Schweiz
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THEMENBILD ZUM PAKETTRANSPORT AN WEINACHTEN --- Pakete liegen in Wagen zur Verteilung bereit, am Dienstag, 23. September 2014, im Paketzentrum der Schweizerischen Post in Haerkingen. Die Schweizerische Post erhoeht mit Blick auf den Boom im Online- und Versandhandel die Kapazitaet ihrer Paketzentren Haerkingen SO, Frauenfeld TG und Daillens VD. Statt 20'000 werden pro Anlage kuenftig 25'000 Pakete sortiert. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Vorab in Paket- und Briefpostzentren setzt die Post auf Temporäre. Bild: KEYSTONE

«Sehr fragwürdig»: Hoher Anteil von Temporärkräften bei der Post sorgt für Kritik

Die Post stellt künftig in der Brief- und Paketsparte mehr Angestellte nur temporär an – das sorgt für Kritik. Denn bislang hiess es bei der Post jeweils, dass Temporäre nur zur Brechung von Spitzen eingesetzt werden.

Philipp Felber / Schweiz am Wochenende



Die Post schliesst ein kleines Verteilzentrum, insgesamt 15 Leute verlieren ihren Job. Solche Meldungen über die Post gehören schon fast zur Routine. Eines lässt bei der besagten Schliessung in Pratteln, welche die «bz Basellandschaftliche Zeitung» am Freitag publik machte, stutzen: Von den 15 Angestellten waren 8 fest angestellt. Der Rest temporär.

«Dies geht auf Kosten der Arbeitnehmenden»

Sekretär der Gewerkschaft Syndicom

Bis jetzt hiess es bei der Post, dass Temporäre zur Brechung von Spitzen eingesetzt werden. Klar ist: Die Paket- und Briefflut gerade vor Weihnachten bedingt den Einsatz von Temporärangestellten. So hat die Post im Dezember über 18 Millionen Paketsendungen verarbeitet.

Sieben Millionen mehr als in einem durchschnittlichen Monat. Das Beispiel Pratteln zeigt jedoch, dass die Post auch ausserhalb der Spitzenzeiten auf temporäre Kräfte zurückgreift. In diesem Fall fast zur Hälfte. Ein Sekretär der Gewerkschaft Syndicom bezeichnet einen derart hohen Anteil von Temporärkräften wie in Pratteln als «sehr fragwürdig». Die Post würde den grösseren Spielraum bei Temporärangestellten ausnützen. «Dies geht auf Kosten der Arbeitnehmenden», sagt ein Vertreter der Gewerkschaft.

Vor diesem Hintergrund liest sich eine momentan laufende Ausschreibung der Post anders. Die Post ist auf der Suche nach nationalen Vertragspartnern zur Personalbeschaffung im Temporärbereich. Mitte Januar schrieb die Post deshalb ein umfassendes Vertragswerk aus. Die Ausschreibung sei dazu da, die «Warengruppe Personalverleih» neu aufzugleisen. Es zeigt sich, dass die Post in Zukunft wohl mehr Temporäre anstellt.

Das Problem: Temporärmitarbeiter geniessen etwa bei einer Kündigung nicht denselben Schutz wie fest angestelltes Personal. Im Fall Pratteln weist die Post daraufhin, für die 8 Festangestellten eine Lösung zu suchen. Die Temporären bleiben aussen vor.

Gegen 1000 Temporäre

Die Post beschäftigt über den ganzen Konzern gesehen 61 000 Mitarbeiter. Die Kosten des künftigen Bedarfs an Temporärangestellten beziffert die Post in der Ausschreibung auf einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag. Wie vielen temporären Arbeitskräften dies entspricht, will die Post mit Verweis auf die laufende Ausschreibung nicht sagen.

Aus den Unterlagen geht aber hervor, dass allein die Briefpostsparte 400 Temporärangestellte pro Jahr einsetzen wird. In anderen Bereichen nennt die Post keine exakten Zahlen. Bei der Paketpost dürfte der Bedarf jedoch ähnlich hoch sein. Somit dürfte sich der gesamte Bedarf an Temporärangestellten hochgerechnet auf rund 1000 Personen beziffern. Tendenz steigend.

«Die Ausschreibung weckt bei uns den Verdacht, dass die Post sich an der Ausnutzung der prekären Situation von Arbeitnehmenden beteiligt»

Sprecher der Gewerkschaft Syndicom

Denn die Post setzt vor allem in Paket- und Briefpostzentren Temporäre ein. Bei der Paketpost rechnet die Post mit steigendem Personalbedarf, «bei gleichzeitiger Notwendigkeit, via Temporärpersonal auf Peaks reagieren zu können», heisst es in den Unterlagen. Der entsprechende Passus bei der Division Briefpost: «Postmail geht von tendenziell sinkenden Briefmengen aus. Um eine grösstmögliche Flexibilität zu bewahren, wird mehr Temporärpersonal angestellt.»

«Die Ausschreibung weckt bei uns den Verdacht, dass die Post sich an der Ausnutzung der prekären Situation von Arbeitnehmenden beteiligt, die über Jahre bei Personalverleihfirmen arbeiten müssen», sagt ein Sprecher der Syndicom. Die Post könne das widerlegen. Dazu müsse die Firma aufzeigen, dass sie einer bedeutenden Anzahl von Niedrigqualifizierten nach einer gewissen Zeit eine Festanstellung anbietet. «Wir bezweifeln stark, dass dies der Fall sein wird.»

Der Syndicom-Sprecher sagt zudem, dass die Post Temporärmitarbeitende nicht nur nutzt, um Spitzen zu brechen, sondern um zu sparen. Post-Mediensprecherin Jacqueline Bühlmann entgegnet: Der Einsatz von Temporärpersonal sei zwar auch aus anderen Gründen möglich. Mit grossem Abstand wichtigster Einsatzgrund sei aber das Brechen von Spitzen in den Brief- und Paketzentren. Den Vorwurf der Gewerkschaft, dass die Post Temporärmitarbeiter nutzt, um Personalkosten tief zu halten, weist sie zurück.

Zum Fall Pratteln sagt Bühlmann, dass die Stückgut- und Lagerlogistiksparte stark vom Kundenverhalten abhängig und verstärkt Schwankungen unterworfen sei. Deshalb müsse die Post schnell auf Veränderungen reagieren können und setze neben festangestellten auch temporäre Mitarbeitende ein. Das sei aber nur eine Ausnahme. (aargauerzeitung.ch)

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23Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Chääschueche 04.02.2018 20:28
    Highlight Highlight Das Problem ist viel weitreichender als hier beschrieben. Vor allem in gewissen Branchen gibt es dieses temporärbusiness länger als die meisten hier Leben.

    Ich arbeite selbst in einem Stellenvermittlungsbüro und sehe das vor allem junge, gut ausgebildete Schweizer/Secondos temporär arbeiten möchten. (bauhaupt/nebengewerbe)

    Da im Winter (Dez-März) nicht gebaut werden kann (je nach witterung/temp usw) braucht es über die restlichen Monate mehr Personal. Da kommt es günstiger wenn man Temp. Personal nimmt.

    Dauertemporärstellen sind aber eine frechheit!
  • Gebietsvertreter 04.02.2018 19:47
    Highlight Highlight Habe "häufig" bei der Electrolux in Mägenwil temporär gearbeitet. Auch dort waren teilweise mehr Temporäre als Festangestellte im Lager. Mittlerweile hat die 'Lux dieses System aber abgeschafft, weil sie erkannt haben, dass es langfristig mehr schadet, als dass es Nutzen bringt.
  • Scaros_2 04.02.2018 16:46
    Highlight Highlight Viele Firmen haben heute fixe Prozentzahlen an Temporären Mitarbeiter. Dies ist relativ simpel weil du diese Personen ohne grosse Sorgen von Sozialplänen etc. über bord werfen kannst wenn es nicht mehr gut läuft.
  • Hugo Wottaupott 04.02.2018 16:37
    Highlight Highlight Temporärbüro Adecco Jahr 2000: Bringen sie mal 600.-- vorbei sie haben keine abgeschlossene Lehre damit wir sie überhaupt vermitteln!
  • leu84 04.02.2018 16:29
    Highlight Highlight Brechung der Spitze? Dann ist diese stumpf und breit. War mal übergangsmässig bei der Post im Bereich Automobilteile temporär angestellt. Neben den zwei Leuten im Büro waren 3 Fest angestellt. Der Rest der Verteilung temporär. Die Chauffeure waren externe Unternehmen. Es gab immer genug zu tun. Also nichts mit Spitze brechen
  • Panna cotta 04.02.2018 16:11
    Highlight Highlight Ich arbeite in der IT-Branche und 30 Prozent meiner Kollegen sind tempörar angestellt. Die Firma schiesst sich damit selbst ins Knie, weil sie Software entwickeln lässt von Leuten, die nachher für den Support nicht mehr zur Verfügung stehen. Das Management sieht das leider anders.
  • Makatitom 04.02.2018 15:59
    Highlight Highlight Ich war knapp zwei Jahre temporär bei der Post, bevor ich fest angestellt wurde. Zwar nicht im Paket- oder Scahlterdienst, aber dieses Gebaren ist bei der Post auch in der Verwaltung und IT schon länger üblich. Nix mit Spitzen brechen, desto mehr Temporäre, desto weniger Gewerkschafter.
    • seventhinkingsteps 04.02.2018 16:44
      Highlight Highlight Gewerkschaften sind doch eh unterrepräsentiert in der IT Branche
  • Matti_St 04.02.2018 15:39
    Highlight Highlight Migros beschäftigt in den eigenen Produktionsfirmen enorm viel temporäre Mitarbeiter.
  • Musikliebhaberin 04.02.2018 14:52
    Highlight Highlight Arbeite bei det Post in der Paketlotistik. Die hohe Anzahl temporärer Mitarbeiter stimmt leider. Aber ich finde es berechtigt. Denn es gibt zu wenige gelernte Logistiket, die temporären sind nur im Ausnahmefall gelernt. Bei uns ist es so, dass ein temporärer allerhöchstens 6 Monate angestellt sein darf. Ist er solange temporär erhielt er im 2017 zu 85% eine Festanstellung angeboten. Viele temporäre gehen jedoch nach ein paar Wochen selber wegen Rückenprobleme. Viele werden gefeuert, da sie selbst nach 4 Monaten extrem viele Fehler machen und auch nicht bereit sind nach dem Plan zu fahren.
  • Lukas Brunner 04.02.2018 14:43
    Highlight Highlight Ich kanns der Post ehrlich gesagt nicht verüblen. Zuerst beschwert man sich, dass die Pakete die Post überschwemmen. Dann das die Post temporäre Arbeiter einstellt, damit sie die Massen an Paketen abfertigen können.
    Alle diese Kritiker beschweren sich über temporäre Arbeiter aber dennoch möchten sie, dass ihre Pakete rechtzeitig ankommen.
  • PhiLem 04.02.2018 14:39
    Highlight Highlight Ok, guter Artikel. Aber weshalb fragwürdig? Ist ja nichts Neues, grosser Konzern beutet Angestellte aus, heute leider normal.
    Schliesslich sind die Chefs ganz dringend auf den Zustupf angewiesen, der dritte Lambi braucht noch Chromfelgen und Leopardenfellsitze.
  • AJACIED 04.02.2018 14:33
    Highlight Highlight Kein Wunder habe ich im Geschäft soviele Kunden Beschwerden das Pakete späht ankommen oder das es Pakete eingetreten sind und das Material drin kaputt ist!
  • Petitsuisse 04.02.2018 13:40
    Highlight Highlight Wundert mich nicht. Generell wird das Personal bei der Post regelrecht „geschreddert“. Wenn eine Abteilung geschlossen werden soll, wird den Mitarbeitern ein sogenanntes „zumutbares“ Stellenangebot gemacht. Dies ist oft für den betreffenden Angestellten mit enormen Arbeitswegen, extremen Lohneinbussen und/oder überrissenen Arbeits- bzw. Präsenzzeiten verbunden. Dabei wird so gut wie nie die persönliche Situation des Mitarbeiters berücksichtigt. Ich kenne mehrere Fälle wo Personal der Post hart am Existenzminimum leben müssen, trotz enormer fachlicher Kompetenz.
  • Japadabadubada 04.02.2018 12:19
    Highlight Highlight Ist ein temporärer Mitabeiter kein Mitarbeiter? Die Gewerkschaften sollen endlich die temporären Mitarbeiter als Mitarbeiter anerkennen, schätzen und respektieren lernen. Die Mitarbeiter bringen täglich Leistung! Ein temp. Mitarbeiter ist auch Sozielversichert, untersteht einem GAV...
    • c_meier 04.02.2018 14:58
      Highlight Highlight Bist du sicher? Meistens ist der Temporärmitarbeiter bei einer anderen Firma angestellt und hat daher wohl andere (tiefere?) Löhne...
  • NotWhatYouExpect 04.02.2018 12:11
    Highlight Highlight Jaja nur eine Ausnahme "jetzt noch" und danach schaut es bei uns gleich aus wie in Deutschland.... wo Temporär / Praktika über Jahre der standard ist.
  • Pirat der dritte 04.02.2018 11:24
    Highlight Highlight Gäähn - 1000 Temporäre auf 61 000 Mitarbeiter ist minimal - Postbashing, SBB - Bashing, Trump-Bashing, Manager- Bashing; Hauptsache Bashing. So schaffen sich die Medien selber ab!
    • Makatitom 04.02.2018 16:02
      Highlight Highlight Wie kommst du auf 61k Mitarbeiter bei der Post? Das sind höchstens die Hälfte
  • Evan 04.02.2018 11:22
    Highlight Highlight Ich wäre froh um mehr Temporärstellen.
  • Rumbel the Sumbel 04.02.2018 11:03
    Highlight Highlight Geld sparen, Geld gewinnen lässt den Servicepublik zerrinnen. Nicht neu!
  • Asg02 04.02.2018 10:47
    Highlight Highlight Ich habe selber bei der Post gearbeitet und bestätige diese Tendenz.
    Ursache ist der New-Public-Management-Ansatz (NPM) aus dem Vereinigten Königreich, welche auch in der Schweiz öffentliche Institutionen zu immer mehr privatwirtschaftlichen Unternehmertum trimmt. Als erstes wurden die Löhne des Top-Managements auf vergleichbare Höhen transferiert. (Gygi verdiente 2008 noch massiv weniger als Ruoff heute). Nun verhalten sich diese Chefs auch wie richtige Manager und haben jeglichen Kontakt zum einfachen Arbeiter verloren. Wer bürgerlich wählt, fördert indirekt solche Entwicklungen!
  • Turi 04.02.2018 10:31
    Highlight Highlight Hauptsache die Zalando-Pakete kommen möglichst günstig in unsere Stuben....

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