Schweiz
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Geht es nach den Stimmbürgern und Meinungsführern dieses Landes, sollten in der Schweiz schon bald U-Bahnen fahren. bild: pixabay

Die Zukunft der Schweiz – in 4 Grafiken

Geht es nach der Schweizer Bevölkerung, sollen landesweit bald U-Bahnen den Verkehr entlasten und der Alltag weniger stark reguliert werden. Das zeigt eine neue Studie. Die folgenden vier Grafiken fassen die wichtigsten Ergebnisse zusammen.



Zum 200. Geburtstag des Schweizer Wirtschaftspioniers Alfred Escher lanciert die Credit Suisse ein Fortschrittsbarometer. Das Barometer soll anzeigen, wie gross die Fortschrittsbereitschaft in der Schweiz ist.

Die Umfrage unter 2'800 Stimmberechtigten und 300 Meinungsführenden (führende Personen aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft) ergab, dass sowohl die Elite wie das Stimmvolk weiteren Fortschritt begrüssen. Die Stimmberechtigten sind gesellschaftlich und politisch fortschrittsbereit, bei Wirtschaftsthemen eher zurückhaltend orientiert. Die Meinungsführer sind in allen drei Bereich stark fortschrittsorientiert, wie die folgende Grafik zeigt. 

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Gesamtwerte des Fortschrittsindex sind Min: -100 und Max.: +100. bild: piktochart/watson

In drei Themenbereichen sind sich Stimmberechtigte und Meinungsführer einig, dass man den Fortschritt noch weiter antreiben soll. Besonders überraschend für die Studienleiter war dabei Punkt 1: 

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bild: piktochart/watson

Gemeinsamkeiten ergaben sich ebenfalls zwischen Stimmbürgern und Meinungsführern in den folgenden sechs Themenbereichen. Hier wünschen sich jedoch beide Gruppen, dass man das Rad der Zeit zurückdrehen und dem Fortschritt Einhalt gebieten könnte. 

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bild: piktochart/watson

Immer einig waren sich die Stimmberechtigten und die Meinungsführer bei der Umfrage jedoch nicht. In den folgenden sechs Themengebieten waren sie völlig unterschiedlicher Meinung: 

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(Mit Material von sda)

Immer weniger Ausländer kommen in die Schweiz

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Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • gondwana 07.11.2018 23:28
    Highlight Highlight mit allen möglichen Mitteln die Bilateralen hintertreiben und gleichzeitig Angst vor Abwanderung der Arbeitsplätze ins Ausland haben....ha ha! schweizer Logik,
  • Altweibersommer 07.11.2018 23:25
    Highlight Highlight Schon klar, alle sind für Fortschritt. Aber wenns dann ums bezahlen geht ist fertig lustig.
  • Slant 07.11.2018 21:25
    Highlight Highlight Auf dem Bild ist übrigens ein Tram zu sehen, keine U-Bahn.
    • Evan 08.11.2018 13:07
      Highlight Highlight Auch in der Schweiz würden wir wohl schlicht ein Tram unterirdisch bauen und es dann U-Bahn nennen...
  • Arabra 07.11.2018 20:34
    Highlight Highlight Looos Forschung! Ich will ein Fliegendes Auto 😬
  • loplop717 07.11.2018 18:20
    Highlight Highlight Wer glaub das die Schweiz ohne ausländische Arbeitskräfte klar kommt war wahrscheinlich schon lange nicht mehr beim Arzt 😂
    • PPP 07.11.2018 23:21
      Highlight Highlight Glaubt auch niemand. Aber selbst bestimmen, welche Arbeitskräfte und wieviel es den sein sollen, müsste die CH schon noch selbst bestimmen.
      Sonst tuts nämlich niemand.
  • Evan 07.11.2018 15:34
    Highlight Highlight Ich bin immer noch der Ansicht, dass bevor man den Schienenverkehr unterirdisch verlegt sollte man eher den Strassenverkehr unter die Erde verbannen - zumindest wo möglich.
    • Fabio Haller 07.11.2018 16:12
      Highlight Highlight Den Individualverkehr in diesem Zeitalter bei so einem grossen Projekt fördern und so denn ÖV und der Umwelt einen Dämpfer verpassen?

      Da bin ich dagegen.
    • Dominik Treier 07.11.2018 16:36
      Highlight Highlight Beides scheint eine gute und löbliche Idee, denn beides kann problemlos unter die Erde verschoben werden, wird aber wenn es oben bleibt zu einer grossen Belastung. Man müsste nur einmal anfangen und da steht uns ein wenig die schweizer Bünzlimentalität im Weg. Jeder hat Angst vor den Kosten, aber keiner realisiert die Chancen...
    • Evan 07.11.2018 17:40
      Highlight Highlight Es geht nicht darum, den Individualverkehr zu fördern, sondern an der Oberfläche Platz zu schaffen für den Menschen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • B-Arche 07.11.2018 15:32
    Highlight Highlight U-Bahn? In der Schweiz ?
    Da wird ein Referendum sofort dafür sorgen dass noch mehr langsame quietschende Trams verbaut werden.
    Die Erfolgsgeschichte der Schweiz sind nunmal dieselbe langsame Geschwindigkeit im Stadtverkehr mit Trams und das Einsaugen von Geld aus dem Ausland auf Schweizer Konten. Diese Kontinuität bekommen Schweizer mit der Muttermilch aufgesogen.

    Und kein Schweizer würde das je in Frage stellen.
    • Maya Eldorado 07.11.2018 16:16
      Highlight Highlight @B-Arche: Langsame Geschwindigkeit oder geschwinde Langsamkeit?
      Fragt mal die Berner.
    • The Real Deadpool 07.11.2018 16:17
      Highlight Highlight Google mal Metro Luzern. Dann weisst du, wie die Leutemund die Regierung reagieren.
    • Evan 08.11.2018 10:34
      Highlight Highlight @Knarrz, gerade in Luzern macht es mehr Sinn, den ÖV andernorts auszubauen, als eine U-Bahn oder Metro zu bauen. Höchste Priorität hat da der Durchgangsbahnhof und Ausbau der S-Bahn. Und wenns nur darum geht, die Schienen unter die Erde zu legen, wie es manchmal scheint bei Verfechtern einer U-Bahn - genau das wird mit einem Durchgangsbahnhof geschehen. Und ja mir ist bewusst, dass zum Konzept der U-Bahn mehr gehört.
  • Dominik Treier 07.11.2018 15:26
    Highlight Highlight Viele Dinge denen das Volk eher ablehnend gegenübersteht sind von Angst und die wiederum von fehlender Absicherung gegen mögliche Folgen geprägt... Ich denke die Wirtschaftsfreundlichen werden sich früher oder später mit diesen Ängsten beschäftigen müssen, sonst dürften die rechten Populisten noch mehr Gewinn daraus schlagen, obwohl sie die Entwicklung zwar ein wenig zurückdrängen und dem Menschen das Gefühl vermitteln ihn vor der "bosen" Aussenwelt zu schützen, die Soziale Sicherung aber überproporzianal mehr reduzieren... Wir brauchen eine sozale! liberale Grundsicherung...
  • El Vals del Obrero 07.11.2018 15:22
    Highlight Highlight Mit den Kosten für 1 km U-Bahn könnte man wohl über 10 km Tramstrecke bauen ...
    • rueuni11 07.11.2018 15:42
      Highlight Highlight Es lohnt sich aber langfristig den Verkehr in den Untergrund zu verlagern, wenngleich die anfänglichen Kosten hoch sein mögen.
      oder denkts du nicht?
    • RASL 07.11.2018 16:07
      Highlight Highlight Nur helfen die tieferen Kosten nichts, wenn durch das Tram das Verkehrsproblem nicht gelöst werden kann. Lieber zukunftsorientiert mehr investieren.
    • Dominik Treier 07.11.2018 16:33
      Highlight Highlight Und diese 10km Tramstrecke erzeugen entweder krankmachenden Lärm oder zerstören Lebensräume in der Natur, die der Mensch zur Erholung und unser Ökosystem zu seiner Aufrechterhaltung brauchen... Ausserdem wird die Tramstrecke oft doppelt so lang ausfallen, weil schwierige Zonen umgangen werden müssen, was die ohnehin längere Fahrzeit noch erhöht... Wir müssen uns in der Schweiz damit abfinden, dass wir Urbaner werden und wenn uns das nicht noch mehr Natur und Erholungsräume kosten soll, müssen wir Konzepte zur Entlastung aus Städten verwenden, nicht aus den dem mittlerren Westen der USA!
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