Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Als Grundbauer verdienst du am meisten: Der grosse Lehrstellen-Vergleich in 8 Grafiken

Präsentiert von

Markenlogo

2017 sind in der Schweiz 71'000 Jugendliche auf Lehrstellensuche. Im Kanton Basel-Stadt haben sie die grösste Auswahl an Berufen, in Genf die kleinste. Am wenigsten würden sie in einer Keramiker-Lehre verdienen.

1. So viele Lehrstellen gibt es jährlich: 

Lehrstellenvergleich 2017

quelle: Lehrstellenbarometer 2017, Bild: watson

71'000 Jugendliche sollen sich dieses Jahr auf die 79'000 ausgeschriebenen Lehrstellen verteilen. Die restlichen 64'000 gehen weiter ans Gymnasium, besuchen das 10. Schuljahr oder machen ein Zwischenjahr. 

2. Der Röstigraben:

Lehrlingsvergleich 2017

daten: lehrstellenbarometer 2017 / yousty.ch, bild: watson

Die KV-Lehrstelle ist in beiden Landesteilen sehr beliebt. Noch mehr welsche Jugendliche werden aber als Fachmann/-frau in Betreuung ausgebildet. In der Westschweiz ist der Konkurrenzdruck jedoch höher, hier bewerben sich pro ausgeschriebene Lehrstelle 15 Personen.

Auch der Anteil an Jugendlichen, die im Vorjahr arbeitslos waren und nun für dieses Jahr eine Lehrstelle brauchen, ist doppelt so gross.

Gleich geht's weiter mit den Grafiken, vorher ein kurzer Hinweis:

Dein Weg zur Lehrstelle

Welcher Beruf passt zu mir? Wie bewerbe ich mich richtig? Und wie bereite ich mich richtig aufs Vorstellungsgespräch vor? Wir beantworten dir alle wichtigen Fragen! Informiere dich jetzt ! Wir freuen uns auf deine Bewerbung.

Und nun zurück zum grossen Lehrstellen-Check:

3. So sieht es mit dem Konkurrenzdruck aus:

Während in den Branchen der technischen Berufe, im Informationswesen, im Verkauf und im Dienstleistungsbereich ein Überschuss an Lehrstellen herrscht, ist der Konkurrenzdruck in den übrigen Branchen höher.

Besonders hoch ist dieser im Gesundheits- und Sozialwesen. Hier gibt es 3000 mehr Interessierte, als es Lehrstellen gibt.

4. Hier gibt es die meisten Lehrstellen pro Jugendlichen (15-16 Jährige):

Lehrlingsvergleich 2017

Lehrstellenquote pro 15- und 16-Jähriger. quelle: lehrstellenquote 2014 / bevölkerung 2014, bild: watson

In den Westschweizer Kantonen und im Tessin werden weniger Lehrstellen angeboten, als es 15- und 16-Jährige hat. Besonders prekär ist die Lage im Kanton Genf, wo es nur halb so viele Lehrstellen wie 15- und 16-Jährige gibt. 

Im Kanton Basel-Stadt, in Zug und in Schaffhausen ist diese Quote dafür besonders hoch. In Basel gibt es fast doppelt so viele Lehrstellen, wie es 15- und 16-Jährige gibt.

5. So viele Bewerbungen erhalten die Lehrbetriebe auf eine Lehrstelle im Schnitt:

Lehrstellenvergleich 2017

quelle: lehrstellenbarometer 2017, Bild: watson

Pro ausgeschriebene Lehrstelle erhalten Westschweizer Kantone im Schnitt am meisten Bewerbungen (15). Im Tessin und in der Deutschschweiz erhalten die Betriebe im Schnitt neun Bewerbungen.

Diese Zahl ist aber auch branchenabhängig: Überdurchschnittlich hoch ist der Konkurrenzdruck im Informations- sowie im Gesundheits- und Sozialwesen.

6. So sieht es mit den Löhnen aus:

Lehrstellen 2017

daten: yousty.ch, Bild: watson

Den besten Lohn als Lehrling im dritten Lehrjahr gibt es im Grundbau. Doch auch weitere Baustellenberufe wie Pflästerer, Strassenbauer und Maurer sind vergleichsweise gut bezahlt. 

Keramiker, Polygrafen und Bekleidungsnäher stehen auf der anderen Seite der Tabelle. Sie erhalten im ersten Lehrjahr den niedrigsten Lohn. 

7. Die Unterschiede zwischen den Geschlechtern:

Lehrstellenvergleich 2017

quelle: lehrstellenbarometer 2017, Bild: watson

Die Geschlechterunterschiede sind auch bei der Lehrstellensuche zu finden. So sind junge Frauen eher an Lehrstellen im Gesundheits- und Sozialbereich interessiert und die Jungs eher im technischen Bereich. 

Die Geschlechter haben aber etwa gleich grosses Interesse an einer Lehre mit Berufsmatur und einem möglichen Studium.

8. Das sind die gefragtesten und seltensten Lehrstellen:

Lehrlingsvergleich 2017

daten: yousty.ch, Bild: watson

Lehrstellen, die es fast nicht mehr gibt oder kaum angeboten werden, aber trotzdem noch gewünscht werden, gibt es einige. Spitzenreiter dieser Kategorie ist die Tierpflegerlehre. Auf der Lehrstellenvermittlungsplattform yousty.ch haben sich dieses Jahr über 6000 Personen für eine solche Lehrstelle interessiert, ausgeschrieben sind jedoch nur neun.

Hast du auch Lust, eine Lehre zu machen?

Dann bist du bei uns genau richtig! Denn Coop bildet Jugendliche in mehr als 20 verschiedenen Berufen aus. Informiere dich jetzt und finde heraus, welche Ausbildung am besten zu dir passt >>

Schaff dir KEINEN dieser Praktikanten-Typen an!

abspielen

Video: watson/Knackeboul, Madeleine Sigrist, Lya Saxer

«Mini Lehr und ich»:

Das könnte dich auch interessieren:

Hier kommt ein Feel-Good-Dump für alle, die ein bisschen Aufmunterung gebrauchen können

Link zum Artikel

27 Sprüche, die zeigen, dass wir unbedingt auch Jahrbücher in den Schulen brauchen

Link zum Artikel

«Eine Hure zu sein, war oft top», sagt Virginie Despentes aus Erfahrung

Link zum Artikel

Sorry, aber wir müssen wieder über Trump und Faschismus reden

Link zum Artikel

Und jetzt: Die fiesen Sex-Fails der watson-User! 🙈

Link zum Artikel

Hinter den Kulissen von «Game of Thrones» haben sich alle lieb. Hier 15 Beweis-Bilder!

Link zum Artikel

Die Post lässt sich ein bisschen hacken – und macht sich zum Gespött der Hacker

Link zum Artikel

«Breaking Bad» kommt zurück – dazu die 10 besten Zitate von Jesse Pinkman

Link zum Artikel

Zwangsschulfrei wegen Masern: Schon 12 Fälle an Steiner-Schule – warum das kein Zufall ist

Link zum Artikel

Diese Schweizerin trug 365 Tage lang dasselbe Kleid

Link zum Artikel

Ihr spinnt! Wieso trinkt ihr im Restaurant kein Leitungswasser?

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

34
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
34Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Señor Maristo 21.09.2017 21:27
    Highlight Highlight Coole Grafiken :-)
    es wird immer wichtiger, komplexe Daten anschaulich und ansprechend aufzubereiten!
  • TodosSomosSecondos 21.09.2017 13:34
    Highlight Highlight Über (Billig-)Fachkräftemangel in der IT jammern aber kaum Lehrstellen dafür bereitstellen.. mal wieder typisch..
    • Ramy 21.09.2017 13:51
      Highlight Highlight Bei einer Stichprobe von unter 90 Personen ist diese Statistik aber auch kaum aussagekräftig. Geben ja extra an, dass es nur so wenige sind, um zu zeigen dass es kaum Aussagekraft hat ^^
    • p4trick 21.09.2017 14:21
      Highlight Highlight Das Gegenteil ist der Fall! Viele Lehrstellen bleiben unbesetzt gerade in der Informatik. Keine Ahnung wo Watson die Zahlen her haben.
      Viele wollen heute nur Studieren, dabei wäre eine IT Lehre sehr viel sinnvoller, da hier die Grundlagen vermittelt werden, die vielen mit Studium dann fehlt.
    • TodosSomosSecondos 21.09.2017 14:59
      Highlight Highlight nähme mich ja wunder, was das für Grundlagen sind, die einem fehlen sollen, wenn man keine Lehre gemacht sondern studiert hat... wie man sich selber die Schuhe bindet?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pisti 21.09.2017 13:34
    Highlight Highlight Beim Gebäudereiniger hofft man sich wohl mit den hohen Löhnen, Lehrlinge anzulocken. Nach der Lehre gibt es in diesem Beruf keine 4000.- monatlich.
  • Chrisixx 21.09.2017 13:20
    Highlight Highlight Wusste garnicht, dass man eine Lehre als Matrose machen kann.
  • Der müde Joe 21.09.2017 12:53
    Highlight Highlight Sind die Löhne im Straßenbau zurückgegangen? Ich habe damals im 2004 im 3. Lehrjahr 2'100.- verdient! 1'700.- habe ich im 2. Lj bereits erhalten.🤔
    • niklausb 21.09.2017 14:24
      Highlight Highlight Das kann auch vom Betrieb abhängen und muss nicht zwingend überall gleich sein
    • Der müde Joe 21.09.2017 15:05
      Highlight Highlight Aber kann mir kaum vorstellen dass mein damaliger Betrieb dermaßen mehr bezahlt hat, als der Durchschnitt. Und meine BS-Kollegen (von denen ich weiß) haben alle +\- das gleiche Verdient.

  • Juliet Bravo 21.09.2017 12:04
    Highlight Highlight Angebot und Nachfrage werden leider oft vertauscht wenn es um den "Arbeitmarkt" geht. Auch hier. Im Arbeitsmarkt fragt der Unternehmer die Arbeitsleistung des Arbeiters nach. Der Arbeiter liefert das Angebot in Form seiner Arbeitskraft.

    Korrekt ist also:
    Angebot: angeboten von der Arbeitskraft
    Nachfrage: vom Unternehmen nach Arbeitskraft.

    • Juliet Bravo 21.09.2017 17:14
      Highlight Highlight Was ist daran zu blitzen - das ist theoretisch ganz einfach so. Punkt. VWL.
    • Philipp Burri 21.09.2017 17:42
      Highlight Highlight Ist das nicht einfach Definitionssache? Man kann das doch einfach umkehren und vom Angebot an Arbeit und Nachfrage nach selbiger reden. Die Gesetze und deren Auswirkungen bleiben dieselben.
    • Juliet Bravo 21.09.2017 18:05
      Highlight Highlight Gemäss Lehrbuch und wenn du s dir überlegst ist alles eindeutig. Jemand beansprucht eine Leistung (hier Arbeitskraft) - also zahlt er dafür und ist der Nachfrager = Kunde. Der andere bietet ein Produkt (hier seine eigene nachgefragte Arbeitsleistung) - er bietet und macht sein Angebot. Und wird dann eingestellt oder nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Geo6 21.09.2017 11:44
    Highlight Highlight Ich kann euch sagen das man als Landwirt nicht so viel verdient. Der Lohn ist nur so hoch weil noch kosten und logie dazu kommen, am Schluss hat man Ca. 300 franken
  • walsi 21.09.2017 11:38
    Highlight Highlight Jetzt wäre noch interessant zu wissen wie die Arbeitslosenquote in den einzelnen Branchen 5 Jahre nach der Lehre aussehen. Es nützt nichts wenn ich eine tolle Lehre mit tollen Lohnaussichten habe. Wenn ich am Schluss keine Stelle in diesem Bereich finde.
  • el_chef 21.09.2017 11:17
    Highlight Highlight Aus welchem grund wurde bei dem lohnvergleich (nr 6.) verschiedene lehrjahre genommen? Sollte der unterschied der tiefsten zu den höchsten löhnen ziemlich drastisch aussehen, dass man das 1. Und 3. Jahr vergleicht?
    • niklausb 21.09.2017 14:30
      Highlight Highlight Ja das hat Watson bei der SVP abegeschaut die bescheissen ja als auch was die Statistiken angeht.
      Ernsthaft ich habe mich das auch gefragt. Der Lohn sollte so oder so keinen einfluss auf die wahl der Ausbildung haben praktisch alle diese Lehrberufe mit "hohen" Löhnen sind dafür nach dem Lehrabachluss nicht die Hochlohn jobs. Die Löhne sind nur so hoch weil die Lehrlinge im 3. Jahr fast als vollwertige Arbeitskraft eingesetzt werden
    • walsi 21.09.2017 14:36
      Highlight Highlight @niklausb: ein gelernter Maurer hat einen mind. Lohn von ca. 5'600.-- x 13. Das ist schon fasst der Medianlohn.
    • niklausb 21.09.2017 14:53
      Highlight Highlight @Walsi das ist schön für die Festangestellten nur sind leider sehr viele Maurer nur via irgendwelche Tempfirmen angestellt und tingeln dann von einem Tempjob zum andern ohne richtigen 13.
    Weitere Antworten anzeigen

Gymi-Verbot, weil die Eltern Sozialhilfe beziehen – jetzt ist der Bundesrat gefragt

Im Kanton Obwalden wollte das Sozialamt einer jungen Frau den Besuch der Fachmittelschule verbieten, weil ihre Eltern von der Sozialhilfe leben. Das ist laut der Sozialhilfe-Konferenz rechtens. Ein No-Go, sagt die grüne Nationalrätin Sibel Arslan. Sie bringt das Thema nun in Bundesbern auf den Tisch. 

Was tun nach der obligatorischen Schule? Ist die Berufslehre der Königsweg oder geht man lieber ins Gymnasium? Für Rahel* aus der Gemeinde Kerns im Kanton Obwalden war der Fall klar. Sie wollte nach den Sommerferien die Fachmittelschule besuchen. Ihr Weg dahin war jedoch alles andere als einfach.

Die Sozialbehörde in ihrer Wohngemeinde untersagte der 16-Jährigen den Besuch der Fachmittelschule, wie der «Beobachter» im Sommer 2018 schrieb. Der Grund: Rahels Familie bezieht Sozialhilfe. 

Artikel lesen
Link zum Artikel