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ARCHIVBILD --- ZUM DEN HALBJAHRESZAHLEN DER SWATCH GROUP STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG --- CEO of Swatch Group Nick Hayek reacts during a press conference of the year 2015 final results of Swiss watch company Swatch Group, in Biel, Switzerland, Thursday, March 10, 2016. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Swatch-Chef Nick Hayek sagt, die Baselworld könne nicht mehr so weitermachen wie bisher. Bild: KEYSTONE

Donnerwetter aus Biel: Hayek nimmt bei Kritik gegen Baselworld kein Blatt vor den Mund

Nick Hayek, Chef der Swatch Group, übt vernichtende Kritik an der Baselworld.

31.07.18, 08:19

Andreas Möckli und Stefan Schuppli / Nordwestschweiz



Nick Hayek nimmt sich selten mit markigen Worten zurück. Heftig fällt denn auch die Kritik des Chefs der Swatch Group an die Adresse der Uhren- und Schmuckmesse Baselworld aus. «Das Management ist der Ansicht, dass die Uhrenmarken nur zahlen sollen, aber nichts zu sagen haben», sagt der 63-Jährige an die Adresse der Verantwortlichen der Messe.

Am Sonntag liess Hayek die Öffentlichkeit über die «NZZ am Sonntag» wissen, dass die Swatch Group nächstes Jahr nicht mehr an der Baselworld teilnimmt. Der Bieler Uhrenkonzern war während Jahren mit fast allen seiner 18 Marken an der Messe präsent und somit der wichtigste Aussteller.

Kritik übte Hayek auch am Messe-Neubau, der 2013 fertiggestellt wurde: «Wir sind nicht dazu da, eine teure Halle von Herzog & de Meuron zu amortisieren». Und an die Adresse der Messebetreiberin MCH Group gerichtet: «Das Unternehmen beschäftigt sich zu sehr mit der Optimierung und Amortisierung seines neuen Gebäudes, statt den Mut zu echten Fortschritten und tiefgreifenden Veränderungen aufzubringen.»

«Etwas arrogant, etwas versnobt und nicht in der Lage, etwas Neues zu tun.»

Nick Hayek

Der Ärger Hayeks über das Management der MCH und der Baselworld muss gross sein. Dies zeigen auch Aussagen, die er gegenüber dem US-Wirtschaftssender CNBC gemacht hat. Er habe MCH-Präsident Ueli Vischer und sein Vize Christoph Brutschin zu einem Gespräch eingeladen. Brutschin vertritt als Regierungsrat den Kanton Basel-Stadt, der mit 33,5 Prozent am Unternehmen beteiligt ist. «Trotz der Kritik an der Messe haben die beiden mich nie um ein Treffen gebeten», sagte Hayek. Das sei doch etwas verwunderlich, da die Swatch Group der grösste Aussteller sei.

Er habe den beiden gesagt, dass sich die Baselworld öffnen müsse. Die Messe könne nicht mehr so weitermachen wie bisher. Was er damit meint, ergänzte er gleich selbst: «Etwas arrogant, etwas versnobt und nicht in der Lage, etwas Neues zu tun.» Trotz mehreren Versprechen habe das Management der Baselworld weiter gemacht wie bisher.

Anfang Juli habe die Messe das neue Programm vorgestellt, ohne es zuvor mit den wichtigsten Ausstellern zu besprechen, bemängelt Hayek. «Weshalb sollen wir bei einer Messe mitmachen, die überhaupt nicht performt?» Die Swatch Group sei zusammen mit anderen Uhrenherstellern bereit, den Messe-Verantwortlichen zu helfen. «Aber für 2019 sind wir definitiv nicht dabei.»

Bereits dieses Jahr halbiert

Die unzimperliche Kritik mag überraschen, ganz neu ist sie allerdings nicht. Schwester Nayla Hayek, Verwaltungsratspräsidentin der Swatch Group, legte bereits im März vor. Sie habe den Eindruck, dass es hier nicht mehr um die Uhrenindustrie gehe. «Wir können auch ohne Messe überleben. Die Messe braucht uns, nicht wir sie», sagte sie dem «Blick». Die Messe sei zur Geldmaschine verkommen. Händler könne man auch an anderen Orten treffen.

epa04133260 Nayla Hayek, president and chairwoman of the board of directors of the Swatch Group, speaks during a press conference of the year 2013 Swatch Group annual results presentation, 20 March 2014, in Geneva, Switzerland.  EPA/MARTIAL TREZZINI

Hayeks Schwester hatte bereits im März vorgelegt. Bild: EPA/KEYSTONE

Für die Baselworld und die Betreiberin MCH ist dies innert weniger als einem Jahr der zweite, massive Rückschlag. Vergangenen November gab die Messe bekannt, dass sich die Zahl der Aussteller von 1300 auf 650 halbieren wird. Zudem wurde die Baselworld um zwei Tage verkürzt. Zum Schluss der Messe gab sich Leiterin Sylvie Ritter zuversichtlich. Die Schlankheitskur sei der Baselworld gut bekommen. «Die meisten Aussteller waren zufrieden, und die grossen werden auch 2019 dabei sein.»

Mit dem Rückzieher der Swatch Group könnte sich nun sogar die Existenzfrage stellen. Uhrenanalyst René Weber von der Bank Vontobel sagt zwar, dass das das letzte Wort in Sachen Swatch Group möglicherweise noch nicht gesprochen sei: «Vielleicht findet die MCH eine Lösung, um den Uhrenkonzern zurückzuholen.» Sollten etwa Rolex, Chopard oder Patek Philippe beschliessen, an den Uhrensalon in Genf zu wechseln, so sieht Weber für die Baselworld schwarz. In diesem Fall werde sie kaum noch weiter bestehen können. Die Aktien der MCH sackten gestern um 11.3 Prozent ab.

Hublot & Co. bleiben – vorerst

Nach ihren Absichten befragt, geben sich die anderen, grossen Uhrenhersteller wortkarg. Rolex etwa wollte keinen Kommentar abgeben, Patek Philippe antwortete bis Redaktionsschluss nicht. Ein Sprecher der Baselbieter Uhrenmarke Oris sagte nur, man stehe mit der Baselworld in Verhandlungen. Mehr könne er dazu nicht sagen.

Immerhin haben die Uhrenmarken des französischen Luxusgüterherstellers LVMH (Bulgari, Tag Heuer, Hublot, Zenith) ihre Teilnahme für 2019 zugesichert. Jean-Claude Biver, Chef der LVMH-Uhrendivision, wollte sich gestern nicht äussern, da er sich von zwei Rückenoperationen erholt. In der «NZZ am Sonntag» sagte er einzig, dass LVMH vorläufig in Basel bleibe. Aber die Messe müsse sich deutlich verändern.

Biver äusserte sich bereits im März zum Thema. «Es braucht mehr Diskussionen, Konferenzen, Animationen und Foren». Die Messe solle mehr unternehmen, um das Publikum anzusprechen. Zudem sei der Eintrittspreis von 60 Franken überrissen.

Und was macht jetzt die Swatch Group? Sie hatte bisher pro Jahr 50 Millionen für Messeaktivitäten ausgegeben. Werden sie nicht einfach eingespart, stehen diese Mittel rein rechnerisch für andere Aktivitäten zur Verfügung. Ein für Marketingevents geeignetes Gebäude an bester Lage hat Swatch bereits: Das Grieder-Haus an der Bahnhofstrasse in Zürich mit Geschossflächen von insgesamt 7500 Quadratmetern. Dort sind zahlreiche Luxusmarken versammelt wie Max Mara, Valentino, D&G, Armani und Zegna.

Swatch könnte in der Liegenschaft das eine oder andere Geschäft für Luxusuhren domizilieren oder eine Messeplattform errichten. Konzernchef Nick Hayek sagte damals zum Kauf, dass eine solche Gelegenheit äusserst selten sei und dass man da einfach zugreifen müsse. Börsenanalysten sprachen von einem «strategischen Schritt» für Swatch.

Apropos Uhren und Zeit: Langsam laufende Menschen kann Nina gar nicht ausstehen

Video: watson/Emily Engkent

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
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29
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29Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Klaus07 31.07.2018 18:23
    Highlight Seit dem Zusammenschluss der Messe Basel und Zürich zur MCH wurden diverse Messen durch die Arroganz und Gier der MCH zerstört. Als ehemaliger Messebauer habe ich diese Arroganz der MCH selber erfahren. Mit dem Kauf der Expomobilia in Effretikon wurden kleine Messebauer aus den grösseren Messen ausgeschlossen. Grosse Stände von Basel World oder Swissbau wurden direkt intern an Expomobilia umgeleitet ohne Konkurenzvergleich. Die Schweiz hat fast alle grossen Leitmessen an das nahe Ausland verloren. Denoch glaubte MCH immer noch einer der ganz grossen Player zu sein.
    6 0 Melden
  • Sheez Gagoo 31.07.2018 15:36
    Highlight Ich bin sonst kein Fan vom Populisten und Dampfplauderi Hayek, aber wo er Recht hat, hat er Recht.
    10 4 Melden
  • Frischwasser 31.07.2018 12:46
    Highlight Herr Hayek hat ganz recht. Auch die Hotellerie übertreibt es. Es muss neue Wege und viel Innovation geben bei den Messeverantwortlichen. Dies nicht nur in Basel sondern in ganz Europa. Als Kenner von Cannes gehen auch dort die Austeller neue Wege.
    15 4 Melden
  • chrisdea 31.07.2018 12:23
    Highlight Was mich interessieren würde ist, was für Konsequenzen ein Aus der BaselWorld auf das restliche Portfolio der MCH bzw. auf den gesamten Standort Basel haben würde. Die MuBa findet ja nun zum letzten mal statt. Wäre es denkbar, dass die ArtBasel dann uU ebenfalls veräussert bzw. vom Standort Basel abziehen und nur noch in Miami/HongKong stattfinden würde?
    10 1 Melden
  • P1erre991 31.07.2018 11:28
    Highlight Ich verstehe Hayek! Ich habe das selbst genug erlebt, fast alle Messeplätze in der Schweiz sind marode. Die Aussteller sollen immer mehr bezahlen und bekommen immer weniger dafür. Überall haben sie gebaut wie die wilden und nun haben wir viel zuviel Ausstellungsfläche.
    Und die meisten Konzepte sind veraltet! Basel im speziellen, wenn ich denke wie die IGEHO einmal war und wie sie jetzt ist, eine Schande.
    18 0 Melden
    • Klaus07 31.07.2018 18:24
      Highlight Das ist richtig. Auch die Swissbau versucht mit Gigantismus aufzuwarten. Kleine Firmen können die Kosten schon lange nicht mehr stemmen.
      3 0 Melden
  • Rabbi Jussuf 31.07.2018 11:11
    Highlight Als ob nur die Messeverantwortlichen schuld wären.
    Es ist weltweit ein rapider Rückgang der Fachmessen zu sehen. Viele haben sich in den letzten Jahren mehr als halbiert. Das Publikum bleibt aus. So geht es eben auch der Basler Messe. Den Niedergang würde sich auch nicht mit Aktionismus aufhalten können. Das haben schon andere versucht und sind gescheitert, oder werden nächstens scheitern.
    2 10 Melden
    • Klaus07 31.07.2018 18:31
      Highlight Die Basel World ist keine Publikumsmesse sondern eine reine Fachmesse. Händler kommen um sich einen Überblick über den Markt zu schaffen und ihre Kollektionen für die nächste Saison einzukaufen. In den 60-er und 70-er Jahren reichte dafür ein einfacher Stand mit ein paar Händlerboxen aus. Kosten hielten sich in Grenzen. Heute bauen die Konzerne dreistöckige Luxusvillen und zahlen dafür Millionenbeträge für Stand und Platzmiete. Hier liegt der Hund begraben.
      2 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 01.08.2018 08:44
      Highlight Klaus
      Ich hab ja ausdrücklich von Fachmessen geschrieben.
      Es liegt garantiert nicht an den teuren Ständen. Ganz im Gegenteil, das wäre immerhin noch ein Publikumsmagnet, oder war es eben bis vor nicht so langer Zeit.
      Auch die Kosten sind erst ein Argument, seit die Umsätze rapide sinken.
      Die Gründe für den Niedergang der Messen liegen woanders.
      Einer der Gründe, der besonders Basel betrifft, ist die Markenbindung. So braucht ein Geschäft nicht mehr zur Messe zu gehen um die neuen Kollektionen zu sehen, oder ganz grosse Marken haben ihre Hausmessen.
      2 0 Melden
  • manhunt 31.07.2018 11:06
    Highlight hochmut kommt vor dem fall. und der fall könnte tief werden. die swatchgroup belegt mit ihren ständen rund einen drittel der prestigeträchtigen halle1.0 an der baselworld. so kurzfristig wird sich für die brache fläche, welche durch den weggang der sw g entsteht, kaum eine respektable notlösung finden lassen. es bleibt zu hoffen, dass die messe durch diesen entscheid nun endlich dazu bewegt wird, von ihren hohen ross zu steigen und die aussteller künftig in die konzeptionelle planung miteinbeziehen wird. ansonsten wird die sw g nicht der letzte aussteller gewesen sein, welcher die bw verlässt.
    8 3 Melden
  • pth 31.07.2018 10:20
    Highlight Das war bei den Fachmessen nicht anders. Die Aussteller wurden auch in den Ausschüssen nicht Ernst genommen. MCH ist eine geschützte Werkstatt mit Selbstdarstellern, die noch nie ihr eigenes Geld verdient haben.
    41 6 Melden
  • eBart! 31.07.2018 10:09
    Highlight Er kann mit der Kritik gar nicht so falsch liegen. Zeigt ja auch die Kritik von Bivet - wer schon mal an der Messe war, kann die Aussagen und die Kritik nachvollziehen. Ich war auch schon da - eingeladen oder über Sponsoring, also gratis Eintritt - aber eben nicht am Publikumstag. Da würde ich auch nie hingehen - 60.00 Eintritt ist einfach zu viel. Autosalon kommt mit CHF 14.00 aus und das seit Jahren.

    Davon abgesehen ist Hayek einer der besten "Chefs" der Schweiz. Sagt was er denkt, direkt und offen, ohne Umwege. Und er ist ein Macher. Finde ich stark.
    72 8 Melden
  • Cocolina 31.07.2018 09:36
    Highlight Die Kritik an der Baselworld ist sicher berechtigt, trotzdem kann man mit Hayek und der Swatch Group nur schlecht verhandeln. Es gibt schwarz oder weiss, grau ist bei ihm selten. Allzu oft fällt der Satz "Ihr braucht die Swatch Group, nicht wir euch." Dieser Schuss kann irgendwann auch gehörig nach hinten los gehen.
    19 46 Melden
    • Dynamischer-Muzzi 31.07.2018 11:56
      Highlight Aha, hast Du also persönlich schon Mal mit Herrn Hayek über Messebedingungen verhandelt um das zu beurteilen?
      Sorry, aber Hayek ist einer der besten Geschäftsmänner der ganzen Schweiz. Oder was denkst Du warum die Swatch Group so ein riesiger und sehr guter Arbeitgeber ist? Weil sich Herr Hayek auf jeden Deal mit irgendwelchen Messeleuten einlässt? Nein, er weiss wie das Geschäft funktioniert und bietet seinen Angestellten Arbeits- und Sozialbedingungen wie kaum ein anderes Unternehmen in der CH.
      Vor allem werdenden Müttern gegenüber sucht das seines Gleichen in der CH!
      13 6 Melden
    • welefant 31.07.2018 12:23
      Highlight hmm wenn man die entwicklung der swatch group und die dazugehörigen umsätze anschaut, kamn er‘s eben doch... ist halt nicht die schweizer art probleme beim namen zu sagen 🤷🏻‍♂️
      11 0 Melden
    • Against all odds 31.07.2018 15:40
      Highlight @Muzzi. Im Grossen und Ganzen einverstanden. Aber ein sehr guter Arbeitgeber mit Arbeits- und Sozialbedingungen wie kaum ein anderes Unternehmen? Dem würden 90% meiner KollegInnen die dort arbeiten heftigst widersprechen.
      6 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • meliert 31.07.2018 08:58
    Highlight Nicht nur die Basler verlangen zu viel, allgemeine sind die Messen für die Industrie zu teuer, daher hat es immer weniger Aussteller, Beispiel MedTech in Stuttgart.
    75 6 Melden
  • Pasch 31.07.2018 08:53
    Highlight Mal sehen ob die MCH sich weiterhin so abgehoben gibt, leider bleibt der Neubau nun am Steuerzahler hängen.
    138 7 Melden
    • Fly Boy Tschoko 31.07.2018 09:34
      Highlight Selber Schuld wenn man sich die ganze Stadt von Herzog & de Meuron bauen lässt.
      78 9 Melden
    • Pasch 31.07.2018 10:38
      Highlight Der Basler hat schon lange keine Kontrolle mehr, wer was wo wann baut! Einsprachen haben nur noch aufschiebende Wirkung. Auf der einen Seite diktieren Pharma, Chem und SBB was gemacht wird auf der anderen Seite wurstelt das BVD in fast schon kriminellem Ausmass irgend einen Seich zusammen.
      31 6 Melden
    • schuldig 31.07.2018 11:21
      Highlight @Pasch
      das ist sowieso klar... erinnere ich mich richtig: Der Neubau wurde doch mit dem Bedarf der Industrie
      an grösseren Messen und mehr Raum argumentiert?
      10 3 Melden
  • acoves 31.07.2018 08:52
    Highlight Ja, wenn man den Kopf zu hoch trägt, kommen unweigerlich die Rückschläge. Diese Tatsache haben die Macher der Basel World offenbar noch immer nicht intus und wusteln, ohne mit den Ausstellern ins konstruktive Gespräch zu treten, weiter vor sich her. Lange wird deiese "Strategie" wohl nicht mehr aufgehen
    95 4 Melden
    • il grischun 31.07.2018 09:24
      Highlight War vor Jahren als MinibusFahrer an der BaselWorld. Vorfahrt mit 18 UhrenEinkäufern nicht erwünscht, man solle mit den öV anreisen !!
      wie bitte ? von andern Kontinenten mit öV nach Basel. es sei das Konzept, nur noch wenig Parkmöglichkeiten, dann kämen die Leute automatisch mit den öV. Danke für die Belehrung der MesseBasel. Adieu BaselWorld, schade aber so gehts nicht.
      DAS UhrenLand Schweiz, die BaselWorld verhaut alles. Asiaten (Chinesen) mache eh ihre Messen ohne die Schweizer Aussteller !! anderswo
      BaselWorld : Zero (0) Points
      54 9 Melden
  • Alterssturheit 31.07.2018 08:49
    Highlight Die Messeveranstalter müssen sich sputen - nicht nur die Baselworld. Generell haben sich die Messen - so zumindest mein Eindruck - (Ferienmesse, 2Rad Ausstellung) seit Jahren nicht gross bewegt (mit Ausnahme der Preise), werden immer langweiliger und kleiner da viele renommierte Marken nicht mehr präsent sind. Dazu die Digitalisierung - eine neues Töffmodell z.B. kann ich vorab im Internet begutachten und dann beim Händler probefahren.
    62 3 Melden
  • DerSimu 31.07.2018 08:31
    Highlight Hayek ist "e geile Siech"!
    Er sagt, was er denkt und liegt meist richtig.
    268 44 Melden
    • il grischun 31.07.2018 09:18
      Highlight Ja Hayek ist direkt, wie sein Vater auch war. gut so, die Uhrenindustrie sieht nur noch die Gewinne, BaselWorld wird abkassieren. HotelZimmer während der UhrenMesse bis zu 400% teurer als zu Normaltarif, das kann's nicht sein.
      Wieso nicht fürs Publikum öffnen die letzten Tage.
      Würde gerne mal in aller Ruhe alle Uhrenmarken kennenlernen und Produkte anschauen. und ja Hayek jun. hat recht, Fr60.- Eintritt für Fachbesucher ist zuviel.
      MesseGebäude zwar von H&dM, aber kein Flair, Industriebau ohne Seele, schaade, too much Design ohne Inhalt.
      51 4 Melden
    • rundumeli 31.07.2018 11:50
      Highlight ja , ne coole socke!
      nur bei der smartwatch hat er sich zünftig verhauen ... grrr ... aber vielleicht macht er sich ja nur über sich selbst lustig ;-)

      19 4 Melden
    • DerSimu 31.07.2018 13:19
      Highlight @rundumeli

      Ich habe bei der swatch gearbeitet und kenne noch immer leute dort. Was bisher kam, war nur der anfang 😉 warte noch ein, zwei jahre, du wirst sehen.
      6 18 Melden

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