikel

«In der Schweiz gibt es zu viel Old Money und zu wenig Smart Money»

Link zum Artikel

Wie gut kennst du dich in der Schweiz aus? Diese 11 Rätsel zeigen es dir

Link zum Artikel

«Informiert euch!»: Greta liest den Amerikanern bei Trevor Noah die Leviten

Link zum Artikel

So schneiden die Politiker im Franz-Test ab – wärst du besser?

Link zum Artikel

Migros Aare baut rund 300 Arbeitsplätze ab

Link zum Artikel

«Ich hatte Sex mit dem Ex meiner besten Freundin…»

Link zum Artikel

Alles, was du über die neuen iPhones und den «Netflix-Killer» von Apple wissen musst

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

38
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
38Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Ökonometriker 10.08.2017 22:19
    Highlight Highlight Bis jetzt funktioniert UberPop noch. Wenn es abgeschaltet wird, ist für mich persönlich meine heutige Lösung - ÖV & Uber - nicht mehr attraktiv. Dann wird eben wieder Auto gefahren.
  • YOURTAXI 10.08.2017 19:38
    Highlight Highlight Bitte nutze ein alternativ, YOURTAXI – Die neue Taxi-App
    Transparente Preise, professionelle Fahrer, faire Arbeitsbedingungen, 24 / 7
    www.yourtaxigmbh.ch
    Benutzer Bild
    • emc2 10.08.2017 20:25
      Highlight Highlight Wieso braucht eure App den Zugriff auf meine Kamera? Verweigere ich das, lässt sich die App nicht starten. Schade... (Android 7.1.2)

    • YOURTAXI 10.08.2017 22:06
      Highlight Highlight Wegen Profil Bild braucht man Kamera Zugriff.
      Benutzer Bild
  • MaxHeiri 10.08.2017 09:47
    Highlight Highlight Man muss Uber recht geben, dass ohne ihr forsches Auftreten, sie in der Schweiz gar nie Fuss hätten fassen können.
    Bis alle Behörden ihre Einwilligung gegeben hätten, wären sie jetzt noch nicht hier.
    • Hierundjetzt 10.08.2017 14:21
      Highlight Highlight Selbstverständlich. Es ist ja alles sooo unglaublich stier hier in der Schweiz...

      Also wenns einen nicht betrifft. Sonst wird dann sofort und auf Vorart reklamiert.

      Der MaxHeiri zahlt einfach via höhere Steuern die steigenden Sozialkosten, weil der Pop-Fahrer keine Sozialabgaben bezahlt.

      Auch die Unfallkosten bezahlt unser Max aus eigener Tasche, weil keine Versicherung JE sein Schädeltrauma sowie seinen Arbeitsausfall (!) bezahlt, da der Popfahrer schwarz arbeitet. Aber hey, unser Max hat dafür voll viel gespart!
    • MaxHeiri 10.08.2017 19:58
      Highlight Highlight Nocheinmal für dich lieber Hierundjetzt:
      Jeder Selbstständige muss sein Einkommen bei der SVA melden. Das gilt für jeder Uber Pop Fahrer. Man verbietet Putzkräften ja auch nicht selbstständig weil dort evtl. öfters geschummelt wird.
      Als Selbstständiger bin ich verpflichtet eine Haftpflichtversicherung sowie eine Betriebs-Unfallversicherung abzuschliessen. Im Land der Versicherungen sind diese auch preiswert.

      Mich störrt aber allgemein dein Pessimismus. Wenn alle so wären, würde bei uns kaum was Neues entstehen.
    • Hierundjetzt 10.08.2017 21:46
      Highlight Highlight Das ist reine Theorie lieber Max. Die Schwarzarbeit wird in der Schweiz mit einem Volumen von 4 - 10 Milliarden geschätzt.

      Praktische Gründe sprechen von einem regulären angemeldeten Job: Zuerst einmal der extrem kleine Verdienstumfang (von Pop alleine kannst du nicht leben), dann die Arbeitszeiten: Nur wenn ich Langzeitarbeitslos bin, zum Sozialamt muss oder ich mich stark verschuldet habe bin ich 24/7 unterwegs. Nicht als Creative Director oder Investmentbanker.

      Darum behalte ich das Geld auch für mich, es ist "für mich" zum nackten überleben gedacht. Nicht for fön wie Uberlein sagt

  • giandalf the grey 10.08.2017 09:43
    Highlight Highlight Das ist als hätte der Neanderthaler den Homo Sapiens verklagt und gewonnen. Sorry aber es der natürliche Lauf der Dinge dass alte, nicht so leistungsfähige Konzepte irgendwann abgelöst werden, kommt drauf klar und sterbt aus.
    • giandalf the grey 10.08.2017 17:36
      Highlight Highlight Im Fall von Uber offensichtlich schon, sonst müsste man es ja nicht zum Schutz des älteren Konzepts verbieten.
    • Harpist 10.08.2017 20:35
      Highlight Highlight Es wird nicht zum Schutz des älteren Konzeptes verboten, sondern weil es gegen die für alle geltenden Gesetze verstösst....
    • giandalf the grey 10.08.2017 21:13
      Highlight Highlight Nein es wurde mit neuen Gesetzen die nun gelten verboten. Es kommt einem Verbot gleich wenn du Gesetze so konstruierst, das genau etwas nicht mehr geht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DerTaran 10.08.2017 09:27
    Highlight Highlight Uber bringt dem Taxigewerbe den schon länger benötigten Wettbewerb.

    POP muss nicht sein, aber die hohen Taxipreise (und die unfreundlichen Fahrer) auch nicht.

    Das automatische Abrechnen und die Kontrolle der Strecke durch Uber verhindert auch die kleinen Nebengeschäfte der Fahrer (z.B. Extrarunden fahren oder Rausgeld einbehalten).
  • Lexxus0025 10.08.2017 09:18
    Highlight Highlight Schweizer wollen Regeln für uber, aber nur 44% für regelungen...für die aussage fehlen ein paar prozentpunkte.
    Hallo Wirtschaftsdiktatur.
  • lkay 10.08.2017 08:26
    Highlight Highlight Anstatt nur zu protestieren, würden Taxifahrer besser ihr Angebot überdenken. Uber funktioniert weil die App, Angebot und Nachfrage geographisch zusammenbringt. Der nächste Kunde wird automatisch mit dem nächsten Fahrer verbunden. Währenddessen stehen die Taxis immernoch am Bahnhof rum und warten bis jemand einsteigt.
    Eine App wäre zum Beispiel eine Idee (wie in Berlin). Auch der Umgangston und etwas mehr Service, z.b eine Flasche Wasser für die Fahrt, würde helfen die Situation zu entspannen. Stattdessen geht man aber vorher Gericht oder hupt in der Gegend rum.
    • Karl33 10.08.2017 09:03
      Highlight Highlight Du willst Dumpingpreise fürs Befördertwerden, und dann erdreistest dich, eine Flasche Wasser und noch mehr Service zu verlangen? Wer Billig zahlt, soll Billig kriegen.
    • Sauäschnörrli 10.08.2017 09:19
      Highlight Highlight http://www.watson.ch/Digital/Schweiz/896173753-Kann-die-neue-Schweizer-Taxi-App-«go!»-Uber-das-Wasser-reichen--–-Der-Vergleich
    • dorfne 10.08.2017 09:22
      Highlight Highlight Stimme Ihnen zu. Aber auch wenn es nicht Inhalt des Artikels ist: Dass Uber darauf besteht, dass die Fahrer selbständige Unternehmer sind, um keine Sozialleistungen zahlen zu müssen, ihnen dann aber alles vorschreibt, z.B. Dumpingpreise usw., das muss bekämpft werden. Ich boykottiere Uber konsequent!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Schönbächler 10.08.2017 08:18
    Highlight Highlight #freiemarktwirtschaftschweiz

    ironie aus
    • pun 10.08.2017 08:52
      Highlight Highlight #freiemarktwirtschaftbisdielöhnesotiefsinddassarbeitendemenschenaufsozialhilfeangewiesensind #subventionenfürarschlochfirmenistauchkeinefreiemarktwirtschaft
    • reaper54 10.08.2017 08:55
      Highlight Highlight Wollen Sie eine freie Marktwirtschaft ala Trump?
      Kein Krankenkassenobligatorium keine Sozialversicherung alle Macht den Konzernen...
      Momoll sehr gute Idee...
    • 7immi 10.08.2017 08:55
      Highlight Highlight #rechtsstaatschweiz
      sozialkostendumping und illegarer berufsmässiger personentransport sind nunmal nicht rechtens und zu recht von der suva angezeigt. damit die freie marktwirtschaft funktioniert müssen für alle die gleichen gesetze gelten und durchgesetzt werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zwingli 10.08.2017 08:14
    Highlight Highlight Aufpassen in der Zukunft!

    Uber gewährt allen bestehenden Uber Pop und zukünftig neu beitretenden Fahrern drei Monate lang das Fahren unter dem Label Uber X. Erst nach Ablauf dieser drei Monate besteht Uber auf eine entsprechende Zulassung. Bis dahin können diese Fahrer unbehelligt illegal Personen befördern. Denn ohne die Unterscheidung zwischen Uber Pop und Uber X in der App dürfte es für Kundschaft und Polizei gleichermassen schwierig werden, die schwarzen Schafe auszumachen.

    https://www.siedepunkt.ch/warum-das-fahren-mit-uber-x-ab-heute-gefahrlich-fur-dich-ist/
  • N. Y. P. D. 10.08.2017 08:05
    Highlight Highlight «Mit der Konzentration des Angebots möchte es Uber angehenden Fahrern ermöglichen, mit dem Fahren Geld zu verdienen und einen Beitrag zur lokalen Wirtschaft zu leisten.»

    Für wie verblödet hält Uber eigentlich uns hier in der Schweiz ?
    Seit der rhetorische unbedarfte und geistig unterentwickelte Vollpfosten im Weissen Haus regiert, scheint die Dummheit auch auf amerikanische Firmen abzufärben.

    Eine Frechheit uns mit so einem Wisch abzuspeisen.
    • MaxHeiri 10.08.2017 09:45
      Highlight Highlight Ist eine Angebotserweiterung indem mehr Arbeitsplätze geschaffen werden, kein Beitrag für die lokale Wirtschaft?
    • Hierundjetzt 10.08.2017 14:22
      Highlight Highlight Seit wann ist Schwarzarbeit eine "Angebotserweiterung" wo lernt man diesen Chabis?
    • Sherlock.H 15.08.2017 17:34
      Highlight Highlight Dieses Marketing-Geschwafel von diesen Kackbratzen regt mich auch auf. Sagt viel über solche Firmen aus, wenn sie eine Verkleinerung des Angebots (vor allem, wie hier, durch juristischen Druck von aussen) als tolle, kundenfreundliche Neuerung verkaufen wollen. Zeigt deutlich, was solche Firmen von ihren Kunden halten...
  • rodolofo 10.08.2017 07:39
    Highlight Highlight Wenn das Taxi zu billig wird, nehmen weniger Leute den Bus, oder gehen zu Fuss, was wiederum schlechter für die Umwelt ist.
    Manchmal ist es also besser, wenn gewisse Dinge teuer bleiben und damit auch einen "Elitären Glanz" behalten!
    Wenn Kreti und Pleti sich in Billigst-Taxis lümmeln, die von einem ausgemergelten Fahrer in Eigenregie rund um die Uhr gefahren, repariert und angemalt werden, dann haben wir ultra-liberale "3.Welt-Verhältnisse".
    Eine solche "Drittweltisierung" wurde im vornehm-gediegen Zürich gerade noch einmal abgewendet...
    Uff, das war uber knapp!
    • Zwingli 10.08.2017 08:49
      Highlight Highlight Der Preis ist mir eigentlich egal. Was mir nicht egal ist, dass Taxi Fahrer die Fahrt verweigern weil sie zu kurz ist.
    • dorfne 10.08.2017 09:29
      Highlight Highlight Was denken sich all die Blitzer nur? Sind es etwa die gleichen Leute, die in diesem Forum schreiben, dass sie dann später keine AHV kriegen, weil die Rentner ihnen jetzt schon alles wegnehmen? Durchschauen sie nicht, dass es solche "Firmen" (Dumpinglöhne, keine Sozialabgaben und keine Steuern zahlen) sind, die den Sozialstaat untergraben??
    • α Virginis 10.08.2017 09:34
      Highlight Highlight "Drittweltisierung", was für ein Wortkonstrukt! Bravo!
      Schon wieder so eine Kreation, die nur Verachtung anderen gegenüber zum Ausdruck bringt. Was soll denn dieses Gepolter in feinster SVP-Manier? Waren Sie denn schon mal in einem "3.Welt-Land"? Wie können Sie sich anmassen, alle Uber-Fahrer als "ausgemergelte Fahrer" welche ihre Wagen "in Eigenregie rund um die Uhr fahren, reparieren und anmalen" zu bezeichnen? das ist meiner Meinung nach sehr grenzwertig und eigentlich kaum ernst zu nehmen.

      Viel Spass in Ihrer "elitären" Blase.
  • Biggie Smalls 10.08.2017 07:24
    Highlight Highlight also uberPOP funktioniert weiterhin :)

Nestlé will Wasser aus Naturparadies in Florida abpumpen – Umweltschützer laufen Sturm

Im Norden Floridas will Nestlé Wasser aus dem einzigartigen Ökosystems des Santa Fe River entnehmen und in Flaschen abfüllen. Umweltschützer laufen Sturm. Der Konzern betont, sich an die geltenden Gesetze halten zu wollen – doch die lokalen Behörden haben Fragen.

Die Ginnie Springs sind ein beliebter Ausflugsort entlang des Santa Fe Rivers. Familien verbringen hier ihre Tage mit Schnorcheln, Grillieren und Schwimmen und Instagramer posieren auf dem kristallklaren Wasser der kleinen Seen, die von unterirdischen Quellen gespeist werden.

Doch nun stehen die idyllischen Quellen im Zentrum einer Kontroverse. Ausgelöst wurde diese von Plänen des Schweizer Lebensmittel-Multis Nestlé. Dieser will das Quellwasser in PET-Flaschen abfüllen und an den Mann …

Artikel lesen
Link zum Artikel