Schweiz
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Des journalistes du groupe Tamedia Publications Romandes (Le Matin, 24heures, Tribune de Geneve et 20minutes) manifestent pendant une greve ce mercredi 4 juillet 2018 a Lausanne. Les journalistes de Tamedia Publications Romandes ont fait greve des mardi 16h00. Ils poursuivront leur mouvement jusqu'a mercredi soir minuit. Ils exigent que l'editeur zurichois renonce notamment aux licenciements prononces depuis le mois de juin. (KEYSTONE/Valentin Flauraud)

Streikende Redaktionsmitglieder vor dem Tamedia-Sitz in Lausanne. Bild: KEYSTONE

Tamedia droht streikenden Mitarbeitern mit sofortiger Entlassung

Die Unternehmensspitze des grössten Schweizer Medienhauses reagiert scharf auf den Streik von vier Westschweizer Redaktionen. Derweil solidarisieren sich die Tamedia-Journalisten aus der Deutschschweiz mit den Streikenden – und üben deutliche Kritik am Verhalten des Verlagshauses.



Seit gestern um 16 Uhr befinden sich die Journalisten der Westschweizer Tamedia-Zeitungen «Tribune de Genève», «24 heures», «Le Matin» und «Le Matin Dimanche» im Streik. Die Niederlegung der Arbeit soll bis heute Mitternacht fortdauern. Der Streik war gestern von einer deutlichen Mehrheit von 88 Prozent des Redaktionspersonals beschlossen worden, wie die Gewerkschaften Syndicom und Impressum bekanntgegeben hatten.

Streik wird fortgesetzt

Die Angestellten des Medienkonzerns Tamedia in der Westschweiz führen ihren Streik fort. Gleichzeitig wollen Redaktions- und Gewerkschaftsvertreter unter der Leitung der kantonalen Einigungsstelle mit der Unternehmensspitze verhandeln.

Das hat die Generalversammlung der Redaktorinnen und Redaktoren am Mittwoch in Lausanne beschlossen. Sie hat eine Delegation aus Mitgliedern der Personalkommission und von den Gewerkschaften mit den Verhandlungen vom Donnerstag beauftragt, wie der Berufsverband Impressum mitteilte. (sda)

Die Streikenden verlangen vom Zürcher Medienkonzern, dass er auf die Kündigungen beim «Le Matin» verzichtet und sich für den Erhalt der Medienvielfalt in der Westschweiz engagiert. Tamedia hatte vergangenen Monat angekündigt, die Printausgabe von «Le Matin» – der meistgelesenen Zeitung der Romandie –  auf Ende Juli einstellen. 41 Mitarbeitenden droht der Verlust des Arbeitsplatzes. Das Medium soll es nur noch online geben, mit einer 15-köpfigen Redaktion.

Die Reaktion des grössten Medienkonzerns der Schweiz fällt heftig aus. Gestern hatte Tamedia die Mitarbeitenden bereits dazu aufgerufen, unverzüglich wieder an die Arbeit zu gehen. Zusätzlich drohte die Unternehmensspitze mit einer Kündigung des Gesamtarbeitsvertrags (GAV), sollte der Streik nicht beendet werden.

In einer internen E-Mail von heute morgen ging Serge Reymond, Mitglied der Unternehmensleitung, noch einen Schritt weiter. Streikenden Mitarbeitern, die sich nicht heute bis 11 Uhr bei ihren Vorgesetzten meldeten, um die Arbeit wiederaufzunehmen, droht das Unternehmen mit der fristlosen Entlassung. 

Tamedia sieht sich im Recht, die Arbeitsverträge mit den Streikenden unverzüglich aufzulösen und sei nicht dazu verpflichtet, die vertraglichen Kündigungsfristen einzuhalten. Ausserdem hätten die Streikenden keinerlei Anspruch auf Leistungen aus einem allfälligen Sozialplan.

Des journalistes du groupe Tamedia Publications Romandes (Le Matin, 24heures, Tribune de Geneve et 20minutes) entament une greve ce mardi 3 juillet 2018 a Lausanne. Les journalistes de Tamedia Publications Romandes font greve des mardi 16h00. Ils poursuivront leur mouvement jusqu'a mercredi soir minuit. Ils exigent que l'editeur zurichois renonce notamment aux licenciements prononces depuis le mois de juin. (KEYSTONE/Laurent Darbellay)

Bild: KEYSTONE

Harsche Kritik der Deutschschweizer Tamedia-Journalisten

Die Deutschschweizer Redaktorinnen und Redaktoren erklärten in einer am Mittwochmittag veröffentlichten Erklärung ihre Solidarität mit den streikenden Kollegen in der Romandie aus. Auch sie «seien höchst besorgt über die dramatisch erodierende Medienvielfalt in der Schweiz», heisst es in dem Schreiben, das watson vorliegt. Auch in der Deutschschweiz habe die Medienkonzentration «ein besorgniserregendes Ausmass» angenommen. 

Man habe grösstes Verständnis für den Streik der  Kollegen in der Romandie. Die Deutschschweizer Journalisten «sind enttäuscht über unseren Arbeitgeber, der in einer ersten Reaktion keine bessere Antwort hatte, als den streikenden Kolleginnen und Kollegen mit einer unilateralen Kündigung des gültigen Gesamtarbeitsvertrags zu drohen».

Die Personalkommissionen der Deutschschweizer Tamedia-Zeitungen sowie der Produktion zeigen sich in der Erklärung «konsterniert über die neuesten, weitreichenden Sparentscheide, welche die Geschäftsleitung von Tamedia derzeit sowohl in der Westschweiz wie in der Deutschschweiz umsetzt ». Dabei sei weder die Öffentlichkeit noch die Belegschaft angemessen über das Ausmass dieses Stellen- und Leistungsabbaus informiert worden

Die Solidaritätserklärung beinhaltet vier «dringende Forderungen» an Eigentümer, Verwaltungsrat, Verleger und Geschäftsleitung von Tamedia. Diese werden dazu aufgefordert:

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Video: srf/SDA

Demonstration in Lausanne

Derweil versammelten sich die Streikenden am Mittwochmittag am Bahnhof von Lausanne zu einer Demonstration. Um 17 Uhr soll dann auf einer Vollversammlung über das weitere Vorgehen beraten werden.

Im schwelenden Arbeitskampf hat Tamedia am Mittwochmorgen die Schlichtungsstelle in kollektiven Arbeitsstreitigkeiten des Kantons Waadt gebeten, in den Konflikt einzugreifen. Der Medienkonzern fordert die Gewerkschaften auf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren und einen Sozialplan auszuhandeln.

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Video: srf

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37Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Göschene-Eirolo 05.07.2018 09:00
    Highlight Highlight Arbeitgeber sind nur so lange Sozialpartner, wie es ihnen gut geht und der Umsatz stimmt.

    Ich erkläre mich mit allen Streikenden solidarisch!
    4 0 Melden
  • know your limits 05.07.2018 01:55
    4 0 Melden
  • wädenswiler 04.07.2018 23:36
    Highlight Highlight Tamedia ist eine Krake, die ihresgleichen sucht. Zum Glück arbeite ich nicht mehr dort! Was da abgeht, geht auf keine Kuhhaut. Solchen Konzernen muss ein Riegel geschoben werden, sonst fressen die alle anderen auf.
    4 0 Melden
  • Don Alejandro 04.07.2018 21:13
    Highlight Highlight Es war einmal ein gutes Verlags- und Zeitungshaus.... Das Monopol, dann die Macht und nun die Arroganz nach innen und aussen.
    7 0 Melden
  • Regas 04.07.2018 21:02
    Highlight Highlight Wenn eine Zeitung nicht mehr rentiert weil die Abonnenten davonlaufen und die Werbung fehlt, dann muss sie halt eingestellt werden, und das freigestellte Personal muss neue Jobs suchen. Das ist zwar hart, aber anders geht es nicht. Wozu etwas Produzieren das nicht mehr gebraucht wird? Greift der Staat mit Subventionen ein wird eine Zeitung aufrecht erhalten die nur noch wenige lesen. Geldverschwendung nennt man das dann.
    4 5 Melden
  • Dirk Leinher 04.07.2018 20:56
    Highlight Highlight Obwohl ich jeder weiteren Konzentration in der Medienwelt ablehnend gegenüber stehe, sehe ich im Niedergang der traditionellen Medienhäuser eher ein hausgemachtes Problem, es werden ja eh nur noch der Einheitsbrei der Agenturmeldungen veröffentlicht, die Medienhäuser haben einfach die Daseinsberechtigung aufgrund mangelnder journalistischer Vielfalt verloren. Jede Schliessung verschlimmert jedoch die Mediendiktatur einfach noch mehr.
    4 0 Melden
  • bfm 04.07.2018 20:23
    Highlight Highlight Was haben TA und Weltwoche gemeinsam?
    Beide haben uns früher mit wunderbaren Presseprodukten bedient, aber ab Zeitpunkt x ging's bachab; bei der Weltwoche schon vor vielen Jahren (spätestens mit Köppel), bei TA seit ca. drei Jahren Jahren schleichend, seit wenigen Monaten jedoch in einer sogartigen Abwärtsspirale.
    5 1 Melden
  • leu84 04.07.2018 19:19
    Highlight Highlight Man muss auch auf den Zusammenhalt der Schweiz acht geben. Ich war die letzten drei Tage geschäftlich zum ersten Mal in Genf. Mir ist aufgefallen, dass es da viele Deuschschweizer Unternehmen (im Mittel- und unterem Segment) hat, welche ihre Hauptsitze in Basel oder Zürich haben. Inkl. die hier genannten Zeitungen. Wenn dann wieder eine Entlassungwelle anbahnt, dann verstehe ich die Romands, dass dann alle gegenüber uns zornig sind. Man muss sie nicht mögen, aber ich habe 2-3 Plätze gesehen, weshalb die GenferInnen keine Franzosen sind und sein wollen.
    1 1 Melden
  • The Origin Gra 04.07.2018 18:55
    Highlight Highlight Tja, bald gibt nur noch Tamedia oder Ringier.
    Unabhängige, Differsivizierte Berichtserstattung ist eh Geschichte da Tamedia sich das aus dem Ausland zieht für alle Zeitungen.

    Und jetzt noch das.

    Nein, von mir bekommt Tamedia keinen Rappen mehr
    2 0 Melden
  • Gsnosn. 04.07.2018 17:33
    Highlight Highlight Das ist so eine richtige unsympathische Firma. Die Art wie sie mit Mitarbeiter umgeht ist nicht zeitgemäss, aber hauptsach die Aktionären sind ende Jahr glücklich!
    3 0 Melden
  • sealeane 04.07.2018 16:17
    Highlight Highlight Intransparent finde ich auch die informationsstrategie von Tamedia. Zumindest konnte ich bisher nur in einem kleinen Artikel vom Streik lesen. Von ihrer Drohung etc. schreiben sie nichts.
    Natürlich ist ein Streik in derSituation legitim... Und uch ich frage mich ob nicht mehr Geduld mit dem Tital angebracht wäre, siehe Subventionsankündigung...

    Mein Tagiabo hab ich schon vor ein paar jahren gekündigt. Dabei warich mla n Fan von ihm (und dabei gehör ich auch noch zur eher jüngeren Generation u30). Aber die Qualitäthat immer mehr abgenommen. Es geht zu oft ums Geld statt umd Qualität.
    62 4 Melden
  • IMaki 04.07.2018 15:36
    Highlight Highlight In Serge Reymonds E-Mail kommt ungeschminkt der Zynismus der heutigen TA-Führungsriege zum Ausdruck: Man kalkuliert ganz offensichtlich eine Niederlage vor Arbeitsgericht und die damit zusammenhängenden Entschädigungen ein. Die somit um Monate früher - als nach endlosen Verhandlungen - losgewordenen Mitarbeiter rechnen sich somit für das Unternehmen immer noch besser als ein Sozialplan. Dieses Gedankengut kam letztmals im 19. Jahrhundert zum Ausdruck - bevor Karl Marx seine Analyse vorlegte.
    127 3 Melden
  • Zeigefingerlutscher 04.07.2018 15:35
    Highlight Highlight Jetzt kam doch gerade erst die Meldung von BR Dodo Leuthard, dass die privaten Medien auch mit Subventionen beglückt werden sollen, weil die Qualität, insbesondere die der Kommentatoren, ein hohes Niveau beinhalten.

    Weshalb TA Media nun die Westschweizer Blätter abwürgen, bleibt mir ein Rätsel. Mehr Solidarität wäre zu wünschen.
    64 5 Melden
    • Eine_win_ig 04.07.2018 19:07
      Highlight Highlight Sie haben halt mit 20minutes eine Gratiszeitung mit höherer Reichweite im Angebot... und da kann man mehr Werbung zu höheren Preisen reinklatschen und das Niveau muss auch nicht überragend sein...
      1 0 Melden
  • äti 04.07.2018 15:32
    Highlight Highlight Tamedia nur noch übel. Selten so ein schlechtes Management erlebt. Strategie und Vision basieren nur noch auf Drohungen, Abbau und Minimalisierung - mickrig und äusserst dürftig.
    94 3 Melden
  • Electric Elefant 04.07.2018 14:50
    Highlight Highlight Noch eine unsymphatische Aktion dieses Konzerns... Geldgeile Manager, ein Chefredakteur der einfach nur noch eine Lachnummer ist, ständig sinkende Qualität ihrer Erzeugnisse und dazu noch aggressive unlautere Werbung (selbstverlängernde "Aktionen" für Abokunden).
    TA-Media befindet sich mittlerweile auf tiefstem Niveau! Da hilft nur noch Abo kündigen....
    94 2 Melden
  • Papa Swappa 04.07.2018 14:36
    Highlight Highlight Ok, genug ist genug, ich kündige das TA Abo. war sowieso überfällig
    99 7 Melden
  • B-Arche 04.07.2018 13:40
    Highlight Highlight Das ist eben Schweiz. Arbeitnehmerrechte == 0. Streikrecht? Nein. Die Schweiz wird immer mehr wie die USA ohne es zu merken. Sozialhilfeabbau, SVP, Anti-Multilateralismus, steigende Krankenversicherungsprämien, christlicher Fundalismus auf dem Vormarsch und Tiefsteuer als konservativer Hauptpunkt. Noch funktioniert es weil der Geldstaubsauger ins "sichere CHF-Land" funktioniert. Die Unterschicht hat Lohneinbussen hinzunehmen, der Mittelstand dünnt aus, und Politik interessieren nur Banken, Tiefsteuer und wohlhabende Investoren.

    So sah die USA 1970 aus.
    118 17 Melden
    • droelfmalbumst 04.07.2018 14:03
      Highlight Highlight bis froh gibt es kein Streikrecht... schau mal über die grenze hinaus was dort abgeht und wie "toll" die wirtschaft läuft... da wird ununterbrochen gestreikt... absoluter Schwachsinn... zudem bringt der streikt aber sowas von rein gar nichts.... im Gegenteil, er schadet umso mehr...
      46 154 Melden
    • Liselote Meier 04.07.2018 14:20
      Highlight Highlight Deutschland ist sie ziemlich am brummen, die Wirtschaft.

      Nach dem Landesstreik wurde das Proporzwahlsystem eingeführt, die 48 Stunden Woche ohne Lohneinbussen, eine AHV wurde in Angriff genommen usw. Für den Lohnarbeiter bringt es sehr wohl etwas als "Ultima Ratio" zu streiken.

      96 7 Melden
    • Astrogator 04.07.2018 14:25
      Highlight Highlight @droelfmalbumst: Was ist denn deiner Meinung nach eine effektive Alternative zum Streik?

      Übrigens dürfen wir in der Schweiz sehr wohl streiken, es wird lediglich in GAV Friedenspflicht vereinbart sowie Ausnahmen wie Polizei, Militär und ähnliches.
      65 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • einmalquer 04.07.2018 13:17
    Highlight Highlight Und ich habe jetzt den Tagi entlassen,
    das Abo gekündigt.

    Das Verhalten des Tagi passt zum Rechtskurs und Rutishauser und dazu, dass er Somm Asyl angeboten hat.

    Leider können viele diesem Verlag nicht ganz ausweichen, weil er so viele Regionalzeitungen hat.
    96 5 Melden
    • Lichtblau550 04.07.2018 19:36
      Highlight Highlight Zum Thema „Asyl“: das könnte doch watson den besten Tamedia- Journalisten anbieten. Spontan fällt mir da Ane Hebeisen vom Bund ein. Der schreibt oft grossartige Konzert- und Plattenkritiken.
      0 0 Melden
  • Hans Jürg 04.07.2018 13:13
    Highlight Highlight Ich drohe hiermit der TAMedia mit der sofortigen Kündigung meines Tages-Anzeiger-Abos.
    97 4 Melden
  • Troxi 04.07.2018 12:51
    Highlight Highlight Ich kenne zwar den GAv nicht, aber Tamedia sitzt am kürzeren Hebel. Die BV erlaubt ausdrücklich Streiks. Soll Tamedia die Leute entlassen, das Porto könnten sie sich allerdings sparen, denn es ist missbräuchlich.

    https://www.beobachter.ch/arbeit/arbeitsrecht/streik-droht-nun-die-kundigung
    72 4 Melden
  • olmabrotwurschtmitbürli 04.07.2018 12:40
    Highlight Highlight Eine fristlose Kündigung durch Tamedia wäre ein zuverlässiger Weg zu ein paar Monatslöhnen Entschädigung für die Betroffenen.

    Diese Drohung ist peinlich.
    258 17 Melden
    • Astrogator 04.07.2018 12:56
      Highlight Highlight Nein, sie ist nicht peinlich sondern das Symptom des Kontrollverlustes einer inkompetenten Geschäftsleitung.
      73 1 Melden
    • Bruno S. 88 04.07.2018 12:57
      Highlight Highlight 6 Monatslöhne um genau zu sein. Das ist die Entschädigung bei einer ungerechtfertigten Fristlosen.
      72 1 Melden
    • Zap Brannigan 04.07.2018 17:07
      Highlight Highlight Doof sind sie ja nicht. Die rechnen offensichtlich damit, dass die Entschädigung kleiner ist, als die Kosten für den Sozialplan. So geht das heute. Man macht immer was günstiger kommt, den mit Moral können sich die Mänätscher keine Boni bezahlen.
      1 0 Melden
  • Ms. Song 04.07.2018 12:35
    Highlight Highlight Ich denke nicht, dass eine fristlose Entlassung in diesem Fall durchkommen würde. Das Arbeitsverhältnis müsste wärend der Kündigungsfrist untragbar sein und das ist es auf Grund eines Streiks nicht. Tamedia macht sich immer weiter einen schlechten Namen.
    334 19 Melden
    • Remo85 04.07.2018 17:33
      Highlight Highlight Das Arbeitsverhältnis beruht darauf, dass Arbeit für Geld verrichtet wird. Wenn nun entgegen dem gültigen GAV nicht gearbeitet wird, dann kann nicht von einem Tragbaren Arbeitsverhältnis gesprochen werden.
      1 0 Melden
  • Astrogator 04.07.2018 12:33
    Highlight Highlight Meine Sympathie den Streikenden. Der soziale Frieden in der Schweiz basiert darauf, dass alle von wirtschaftliche Erfolgen profitieren. Leider ist die Entwicklung der letzten 20 Jahre, dass nur noch Geschäftsleitung und Aktionäre profitieren, den Rest hält man klein. Wenn man Verhältnisse wie in Frankreich will mit Streiks an der Tagesordnung dann einfach so weitermachen.
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