Schweiz
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Fluggaeste schlaengeln sich um den Check-In Schalter auf dem Flughafen in Zuerich, aufgenommen am Sonntag, 15. Juli 2018. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Viel Bodenbewegung am Zürcher Flughafen. Bild: KEYSTONE

Trotz Flugscham: Dem Flughafen Zürich steht ein heisser Sommer bevor

Der Flughafen Zürich stösst zur Sommerferienzeit an Grenzen, wie sich am Wochenende zeigte – eine rasche Lösung ist nicht in Sicht. Die Swiss reagiert mit Massnahmen, die nicht nur Vorteile mit sich bringen.

Benjamin Weinmann / ch media



Der Ärger war gross. Am Wochenende fielen am Flughafen Zürich gleich mehrere Flüge aus. Allein wegen des Wetters wurden am Samstag sechs, am Sonntag gar 26, und am Montag wieder sechs Flüge abgesagt. Zudem kam es zu zahlreichen Verspätungen.

Hunderte Passagiere waren vom Flugchaos betroffen und liessen ihrem Ärger via soziale Medien freien Lauf. «Halbes Dutzend Lufthansa-Flüge gecancelt, keine Begründung, aber drei Stunden Schlange stehen. Modern Times», schreib ein enervierter Passagier. «Swiss, die fliegende SBB», lautete ein anderer hämischer Spruch.

ANLAESSLICH DER BILANZ MEDIENKONFERENZ DER FLUGHAFEN ZUERICH AG AM DIENSTAG, DEM 17. MAERZ 2015, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG - Passengers queue in the check-in hall 1 at Zurich Airport, pictured in Kloten, Switzerland, on July 31, 2014. (KEYSTONE/Christian Beutler) *** NO SALES, NO ARCHIVES ***

Da in zahlreichen Kantonen die Ferien begonnen haben, waren Hunderte Passagiere vom Flugchaos betroffen. (Symbolbild) Bild: KEYSTONE

Vor allem am Sonntag sind mehrere Faktoren zusammen gekommen. Da in zahlreichen Kantonen die Ferien begonnen haben, wollten überdurchschnittlich viele Passagiere abheben.

Gleichzeitig mussten die Piloten wegen diversen Gewitterzellen ihre An- und Abflugrouten von und nach Zürich ändern. Die Flugaufsichtsbehörde Skyguide stellte auf das sogenannte Ostkonzept um, bei dem die Flugkapazität begrenzt wird.

Der Grund: Wegen eines umstrittenen Gerichtsentscheids gegen einen Skyguide-Fluglotsen, meldeten sich mehrere Arbeitskollegen des Verurteilten krank.

«Die Nachfrage ist ungebrochen»

«Solche Situation sind nicht wirklich planbar», sagt Flughafen-Sprecherin Sonja Zöchling. Zwar würden alle Flughafen-Partner ihr Personal auf die Sommerzeit hin aufstocken, um den zusätzlichen Ferienverkehr bewältigen zu können. Generell funktioniere die Infrastruktur gut. «Auf äussere Einflüsse hat hingegen niemand einen Einfluss.»

Angesichts des prognostizierten Passagierwachstums drohen künftig vermehrt derartige Chaos-Tage. Trotz der Klimadebatte: «Die Nachfrage ist ungebrochen», sagt Zöchling.

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So rechnet der Flughafen dieses Jahr im Sommerflugplan erstmals mit über 90 sogenannten Hochfrequenztagen, an denen über 100'000 Passagiere via Zürich reisen. Zum Vergleich: Ein Jahr zuvor zählte Zürich erst 63 solcher Hochfrequenztage, und vor zwei Jahren erst 22.

«Wir rechnen damit, dass auch dieser Sommer für alle Beteiligten erneut zu einer Herausforderung wird», sagt Zöchling. Die Ursachen sieht sie im überlasteten Luftraum über Europa und bei der Flugsicherung, allen voran der deutschen, die mit Personalengpässen zu kämpfen hat.

Damit steigt der Aufwand für den Flughafen sowie die Airlines, die sich um gestrandete Passagiere kümmern müssen und ihnen je nach Wartezeit eine Hotelunterkunft und eine Entschädigung bezahlen müssen. Falls nötig, unterstützt der Flughafen die Airlines, wenn zum zum Beispiel keine Hotelzimmer in der Nähe mehr verfügbar sind und die Passagiere deshalb am Flughafen übernachten müssen. «Dann stellen wir Matratzen zur Verfügung», sagt Zöchling. Vergangenes Wochenende sei dies allerdings nicht nötig gewesen.

Überlastete Rolltreppen

Hingegen geriet die Infrastruktur zuweilen an ihre Grenzen. So war etwa eine wichtige Rolltreppe überlastet, die zu einer der Passkontrollen führt. Sie fiel zeitweise aus, da sich zu viele Passagiere darauf befanden und sich die Schlange bis weit nach oben staute. Zöchling sagt, dass derartige Situationen zumindest weniger oft entstehen, da zuletzt die Kantonspolizei bei der Passkontrolle das Personal aufgestockt hat.

Laut der Sprecherin haben der Flughafen, Skyguide und die Airline Swiss verschiedene Massnahmen geplant, um das Problem zu minimieren. Die wirklich grossen, griffigen Massnahmen seien allerdings auf politischer Ebene blockiert. Dazu gehört unter an dem die Entflechtung der An- und Abflugrouten im Ostkonzept, das von Deutschland verhindert wird, oder ein neues Konzept mit den umstrittenen Südstarts geradeaus, das sich noch im Bewilligungsprozess befindet.

Die Lufthansa-Tochter hat derweil ihre Reserveflugzeuge aufgestockt und plant beim Personal grosszügiger, um einen Chaos-Sommer wie im Vorjahr zu verhindern. Im Mitarbeitermagazin sprach ein Swiss-Manager zuletzt von «einem Sommer zum Vergessen.»

Alte Maschinen fliegen weiter

Die Bemühungen der Fluggesellschaft haben jedoch auch zur Folge, dass manche Langstrecken-Passagiere noch immer mit den alten A340-Flugzeugen Vorlieb nehmen müssen.

ZUM FLUGVERKEHR AM FLUGHAFEN ZUERICH STELLEN WIR IHNEN HEUTE, MITTWOCH, 23. AUGUST 2017, FOLGENDE NEUE NACHTAUFNAHMEN ZUR VERFUEGUNG --- The landing lights of an airplane form light trails, pictured at Zurich Airport in Kloten in the Canton of Zurich, Switzerland, on the evening of August 14, 2017. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Die Landescheinwerfer eines Flugzeugs zeichnen Lichtstreifen, aufgenommen am Abend des 14. Augusts 2014 am Flughafen Zuerich in Kloten, Kanton Zuerich. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Alte Maschinen bleiben in der Luft. Bild: KEYSTONE

Ursprünglich hätten alle Kabinen der fünf verbliebenen A340Maschinen bereits letztes Jahr modernisiert werden sollen, damit ihr Interieur wie jenes der neuen Boeing-777-Flugzeuge daherkommt. Doch Zertifizierungsprobleme führten dazu, dass bis heute zwei Maschinen noch immer mit alten Sitzen und Unterhaltungssystemen durch die Welt düsen.

Laut dem deutschen Branchenportal «Airliners.de» belässt es die Swiss die kommenden Monate nun dabei. Der Umbau muss warten, weil die Fluggesellschaft jede Maschine im Einsatz belassen möchte, um auf Verspätungen und Ausfälle möglichst rasch reagieren zu können. (bzbasel.ch)

Die grössten Flugzeuge der Welt

Stefan Lischka – Fluglotse am Flughafen Zürich

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41Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • MoistVonLipwig 09.07.2019 11:28
    Highlight Highlight Naja zumindest werden die Nachtruhestunden eingehalten und berücksichtigt. Diesen Sonntag in Dällikon:
    Benutzer Bild
  • Katzenseekatze 09.07.2019 09:40
    Highlight Highlight Ich bin froh muss ich diesen Massentourismus nicht ertragen.
  • Diavolino666 09.07.2019 09:24
    Highlight Highlight Wer sich schämt zu fliegen, gehört wohl auch zu der Sorte Menschen, die jeden Tag ausrechnen, wieviel CO2 er/sie/es wohl schon verbraucht hat und auch keine Kinder will, weil Kinder auch CO2 erzeugen... Hysterie verbreitet sich immer schneller und immer weiter. Rette sich wer kann!
  • smeierisliimwald66 09.07.2019 09:04
    Highlight Highlight Abartig, dieser ohne Rücksicht auf Verluste zelebrierte Hedonismus. Wurde nicht irgendwo vermeldet, die "Klimajugend" (was für ein Unwort) plane Störaktionen an Flughäfen? Das geht offenbar auch ohne, die "CO2-Sünder" demontieren sich selber könnte man sagen. Wie lange soll das Billigfliegen eigentlich noch auf dem Buckel von Umwelt und Angestellten ausgetragen werden....? Fortschritt? Das ich nicht lache!
  • DasGlow 09.07.2019 09:02
    Highlight Highlight Flugscham? Warum denn? Die Menschen haben 1 oder 2mal im Jahr Zeit um endlich in die Ferien zu fliegen und das bereitet keine Scham sondern Freude. Ich lasse mir doch nicht von ein paar Klimakids, welche sich noch nicht mal ihr eigenes Ticket leisten können, einreden dass ich mich schämen soll weil ich in die Ferien fliege.
  • Th. Dörnbach 09.07.2019 08:40
    Highlight Highlight Flugscham ist ein Konstrukt der Medien.
  • wolge 09.07.2019 08:23
    Highlight Highlight Flugscham? Hab ich nicht... Solange es keine Konsumscham oder Autoscham oder Kinderscham gibt...
    • Diavolino666 09.07.2019 10:39
    • wolge 09.07.2019 13:51
      Highlight Highlight @Diavolino666: Warum Wahnsinn? Probleme löst man nur indem man sich von der althergebrachten Denke löst und alle Ideen ernsthaft in Betracht zieht
    • Diavolino666 09.07.2019 15:57
      Highlight Highlight @wolge
      Der Wahnsinn liegt darin, dass man sich in Europa, wo die Bevölkerung älter wird, ernsthaft wegen dem Klima dazu entscheidet keine Kinder mehr in die Welt zu setzen, während in anderen Teilen der Welt die Bevölkerung weiter stark wächst.
      Benutzer Bild
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  • Kong 09.07.2019 07:50
    Highlight Highlight Lachen oder weinen? CO2 Debatte in Ehren aber anscheinend geht privates Vergnügen noch länger vor Verzicht. Keine echte Überraschung aber damit nicht besser. Schade.
    • Klangkartoffel 09.07.2019 11:42
      Highlight Highlight Ja dann ist ja gut. Du bleibst zuhause und ich fliege. Dann haben wir gemeinsam einen schön durchschnittlichen CO2-Fussabdruck. Merci :)
  • Purple Widow 09.07.2019 07:46
    Highlight Highlight Habe neben dem Studium auch mal am Flughafen gearbeitet. Obwohl ich den Job wirklich geliebt habe, waren die Sommermonate wirklich brutal nah an der Belastungsgrenze. Viele Pax kennen das Prozedere hinter den Kulissen nicht, z.T. 10 Stunden in Uniform von einem zum anderen verrückten Flug herumrennen (neben all den unberechenbaren Faktoren). Vor allem Schweizer/Deutsche waren mit Abstand die mühsamsten, immer am Jammern und Motzen, anstatt sich über die Ferien zu freuen - auch wenns halt ein paar Stunden länger dauert. Viel Kraft allen Angestellten in diesem Jahr 💪🏼
  • Rupert The Bear 09.07.2019 07:46
    Highlight Highlight Unwort des Jahres: Flugscham
    • Diavolino666 09.07.2019 09:26
      Highlight Highlight @Rupert The Bear
      Och warte noch ein bisschen. Da kommt sicher noch etwas nach ;-)
  • Bene86 09.07.2019 07:36
    Highlight Highlight So viele Menschen in der Schweiz, überall werden Rekorde gebrochen.

    Uh schööön... :)
  • mrmikech 09.07.2019 07:27
    Highlight Highlight Warum müssen alle zugleich in die ferien, an die arbeit, am wochendene einkaufen usw usw. Es wird zeit unsere gesellschaft zu individualisieren. Es braucht lösungen damit wir nicht mehr alle zugleich unterwegs sind.
    • Triumvir 09.07.2019 08:06
      Highlight Highlight Super Vorschlag. Machst Du den Anfang? Ist dein Arbeitgeber so flexibel? Verzichtest du auf Ferien im Sommer?
    • f303 09.07.2019 08:07
      Highlight Highlight Hey gute Idee. Lass uns die Schulferien individualisieren. Bildung wird eh viel zu wichtig genommen. Da machen doch ein paar Wochen mehr oder weniger Unterricht für die Kinder nicht aus. ... wer Ironie findet, darf sie behalten. ;-)

      Mal im Ernst, wenn er könnte, würde wohl kaum einer in der Hauptsaison Ferien machen. Schon wegen Preisen und Verfügbarkeiten. Mit schulpflichtigen Kindern hat man aber keine andere Wahl. ... man muss zwar nicht zwingend fliegen, aber zu anderen Zeiten kann man eben nicht gehen. ... und wenn ich die Woche über arbeite, muss ich halt am WE einkaufen.
    • TheWall_31 09.07.2019 08:07
      Highlight Highlight Weniger Menschen (niedrigere Bevölkerungszahl) mit dafür freier Entscheidung wäre deinem Vorschlag vorzuziehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • S.Potter 09.07.2019 07:20
    Highlight Highlight Hört doch bitte auf mit Sprüchen wie "trotz Flugscham". Das ist ein von Euch Medien erfundener Begriff. Wer fliegen will fliegt, da muss sich keiner schämen, sondern er soll sich freuen denn er hat Ferien und sich das selber erwirtschaftet.
    • Rupert The Bear 09.07.2019 07:46
      Highlight Highlight Es ist eher Flugneid, von denen, die sich eine Reise nicht leisten können.
    • ingmarbergman 09.07.2019 09:21
      Highlight Highlight Man kann auch Geld ausgeben, ohne das Klima zu schaden. Es gibt viele schöne Destinationen in Europa.

      Aber dir scheint ja das Geld wichtiger als die Zukunft unserer Erde.

      Egoismus halt 🤷🏻‍♂️
    • postscriptum 09.07.2019 09:29
      Highlight Highlight @Rupert The Best, so en hafechääs! fliegen ist zu billig, das ist das problem!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Goldjunge Krater 09.07.2019 07:16
    Highlight Highlight „Gleichzeitig mussten die Piloten wegen diversen Gewitterzellen ihre An- und Abflugrouten von und nach Zürich ändern. Die Flugaufsichtsbehörde Skyguide stellte auf das sogenannte Ostkonzept um, bei dem die Flugkapazität begrenzt wird.

    Der Grund: Wegen eines umstrittenen Gerichtsentscheids gegen einen Skyguide-Fluglotsen, meldeten sich mehrere Arbeitskollegen des Verurteilten krank.“

    Hä Zusammenhang?? 🧐
    • Supermonkey 09.07.2019 08:22
      Highlight Highlight Hier ist er: ZWEI Dinge führten zu Engpässen in der Abwicklung der Flüge. 1. Das Wetter. 2. Die begrenzte Anzahl an Fluglotsen.
  • Cadinental 09.07.2019 07:14
    Highlight Highlight Ehrlich gesagt bin ich schon ein wenig erstaunt, dass sich nicht mal im Ansatz eine kleine Abschwächung bei der Nachfrage einstellt. Die Klimadebatte scheint am Verhalten der Konsumenten genau gar nichts zu ändern. Es reicht ja, wenn man im Herbst grün wählt um das Gewissen zu beruhigen.
    • Triumvir 09.07.2019 08:08
      Highlight Highlight Schon mal was von CO2-Kompensation gehört? Das geht ziemlich einfach und schnell. Einfach mal googeln...
    • Domimar 09.07.2019 08:19
      Highlight Highlight War doch klar, dass es so kommt. Die Ferien sind ein guter Indikator um zu messen, wie es wirklich um unsere Absichten steht. Und es zeigt sich, der gute Wille hört auf, wenn man selbst echte Einschnitte machen muss. Was mich daran nervt ist, dass die Leute sich selbst ständig etwas vormachen und anderen versuchen ihre Meinung aufzuzwingen. Das ist echt anstrengend.
    • Max Dick 09.07.2019 08:34
      Highlight Highlight Zwischen der Welt der Medien und der realen Welt gibt es halt doch noch einen Unterschied. Und nein, Menschen verzichten niemals freiwillig auf Bedürfnisse zum Allgemeinwohl. Umwelt- und Klimaschutz ist nur via Portmonee möglich, was dann die Wirtschaft zwingt, klimafreundlichere Angebote zu schaffen.
  • Hier Name einfügen 09.07.2019 06:59
    Highlight Highlight Flugscham existiert nur in gewissen Blasen. Normale Leute reisen gerne, entdecken Neues und geniessen das Leben. Was bleibt uns auch Anderes übrig?
    • Triumvir 09.07.2019 08:09
      Highlight Highlight Solange man seine Flüge kompensiert. Finde ich das auch voll ok.
    • Pisti 09.07.2019 09:52
      Highlight Highlight Ich kompensier sie nicht. Wüsste nicht wieso? Ich bezahle für eine Dienstleistung und damit hat es sich.
    • EvilBetty 09.07.2019 10:57
      Highlight Highlight Du bezahlt für die Dienstleistung aber viel zu wenig. Aber lass mich raten: Das is ja nicht dein Problem.
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