Schweiz
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«Dieses System ist doch krank» – Basler Arbeitslose sollen sich in Deutschland umschauen

Das Basler Amt für Wirtschaft und Arbeit sorgt mit einer Einladung zu einem Informationsanlass über Möglichkeiten auf dem deutschen Arbeitsmarkt für Ärger bei Arbeitslosen.

Franziska Zambach / ch media



In der Schweiz haben 84,2 Prozent der Wohnbevölkerung zwischen 15 und 64  Jahren eine Stelle. Nur in Island ist die Erwerbsquote noch höher. Da in der Schweiz aber überproportional viel Teilzeit gearbeitet wird, steht sie unter dem Strich nicht viel besser da als andere Länder Europas. (Symbolbild)

Bild: KEYSTONE

Das Basler Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) lädt Basler Arbeitslose zum Informationsanlass in die Räumlichkeiten des RAV (Regionales Arbeitsvermittlungs-Zentrum) Basel-Stadt. Das Amt will Arbeitssuchenden den Markt in Deutschland schmackhaft machen. Unter dem Titel «Wohnen in der Schweiz – Arbeiten als GrenzgängerIn in Deutschland» sollen im Speziellen über 50-Jährige angesprochen werden.

«Ich sehe keinen Grund, warum ich nach Deutschland arbeiten gehen soll.»

Über die Einladung freut sich aber nicht jeder. Der 53-jährige Christian Schaub ärgert sich über die Post vom AWA. Er sucht seit knapp vier Jahren nach einer Festanstellung. In einem Post auf Facebook schreibt der gelernte Speditionskaufmann: «Nun sollen also die Schweizer in Deutschland arbeiten, da die Deutschen aufgrund der besseren Löhne in die Schweiz kommen und somit eine Lücke im deutschen Arbeitsmarkt hinterlassen.»

Schaub will die Öffentlichkeit auf den Umstand aufmerksam machen. Dafür wendete er sich an verschiedene Medien. «Es ist grotesk, Basel wird von Grenzgängern überflutet. Schweizer Arbeitslose wie mich schickt man dafür zum Arbeiten nach Deutschland. Dieses System ist doch krank», sagt er zum «Blick». Er weigere sich, in Deutschland Arbeit zu suchen und fühle sich «abgeschoben». «Ich sehe keinen Grund, warum ich nach Deutschland arbeiten gehen soll.»

Eines der Probleme verortet Schaub auf Seite der Arbeitgeber. Er verlangt, dass diese mehr in die Pflicht genommen werden, zuerst Schweizer Arbeiter anzustellen und erst dann Grenzgänger zu berücksichtigen. Auch die Politik habe versagt. Massnahmen wie die Zuwanderungsinitiative würden nicht greifen. «Wer in der Schweiz lebt – egal, ob Schweizer oder Ausländer –, der soll auch in der Schweiz arbeiten können», sagt er.

Das Amt relativiert die Situation gegenüber «Blick»: «Es handelt sich um einen Informationsanlass, der sich an freiwillig interessierte Stellensuchende richtet, die ihre Kenntnisse über den deutschen Arbeitsmarkt erweitern wollen. Es findet keine Stellenvermittlung statt. Eine Verpflichtung besteht nicht.»

Das mindert den Ärger bei Christian Schaub aber nicht. Die Einladung hat seine frustrierende Situation noch schlimmer gemacht. Er werde wohl nicht am Informationsanlass teilnehmen. «Ich würde mich an dieser Veranstaltung nur zu sehr aufregen.»

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    Alle Leser-Kommentare
  • ThePower 08.05.2019 11:57
    Highlight Highlight Der nächste Schritt dürfte dann Hartz IV sein..
  • G. 07.05.2019 22:46
    Highlight Highlight Meines Erachtens ist diese F*rz-Idee eine Zumutung und ejne Frechheit!

    Zusätzlich ist dies nun der definitive Beweis, dass wir überhaupt keine sinkende Arbeitslosenzahl haben.

    Personen, die bis Ende der Rahmenfrist keinen Job gefunden haben werden ausgesteuert und zur Fürsorge manövriert.

    Damit kann der Staat die Ausgesteuerten von der Anzahl Arbeitslosen abziehen und siehe da, der Schweiz geht es gut. Sinkende Arbeitslosigkeit! Und jetzt soll
    der Arbeitslose noch ausserhalb der Schweiz zu nicht wirklich attraktiven Löhnen arbeiten gehen?

    Hallo?
  • Bruno Meier (1) 07.05.2019 20:28
    Highlight Highlight
    Das sind die Auswirkungen der Liberalisierung des Marktes. Dazu gehören eben nicht nur die unbegrenzten "billigen" Einkaufsmöglichkeiten über alle Kanäle und die Freiheiten beim Personenverkehr. Das ist keine Einbahnstrasse oder ein Wunschkonzert: "ich will aber nur das, das andere will ich nicht". Das sind Naturgesetze, wer auf der einen Seite etwas in die Waagschale wirft, muss auf der anderen Seite ausgleichen. Nur sehr Dumme glauben, dass die Rosinenpickerei dauerhaft funktioniert. Als sie gerufen hatten: "wollt ihr den totalen Markt", jubelte die Masse den Führern immer wieder zu.
  • Incendium 07.05.2019 17:32
    Highlight Highlight Tja das AWA kennt halt nur Rechte und Pflichten. Sie haben Recht und die Arbeitslosen haben Pflichten.
  • hämpii 07.05.2019 17:04
    Highlight Highlight Ein Hoch auf die Profitgier! Es tut mir leid, da fehlen mir die Worte... Wie kann man sowas ernst meinen, geschweige den ernst nehmen?
  • Likos 07.05.2019 16:02
    Highlight Highlight Ich hatte auch schon mal nette Jobangebote in DE, aber wenn man weiterhin in der Schweiz lebt, lohnt sich das einfach für keine Seite.
    Für den gleichen Lebensstandard braucht man in der Schweiz 1.8x mehr Lohn als wenn man in DE lebt. Ein üblicher besserer deutscher Lohn um die 35k € (Brutto) entspricht in der Schweiz 72k CHF (Brutto).
    Aber 35k € sind halt nur 40k CHF.
    Wenn man über 50k € bekommt kann man damit zwar schon leben, aber wer in Deutschland so viel Geld bekommt, hat keine Probleme in der CH ein Job für das doppelte zu finden.
  • Glenn Quagmire 07.05.2019 15:56
    Highlight Highlight Hauptsache man kann sich empören. Was ist bessern, arbeiten in Deutschland oder nichts tun in der CH? Der Lohn wird bestimmt höher sein als das Taggeld, welches auch nicht ewigs bezahlt wird.
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 07.05.2019 21:47
      Highlight Highlight Und dann?
      Wie willst du mit einem deutschen Lohn deinen Lebensunterhalt in der Schweiz bezahlen?
    • sowhat 07.05.2019 22:50
      Highlight Highlight Grade das ist noch gar nicht sicher!
    • G. 07.05.2019 22:54
      Highlight Highlight Mir scheint, du hast keine Ahnung...

      Das Taggeld mit 70% vom BruttoJahressalär ist immer noch höher als z. B. in Deutschland für ca. CHF 40‘000.00 im Jahr zu arbeiten. Und die CHF 40‘000.00 pro Jahr sind vermutlich erst noch für einen gut bezahlten Job.
  • die Freiheit die ich meine 07.05.2019 14:33
    Highlight Highlight Tja. Wer lancierte die MEI?
    Und wer setzte sie nicht um?
    Die Linken, zusammen mit der Wirtschaft.
    Operation Libero zusammen mit den Linken = EU Rahmenabkommen/Beitritt.

    Siegen diese Kräfte, wird es für Leute, die keine sichere akademische Stelle haben, normal sein, auch im Ausland auf Stellensuche zu gehen.

    Sie werden dann, wie Amerikaner, zur Manövriermasse im 300 Mio Arbeitsmarkt.
    Zu den lokalen Bedingungen natürlich.

    Ich hoffe, alle Arbeitnehmer sind sich dem bewusst.
    • Chriguchris 07.05.2019 17:00
      Highlight Highlight Ich hoffe dir ist klar, dass wenn man die beiden amerikanischen Parteien in unser politisches System eingliedern würde, rechts und rechts-aussen erhält und dass es diese sind welche "die Amerikaner als Manövriermasse" benutzen.
    • ands 07.05.2019 18:15
      Highlight Highlight Ich hoffe dir ist bewusst, dass die SVP nichts gegen ausländische Arbeitskräfte hat. Viele Politiker dieser Partei besitzen Betriebe und Firmen, welche viele ausländische Arbeitskräfte beschäftigen. Die SVP will die Anzahl der Asylbewerber und der arbeitslosen Ausländer senken. An einem erschwerten Zugang zum Arbeitsmarkt ist diese Partei nicht interessiert. Das hat sich ja so schön exemplarisch gezeigt, als die SVP gegen die Verkleinerung der Kontingente für Arbeitskräfte aus Drittstaaten protestierte, nachdem die MEI angenommen wurde.
    • TJ Müller 07.05.2019 18:29
      Highlight Highlight Die Arbeitgeber stellen die günstigeren Arbeitnehmer an, nicht die Politiker. Schau doch mal, welche Parteien am meisten Unternehmer haben welche den günstigeren Arbeitskräften Vorzug geben und somit profitieren. Ich dachte immer die Linken sind die, welche nicht arbeiten und nur in der "Asylindustrie" abzocken. Die Rechten die Unternehmer wie KMU Inhaber und Bauern. Nun sind sie die Linken aber auf einmal die Unternehmer, welche lieber Ausländer statt Schweizer anstellen? Könnt ihr bitte mal ein kohärentes Feindbild aufbauen?...
    Weitere Antworten anzeigen
  • DomKi 07.05.2019 14:03
    Highlight Highlight Umverteilung ganz praktisch! So wird die Schweiz ganz bestimmt immer ärmer...
    • bintang 07.05.2019 15:15
      Highlight Highlight Es findet seit vielen Jahren ein andauernder Angriff und Abbau statt, AHV und PK, KK Prämien. Wir arbeiten mehr wue z. B. Deutsche, die hanzen Werte und Tugenden der Schweiz werden skruoellos verschachert.
  • infomann 07.05.2019 13:54
    Highlight Highlight Was ist schon dabei?
    Entweder man ist bereit dort zu arbeiten wo es Arbeit gibt, oder man hockt der Allgemeinheit auf der Tasche.
    Nicht vor allzu langer Zeit sind tausende wegen der Arbeit ausgewandert.
    • Kruk 07.05.2019 13:59
      Highlight Highlight Dieses vor nicht allzu langer Zeit wollen wir aber nicht wieder...
    • Marcipedia 07.05.2019 14:03
      Highlight Highlight Auswandern ist etwas ganz anderes als mit ausländischem Lohn in der Schweiz wohnhaft zu sein. Erst wenn sich alles aneinander angeglichen hat, kann man auch die Grenzen in beiden Richtungen gleichberechtigt nutzen. Das wird aber nie der Fall sein mit dem heutigen System.
    • infomann 07.05.2019 14:20
      Highlight Highlight OK....ich habe aber nirgends gelesen, dass auswandern verboten ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dominik Treier (1) 07.05.2019 13:51
    Highlight Highlight Das entspricht wie man leider sagen muss, nur voll und ganz der Politik der Arbeitslosenkassen und des RAV. Statt zu helfen, direkt ohne Bewerbungen und Bürokratie an Arbeitgeber zu vermitteln und neue Stellenangebote zu erschliessen und mit der Wirtschaft zu schaffen versuchen, ist man nur darauf aus irgendwelche miesen und unpassenden "Möglichkeiten" zu seigen, die wenn man sie ablehnt zu Streichungen in den Zahlungen führen. Man fährt schon lange die Politik, es um jeden, auch illegalen, Preis ungemütlich zu machen um die Leute loszuwerden ob sie dann einen Job haben, egal...
    • bintang 07.05.2019 15:19
      Highlight Highlight Das ist die nächste Stufe, zuerst stand der Staat für die Eskapaden der UBS gerade, dann erlaubte man die Bussen von den Steuern abzuziehen, nun schafft sich der Staat die Leute, welche ER durch die PFZ, welche mit Lügen durchgebracht wurde an der Urne, vom Leib. Unsere Ahnen würden sich im Grabe umdrehen.
    • sontau 07.05.2019 16:56
      Highlight Highlight Es sind aber weder die Arbeitslosenkassen noch die RAV, die „Politik machen“! Die wird, wie es der Name sagt, von Politikern gemacht, die im Regierungs-, Gross- oder Nationalrat sitzen. Und die Verwaltung muss nun mal umsetzen, was die Politiker von ihr verlangen. Gerade aktuell im Kanton Bern: Regierungsrat Schnegg (SVP, wer hätts gedacht), will den Grundbedarf in der Sozialhilfe kürzen. Demnächst können wir darüber abstimmen. Und wenn es genügend Berner gibt, die Ja sagen, muss die Sozialhilfebehörde das umsetzen, ob sie es gut findet oder nicht.
    • Dominik Treier (1) 07.05.2019 21:34
      Highlight Highlight Nur sagen auch die Linken zu diesen Zuständen im RAV nichts, weil sie Angst vor den Missbrauchskrähern haben. Bei uns im Aargau ist ein SPler Direktor des Innern und es ist keinen Deut besser, aber weil es einen nicht betrifft, will man nicht damit seine Wahlchancen gefährden, dass man etwas ändert oder sagt...
  • Hurtihurti 07.05.2019 13:39
    Highlight Highlight Und dann soll mit dem Lohn aus Deutschland in der Schweiz gelebt werden? Ist wohl nicht einmal annährend gleich viel für gleiche Arbeit...
  • Skip Bo 07.05.2019 13:38
    Highlight Highlight Die PFZ funktioniert bidirektional. Das Endergebnis wird der egalisierte Wohlstand in Europa sein. Die CH ler gehören in diesem Mecano zu den Wohlstandsabgebern.
  • Asmodeus 07.05.2019 13:36
    Highlight Highlight «Wohnen in der Schweiz – Arbeiten als GrenzgängerIn in Deutschland»

    Absolut hirnlose Idee.

    In Deutschland verdient man einen Bruchteil dessen was man in der Schweiz verdient. Mit einem Job in Deutschland kann man in der Schweiz gar nicht die Lebenshaltungskosten bezahlen.

    Gerade für Menschen im Altersbereich 50+ würde sich da sogar noch eher lohnen Frührente zu beziehen und in Deutschland oder Frankreicht zu wohnen.
  • sheimers 07.05.2019 13:30
    Highlight Highlight Man sollte endlich aufhören in engen Grenzen denken. Viele Deutsche arbeiten bei uns, warum nicht auch mal umgekehrt? Wichtig ist doch, dass die Arbeit zum Arbeitnehmer passt, und nicht auf welcher Seite der Grenze der Arbeitsort ist.
    • Hackphresse 07.05.2019 13:39
      Highlight Highlight Mhm... Deutsche Löhne bei Schweizer Miete und KK. Für den Rest bei der Wohngemeinde dann Ergänzungsleistungen beziehen. Läuft bei den Baslern. 😎
    • MacB 07.05.2019 15:04
      Highlight Highlight Die Realität setzt einem leider diese engen Grenzen. Mit deutschem Lohn kannst wohl kaum die Grundkosten in der Schweiz decken.
    • bintang 07.05.2019 15:21
      Highlight Highlight Man kann ja die Steuern für Roche und Co senken. Btw, letztes Jahr schütteten die 20 grössten CH Firmen die an der Börse sind 20 Mrd. Dividende aus, merkt ihr was,?
    Weitere Antworten anzeigen
  • HerrWeber 07.05.2019 13:26
    Highlight Highlight Da frage ich mich, wie das am Schluss funktionieren soll.. Wo werden dann die Steuern bezahlt? Zahlt man dann z.B. Krankenkasse doppelt, da diese in DE bereits vom Lohn abgezogen werden, AHV/IV/ALV etc. ist auch eine gute Frage... vom bürokratischen Aufwand mal abgesehen.. Ob man sich dann noch seine Wohnungsmiete / die Hypothek leisten kann steht ebenfalls noch in Frage...
    • walsi 07.05.2019 14:58
      Highlight Highlight Fpr all das gibt esschob Lesungen es pendeln jeden Tag zausende Grenzgenger in die Schweiz.
    • ands 07.05.2019 17:10
      Highlight Highlight Dafür gibt es ja diesen Informationsanlass. Dort wird man - wie der Name suggeriert - über solche Dinge informiert.
  • der_senf_istda 07.05.2019 13:10
    Highlight Highlight Es ist durchaus zumutbar, das der Herr auch nach Weil oder Lörrach arbeiten geht. Ich sehe keinen Grund weshalb das nicht gehen sollte.
    • Hoodie Allen 07.05.2019 13:21
      Highlight Highlight Weil es überhaupt nicht lukrativ ist z.B. ?
    • Baccara aka 07.05.2019 13:32
      Highlight Highlight Und was ist mit der AHV und so, mmhhhh?
  • walsi 07.05.2019 13:10
    Highlight Highlight Er kann die Stelle ja im Zwischenverdienst annehmen, wenn er dann eine bekommt. Das hätte den Vorteil, dass er Ende Monat mehr Geld hat, als wenn er nur Arbeitsloseentschädigung bekommt. Der gute Mann könnte sich auch mal über die Vorteile dieser Lösung informieren. Das würde aber voraussetzen, dass er sich informiert. Moment mal, das wollte das RAV ja tun, den Mann informieren.
  • Eisvogel 07.05.2019 13:09
    Highlight Highlight Heute freiwillig und morgen Abzug bei Arbeitslosengeld/Sozialhilfe, wenn man nicht hingeht.
  • Hoodie Allen 07.05.2019 12:59
    Highlight Highlight Sagt doch mal einem Ostdeutschen, er solle in Polen nach Arbeit suchen. Der freut sich bestimmt...nicht
    • B-Arche 07.05.2019 13:09
      Highlight Highlight In Mecklenburg Vorpommern tun das bereits viele Deutsche - in Polen arbeiten.
    • Hoodie Allen 07.05.2019 13:19
      Highlight Highlight Muss sehr lukrativ sein oder zahlt der Deutsche Staat die Lohndifferenz?
    • Coffeetime 07.05.2019 13:40
      Highlight Highlight Es geht nicht immer ums Geld, sondern auch um etwas sinnvolles zu machen und in unserer Gesellschaft integriert zu sein. In unseren Breitengraden identifizieren sich die Menschen (leider) fast ausschliesslich über den Job. Das ist ja oft, was als erstes gefragt wird - was machst du? So ist arbeiten immer besser als arbeitslos zu sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • WerWillSchonStringenzUndSachkenntnis 07.05.2019 12:51
    Highlight Highlight Wer nicht einsieht, warum er arbeiten soll, sollte seinen Mitmenschen auch nicht auf der Tasche liegen.
    PS: D ist ein normales Land mit normalen Menschen. Oder fühlt sich da ein CH-Mensch zu gut für?
    • reaper54 07.05.2019 13:38
      Highlight Highlight Also sollen billig ausgebildete Ausländer den CHer Firmen grosse Profite bescheren während Schweizer ins Ausland abgeschoben werden? 🤔 Find ich jetzt ziemlich Asozial aber es lässt sich natürlich machen...
    • JarUp2 07.05.2019 15:20
      Highlight Highlight Die Deutschen die in der Schweiz arbeiten haben eine ebenso gute Ausbildungen wie die Schweizer Arbeitnehmer
    • WerWillSchonStringenzUndSachkenntnis 07.05.2019 17:25
      Highlight Highlight Reaper54: das Amt verlangt nicht, dass hier billige Ausländer angestellt werden - das war der Stimmbürger.
      PS: bist du für die korrekte Umsetzung der Masseneinwanderungs-Initiative sowie für Begrenzung der Personen-Freizügigkeit?
      Wenn ja, ist das stringent. Danke.
      Wenn nein, willst du - wie die Abstimmungsmehrheit - dass billige Arbeitskräfte hiesige Arbeitnehmer verdrängen. Die Mehrheit bekommt, was sie will.
  • DerRaucher 07.05.2019 12:42
    Highlight Highlight Wie kann man sich über was freiwilliges aufregen? Hätten die Deutschen nicht so tiefe Löhne, sähe ich auch kein Problem dabei. So ist es leider keine Option.
    • bintang 07.05.2019 13:06
      Highlight Highlight Freiwillig, als ob Jemand das freiwillig machen würde, glauben Sie alles?
    • Neruda 07.05.2019 13:14
      Highlight Highlight Es ist schon ziemlich frech, bei so vielen Grenzgängern älteren Arbeitslosen das Arbeiten im Ausland schmackhaft machen zu wollen. Da muss man nicht mal SVP-Wähler sein, um zu denken, dass man ja eim paar Grenzgänger opfern könnte für unsere inländischen Arbeitslosen.
  • Matti_St 07.05.2019 12:38
    Highlight Highlight Dann stellt sich später noch die Frage Betreff Sozialversicherungen und AHV.
  • AlteSchachtel 07.05.2019 12:34
    Highlight Highlight Neoliberlalismus:
    1. Import von Grenzgängern U40
    2. Entlassung Inländer Ü40
    3. Export Inländer Ü40

    Im Kanton Zürich kennt man bis anhin die Schritte 1 + 2, aber ich denke es dauert nicht lange bis der 3. ebenfalls eingeführt wird....
    Denkt an solche Methoden, wenn die NR-Wahlen anstehen oder über den Lohnschutz des InSta diskutiert wird.
    • bintang 07.05.2019 13:05
      Highlight Highlight Stimmt weiter ab, nehmt die Ust. Reform an, ja zum Rahmenabkommen, ja zu Steuererleichterungen für Firmen und Reiche, lasst euch weiterhin in den Geschäften für dumm verkaufen und zahlt die hohen Preise, welche angeblich durch die hohen Kosten der Grenzgänger verursacht werden. Irgendwann sollte auch der dümmste Schweizer feststellen, dass das Wohl der Bürger in der CH nichts zählt, die Politik wird dirigiert von der Wirtschaft. Das Volk wird enteignet und ausgenommen bis auf‘s Letzte!
    • The Unseen Fenian Hand 07.05.2019 13:29
      Highlight Highlight Leider hast Du vollkommen recht damit. Unsere Regierung ist Erfüllungsgehilfe der Wirtschaft, in der irrigen Annahme, dass, was gut für die Wirtschaft immer auch gut für die Arbeitnehmer ist.
    • Ökonometriker 07.05.2019 13:30
      Highlight Highlight Waren nicht die Linken zu erst für die PFZ?
      Egal, es ist nicht zielführend die verantwortliche Partei zu suchen. Besser wäre es, nach Lösungen zu suchen. Warum werden in der Schweiz nicht mehr genug Stellen geschaffen? Wie kann man das ändern?
    Weitere Antworten anzeigen
  • tzhkuda7 07.05.2019 12:29
    Highlight Highlight Die Grenzstädte haben allgemein zu kämpfen

    - Die Schweizer gehen ins Ausland rüber einkaufen
    - Ausländer fluten den Arbeitsmarkt an der Grenze, was CH verdrängt
    - Die Ausländer drücken die Löhne massivst, was sicz mittlerweile auch in ZH stark beobqchten lässt. Wieso einen Schweizer rür 5000.-, wenns der Deutsche auch dür 3400.- macht ;-)


    Die Quellensteuer für Ausländer sollte auf 1/3 angehoben werden oder sogar auf 40-50% Abgabe des Lohnes, welcher direkt in die AHV/IV/ALV fliesst.
    • The Destiny // Team Telegram 07.05.2019 17:25
      Highlight Highlight Auch die Steuerlast für den Arbeitgeber sollte gehoben werden.
    • The Destiny // Team Telegram 07.05.2019 17:26
      Highlight Highlight Man sollte das ganze legal unattraktiv machen.
      Wer mehr Schweizer anstellt bekommt Steuererleichterungen etc
  • Clife 07.05.2019 12:25
    Highlight Highlight Ich verstehe zwar den Unmut, muss aber auch sagen, dass ich lieber in Deutschland arbeite und etwas mehr Geld verdiene (inkl. Versicherungen) als arbeitslos über das RAV weniger verdiene...besonders wenn man schon über Jahre hinweg arbeitslos war, sollte man auch jede noch so kleine Möglichkeit in Betracht ziehen. Eine neue Stelle suchen kann man dann nebenbei immer noch.
    • Coffeetime 07.05.2019 13:45
      Highlight Highlight Arbeitgeber bevorzugen oft Personen, die den Arbeitsmarkt sozusagen nie verlassen haben und auch zeigen können, dass sie sich bemühen. Nur dasitzen und jammern ist kein attraktives Profil... ich kann davon auch ein Lied singen, aus eigener Erfahrung.
  • Chriguchris 07.05.2019 12:23
    Highlight Highlight Auch wenn es "freiwillig" ist, sehr ungeschickt!

Extreme Armut in der Schweiz sehr selten – aber sie existiert

6.2 Prozent der EU-Bevölkerung sind von extremer Armut betroffen. Mit 1.5 Prozent (2015) liegt die Schweiz weit unter dem Durchschnitt. Nur Schweden und Luxemburg haben noch weniger Mittellose. Am schlimmsten betroffen ist Bulgarien: Jeder Fünfte ist dort extrem arm.

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Diese liegt gemäss Eurostat, dem statistischen Amt der EU, vor, wenn jemand sich nicht mindestens …

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