Schweiz
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Das Seco hat 2018 mehr als 800 Gesuche für Feiertagsarbeit bewilligt. Bild: shutterstock

Weihnachten ist nicht mehr heilig – warum Arbeit an Sonn- und Feiertagen zunehmen wird



Die Arbeit an Sonn- und Feiertagen nimmt in der Schweiz rasant zu, so auch an Weihnachten. Jedes Unternehmen, das Bedarf nach einem Sondereinsatz am Wochenende hat, kann sich diesen vom Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) bewilligen lassen.

Eine Analyse der Sonntagszeitung zeigt, dass in den letzten drei Jahren die Anzahl bewilligter Gesuche um über 30 Prozent auf mehr als 2000 anstieg. Alleine für Feiertagsarbeit wurden 2018 vom Seco mehr als 800 Gesuche bewilligt – das betrifft rund 70'000 Arbeitsplätze. In den Zahlen nicht inbegriffen sind Ausnahmebewilligungen der Kantone.

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Mehrere Branchen betroffen

Die Zunahme ist unter anderem auf das Verhalten der Konsumenten zurückzuführen. Wegen der gestiegenen Nachfrage nach frischen Produkten, weiten Zulieferbetriebe des Detailhandels ihren Betrieb laufend aus. Besonders Grossmetzgereien und Verteilzentren von Migros und Coop reichen beim Seco laufend mehr Anträge ein.

Zugenommen hat die Arbeit aber auch bei Banken. So führt beispielsweise die CS technische Updates an freien Tagen durch, da dies während des regulären Betriebs nicht möglich ist. Aber auch ausländische Firmen reichen Gesuche beim Seco ein. Für fast die Hälfte der 2500 Arbeitnehmer von Google Schweiz wurde eine Ausnahmebewilligung erteilt. 

Die Firma Schindler lässt auf Kundenwunsch oft an Sonn- und Feiertagen arbeiten. So führt der Liftbauer Arbeiten und Installationen an Randzeiten aus.

Gewerkschaften üben Kritik

Wenig erfreut über diesen Trend ist man bei den Gewerkschaften. Die Unia bemängelt die fehlende Kontrolle: «Viele Bereiche brauchen aber keine Sonntagsarbeit. Bei einigen findet sie trotzdem statt, weil es keine verlässliche Kontrolle gibt», zitiert die Sonntagszeitung Gewerkschaftssekretär Arnaud Bouverat. 

Laut der Unia sollen gerade bei Logistik- und Transportunternehmen «haarsträubende Arbeitsverhältnisse» herrschen. So sollen einige Firmen auch ohne Bewilligungen an Sonn- und Feiertagen Arbeit verrichten lassen. Besonders schwierig hätten es aber Angestellte im Detailhandel – sie können sich kaum gegen Sondereinsätze wehren. 

Das Fazit der Sonntagszeitung lautet: Sonn- und Feiertagsarbeit wird weiter zunehmen. Die Schweizer Konsumenten haben sich längst daran gewöhnt, ihre Bedürfnisse jederzeit stillen zu können. (vom)

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    Alle Leser-Kommentare
  • In vino veritas 23.12.2018 16:28
    Highlight Highlight Sorry, aber ich sehe das Problem nicht. Natürlich ist es vielleicht nicht schön am Sonntag oder am Heiligabend zu arbeiten, aber als Verkäufer weiss man das. Dazu kommt, dass die meisten am Abend des 24. und ab an den darauffolgenden Tagen frei haben. Was ist mit Ärzten, Pflegern, Polizisten, Feuerwehrleuten, Bus- und Zugfahrer, Schichtarbeitern, Piketttechnikern, Fluglotsen, Taxifahrern, Köchen, Kellern, Hotelangestellten usw.? Dort vernimmt man seltsamerweise kaum ein jammern.

    P. S. Auch ich muss manchmal an Sonn- und Feiertagen arbeiten. Das bringen gewisse Berufe nun mal mit sich...
    • River 24.12.2018 04:46
      Highlight Highlight Nur weil's für dich stimmt, heisst es nicht, dass es richtig ist. Kaum eine der älteren Verkäuferinnen hat vor 40ig Jahren für regelmässige Sonntagsarbeit unterschrieben! Und nun duftens sie irgendwann in den letzten Jahren einen neuen Vertrag unterschreiben und sich nun abkrampfen, oder abzischen.
      Ich bin eigentlich für ein Religionsverbot in der Schweiz (zwecks Entspannung so mancher Lage, die es ohne Religion nicht gäbe), aber so lange noch das Christliche Abendland hochgehalten wird, und auch sonst Religionsfreiheit herrscht, sollen auch die Heiligen Ruhe- und Festtage eingehalten werden.
    • In vino veritas 24.12.2018 09:19
      Highlight Highlight Ja was erwarten Sie den? Die Erde dreht sich weiter, ob mit oder ohne sie. Jedes Berufsbild ändert sich über die Jahre. Hat man dem Infomatiker am Anfang seiner Ausbildung gesagt, dass er heute so viel mehr können muss? Früher waren Clubs wegen der Kirche an Feiertagen geschlossen, heute nur noch in wenigen Kantonen. Was ist mit dem Logistiker, der aufgrund der veränderten Kundenbedürfnissen heute auch in der Nacht und an Sonntagen arbeiten muss? Die Arbeitswelt entwickelt sich weiter, in manchen Fällen aufgrund neuer Kundenwünsche zu einem 24/7 Beruf...
  • Quecksalber 23.12.2018 14:49
    Highlight Highlight Heute Sonntag gibts bei Migros 5% auf alles, im Denner 20 % auf Wein und Schokolade. Da ärgert sich ja jeder der während der Woche einkauft. Was soll das?
  • Bettflasche mit Antithese 23.12.2018 14:33
    Highlight Highlight Wo Konsumismus die neue Religion ist, ist es nur logisch, dass man ihm am Feiertag huldigen will.
  • katerli 23.12.2018 13:56
    Highlight Highlight Im grunde genommen ganz einfach. Sonntagseinsätze sollten dem Angestellten mit 300-400% entlöhnt werden (müssen). Dann will ich sehen wie viele von diesen Läden am Sonntag noch offen hätten. Ausser vielleicht ein paar wenige Prestigeläden.
    • Chefs United 23.12.2018 17:18
      Highlight Highlight Heißt das am Wochenende auch 3-4 facher Lohn für Kellner und Köche ?
      Wäre nicht schlecht....
    • katerli 23.12.2018 18:41
      Highlight Highlight @chefs United
      Irgendwas muss doch unternommen werden. Wenn ein Bedürfniss da ist sollte man es bedienen, aber auch verrechnen. Wenn ich unbedingt am Sonntag noch einen Servelat poschten muss, ja dann darf diese Servelat auch 8.- kosten oder so. Wenn es mir zu teuer ist, dann ist es mir auch nicht wichtig. Gillt natürlich auch für andere sparten.
    • David Steger 23.12.2018 19:26
      Highlight Highlight @katerli Und was ist mit dem Pflegepersonal, Ärzten, Lokfüherer_innen, Tramchaufeur_innen, Moderatoren, Theaterschauspieler_innen etc. ?
  • SINGA 23.12.2018 13:23
    Highlight Highlight 50% mehr Lohn, schön wäre das. Arbeite am Flughafen ZRH, und da sagt man immer so schön:" Wir sind am Flughafen, wir kennen hier keine Sonn + Feiertage." Sagen wir 10% gibts..
  • rodman 23.12.2018 12:53
    Highlight Highlight Die Krux an Öffnungszeiten für Konsumentenläden ist ja genau, dass der Konsument sie azyklisch zu seinen Arbeitszeiten wünscht... in gewissen Kantonen (z.b. Luzern) sind die gesetzlich zeitlich so eng verankert, dass der Arbeitnehmer seinen Tag genau um diese Öffnungszeiten herumorganisieren muss.

    Wie man dieses Problem löst? Auf jeden Fall nicht mit politischen Grabenkriegen...
  • EhrenBratan. Hääää! 23.12.2018 12:38
    Highlight Highlight 50% mehr Lohn am Sonntag. Davon können wir in der Gastronomie nur träumen..!
  • Albert J. Katzenellenbogen 23.12.2018 11:46
    Highlight Highlight Warum gibt es diese Feiertage noch? Wer genau feiert diese noch im ursprünglichen Sinn? Heute ist man nicht mehr religiös, den religiösen Feiertag möchte man aber natürlich trotzdem noch frei haben.
    • katerli 23.12.2018 14:02
      Highlight Highlight Und woher wissen Sie so genau wer, was, wann und wie „intensiv“ feiert oder zelebriert?
    • In vino veritas 23.12.2018 16:10
      Highlight Highlight Was ist die Alternative? Wollen sie am 24. /25. in jedem Haushalt einen Polizist hinstellen, der überprüft ob Weihnachten gefeiert wird und diesen freien Tag nächstes Jahr der Familie ggf. streichen?
    • Albert J. Katzenellenbogen 23.12.2018 18:18
      Highlight Highlight Katerli: Offene Augen reichen.

      Vino: Nö, ich würde die arbeitsfreien Tage streichen. Ganz unabhängig davon, wie viele Leute das Fest feiern. Das wäre konsequent.

    Weitere Antworten anzeigen
  • Töfflifahrer 23.12.2018 11:34
    Highlight Highlight Letztendlich leiden einfach die kleinen Familienläden, die nicht 7x24h offen haben können. Profitieren tun nur die Grossen. Was aber scheinheilig ist, ist dass sich viele über die Sonntagsöffnungszeiten mokieren, aber dann eben am Sonntag einkaufen gehen.
    Bezüglich Weihnachten und anderen Feiertagen, das ist doch nur noch für die Kinder, ansonsten geht es nur um das Geschäft. Der effektive Hintergrund geht immer mehr vergessen. Besinnlichkeit? Das war mal, vor langer Zeit.
    • Karoon 23.12.2018 15:57
      Highlight Highlight Familienläden? Lebst du noch in den 1950ern? Schlimm ist, dass Migros und Co. alles dominieren und machen, was sie wollen.
      Besinnlichkeit: Für Kindern war und ist Weihnachten was besonderes. Für die Erwachsenen und Berufstätigen bedeutet es seit Generationen Stress zum Jahresabschluss.
    • Töfflifahrer 23.12.2018 18:12
      Highlight Highlight @Karoon; Ja im Appenzellerland gibts noch so was ;)
  • who cares? 23.12.2018 10:53
    Highlight Highlight @watson: wie sieht es bei euch aus mit Sonntags- und Feiertagsarbeit? Bekommen eure Mitarbeiter auch 50% mehr Lohn?
  • Maragia 23.12.2018 10:47
    Highlight Highlight Ich frage mich eher, warum muss jeder Laden von Mo-Freitag von 08.00 bis ca 20.00 offen haben? Wer geht denn schon Montags morgen um 10 Uhr seinen Einkauf erledigen?
    Da hat der Laden lieber am Sonntag offen, dafür am Montag Morgen geschlossen!
    • Albert J. Katzenellenbogen 23.12.2018 11:43
      Highlight Highlight Gehen Sie doch mal schauen. Dann wissen Sie's.
    • esmereldat 23.12.2018 12:07
      Highlight Highlight Ganz viele ältere Leute gehen morgens früh einkaufen. Und ich auch ab und zu.
    • ❤️-Blitz 23.12.2018 12:32
      Highlight Highlight Ich bin 41 und gehe am liebsten am um 8Uhr einkaufen. Auch bin ich froh, wenn ich um 22Uhr spontan was mit den Kollegen zum grillen kaufen kann. Es stehen halt nicht alle erst um 10Uhr auf und verbringen ab 16Uhr seine Zeit alleine auf Netflix.
    Weitere Antworten anzeigen
  • morax 23.12.2018 10:34
    Highlight Highlight Wart ihr an einem Sonntag schon mal im Glattzentrum? Wartezeiten für einen Parkplatz über 1h. Das zeigt ja, dass jeder am Sonntag einkaufen will. Fair hin oder her, solange die Kunden in Scharen kommen...
  • Carl Gustav 23.12.2018 09:21
    Highlight Highlight Wir von der Juso fordern ein Shoppingverbot am Sonntag.
    Denn diese gemeinen Konsumjunkies in ihren Cayennes wählen uns nicht.
    Hingegen fordern wir für unsere Stammwähler ein unreglementiertes Nachtleben und durchgehende ÖV Verbindungen von Donnerstag bis Sonntag.
    • Hades69 23.12.2018 12:03
      Highlight Highlight Die armen Bus und Zugfahrer müssen arbeiten, bei den Verkäufern macht Ihr ein Tamtam. Bei euch wird auch nach Lust und Laune politisiert?
    • Karoon 23.12.2018 15:59
      Highlight Highlight @Hades69: Juso eben. Das macht nicht zwingend Sinn;)
    • Hades69 23.12.2018 16:26
      Highlight Highlight Vielleicht auch jemand von der Gegenseite um die Juso ins Laecherliche zu ziehen..
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 23.12.2018 09:09
    Highlight Highlight Achtung, Achtung!
    Die Muslime könnten den Christen an Weihnachten Jobs wegnehmen!
    Und wenn sie erst mal die Weihnachtstage an sich gerissen haben, was kommt als nächstes?
    Hier kann nur der Protestantische Arbeit-Ethos erfolgreich Gegenwehr geben:
    Ein guter Christ arbeitet (und leidet) AUCH an Weihnachten!
    Damit kann er Busse tun für sein sündiges Leben, das nach einem Konsum-Fest trachtet!
    • Inspektor 23.12.2018 12:17
      Highlight Highlight Haha, was hast du den geraucht
    • rodolofo 23.12.2018 13:17
      Highlight Highlight Es ist ja auch ein Spass!
      Sind wir hier an der Kölner Fastnacht, wo man dem Publikum bei jedem Gag mittels Tusch einen Lach-Befehl erteilen muss?
      Oche Alah! (Ruf der Aachener Fastnacht, auch bereits islamisiert, was uns wieder sehr nachdenklich stimmt...)
    • Midnight 24.12.2018 05:52
      Highlight Highlight @rodolfo Nein muss man nicht. Manche Witze sind einfach nicht lustig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ökonometriker 23.12.2018 08:42
    Highlight Highlight Das Problem ist weniger, wenn Leute am Sonntag arbeiten müssen und Firmen dies korrekt anmelden. Das Problem sind Firmen, die am Sonntag arbeiten lassen, ohne dies anzumelden.
    Wer Sonntags arbeitet, erhält für den Tag 50 Prozent mehr Lohn und darf sich an einem anderen Tag ausruhen. Diese Regelung ist fair.

    Nicht fair ist es, wenn Arbeitnehmer, oft in Tieflohnbranchen, gesetzeswidrig dazu gezwungen werden, Sonntags zu arbeiten - und dies manchmal nicht mal aufschreiben dürfen. Als Arbeiter kann man da aber klagen - in manchen Kantonen gratis. Nutzt das bitte. Im Interesse aller Arbeiter.
    • R4ff4e1e 23.12.2018 09:02
      Highlight Highlight Nicht in jedem Detailhandels Betrieb ist das so "fair" geregelt.
      Auch haben Teilzeitler auf Stundenbasis ebenfalls hier oft das Nachsehen.
    • Ökonometriker 23.12.2018 09:19
      Highlight Highlight @Raffaele: das Gesetz ist hier sehr klar, es gibt kaum Interpretationsspielraum. Wie Du richtig sagst, gibt es viele Firmen, die dagegen verstossen - aber das geht nur, wenn es die Arbeitnehmer mitmachen.

      Ich selber arbeitete auch mal in so einem Unternehmen. Mit der Kündigung schickte ich dann gleich noch eine Rechnung über einen fünfstelligen Betrag, um die noch nicht bezahlten Arbeitsstunden an Wochenenden abzugelten. Nach etwas rechtlichem hin- und her wurde die dann auch bezahlt. Das Unternehmen hat seine internen Regulationen dann ziemlich rasch angepasst.
    • mulle 23.12.2018 09:36
      Highlight Highlight @Ökonometriker
      hahaha, der ist gut! „Wer Sonntags arbeitet darf sich an einem anderen Tag ausruhen“. Als ob das eingehalten wird 😂 Bei uns im Detailhandel klappt dies seit Jahren nicht.. Sonntags arbeiten muss man trotzdem. Sonst Job weg... So sieht die Realität aus!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Midnight 23.12.2018 08:36
    Highlight Highlight Konsum und Profitgier sind eben heiliger als Feiertage.
    • Midnight 24.12.2018 06:09
      Highlight Highlight @Hoppla Sind "Urlaubstage" im Grunde nicht einfach ganz normale Tage? Weshalb sollte dir der Arbeitgeber einen Lohn zahlen, ohne dass Du dafür arbeiten musst?

      Auf arbeitsfreie Feiertage hat ein Arbeitnehmer genauso Anspruch, wie auf Urlaubstage, ob heilig oder nicht!

      Bist du auch so einer, der gegen mehr Urlaubstage stimmt? Why? Und wie kann man bitte gegen Feiertage argumentieren? Was hat man davon? Aufmerksamkeit?
  • lilie 23.12.2018 08:08
    Highlight Highlight Es ist wohl so, dass dieses Phänomen zunehmen wird. Die Leute gewöhnen sich nun mal rasch daran, jederzeit einkaufen zu können.

    Was man aber trotz aller Kritik auch bedenken sollte: Nicht für jeden einzelnen Arbeitnehmer ist es eine Zumutung, an Sonntagen oder Feiertagen arbeiten zu müssen.

    Manche sind froh, wenn sie an Feiertagen nicht (allein) zuhause sitzen müssen. Oder sie schätzen, dass sie sich damit ein Zubrot verdienen können, weil Sonntagsarbeit besser bezahlt wird. Wieder andere feiern die christlichen Feste gar nicht.

    Aber gut geregelt muss es natürlich sein.
    • weachauimmo 23.12.2018 10:57
      Highlight Highlight Danke für Deine sachliche Betrachtung, lilie. Gut geregelt ist Sonntags-, genauso wie Nachtarbeit oft alles andere als eine Zumutung für Arbeitnehmer*innen, sondern ihre einzige Chance, ein Bein im ersten Arbeitsmarkt und damit eine gewisse Selbstständigkeit zu behalten.
    • Astrogator 23.12.2018 18:34
      Highlight Highlight Seit drei Jahren bin ich in einem Job mit 365 Tage-Betrieb. Nicht weil ich musste sondern weil ich wollte.

      Ich schätze ungemein, dass ich dafür regelmässig unter der Woche frei habe, mit allen Vorteilen die sich dadurch ergeben, z.B. freie Badi, Pisten, keine Schlange in den Läden, freie Parkplätze und kein Stau auf der Autobahn.

      Aber es ist eine Herausforderung für das Familien- und Sozialleben. Man muss auch auf vieles verzichten.

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