Schweiz
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«Great Leadership!» – so schmieren Schweizer CEOs Donald Trump Honig um den Mund

26.01.18, 11:23 26.01.18, 12:33


Gestern Abend traf sich Donald Trump zum Dinner mit Wirtschaftsführern aus ganz Europa. Mit dabei auch drei Vertreter aus der Schweiz. Ulrich Spiesshofer von ABB, Mark Schneider von Nestlé und Vas Narasimhan von Novartis.

Die drei Wirtschaftskapitäne hielten sich nicht zurück mit Lob für den US-Präsidenten. Dies zeigen folgende Gesprächsausschnitte, die das Weisse Haus veröffentlicht hat.

Ulrich Spiesshofer, CEO ABB

Ulrich Spiesshofer, Chief Executive Officer ABB, pictured during the 48th annual meeting of the World Economic Forum, WEF, in Davos, Switzerland, Thursday, January 25, 2018. The meeting brings together enterpreneurs, scientists, chief executive and political leaders in Davos January 23 to 26. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Bild: KEYSTONE

«Wir haben heute über 26'000 Personen in den USA, an mehr als 60 Orten, schön verteilt über die ganze USA. Wir haben klassische Kupfer- und Eisen-Aktivitäten, die Motoren. Und gerade letzte Woche war das gesamte Exekutivkomitee im Silicon Valley, weil wir da ein AI- und Roboter-Center haben, welches wir unbedingt ausbauen wollen. Wir wollen bedeutende Investitionen tätigen, um die USA im nächsten Level der Industrialisierung zu unterstützen.» 

Vas Narasimhan, CEO Novartis

Vas Narasimhan, new CEO of Swiss pharmaceutical group Novartis, speaks during the annual results media conference at the Novartis Campus in Basel, Switzerland, on Wednesday, January 24, 2018. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Bild: KEYSTONE

«Wir sind sehr erfreut über die Steuerreform und freuen uns auch sehr über die Fortschritte, die gemacht werden bei der FDA.  Wir glauben, Sie haben ein grossartiges Führungunsteam hier und sie machen alle die richtigen Dinge, um Innovationen voranzutreiben.»

Mark Schneider, Nestlé

ARCHIVBILD - NESTLESKIN HEALTH SCHLIESST IN EGERKINGEN, SOLOTHURN EINE FABRIK. 190 STELLEN SIND BEDROHT - Nestle's CEO Ulf Mark Schneider speaks during the 2016 full-year results press conference of the food and drinks giant Nestle, in Vevey, Switzerland, on Thursday, February 16, 2017. Nestle's fiscal profit declined to 8.53 billion Swiss francs in 2016. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Bild: KEYSTONE

«Herr Präsident, danke für die Einladung. Mark Schneider, CEO von Nestlé. Nestlé wurde mitgegründet – das ist etwas, das nur wenige Leute wissen – durch zwei amerikanische Brüder, die nach dem Bürgerkrieg in die Schweiz kamen. Heute beschäftigen wir 50'000 Personen in den Vereinigten Staatsen. Wir betreiben 77 Fabriken. Fast alles, das wir verkaufen, wurde lokal produziert. Wir bieten zehn Research- und Development-Center an und wir sind erfreut, was im US-Markt gerade abgeht.»

Und dann geschah soeben noch dies: Der Chefredaktor des «Blick» liess sich von Donald Trump die heutige Ausgabe seiner Zeitung signieren. Die Schlagzeile auf der Front lautet: «Trump first!»

Auf viel Gegenwind stiess der US-Präsident bisher in Davos noch nicht. Vielleicht ändert sich das heute Nachmittag. Gerüchte kursieren, dass verschiedene afrikanische Staaten für Trumps Rede eine Protestaktion geplant haben. Der US-Präsident bezeichnete sie vor wenigen Tagen als «Dreckslöcher». (cma)

Schleimen wie bei Trump? Bei unserem Chef doch nicht ...

Video: watson/Emily Engkent, Maurice Thiriet

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Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.

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33Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • CASSIO 27.01.2018 01:34
    Highlight mal eine frage: wenn die schweiz ja schon das steuerparadies ist und vor kurzem deswegen fast noch den status eines schurkenstaats hatte, weshalb ist dann anheuser-busch inbev in den niederlanden niedergelassen und nicht in der schweiz?
    0 0 Melden
  • Fulehung1950 26.01.2018 23:05
    Highlight „Ich habe 15 neue Freunde gefunden“.... Na dann. Dann ist ja das Toilettenpapierproblem auf Jahre hinaus gelöst...
    2 0 Melden
  • Winschdi 26.01.2018 22:37
    Highlight Jetzt weiss ich wieder, wieso ich a) im mittleren Kader stecken geblieben bin und b) nicht in die Politik gehe. Diese Arschleckerei obenrum ist unsäglich.
    3 1 Melden
  • Hungerbühler 26.01.2018 18:00
    Highlight Sind jetzt alle zu Trump-Groupies geworden? Gäh! Und dass der „Blick“ eine dumme Zeitung ist, hat man schon gewusst, dass er aber von sooooo peinlichen Leuten gemacht wird, das .... na ja, vielleicht doch.
    18 1 Melden
  • roger.schmid 26.01.2018 15:30
    Highlight Wirklich widerlich diese Arschkriecherei..
    Dafür wurde er an der Pressekonferenz ausgelacht und ausgebuht. Das war wiederum sehr geil! 😂😁👍
    17 4 Melden
  • Frank Underwood 26.01.2018 15:20
    Highlight Wenn es um Profit geht, dann arbeiten die Unternehmer sogar mit dem Teufel persönlich. Im 2 Weltkrieg gab es ja auch genügend Schweizer Unternehmen, die sich um "Zwangsarbeiter" regelrecht gestritten haben, weil sie billig waren. Da ist Trump noch ein Engel.
    26 3 Melden
  • PeterMüller 26.01.2018 14:47
    Highlight Einfach nur beschämend!
    28 7 Melden
  • Gubbe 26.01.2018 14:16
    Highlight Es ist der Job dieser CEO's anderen "Grossen" Schaum um den Mund zu schmieren, damit ihre Mitarbeiter ihre Arbeit behalten können. Leider hatten diese "Schweizer Firmen" keinen Schweizer dabei.
    23 8 Melden
  • Alterssturheit 26.01.2018 13:41
    Highlight Der Job als CEO ist wie jeder Job einfach nicht für jeden geeignet. Und jeder Job hat auch seine Schattenseiten, aber es darf ja jeder auch selber aussuchen, welcher Berufsschiene er entlang fahren will. Die einen sozial, die anderen asozial - das wird sich nie ändern.
    17 4 Melden
  • Luca Brasi 26.01.2018 13:19
    Highlight Hat Blick-Dorer behauptet, dass "Blick" "the biggest newspaper in Switzerland" ist? Ich dachte das sei "20 Minuten"...

    #fakenews
    #lügendorer
    33 2 Melden
  • AlteSchachtel 26.01.2018 13:06
    Highlight Da war vor einiger Zeit ein berührender Artikel im Tagi-Magazin, wo der Verfasser seinem kleinen Sohn für dessen Zukunft schreibt, er wisse nicht, ob er ihn erwachsen als "einen liebenswürdigen, womöglich am Leben leidenden Sohn oder als ein erfolgreiches Arschloch" sehen möchte oder so.

    Die zweitgenannte Spezies scheint gerade die Berggemeinde Davos zu besetzen.
    32 5 Melden
  • nickname2000 26.01.2018 11:49
    Highlight Blick 🙈
    25 10 Melden
  • Goldjunge Krater, Team Selbstbestimmungsinitiative 26.01.2018 11:38
    Highlight OK, die Unterschrift von The Donald auf dem Blick mit der Schlagzeile <Trump first!> ist schon sehr sehr cool! 😎
    27 83 Melden
  • x4253 26.01.2018 11:36
    Highlight Bild reicht hier als Kommentar
    167 16 Melden
    • mogad 26.01.2018 15:24
      Highlight Ha witzig. Aber seit doch nicht so verbiestert! Nachdem BR Leuthard Obama küssen durfte, wollen die andern doch auch mal - zumindest ein handshake oder ein Selfie. Ob es uns nun passt oder nicht, der Mann ist einfach Präsident der grössten Wirtschaftsmacht der Welt. Und nicht vergessen: ein Medien-Weltstar. Nix Cervelat-Promi!
      13 8 Melden
  • manuel0263 26.01.2018 11:35
    Highlight Da hängt man die Fähnli ja schön in den Wind, aber längerfristig bringt diese wundervolle Appeasement-Politik gar nichts. Der macht, was er will, ohne jegliche Rücksicht auf Verluste. Die er dann noch als Gewinne darstellt...
    107 16 Melden
    • FrancoL 26.01.2018 12:54
      Highlight Er macht das was er will? NEIN alle Mächtigen machen das was sie wollen, er ist nur deren Aushängeschild, deren Vorzeige-Mensch.

      Wir müssen endlich begreifen, dass wir am Gängelnd der Wirtschaft sind, obwohl die grossen Massen es sind die die Wirtschaft am Leben erhalten und nicht die 1% Reichsten.

      Diese Machtansammlung ist ungesund und führt uns ins Verderben.

      Damit plädiere ich nicht für eine Gleichmacherei, aber klar für eine FLACHERE Machtpyramide, in der mehr Menschen an der Macht teilhaben können und somit vernünftigere Lösungen auf den Tisch kommen.
      16 4 Melden
    • Hierundjetzt 26.01.2018 15:36
      Highlight Ernsthaft Franco? Gerade Du der eine erfolgreiche Firma führst und Dein eigen nennst? Wer in der Schweiz bezahlt die Direkte Bundessteuer? Du? Ich? Nein, die grossen. Wir alle profitieren von den Grosskonzernen.

      Wenn *jeder* in der CH mehr Steuern bezahlen und mehr Abgaben entrichten will, dann ja, dann stimme ich in Euer Chor vom pösen Konzern ein.

      Bis dahin: nope. Das ist nur scheinheilig.
      5 11 Melden
    • FrancoL 26.01.2018 16:55
      Highlight @Hierundjetzt; Ich habe nicht eine Firma gegründet und geleitet sondern 4. Habe genügend Bundessteuern bezahlt und durch eine faire Entlohnung auch geschaut dass meine Mitarbeiter "genügend" Steuern zahlen durften. Die Ausbildung, die Praktikumsstellen und noch einiges mehr leisten viele Unternehmen die 20 bis 200 Mitarbeiter haben. Diese Unternehmen geniessen aber bei weitem nicht den Einfluss der wenigen grossen Firmen.
      Die Welt würde nicht untergehen wenn ein gutes KUM Segment bestehen würde, aber ganz sicher wären die Arbeitsplätze weniger ausgesaugt.
      13 1 Melden
    • FrancoL 26.01.2018 17:00
      Highlight @Paramide basiert auf dem Dreieck und ein Dreieck hat die grösste Fläche wenn die Pyramide ausgeglichen ist, also kein dünnes steiles 3-Eck und auch kein flaches Dreieck. Man kann also bestens dieses Schema brauchen um darzulegen, dass es nicht viel Sinn macht die Macht an einer dünnen Spitze festzumachen aber dass es auch kein Sinn macht eine Gleichmacherei, also ein falsches Dreieck, zu suchen. Der Mittelweg ist auch in der Wirtschaft wohl die richtige Lösung. Zur Zeit versuchen wir allerdings ein möglichst spitzes Dreieck zu basteln und das ist nicht vernünftig.
      8 0 Melden
    • FrancoL 26.01.2018 18:45
      Highlight @Hierundjetzt; Korrektur meines letzten Kommentars.
      Sollte Pyramide heissen.
      flaches Dreieck nicht falsches Dreieck.
      4 0 Melden
  • latuga 26.01.2018 11:33
    Highlight Und auf Wunsch blasen sie ihm Puderzucker in den Hinter....
    63 4 Melden
  • gecko25 26.01.2018 11:32
    Highlight Rückgratlos und speichelleckend. jup, genau das bild das ich von unseren Wirtschaftsführern habe. Und diese fodern weniger Regulierung. Dafür müsste man zuerst Vernunft entwickeln.
    259 26 Melden
    • Goldjunge Krater, Team Selbstbestimmungsinitiative 26.01.2018 11:40
      Highlight Sie sorgen für Arbeitsplätze, generieren Steuereinnahmen und stellen Produkte her die du kaufen kannst.

      Und was machst du so?
      34 130 Melden
    • MichaelTs 26.01.2018 11:42
      Highlight Nunja, aus Wirtschaftssicht ist das durchaus rational. Kann man sen CEOs schlecht vorwerfen, dass sie sich um ihre Firmen kümmern. Wird woho nicht ihre eigene Meinung sein...
      40 12 Melden
    • gecko25 26.01.2018 11:59
      Highlight ich gehe einer aufrichtigen und ehrlichen Arbeit nach. Zudem versuche ich leute die weniger glück als ich hatten, zu unterstützen. nicht um diesen Leuten einen gefallen zu tun, sondern nur um weiterhin das Spiegelbild zu wahren.
      69 12 Melden
    • manuel0263 26.01.2018 12:11
      Highlight @Goldjunge

      Man sollte den CEO (oder Direktor, Geschäftsführer o.ä.) nicht mit einem Firmenbesitzer verwechseln, auch wenn das gern von den CEOs so gesehen wird. In erster Linie achten sie auf ihre Position, ihre Macht und ihr Portemonnaie. Zur Aufrechterhaltung der Dienstleistung/ Produktion sind leider auch Kostenfaktoren, pardon Mitarbeiter, notwendig, deren Zahl man stets aufstocken oder verringern kann. Sie persönlich "sorgen" für Arbeitsplätze, generieren Steuereinnahmen und stellen Dinge her? Nein, sie delegieren alles und haben die Verantwortung. Bis es brennt...dann natürlich nicht.
      58 7 Melden
    • Ollowain 26.01.2018 12:19
      Highlight Goldjunge: Deine schon fast infantile Weltanschauung ist einerseits bedenklich und andererseits beneidenswert. Diese Firmen sind Gift für unsere Gesellschaft, die Demokratie und unsere Umwelt. Genau diese Firmen werden unser Untergang sein, wenn wir nichts dagegen unternehmen! Deine SVP-Parole mit den Arbeitsplätzen ist nichts anderes als ein Deckmäntelchen für deine Naivität.
      62 19 Melden
    • Gubbe 26.01.2018 14:12
      Highlight Es ist der Job dieser CEO's anderen "Grossen" Schaum um den Mund zu schmieren, damit ihre Mitarbeiter ihre Arbeit behalten können. Leider hatten diese "Schweizer Firmen" keinen Schweizer dabei.
      6 3 Melden
    • Enzasa 26.01.2018 15:08
      Highlight So würde ich das nicht sehen.
      Trump steht für Großindustrie, regeneriert Steuerersparnisse und steht für weniger Regulierung. Macht den Mächtigen, Gewinn über Alles.
      Diese Wirtschaftsführer und Trump stehen auf der gleichen Seite.
      12 1 Melden
    • Enzasa 26.01.2018 15:17
      Highlight Goldjunge: Sind Arbeitsplätze die Legitimation für Alles?
      Keine Ethik und keine Moral?
      Kleinbauern in Afrika enteignen, Rohstoffe durch Unterstützung von Rebellen auf niedrigem Preis Niveau drücken, Kinder in Minen arbeiten lassen, Arbeitschutz ignorieren, Regenwald abholzen, Naturreservate plündern und auch bei uns Umweltschutz vergessen oder Arbeitnehmerrechte aushöhlen, alles im Sinne von Arbeitsplätzen?
      16 6 Melden
    • Enzasa 26.01.2018 22:17
      Highlight Bonzino es geht darum einen möglichst großen Quartalsgewinn einzufahren.
      In diesem Bereich werden 500 Menschen entlassen aus Zwang zu Sparen und die Boni der CEO werden erhöht, weil ja das Einsparziel erreicht wurde.
      2 1 Melden
    • Gubbe 27.01.2018 08:03
      Highlight Enzasa : Kein Unternehmen enteignet in Afrika Kleinbauern. Dazu haben sie kein Recht. Es sind die eigenen Regierungen, welche Bauern enteignen, um durch ausländische Firmen zu mehr Gewinn zu kommen. Da liegt der Hase. Wenn hier 500 Mitarbeiter entlassen werden können, ist die Firma überdimensioniert und muss gesundschrumpfen. Es ist nicht immer so, dass der CEO Freude daran hat.
      0 0 Melden

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