Schweiz
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epa05920682 Artists of Kantipur film Academy demonstrate covering their body with plastic to mark the World Earth Day in Kathmandu, Nepal. 22 April 2017. Dozens of Nepalese artists stands one hour amidst busy road in Kathmandu to raise awareness from rising pollution in Kathmandu. According to reports, roads expansion, increasing number of vehicles, the dumping of construction material on the sidewalks, and the rebuilding of the area following the April 2015 earthquake have aggravated Kathmandu's air quality, which is ranked as one of the world's worst polluted cities. Air pollution is considered as the main causes of cancer and respiratory diseases in Nepal, media added quoting health experts.  EPA/NARENDRA SHRESTHA

Eine Aktivistin demonstriert am World Earth Day in Nepal gegen Plastik. Bild: EPA/EPA

Plastik ist das neue Rauchen – wie ein Material all seine Freunde verlor

Röhrli: verboten. Wegwerfgeschirr: ebenso. Innert weniger Monate haben Regierungen auf der ganzen Welt weitreichende Plastikverbote angekündigt. Wie es dazu kam – und was die Schweiz unternimmt.

07.06.18, 10:59 19.06.18, 16:49


Stück für Stück zieht die Umweltschützerin den Strohhalm aus der Nase der Schildkröte. Allein der Anblick tut weh: Das Tier kneift die Augen schmerzgeplagt zusammen, Blut tropft aus der Nase. Ist es möglich, dass virale Videos wie dieses die Weichen in der Umweltpolitik neu gestellt haben? Ja, glaubt Marco Pfister, Fachexperte für Plastik bei Greenpeace Schweiz.

In den letzten Wochen und Monaten ging es Schlag auf Schlag: Zuerst gab Grossbritannien bekannt, Trinkhalme, Wattestäbchen und andere Einwegprodukte aus Plastik auf eigene Faust verbieten zu wollen. Auch ein Pfandsystem für Plastikflaschen sowie ein Verbot von Gratis-Plastiksäcken sind geplant im Königreich.

Die Europäische Union konkretisierte kurz danach ihre Pläne, die häufigsten Wegwerf-Produkte aus Plastik zu verbieten. Die kanadische Regierung um Justin Trudeau will derweil die G7-Staaten davon überzeugen, eine Zero-Plastic-Waste-Charta zu unterzeichnen. Deren Ziele sind noch viel ambitionierter sind als jene der EU.

Schon vor einem Jahr hat die UNO zudem eine weltweite Kampagne gegen Plastik im Meer gestartet. Und auch im Kleinen tut sich etwas – wie etwa das Beispiel der Stadt Neuenberg zeigt, die als erste Schweizer Stadt Plastik-Trinkhalme aus Restaurants und Bars verbannt.

Womit wir wir wieder bei der Schildkröte wären. Der YouTube-Clip wurde im Original knapp 26 Millionen Mal aufgerufen, dazu kursieren unzählige Kopien im Netz. Auch Aufnahmen von verendeten Walen mit quadratmeterweise Plastiksäcken im Magen wecken in den sozialen Medien derzeit grosse Betroffenheit.

«Ich bin überzeugt, dass solche Bilder – in Kombination mit den immer dringlicher werdenden Warnungen aus der Wissenschaft und dem steten Druck der NGOs – bis in die höchsten Regierungsebenen ihre Wirkung entfaltet haben», so Greenpeace-Experte Pfister.

Tatsächlich jagte in den letzten Monaten eine Hiobsbotschaft aus der Umweltforschung die nächste:

Indien versinkt im Plastik

Überliefert ist, dass die britische Queen höchstpersönlich dem Plastikmüll den Kampf angesagt hat, nachdem sie die Dokumentationsreihe «Blue Planet II» (2017) des preisgekrönten Naturfilmers David Attenborough gesehen hatte. Im Buckingham Palace sind Plastikröhrli und -flaschen seither tabu, wie der «Telegraph» berichtete.

«Blue Planet II» war in Grossbritannien die erfolgreichste TV-Produktion des letzten Jahres – allein die erste Folge sahen in der Woche nach der Ausstrahlung gut 14 Millionen Menschen.

Michael Stauffacher, Professor für Umweltsysteme und Politikanalyse an der ETH, bestätigt, dass emotionale Faktoren bei umweltpolitischen Entscheiden durchaus eine Rolle spielen können. «Mit der Diskussion um Plastikabfälle im Meer spüren sicher viele Politiker einen starken Druck von ihren Wählerinnen und Wählern.» Darauf versuchten sie zu reagieren – auch im Hinblick auf die eigene Wiederwahl.

Stauffacher identifiziert jedoch auch ganz praktische Gründe für den plötzlichen Eifer der Regierungen. So etwa, dass China überraschend verkündet hat, auf Anfang dieses Jahres keinen Altplastik aus dem Ausland mehr zu importieren. Davor waren 56 Prozent aller weltweiten Plastikabfälle in der Volksrepublik gelandet, wo sie wiederverwertet oder verbrannt wurden. Ein Teil davon landete laut Beobachtern aber ebenfalls im Meer.

«Europa beginnt zu erkennen, dass die getrennte Sammlung von Plastik ohne eigene Recycling-Optionen ein heikler Pfad ist», so Stauffacher. Das neue Prinzip heisst darum: Die Abfallberge reduzieren statt auslagern.

«Dem Plastik wird es ähnlich ergehen wie der Zigarette oder dem Pelz: Die soziale Akzeptanz wird drastisch sinken.»

Christian Fichter, Konsumpsychologe

Die geplanten Gesetzesänderungen dürften auch zu einem gesellschaftlichen Umdenken führen, ist Konsumpsychologe Christian Fichter überzeugt. «Dem Plastik wird es ähnlich ergehen wie der Zigarette oder dem Pelz: Die soziale Akzeptanz wird drastisch sinken.» Wer seinen Drink mit einem Röhrli schlürft, könnte in Zukunft fast so schräge Blicke ernten wie jemand, der in der Bar raucht oder einen Nerzkragen trägt.

Wie schnell sich die Konsumenten von alten Gewohnheiten verabschieden können, zeigt das Beispiel der Raschelsäckli an Supermarktkassen. Eher unaufgeregt beschloss das Parlament im Jahr 2012 ein Verbot der Gratis-Wegwerfsäckchen. Sehr aufgeregt reagierte die Öffentlichkeit.

«Wer jetzt noch ein Plastiksäckchen verlangt, fühlt sich fast schon als Umweltsünder.»

Christian Fichter

Schliesslich resultierte, sehr schweizerisch, eine Branchenlösung: Die Raschelsäckli werden seit rund eineinhalb Jahren nicht mehr gratis abgegeben, sondern für 5 Rappen das Stück verkauft. Folge: Die Nachfrage brach um über über 80 Prozent ein, der Ärger ist weitestgehend verflogen.

Laut Fichter ist der Case «Raschelsäckli» ein Lehrstück in Sachen Wirtschaftspsychologie. «Wir Menschen sind kognitive Faulpelze. Manchmal reicht eine 5-Rappen-Gebühr, um uns von einer anderen Verhaltensweise zu überzeugen.»

Dabei gehe es nicht um die finanziellen Einbussen. Psychologisch sei der Schritt von 0 auf 5 Rappen viel grösser, als wenn etwa ein Produkt von 30 auf 50 Rappen verteuert wird. «Wenn etwas, das bisher gratis war, plötzlich kostet, veranlasst uns dies, über die Gründe nachzudenken», erklärt Fichter. Dazu komme der soziale Druck: «Wer jetzt noch ein Plastiksäckchen verlangt, fühlt sich fast schon als Umweltsünder.»

Von einem wichtigen «Denkanstoss» spricht Marco Pfister von Greenpeace. «Wenn die meisten Konsumenten nicht bereit sind, 5 Rappen für ein Plastiksäckli zu zahlen, dann kann der Convenience-Nutzen nicht besonders gross sein.» Nun gelte es, diese «Erfolgsstory» auf Einweg-Geschirr und weitere Plastik-Produkte auszuweiten. «Es ist schäbig, wie die Schweiz derzeit auf der Bremse steht, während andere Staaten im Kampf gegen den Plastikmüll vorwärts machen.»

«Beschliesst die Politik ein Verbot, wird dies als Bevormundung verstanden. Dann droht ein Aufschrei nach dem Motto #FreeRöhrli.»

Christian Fichter

Bereits hievten Regula Rytz (Grüne) und Ursula Schneider Schüttel (SP) das Thema im Bundeshaus auf die politische Agenda. Sie forderten den Bundesrat  auf, im EU-Kampf gegen den Plastik-Wegwerfartikel mitzuziehen – vergebens. Dieser will derzeit nichts wissen von einem Verbot analog zur EU.

Er argumentiert damit, dass das Littering-Problem in der Schweiz im Gegensatz zu anderen Ländern klein sei. Plastikabfälle landen bei uns in der Regel in der Kehrichtverbrennung – und nicht in Flüssen oder im Meer. Damit stellen Einweg-Plastikartikel «in der Schweiz kein direktes Umweltproblem dar, sofern sie richtig entsorgt werden», wie Michael Hügi, Experte für Siedlungsabfälle beim Bundesamt für Umwelt (BAFU), zu watson sagte.

Dazu kommt: Die Menge der entsorgten Trinkhalme ist im Verhältnis zum gesamten Kunststoffverbrauch in der Schweiz laut BAFU «vernachlässigbar», ähnlich dürfte es sich mit anderen Wegwerf-Artikeln verhalten.

In seiner schriftlichen Antwort an Rytz und Schneider Schüttel ruft der Bundesrat die Wirtschaft jedoch dazu auf, freiwillig «bessere Wege» im Umgang mit Plastik zu suchen. Dabei verweist er explizit «auf den Erfolg der Branchenvereinbarung bei den Plastiksäcken».

Für eine solche Lösung spricht sich auch Konsumpsychologe Fichter aus: «Beschliesst die Politik ein Verbot, wird dies als Bevormundung verstanden. Dann droht ein Aufschrei nach dem Motto #FreeRöhrli.» Einen sanften Schubser, im Fachjargon «Nudging» genannt, wüssten manche Konsumenten hingegen sogar zu schätzen.

«Life in plastic, it's fantastic» ...

... trällerte die Band Aqua 1997 in ihrem Song «Barbie Girl». Gut zwanzig Jahre später steckt das Plastik in einer schweren Image-Krise: Weltweit ergreifen Regierungen im Kampf gegen Kunststoffmüll drastische Massnahmen. watson beleuchtet in einer sechsteiligen Serie, wie es dazu gekommen ist, und beschäftigt sich mit der Frage: Sind die geplanten Verbote wirksam oder doch blosse Symbolpolitik?

Teil 1: Wie schlimm sind Röhrli und Co. wirklich für die Umwelt?
Teil 2: Plastik ist das neue Rauchen – wie ein Material all seine Freunde verlor
Teil 3: So sehen die Regale aus, wenn man Produkte mit Mikroplastik entfernt
Teil 4: Plastik-Branche verteidigt sich: «Es gibt viel grössere Umweltsünder»
Teil 5: An unserem Plastik werden noch unsere Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Enkel «Freude» haben
Teil 6: So viel Plastik verbrauchen die watsons in einer Woche

53 Tonnen Mikroplastik liegen in Schweizer Auenböden

Video: srf

Plastikmüll im Meer

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84
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    Alle Leser-Kommentare
  • Maya Eldorado 09.06.2018 14:51
    Highlight Wenn man sich das wirklich vergegenwärtigt:
    "Plastik ist das neue Rauchen!"

    Die logische Frage, wenn man nicht weiter denkt:
    "Wie raucht man denn Plastik?" Kann mir das jemand erklären.
    Bisher habe ich Plastik lediglich zum Schmelzen gebracht....
    0 11 Melden
  • Idrisi 08.06.2018 09:51
    Highlight Wir sind zu grosse Schweine, desshalb darf man uns nur gut in der Umwelt abbaubare Materialien in die Hand geben. Viele Kunststoffe haben super Eigenschaften und sind eigentlich viel zu wertvoll um dispers als Mikroplastik über den Planeten verteilt zu werden.
    7 1 Melden
  • Homes8 07.06.2018 18:58
    Highlight 1. Das grösste Problem ist das Unwissen über die Materialien. Es gibt alternative Verpackungen, wie Cellophan (aus Holz) welche biologisch abbaubar sind. Sofern es nicht mit anderem Kunststtoff beschichtet wurde. (siehe wiki Cellulosehydrat)
    2. Problematisch sind vor allem beschichte Folien und Artikel aus verschiedenen Materialien. Diese können nicht recycelt und sollten gemieden/verboten werden.
    3. Jedes Kunststoffteil sollte eine intern. Prägung, Kürzel haben um das sortierte Entsorgen, Recyceln zu ermöglichen.
    4. Pet meiden, daraus wird Microfaser (Tee v. Zuhause, Wasser im Glas mitnehmen)
    10 3 Melden
  • iamsami 07.06.2018 18:28
    Highlight Interessanter Artikel! Ich finde es gut und wichtig, dass ihr euch diesem Thema intensiv widmet!

    PS: Die schweizer Stadt, welche Plastik-Trinkhalme verboten hat, war soweit ich weiss Neuchâtel, oder auf deutsch NeuenbUrg, nicht NeuenbErg. ;)
    9 1 Melden
  • meliert 07.06.2018 15:30
    Highlight ich sammle sehr penibel seit 5 Jahren, Zuhause und in der Firma, alle Arten von Kunsstoff und recycle diesen mit den dafür vorgesehenen Sammelsäcken. Es ist erstaunlich was sich da ansammelt, unglaublich und schockierend, dass all dies früher einfach im Kehrricht landete (zumindest in der Schweiz) oder in der Natur. Wichtig ist auch, allen Plastik von unterwegs (take-away etc) mit nach Hause zu nehmen. Wünschenswert wären mehr PET Sammelbehälter in den Städten!
    26 2 Melden
    • Pet R. Pan 07.06.2018 17:13
      Highlight 👍🏽💪🏽
      3 2 Melden
    • loplop717 07.06.2018 18:21
      Highlight Es tut mir leid dich zu enttäuschen, aber es lohnt sich nicht wirklich plastik zu Recyclen, denn wenn der in einer Schweizer KvA. landet ist das gar nicht schlecht für die Umwelt, da die Abwärme Ölheizungen ersetsen kann. Und es braucht einen gewissen anteil gut brennbaren Materiales(z.B. Plastik) in der KvA. sonst müssen sie Öl hinzufügen. Und was mit dem recycling Plastik passiert ist sehr unklar der meisst geht ins Ausland und was dort damit passiery weiss niemand. An Plastik ist vorallem ein problem wenn er in der Natur landet, wenn er verbrannt wird ist er fast kein Problem.
      10 6 Melden
    • arpa 07.06.2018 21:05
      Highlight Absolut! Wie am Bahnhof sollte auch in der Stadt/Dorf verschiedene Abfallbehälter bereitstehen!
      7 3 Melden
    • Remo Liechti 08.06.2018 09:27
      Highlight machen wir auch, mussten aber feststellen dass das Zeugs nach China geht wo es verbrannt wird(ohne Filter wie bei unseren KVA) oder es landet im Meer. Wir werden den Plastik nun wieder in den normalen Abfall werfen.
      siehe Bericht vom Beobachter https://www.beobachter.ch/umwelt/abfall-das-marchen-vom-plastik-recycling
      2 0 Melden
    • meliert 09.06.2018 11:49
      Highlight an alle Zweifler des Recyclings von Kunsstoffen: es es mir auch klar, dass es noch nicht perfekt läuft in der Schweiz und es noch technische Anstrengungen braucht und es wird effizienter werden. Wenn wir jedoch wieder alles in die KVA‘s geben, wird es kein Markt geben fürs Recycling und daher auch kein Fortschritt. Darum, sammelt alle fleissig, auch wenn „nur“ 30% heraus kommt!
      2 1 Melden
  • Ohniznachtisbett 07.06.2018 13:49
    Highlight Früher, und ich rede nicht "vor 100 Jahren", hat man ALLE Getränke in Glasflaschen oder allenfalls Alu-Dosen gekauft. Häufig auch Mehrweg Glasflaschen. Man hat sich beim Getränkehändler seines Vertrauens einen Harass Bier, Wasser oder Cola gekauft. Darauf war ein Depot. Wenn der Harass leer war, hat man das ganze Leergut zurück gebracht und einen neuen mitgenommen. Irgendwann gabs dann ausser Wein und Bier kaum noch Glas (mind. in grösseren Gebinden als 0.33l) und ausser Bier auch nur im Wegwerfglas... Tja, schlechter war die Glasflasche nicht. Ausser sie fällt runter...
    45 2 Melden
    • Mooncat 08.06.2018 09:33
      Highlight Stimmt. Und wer nicht schleppen will, kann sich die Harassen nach Hause liefern lassen. Es würde sie sogar auch für 0.5 PET-Flaschen geben.
      Jedenfalls bin ich so so weit möglich wieder auf Glasflaschen umgestiegen.
      Wäre nur toll, wenn es alle Getränke auch in Glas geben könnte.
      6 0 Melden
  • Quacksalber 07.06.2018 13:33
    Highlight So lange das Biogemüse im Unterschied zur normalen Ware zwingend in Plastik verpackt verkauft wird glaube ich nicht an Selbstregulierung der Wirtschaft.
    53 3 Melden
    • axantas 07.06.2018 18:49
      Highlight So lange die Kunden beim Abpacken von offenem Gemüse gerne die Biosachen nehmen und dann irrtümlich (...) beim Eintippen der Nummer an der Waage das Nicht-Bio-Produkt eingeben, wird sich das auch nicht ändern.
      15 0 Melden
    • Lami23 08.06.2018 16:40
      Highlight Wenn dich das stört, in den Bioladen, Markt etc gehen und somit die Nachfrage ändern.
      4 0 Melden
  • ostpol76 07.06.2018 13:31
    Highlight Guter Anfang. Aber leider ist es erst nachhaltig wenn auch die Asiaten mitziehen.
    Doch wie soll man diese Region dazu bewegen auch etwas für die Umwelt zu tun?
    33 4 Melden
    • milone 07.06.2018 20:01
      Highlight Viele asiatischen Länder sind leider immernoch Drittweltländer und wenn das Geld fehlt, wird es entsprechender schwieriger, solche Veränderungen umzusetzen.
      Ich denke als SchweizerInnen/ 1. Welt-ler sind wir verpflichtet mit gutem Beispiel voranzuziehen, in der Hoffnung, dass die Anderen (hoffentlich eher früher als später) nachziehen.
      7 3 Melden
  • scuba_diver 07.06.2018 13:30
    Highlight Und wer sagt den Asiaten (insbesondere Thailand), dass ihre Wegwerfmentalität dazu führt, dass sie die grössten Meerverschmutzer sind.
    Ich behaupte jetzt mal, dass noch kein von mir gebrauchtes Plastiksäckli im Meer gelandet ist.
    In Europa herrscht aber ein Aktivismus und es wird uns vorgeworfen, dass wir an der ganzen Verschmutzung der Meere den grössten Anteil hätten.
    42 11 Melden
  • Schreimschrum 07.06.2018 13:23
    Highlight Ich weiss nicht ob Pelz ein gutes Beispiel ist. Ist leider noch viel zu sehr akzeptiert in unserer Gesellschaft.
    17 17 Melden
  • gumsula 07.06.2018 13:08
    Highlight Ich finde Plastik auch nicht toll etc. und finde wichtig, dass das Thema behandelt wird. Aber wieso bringt Watson plötzlich unendlich viele Artikel darüber?
    12 45 Melden
    • Jacqueline Büchi 07.06.2018 13:20
      Highlight @gumsula: Das Thema Plastik steht in vielen Ländern plötzlich ganz weit oben auf der politischen Agenda. Zudem betrifft es uns alle im Alltag. Als Redaktion wollten wir deshalb genauer hinschauen: Woher kommt der plötzliche Eifer im Kampf gegen den Plastik? Und wie schädlich sind Röhrli und Co. wirklich für die Umwelt? Mich selber haben manche Fakten durchaus überrascht: https://www.watson.ch/!294618704
      26 7 Melden
    • phreko 07.06.2018 13:44
      Highlight @gumsula, was forderst du denn für Themen?
      16 2 Melden
  • Carlitos Fauxpas 07.06.2018 13:06
    Highlight Die Plastikverschmutzung ist wirklich schlimm!

    Als Raucher bin ich allerdings glücklich wenn mein Vergehen etwas in den Hintergrund gerät.
    22 7 Melden
  • Petitsuisse 07.06.2018 12:54
    Highlight Irgendwie typisch Homo Sapiens, haben wir doch alle schon in der Schule gelernt das Plastik zumindest heikel ist. Aber die doofe Menschenrasse muss ja trotzdem alle Flaschen aus Glas verbannen und Plastik nehmen weill das Gewicht nun in Trinkbares, oft genug Zuckerbrause, "verwandelt" wird. Eine der Folgen: Übergewicht, eine andere Plastikmüll. So kurzsichtig kann nur unsere eigene Rasse sein, und ich nehme mich selber nicht einmal aus. Hab leider bestimmt meinen Teil zum Problem beigetragen.
    25 12 Melden
  • Tomtom64 07.06.2018 12:51
    Highlight Plastik verbieten tönt gut. Ist es aber auch gut? Was, wenn die Ökobilanz der Alternativen viel schlechter ist? Gibt es denn für alle Plastikprodukte Alternativen? Müssten die ach so aktiven Regierungen nicht zuerst einmal schauen, wo der Gebrauch von Plastik durch ihre eigenen Vorschriften Pflicht ist (Bsp. Bio-Gemüse und -Obst)?

    Bis solche Fragen geklärt sind, sollten nur die einfachsten und günstigsten Alternativen umgesetzt werden:

    - Sammlung, Trennung und Recycling
    - Littering-Bekämpfung

    Das aber sofort und mit vollem Engagement.
    29 5 Melden
    • phreko 07.06.2018 13:45
      Highlight Ein Verbot ist ja gerade Littering-Bekämpfung. Und zwar die effektivste!
      11 6 Melden
    • m4in CS 07.06.2018 14:11
      Highlight Es gibt massenweise Alternativen. Mann kann aus Naturfasern ohne Probleme Plastikersatzprodukte herstellen und zwar in allen Farben und Formen, welche sogar biologisch abbaubar sind. Das Problem ist halt wie immer das liebe Geld. Da diese Ersatzprodukte weniger gefragt sind, wird kaum geforscht und daher bringt man den Preis auch nicht runter. Ein Teufelskreis. Es gibt viele Bäckereien in der Schweiz die sogenannten Compobags abgeben. Diese sind plastikartig, jedoch einfach komposierbar.
      10 2 Melden
  • metall 07.06.2018 12:47
    Highlight Bin auch der Meinung, der Plastik ist nicht das Problem. Im Gegenteil. Plastik ist ein super Material. Eine kleine Tüte wiegt vielleicht 3 Gram und kann 5 KG tragen. Die Menschen sind das Problem. Nur weil es nicht viel kostet kann man es nicht einfach wegschmeissen. Jedenfalls sinvoller als das Erdöl in der Heizung zu verbrennen ist es das Erdöl als Plastiksack zu verwenden und anschliessend verbrennen.
    28 3 Melden
    • Snowy 07.06.2018 15:19
      Highlight Ergo: Plastik für Verpackungsmaterial versteuern!
      5 1 Melden
  • w'ever 07.06.2018 12:37
    Highlight mal ehrlich. das ist ja nicht nur das problem von plastik. meiner meinung nach ist dass eine wegwerfgeneration.
    mir wurde noch beigebracht, dass ich meinen müll mitnehme und entsorge. aber wenn sehe wie viele menschen nur schon ihren ziggistummel (hab ich zugegebenermassen früher auch mal gemacht) mit einer selbstverständlichkeit auf den boden werfen, oder ihre bierdose in eine hecke werfen, dann kommt mir die galle hoch.
    249 5 Melden
    • Hackphresse 07.06.2018 12:52
      Highlight Nun was die Zigistummel betrifft: mir wurde von jemandem der im Klärwerk arbwitet gesgt, dass Verunreinigungen durch Zigistummel kaum oder gar nicht aus dem Wasser zu bringen sind. Darum lieber auf den Boden werfen wenn man sie sonst nicht entsorgen kann damit sie mit der Strassenreinigungsmaschiene aufgenommen werden können. Aber ja, auch auf dem Boden werfen ist unschön und stört auch mich als Raucher.
      10 13 Melden
    • meine senf 07.06.2018 13:18
      Highlight Wenn der Regen vor der Wischmaschine kommt, landen sie so doch wieder im Abwasser.
      24 2 Melden
  • Driver7 07.06.2018 12:33
    Highlight 99% des Plastikmülls im Meer kommt aus Asien und Afrika. Nette Bestrebungen von Europa und co.. aber viel mehr als "Symbolisch" wird es nicht sein.
    46 67 Melden
    • coheed 07.06.2018 12:50
      Highlight Besser als nichts tun und zuschauen...
      44 9 Melden
    • Petitsuisse 07.06.2018 12:56
      Highlight Ah ja und darum soll man hier nichts unternehmen oder was? Ich denke es ist mehr als nur 5 vor 12, daher zählt jedes bisschen.
      34 6 Melden
    • velolove 07.06.2018 12:59
      Highlight Stimmt nicht!
      Das würde bedeuten dass der doppelkontinent Amerika mit seinem schlechten entsorgunssystem max. 1% dazu beiträgt und Europa komplett unschuldig ist ?!
      Bitte nicht einfach fake news verbreiten.
      Übrigens, auch in der Ostsee hat es viel Müll. Dieser kommt wohl kaum aus Asien...
      40 3 Melden
    • x4253 07.06.2018 13:16
      Highlight Naja, Europa exportiert den Grossteil seines Plastikmülls und die Verantwortung einfach (z.B. nach Asien und Afrika). Nach dem Motto:"Not in my yard, not my problem".
      Demnach werfe ich meine Güselsäcke (natürlich Gebührensäcke) jetzt auch dem Nachbarn in den Garten. Ist ja nicht mehr mein Problem.
      17 5 Melden
    • Fanta20 07.06.2018 13:24
      Highlight Selbst wenn die absurd hohe Behauptung von 99% stimmen würde:

      Entscheidend ist, WER den Müll verursacht hat, nicht wo er herumschwimmt. Wenn bisher Altplastik aus der EU und den USA nach China verschifft wird und dort im Meer landet, ist dies wohl kaum die alleinige Verantwortung von Asien oder Afrika.
      19 1 Melden
    • birdiee 07.06.2018 13:37
      Highlight Und v.a. wird der europäische Müll nach Asien 'verkauft' => aus den Augen aus dem Sinn... Ahja und ist der Müll der Asiaten!!
      12 3 Melden
  • Ijen 07.06.2018 12:18
    Highlight Wer einmal nach einem Hochwasser einen Schweizer Fluss abgefahren ist (z.B. mit einem Kajak), der wird zu einem anderen Schluss kommen als der Bundesrat. Da hängen am Ufer überall in den Ästen Plastiksäcklein, im Schwemmholz treiben Pet-Flaschen... Diese Platikkonzentration in den Auenböden kommt nicht aus heiterem Himmel.
    Deshalb würde es der Schweiz gut anstehen, sich diesen inetrantionalen Bemühungen anzuschliessen.
    311 13 Melden
  • Posersalami 07.06.2018 12:16
    Highlight "In seiner schriftlichen Antwort an Rytz und Schneider Schüttel ruft der Bundesrat die Wirtschaft jedoch dazu auf, freiwillig «bessere Wege» im Umgang mit Plastik zu suchen."

    Ja klar, das hat ja bis jetzt so gut geklappt. Da machen wir doch so weiter!

    Genau dafür ist die Politik da: Die Wirtschaft dort in den Arsch treten, wo sie selbst nicht aus den Löchern kommt. Also immer da, wo es nicht darum geht die Rendite zu optimieren.
    158 7 Melden
  • swizzbliss 07.06.2018 12:13
    Highlight Und wir sind das klügste Lebewesen auf der Erde...
    13 15 Melden
    • Hier könnte Ihre Werbung stehen 07.06.2018 13:24
      Highlight Doch das sind wir oder hast du schon mal einen Affe gesehen der Differentialgleichungen löst?
      13 15 Melden
  • Filzstift 07.06.2018 12:03
    Highlight Gebe zu, dieses Thema bislang nicht ernst genommen zu haben.
    Doch
    1) als ich letzte Woche am Ferienhaus der Eltern mal wieder mähen und einiges umgraben musste, fischte ich - wie immer - Plastiktüten, Aludosen, weggeworfene McDonalds-Getränkedosen (inkl. Röhrli) usw. auf. Bislang ärgerte ich mich einfach über diese "Idioten", doch jetzt merke ich, dass hier wirklich etwas gemacht werden muss.
    2) beobachtete ich am Bodensee einen brütenden Schwan. Auffällig: Die Mutter sammelte auch recht viel Plastik für den Nestbau ein; ein Nest halb aus Zweigen, halb aus Pommeschips-Tüten etc.
    49 0 Melden
  • Leee 07.06.2018 12:03
    Highlight Endlich!!
    20 3 Melden
  • Philboe 07.06.2018 11:47
    Highlight Solange Staaten wie Indien, China oder auch die USA nicht auch drastische Massnahmen ergreifen ist so ein Vorhaben in Europa eher wirkungsarm. Ein guter Anfang auf jeden Fall.
    17 27 Melden
    • Matrixx 07.06.2018 12:36
      Highlight Europa ist Schuld an den Plastik-Abfallbergen in Indien und China.

      Europa exportiert Abfall nach Asien, um die Statistik zu schönen. Es gibt zahlreiche Studien darüber, sogar Filme werden darüber gedreht.
      Mit den Massnahmen in Europa erzeilt man also auch eine Wirkung in Asien und anderen armen Ländern.
      37 15 Melden
    • Triumvir 07.06.2018 12:50
      Highlight Sorry das ist totaler Schwachsinn. Soll also der Rest der Welt darauf warten. Bis Umweltsünder und im Falle von Trump - Umweltsschweine - endlich von der Politikbühne abtreten resp. zur Vernunft kommen!? Sicher nicht!
      12 6 Melden
  • Swissbex 07.06.2018 11:29
    Highlight Rauchen verursacht Krebs, wie soll Plastik bitteschön das neue rauchen sein?
    9 64 Melden
    • P.Rediger 07.06.2018 13:12
      Highlight Ich empfehle Ihnen den Film Plastic Planet. Plastik steht im Verdacht gewisse Arten von Krebs zu verursachen. Zudem wirken gewisse Weichmacher in den Kunststoffen ähnlich wie die Zufuhr von Hormonen wie sie während der Schwangerschaft auftreten und können bei Männern und Frauen zu Unfruchtbarkeit führen.
      22 3 Melden
    • Swissbex 07.06.2018 16:12
      Highlight Das ist ja schön und gut, hat aber nichts mit der Sache das Artikels zu tun!
      Man muss das Plastik Problem unbedingt beheben! Da geht in meinen Augen gar keine Weg dran vorbei!
      Aber, und das ist der Punkt, ist die einzige Argumentation im Artikel dass Plastik wie Rauchen uncool wird. In den restlichen 99% Artikels geht es um was anderes. Weshalb gehört das also in den Titel?
      2 1 Melden
  • Doeme 07.06.2018 11:26
    Highlight Ich finde es sehr begrüssenswert, wenn die Schweiz eine Vorreiterrolle übernehmen würde. Und auch die momentane Entwicklung allgemein in Europa ist erfreulich. Jedoch zweifle ich am tatsächlichen Effekt, wenn Länder wie China, Japan, Malaysia, Indonesien, Bangladesch etc. nicht mitziehen...
    15 4 Melden
  • Snowy 07.06.2018 11:23
    Highlight Wenn Umweltverpester, SUV-Fahrer, Raucher, Billigfleischesser und Pelztrager ihr Verhalten aufgrund sozialer Ächtung (und nicht wegen Verboten) ändern - umso besser!

    Bis vor kurzem konnte man als Mann auch noch in fast jedem Umfeld homophobe Beleidigungen zum "besten" geben...
    Widerspruch/Empörung gab es es meist keinen.

    Zeiten ändern sich - Good News!
    30 14 Melden
    • Hades69 07.06.2018 12:33
      Highlight Raucher 😂 mal nicht uebertreiben, sonst nimmt es bald mal fanatische Grundzuege an. Den Schuldigen nur beim Verbraucher zu suchen waere dann genau so ein Fall.
      15 5 Melden
    • Triumvir 07.06.2018 12:54
      Highlight @Hades69: doch, denn ohne Süchtige resp. Nachfrage von Verbraucher kein Angebot. So einfach ist das.
      2 8 Melden
    • Hades69 07.06.2018 13:13
      Highlight Zuerst also den Verbraucher verfuehren und dann auf ein Wunder hoffen? Fuer was haben wir bezahlte Politiker?
      2 2 Melden
    • Snowy 07.06.2018 15:09
      Highlight @Hades69: Ja, die Politik könnte noch mehr tun gegen das Rauchen.

      Was ich sagen wollte:
      Es hilft es dem Raucher viel mehr, wenn enge Freunde ihn auf das problematische Konsumverhalten ansprechen als irgendwelche Verbote oder PR-Kampagnen vom Bund.
      4 2 Melden
  • Cervelat 07.06.2018 11:22
    Highlight ich hoffe auf Besserung bzgl. Plastik in den Weltmeeren resp. dass das Bewusstsein diesbezüglich geschärft wird...ABER wie wird mir das Herz bluten, wenn sich ein, zwei grosse Nationen (aus Kostengründen) weierhin ihren Plastik und Abfall im Meer entledigen!!!
    Ähnlich wie mit dem Walfang, wird es immer Ausnahmen geben, die weh machen...
    Wir als Binnenland könnten LITTERING bekämpfen!!! Leider ist aber dies vorallem im Sommer, bei uns ein sehr akutes Thema, welches durch einen Appell ans Gewissen NICHT gelöst werden kann!!!!
    15 1 Melden
    • The Destiny // Team Telegram 07.06.2018 12:35
      Highlight Aber mit einem Appell ans Portemonnaie vielleicht ;)
      17 1 Melden
  • Maya Eldorado 07.06.2018 11:22
    Highlight Vorschlag:
    Die Plastiktrinkröhrli einzeln verkaufen, analog den Raschelsäckli. Preisvorschlag pro Stück 10-20 Rappen. So wird sich das Problem mehr oder weniger von alleine lösen.
    11 11 Melden
  • kleiner_Schurke 07.06.2018 11:21
    Highlight Warum verbieten die Regierungen rund um den Globus nicht endlich:

    1. Atomwaffen
    2. halb- und vollautomatische Feuerwaffen
    3. PS Boliden die durch die Innenstädte bolzen nur zum Balzen oder Protzen
    4. Geld und machtgeile Politiker
    5. Geld und machtgeile Manager und Banker
    6. Geld und machtgeile Kirchen, Freikirchen und Sekten

    Das wäre aus meiner Sicht noch viel dringender.
    25 29 Melden
    • Triumvir 07.06.2018 12:56
      Highlight Das eine muss das andere (Sinnvolle) ja nicht ausschliessen...
      24 1 Melden
  • Resistance 07.06.2018 11:21
    Highlight Wies kei anderi problem gebt... nehme mer hald palmblatt gschirr wo um die halb welt gfloge wird!
    7 42 Melden
    • Snowy 07.06.2018 15:11
      Highlight Hanf...
      7 1 Melden
  • zombie woof 07.06.2018 11:18
    Highlight Solange Länder wie Indien, Pakistan, Bangladesh, die arabische Halbinsel usw. nicht mitziehen, wird das ganze ein Tropfen auf den heissen Stein und mehr nicht.
    8 28 Melden
    • scuba_diver 07.06.2018 13:32
      Highlight Thailand gehört auch noch dazu. Ich rege mich jedesmal auf, wie die Menschen dort alles wegwerfen.
      5 0 Melden
    • Snowy 07.06.2018 15:13
      Highlight Stimmt.

      Die sind noch viel schlimmer als wir. Sollen doch die Drittwelt- und Schwellenländer mit gutem Bsp vorangehen.
      Die sollen auch mal was von sich aus machen! Wieso müssen immer wir Reichen vorangehen... ?? Die Welt ist so ungerecht!
      6 4 Melden
    • zombie woof 07.06.2018 16:30
      Highlight Zum besseren Verständnis: Wenn ich auf der arabischen Halbinsel in einem Supermarkt 15 Artikel einkaufe, habe ich danach 15 Plastiksäckli. Könnt ihr mir jetzt besser folgen?
      2 1 Melden
    • Snowy 07.06.2018 17:03
      Highlight Absolut. In Asien und Afrika ist es genauso schlimm!

      Wir sollten hier keine Umweltschutzmassnahmen einführen (wie z.B. Gebühren für Plastiksäckli) weil in anderen Ländern die Situation noch viel schlimmer ist und zuerst da mal zum rechten geluegt werden müsste. Und überhaupt... wir sind hier nur 8 Millionen Menschen. Bringt also eh nichts.

      Ist doch vollkommen logisch! Wo kämen wir auch hin - Heiterefahne!
      2 5 Melden
  • San Doro 07.06.2018 11:16
    Highlight Und jetzt noch palmöl verbieten!!!!
    26 9 Melden
  • Matti_St 07.06.2018 11:13
    Highlight Wäre es nicht sinnvoller, wenn man Mikroplastik in Pflegeprodukte verbieten lassen? Schließlich sind das diese Plastik, die wir nicht trennen können.
    Ich habe bei mir Zuhause meine Produkte angeschaut und habe zu meinem Erstaunen erkannt, ich bin auf dem richtigen Weg. Meine Produkte, die meisten französische Produkte, haben natürliche Festteile wie Nussschalen drin.
    11 2 Melden
    • Paddiesli 07.06.2018 13:22
      Highlight @Matti_st
      es wäre nicht sinnvoller. Es ist BEIDES sinnvoll, denn der in der Umwelt verrottende Plastik wird ebenfalls zu Mikroplastik. Wir haben einige Baustellen, die wir dringend anpacken müssen. Da ist nicht weniger sinnvoll, als das Andere.
      4 0 Melden
    • Matti_St 07.06.2018 15:07
      Highlight @Paddiesli, mich stört einfach, dass Gesetze verabschiedet werden, obwohl etwas anderes bei uns mehr bringen würde. Das gibt so ein Wischiwaschi-Eindruck und das ist für folgende Gesetze nicht gut.
      In meiner Jugend wurde, gefühlt von mir, viel mehr auf Prävention gesetzt. Und siehe, es hat funktioniert. Ohne Gesetze, einfach so... ich bin überzeugt, Umweltschutz wird bei Konsumenten über Aufklärung und nicht über Gesetze die größte Wirkung entfalten.
      0 3 Melden
    • Paddiesli 07.06.2018 16:21
      Highlight @Matti_st: Im Grunde hast du recht, nur haben wir keine Zeit mehr, um auf Freiwilligkeit und Prävention zu setzen. Die Umwelt steht nicht vor dem Kollaps, sondern sie ist bereits mittendrin. Manchmal muss man den Menschen mit Gesetzen zum Guten zwingen, da er es sonst vertrödelt. Und der Mensch stellt sich sehr schnell um. Ich erinnere an das Gezeter, als Rauchen in Flugis und Zügen verboten wurde, als das Fränklerdepot bei Einkaufswagen eingeführt wurde, an die Chrüselisäckli, und aktuell Plastikröhrli.
      Nach einem halben Jahr haben sich alle daran gewöhnt und es ist das Normalste der Welt.
      3 0 Melden
  • bcZcity 07.06.2018 11:13
    Highlight Grosskonzerne welche nicht so im Rampenlicht stehen, Länder der dritten Welt und oder grosse Teile der armen Weltbevölkerung, interessiert bzw. betrifft dies am Ende ja doch nicht.

    Warum fahren Schiffe noch mit Schweröl? Werden industrielle Abfälle und Abwässer immer sauber entsorgt?

    Oder was interessiert es z.b die Millionen von Slumbewohnern nur schon in Indien wie es der Umwelt geht?

    Es würde nur gehen wenn Plastik komplett aus dem Kreislauf genommen wird und alle Länder/Regierungen mitmachen. Und dies ist eine MAMMUT Aufgabe über viele Generationen!

    8 4 Melden
    • Ohniznachtisbett 07.06.2018 14:03
      Highlight Mit was sollen denn Schiffe deiner Meinung nach fahren?
      1 2 Melden
    • bcZcity 07.06.2018 14:47
      Highlight Marinediesel, aber dies ist den Gesellschaften zu teuer!
      2 0 Melden
  • x4253 07.06.2018 11:10
    Highlight Einweggeschirr und Röhrli sind ja mal ein Anfang. Wenn ich aber sehe mit wieviel Plastik Nahrungsmittel verpackt sind (holt msl einen Fertigsalat bei Coop.. ), habdn wir noch einen weiten Weg vor uns.
    23 0 Melden
  • MacB 07.06.2018 11:09
    Highlight Es ist Zeit, dass sich nicht nur ideologische Politiker sondern auch solche mit gesundem Menschenverstand endlich die Problematik aufnehmen und sinnvolle, gesamtheitliche Lösungen für die Schweiz bringen!!!

    Hört auf über Röhrli und dergleichen zu diskutieren!
    2 13 Melden
  • Maya Eldorado 07.06.2018 11:08
    Highlight Oben steht, dass die Umweltschützerin Stück für Stück den "Strohhalm" aus der Nase der Schildkröte zieht.
    Das ist kein Halm aus Stroh sondern einer aus Plastik, also ein "Plastikhalm"
    10 12 Melden
  • rescue me 07.06.2018 11:07
    Highlight Wie entsorge ich denn nun meinen Plastikmüll richtig?
    Ist es wirklick kein Problem wenn der im Abfall und in der Kehrichtsverbrennung landet, oder sollte man den separat abgeben wie es zB bei der Migros möglich ist?
    4 0 Melden
    • Julietta 07.06.2018 12:54
      Highlight Es gibt verschiedene Plaatikarten und in einigen Gemeinden kannst du einen speziellen Sack kaufen und den Verpackungsplastik separat sammeln und abgeben zum Recyclen. Worauf du da genau achten musst, bzw. welcher Plastik alles rein darf, weiss ich aber leider nicht.

      Flaschen von Waschmitteln, Reinihgungsmitteln etc. Kannst du in den Läde zurückgeben, neben der Pet Sammelstation hat es meist auch noch eine für diese Plastikflaschen.

      Am besten ist es natürlich, wann immer möglich auf die Plastikverpackung zu verzichten.
      2 0 Melden

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