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Keine Werbung mehr für Flüge? Berner Gemeinderat sympathisiert mit Verbot



Auf Stadtberner Boden sollen Werbeplakate für Flugreisen und Autos verboten werden: Der Gemeinderat hat Sympathien für dieses Anliegen. Das macht er in seiner am Montag publizierten Antwort auf eine Motion der Jungen Alternative (JA!) deutlich.

Mit der Umsetzung hat er es allerdings nicht eilig. Er möchte den Vorstoss nur in der unverbindlichen Form des Postulats entgegennehmen und sich für den Prüfungsbericht Zeit bis Ende 2026 nehmen.

Zur Begründung schreibt er, die zurzeit geltenden Plakatierungskonzessionen liefen erst 2027 aus. Die JA!-Forderung könne allenfalls im Rahmen der nächsten Konzessionsvergabe aufgenommen werden.

Eine Werbung wie diese hier wäre dann nicht mehr möglich:

Been there, done that. Werbung von Edelweiss.

Bild: zvg

Die Stadträtinnen Eva Krattiger und Seraina Patzen sind der Meinung, dass Fliegen und Autofahren aufgrund des Klimawandels «unter keinen Umständen gefördert werden dürfen». Der Gemeinderat solle deshalb auf öffentlichem Grund keine Plakate mehr zulassen, mit denen für Flugreisen, Fluggesellschaften und Autos geworben werde.

Umfrage

Soll Werbung für klimaschädliche Aktivitäten wie Fliegen verboten werden?

  • Abstimmen

402

  • Unbedingt.28%
  • Ein bisschen einschränken wäre schon gut14%
  • Nein, für das Rauchen darf man ja auch werben57%

Werbungen zum Beispiel für Urlaub in fernen Ländern seien zudem mit einem Warnhinweis zu versehen, wonach Fliegen der Umwelt und damit auch der Gesundheit dieser und künftiger Generationen schweren Schaden zufüge. (sda)

Komm, wir kaufen uns eine Insel! Hier 8 der coolsten!

Was uns das Flugpersonal EIGENTLICH sagen will

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13Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • ralck 10.09.2019 08:30
    Highlight Highlight Ich würde es mehr begrüssen, wenn die Krankenkassen keine Werbung mehr machen dürften…
  • MaskedGaijin 09.09.2019 19:07
    Highlight Highlight Mein Gott, es nimmt wirklich langsam sektiererische Züge an.
  • Pachyderm 09.09.2019 17:29
    Highlight Highlight Weniger Werbung im öffentlichen Raum fände ich toll.

    Die „klimaschädliche“ Werbung nicht staatlich zu subventionieren (wie es bei „Schweizer Fleisch“ der Fall ist) wäre aber auch schon mal ein Anfang.
  • bebby 09.09.2019 16:56
    Highlight Highlight Damit schiesst sich die Stadt sich selbst ins Bein. An Plakatwerbung verdient sie mit. An Internetwerbung rein gar nichts. Bravo!
  • fidget 09.09.2019 15:25
    Highlight Highlight Das schiesst doch völlig am Ziel vorbei. Nur weil die Werbung verboten wird, gibt es diese Angebote immer noch. Man kann auch einfach die Augen zu machen, dann sind auch alle Probleme weg. Besser konstruktive Lösungsansätze suchen, als einer akuten Verbotitis anheim zu fallen.
  • Kaspar Floigen 09.09.2019 14:26
    Highlight Highlight Symbolpolitik
  • Roger Helbling 09.09.2019 13:55
    Highlight Highlight Dann sollte man es aber auch gleich konsequent durchziehen und alles verbieten, was nicht gut für die Umwelt ist! Also auch jeder Plastikmüll. Werbung für Smartphones gehört auch dazu, da das alte meistens noch funktioniert und eigentlich kein neues nötig wäre.
    Wieso nicht gleich alle Werbungen abschaffen, nervt doch sowieso.. Auch Wahl Plakate bitte ;)
  • Albi Gabriel 09.09.2019 13:08
    Highlight Highlight Und schon wieder wird das eigentlich ernste Thema des Klimawandels durch irgendwelche Verbotsfetischisten lächerlich gemacht...
  • PlayaGua 09.09.2019 13:07
    Highlight Highlight "Soll Werbung für klimaschädliche Aktivitäten wie Fliegen verboten werden?"

    Dann muss jede Werbung verboten werden.
  • FischersFritz 09.09.2019 12:46
    Highlight Highlight Für wie dumm will man die Bürger denn noch verkaufen? Diese Bevormundung durch den Staat greift immer mehr um sich.
    • Pisti 09.09.2019 18:02
      Highlight Highlight Tja im Herbst sind Wahlen. Frei bleiben SVP wählen.
  • bärnergiu 09.09.2019 12:27
    Highlight Highlight Von mir aus auch überhaupt keine Werbung.
  • Mat_BL 09.09.2019 11:59
    Highlight Highlight Am sinnvollsten wäre doch eine Klimaabgabe pro Werbung für Autos oder Flüge auf Plakaten, in Zeitungen und Zeitschriften und nicht eine pro Flugticket und Aufschlag auf den Liter Benzin.
    Die Firmen holen sich die Kosten dafür dann schon wieder durch höhere Preise der Fahrzeuge und der Flüge rein.

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