Schweiz
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Bio-Produkte mit Plastikverpackung: Das könnte bald vorbei sein. Dank Licht-Tattoos

In den Schweizer Supermärkten sind Bio-Lebensmittel häufig in Plastik verpackt – was natürlich wenig Sinn macht, gesetzlich aber so sein muss. Mit einer neuartigen Beschriftungsmethode könnte sich dies ändern. 



Bio-Produkte müssen aufgrund einer Verordnung jederzeit klar erkennbar von konventionell produzierten Produkten getrennt werden. Da es in Supermärkten meist weniger Bio-Produkte als herkömmliche gibt, werden diese auch eher in Plastik verpackt. Macht aufgrund der Gesetzgebung also absolut Sinn, trotzdem bleibt Bio-Gemüse in Plastik verpackt absurd. 

Oder wie es «Barbara» auf den Punkt bringt:

Gegen diesen Verpackungs-Unsinn möchte das niederländische Bio-Handelsunternehmen Nature & More gemeinsam mit der schwedischen Supermarktkette ICA nun vorgehen. Und zwar indem es Obst und Gemüse ab sofort tätowiert. Mit einem speziellen Laser-Tattoo sollen alle wichtigen Verbraucherinfos direkt auf die Schale gebrannt werden. 

Tut auch gar nicht weh: So sieht das Licht-Tattoo aus. Bild: nature and more

Das Wichtigste in Kürze:

  1. Mittels eines gebündelten Lichtstrahls werden Pigmente der ersten Schicht der jeweiligen Schale entfernt – es wird also quasi Text «eingebrannt».
  2. Das Labeling findet nur mit Licht statt und hat keinen Einfluss auf den Geschmack oder die Haltbarkeit des Lebensmittels. 
  3. Die Frucht oder das Gemüse kann bedenkenlos verzehrt werden – das Verfahren wurde von der University of Florida verifiziert.

Zu kaufen gibt's die tätowierten Lebensmittel allerdings erst in Schweden, genauer in der Supermarktkette ICA. Dort soll die neuartige Beschriftungsmethode als Erstes an Avocados und Süsskartoffeln getestet werden, wie das Unternehmen schreibt.

Bild

Eine tätowierte Avacado. bild: ica

Auch in der Schweiz ist man interessiert an der Methode, die – nach Angaben von «Nature & More» – über zwei Tonnen Plastikabfall sparen soll. So prüft beispielsweise die Migros derzeit die Umsetzbarkeit einer solchen Methode. Wichtig, so Mediensprecherin Christine Gaillet, sei auch die Eignung in der Praxis. Sie sieht bei einer direkten Kennzeichnung den Vorteil vor allem für den Kunden. Allerdings gibt Gaillet zu bedenken: Nicht in jedem Fall ist ein Verzicht auf eine Verpackung sinnvoll, denn Plastikverpackungen würden einen wichtigen Beitrag zum Produktschutz leisten. Detailhändler Coop hat nach eigenen Angaben bereits Erfahrungen mit gelaserten Produkten gemacht. Bei der beschriebenen Methode von «Nature & More» gibt es gemäss Coop-Sprecher Roman Gander allerdings noch offene Fragen, welche geklärt werden müssten. Beispielsweise «ob und wie diese Methode die Qualität und Haltbarkeit der Produkte beeinflusst.»

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    Alle Leser-Kommentare
  • RootAuthority 06.01.2017 15:51
    Highlight Highlight ... und weil Laser nicht nach Bio klingt nennen wir das jetzt " Licht-Tattoo"... das ist auch schon viel mehr "Bio".
    Neues Label auf bestehendem anbringen und schon ists Bio.
  • Thoeme77 06.01.2017 15:34
    Highlight Highlight Die Frage ob es die Haltbarkeit etc. beeinflusst, habt ihr ja im Artikel selbst bereits beantwortet :)
  • Merida 06.01.2017 15:22
    Highlight Highlight Im Alnatura Laden in Zürich gibts das Biogemüse offen...
    • Smaddy 06.01.2017 17:56
      Highlight Highlight Ja weil Alnatura nur Bioprodukte anbietet ist eine eindeutige Trennung zu konventionellen Produkten ( zum Beispiel mittels Verpackung) nicht nötig.
    • pamayer 08.01.2017 09:26
      Highlight Highlight In jedem Bio Fachgeschäft ebenso.
  • Triumvir 06.01.2017 13:23
    Highlight Highlight Der grossflächige Einsatz von recyclebarer Verpackung wäre wohl der bessere Weg, um dem Verpackungswahnsinn Herr zu werden...
  • dmark 06.01.2017 13:09
    Highlight Highlight Die Folienverpackung dient in erster Linie dem Schutz des Produktes und dürfte auch, bei Entsorgung und dem Zuführen in den entsprechenden Recyclingprozess wohl umweltfreundlicher sein, als eine energiefressende Laserbeschriftung.
    Und ich sehe auch bereits die Probleme mit dem Umgang dieser Technologie in den Firmen kommen, welche dort doch sehr oft mit ungelerntem Personal arbeiten, wenn u.a. der Brennpunkt nicht passend eingestellt wird. Kein Obst oder Gemüse hat immer die gleiche Form und Größe.
    • Laurent 06.01.2017 13:27
      Highlight Highlight @dmark: So viel ich weiss, ist bei Bio-Produkten der Plastik tatsächlich nur dazu da, um von den konventionellen Produkten zu unterscheiden. Haben wir eine Expertin unter uns, die das bestätigen kann?
    • Minoe McLee 06.01.2017 13:48
      Highlight Highlight als ich letztens zu diesem Thema Coop eine mail gesendet habe, kam zumindest diese Antwort @Laurent (Vielen Dank für Ihr E-Mail.

      Coop Naturaplan Bio Produkte müssen deutlich von herkömmlicher Ware getrennt angeboten werden. Im Gemüse & Früchte Sortiment, welches für jedermann öffentlich zugänglich, und in Selbstbedienung ist, kann so eine Vermischung der Ware durch separate Verpackung vermieden werden.
      Nun wird aber auch der konventionelle Broccoli verpackt angeboten, das ist richtig. Untersuchungen haben gezeigt, dass der Broccoli - wenn er verpackt angeboten wird -deutlich länger haltbar..
    • dmark 06.01.2017 13:53
      Highlight Highlight Schon richtig. Es gibt eine Verordnung der Kennzeichnung von Bio-Produkten, welche sie von "konventionell produzierten" Produkten unterscheiden lassen. Deshalb sind gerade in Supermärkten die Bio-Produkte mit Folien versehen, auch weil ein direktes Aufbringen von Etiketten oder bei Lagerung/Transport mit anderen "behandelten" Obst/Gemüse div. Rückstände hinterlassen könnten usw.. eben als Schutzfunktion.
      Allerdings könnte man da auch auf biologisch abbaubare Folien (ca. 40-50 Tage im Kompost) zurück greifen.
      Der reine Biohandel/-Bauer kann natürlich darauf gänzlich verzichten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Manuel H. 06.01.2017 12:17
    Highlight Highlight Eine Banderole oder ein Aufkleber aus Papier wären zwar auch umweltfreundliche Alternativen, sind aber vermutich nicht hipp genug ;)
  • Altweibersommer 06.01.2017 12:10
    Highlight Highlight Bio Avocado aus Kenya...und sich dann am Plastik stören.
    • trio 06.01.2017 13:28
      Highlight Highlight Avocados kommen nunmal aus wärmeren Länder. Pervers finde ich jedoch z.B. die Äpfel aus Neuseeland!
  • fischbrot 06.01.2017 10:53
    Highlight Highlight Ich seh uns schon, wie wir versuchen, die Lasergravur auf den Salatköpfen zu entziffern, höhö...
    • R&B 06.01.2017 13:06
      Highlight Highlight 😂😂😂
    • lilie 06.01.2017 13:22
      Highlight Highlight ... oder auf Rosenkohl. 😅
  • Intellektueller 06.01.2017 09:50
    Highlight Highlight Wie ist die Ökobilanz?
    Ist die Lasergravur von Gemüse wirklich weniger umweltbelastend? Ich bezweifle es. Lasergeneratoren verschleudern viel Energie, weil sie prinzipbedingt einen miserablen Wirkungsgrad haben. Zudem muss eigens eine grosse Anlage gebaut werden für die Beschriftung. Diese könnte durchaus mehr mehr Energie (inkl. grauer) pro Kilogramm Gemüse verbrauchen, als die konventionelle Plastikhülle.
    Der Schuss könnte nach hinten losgehen, wie als alle Umweltaktivisten die aufkommenden Plastikflaschen verteufelten. Bis zweifelsfrei fest stand, das Plastikflaschen ökologischer sind.
    • goschi 06.01.2017 12:50
      Highlight Highlight Grosse Anlage?
      Das sind ca Tischgrosse Dinger, die in vielen Produktionsabläufen längst integriert sind, die Ökobilanz ist minmal, da die Leistungsaufnahme einige hundert, bis wenige tausend Watt sind, da darf man nach ihrer Logik schon den Boden nicht mehr staubsaugen um nicht die Bilanz zu verschlechtern...

      und neu ist das auch nicht, gibt es seit Jahren, auch im Lebensmittelbereich...
    • trio 06.01.2017 13:25
      Highlight Highlight Hängt natürlich auch davon ab, wie die Energie dafür erzeugt wird.
    • Intellektueller 06.01.2017 13:27
      Highlight Highlight @goschi: Das muss ein Kleinstbetrieb sein.
    Weitere Antworten anzeigen

Liebe Koriander-Hasser, ihr NERVT

Ach, du findest Koriander grusig? Jö. Aber, hey, du kannst nichts dafür, du Ärmster. Deine Gene sind schuld.

Jüngst, in der Kommentarspalte:

Ach, ihr Ärmsten! All die feinen Tacos, die indischen Chutneys, die Thai-Curries und und und, die ihr nicht essen könnt!

Mein Beileid.

Aber wisst ihr was? Ihr könnt nichts dafür.

Nein, es ist nicht so, dass Koriander eklig ist, und wir alle, die ihn gerne haben, Geschmacksbanausen sind. Nein. Der Grund ist genetisch.

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