Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

72'000 Wohnungen stehen in der Schweiz leer – so viel wie seit 20 Jahren nicht mehr



Die Zahl der in der Schweiz leerstehenden Wohnungen dürfte auch im laufenden Jahr weiter steigen. Davon geht die Credit Suisse aufgrund erster veröffentlichter Zahlen einzelner Städte und Kantone aus.

Gemäss einer Hochrechnung der Grossbank soll die Zahl leerstehenden Wohnungen um 8000 auf über 72'000 klettern. Bereits 2017 ist die Zahl fast im gleichen Ausmass angestiegen. Der Anstieg betreffe weitestgehend Mietwohnungen, wie die Bank am Mittwoch mitteilte.

So tief wie vor 20 Jahren

Der seit 2010 bestehende Trend zu steigenden Leerständen hält nach Einschätzung der CS somit an. In sechs der sieben Kantone, die ihre Zahlen bereits bekannt gegeben haben, hat sich das Wachstum der Leerstände gar beschleunigt. In den betreffenden Regionen sei die Anzahl leerer Wohnungen um 17 Prozent gestiegen, so stark wie in keinem Jahr seit 2000. Schweizweit dürfte der Anstieg gemäss der Hochrechnung jedoch geringer als in den vorab veröffentlichten Kantonen ausfallen.

Die Leerwohnungsziffer komme damit voraussichtlich bei rund 1,6 Prozent zu liegen, nach 1,45 Prozent im Vorjahr. Dies ist ein Wert, der zuletzt vor 20 Jahren übertroffen wurde. Insgesamt nehme das Stadt-Land-Gefälle weiter zu, heisst es ausserdem in der Studie der Credit Suisse. Ausserhalb der Grosszentren dürfte die Leerwohnungsziffer demnach inzwischen rund 1,8 Prozent betragen, nachdem sie 2017 bei 1,62 Prozent lag.

Keine Trendwende in Sicht

Auch 2019 wird ein weiterer Anstieg der Leerstandsquote erwartet, wenn auch mit geringerem Tempo. Die Nachfrage erhalte Unterstützung durch das erstarkte Wirtschaftswachstum, bei der Zuwanderung setze allmählich eine Bodenbildung ein und der Reinzugang an Wohnungen dürfte nicht weiter zulegen, zumal die Zahl baubewilligter Wohnungen zuletzt auf hohem Niveau relativ stabil war, hiess es in der Studie weiter.

Eine Trendwende sei damit nicht in Sicht, schrieben die CS-Ökonomen. Dies habe auch zur Folge, dass sich die Marktmacht weiter von den Vermietern zu den Mietern verschiebe, und der Druck auf die Mietpreise insbesondere ausserhalb der Zentren weiter zunehmen dürfte. (whr/awp/sda)

Häuser, sorry «Häuser», unter 10'000 Franken

Schön aber leer: Geschütze Häuser in Stein am Rhein

abspielen

Video: srf

Das könnte dich auch interessieren:

«Das Beste im Mann» – mit diesem Anti-Sexismus-Werbespot läuft Gillette voll in den Hammer

Link zum Artikel

Federer deklassiert Fritz in 88 Minuten

Link zum Artikel

Ein ziemlich seltsames Outfit – so erklärt Serena Williams ihren Netzstrumpf-Auftritt

Link zum Artikel

Drei Lawinen fordern eine Tote und mehrere Verletzte im Wallis

Link zum Artikel

Nico soll Schneeketten montieren und bringt damit den Chef zur Verzweiflung 😂

Link zum Artikel

Wie der Schweizer Arzt Ruedi Lüthy in Simbabwe tausende Menschen vor dem Aids-Tod rettete

Link zum Artikel

So hast du die Karriere von Roger Federer noch nie gesehen

Link zum Artikel

Warum die Bezahl-App Twint bei Schweizer Teenagern gerade so richtig durchstartet

Link zum Artikel

Vorsicht! Mit den Apple-Ohrstöpseln wird das iPhone zur Wanze 😳

Link zum Artikel

«Der Zug stellt einfach ab»: So leiden die Lokführer unter den SBB-Pannen-Doppelstöckern

Link zum Artikel

Der Lambo-Trottel, sein High-Heels-Schrank und ich

Link zum Artikel

Die grössten Apple-Irrtümer – was nicht nur iPhone-Fans wissen sollten

Link zum Artikel

Die grosse Game-Vorschau: Auf diese 50 Spiele dürfen wir uns 2019 freuen

Link zum Artikel

So cool ist es WIRKLICH, im Januar auf Alkohol zu verzichten 🤔😂

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel

Trump will den Notstand ausrufen – aber darf er das überhaupt?

Link zum Artikel

«Gölä ist die falsche Art von Büezer» – Nico bügelt mit dem Berner Rapper Nativ

Link zum Artikel

Samsung, Huawei oder doch Nokia? Diese Android-Handys erhalten am längsten Updates

Link zum Artikel

Sie wollte dieses Kleid kaufen – und brach bei der Lieferung (zu Recht) in Tränen aus

Link zum Artikel

Trump schickt niemanden nach Davos

Link zum Artikel

Genfer Caritas-Lagerleiter vergriff sich an jungen Mädchen

Link zum Artikel

Warum Trump plötzlich die Sowjets verteidigt

Link zum Artikel

«Die toten Hoden» – neue Twitter-Challenge ruiniert die Namen deiner Lieblingsbands

Link zum Artikel

«Familie wird mich töten»: Rahaf auf Flucht aus Saudi-Arabien in Thailand vorerst sicher

Link zum Artikel

Wenn sogar Fox News Trumps Grenz-Lüge anprangert

Link zum Artikel

Das Beste an den Golden Globes? Diese Wasserträgerin

Link zum Artikel

Die bizarre Liebesgeschichte der KZ-Aufseherin, die sich in eine Gefangene verliebte

Link zum Artikel

7 Wahlen hat er analysiert – jetzt meint er: «Das System könnte aus den Fugen geraten»

Link zum Artikel

Sexy Särge oder phallische Felsen – welcher Wandkalender darf's denn sein?

Link zum Artikel

Bellydah: «Diesen Job nennt man ‹Rap-Video-Bitch›»

Link zum Artikel

Kann man wirklich zu lange schlafen?

Link zum Artikel

Der einzige Schweizer auf Mikronesien braut Bier und lebt auf diesem Inselcheln

Link zum Artikel

6 Webseiten, auf denen du dir toll die Zeit totschlagen kannst – klicken auf eigene Gefahr

Link zum Artikel

7 Dinge, die dir bei diesen bekannten Weihnachtsfilmen noch nie aufgefallen sind

Link zum Artikel

Jetzt muss Trump die Börse mehr fürchten als Mueller 

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

9
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
9Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 06.09.2018 06:33
    Highlight Highlight Hoher Leerwohnungsbestand? Mietwohnungsbau ist doch ein risikoloses Geschäft!

    Mit der Personenfreizügigkeit und der offenen Migrationspolitik der Schweiz ist der Nachschub von Wohnbevölkerung praktisch gesichert. Wer den Mietzins nicht zahlen kann, dem hilft der Staat. Auch wenn zeitweise viele Leerwohnungen auf dem Markt sind, ist es nur eine Frage der Zeit bis diese belegt werden. Die Nachfrage nach Wohnungen wird auch in Zukunft das Angebot übersteigen und die Mietzinsen in den Agglomerationen in die Höhe treiben! Die Verbetonierung der Schweiz geht ungebrochen weiter.
  • aglio e olio 05.09.2018 11:20
    Highlight Highlight Interessant wäre eine Aufschlüsselung der leerstehenden Wohnungen nach Mietpreis. Betrifft dies Wohnungen die sich ein Normalverdiener leisten kann?


    "Dies habe auch zur Folge, dass sich die Marktmacht weiter von den Vermietern zu den Mietern verschiebe, und der Druck auf die Mietpreise insbesondere ausserhalb der Zentren weiter zunehmen dürfte."

    Ich hege ja den Verdacht, dass diese Aussage zu machen die Intention der Hochrechnung gewesen sein könnte.
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 05.09.2018 12:57
      Highlight Highlight https://www.20min.ch/finance/news/story/Diese-Wohnungen-kriegen-Sie-fuer-2178-Franken-Miete-24259215
      100 sm für im schnitt 2178, wobei es natürlich starke regionale Unterschiede gibt.
      In den Städten sind die Preise, welch überraschung, höher als auf dem Land.
    • mogad 05.09.2018 14:48
      Highlight Highlight Die wahre Intension dieser Aussage könnte sein, ein Argument zu haben, um den Vermietern weitere Vorteile zu verschaffen. Achtung Ironie. Da es ja den Mietern jetzt so viel besser geht, müssen die Vermieter doch auch was kriegen.
  • fadnincx 05.09.2018 11:18
    Highlight Highlight Kein Wunder, wenn die Preise so übertrieben hoch sind...
    Ich bin mir sicher das der größte Teil bei günstigen Preisen schnell vermietet wäre.
  • Züzi31 05.09.2018 11:17
    Highlight Highlight Wen wunderts. Im Raum Limmattal kostet eine 2.5 Zimmer Wohnung mit rund 65m2 neu über CHF 2'000 pro Monat. Ich schau schon gar nicht mehr nach einer grösseren für mich alleine.
    • Olmabrotwurst 05.09.2018 12:26
      Highlight Highlight Nicht nur da auch hier bei uns in der Aglo zahlste soviel
  • ali_der_aal 05.09.2018 10:23
    Highlight Highlight mich würde wunder nehmen, wie viele der leerstehenden Wohnungen auf irgendwelche grössenwahnsinnige Luxusprojekte zurückfallen..
  • DerSimu 05.09.2018 10:15
    Highlight Highlight Dann hötte man ja genug Platz, um die Reitschule einfach woanders hin zu verfrachten.
    Benutzer Bild

«Kosten sozialisiert, Gewinne privatisiert»: WEF knausert bei Sicherheitskosten

Auch wenn Donald Trump und Emmanuel Macron auf einen Besuch beim Weltwirtschaftsforum in Davos verzichten: Auch dieses Jahr dürften die Sicherheitskosten alleine für die Polizei wieder gegen zehn Millionen betragen.

Angesichts der steigenden Kosten stört sich vor allem die Linke an der zurückhaltenden Beteiligung des Weltwirtschaftsforums an den Ausgaben, wie die Zentralschweiz am Sonntag berichtet. Gemäss geltendem Verteilschlüssel trägt das WEF lediglich einen Viertel der Kosten. …

Artikel lesen
Link zum Artikel