Schweiz
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Daniel Häni und Philip Kovce (jünger)
Initatoren und Verfechter des Bedingungslosen
Grundeinkommens, fotografiert im Unternehmen Mitte Basel, am 15. September 2015, foto kostas maros

Freut sich über die neuen Zahlen aus Bern: Daniel Häni (links)

Bundesrat gibt zu: Das Bedingungslose Grundeinkommen kostet 25, nicht 153 Milliarden Franken

Am Freitag hat der Bundesrat neue Dokumente zur Abstimmung über das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE) ins Internet gestellt. Sie zeigen: Drei Monate vor der Abstimmung nimmt er das Anliegen endlich ernst.



Bisher wurde das BGE von der offiziellen Schweizer Politik als Treppenwitz abgetan. Ein Traum von romantischen Träumern sei das, und ohnehin sei es viel zu teuer, hiess es allgemein. Der Bundesrat empfiehlt denn auch, die Initiative abzulehnen. Er hat bisher in seiner Begründung aufgeführt, die Bundeskasse müsste für ein BGE 153 Milliarden Franken zusätzlich aufwenden. Dabei wird davon ausgegangen, dass jeder Erwachsene 2500 Franken im Monat erhält und jedes Kind 625 Franken.

«Die neuen Zahlen zeigen,  dass die Finanzierung eines BGE in der Schweiz grundsätzlich möglich ist.»

Daniel Häni

In der am Freitag ins Internet gestellten Rechnung schmelzen die 153 Milliarden plötzlich auf 25 Milliarden Franken zusammen. Das BGE ist somit rund sechs Mal billiger geworden.

Wie ist dies zu erklären? Ganz einfach: Die Beamten von Bundesrat haben mittlerweile ebenfalls erkannt, dass für alle Erwerbstätigen der Lohn auf das Grundeinkommen geschlagen wird. Wer beispielsweise 6000 Franken Lohn erhält, bei dem sind die 2500 Franken bereits eingerechnet. Mit anderen Worten: Bisher ist man in Bern von falschen Annahmen ausgegangen. Jetzt hat man dies endlich korrigiert.

Das BGE befindet sich im Aufwind

Für die Initianten sind die neuen Zahlen ein grosser Erfolg. «Es zeigt, dass der Bundesrat die Initiative endlich ernst nimmt», sagt Daniel Häni vom Initiativkomitee. «Und es zeigt auch, dass die Finanzierung eines BGE in der Schweiz grundsätzlich möglich ist.»  

Das BGE befindet sich im Aufwind. Kürzlich hat eine viel beachtete Story im «Spiegel» aufgezeigt, dass das Anliegen auch in Deutschland immer mehr Anhänger gewinnt. Führende Vertreter der IT-Szene im Silicon Valley setzen sich immer öfters für ein BGE ein, denn sie sind überzeugt, dass die durch die Digitalisierung der Arbeitswelt erzeugten Veränderungen nur durch ein BGE aufgefangen werden können. Diese Einsicht setzt sich auch in der Schweiz durch. So hat Klaus Schwab, der Gründer des Wef, kürzlich davor gewarnt, dass die Vierte Industrielle Revolution auch bei uns Hunderttausende von Jobs kosten könnte. Wie anders als mit einem BGE könnten diese Löcher gestopft werden?

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    Alle Leser-Kommentare
  • Pippilottaviktualia 28.09.2016 09:23
    Highlight Highlight Frage: Wenn ich in FL arbeite und in der CH wohne, sind dann die 2500.00 auch bereits schon im Lohn inbegriffen oder bekomm ich die separat?
  • Andi Amo 26.05.2016 10:29
    Highlight Highlight Wie so sind die Ideen der Linken an sich nicht schlecht, aber sie würden nur in einer utopischen Gesellschaft funktionieren - die es so einfach nicht gibt und auch nie geben wird!

    Denken wir doch einfach nur als Beispiel mal daran, was ein/e 20jährige/r Lehrabgänger, der noch zu Hause wohnen kann, mit geschenkten 2500.- macht? Da würden 10'000 jugendliche erstmal zweidrei Jahre blau machen und nach Australien oder Asien in übertrieben lange Auslandaufenthalte verschwinden, statt zeitnah eine Weiterbildung anzupacken. Wir fahren mit solchen Spässen die eigene Zukunft an die Wand!
    • Fabii 31.05.2016 18:40
      Highlight Highlight Jeder Mensch, der einmal für eine Weile im Zwinger der Arbeitslosigkeit steckte, weiss: es ist kein Zustand der Glückseligkeit.
      Beim BGE geht es um einen Grundpfeiler - denn mit 2500 Franken würde man mit Sicherheit nicht in Saus und Braus leben.

      Jenen, die ihre Arbeit zunächst aufgeben würden, würde früher oder später das Dach auf den Kopf fallen.
      Die Debatte um das BGE ist eine Debatte um ein Menschenbild. Wenn es den heutigen Generationen nicht gelingt, dem negativen Menschenbild entgegenzuwirken, dann wird es tatsächlich ewig so bleiben.
  • Leoncillo77 09.05.2016 11:45
    Highlight Highlight Gut, dass endlich das Grundeinkommen seriös diskutiert wird. Es ist eine valable Antwort auf die Beschäftigungsprobleme, die auf uns zukommen. Robotnik und künstliche Intelligenz vernichten Arbeitsplätze.
  • bkeller 23.03.2016 12:00
    Highlight Highlight "In der am Freitag ins Internet gestellten Rechnung schmelzen die 153 Milliarden plötzlich auf 25 Milliarden Franken zusammen. Das BGE ist somit rund sechs Mal billiger geworden. "
    Und dabei ist nicht einmal eingerechnet, dass die "Umlagerung aus Leistungen der sozialen Sicherheit" eigentlich doppelt so hoch angesetzt werden müsste (110 Mia statt nur 55 Mia). Warum? Weil mehr als die Hälfte der Sozialhilfeberechtigen ihre Ansprüche gar nicht geltend machen, eine faire und gerechte Gesellschaft ihnen aber helfen sollte, das zu tun. Mit dem Grundeinkommens können wir also 30 Mia einsparen!
  • Boniek 21.03.2016 11:12
    Highlight Highlight Die Verwendung der Abkürzung BGE für das bedingungslose Grundeinkommen ist etwas irritierend, da diese landläufig für "Bundesgerichtsentscheid" verwendet wird.
  • malu 64 20.03.2016 03:35
    Highlight Highlight Bendel/Lassen wir doch die Initianten zu Wort kommen.
    Diese werden uns erklären, was
    und wie es umgesetzt wird. Sicher
    wird niemand weniger haben als
    jetzt. Die Ergänzungleistungen
    werden sicher nicht abgeschafft.
  • per scientam 16.03.2016 17:40
    Highlight Highlight Was mich beim Bedingungslosen Grundeinkommen stört ist folgendes:
    Wenn Sie heutzutage studieren, viel Arbeiten usw. dann kommen die Linken und beschimpfen Sie als Abzocker. Sie haben Überstunden gearbeitet und als dank können Sie Steuerprogression bezahlen... Toll. Und andere die wenig machen kriegen alle Steuervorteile...

    Nein, wenn, dann muss man weiter gehen:
    Leistung muss belohnt werden... Keine Umverteilungsversuche mehr...
    Einkommensteuer weg, und nur noch Mehrwertsteuer.
    Sprich, so gut wie es der Wirtschaft geht (=hohe Mehrwertsteuereinnahmen) so gut geht es dem Kollektiv.
  • Bob Kievski 15.03.2016 10:58
    Highlight Highlight Wenn beim Grundeinkommen noch gerechnet wird, dass bei Bedingungslosigkeit die ganzen RAV, IV,EL und andere Kontrollfunktionen wegfallen würden, dann wärs am Ende vielleicht sogar billiger als heute?
    ...allerdings... wer unterhält danach die ganzen geschützten Arbeitsplätze, wo man für Fr. 2.50 arbeiten "darf" - bei Fr. 2'000 Subventionen im Monat für die Leitung derselben? Damit die Wirtschaft arbeitsplätze entlassen kann, weil die Arbeiten "geschützt" billiger gemacht werden...?
    • malu 64 15.03.2016 23:23
      Highlight Highlight Nach der Annahme des BGE wird
      alles genau gleich weiterlaufen wie
      bisher. Die Welt wird nicht untergehen. Die Mitarbeiter der
      geschützten Werkstätten werden
      statt der IV Rente das BGE erhalten. Vielleicht wird der Betrag
      höher sein als bisher. Die meisten
      haben einen Vormund und können
      nicht über ihr Geld verfügen. Die
      meisten Anderen sind froh, haben sie einen geregelten Tagesablauf
      mit dem Kontakt zu Mitmenschen.

  • Saul_Goodman 15.03.2016 06:53
    Highlight Highlight was heisst das genau? das eine servicekraft dann einfach noch 1000fr im monat verdient um auf ihre 3500.- im monat zu kommen? oder verdienen alle 2500 mehr und alles wird einfach entsprechend teuerer?
    • Amanaparts 15.03.2016 08:52
      Highlight Highlight nein, wenn du 3500.- verdienst, ändert sich nichts. Wenn du aber z.B. als Teilzeitkraft 1800.- verdienst, würde der Staat den Ausgleich von 700.- bezahlen. BEG soll sicherstellen, dass niemand weniger als zB. 2500.- erhält und nicht, dass jeder einfach Geld geschenkt bekommt.
    • Sir Jonathan Ive 15.03.2016 14:42
      Highlight Highlight @Amanaparts
      Nein du verwechselst das ganze hier mit einem Mindestlohn.
      Der Staat bezahlt jedem 2500.- Bei einem Lohn von 3500.- würde dann also der Betrieb nur noch 1000.- bezahlen. Dadurch könnte man aber die Betriebe stärker besteuern und so das Geld wett machen. Der Staat bezahlt aber nicht einfach nur bei Leuten die einen Mindestlohn von 2500.- nicht erreichen die Differenz.
  • Schneider Alex 15.03.2016 05:43
    Highlight Highlight Initiative „Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE)“: Es gibt genügend sinnvolle Arbeit!

    Beim bedingungslosen Grundeinkommen besteht der Verdacht, es gebe nicht genügend Arbeit. Das ist ein grosser Irrtum! Im Umwelt-, Sozial-, Gesundheits-, Bildungs- und Sicherheitsbereich gibt es genügend sinnvolle Arbeit Die Eingliederung in den Arbeitsprozess ist insbesondere für die Jungen zentral und sollte nicht durch die Suggestion "free lunch" unterlaufen werden. Minimallöhne sind daher zweckmässiger als das bedingungslose Grundeinkommen.
    • malu 64 15.03.2016 23:36
      Highlight Highlight Wenn es mit der Industrie 4.0 zu
      wenig Arbeitsplätze gibt, so nützt
      auch ein Grundlohn nichts. Leider
      denken die meisten falsch. Zuerst
      wird mal den Jungen unterstellt,
      dass sie bei einem BGE , nichts
      mehr machen und rumhängen.
      Das wird es sicher geben, gibt es
      auch jetzt, aber diese Leute werden mit der Zeit ihren Weg finden und ganz sicher früher oder
      später etwas positives für sich oder die Gemeinschaft machen. Es
      ist jedem selber überlassen,was er
      mit der quasi gewonnen Zeit an
      stellt.
    • Schneider Alex 16.03.2016 06:56
      Highlight Highlight Dass es zu wenig Arbeitsplätze gibt wegen der industriellen Entwicklung ist eine alte Mär. Sie wurde schon bei der Einführung der Eisenbahn aufgetischt. Nein, der strukturelle Wandel schafft neue Arbeitsplätze in anderen Gebieten.
    • per scientam 16.03.2016 17:32
      Highlight Highlight Bloss, bei aller Industrie und Grundeinkommen usw. sollte man vielleicht ein ganz anderen Aspekt beachten:
      Was kauft man sich heute?!

      Billiger Ramsch aus China, Teuer Verkauft durch eine Marketingfirma die 1000 % Zuschlag darauf macht. Dafür bezahlt die Marketing Firma Top-Models die dir Weiss machen, dass du hässlich, Dick und ohne das Ramschprodukt ein Aussenseiter bist.

      Vielleicht sollte man Arbeit und Produkte mehr Wertschätzen, anstelle von Marketing und Illusion. Dann gibt es plötzlich wieder schöne Handarbeit und Kreativ Jobs.
  • malu 64 15.03.2016 00:55
    Highlight Highlight Industrie 4.0 wird uns zum umdenken zwingen.
    Arbeitsplätze in der Produktion,
    viele kaufmännische Jobs werden
    verschwinden oder automatisiert.
    Spezialisten werden gefragt sein.
    Aber nicht jeder hat das Zeug zum
    Spezialisten. Deshalb wäre vielleicht das Grundeinkommen
    gar nicht so schlecht. Die Summe
    in der Höhe von Fr 2'500.- ist von
    der Einkommenssteuer befreit.
    Zudem ist sie höher als die Sozial
    hilfe.
    • HomoSapiens 15.03.2016 14:35
      Highlight Highlight Die Summe
      in der Höhe von Fr 2'500.- ist von
      der Einkommenssteuer befreit.
      Steht das irgendwo geschrieben?
  • Fanta20 14.03.2016 22:37
    Highlight Highlight Es wäre schade, das Konzept BGE vorschnell als "linke Träumerei" abzutun. Was momentan sicherlich noch visionär klingt, könnte in mittlerer Zukunft eine gangbare Lösung sein (das war mit der AHV in den Jahren vor 1948 auch so). Die Aspekte betreffend Finanzierung und Anreizproblematik wären herausfordernd, aber möglicherweise tatsächlich lösbar. Höchst interessant finde ich folgende Überlegung: Wenn dank BGE der faktische "Zwang" zur Ausübung einer Erwerbsarbeit gemildert würde, könnte sich dies durchaus in vielerlei Hinsicht gesellschaftlich positiv auswirken (Zufriedenheit, Gesundheit).
  • malu 64 14.03.2016 21:46
    Highlight Highlight Homo sapiens/ Wenn du mehr als
    Fr. 2500.- durch Alimente, Versicherungen, Witwen, Alters oder. IV Renten mehr als
    Fr. 2'500.- erhältst, so ist das
    Grundeinkommen weg oder gekürzt. Es ist ein garantiertes
    Grundeinkommen in der Höhe
    von Fr.2'500.- ist ja nicht so
    kompliziert!
    • Kookaburra 14.03.2016 22:24
      Highlight Highlight Hey Rendel, mach dir nicht so viele Sorgen. Das BGE wird in der Schweiz nie angenommen :)
      Ich bin mir (leider) sicher.
      Ich kenne doch den Souverän. Schweizer sind extrem asozial und egoistisch.

      Die 2500.- kommen aus der Rechnung 200 Mrd geteilt durch 6 Mio oder 8 Mio. Kinder sind ja auch viele.

      Ausserdem würden scheinbar nur etwa die Hälfte der jetztigen Sozialleistungen ersetzt. (Bei 70 Mrd davon. Bei 50 Mrd. (wie der Bund es will) sogar noch weniger.
      Es blieben also immer noch mindestens 70 Mrd. (Ergänzungsleistungen oder so) für die, die es wirklich brauchen. :)
    • Kookaburra 14.03.2016 22:45
      Highlight Highlight Ich will die Sozialindustrie gerne fallen sehen, das ist richtig.
      Und wenn Sie nicht bedürftig, sondern Angestellte von irgend einer "Stiftung" sind, dann habeich auch kein Erbarmen.
      Aber wie gesagt, wir würden scheinbar ja nur etwa die Hälfte davon zerschlagen. Hoffentlich jene Hälfte, die sich ja eben auf den Schultern der Schwächsten eine goldene Nase verdienen. Den Schwächsten kämen ja immer noch etwa 70-100 Mrd. zugute.
      Und es wäre ja kein Problem mit den abgebauten Stellen. Jeder wäre ja dann versorgt und könnte sich immer noch Freiwillig weiterengagieren.
  • Kookaburra 14.03.2016 20:43
    Highlight Highlight Was auch nicht jeder weiss: Bereits jetzt schon machen die Sozialausgaben der Schweiz scheinbar etwa 60% aus!

    Für einige wenige, statt für alle.

    Laut einem Bericht der Zürcher Wirtschaft von vor fünf Jahren schon 2008 144 Mrd!
    http://www.avenir-suisse.ch/13317/bremse-fur-die-sozialausgaben/

    Ich mag zwar die (avenir-suisse) gar nicht, aber dank dem BGE und dem dadurch notwendigen Informieren, erkenne ich nun immer mehr, wie es um die Schweiz tatsächlich steht.

    Und ich hatte (wieder einmal) in meiner Naivität keine Ahnung.
    • Matthias Studer 14.03.2016 23:57
      Highlight Highlight Ganz ehrlich? Selten ein so schlechter Artikel gelesen. Anstatt darauf einzugehen, warum die Beträge derart in die Höhe gehen, fordern sie Massnahmen. Also Symptombekämpfung.
      Dann steht beim Betrag von einer Annahme, aber nicht auf was die Zahlen beruhen. Und nein, nicht nur die sogenannte Sozialindustrie ist schuld. Auch die Alterspyramide spielt eine grosse Rolle. Altenheime und Pflege. Altersarmut gehört auch dazu.
      Man beklagt das eine, lässt aber aussenden vor, dass genau dieser Verband diese Armut fördert.
  • malu 64 14.03.2016 20:10
    Highlight Highlight Die Berufstätigen finanzieren die
    2'500.- selber. Rentner erhalten
    mehr, die Ersatzleistungen werden
    tiefer. Ausgesteuerte Arbeitslose
    erhalten Sozialhilfe. Dies entfällt auch. Alleinerziehende bekommen
    auch einen Betrag rund 3'500.-
    Elternteil u. Kind minus Alimente.
    Falls die Alimente höher sind gibt
    es nichts. Durch die Umverteilung
    der Sozialwerke werden leider
    auch Arbeitsplätze verschwinden.
    Aber es werden in nächster Zukunft x tausend Arbeitsplätze
    abgebaut. Durch minimale
    Steuern in der Finanzbranche
    könnten die nötigen Milliarden
    problemlos zusammengebracht
    werden. Bei grossen Übernahmen
    in der Industrie könnte ein im
    promillebereich liegender
    Solidaritätsbeitrag eingefordert
    werden. Sind doch meistens
    Stellenabbau die Nebenwirkungen
    solcher Fusionen.
    • HomoSapiens 14.03.2016 20:27
      Highlight Highlight @weshalb gibts nichts wenn die Allimente höher sind?
      Heisst ja Bedingungsloses Grundeinkommen Unabhängig vom Verdienst!
  • Kookaburra 14.03.2016 20:03
    Highlight Highlight Bemerkenswert ist für mich vor allem Folgendes. Die Initianten rechnen mit 200 Mrd. Dies bedeutet, das das BGE laut Initianten nicht für Ausländer gedacht ist. Somit scheint es mir schon wieder ein Bisschen realistischer.
  • Kookaburra 14.03.2016 19:58
    Highlight Highlight Hey watson lueg:

    http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/was-kostet-das-grundeinkommen/story/17117724

    Ihr werdet von Baz/Tagi wahrgenommen :)

    So eine Sache wie die Diskussion um das BGE ist schon extrem spannend, weil es so viele rechte und linke Für- und Gegenargumente gibt.
  • metjumekonahi 14.03.2016 19:24
    Highlight Highlight Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich das BGE nun in der echten Welt wirklich gut umsetzbar finde oder nicht... ABER: Wie würde sich die Gesellschaft verändern, wenn niemand mehr Existenzängste haben muss? Wenn Entscheidungen in der Ausbildung oder im Berufsleben nicht mit Blick auf das Portemonnaie sondern mit Blick auf die Leidenschaft gefällt werden könnten! Wenn jeder seinen Traumjob ausüben könnte, ohne sich Sorgen um das Bankkonto machen zu müssen! So eine Gesellschaft kann ich mir nicht einmal mehr vorstellen – und das ist doch eigentlich falsch.
  • malu 64 14.03.2016 16:55
    Highlight Highlight Es ist beschämend wenn ich diese
    Kommentare lese. Ihr gönnt einander nicht den Sauerstoff den
    ihr atmet und solltet euch zuerst
    über die Grundpfeiler des Grund
    einkommens informieren. Es wird
    eine Chance für den zukünftigen
    Arbeitsmarkt. Zur Finanzierung
    gibt es viele Möglichkeiten.
  • Thomas Binder 14.03.2016 15:07
    Highlight Highlight Schon sehr bald werden wir mehr "Arbeitslose" als "Erwerbstätige" haben. Die ökonomische Wertschöpfung muss möglichst gerecht auf die Individuen der Gesellschaft verteilt werden. Es gibt gar keine Alternative für ein BGE. Debattieren müssen wir nur noch über dessen Ausgestaltung, welche aufgrund der Erfahrungen im Verlauf bei Bedarf selbstverständlich angepasst werden muss.
    • Toerpe Zwerg 14.03.2016 15:19
      Highlight Highlight Gut sagen Sie das so konkret. Das heisst dann ja, dass die "Finanzierung" des bedingten Grundeinkommens gemäss (neuer) Berechnung implodiert. Woher kommen dann die Mittel?
    • paddyh 15.03.2016 07:38
      Highlight Highlight Toerpe Zwerg. Was implodiert? Deine Aussage macht keinen Sinn und nimmt keinen Bezug auf den Post. Die Finanzierbarkeit ist nach vielen Studien machbar. Da implodiert nichts.
    • Toerpe Zwerg 15.03.2016 17:33
      Highlight Highlight Wenn es weniger Arbeitsstennen geben wird, kann man auch weniger Löhne anrechnen. Es ist unlauter, als Rechtfertigung für das GE behauptete massive Abnahme von Erwerbsarbeit zu propagieren und Gleizeitig als weitaus grösste Quelle der "Finanzierung" die Anrechenbarkeit von Erwerbslöhnen heranzuziehen. Genau das gejt dann ja nicht auf.
  • Toerpe Zwerg 14.03.2016 14:59
    Highlight Highlight Nochmals konkret:

    Ich arbeite 80% für 9500/Monat. Meine Frau arbeitet 40% für 2800/Monat. Total haben wir so 12'300/Monat ohne BGE und bezahlen CHF 1200 für die externe Kinderbetreuung. "Netto" also 11'100. --> Die 30'000 Steuern lassen wir mal gut sein.

    Mit BGE arbeitet meine Frau nicht mehr. Ich arbeite immer noch 80%. Ihr Grundeinkommen dann: 2'500. Total haben wir dann 11'800/Monat. Wir arbeiten also 40% weniger und haben 700 mehr in der Tasche. Pretty cool! Und weisst was? Wir hätten das gar nicht nötig. Ist aber geil. 1 WE in Österreich/Monat mehr! ach ne, das wird dann wegbesteuert.
    • Toerpe Zwerg 14.03.2016 15:54
      Highlight Highlight Wir haben die Geschichte gerade nochmals besprochen. Ich mache nur noch 50%. 5.5 Montae voll arbeiten, den Rest reisen wir oder kaufen uns ein Häuschen in Peru. Unsere Wohnung werden wir auf AirBnB nach Möglichkeit untervermieten. Kinder unterrichten wir selber. Wie geil ist das denn?! Ich verdiene 6 Monate 12'000. Die restlichen 6 Monate erhalten wir 5'000 + Einnahmen Untervermietung. Macht dann mal 110'000/Jahr. Den Winter über in Peru kommen wir mit 3'000/Monat megasuper klar. Holy cow, ein Traum wird wahr! Annehmen müsst ihr das. (Un)-bedingt!
    • Shiggy 14.03.2016 17:23
      Highlight Highlight Eher 10'800/Monat mit BGE (bei 80%). Oder zahlen Sie plötzlich 1k weniger für die Kinderbetreuung?
      Wird wohl nix mit der Extrawoche in Österreich :)
    • Toerpe Zwerg 14.03.2016 18:41
      Highlight Highlight Wieso sollten wir noch für Kinderbetreuung bezahlen, wenn wir addiert 80% arbeiten? Da wird staatlich vergütet selbst betreut.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Adrian.E 14.03.2016 12:35
    Highlight Highlight Die Kosten betragen dann "nur" 25 Milliarden Franken im Jahr, wenn man von der unrealistischen Annahme ausgeht, dass die Einführung des Grundeinkommens keinerlei Auswirkung auf die Beschäftigungsquote hat.
    Viel realistischer ist es anzunehmen, dass es einen gewissen Einfluss auf die Beschäftigungsquote hätte, insbesondere ist damit zu rechnen, dass in Haushalten mit mehreren Personen Teilzeittätigkeiten aufgegeben würden, damit die betreffende Person den vollen Betrag des Grundeinkommens bekäme. Deshalb wäre mit Kosten weit über 25 Milliarden Franken pro Jahr zu rechnen.
    • Asmodeus 14.03.2016 12:55
      Highlight Highlight Was aber zur Folge hätte, dass sich ein Elternteil mehr um Kinder kümmern kann und so eher wieder mehr Kinder gezeugt werden.

      Dies sorgt dafür, dass AHV etc. eher wieder gesichert sind. Und es wären sogar echte Eidgenossen. Da muss doch die SVP voll dahinter stehen ;)
    • Stefan von Siegenthal 14.03.2016 12:59
      Highlight Highlight @Asmodeus Tatsächlich sind auch rechte Regierungen (z.B. Finnland) für das BGE und linke dagegen (z.B. Schweiz) weil mit einem BGE plötzlich viele Sozialarbeiter überflüssig werden würden.
      Aber hier muss ein Umdenken stattfinden, da der Arbeitsmarkt in den nächsten Jahren stark umgewälzt wird aufgrund der Automatisierung und Digitalisierung von Arbeitsstellen.
    • Toerpe Zwerg 14.03.2016 14:41
      Highlight Highlight AHV & Grundeinkommen @Asmodeus, ähm, dann bitte über die Bücher gehen ...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lopsi 14.03.2016 11:51
    Highlight Highlight Wem nützt das bge?

    Wissenschaftler zeigen: Ein garantiertes Grundeinkommen macht Kanadier gesünder, reduziert die Anzahl Working Poor, verlängert den Mutterschaftsurlaub, fördert die (Weiter-)bildungsrate, verlängert die Zeit für die Jobsuche. In Namibia reduziert es Arbeitslosigkeit und Kriminalität. In den USA erhöht es vermutlich die Scheidungsrate. Und in der Schweiz?
    • Natürlich 14.03.2016 12:42
      Highlight Highlight Warum sollte es die Anzahl der Working Poor vermindern?

      So wie es in diesem Artikel steht, erhält man das BGE ja nicht zusätzlich zum Lohn, sondern als fixer Lohnbestandteil!
      Die Working Poor erhalten also gar nicht mehr Geld... (Also für unter 2500.- arbeitet niemand Fulltime)

      Wenn es zusätzlich zum Lohn bezahlt würde, dann ja, dann bin ich voll und ganz ihrer Meinung.

      Ansonsten wäre das BGE nichts weiter als bedingungslose Sozialhilfe und hilft im Grunde genommen "nur" den Arbeitslosen, Studenten und Mütter/Hausfrauen deren Partner vollzeit arbeiten...
    • Charlie Brown 14.03.2016 20:03
      Highlight Highlight @Lopsi: Freue mich über die Verlinkung zu den genannten Studien...
  • malu 64 14.03.2016 11:18
    Highlight Highlight elmono / Ich denke überhaupt nicht an mich. Ich habe mein
    Arbeitsleben schon bald hinter
    mir, habe einen Super Job der
    mir Freude macht und ein Salär
    der mehrfach über dem Grundeinkommen ist.
    Es haben nicht alle so viel Glück,
    so zu arbeiten. Es gibt auch andere Formen des Lebens.
    Es ist befremdlich, wenn das höchtste Gut die Arbeit sein soll.
    Jeder soll selber entscheiden.
    Wenn er mit den 2500.- auskommt
    gut, falls er mehr benötigt macht
    er halt einen 50% Job dazu.
    Der Arbeitsmarkt wird sich verändern. Aber wenn ich die
    Kommentare lese, so ist die
    Schweiz leider das falsche Land
    um das Grundeinkommen
    einzuführen! Eigentlich Schade!
    • Natürlich 14.03.2016 12:30
      Highlight Highlight Das ist ja gerade der Knackpunkt.
      Wenn du 50% arbeitest, erhälts du kein bge mehr (laut diesem Artikel zumindest), da das bge bereits im lohn integriert ist...
  • Amanaparts 14.03.2016 10:50
    Highlight Highlight Leute beruhigt euch. Der Initiativ-Text ist sehr offen gehalten und gibt unserer Regierung mehr als genug Spielraum für eine vernünftige Umsetzung. Schlussendlich müssen wir uns fragen, ob wir weiterhin Mütter, Studenten etc. ausbeuten wollen. Es ist ja nicht so, dass dieses Grundeinkommen ein Leben in Saus und Braus garantiert. Wir reden hier vom Minimum Einkommen für ein menschenwürdiges Leben.
    • Amanaparts 14.03.2016 11:14
      Highlight Highlight Genau das ist der Punkt Rendel. Der Initiativ Text sagt nichts über die Höhe aus. Die hier verwendeten Zahlen sind Annahmen. Nun meine Frage: Wieso wird Solidarität abgebaut?
    • Lopsi 14.03.2016 11:48
      Highlight Highlight 2500 reichen auch in Zürich. Wer nicht arbeiten will, kann auch seine Ansprüche runterschrauben. Immer noch besser als rav und sozialhilfe.
    • Amanaparts 14.03.2016 12:38
      Highlight Highlight @Rendel. Wer sagt das? Es steht nichts von einheitlichem Grundeinkommen noch von Pauschalbeträgen. Die Initiative im Wortlaut

      Die Bundesverfassung wird wie folgt geändert:

      Art. 110a (neu) Bedingungsloses Grundeinkommen

      1 Der Bund sorgt für die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens.

      2 Das Grundeinkommen soll der ganzen Bevölkerung ein menschenwürdiges Dasein und die Teilnahme am öffentlichen Leben ermöglichen.

      3 Das Gesetz regelt insbesondere die Finanzierung und die Höhe des Grundeinkommens.
  • Matthias Studer 14.03.2016 09:39
    Highlight Highlight Es scheinen hier vielen nicht klar zu sein, wie teuer das Leben ist.
    Einfamilienhaus liegt nicht drin. Neuer Computer? Am Arsch. Ferien? Vergiss es.
    Also, das was wir uns unter einem anständigen Leben vorstellen, liegt nicht drin. Man kann Leben, ohne vor allen Behörden die Hosen runterzulassen. Das macht schon viel aus. Aber hört auf über ein schönes Leben zu schreiben mit dem BGE.
  • Kookaburra 14.03.2016 09:14
    Highlight Highlight Wieso eigentlich nicht ein bedingtes Grundeinkommen. Mit einer ARBEITSPFLICHT von sagen wir 40%. (Auf 2500.-) (Bei einer eventuellen Befreiungsstrafsteuer von 2500.- :)

    Dies würde den Staat zwingen, jedem eine mindestens 40% Stelle garantieren zu müssen. (Auf seine Möglichkeiten angepasst.) Und wir könnten die Jobverteilungshoheit zurückerkämpfen.

    Weil unser Hauptproblem sind ja die ehrlich gesagt die Personalverantwortlichen, Temporärbüros, Vermittlungsagenturen und RAVs.
  • Theor 14.03.2016 08:44
    Highlight Highlight Ich befürchte einfach, da werden wahnsinnig viele Jobs vernichtet. Ich arbeite gerade als Praktikant für 2200.- Brutto pro Monat. Das würde ich mir nicht mehr antun, wenn ich mit vollzeit-studieren mehr bekäme. Dann noch die ganzen Teilzeitjobs, die doch keiner mehr machen würde. Es würde auch keine mehr angeboten, womit wir der Gleichberechtigung und Familienunterstützung wieder einen Bärendienst erweisen würden.

    Ich hoffe, dass vor dem Abstimmungstag solche Fragen alle ausdiskutiert sind, damit ich die Auswirkungen als Wähler genau abschätzen kann mit einem Ja/Nein. Aktuell sehr schwammig.
  • Natürlich 14.03.2016 08:25
    Highlight Highlight Ich war eigentlich dafür, weil ich dachte, dass BGE gibt es zusätzlich zum Lohn!

    Wenn dem nicht so ist, ist es ja gar nicht "bedingungslos"?

    Beispiel Familie 1: Beide Ehepartner arbeiten 50% und verdienen rund 2500.- Diese würden dann kein zusätzliches Geld erhalten

    Beispiel Familie 2: Nur der Vater arbeitet zu 100% und verdient 5000.- Die Frau erhält die 2500 BGE.

    Unter dem Strich erhält Familie 2 2500.- mehr.
    Das ist ja total unfair😱😱

    Die Idee ist gut, aber bei der Umsetzung muss vielleicht nochmals über die Bücher gegangen werden...
    • Natürlich 14.03.2016 09:02
      Highlight Highlight Familien, die gar nicht arbeiten erhalten einfach so 5000.- plus 1000 für jedes Kind.
      Das wäre ja dann ein Anreiz möglichst viele Kinder zu haben und nicht mehr zu arbeiten...
      Familie mit 5 Kindern erhält 10000 Franken ohne überhaupt arbeiten zu müssen.
      Das finde ich dann schon den falschen Anreiz...
      Um die Geburtenrate anzukurbeln sicher super, aber für die Wirtschaft??

      Oder sehe ich das falsch?
      Könnten mich die Blitzer aufklären warum sie bei mir geblitzt haben?
    • Amanaparts 14.03.2016 09:33
      Highlight Highlight "5 Kinder 10000 ohne überhaupt arbeiten zu müssen?" Du hast sicher keine Kinder. Eine höhere Geburtenrate in der Schweiz wäre wünschenswert. Unser Sozialsystem ist darauf aufgebaut und wir wären nicht mehr so abhängig von Einwanderern. Win-Win
    • Fumo 14.03.2016 09:52
      Highlight Highlight "und jedes Kind 625 Franken"

      Du rundest aber grosszügig auf 1000.- :/.

      "Beispiel Familie 1: Beide Ehepartner arbeiten 50% und verdienen rund 2500.- Diese würden dann kein zusätzliches Geld erhalten"

      Unrealistisches Szenario!

      "Beispiel Familie 2: Nur der Vater arbeitet zu 100% und verdient 5000.- Die Frau erhält die 2500 BGE."

      Ebenfalls unrealistisch.
      Mit 5000.- kommt keine Familie in der Schweiz durch die Runden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Charlie Brown 14.03.2016 07:59
    Highlight Highlight Was mir nach dem Studium von 150 Kommentaren auffällt: Die Konfusion ist maximal, auch (vor allem) unter den tendenziellen Befürwortern. Wenn ich Aussagen lese wie "Ah, ich bekomme gar nicht 2'500 zusätzlich (welche wundersamerweise vom Himmel fallen)?" frage ich mich schon, wer was verstanden hat und wer nicht.

    Auch wenn das nicht das Ziel von Herrn Löpfe war so hat er das schonungslos aufgedeckt und damit dem Anliegen einen Bärendienst erwiesen. Mir soll es recht sein.
    • Toerpe Zwerg 14.03.2016 08:51
      Highlight Highlight Löpfe zeigt unbeabsichtigt wunderbar auf, wo der Haken liegt. Er jubelt über die mirakulöse Lösung zu 130Mia Finanzierungsbedarf und legt den Taschenspielertrick damit offen. Das bedingte Grundeinkommen ist weder revolutionär noch durchdacht - eine negative Einkommenssteuer kann das alles besser und ist auch gerechter.
  • sleepalot 14.03.2016 06:32
    Highlight Highlight Wie wäre das mit Teilzeitarbeit? Meine Frau arbeitet 40%.... mit dem BGE bekommt sie mehr, als mit den 40%. Da würde es ja wohl keine (einfachen) Jobs mehr unter 40/50% geben.
    • Asmodeus 14.03.2016 07:57
      Highlight Highlight Stimmt bedingt. Gerade Teilzeitjobs oder schlecht bezahlte Jobs müssten eventuell die Löhne anheben oder sonstige Anreize schaffen, damit die Leute noch zur Arbeit gehen.
    • Fumo 14.03.2016 08:17
      Highlight Highlight Die Frage ist, arbeitet sie zu 40% weil ihr das zusätzliche Einkommen braucht oder weil sie arbeiten will?
      Falls ersteres, erübrigt sich durch das BGE das Arbeiten für sie, falls zweiteres kann sie ja auch weiterhin aus Freude arbeiten gehen.
    • Adrian.E 14.03.2016 12:41
      Highlight Highlight Für sie erübrigt sich das Arbeiten vielleicht, wenn sie mit der Aufgabe der Teilzeitstelle gleich viel Geld bekommt.

      Viele würden vor dieser Situation stehen, und dann zeigt sich eben auch, dass die Vorstellung, es würde "nur" 25 Milliarden Franken im Jahr kosten, völlig falsch ist.

      Diese Zahl gilt nur bei der unrealistischen Annahme, dass sich überhaupt nichts an der Beschäftigungsquote ändern würde, sonst würde es deutlich mehr.

      Für Personen, die wegen des BGE eine Teilzeitstelle aufgeben, würde es a) neu ein Grundeinkommen brauchen und b) sie würden nicht zur Finanzierung beitragen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Toerpe Zwerg 14.03.2016 05:40
    Highlight Highlight Fassen wir zusammen: Der Bund rechnet neu 2500 Lohnanteil aller Arbeitnehmer der Finanzierung zu. Folglich profotiert niemand, der arbeitet. Das GE wird ihm konfisziert und wieder ausbezahlt. Es gäbe in Zukunft viel weniger Arbeit, sagen die Befürworter. Dann ist diese "Finanzierung" auch nicht nachhaltig. Es gäbe keine negativen Auswirkungen auf den Beschäftigungsgrad sagen sie aber auch. Und sie sagen, die Lohnkosten würden sinken. Dann kann man die Finanzierung aber nicht so rechnen. Andere sagen aber die Lohnkosten würden steigen (bessere Arbeitsbedingungen). Zauberlehrlinge seid ihr.
    • SanchoPanza 14.03.2016 07:40
      Highlight Highlight du vergisst das ein bedeutender Teil der Sozialleistungen wegfallen würde, dass alleine würde das BGE schon zu einem
      grossen Teil finanzieren!
    • Fumo 14.03.2016 08:18
      Highlight Highlight "Das GE wird ihm konfisziert und wieder ausbezahlt."

      Das ist die falsche Logik. Für wer arbeitet ändert sich nichts, nichts wird schlechter, nichts besser, ganz einfach.
    • Toerpe Zwerg 14.03.2016 08:54
      Highlight Highlight Wieso ist diese "Logik" falsch? Es entspricht doch exakt dem, was Löpfe sagt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Texup 14.03.2016 00:28
    Highlight Highlight Kann sich dann jeder so ein Auto wie auf dem Titelbild leisten? Falls ja, gebt mir den Tesla, ich arbeite dafür ganz normal weiter.
  • seventhinkingsteps 14.03.2016 00:01
    Highlight Highlight Ich bin auch eher auf der Seite der Befürworter, aber kann mir jemand beantworten, wieso ich jetzt zum Beispiel als Student einen Teilzeitjob, bei dem ich genau das BGE als Lohn bekomme, nicht kündigen soll? Verlängerung des Anspruchs auf Arbeitslosenversicherung spielt ja dann nicht mehr mit, weil ich weniger ALK bekommen würde als BGE?
    • jaähä 14.03.2016 03:41
      Highlight Highlight Ja dann kündigst du, und hast mehr Zeit fürs Studium. Der Jobanbieter kann sich dann überlegen wie er trotz BGE einen Angestellten findet, und muss die Arbeitsbedingungen und Lohn dementsprechend anpassen.
      Heute bist du wohl auf den Job angewiesen, der Arbeitgeber sitzt somit am längeren Hebel. Mit dem BGE würde sich die Situation umkehren, die Arbeitnehmer wären freier, könnten arbeiten was und wie sie wollen, ohne dabei an Existenzängste zu denken.
    • Asmodeus 14.03.2016 07:59
      Highlight Highlight Eventuell musst Du ja arbeiten weil das Studium Berufserfahrung vorsieht. Ansonsten ist das BGE genau dafür da, dass Du nicht eine doppelt und dreifach-Belastung durch das Studium hast.

      Gerade weil Teilzeitstudenten oft genausoviel Material wie Vollzeitstudenten in der Hälfte der Zeit durcharbeiten müssen.
    • Adrian.E 14.03.2016 12:44
      Highlight Highlight Es ist anzunehmen, dass dann deutlich weniger Menschen Teilzeitarbeit nachgehen würden. Deshalb ist die Annahme, dass es keinen Einfluss auf die Beschäftigungsquote hätte, unrealistisch, und die Kosten würden deutlich mehr als "nur" 25 Milliarden betragen.
  • HomoSapiens 13.03.2016 23:38
    Highlight Highlight Die Idee ist so zeitgemäß wie kaum eine Andere,...
    ...,wenn das BGE eingeführt wird könnten die Arbeitgeber nicht mehr klagen wir haben sooo hohe Lohnkosten, im Gegenteil es wäre mehr da um Investieren zu können, inovation wird gefördert und stärkt somit auch die schweiz.

    die schweiz kann so dem arbeitnehmer durch das BGE endlich auch danke sagen und gibt dem Bürger seine Selbstbestimmung zurück.
    An all diejenigen die dagegen sind und ihrem gegenüber misstrauen http://www.grundeinkommen.ch/die-schweiz-arbeitet-weiter-erste-repraesentative-umfrage-zum-bedingungslosen-grundeinkommen/
  • Turi 13.03.2016 23:36
    Highlight Highlight Wer ohne BGE den Finger nicht rausnimmt, wirds auch mit BGE nicht tun.
    • malu 64 14.03.2016 03:23
      Highlight Highlight Es ist nicht jedem gegeben einen langweiligen Job
      zu machen und daran Freude zu haben. Die
      Kreativität und Kultur würde dadurch gefördert.
      Ein nützliches Menschsein wird nicht dadurch
      bewertet, wieviel Überzeit ein Mensch anhäuft.
    • elmono 14.03.2016 08:09
      Highlight Highlight @malu64 bin eigentlich ein Befürworter des BGE. Aussagen wie deine sind jedoch für jeden Gegner eine Bestätigung für ein Nein. Wie denkst du kann deine ,,Kreativität,, und ,,Kultur,, gefördert werden, wenn es keine ,,Menschlein,, geben würde, die das gesamte System durch ihre harte Arbeite am leben halten würden? Schön linksgrün alternativ Geld verteilen bis keines mehr da ist und danach? Von Kreativität und Kultur kann keiner leben, also sei froh das die ,,Arbeitermenschlein,, deine Kultur finanzieren.
  • DerTaran 13.03.2016 23:28
    Highlight Highlight Da wir ja jetzt schon ein bedingtes Grundeinkommen haben (nennt sich Sozialhilfe) bin ich als Liberaler dafür das bedingungslose Grundeinkommen auszuprobieren.
    • seventhinkingsteps 14.03.2016 02:52
      Highlight Highlight Die Sozialhilfe ist aber gesellschaftlich vorbelastet
    • Hoppla! 14.03.2016 08:24
      Highlight Highlight Mit einem Unterschied: Die Sozialhilfe bezahlst du (theoretisch und teilweise) zurück. Das BGE nicht.

      Aber der Ansatz ist interessant.
  • malu 64 13.03.2016 22:23
    Highlight Highlight Um diesen Grundbetrag einzuführen sind die Schweizer
    das falsche Volk. Viel zu egoistisch
    und viel zu neidisch. Ich denke
    auch, das diese Idee für die
    meisten Schweizer zu revolutionär
    ist. Es fehlt an Weitsicht und
    Intellekt. Arbeiten bis der Job
    abgeschafft wird.
  • Der Beukelark 13.03.2016 22:16
    Highlight Highlight her damit!
  • Danger 13.03.2016 22:16
    Highlight Highlight Moment mal. Wenn ich beispielsweise 7000.- im Monat verdiene und dann - aus welchen Gründen auch immer - plötzlich arbeitslos werde, bekomme ich dann von heute auf morgen nur noch 2'500.-?
    • Wäscheklammer 13.03.2016 22:32
      Highlight Highlight Ich denke mal falls Ihre ALV über 2500 ist, nicht
    • malu 64 13.03.2016 22:33
      Highlight Highlight Du hast ja eine Versicherung gegen Arbeitslosigkeit. Diese wird
      während ein paar Monaten 75
      oder 80 Prozent deines letzten Lohnes bezahlen. Anschliessend
      wirst du mit dem Grundbetrag
      auskommen müssen
    • Kaiserin 13.03.2016 22:57
      Highlight Highlight Versicherungen, wie die Arbeitslosenkassen, kann es auch weiterhin geben, z.B. auch privat... Auch gewisse Anpassungen in Form von Zusatzleistungen für spezielle Bedürfnisse wären wohl immer noch notwendig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Toerpe Zwerg 13.03.2016 21:32
    Highlight Highlight Muss nochmals nachlegen. Die Frage ist in dem Falle ganz einfach: Wollt ihr einen Umbau der Sozialwerke, welcher 25mia/J zusätzlich kostet? Um das zu beantworten müsstet ihr vermutlich wissen, we profitiert und wer bezahlt. Also. Gem Löpfe profitiert niemand, der über 2500 verdient.
    • Stefan von Siegenthal 13.03.2016 23:41
      Highlight Highlight Unsinn. Beim BGE in Kanada in den 70er jahren zeigte sich, dass Leute weniger krank wurden, weniger Unfälle verursachten und gelassener lebten, das hilft gesamtgesellschaftlich. Weiter kann jemand sorgenfreier einen Job kündigen, welcher schlechte Arbeitsbedingungen bietet. Dass man beim Staat kein Bittsteller sein muss, sollte es mal nötig werden, ist für jedermann ein Vorteil. Dies vereinfacht es Erwachsenen auch studieren zu gehen ohne zu verarmen. Aber ist schon klar, dass du diese Vorteile für jedermann nicht sehen willst. Hauptsache dagegen sein.
    • paddyh 13.03.2016 23:53
      Highlight Highlight Das ist dann der ganz Kurzsichtige Ansatz. Das Problem ist, dass in den nächsten 50 Jahren Kapital im Vergleich zur Arbeitskraft nochmals massiv an Wert gewinnen wird. Wer z.B Roboter kaufen kann, ersetzt mit Kapital Arbeiter. Ergo werden viele Jobs wegfallen und nur der mit dem Kapital kann noch Geld erarbeiten. Das BGE müsste daher u.a. mittels Kapitalsteuer oder z.B. Robotersteuer finanziert werden.
    • jaähä 14.03.2016 00:40
      Highlight Highlight Natürlich würden auch die profitieren:
      Niemand würde einen job für 3000.- machen wenn man 2500 umsonst kriegt- also muss der Arbeitgeber den Lohn anheben und neue Anreize schaffen um einen Angestellten zu finden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Butschina 13.03.2016 21:26
    Highlight Highlight Bin noch zu wenig informiert. Kann mir jemand folgendes beantworten?
    Wie würde das bei IV-Rentnern aussehen? Die CHF 2500.- würden für Rollstuhlfahrer niemals reichen. Würde die EL bestehen bleiben?
    • Abnaxos 13.03.2016 21:44
      Highlight Highlight Die IV bleibt bestehen. Das BGE ersetzt bestehende Sozialleistungen *bis zu seiner Höhe*. Wer beispielsweise aufgrund einer Behinderung mehr braucht, kriegt das nach wie vor.
    • samara 13.03.2016 21:44
      Highlight Highlight Ja, die EL soll bestehen bleiben. Jedoch würden diese wie heute an gewisse Bedingungen geknüpft sein. Nur der Sockelbetrag in der Höhe des Grundeinkommens wäre bedingungslos.
    • Toerpe Zwerg 13.03.2016 21:49
      Highlight Highlight Das weiss niemand.
    Weitere Antworten anzeigen
  • malu 64 13.03.2016 21:23
    Highlight Highlight ramonke/Das wäre doch super!
    Wenn alle auswandern! So könnten die Flüchtlinge menschen
    würdig untergebracht werden, mein Job würde frei und ich müsste nicht jeden Tag die
    griesgrämigen und jammernden
    Schweizer ansehen und hören!


    • Str ant (Darkling) 13.03.2016 23:10
      Highlight Highlight Sorry laut Umfrage hören gerade mal 2% auf zu arbeiten
    • Bowell 14.03.2016 06:31
      Highlight Highlight 2%? Findest du das wenig?
  • Gutelaunetyp 13.03.2016 21:22
    Highlight Highlight Ah jo toll nur 25 Mrd, isch jo nix.
    • Stefan von Siegenthal 13.03.2016 21:27
      Highlight Highlight Doch, es sind 25 Milliarden. Aber tatsächlich finanzierbar, ohne dass die Mehrwertsteuer auf 40% angehoben werden müsste.
    • Str ant (Darkling) 13.03.2016 23:12
      Highlight Highlight Eine MWST Lösung ist nicht gangbar es würden lediglich den Einkaufstourismus anheizen!

    • Samy Kulturattentat D 14.03.2016 06:38
      Highlight Highlight Ich finde die Mwst Lösung auch nicht gut. Aber eines muss geklärt werden: Die Preise für einheimische Produkte sinken (da von den Lohnkosten pro Stelle ja 2500 vom Staat ausbezahlt werden) dieser Preiszerfall könnte mit MwSt angeglichen werden. Von einer MwSt-Erhöung würden wir also nur bei Importprodukten etwas merken. Dafür dürfte die Produktion von lokalen Ptodukten zunehmen, weil sie plötzlich wieder konkurrenzfähig währen. Fertig China Billigimporte dafür kreative Wirtschaft vor Ort.
    Weitere Antworten anzeigen
  • d_yannick_ 13.03.2016 21:15
    Highlight Highlight würde das nicht auch das Grenzgängerproblem lösen? Die würden die 2500 ja nicht kriegen, nur den erheblich tieferen Lohn. Dies würde sich ja für die nicht mehr wirklich lohnen.
    • Stefan von Siegenthal 13.03.2016 21:29
      Highlight Highlight Ja und wenn man zusätzlich eine Bedingung macht, dass eingewanderte erst nach 10 Jahren das BGE erhalten, dann flüchten auch nicht alle in die Schweiz. Aber wenn eine Firma wirklich einen Ausländer will, muss sie die Differenz bezahlen. Ergo werden wirklich nur Spezialisten geholt.
    • samara 13.03.2016 21:47
      Highlight Highlight Genau Yannick, das würde dann das Grenzgängerproblem lösen, denn es würde sich für einen Arbeitgeber nicht mehr lohnen diese einzustellen.
    • //Steff 13.03.2016 23:20
      Highlight Highlight @buzz made my day!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Toerpe Zwerg 13.03.2016 21:13
    Highlight Highlight Das bedingte Grundeinkommen muss zurück zum Start. Diesen unausformulierten Schwacsinn kann man nicht zur Abstimmung bringen. Was geschieht genau mit den Löhnen meiner Angestellten? Die werden partiell konfisziert und rückvergütet? Und das nennt sich dann Einkommen und Finanzierung? Und Entlastung von Bürokratie? Geh weg. Bedingung ist übrigens eine massive zusätzlich Abgabenbelastung für alle, die gemäss diesem Konzept nichts davon haben - wie gehabt: Die einen zahlen, die anderen Profitieren. Was war nochmals der Vorteil?
    • samara 13.03.2016 21:52
      Highlight Highlight Auch wenn die Initiative angenommen werden sollte, wird sich die nächsten paar Jahre nicht viel am heutigen System ändern.
    • Turi 13.03.2016 23:39
      Highlight Highlight Toerpe, ich schätze, als Arbeitgeber werde ich profitieren. Die Löhne sind dann plötzlich 2500 tiefer. Könnte rentieren.
    • paddyh 14.03.2016 00:03
      Highlight Highlight Ich sehe, Sie benutzen Ihr Gehirn nicht so gerne. Aber genau darum ginge es. Die Wirtschaft, wie wir sie kennen, wird es nicht mehr lange geben und es werden nur sehr wenige profitieren. Es ginge nun darum Ideen zu entwickeln. AHV war auch einmal des Teufels. Heute ist sogar der konservativste Reaktionär froh um eine Absicherung im Alter. Selbst gut ausgebildete werden es schwer haben wenn die Automatisierung weiter voranschreitet.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Toerpe Zwerg 13.03.2016 20:57
    Highlight Highlight Das ist etwas dünn geraten Herr Löpfe. Heisst nämlich im Umkehrschluss, dass auch kaum jemand profitiert - ausser er/sie will oder kann nicht arbeiten. Für alle Anderen bedeutet es dann nur eines: Mehrbelastung in Form höherer Abgaben. Man darf der Ehrlichkeithalber auch die Kehrseite der geänderten Betrachtungsweise erwähnen.
  • Timmy :D 13.03.2016 20:53
    Highlight Highlight Der wunde Punkt, wie auch der wunde Punkt des Kommunismus ist: Der Mensch ist ein Egoist und handelt nur für seinen Gewinn. Wiso arbeiten wenn ich das Geld umsonst bekomme? Deshalb bleibt es eine Utopie.
    • elmono 13.03.2016 21:05
      Highlight Highlight Weil vielleicht nicht jeder mit mikrigen 2500 CHF dahin vegeterien will?! Derjenige, welcher sich mit 2500 CHF pro Monat zufrieden gibt, wird in der Arbeitswelt kaum Stricke zerreissen.
    • dada_ist_muss 13.03.2016 21:07
      Highlight Highlight Wenn dir 2500.- im Monat reicht, deinen Lebensstandard zu leben und du dir dein Leben mit Nichtstun erfüllen kannst, dann hast du recht, und du musst nicht mehr arbeiten. Die meisten Menschen brauchen aber mehr, für ein erfülltes Leben.
    • Toerpe Zwerg 13.03.2016 21:18
      Highlight Highlight Und für alle Anderen, denen die 2500 nicht reichen hat das bge genau keine Vorteile. Zero. Dafür entrichten sie höhere Abgaben. Grotesk: Die Züribergtusse, welche nicht arbeiten muss erhält dann fürs chaufieren ihrer Balge im SUV Kohle vom Staat. Mann seid ihr GE Befürworter ideologisch verblendet. Funzt hinten und vorne nicht. Packt gescheiter eine Steuerreform an.
  • fehlalarm 13.03.2016 20:50
    Highlight Highlight Ich bin ein Fan des BGE. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob die Interpretation von Philipp Löpfe - und somit des Bundesrates - den Vorstellungen der Initianten entspricht. Natürlich wird das BGE mittel- und längerfristig Auswirkungen auf die Verdienstverhältnisse haben. Dass der Betrag des BGE vom Salär abgezogen werden soll, ist mir aber neu. Der Initiativtext ist simpel und kurz, bietet also viel Interpretationsspielraum. Erst der spätere Gesetzgebungsprozess wird die Einzelheiten regeln.
    • Abnaxos 13.03.2016 21:57
      Highlight Highlight So ist das definitiv falsch. Dennoch wird es darauf hinaus laufen, nur indirekt: Das BGE legt eine völlig neue Verhandlungsbasis bei Lohnverhandlungen. Das wird dazu führen, dass die Löhne sinken. Damit macht das Unternehmen mehr Gewinn, weil geringere Lohnkosten. Dieser Gewinn wird versteuert → der Kreis schliesst sich.

      Das muss man schon in die Rechnung einfliessen lassen.
  • malu 64 13.03.2016 20:32
    Highlight Highlight Finde die Idee gut. Das Grundeinkommen würde auch das
    AHV Problem auf einen Schlag
    lösen. Wer mit diesem Geld auskommt, der braucht keinen
    Job mehr und kann sich um die
    wichtigen Dinge des Lebens kümmern. In den meisten Familien, müsste nur ein Partner
    arbeiten. Die Frage: Wenn ich
    auswandere, wird mir das Geld
    trotzdem ausbezahlt?
    • ramonke 13.03.2016 21:04
      Highlight Highlight na mit der einstellung... hoffe nicht das das geld auch ausbezahlt wird wenn man auswandert sonst gehen ja alle nach thailand😂
    • Toerpe Zwerg 13.03.2016 21:22
      Highlight Highlight Und hier haben sie eine Bedingung der Bedingungslosigkeit: Lückenlose Überprüfung der Aufenthaltsorte alle Bezüger.
    • Adrian.E 14.03.2016 12:58
      Highlight Highlight Mit CHF 2500 pro Monat in Zürich zu leben, ist nicht leicht. In vielen Ländern der Welt lässt sich damit aber sehr gut leben. Wenn man nicht will, dass viele SchweizerInnen ihre Arbeit aufgeben, um mit CHF 2500 im Monat im Ausland zu leben (was natürlich dazu führen würde, dass die Kosten weit über 25 Milliarden Franken im Jahr steigen würden), müsste also der Aufenthalt der BezügerInnen ständig überprüft werden.
  • TheTev21 13.03.2016 20:26
    Highlight Highlight "So hat Klaus Schwab, der Gründer des Wef, kürzlich davor gewarnt, dass die Vierte Industrielle Revolution auch bei uns Hunderttausende von Jobs kosten könnte. Wie anders als mit einem BGE könnten diese Löcher gestopft werden?"

    WTF Häh?! Wie sollen fehlende Arbeitsplätze mit einem gesicherten Grundeinkommen ersetzt werden?! Wenn 100'000sende ihren Job verlieren haben sie auch mit BGE nicht automatisch mehr arbeit ... Das ist extrem widersprüchlich. Es heisst in der Propaganda, dass auch mit BGE alle brav arbeiten gehen, aber fehlende Arbeitsplätze werden definitiv nicht ersetzt lieber Philipp
    • Kane_17 13.03.2016 22:06
      Highlight Highlight Ich glaube es geht darum, dass diese 100'000 Leute gar nicht mehr arbeiten gehen müssen, sondern dank dem BGE anderen Aktivitäten nachgehen können.
    • samara 13.03.2016 22:29
      Highlight Highlight Nein, die fehlenden Arbeitsplätze werden natürlich nicht ersetzt werden, trotz BGE. Sie könnten sich jedoch einen Einmann- Kleinbetrieb aufbauen und so zu etwas zusätzliches Geld verdienen. So oder so, einfach wird die Zukunft wohl nicht werden.
    • TheTev21 13.03.2016 23:06
      Highlight Highlight Und die wären? Es wird immer nur über den Willen zu arbeiten diskutiert, nie jedoch über die Möglichkeit. Von was für mehrwertbringende Aktivitäten sprechen hier eigentlich alle?!
  • Charalar 13.03.2016 20:26
    Highlight Highlight Arbeit ist gut. Was aber, wenn jemand erst unverschuldet arbeitslos wird und (weil mit +50 zu alt) keine Arbeit mehr findet? Sozialhilfe am Existenzminimum, Auflagen, die für Familien nicht zu erfüllen sind. Ich glaube, dass das BGE ein Weg ist, auch Menschen, die keinen Platz (mehr) im Arbeitsleben finden, ihre Würde zurück zu geben.
    • TheTev21 13.03.2016 23:10
      Highlight Highlight Toll, der Abstimmungskampf hat noch gar nicht richtig begonnen und die Beispiele sind schon wieder ähnlich fantasiehaft wie bei der DSI ... Lohnt es sich für einen so genannten Einzelfall wirklich ein ganzes Staatssystem umzukrämpeln?!?
    • Charalar 14.03.2016 08:36
      Highlight Highlight @TheTev21
      Naja. Kommt darauf an, aus welcher Perspektive man den Einzelfall sieht - und Wieviele solche "Einzelfälle" man kennt.
    • Adrian.E 14.03.2016 13:01
      Highlight Highlight Wenn jemand selbst nicht in der Lage ist, für seinen Lebensunterhalt aufzukommen, hilft ihm der bedarfsorientierte Sozialstaat. Ich denke durchaus, dass dieser verbessert werden sollte - z.B. könnte für ältere Personen, die kaum eine Chance haben, vor der Pensionierung eine Stelle zu finden, oder für Alleinerziehende kleiner Kinder die Sozialhilfe erhöht und die Rückzahlungspflicht abgeschafft werden.

      Aber soll man deswegen gerade mit der Giesskanne auch reichen Hausfrauen und Hausmännern ein Grundeinkommen bezahlen, weil sie kein eigenes Einkommen haben?
  • Joseph Dredd 13.03.2016 20:24
    Highlight Highlight Offenbar haben viele das System BGE noch nicht verstanden. BGE erhält jeder Einwohner der Schweiz, egal ob berufstätig oder nicht, d.h., der BGE kommt zum Lohn dazu.
    • Toerpe Zwerg 13.03.2016 21:03
      Highlight Highlight Nope. Sie haben es nicht verstanden. Next.
    • ramonke 13.03.2016 21:05
      Highlight Highlight also wenn du den artikel gelesen hättest wüsstest du jetzt das das nicht zum lohn dazu kommt :)
    • Charlie Brown 13.03.2016 22:53
      Highlight Highlight Wer was bekommt und wer vieviel weniger steht prinzipiell in den Sternen. Denn im Verfassungsartikel steht es nicht... Nur um ganz präzise zu sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • who cares? 13.03.2016 20:08
    Highlight Highlight Eine kurze Frage, die weder positiv noch negativ ist. Wer wäre bei der idealen Umsetzung Bezüger des BGE?
    Erwerbstätige ja nicht, da diese in den meisten Fällen mehr als 2'500 verdienen.
    • Charlie Brown 13.03.2016 20:12
      Highlight Highlight Bedingungslos -> jeder, ohne Ausnahme.
    • who cares? 13.03.2016 20:19
      Highlight Highlight Ich weiss ja nicht, wer da blitzt, aber sollten es Befürworter sein, bitte beantwortet meine Frage, damit ich mir eine Meinung bilden kann.
    • Abnaxos 13.03.2016 20:37
      Highlight Highlight Das ergibt sich irgendwann unter dem Strich einer Rechnung. Erst einmal hat jeder das BGE zusätzlich auf dem Konto. Aber es werden natürlich alle Löhne neu verhandelt werden, denn der Arbeitgeber meint: «Moment, Du hast ja schon das BGE» → die Löhne sinken (werden aber wahrscheinlich mit dem BGE eher höher sein, also der Arbeitgeber zahlt weniger, der Arbeitnehmer/Konsument hat trotzdem mehr). Viele werden reduzieren, womit es wieder mehr Arbeit gibt.

      Am Ende kriegt jeder eine Steuerrechnung. Unter diesem Strich werden die meisten das BGE zurückbezahlt haben, manche eben nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • SusiBlue 13.03.2016 20:02
    Highlight Highlight Hab ich das richtig verstanden:
    => Jene, die jetzt einen Job haben (egal wieviel %), diesen behalten wollen/können und mehr als 2'500.- pMt verdienen, erhalten nix.
    => Jene, die (k)einen Job haben (zB arbeitslos, IV, Student, keine Lust zu arbeiten oder Verdienst < 2'500.-) erhalten das BGE?

    Das heisst, ich kann nicht, wie erhofft, auf 50% reduzieren und dennoch, dank BGE-Zustupf ca. auf gleichem Niveau leben?
    Weil DAS wäre dann wirklich Qualität UND sinnvoll für immer weniger Arbeitsplätze!
    • Charlie Brown 13.03.2016 20:13
      Highlight Highlight @Susi: Du sprichst m.E. genau den wunden Punkt und die argumentative Inkonsistenz an.
    • Stefan von Siegenthal 13.03.2016 20:22
      Highlight Highlight Susi, In dieser genannten Variante ist das so. Aber im Gesetzestext, über welchen wie Abstimmen, steht absolut nichts wie hoch und wie genau das BGE umgesetzt wird. Das steckt alles noch in den Kinderschuhen und wird sicher nicht angenommen werden. Aber nur durch die Auseinandersetzung mit dem Thema kann eine vernünftige Lösung erarbeitet werden. Nötig wird das BGE oder ähnliche Lösung aber definitiv früher oder später. In der Schweiz wohl eher später, wir sind ein konservatives Volk :)
    • Joseph Dredd 13.03.2016 20:31
      Highlight Highlight @Tell99: Tatsächlich - der Initiativtext ist demnach irreführend formuliert. Wenn sich der BGE nur als Lohnbestandteil herausstellen sollte, bekämen Stellenlose ja nichts, da kein Einkommen?? So wie ich das verstehe, kommt der BGE zum Lohn dazu und somit ein Anreiz, das Pensum zu senken und Lebensqualität zu erhöhen.

      So langsam sehe ich hier auch nicht mehr durch...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Patamat 13.03.2016 19:55
    Highlight Highlight Gemäss Initianten gibts für alle Erwerbstätigen das Grundeinkommen nicht zusätzlich zum Lohn, sondern ist ein Bestandteil davon. So kann das BGE vielleicht finanziert werden. Aber wenn ich die 2'500.- nicht zusätzlich erhalte, was nützt dann ein BGE? Man erhält ja genau gleich viel wie im jetzigen System (z.B. 6'000). Wenn jemand einen Tag reduzieren möchte um dafür Hausarbeit, Kunst, Freiwilligenarbeit, etc. zu machen, gibts 20% weniger im Portemonnaie, ob mit (2500 BGE plus 2300 Lohn) oder ohne (4800 Lohn) BGE. So bringt ein BGE weder Entlastung noch Freiheit.
    • Evan 13.03.2016 20:04
      Highlight Highlight Als unkomplizierte Existenzsicherung in Zeiten wenn du nichts verdienst. Oder die Ehefrau die die Kinder hütet während der Ehemann zur Arbeit geht. Oder während einer Weiterbildung. (so gesehen werden auch Stipendien überflüssig, ein weiterer Beitrag zur Finanzierung)
    • Stefan von Siegenthal 13.03.2016 20:09
      Highlight Highlight Doch, der Vorteil ist, dass wenn du deinen Job verliert, du bedingungslos Geld erhältst und nicht nach 2 Jahren Arbeitslosigkeit beim Sozialamt betteln und rechtfertigen gehen musst. Und die Roboter und Automatisierung werden viele Stellen vernichten in den nächsten 15 Jahren. Drum Ists gut hat man diese Diskussion jetzt. Angenommen wird das BGE im Juni wohl kaum, aber auch die AHV wurde nicht im ersten Anlauf angenommen - weil man dachte das sei nicht finanzierbar.
    • zettie94 13.03.2016 20:12
      Highlight Highlight Wenn du inkl. BGE 6000.- Franken erhältst, dann erhältst du 2500.- BGE + 3500.- Lohn. Wenn du jetzt ein Tag reduzierst, bleibt das BGE gleich und nur der Lohn wird reduziert. Du würdest also 2500.- BGE + 2800.- Lohn = 5300.- erhalten. Nicht 4800.-.
    Weitere Antworten anzeigen
  • kEINKOmmEnTAR 13.03.2016 19:37
    Highlight Highlight Vielleicht schaffen wir ja die Sensation und führen als erstes Land ein BGE ein?

    Berichterstattung im Stile jener gegen die Durchsetzungsinitiative seitens Watson würde sicher helfen :)
    Weitere Antworten anzeigen
  • CyanLama 13.03.2016 19:29
    Highlight Highlight Seid bitte lieb zum Staat , er hat sich nur um das 6-fache verschätzt...

    Moment, was?
  • christian_meister 13.03.2016 19:23
    Highlight Highlight Kommt das BGE braucht es aus meiner Sicht auf einen Schlag keine Kinderzulagen, Sozialhilfe, Arbeitslosenkasse, Stipendien, AHV usw mehr. Dies bringt einiges an Einsparungen. Nicht nur an ausbezahlten Geldern, sondern viel Bürokratie und somit Verwaltungsstellen werden eingespart. Sind diese Einsparungen bei den 25 Mia. Kosten eingerechnet?
    • Evan 13.03.2016 19:56
      Highlight Highlight @Rendel, das ist auch gut so. die können sich dann sinnvolle Arbeit suchen.
    • kliby 13.03.2016 19:58
      Highlight Highlight christian, dann solltest aber auch noch erwähnen, dass die leute, die ALV einzahlen, in zukunft nur noch 2500 fr brutto ALV erhalten. nicht mehr 60-80% ihres lohnes wie bisher. wie wohl die leute das finden werden, wenn sie weiterhin ALV bezahlen müssen, aber fast nichts mehr dafür erhalten? das fiese ist dabei, dass die ALV gedeckelt ist, d.h. sie wird vor allem vom mittelstand bezahlt. in zukunft fast leistungslos. es scheint mir, das BGE trifft vor allem den mittelstand, und hilft den reichen aktionären und den ganz armen.
    • christian_meister 13.03.2016 19:58
      Highlight Highlight @rendel Ich habe mich noch nicht für ein Ja oder Nein entschieden. Mein Post ist lediglich eine Frage. Aber ich sehe es ähnlich wie du. Aber sind Jobs beim Staat geschützte Arbeitsplätze? Wenn wir sie nicht mehr brauchen, dann müssen wir sie streichen. Die Privatwirtschaft hat gemäss aktuellen Zuwanderungszahlen genug freie Stellen für sie.
    Weitere Antworten anzeigen
  • @cyclingsimon 13.03.2016 19:22
    Highlight Highlight blöde Frage: Warum ein BGE? Ist das nicht einfach der ultimative Anreiz zum rumsitzen?
    • tschoo 13.03.2016 19:39
      Highlight Highlight Wenn dir 2500.- für deine Lebensqualität ausreichen und du keiner sinnvollen Beschäftigung nachgehen möchtest, kannst du dann gerne dumm rumsitzen. Die anderen 98% arbeiten normal weiter.
    • Matthias Studer 13.03.2016 19:41
      Highlight Highlight Also ich möchte nicht einfach rumsietzen, aber ich möchte das BGE.
    • themachine 13.03.2016 19:41
      Highlight Highlight Sofern du dich mit 2'500 Franken im Monat zufrieden gibst. Ja.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Charlie Brown 13.03.2016 19:17
    Highlight Highlight Sorry Herr Löpfe. Das BGE kostet immer noch gleich viel. Je nach Finanzierung ist einfach mehr oder weniger bereits finanziert. Das ist ein Unterschied.
    • Evan 13.03.2016 19:57
      Highlight Highlight Wichtig ist was es mehr kosten würde als das momentane System.
    • Charlie Brown 13.03.2016 20:01
      Highlight Highlight @Evan: Das ist wahr und müsste jedem klar sein. Nur stören tuts nicht alle gleich fest.
  • stadtzuercher 13.03.2016 19:13
    Highlight Highlight Hat Bundesrat Merz geholfen zu rechnen?
    • _kokolorix 13.03.2016 20:57
      Highlight Highlight nein, nein. sonst müsste es ja mind faktor 10 danebenliegen...
    • Yolo 13.03.2016 21:53
      Highlight Highlight Ueli kanns auch nicht sein...

Männer sind kein Müll

Für Zuspitzungen sind Politiker immer zu haben – und wir Journalisten sowieso. Der Hashtag #menaretrash ist jedoch menschenverachtend und dient der Sache nicht.

20 Jahre, nachdem «Die Ärzte» mit «Männer sind Schweine» die deutschen Charts stürmten, ist die Parole nun auch in der politischen Debatte salonfähig geworden. Wobei die Wortwahl inzwischen noch eine Stufe drastischer ausfällt – man muss schliesslich mit der Zeit gehen: «Männer sind Müll», heisst es neu. Die Ironie ist weg, dafür geht die Alliteration wunderbar leicht von den Lippen.

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