Schweiz
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ANLAESSLICH DER BILANZ MEDIENKONFERENZ DER FLUGHAFEN ZUERICH AG AM DIENSTAG, DEM 17. MAERZ 2015, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG - Passengers queue in the check-in hall 1 at Zurich Airport, pictured in Kloten, Switzerland, on July 31, 2014. (KEYSTONE/Christian Beutler) *** NO SALES, NO ARCHIVES ***

Geht es nach der Betreibergesellschaft, dann ist das Ende des Passagier-Booms noch lange nicht erreicht. archivBild: KEYSTONE

Klimawandel? Die Schweizer fliegen wie blöd, der Flughafen Zürich bricht alle Rekorde

In Kloten hebt bald der 30-millionste Passagier in diesem Jahr ab. Doch wie lange geht der Boom noch gut? Ein neuer Bericht zeigt, dass sich der Flughafen auch auf Worst-Case-Szenarien vorbereitet – sogar auf den Abzug der Swiss.

Benjamin Weinmann / ch media



Es ist noch nicht allzu lange her: Vor vier Jahren begrüsste der ehemalige Flughafen-Zürich-Chef Thomas Kern feierlich mit einer Delegation den 25-millionsten Passagier. Und nun folgt bereits der nächste Meilenstein in der Geschichte des Landesflughafens.

Am Montag wird laut Sprecherin Sonja Zöchling Passagier Nummer 30'000'000 erwartet: 

Der 30-millionste Passagier in diesem Jahr.

Das Wachstum ist rasant. Zur Jahrtausendwende, kurz vor dem Swissair-Grounding, waren es rund 22 Millionen Passagiere. Geht es nach dem Flughafen Zürich ist das Ende des Booms noch lange nicht erreicht: 2030 rechnet der Flughafen mit 40 Millionen und 2040 gar mit 50 Millionen (siehe nachfolgende Grafik). Dies entspräche einem jährlichen Wachstum von 3 Prozent. Rekordjahr folgt auf Rekordjahr also.

Bild

Die Anzahl Flüge werde jedoch, so die Prognose, nur um 1.5 Prozent steigen, da die Airlines ihre Flotten tendenziell durch grössere Flugzeugmodelle ersetzen würden, wie Sprecherin Sonja Zöchling sagt. «Wir rechnen damit, dass das weiterhin so anhält.»

Tatsächlich ist die Anzahl Flüge gegenüber dem Jahr 2000 um 17 Prozent gesunken.

Zöchling verweist auf die Swiss, die ihre Kurz- und Langstreckenflotte durch neue und deutlich grössere Maschinen ersetzt hat, die bis zu 50 Prozent mehr Sitze fassen.

Kommen die Riesenvögel nach Zürich?

Werden somit irgendwann Riesenvögel wie die «Triple Seven» oder der doppelstöckige A380 von Zürich nach London fliegen? «Vielleicht nicht gerade ein A380. Aber es ist durchaus denkbar, dass grössere Maschinen zum Einsatz kommen werden», sagt Andreas Wittmer, Leiter des Center for Aviation Competence an der Universität St. Gallen. In Asien seien Riesenmaschinen auf Kurzstrecken heute schon gang und gäbe. «Von Bangkok nach Phuket oder Hongkong nach Taipei fliegen mehrmals täglich Jumbojets hin und her.»

--- ARCHIVE --- VOR 70 JAHREN AM 11. NOVEMBER 1948 WIRD AM FLUGHAFEN ZUERICH DIE 2600 METER LANGE BLINDLANDEPISTE EROEFFNET. JETZT KANN DER VOLLBETRIEB AUF DEM NEUEN ZUERCHER FLUGPLATZ AUFGENOMMEN WERDEN --- Jakob Kaegi, a member of the Zurich government, gives a speech at the inauguration of the blind runway and on the occasion of the complete transfer of air traffic to Zurich Kloten airport, Canton of Zurich, on November 17, 1948. (KEYSTONE/PHOTOPRESS-ARCHIV/Eugen Suter)

Der Zuercher Regierungsrat Jakob Kaegi haelt eine Rede zur Einweihung der Blindlandepiste und anlaesslich der kompletten Verlegung des Flugverkehrs auf den Flughafen Zuerich Kloten, Kanton Zuerich, am 17. November 1948. (KEYSTONE/PHOTOPRESS-ARCHIV/Eugen Suter)

Am 11. November 1948 wurde in Kloten die Blindlandepiste eingeweiht. Bild: PHOTOPRESS-ARCHIV

Dennoch sind die Wachstumsprognosen des Zürcher Flughafens für Wittmer nicht in Stein gemeisselt: «Europa ist nicht Asien. Die natürliche Grenze, rein von der Infrastruktur und den Luftraumkapazitäten her, liegt in Zürich wohl eher bei 320'000 Flügen und 40 Millionen Passagieren. Für 50 Millionen bräuchte es grössere bauliche Massnahmen, oder eine Lockerung des Nachtflugverbots.»

Lärmgeplagte Bevölkerung, zu wenig Personal

Ohne ein neues Pistensystem, seien 50 Millionen nur schwer machbar. Doch bauliche Veränderungen des Pistensystems gelten in der Branche derzeit als Ding der politischen Unmöglichkeit. Der Protest der lärmgeplagten Bevölkerung wäre zu gross.

Umfrage

Wie viele Passagiere sollen am Flughafen Zürich pro Jahr abfliegen?

  • Abstimmen

1,891

  • 20 Millionen, bzw. sicher weniger als heute50%
  • 30 Mio., wie dieses Jahr12%
  • 40 Mio.7%
  • 50 Mio. oder mehr23%
  • Weiss nicht8%

Schon heute mehren sich mehr denn je die Zeichen einer Sättigung. Insbesondere der Sommer 2018 zeigte die Grenzen der europäischen Aviatik auf. Die Flughäfen sind mit einer ungebremsten Reiselust konfrontiert, doch können sie ihre Kapazitäten nicht im gleichen Tempo ausbauen. Und den Airlines fehlt es an Crewmitgliedern. Die Folge: Verspätungen von Flügen, lange Schlangen an den Sicherheitskontrollen, Streiks.

Was ist mit dem ökologischen Gewissen?

Gleichzeitig werden in der Gesellschaft die Bedenken am Boom grösser: Auf der einen Seite steht der ungestillte, globale Reisehunger– auf der anderen das ökologische Gewissen. Schweizer Passagiere haben im vergangenen Jahr pro Kopf gar am meisten CO2-Emissionen aufgrund von Flugreisen verursacht – doppelt so viel wie die Nachbarländer Österreich, Frankreich, Italien und Deutschland, wie Zahlen der Organisation «Global Sustainable Tourism Dashboard» zeigen. 18 Prozent des Schweizer Erdölverbrauch gehen auf das Konto der Luftfahrt.

Zuletzt stellten Politiker der SP und der Grünen gar ein Inlandflugverbot zur Debatte. Ein solches Gesetz ist politisch zwar unwahrscheinlich, doch allein die Tatsache, dass solche Überlegungen thematisiert werden, bringt die gestiegene Klima-Sensibilität vieler Kunden zum Vorschein.

So dürfte die kürzlich vom Parlament versenkte CO2-Steuer für Flugtickets bald wieder aufs politische Parkett kommen. Auftrieb erhält die Forderung durch Bilder von verstopften Gassen in Barcelona oder Paris, welche die Auswüchse der kurzen Billigtrips in Europa widerspiegeln. Das Schimpfwort dazu lautet Overtourism.

Die Swiss hat Angst vor Domino-Effekt

Es sind diese globalen Trends, mit denen der börsenkotierte Flughafen Zürich zu kämpfen hat – und die hauseigenen vor Ort. So wollen die Aktionäre weiterhin Wachstum und Dividenden sehen. Die Hauptkundin, die Lufthansa-Tochter Swiss, klagt derweil über die zahlreichen Verspätungen. Jede vierte Swiss-Maschine hebt in Zürich mindestens 15 Minuten zu spät ab.

Swiss-Chef Thomas Klühr schlug zuletzt gar einen temporären Wachstumsstopp vor. Im Interview mit dieser Zeitung sagte er, dass es der falsche Zeitpunkt sei, das System in Zürich noch stärker zu belasten, so wie es die Flughafen-Betreiberin durchzieht.

Denn: «Selbst wenn wir alles perfekt machen, ist die Wahrscheinlichkeit extrem hoch, dass die Flüge über den Tag hinweg Verspätungen einfahren. Das ist ein Domino-Effekt, den man nicht aufhalten kann.»

Das geht für die Swiss ins Geld: Es fallen Entschädigungsleistungen an die Kunden an, Überstunden bei den Crews und – insgesamt resultiert ein zweistelliger Millionen-Betrag, der das Ergebnis negativ belastet. Klühr weist darauf hin, dass die Lufthansa-Gruppe einen Bogen um Zürich machen könnte, wenn es darum geht, wo zusätzliche Flugzeuge eingesetzt werden sollen.

Wenn Zürich die Situation nicht in den Griff bekomme, werde das Wachstum der Lufthansa-Airlines anderswo stattfinden müssen. Nicht, weil die Lufthansa das so wolle. «Aber wenn’s nicht geht, geht’s halt einfach nicht.»

Der Flughafen bereitet sich auf das Worst-Case-Szenario vor

Flughafen-Chef Stephan Widrig gab darauf zu verstehen, dass er von solchen Drohungen nicht viel hält und die Swiss Zürich treu bleiben werde. Viel Lärm um nichts also? Falsch.

Wie dem neusten Flughafenbericht des Kantons Zürich zu entnehmen ist, nimmt der Flughafen die Warnung der Swiss durchaus ernst. Im Kapitel «Risikomanagement, Internes Kontrollsystem» wird auf die Abhängigkeit des so genannten Hub Carriers Swiss hingewiesen, der bedeutendsten Kundin des Flughafens mit einem aktuellen Marktanteil von 53 Prozent.

Die Betreiberin analysiere laufend die Konzernstrategie der Lufthansa-Gruppe und deren Auswirkungen auf den Hub Zürich, schreibt der Zürcher Regierungsrat. Und: «Zudem besteht für den Fall eines Rückzugs der Lufthansa-Gruppe vom Hub Zürich ein Massnahmenplan, der aufzeigt, wie neue Fluggesellschaften für die Übernahme von Direktverbindungen akquiriert und wie die Kostenstruktur sowie die Infrastruktur auf die neue Situation angepasst werden können.»

Umfrage

Wie viel mal fliegt du pro Jahr mit einem Linienflugzeug?

  • Abstimmen

2,023

  • Kein einziges Mal24%
  • 1 Flug (hin und zurück)27%
  • 2 Flüge18%
  • 3 oder mehr Flüge29%
  • Das verrate ich nicht2%

Und wenn Schengen fällt?

Ein weiteres Worst-Case-Szenario, auf das der Kanton aus Eignersicht hinweist: Der mögliche Ausschluss aus dem Schengen-System. Soweit könnte es laut Kanton kommen, falls die bilateralen Verträge mit der EU wegfallen würden im Zuge der Umsetzung der Zuwanderungsinitiative sowie aufgrund der von der SVP lancierten Kündigungsinitiative.

Für diesen Fall bestehe beim Flughafen «ein Plan für eine zeitnahe Umsetzung der Anpassungen bei den betroffenen Infrastrukturen und Anlagen».

Der 30-millionste Passagier muss sich am Montag um diese Szenarien keine Sorgen machen. Er oder sie erhält vom Flughafen ein kleines Präsent überreicht.

(aargauerzeitung.ch)

«Der Passagier-Boom in der Fliegerei geht uns alle an» – den Kommentar zum Thema liest du hier.

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    Alle Leser-Kommentare
  • In vino veritas 17.12.2018 11:34
    Highlight Highlight Diese Entwicklung ist in der Tat problematisch. Schlussendlich stellt sich die Frage, zu welchen Opfern wir bereit sind. Ich persönlich finde es egoistisch gegenüber der nachfolgenden Generationen für einen Shopping-Trip nach London zu fliegen oder über Silvester kurz mal nach New York. Für was? Für einen neuen Instagram-Post? Ich selbst fliege sehr selten und besuche z.B. Paris mit dem Zug. Auch Berlin oder Hamburg wären z.B. bequem mittels Nachtzug erreichbar. Glücklicherweise bin ich ein Optimist und rechne damit, dass in 25 Jahren Hyperloop die Fliegerei weitestgehend verdrängen wird.
  • rodolofo 17.12.2018 08:29
    Highlight Highlight Das erinnert mich irgendwie an den Osterstau am Gotthard, oder an den alltäglichen Stau am Nordring, oder an die vollgequetschten Gassen in Venedig und Malcesine.
    Die menschliche Schwarm-Dummheit scheint grenzenlos zu sein.
    Und darum reist sie ja auch mit dem Flugzeug...
  • Triumvir 16.12.2018 09:08
    Highlight Highlight Ich will unseren Planeten bereisen, solange ich noch jung bin und gänzlich ohne Fliegen geht das leider noch nicht, zumindest solange ich noch erwerbstätig bin, sorry liebes Klima... ich lebe dafür als Vegi und ÖV-Velo-Pendler den grössten Teil des Jahres ziemlich nachhaltig...
    • Billy the Kid 16.12.2018 15:10
      Highlight Highlight @Triumvir
      Dir ist schon klar, dass du mit einem 12 stündigen Flug etwa so viel zum Klimawandel beiträgst - als würdest du ein halbes Jahrzehnt nonstop mit deinem SUV in der Gegend rumfahren, 3 mal am Tag ein riesiges Steak essen, gleichzeitig in einer riesigen Bude mit Ölheizung alleine leben und einen absoluten Scheiss auf Mülltrennung geben?
      Deine "moralische" Rechnung geht also hinten und vorne nicht auf...
    • The Destiny // Team Telegram 16.12.2018 20:22
      Highlight Highlight @Billy, Das trifft zu wenn eine Person alleine fliegt ?
    • Silent_Revolution 16.12.2018 22:02
      Highlight Highlight Du hättest deinen Beitrag nach "sorry liebes Klima" beenden können.

      Der Vegetarismus alleine ist jetzt nicht sonderlich Tierleid- und umweltschonend und als Pendler den grössten Teil des Jahres aufs Auto zu "verzichten" in einem der best ausgebauten ÖV Systemen ist wahrlich keine Leistung.

      Diese elitäre "ich will" Mentalität ist fern ab jeglicher Moral. Komischerweise kommt sowas häufig noch von den Menschen, die unbedingt auch Nachwuchs (zu Selbsterfüllungszwecken) auf diesen Planeten setzen müssen. Egal welche Bedingungen ihr Nachwuchs vorfindet.

      Hauptsache ich konnte die Welt bereisen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Roman Loosli 16.12.2018 08:39
    Highlight Highlight Aurechnen wie viel der Planet verträgt und jeder mensch bekommt seine anzahl flugmeilen gutgeschrieben. Arme menschen können diese zertifikate uns westlern verkaufen. Jeder kann dan entscheiden was er will und es schafft ausgleich. Das wird auch in anderen bereichen so laufen. Muss ja auch so sein in einem nicht endlosen Weltchen wie der Erde mit 12 000 km Durchmesser.
    • Billy the Kid 16.12.2018 15:12
      Highlight Highlight @Roman Loosli
      Klar - wer Geld hat, der darf auch mehr kaputt machen!
  • #Technium# 16.12.2018 07:36
    Highlight Highlight Witzig sind ja diese heutigen Lifestyle-Pseudo-Ökofamilien: Haben zwar keine Autos, Kinder alles alte Kleider, nur Bio essen, aber dann 1 bis 2 mal im Jahr muss man dann doch in den Urlaub fliegen...
  • Evan 16.12.2018 06:16
    Highlight Highlight Die Abstimmungen sind ja lustig. Die Mehrheit wählt "20 Millionen, bzw. sicher weniger als heute", auch die Mehrheit fliegt 3 oder mehr mals.
  • Posersalami 15.12.2018 22:45
    Highlight Highlight Als erstes könnte man sicher den Luftverkehr bis 1000km Entfernung anfangen durch die Bahn zu substituieren. Dazu braucht es entsprechende Preise und natürlich ein konkurrenzfähiges Angebot. Ein Flug nach Berlin zB macht einfach keinen Sinn. Das sind keine 800km Fahrstrecke und mit dem Zug im Prinzip in 3-4h zu bewältigen. Die Technik dazu ist längst da. Das Angebot grad mit 12h Fahrzeit ist doch lächerlich, klar nimmt man den Flieger.
    • Juliet Bravo 16.12.2018 00:34
      Highlight Highlight Und wer finanziert die Schnellfahrstrecke?
    • Posersalami 16.12.2018 01:21
      Highlight Highlight Wer finanziert die Folgekosten, wenn kein Geld in die Schnellfahrtstrecken investiert wird?
    • bebby 16.12.2018 06:52
      Highlight Highlight Posersalami gibt sich ja gleich die Antwort, wieso wir in der Schweiz soviel fliegen: weil in der Schweiz relativ zum Ausland alles teurer ist. Eine Woche Ferien am Meer ist oft günstiger als eine in der Schweiz.
      Dies liegt an unserer hohen Kaufkraft und der starken Waehrung.
      Wuerde die Schweiz relativ zum umliegenden Ausland günstiger bzw. aermer, dann wuerde man schnell wieder vermehrt in der Schweiz Ferien machen, wenn ueberhaupt.
      Dazu kommt, dass die Flugzeugfirmen keine Steuern für das Kerosin abliefern müssen...dank dem Nationalrat.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Posersalami 15.12.2018 22:37
    Highlight Highlight Man wird um eine Deckelung des Flugverkehrs irgendwelcher Art nicht herumkommen. Das betrifft auch den Autoverkehr und, wenn auch weniger, die Bahn. Es ist einfach nicht möglich immer mehr zu fahren und fliegen. Da müssen sich die Bedürfnise auch mal der Realität anpassen.

    Ein jährliches Wachstum muss irgendwann einmal an diverse Grenzen stossen und es ist fraglich, ob es klug ist die auszureizen. Ich denke, dass das der falsche Weg ist.
  • kyuss 15.12.2018 21:59
    Highlight Highlight Leute, Fliegen ist nicht gut, keine Frage. Sollten wir also definitiv einschränken oder ganz bleiben lassen (ich bin selber das letzte Mal 2002 geflogen).
    Aber: im Verhältnis zu den Treibhausgasen aus der Nutztierhaltung (51% weltweit) alles Peanuts. Heisst also im Klartext: wenn ihr etwas tun wollt, esst weniger Fleisch und verzichtet auf Milchprodukte... und jetzt blitzt mich ins Nirvana 😜
    @Watsonredaktion: schreibt doch mal über dieses Thema (ja ich weiss, ist überhaupt nicht populär).
    • howgur 16.12.2018 08:50
      Highlight Highlight kyuss woher nimmst du diese Zahl?
    • Luchs 16.12.2018 12:14
      Highlight Highlight Lieber Kyuss ,zum leben muss der Mensch Essen und nicht fliegen.
    • kyuss 16.12.2018 14:28
      Highlight Highlight @howgur: die Zahlen sind vom Worldwatch Institute(2009). Es werden auch andere, tiefere Zahlen herumgereicht. Es kommt darauf an, was man alles hineinrechnet..
      Aber der Anteil ist auf jeden Fall erheblich.
      @luchs: man kann sich problemlos ohne Nutztiere ernähren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ökonometriker 15.12.2018 21:42
    Highlight Highlight Nunja wenn man die Entwicklung der Bevölkerung in der Region anschaut, wäre mit c.a. 29 Millionen Passagieren zu rechnen gewesen. Die Anzahl Flüge pro Kopf nahm also in der Region Zürich gerade einmal 0.2 Prozent pro Jahr zu in den letzten 20 Jahren. Dabei wurden die Flugzeuge im selben Zeitraum weitaus effizienter.
    Mehr Menschen bedeutet aber eben auch, dass die Infrastruktur mehr belastet wird.
  • Spooky 15.12.2018 21:42
    Highlight Highlight Und im Flugi empören sie sich
    über Trump und den Klimawandel 🙈
  • Maya Eldorado 15.12.2018 21:33
    Highlight Highlight Ist hier sonst noch jemand, der/die noch nie geflogen ist?
    Mir ist das einfach zu eng in einem Flugzeug. So lange mit anderen Menschen auf Gedeih und Verderb zusammengepfercht zu sein.

    Nein, ich habe keine Flugangst. Ich habe Angst vor geschlossenen Räumen. Je länger das geschlossen ist, umso schlimmer ist es für mich.
    • ARoq 15.12.2018 22:15
      Highlight Highlight Ich bin seit 21 Jahren nicht mehr geflogen, aber aus anderen Gründen.
    • Imnon 15.12.2018 22:21
      Highlight Highlight Ich habe weder Flugangst noch Angst vor geschlossenen Räumen. Wir haben andere Gründe nicht zu fliegen. Nicht zuletzt Umweltschutz. Allerdings waren wir einmal mit dem Ballon über den Alpen unterwegs.
      Ausserdem sind wir der Meinung, dass es rücksichtslos ist, wenn man Haustiere hat, wegzufahren. Den armen Viechern kann man ja nicht erklären, dass man bald wieder kommt. Die werden jedesmal traumatisiert. Bös egoistisch.
    • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 16.12.2018 01:25
      Highlight Highlight Bin nur einmal mit einem Erkundungsflug eines Holzflughelis mitgeflogen (3min) sonst noch nie
    Weitere Antworten anzeigen
  • rueuni11 15.12.2018 21:27
    Highlight Highlight Mein Vorschlag: Kleine aber feine Lenkungsabgabe à la LSVA für den Schwerverkehr vor 20 Jahren auch für die Flugindustrie, z.B. Abgabe auf Kerosin. Mit dem Geld, das das Ganze einspielt, dann weitere Infrastrukturprojekte à la NEAT aufgleisen, damit unsere Rolle im Alpenquerenden Transitverkehr weiterhin führend bleibt.
  • Rasti 15.12.2018 21:22
    Highlight Highlight Ich möchte zu Inlandsflügen nur sagen: wenn man z.B eine ATR Turboprop benutzt, dann braucht diese pro Passagier auf 100 Km weniger als 1.8 Liter. Wenn ich also von Zürich nach Genf fliege (was ich ziemlich sinnlos und bescheuert finde) braucht man für diese 250 Km lange Flugstrecke (effektive Strecke mit SIDs, Stars etc.) Dann brauche ich etwa 4.5 Liter. Das ist weit weniger, als wenn ich mit dem Auto fahre.
    • Atheist1109 16.12.2018 01:21
      Highlight Highlight Interessanter wäre in diesem Fall doch der Vergleich mit dem Zug?
    • Silent_Revolution 16.12.2018 23:44
      Highlight Highlight Weit weniger?

      Da du beim ATR 42 von voller Auslastung ausgehst, musst du das bei der Vergleichsrechnung zum PKW natürlich auch machen.

      Ein 5 Plätzer bei 9Liter Verbrauch (Durchschnitt) auf 100km entspricht also auch genau 1.8Litern pro Person.

      Dazu müssen dann noch die Umwege (Anreise zum Flughafen und Transport vom Zielflughafen zum Zielort) addiert werden. Dann, aber nur dann darf diese Rechnung so gemacht werden.
    • Rasti 17.12.2018 09:08
      Highlight Highlight Wenn wir so rechnen, können wir gleich auch den durchschnittlichen Plastikmüll, der pro Person pro Flug etwa 1,5 Kg beträgt einrechnen. Klar auf so einem Flug wird das nie erreicht aber trotzdem.

      Und ein Flugzeug wird meist vollgestopft, genau das man solche Werte erreicht und sparen kann wobei beim Auto viele alleine fahren.
  • Don Alejandro 15.12.2018 20:29
    Highlight Highlight Beim eigenen Portemonnaie hört der Umweltschutz auf. Erinnert mich an den Slogan von Greenpeace der 80er. Am Schluss merken wir, dass wir das Geld nicht essen können...
  • Firefly 15.12.2018 20:13
    Highlight Highlight Zum Beispiel all die BlaBla Konfernezen könnte man komplett online abhalten. Aber da kommen sie von überallher und immer mehr und immer BlaBla
    • Duscholux 15.12.2018 22:27
      Highlight Highlight Jup und dann gibts für dumme Konferenzen 12 mal Zürich-Frankfurt.
  • Pointer 15.12.2018 20:12
    Highlight Highlight Wie viel mal fliegt du pro Jahr mit einem Linienflugzeug?
    Weniger als einmal pro Jahr.
    • Flötist 15.12.2018 20:53
      Highlight Highlight Ich bin seit 2008 146 mal privat geflogen. Schlechtes Gewissen? Nein, die Fliegerei verursacht verglichen mit Autos kaum Co2.
    • Schigi 15.12.2018 21:59
      Highlight Highlight Ich fliege nicht. Aus Umweltschutzgründen.
    • Evan 16.12.2018 06:33
      Highlight Highlight @Flötist, auch wenn das so ist, leider sind die Effekte auf das Klima weitaus schlimmer.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fairness 15.12.2018 19:52
    Highlight Highlight Fliegen ist ganz einfach viel zu billig. Aktionen wie kürzlich von Easyjet für 10.00 nach London! Das kanńs doch wirklich nicht sein. Sollte mindestens so viel kosten wie mit dem Zug oder ehrlich gerechnet mit dem Auto. Schliesslich hat man ja die Zeitersparnis. Und übrigens steigen viele Leute aller Länder nur um oder reisen aus Süddeutschland an. Den Fluglärm hat aber Zürich und Umgebung.
  • Biotop 15.12.2018 19:46
    Highlight Highlight Sind gemäss Schlagzeile und global betrachtet nur Schweizer Bürger blöd, welche ab Zürich fliegen?
  • andrew1 15.12.2018 19:41
    Highlight Highlight Naja 50 millionen passagiere wage ich in zürich zu bezweifeln. Hat ja nicht genügend platzreserven, um weitere landebahnhn zu bauen. Zudem werden die flugzeuge immer leiser und sparsamer. Diese effekte dürfen auch nicht vernachlässigt werden. Wobei das auto wohl mehr fortschritte gemacht haben. 1990 brauchte ein 120 ps benziner locker um die 9 liter, heute noch 5.
    • road¦runner 15.12.2018 23:02
      Highlight Highlight Hast Du den Beitrag überhaubt gelesen und verstanden?
    • andrew1 16.12.2018 12:56
      Highlight Highlight Selbstverständlich. Aber der artikel zielt auf die beförderten passagiere ab. Nur ist dies völlig irrelevant. Der treibstoffverbrauch als ganzes ist ausschlaggebend.
  • p4trick 15.12.2018 19:27
    Highlight Highlight Die Schweizer? Wie viel ist Transit-Flug und was ist der Anteil an Passagieren, die min. 1 Nacht in der Schweiz waren vor dem Flug???
    • dä dingsbums 15.12.2018 19:48
      Highlight Highlight Das ist in den umliegenden Ländern nicht anders.
    • benj_zh 16.12.2018 04:22
      Highlight Highlight Ist nicht soviel knappe 18% im schnitt
    • Evan 16.12.2018 06:19
      Highlight Highlight Ohne den Transitpassagieren gäbe es schlicht weniger internationale Verbindungen und wir Schweizer müssten dafür in anderen Flughäfen umsteigen.
  • Keller101 15.12.2018 19:26
    Highlight Highlight Es wird nie mit Verzicht funktionieren, wie es die Grünen mittels Verboten lehrerhaft durchsetzen wollen. Der Mensch tickt so nicht. Es braucht positive Anreize, neue Technologien, die zu weniger CO2-Emissionen führen. Nur wenn der Mensch seinen Lebensstil nicht ändern muss, wird das was. Dass das die Lehrer nicht begreifen wollen?!
    • dä dingsbums 15.12.2018 19:49
      Highlight Highlight 5 Rappen auf das Plastiksäkli haben Wunder gewirkt.
    • cheeky Badger 15.12.2018 20:22
      Highlight Highlight @dä dingsbums das stimmt teilweise. Es werden sehr viel weniger Plastiksäcke benützt und auch verschwendet. Auf den CO2 ausstoss bzw. den Erdölverbrauch, hat das leider kaum einfluss.

      Trotzdem würden teurere Flüge erstens die Anzahl der Flüge verringern. Und zweitens einen echten Beitrag zur Klimapolitik liefern.
    • Karl Marx 15.12.2018 20:45
      Highlight Highlight Ehm nein, jetzt kaufen halt alle die Säcke.
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  • Nelson Muntz 15.12.2018 19:22
    Highlight Highlight Das Fliegerei-Bashing von Watson ist langsam peinlich!

    Besucht Emily ihre Verwandten per Pedalo oder Kanu? Reist Stamm mit dem Liegevelo um die Welt? Fliegt sonst keiner von euch („sinnlos“) irgendwo hin?
    • Hollda von Quorn 15.12.2018 19:46
      Highlight Highlight Ach, es schadet gar nichts, mal die tatsächlich wichtigen (Umwelt-)Probleme zu thematisieren. Und Fliegen ist halt nun mal eine derjenigen Tätigkeiten, die dem Klima besonders schaden.
      Und hoffentlich lassen sich auch die erwähnten Emilys und Stamms beindrucken.
    • The Destiny // Team Telegram 15.12.2018 19:50
      Highlight Highlight Ist die Reporterin bei der Demo in Paris mit dem TGV hingefahren?
    • Nelson Muntz 15.12.2018 22:05
      Highlight Highlight Nun ja, wer fliegt schon über Charles de Gaulle? TGV, mit Atomstrom von EDF, ist ab Zürich schneller.
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  • Thomas Bollinger (1) 15.12.2018 19:20
    Highlight Highlight 2030 sind europäische Flüge vollelektrisch, intercontinental hybrid (Start und Landung elektrisch). Damit ist dann auch das Problem ziemlich verbessert.
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  • derEchteElch 15.12.2018 19:17
    Highlight Highlight Kerosinabgabe!
    Jetzt!

    Oder muss das Schweizer Volk wieder eine Volksinitiative lancieren? Ich rechne sogar mit sehr guten Chancen, aber SVP und FDP werden diese sicher bekämpfen!
    • Lauv 15.12.2018 21:19
      Highlight Highlight Ich glaube, wir sollten uns eher für eine gesamteuropäische Lösung einsetzen, alles andere führt höchstens zu einem Wettbewerbsnachteil für die Schweizer Flughäfen.
  • Freddy Blütteler 15.12.2018 19:16
    Highlight Highlight Fliegen muss das kosten, was es kostet und zwar mit Steuern auf Kerosin und CO2-Ausstoss.
  • Muselbert Qrate 15.12.2018 19:15
    Highlight Highlight Ich gratuliere dem Flughafen und der Swiss zu den tollen Resultaten!

    Ich fliege wöchentlich und bin sowohl mit Swiss und mit dem Flughafen sowieso äusserst zufrieden 👍
    • Gähn on the rocks 15.12.2018 19:31
      Highlight Highlight und, nach dir die sintflut, oder?
    • Midnight 15.12.2018 21:47
      Highlight Highlight "Ich fliege wöchentlich...". Da komme ich jetzt nicht drum herum zu fragen: Weshalb?
    • Vivalavida 15.12.2018 22:23
      Highlight Highlight Ich schliess mich midnight an, weshalb?
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  • DerMedicus 15.12.2018 19:12
    Highlight Highlight Ich bin ein grosser Gegner von Kurzstreckenflügen. An dieser Stelle muss man allerdings anmerken, dass ich jeden Einzelnen verstehen kann, der nach Paris oder vergleichbare Destinationen fliegt. Die Preise für eine solche Zugreise sind schlicht und einfach zu teuer. 400 Franken TGV oder 100 Franken Flug - schade für die Umwelt, aber äusserst verständlich. Klimaschutz = wer für die gleiche Strecke die kürzere Zeit benötigt, soll mehr bezahlen. Längere Reisezeit = günstiger. Würde eigentlich Sinn machen, oder?
    • zettie94 15.12.2018 19:32
      Highlight Highlight Der Zug ist nicht zu teuer, das Flugzeug ist zu günstig!
      400.- für nach Paris dünkt mich aber arg übertrieben, Angebote mit dem TGV gibt es ab 30.- pro Weg, normal ist so 70-100.- pro Weg.
    • DerMedicus 15.12.2018 19:38
      Highlight Highlight @zettie94 Nur ganz kurz nachgeschaut, da ich von diesem Preis überrascht gewesen wäre.
      Benutzer Bild
    • Natürlich 15.12.2018 20:00
      Highlight Highlight Nein TGV ist wirklich sauteuer, da hat der Medicus recht!
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  • Normi 15.12.2018 19:11
    Highlight Highlight 😎😎😎
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  • Hollda von Quorn 15.12.2018 19:10
    Highlight Highlight Guter Vorsatz fürs neue Jahr: nicht fliegen!
    • koks 15.12.2018 19:39
      Highlight Highlight Hollda, gut ist der Vorsatz, wenn du ihn für dich fasst. Wenn du aber findest, die anderen sollen verzichten und du darfst fliegen, dann ist es nur peinlich.
    • Hollda von Quorn 15.12.2018 20:17
      Highlight Highlight Ja klar! Das wäre ja noch schöner, wenn ich selber fliegen würde!
  • Pitsch Matter 15.12.2018 19:08
    Highlight Highlight Beim Co2 ist es wie bei den Gesundheitskosten, sparen sollen die anderen.
    • Mia_san_mia 15.12.2018 19:12
      Highlight Highlight Ja, sicher nicht ich.
    • The Destiny // Team Telegram 15.12.2018 19:49
      Highlight Highlight Sparen sollten die mit dem grössten Potenzial.
  • Der Tom 15.12.2018 19:06
    Highlight Highlight Ganz im Sinne des Nationalrats. Gemäss diesem deg. Haufen spielt es ja keine Rolle wenn wir fliegen weil alle anderen viel mehr fliegen.
    • bebby 16.12.2018 07:08
      Highlight Highlight Das liegt insbesondere an der SVP und der SVPkopie aka FDP. Die haben fast die Mehrheit in diesem Rat (98/100).
    • rodolofo 17.12.2018 08:30
      Highlight Highlight Wir haben es hier mit temporären Flüchtlingsbewegungen vom Norden in den Süden zu tun...

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